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Wirtschaft

Faires Geld – Sachbuch zeigt eine Alternative zum aktuellen Geldsystem

Tim Eismon-Key zeigt in „Faires Geld“ auf, wie ein weiterer finanzieller Crash verhindert werden könnte.

BildGeld ist laut vielen die Wurzel aller gesellschaftlichen Probleme. Das heutige Geldsystem ist kompliziert und nur wenige Menschen verstehen wirklich alles. Kein Kind würde auf die Idee des heutigen Geldsystems kommen. Es bedarf einer langen Hinführung und Einweisung, bis ein Mensch so konditioniert ist, dass er das heutige Geldsystem zumindest aus Anwendersicht versteht, akzeptiert und eventuell sogar noch als alternativlos verteidigt. Gemessen daran ist das faire Geld, das in dem neuen Buch von Tim Eismon-Key vorgestellt wird, kinderleicht. Die meisten Publikationen und Diskussionen zum Thema Geldsystem enden mit der Erkenntnis, dass das aktuelle Geldsystem kaputt ist und wir vor einem Crash stehen, den die Zentralbanken nur durch ständiges Gelddrucken verhindern.

Die Ideen in „Faires Geld“ von Tim Eismon-Key verschieben die Prämissen des aktuellen Geldsystems und zeigen damit Lösungen für viele aktuelle Probleme auf. Es gibt Lösungen im Rahmen einer sozialen Marktwirtschaft, die durch faires Geld geschaffen werden können. Bankenrettungen, Staatsrettungen, Rettungen der Retter, Aufkaufprogramme oder Zentralbanken werden durch dieses neue System überflüssig. Der Autor Tim Eismon-Key beschreibt auf leicht verständliche Weise, wie die Probleme, die durch Menschen erschaffen wurde, auch durch Menschen wieder gelöst werden könnten.

„Faires Geld“ von Tim Eismon-Key ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-7439-7930-7 zu bestellen. Der tredition Verlag hat es sich zum wichtigsten Ziel gesetzt, jungen und unbekannten Autoren die Veröffentlichung eigener Bücher zu ermöglichen, aber auch Verlagen und Verlegern eine Kooperation anzubieten. tredition veröffentlicht Bücher in allen Medientypen, vertreibt im gesamten Buchhandel und vermarktet Bücher seit Oktober 2012 auch aktiv.

Alle weiteren Informationen zum Buch gibt es unter: www.tredition.de

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Wirtschaft

6 Tipps, wie kleine und mittlere Unternehmen Wechselkursrisiken eindämmen können

Im Gegensatz zu Konzernen steht kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) in Deutschland, die Außenhandel betreiben, oftmals keine Wechselkursabsicherung mittels Banken zur Verfügung.

BildLondon, 03.06.2016 – Unternehmen, die Im- und Export betreiben, profitieren von neuen Absatzmärkten und günstigeren Produktionsstandorten. Doch mit dem Eintritt in fremde Märkte sind oft auch Zahlungen in Fremdwährungen verbunden und entsprechende Risiken. Viele Im- und Exporteure sehen sich mit steigenden oder fallenden Wechselkursen konfrontiert, die die Margen empfindlich schmälern können.

Während sich große Konzerne gegen Wechselkursrisiken mittels Banken absichern können, steht den 3,62 Millionen mittleren und kleinen Unternehmen (gemäß der KMU-Definition des IfM Bonn) hierzulande diese Möglichkeit in der Regel nicht zur Verfügung, obwohl sie nach jüngsten Zahlen aus dem Jahr 2013 18,0% des Exportumsatzes aller Unternehmen erwirtschafteten.

Doch was können KMUs tun, die im Außenhandel aktiv sind, um sich gegen Wechselkursrisiken zu wappnen? Der Londoner Währungsexperte Ebury hat sechs Tipps zusammengestellt:

1. Marktbeschaffenheit: Zunächst ist es unumgänglich, sich mit dem fremden Markt und der Währung zu beschäftigen und die politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen genau zu verfolgen. Das gilt insbesondere für jene Staaten, die nicht den G10 angehören, da deren Währungen in der Regel volatiler sind.

