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Wirtschaft

Verleihung des Promotionsrechts an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Hessen

Mit dem neuen hessischen Promotionsrecht können Informatik – Absolventen/-innen eine akademische Laufbahn anstreben u. nun an beteiligten hessischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften umsetzen.

BildZum Thema Verleihung des Promotionsrechts an Hochschulen trafen sich kürzlich der Vorsitzende der KFBT e.V. (Konferenz der Fachbereichstage), Prof. Dr. Ulrich Bühler, und der Bundesvorsitzende der IfKom e.V. (Ingenieure für Kommunikation), Dipl.-Ing. Heinz Leymann.

Im Oktober 2017 verlieh der Hessische Minister des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst vier Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Hessen für zunächst fünf Jahre das eigenständige Promotionsrecht im Rahmen des „Promotionszentrums Angewandte Informatik“. Bisher bestand nur die Möglichkeit, in Kooperation mit einer Partneruniversität eine Dissertation an einer HAW zu verfassen. Diese Möglichkeit der kooperativen Promotion bleibt davon unberührt und kann auch weiterhin genutzt werden.

„Von sofort an können Absolventinnen und Absolventen in Hessen an der Hochschule Darmstadt, der Frankfurt University of Applied Sciences, der Hochschule Fulda und der Hochschule RheinMain ohne die Kooperation mit einer Universität den Doktorgrad in der Fachrichtung Angewandte Informatik erlangen“, merkte Prof. Dr. Ulrich Bühler an und fügte hinzu: „Vorteil eines eigenen Promotionsrechts ist die selbstständige Qualitätssicherung der
Forschung sowie die fachliche Schwerpunktsetzung. Forschungsstarke Professorinnen und Professoren der hessischen HAW können somit ihre Expertise in der angewandten Forschung auch in Zusammenarbeit mit mittelständischen Unternehmen der Region noch besser einbringen.“

„Die IfKom begrüßen das hessische Promotionsrecht und fordern eine Ausdehnung auf alle Bundesländer, zumindest für forschungsstarke Bereiche an den Hochschulen“, betonte Heinz Leymann und ergänzte: „Mit dem neuen hessischen Promotionsrecht ist ein wichtiger Anreiz im Wissenschaftssystem geschaffen worden. Leistungsstarke Absolventinnen und Absolventen von Informatik-Studiengängen, die eine akademische Laufbahn anstreben und forschen wollen, haben nun die Möglichkeit, dies an den beteiligten hessischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften umzusetzen“.

Die vier hessischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften stehen seit vielen Jahren für Qualität in der praxisorientierten Forschung. Mit dem gemeinsam von diesen vier Hochschulen eröffneten „Promotionszentrum Angewandte Informatik“ ergeben sich durch die Vergabe des eigenständigen Promotionsrechts neue Berufs- und Karrierechancen für ihre leistungsstarken Absolventen. Zu den Forschungsschwerpunkten dieses Zentrums zählen beispielsweise IT-Sicherheit, Big Data, Telekommunikation, Spracherkennung, Rechnernetze, Virtual und Augmented Reality, Mensch-Maschine-Interaktion sowie Interaktive und Digitale Medien. Die hierbei auferlegten Qualitätskriterien für das Promotionszentrum sind sehr hoch. KFBT und IfKom setzen sich daher für das bundesweite Promotionsrecht an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften ein.

Über:

IfKom – Ingenieure für Kommunikation e.V.
Herr Heinz Leymann
Castroper Str. 157
44357 Dortmund
Deutschland

fon ..: 0231 93699329
web ..: http://www.ifkom.de
email : info@ifkom.de

Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Universitäten und Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.