2. Bester Wechselkurs: Der Außenhändler muss dann einen Währungsanbieter wählen mit Zugang zu verschiedenen Banken, da die Banken oft unterschiedliche Kurse anbieten.

3. Planungssicherheit: Darüber hinaus ist es wichtig, einen Zielkurs festzulegen, um Planungssicherheit zu gewährleisten und unvorhergesehenen Mehrkosten zu vermeiden.

4. Rahmenbedingungen: Anschließend müssen noch Rahmenbedingungen für eine Absicherung formuliert werden. Dabei wird eine Strategie erarbeitet, um mit einer Kombination aus Termingeschäften und Kassa-Transaktionen die Währungsrisiken so weit wie möglich zu minimieren.

5. Geschwindigkeit: Ein wesentlicher Faktor bei der Anbieterwahl ist neben möglichst günstigen Wechselkurskursen auch die Geschwindigkeit, mit der eine Transaktion ausgeführt wird.

6. Zahlung in Landeswährung: Währungsrisiken können nicht nur zu den eigenen Ungunsten anfallen, ebenso gilt es, den Geschäftspartner nicht zu schädigen. Die Fakturierung in Euro schiebt das Währungsrisiko nämlich auf den Lieferanten/Kunden und sorgt für eine schlechte Lieferanten/Kunden-Beziehung. Es bietet entscheidende Kostenvorteile, den Verkäufer in der bevorzugten Landeswährung zu bezahlen, da der Verkäufer sich nicht mit zusätzlichen Gebühren gegen Wechselkursschwankungen absichern muss.

Um seinen 10.000 Kunden die maßgeschneiderten Produkte und Services anbieten zu können, die sie als KMU benötigen, vereint Ebury Technologie und Know-how.

Als eines von nur zwei privaten Unternehmen weltweit, die keine Banken sind, speist Ebury seine Analysen und Expertise der internationalen Finanz- und Devisenmärkte in die Terminals von Bloomberg ein, die auf den Finanzmärkten als Taktgeber gelten.

Ebury wurde jüngst bei den European FinTech Award als „Best Payment Provider“ im ABN AMRO-Headoffice in Amsterdam ausgezeichnet. Mehr als 450 Firmen und Start-ups bewarben sich unter anderem in den Rubriken Alternative Finanzen, Blockchain/Bitcoin, Innovative Banken Software und Payment. Die Jury speiste sich dabei aus Finanzmarktexperten, Bankern und Investoren.

Über Ebury

Ebury ist ein Londoner FinTech-Unternehmen, das speziell kleinen und mittelständischen Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen für internationale Finanztransaktionen bietet. Mit Ebury können Unternehmen schnell und einfach Zahlungen ausländischer Kunden in fremden Währungen empfangen, Geld zwischen international ansässigen Tochtergesellschaften transferieren, Rechnungen in über 140 Währungen begleichen und dabei von bis zu 150 Tagen Kredit profitieren und so die Liquidität erhöhen. Zudem ermöglicht Ebury Unternehmen die strategische Planung von Risiken durch Währungsschwankungen. Ebury wird von der britischen Finanzaufsicht reguliert, ist Träger des FinTechCity’s FinTech50-Awards und trägt kontinuierlich Daten zum Bloomberg Forecast (FXFC) bei. Das Unternehmen verzeichnet bereits über 10.000 Kunden, die Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von mehr als zehn Milliarden Euro in den letzten drei Jahren getätigt haben. 2009 in London gegründet, beschäftigt das Unternehmen heute knapp 300 Mitarbeiter an fünf Standorten.

Über:

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Wirtschaft

Aufwertung des Renminbi: Folgen für die deutsche Exportwirtschaft

China wird seit Jahren vorgeworfen, den Kurs der Landeswährung Renminbi künstlich günstig zu halten. Was passieren würde, wenn der Kurs aufgewertet würde, schildert der Londoner Währungsexperte Ebury.

BildLondon/Berlin, den 15.04.16. Chinas Wirtschaft befindet sich laut jüngster Außenhandelszahlen wieder im Aufwind. Das freut längst nicht jeden. Pünktlich zur Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in Washington (15.- 17.04.16) meldete sich US-Finanzminister Jack Lew zu Wort, um abermals globale Handelsbilanzungleichgewichte zu beklagen und das Thema Wechselkurse auf die Agenda zu setzen. Lews Adressat ist die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, China.

Die Lage: Der Renminbi heute
Die chinesische Landeswährung Renminbi gilt seit vielen Jahren als massiv künstlich unterbewertet, was Chinas Exporten nutzt, aber enorme Handelsbilanzüberschüsse und chinesische Devisenreserven (Stand März 2016: 3,21 Billionen Dollar ) zur Folge hat. Speziell aus den USA erreichen China daher Forderungen, den Renminbi aufzuwerten, um die Ungleichgewichte abzubauen. Somit würden Importe nach China verbilligt, was den Binnenkonsum ankurbeln würde, was ausdrücklich Ziel der chinesischen Regierung ist.
Der Renminbi ist nicht frei handelbar, sondern wird von der Regierung in einem bestimmten Korridor gegenüber dem US-Dollar gehandelt. Kurse setzt allein die chinesische Regierung fest. Tatsächlich baut China seit einiger Zeit seine Devisenreserven spürbar ab, wodurch der Wert des Renminbi nicht mehr künstlich niedrig gehalten wird.

Was macht China?
Nachdem die chinesische Wirtschaft nicht mehr so stark wächst wie in den vergangenen Jahrzehnten, warnte die chinesische Notenbank in- und ausländische Anleger auf eine Abwertung des Renminbi zu spekulieren. Sowohl Regierung als auch Notenbank versicherten in den vergangenen Monaten vielfach, keine schwache Währung anzustreben. Im Gegenteil wertete sie den Renminbi moderat auf, doch bereits jetzt leidet laut Angaben des chinesischen Zolls, der regelmäßig 3.000 große Exportunternehmen befragt, die Wettbewerbsfähigkeit von 37 % dieser Unternehmen unter dem stark aufgewerteten Renminbi. Die Regierung hatte zwischen 2013 und 2015 den Renminbi um rund 20 Prozent aufgewertet, doch Beobachter halten die Währung immer noch für stark unterbewertet.

China kann kein Interesse an einer stark volatilen Währung haben, denn der IWF stimmte nach Jahren chinesischer Lobby-Arbeit jüngst der Aufnahme des Renminbi als fünfte Leitwährung in den Währungskorb der sog. Sonderziehungsrechte (SDR) zu, die zum Oktober 2016 wirksam wird. Dadurch wird der Renminbi zum Beispiel als Reservewährung von den großen Zentralbanken der Welt vorgehalten. Noch ist der Renminbi nicht frei handelbar, aber Peking hat angedeutet, das zeitnah ändern zu wollen.

Die amerikanische Position
Washington drängt seit Jahren darauf, dass Peking den Yuan, der ca. um 40% unterbewertet sein soll, aufzuwerten, um Handelsbilanzungleichgewichte zu Ungunsten der USA abzubauen. Die USA leiden unter den günstigen Einfuhren aus China, während ihre eigenen Exporte in das Land der Mitte zu teuer sind.

Die deutsche Position
Aus deutschen Kreisen verlautet zu dem Thema recht wenig, da sich Berlin ähnlichen Vorwürfen ausgesetzt sieht wie auch Peking, denn auch die Handelsbilanzüberschüsse der Bundesrepublik erregen international Argwohn.