Die Konferenz der Fachbereichstage e.V. (KFBT) ist die Dachorganisation von 18 Fachbereichstagen der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) mit in Summe über 600 Mitgliedsfakultäten und – fachbereichen in der Bundesrepublik Deutschland. Davon sind 12 dieser Fachbereichstage ingenieurwissenschaftlich geprägt. Die KFBT vertritt die Interessen ihrer Mitglieder und dient als Plattform zur aktiven Gestaltung hochschulpolitischer Entwicklungen, zum Informations- und Erfahrungsaustausch in allen Belangen der von den Mitgliedern vertretenen Fächer als anwendungsbezogene Wissenschaft und zur Kooperation mit Interessenvertretern aus Wirtschaft, Politik und Hochschule.

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Schriftenreihe des Fachbereichs Informatik der Fachhochschule Dortmund – die moderne Welt der Informatik

Der Fachbereich Informatik präsentiert als Herausgeber der „Schriftenreihe des Fachbereichs Informatik der Fachhochschule Dortmund“ einen Blumenstrauß an aktuellen Forschungsthemen.

BildInformatik zählt heute zum Allgemeinwissen in der modernen Gesellschaft. Auch wenn es an fast allen deutschen Schulen als Fach, Vertiefung oder AG etabliert ist, ist es aber leider in den meisten Bundesländern immer noch kein Pflichtfach an den weiterführenden Schulen. Der Grund dafür liegt in einem irrtümlichen Verständnis der Informatik und des Informatikunterrichts, denn hier wird nicht Spezialwissen, sondern es werden systematische Grundlagen vermittelt. Denn wie Dijkstra schon sagte: „In der Informatik geht es genau so wenig um Computer, wie in der Astronomie um Teleskope.“ Die Informatik handelt vielmehr von der Welt der Information und ihrer automatisierten Gewinnung, Speicherung, Analyse, Optimierung und Verteilung. Sie stellt Werkzeuge fürs Denken bereit, die gerade zum Verständnis einer Welt der fortschreitenden Digitalisierung immer grundlegender werden. Es sollte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis Informatik als Schulfach zur Pflicht wird.

Viele Studenten an unserem Fachbereich haben Informatik als Schulfach genossen und führen dies im Rahmen Ihres Studiums fort. Dabei vertiefen sie sich nicht nur in unterschiedliche Bereiche der Informatik, beispielsweise durch die Wahl eines spezifischen Studiums wie Informatik, Wirtschafts- oder Medizininformatik, sondern tragen durch Ihre Abschlussarbeiten zur Entwicklung der Informatik in vielen Anwendungsfeldern bei. Dies spiegelt sich auch im vorliegenden dritten Band der Schriftenreihe des Fachbereichs Informatik der Fachhochschule Dortmund wider, der wie bereits die Vorgängerbände dem Leser einen Blumenstrauß an aktuellen Forschungsthemen der Informatik an der Fachhochschule Dortmund präsentiert. Diese Beiträge zeigen, wie Studenten durch ihre Arbeit und Abschlussarbeiten zur Entwicklung der Informatik in vielen Anwendungsfeldern beitragen.

„Schriftenreihe des Fachbereichs Informatik der Fachhochschule Dortmund“ von Fachbereich Informatik (Hrsg.) ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-7439-1190-1 zu bestellen. Der tredition Verlag hat es sich zum wichtigsten Ziel gesetzt, jungen und unbekannten Autoren die Veröffentlichung eigener Bücher zu ermöglichen, aber auch Verlagen und Verlegern eine Kooperation anzubieten. tredition veröffentlicht Bücher in allen Medientypen, vertreibt im gesamten Buchhandel und vermarktet Bücher seit Oktober 2012 auch aktiv.

Alle weiteren Informationen zum Buch gibt es unter: www.tredition.de

Über:

tredition GmbH
Frau Nadine Otto
Grindelallee 188
20144 Hamburg
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fax ..: 040.41 42 778.01
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email : presse@tredition.de

Die tredition GmbH für Verlags- und Publikations-Dienstleistungen zeichnet sich seit ihrer Gründung 2006 durch eine auf Innovationen basierenden Strategie aus. Das moderne Verlagskonzept von tredition verbindet die Freiheiten des Self-Publishings mit aktiver Vermarktung sowie Service- und Produktqualität eines Verlages. Autoren steht tredition bei allen Aspekten der Buchveröffentlichung als kompetenter Partner zur Seite. Durch state-of-the-art-Technologien wie das Veröffentlichungstool „publish-Books“ bietet tredition Autoren die beste, schnellste und fairste Veröffentlichungsmöglichkeit. Mit der Veröffentlichung von Paperbacks, Hardcover und e-Books, flächendeckendem Vertrieb im internationalen Buchhandel, individueller Autorenbetreuung und einem einmaligen Marketingpaket stellt tredition die Weichen für Ihren Bucherfolg und sorgt für umfassende Auffindbarkeit jedes Buches. Passende Publishing-Lösung hält tredition darüber hinaus auch für Unternehmen und Verlage bereit. Mit über 40.000 veröffentlichten Büchern ist tredition damit eines der führenden Unternehmen in dieser Branche.

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IT-Karrieretag Darmstadt – DIE Fachmesse für IT-Karrieren – 100% IT-Studenten, IT-Absolventen & IT-YPs

Der IT-Karrieretag Darmstadt öffnet am 12. April 2018 im Darmstadium seine Pforten als DIE Fachmesse für IT-Karrieren – Erreichen Sie 100 % IT-Spezialisten und präsentieren Sie Karriereperspektiven!

BildDie erste 100 % IT-Karrieremesse in Darmstadt am 12. April 2018.
Unternehmen aller Branchen haben die Chance, sich in Europas „Silicon Valley“ top ausgebildeten ITlern zu präsentieren.

Das Konzept:
Der IT-Karrieretag in Darmstadt ist die Karrieremesse für Informatiker und IT-affine Studenten. Die Messe findet in Kooperation mit den Fachschaften für Informatik der TU und der Hochschule Darmstadt statt. Voraussichtlich werden über 50 Unternehmen Ihren Weg zur Messelocation, dem Darmstadtium, finden. Bei den ausstellenden Firmen handelt es sich um regionale und überregionale Unternehmen aus dem IT-Sektor oder mit spannenden Aufgaben für Informatiker – vom Mittelständler bis zum Global Player. Den Besuchern wird ein spannendes Rahmenprogramm bestehend aus Workshops, Vorträgen, Rethorikseminaren, Bewerbungsmappencheck und weiteren Specials geboten! Der Veranstaltungsort ist fußläufig zur TU und zur h_da zentral gelegen und bietet eine perfekte Messeinfrastruktur. Der Eintritt ist für Besucher selbstverständlich frei.

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Unternehmen können sich ab sofort einen Ausstellerplatz sichern.

Top ausgebildete Studenten:
Ausweislich vieler Rankings gehören die Fachbereiche Informatik der TU Darmstadt und der Hochschule Darmstadt zu den Top Fachbereichen deutschlandweit.
Die Absolventen gehören zu den begehrtesten in ganz Deutschland und sind in Industrie und Wirtschaft hoch angesehen.

Perfekte Location:
Mit dem Darmstadtium haben sich die Veranstalter für den perfekten Austragungsort entschieden. Zentral gelegen, ideale Nahverkehrsanbindungen und fußläufig sowohl von der TU, als auch von der h_da zu erreichen.

Professionelle Messeumgebung:
Das Darmstadtium verfügt über eine hochmoderne Messeinfrastruktur. Von Parkmöglichkeiten für Aussteller über die weitläufigen Veranstaltungsräume bis hin zu hochtechnisierter Ausstattung und angebundenem Catering.