Was hätte eine Aufwertung für Folgen für den deutschen Außenhandel?
Würde der Renminbi aufgewertet, würden deutsche Exporte dadurch günstiger und gerade die klassischen deutschen Exportbranchen wie Maschinenbau, Automobile und Chemie profitieren. Dazu Heiko Müller, Deutschland-Chef von Ebury: „Wir erwarten in dieser Phase der Konsolidierung der chinesischen Wirtschaft keine abrupte Anpassung des Wechselkurses. Allerdings wird die Aufnahme des Renminbi in den Währungskorb wahrscheinlich mindestens auf mittlere Sicht eine verstärkte Nachfrage nach Renminbi zur Folge haben, wodurch er aufwerten wird. Das bedeutet mehr Kaufkraft für die Chinesen und das wiederum dürfte sich auf die deutschen Exporte nach China positiv auswirken. Produkte aus China würden sich dadurch hierzulande natürlich verteuern.“

Über Ebury

Ebury ist ein Londoner FinTech-Unternehmen, das speziell kleinen und mittelständischen Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen für internationale Finanztransaktionen bietet. Mit Ebury können Unternehmen schnell und einfach Zahlungen ausländischer Kunden in fremden Währungen empfangen, Geld zwischen international ansässigen Tochtergesellschaften transferieren, Rechnungen in über 140 Währungen begleichen und dabei von bis zu 150 Tagen Kredit profitieren und so die Liquidität erhöhen. Zudem ermöglicht Ebury Unternehmen die strategische Planung von Risiken durch Währungsschwankungen. Ebury wird von der britischen Finanzaufsicht reguliert, ist Träger des FinTechCity’s FinTech50-Awards und trägt kontinuierlich Daten zum Bloomberg Forecast (FXFC) bei. Das Unternehmen verzeichnet bereits über 10.000 Kunden, die Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von mehr als zehn Milliarden Euro in den letzten drei Jahren getätigt haben. 2009 in London gegründet, beschäftigt das Unternehmen heute knapp 300 Mitarbeiter an fünf Standorten.

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Wirtschaft

Schwellenländer in der Währungskrise – werden Importgüter jetzt günstiger?

Verbraucher könnten momentan von Preissenkungen von bis zu 35 % profitieren. Importeure bekommen zur Zeit mehr Waren für ihr Geld. Währungsdienstleister Ebury erklärt die Mechanismen der Preissenkung.

BildLondon/Berlin, 24.03.2016. Avocados aus Mexiko, Garnelen aus Thailand, Mangos aus Brasilien – viele Produkte aus Schwellenländern sind momentan für deutsche Importeure günstig im Einkauf. Der Grund: schwache Währungskurse in vielen Schwellenländern rund um den Erdball.

Besonders von den jüngsten Entwicklungen am Devisenmarkt betroffen sind die Länder Südafrika, Mexiko, Peru und Russland, deren Währungen auf ein Rekordtief gesunken sind. Aber auch den philippinischen Peso, den brasilianischen Real und den malaysischen Ringgit gibt es momentan für deutsche Importeure zum Schnäppchenpreis.

Kursverfall bei Schwellenländer-Währungen

Land 15/03/2016 15/03/2015 Veränderung Exportvolumen 2015 nach DE in Euro Wichtigste Exportgüter

Brasilien 4.1848 3.4003 23.07% 8.502.586.000 Transportausrüstung, Eisenerz, Sojabohnen, Schuhe, Kaffee

Indien 74.8709 66.3463 12.85% 7.539.816.000 Textilien, Schmuck, Chemikalien, Erdöl und Softwareprodukte

Mexiko 19.8591 16.2735 22.03% 4.450.369.000 Erdölprodukte, Silber, Obst und Gemüse, Kaffee, Baumwolle

Südafrika 17.6713 13.0879 35.02% 5.884.441.000 Gold, Diamanten, Platin, Metalle, Mineralien, Maschinen

Thailand 38.949 34.71 12.21% 5.033.764.000 Autos, Computer, Schmuck, Polymere, Fischprodukte

Indonesien 14625 14029 4.25% 3.936.792.000 Kraftstoffe, tierische und pflanzliche Fette, elektr. Maschinen

Philippinen 51.992 46.938 10.77% 3.004.522.000 Halbleiter, Elektronikprodukte, Kleidung, Kupferprodukte

Malaysia 4.6107 3.9147 17.78% 6.992.177.000 Halbleiter, Elektronikprodukte, Palmöl, Erdöl und Flüssiggas

Russland 78.5156 65.822 19.28% 29.775.703.000 Erdöl und -produkte, Erdgas

Für deutsche Importeure ist diese Situation erfreulich: Sie müssen zur Zeit deutlich weniger für die gleiche Menge an Waren zahlen als im Vorjahr. Auf den Einzelhandel hat sich dieser Preisverfall bislang noch nicht ausgewirkt. Dazu Heiko Müller, Deutschland-Chef von Ebury: „Bisher profitieren Verbraucher noch nicht vom günstigen Wechselkursverhältnis, weil der Endpreis durch eine Reihe weiterer Faktoren bedingt wird. So schließen viele Händler beispielsweise langfristige Handelsverträge mit Zeitspannen von einem Jahr und mehr ab. Das garantiert ihnen für eine fixe Zeitspanne Festpreise, die dabei helfen, das Wechselkursrisiko gering zu halten. Außerdem unterliegen die einzelnen Waren ebenfalls Preisschwankungen, die Währungsschwankungen zum Teil wieder wettmachen. Als dritter Faktor kommt hinzu, dass viele Waren in US-Dollar oder britischen Pfund gehandelt werden und somit eine volatile Lokalwährung sich nicht direkt auf den Verbraucher auswirkt.“

Anders sieht es in diesem Zusammenhang für Urlauber aus dem EURO-Raum aus, die dieses Jahr in Schwellenländern Urlaub machen: Durch den Währungswechsel direkt im Zielland dürfen sie sich über einen erheblichen Kaufkraftgewinn freuen.

Aktuelle Kurse, Hintergründe und Entwicklungsprognosen zu Schwellenländer-Währungen sind im Spezial-Report „Emerging Markets“ zu finden: https://www.ebury.de/blog/2016/02/24/emerging-markets-spezialbericht-download/

Über Ebury

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Wirtschaft

Globaler Währungsmarkt: Rückblick 2015 und Ausblick 2016

Weitreichende Entscheidungen von Notenbanken und externe Schocks prägten ein volatiles Jahr 2015. Einige Trends des letzten Jahres werden vermutlich auch im Jahr 2016 anhalten.

BildLondon, 12.01.2016. Der Währungsmarkt im Jahr 2015 war doch volatiler als viele Experten vor 12 Monaten angenommen hatten. Die treibenden Themen des Jahres waren:

Die unerbittliche Stärkung des US-Dollars durch die ersten Andeutungen und die Durchführung einer Erhöhung der Zinssätze durch die Federal Reserve
Die deutliche Korrektur der Währungen in den Schwellenländern, angetrieben durch die Erhöhung der Zinssätze in den USA und den Einbruch der Rohstoffpreise

PRÄGENDE EREIGNISSE UND TRENDS DES LETZTEN JAHRES

Europäische Währungen

Das Jahr begann mit der schockierenden Aufhebung der drei Jahre bestehenden Schweizer Franken-Euro-Bindung, mit der Folge eines Währungsanstiegs von erstaunlichen 40% an nur einem Tag. Nicht lange danach hat der Präsident der EZB, Mario Draghi, die geplanten Lockerungsmaßnahmen verkündet, um die stockende Wirtschaft in der Eurozone wieder in Gang zu bringen. Im Frühling dominierten Schlagzeilen zur Griechenlandkrise und Ängste zum Austritt Griechenlands aus der Eurozone, während die Parlamentswahlen in Großbritannien einen überraschend komfortablen Sieg für David Camerons konservative Partei zeigten.

Ölpreis

Die Ölpreise folgten weiterhin einem deutlichen Abwärtstrend und fielen im Dezember auf ein 6-Jahrestief von unter $35 pro Barrel.

Währungen der Schwellenländer

Währungen der Schwellenländer wurden umfassend und nahezu überall verkauft, verbunden mit der Erwartung einer US-Zinserhöhung und einer Konjunkturabschwächung in China. Einige, einschließlich der russische Rubel, der brasilianische Real und der südafrikanische Rand fielen auf Rekordtiefststände im Jahr 2015.