Über:

IT-Karrieretag Darmstadt
Herr Matthias Walenda
Hartmann-Ibach-Strasse 83
60389 Frankfurt
Deutschland

fon ..: 06921004018
web ..: http://www.it-karrieretag.de
email : info@it-karrieretag.de

Das Konzept:
Der IT-Karrieretag in Darmstadt ist die Karrieremesse für Informatiker und IT-affine Studenten. Die Messe findet in Kooperation mit den Fachschaften für Informatik der TU und der Hochschule Darmstadt statt. Voraussichtlich werden über 50 Unternehmen Ihren Weg zur Messelocation, dem Darmstadtium, finden. Bei den ausstellenden Firmen handelt es sich um regionale und überregionale Unternehmen aus dem IT-Sektor oder mit spannenden Aufgaben für Informatiker – vom Mittelständler bis zum Global Player. Den Besuchern wird ein spannendes Rahmenprogramm bestehend aus Workshops, Vorträgen, Rethorikseminaren, Bewerbungsmappencheck und weiteren Specials geboten! Der Veranstaltungsort ist fußläufig zur TU und zur h_da zentral gelegen und bietet eine perfekte Messeinfrastruktur. Der Eintritt ist für Besucher selbstverständlich frei.

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Dr. Juliane Siegeris: „Wir müssen die Informatik entzaubern!“

Gesichter der IT in Berlin-Brandenburg – Teil 10

BildBerlin. (wei) Die digitale Wirtschaft in der Hauptstadtregion wird immer mehr Taktgeber der wirtschaftlichen Entwicklung. In keiner anderen Stadt arbeiten nach einer Studie der Investitionsbank Berlin (IBB) mehr Menschen in diesem Wirtschaftsbereich. Dennoch ist die Kluft zwischen der Branche, die unser aller Leben einfacher machen soll und jenen, die von dieser Einfachheit und den Entwicklungen profitieren sollen nach wie vor groß – fehlt es schlichtweg am Verständnis für die jeweils andere Seite. Es ist ein bisschen wie Yin und Yang, die nicht zueinander finden. Übertrieben ausgedrückt: IT-ler fühlen sich unverstanden, Nicht-IT-ler verstehen nichts.

In der SIBB-Reihe „Gesichter der IT“ kommt diesmal Dr. Juliane Siegeris, Professorin an der HTW Berlin und Sprecherin des Studiengangs „Informatik und Wirtschaft“ zu Wort, die sich seit Jahren dafür einsetzt, diese Barrieren abzubauen. Sie macht sich dafür stark, mit alternativen Studienprogrammen mehr Fachkräfte und damit auch Frauen für die IT zu gewinnen und durch mehr Weiblichkeit das digitale Verständnis für alle Seiten zu wecken. Ihre erstaunlichen Beweggründe wurden in einer Plauderstunde an der HTW Berlin deutlich.

Frau Dr. Siegeris, Sie haben die IT von der Pike auf gelernt, an der Humboldt Uni studiert, an der TU zur „Korrektheit von Prozessmodellen“ promoviert, in der Digitalwirtschaft gearbeitet und sind heute eine von 12 Informatikprofessorinnen an der HTW in Berlin. Ihr Fachgebiet liegt im Bereich Softwaretechnik: Schwerpunkte sind BPM, Anforderungsanalyse, Changemanagement und Usability – um einmal in der digitalen Sprache zu bleiben! Was können Ihrer Meinung Frauen in der IT besser?

J.S: Zunächst einmal soll das kein männerfeindliches Statement oder Plädoyer für eine weibliche IT-Wirtschaft werden, das möchte ich ausdrücklich betonen. Aber wie es in vielen anderen Bereichen ist, mit weiblicher Verstärkung ändert sich erfahrungsgemäß die Art der Kommunikation. Und: Die Anforderungen an die Kommunikation der Informatiker sind heute nun einmal enorm groß. Mit mehr Weiblichkeit im Entwicklungsprozess entstehen nicht nur neue Sichtweisen, sondern auch neue Anforderungen. Es geht darum, möglichst verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven in die Prozesse zu integrieren, damit auch die Softwarelösungen eine breitere Klientel ansprechen – also verständlicher und einfacher bedienbar werden.

Haben Sie deshalb einen Frauenstudiengang aufgelegt?

J.S: Eigentlich kam der Bedarf aus der Industrie, die mehr Frauen für ihre Teams gewinnen wollten. Unser Frauenstudiengang Informatik und Wirtschaft existiert nun inzwischen seit 2009 mit ungebrochen hoher Nachfrage. Wir haben für die 40 Studienplätze im Schnitt zirka 100 Bewerbungen. Dabei kommt die Hälfte direkt vom Abi, die andere Hälfte sieht dieses Studium als zweite Perspektive. Viele sagen uns bis heute gesagt, hätten wir diesen Studiengang nicht aufgelegt, hätten sie sich nicht der Informatik zugewandt. Ein Grund dafür ist immer wieder, dass die Frauen der Meinung sind, nicht die gleichen Vorkenntnisse zu haben wie die Männer. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Im Übrigen ist die Frauenquote parallel in all unseren 12 Studiengängen an der HTW gestiegen. Dabei kann man beobachten, dass der Frauenanteil ungleich höher ist, wenn ein Anwendungsgebiet dabei ist – was den Wunsch der Frauen nach Anwendbarkeit der IT in der Praxis unterstreicht.

Kann man Sie eine digitale Aufklärerin nennen?

J.S: Warum eigentlich nicht? (lacht) Im Endeffekt geht es mir darum, den Facettenreichtum zu verdeutlichen, Klischees aufzubrechen und die vielen interessanten Berufsbilder aufzuzeigen. Man sitzt nicht nur und programmiert. Die Digitalisierung lebt vor allem auch von dem Willen, diese mitprägen wollen. Es gilt, die „Ehrfurcht“ aus dem vermeintlichen „Hexenwerk Digitalisierung“ rauszunehmen, die Informatik damit natürlich auch in gewissem Maße zu „entzaubern“. Informatik muss für die Anwender da sein, nicht umgekehrt. Das ist auch das, was ich meinen Studentinnen immer wieder vermittle. Mit einem gewissen Selbstverständnis und Pragmatismus an die Dinge heran zu gehen, bei dem das Hinterfragen der oft sehr technischen Fachsprache ausdrücklich erlaubt ist und damit verbunden auch die Klärung, ob ein System unbedingt so und nicht anders sein muss. Und genau dieses Selbstbewusstsein sollte man auch den Nutzern klar machen, denn diese sind nun mal der direkte Praxisbezug. Und schon sind wir in einer Kommunikation, wie wir sie brauchen – auf Augenhöhe und zum Nutzen aller. Übrigens können wir in dieser Beziehung vieles von jungen Start-ups lernen, die mit unkonventioneller Spielfreude an ein Thema herangehen und die Nutzerfreundlichkeit in den Vordergrund stellen. Durch die entstehenden Anwendungen werden dann mitunter etablierte Systeme auf einmal abgehängt.

Warum gibt es Ihrer Meinung noch immer solche Berührungsängste? Man hat mitunter sogar den Eindruck, dass diese wieder größer werden und die Kluft zwischen Anbietern und Anwendern größer wird, weil Systeme gar nicht mehr zu überblicken sind?