US-Dollar

Nach viel Spekulation und großen Erwartungen erhöhte die Fed in den USA im Dezember die Zinssätze zum ersten Mal seit fast einem Jahrzehnt.

WAS HÄLT DER WÄHRUNGSMARKT 2016 BEREIT?

US-Dollar

Die oberste Fragestellung für den FX-Markt (Foreign Exchange Market, Devisenmarkt) im Jahr 2016 lautet, ob die oben genannten treibenden Trends (Wertsteigerung des US-Dollars und der Rückgang der Währungen in Schwellenländern) weiterhin anhalten werden oder nicht. Ebury ist der Ansicht, dass der US-Dollar weiter steigen wird, allerdings in einem gemächlicheren und langsamen Tempo. Die Abweichung in der Geldpolitik der Fed in den USA und der Politik aller anderen großen Zentralbanken in den G10-Staaten wird der US-Währung Rückenwind geben und es nicht davon auszugehen, dass die Zinsmärkte ein aggressives Programm der Fed-Erhöhungen ausreichend einpreisen.

Der „dot plot“ der Fed – eine Prognose der einzelnen Ratsmitglieder der Fed – aus dem Dezember suggeriert, dass politische Entscheidungsträger in den USA drei oder vier Mal im Jahr 2016 eine Zinserhöhung erwarten, etwa einmal pro Quartal oder äquivalent zu jeder anderen Sitzung. Dies wird für den US-Dollar in diesem Jahr wahrscheinlich eine große Unterstützung sein und setzt die Währungen der Schwellenländer unter erhöhten Druck, besonders dann wenn die Rohstoffpreise weiterhin auf dem erwarteten gedämpften Niveau bleiben.

Euro

Im Kontrast dazu steht der Euro, der wohl durch die kürzliche Erweiterung der geldpolitischen Lockerungsmaßnahmen der EZB weiterhin unter Druck steht. Es ist nun wahrscheinlich, dass die EZB in diesem Jahr das quantitative Lockerungsprogramm erweitern wird, besonders wenn die Inflationsrate sich nicht in Richtung des 2%-Ziels bewegen sollte.

Pfund Sterling

Ebury erwartet zudem, dass sich das britische Pfund in der Mitte einpendeln wird, höher als der Euro, niedriger als der US-Dollar, da die Bank of England wahrscheinlich der Fed folgen und die Zinssätze vermutlich im dritten Quartal des Jahres ebenfalls erhöhen wird.
Auf der politischen Seite werden die Präsidentschaftswahlen in den USA zum Ende des Jahres im Fokus stehen, während die EU-Volksabstimmung in Großbritannien ein erhebliches Gesprächsthema sein wird und ein Abwärtsrisiko für das britische Pfund bedeuten könnte.

Währungen der Schwellenländer

Im Bezug auf die Währungen der Schwellenländer geht Ebury davon aus, dass wir uns im Prozess einer Bodenbildung in den meisten Hauptwährungen wie dem brasilianischen Real und dem südafrikanischen Rand, etc. befinden.

Ein weiterer Abverkauf an Rohstoffen ist nicht zu erwarten. Ferner stiegen die Gemeinschaftsschulden der Schwellenländer zwar erheblich an, allerdings größtenteils in der jeweiligen lokalen Währung, was das Problem für die lokalen Zentralbanken und Regierungen überschaubar macht. Schlussendlich und nachdem das Jahr 2015 manche dramatische Abverkäufe bereithielt, befinden sich die meisten Währungen auf einem außergewöhnlich günstigen Niveau, das die Wettbewerbsfähigkeit verbessern und Handels- und Investitionsströme im Laufe des Jahres anziehen wird.

Die letzten 12 Monate waren sehr spannend, weswegen Ebury mit Freude auf ein aufregendes neues Jahr am Währungsmarkt blickt.

Weitere Informationen: www.ebury.de

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Pressekontakt: Joschka Rugo I joschka.rugo@tonka-pr.com I +49.30.27595973.14

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