J.S: Das ist genau der Punkt, bei den Funktionalitäten sind wir in der IT top, aber in der Anwendung und Kommunikation ist vieles noch unbefriedigend. Durch die wachsende Komplexität der Systeme hinkt die Bedienbarkeit hinterher. Hier müssen wir ansetzen, um die Barrieren zwischen den „zwei Welten“, die schon längst eine geworden ist, abzubauen. Vielen ist gar nicht klar, dass das, was man täglich so macht, auch Informatik ist. Nehmen Sie so einfache Dinge wie das Einkaufen im Internet, die Einparkunterstützung beim Autofahren und die Steuerung von Rollläden oder der Heizung über das Smartphone vom Urlaub aus – all das beruht auf digitalen Lösungen. Jeder nutzt heute mit einer schönen Selbstverständlichkeit das Smartphone, weiß über die neuesten Apps Bescheid, programmiert seinen neuen Fernseher…. Und wenn man sich das einmal mehr klar macht, bestreitet keiner mehr, dass wir alle zusammen mehr oder weniger bereits auch im Alltag Informatiker sind. Und gerade deshalb sollte es uns doch gelingen, das Verständnis füreinander zu wecken, denn hinter jeder digitalen Lösung stehen zuallererst Menschen. Und das geht nun einmal nur über eine klare Sprache und höchste Benutzerfreundlichkeit. Die IT muss auch dabei wieder eine Vorbildrolle einnehmen und sich auf ihr Gegenüber einstellen. Mit dem leidigen Buzzwording wird es nicht besser – das ist längst kein Zeichen für Kompetenz mehr und vergrößert den Graben nur. Zu erwarten, dass der Anwender selbst für die Anwendung ein abgeschlossenes IT-Studium braucht, ist grundfalsch. Einfache Erklärungen sind an der Tagesordnung, egal ob es sich dabei um Privat- oder Unternehmensanwender handelt, sie müssen mitgenommen werden.

Wie digital sind Sie selbst?

J.S: Ich glaube, nicht mehr als jeder andere auch. Die Digitalisierung erlaubt mir natürlich auch eine große Flexibilität im Job, die ich gern nutze. Ich kann meine Vorlesungsvorbereitungen von überall erledigen, dazu muss ich heute nicht unbedingt am Schreibtisch sitzen. Unser digitales Leben macht es möglich.
Übrigens habe ich mich heute Morgen gerade selbst wieder über meinen Berufsstand geärgert: Als ich meine Waschmaschine nämlich nicht öffnen konnte, weil die Nachlegefunktion völlig unpraktisch gelöst wurde. Da denke ich mir, der Typ, der die Waschmaschine und diese Funktion entwickelt hat, hat noch nie eine Waschmaschine selbst bedienen müssen… In solchen Situationen erlebe ich so etwas dann selbst und denke mir, was nützt es, wenn meine Waschmaschine auch Bügeln kann, aber so einfache praktische Dinge nicht mehr gewohnt funktionieren. Da hört bei mir das Verständnis auf – man muss die Welt nicht komplizierter machen. Ansonsten lebe ich auch das analoge Leben ganz bewusst. Ich lese viel – Bücher aus Papier, da bin ich ganz traditionell, treibe Sport in der freien Natur, liebe die Zeit mit meinen beiden Kindern.

Gibt es so etwas wie eine Botschaft, die sich jeder vor Augen halten sollte?

J.S: Ja. Die digitale Welt ist nur so schön, wie wir sie selbst gestalten.

Vielen Dank für das Gespräch!

Über:

SIBB e.V.
Herr René Ebert
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Über Gesichter der IT des SIBB e.V.
Informations- und Telekommunikationstechnologien der Hauptstadtregion sind inzwischen eine branchenübergreifende Schlüsselindustrie. Im Fokus der Öffentlichkeit standen bisher Lösungen, Dienstleistungen und Services. Der SIBB e.V. als Branchenverband der IT-Wirtschaft in Berlin und Brandenburg stellt mit der Serie „Gesichter der IT in der Hauptstadtregion“ die Menschen hinter den Dienstleistungen und Lösungen vor. Persönlichkeiten, die mit ihrer Arbeit heute alle Wirtschaftsbereiche, aber auch den privaten Bereich, direkt beeinflussen und Herausragendes leisten: „Die IT- und Softwarewelt ist längst nicht so abstrakt wie viele noch immer glauben. Dahinter stehen Charaktere mit den unterschiedlichsten Geschichten, die eines eint: Prozesse, Vorgänge und Abläufe zu optimieren, zu vereinfachen und Datensicherheit zu schaffen, “ so René Ebert, Geschäftsführer des Verbandes. „Diese zu erzählen, Ansichten und Motivationen einer Tätigkeit in der IT-Wirtschaft darzustellen, soll das Verständnis für die IT-Arbeitswelt wecken und andere motivieren, selbst eine berufliche Perspektive in dieser Zukunftsbranche zu suchen.“

Über den IT“Branchenverband SIBB e.V.
1992 gründeten engagierte Unternehmer den Verband als Software-Initiative Berlin Brandenburg. Heute ist der SIBB e.V. etablierter Partner der gesamten Branche in der Hauptstadtregion und Mitgestalter der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Er ist Interessenverband für Unternehmen der IT- und Internetwirtschaft in Berlin und Brandenburg. Der SIBB e.V. vernetzt die Akteure der Branche und vertritt ihre Interessen in Politik und Gesellschaft. Der Verband sorgt für einen aktiven Austausch über die Branchengrenzen hinaus. Zahlreiche Veranstaltungen des Verbands fördern Austausch, Kooperation und Wissenszuwachs. Zum regelmäßigen Angebot gehören Foren, Netzwerke, Stammtische und kompakte Seminare. SIBB-Kongresse und Messeauftritte bilden Höhepunkte des Jahres. Zu den Mitgliedsunternehmen gehören IT-Dienstleister und Software-Anbieter, Telekommunikationsunternehmen, Unternehmen der digitalen Wirtschaft sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Etablierte Institutionen und namhafte Unternehmen finden sich ebenso darunter wie Startups.
SIBB region ist das Netzwerk für die IT- und Internetwirtschaft in Brandenburg und Bestandteil des SIBB e.V. und hat seinen Sitz in Wildau. Das Netzwerk SIBB region wird vom Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg gefördert.
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Berufsfördernde Weiterbildung für Informatiker

Informatik ist aus unserer heutigen digitalen Welt gar nicht mehr wegzudenken. in Puncto Weiterbildung hilft hier das Wissen, dass durch die Kurse der IFTT EDV-Consult GmbH vermittelt wird.

Aus unserer heutigen digitalen Welt ist die Informatik gar nicht mehr wegzudenken. Sowohl bei der Entwicklung zukunftsfähiger Software und Smartphone-Apps oder auch bei der Bereitstellung bzw. Sicherstellung einer sicheren und zuverlässigen Infrastruktur in verschiedenen Unternehmen sind Informatiker immer wieder gefragte Experten. Es lohnt sich also durchaus, auch neben dem Beruf das notwendige Wissen zu erwerben, um beispielsweise Grundkenntnisse in der Programmierung zu bekommen oder sich in die Lage zu versetzen, in Zukunft wesentlich stärker bei entsprechenden IT-Projekten mitzuwirken oder maßgeblich an diesen beteiligt zu sein. Selbstverständlich besteht dadurch unter anderem auch die Möglichkeit als Freelancer in der Branche zu arbeiten.

Bei den Fragen, was Software-Engineering ist, für welche Einsatzgebiete PHP geeignet ist oder welche Dinge bei der Programmierung von Softwarekomponenten sowie Apps zu beachten sind, hilft das Wissen, dass durch die Kurse der IFTT EDV-Consult GmbH vermittelt wird. Die beruflichen Anforderungen in der IT-Branche sind bereits heute sehr hoch und steigen immer mehr an. Die Sicherheit von IT-Systemen und Infrastrukturen zu gewährleisten, intelligente Software zu entwickeln und für einen reibungslosen Betrieb von Netzwerken zu sorgen, wird immer wichtiger. Das notwendige Wissen dafür können die Kursteilnehmer bei der IFTT EDV-Consult GmbH erwerben. Die Kurse eignen sich somit für jeden, der einmal hinter die Kulissen der IT-Branche blicken oder mit dem neu erworbenen Wissen beruflich weiterkommen möchte.

Verschaffen Sie sich einen Überblick aus allen Fachbereichen, der für Informatiker unerlässlich ist. Unser Seminarprogramm finden Sie auf www.iftt.de/seminare/seminarthemen.html.

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