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Wirtschaft

Unternehmenstransaktionen: Familienstiftung als sicherer Hafen

Für Berater Thorsten Klinkner von UnternehmerKompositionen kann die Familienstiftung eine tragfähige Option dafür sein, eine Ertragsquelle strategisch für M&A-Aktivitäten aufzustellen.

BildAuch für mittelständische Unternehmen spielen Transaktionen und Fusionen (Mergers & Acquisitions – M&A) eine wichtige Rolle. Branchenexperten erwarten, dass die Höchststände der vergangenen Jahre auch 2018 anhalten werden. Allein ausländische Investoren haben laut Studienzahlen weit mehr als 800 deutsche Unternehmen übernommen, dazu kommt eine hohe Schlagzahl an Transaktionen mit rein deutscher Beteiligung.

„Ein Kauf oder Verkauf bedeutet für ein Unternehmen in Familienhand eine Chance der Weiterentwicklung. Liquide Vermögenswerte und Handlungsoptionen werden vergrößert oder es werden fortlaufend höhere Gewinne durch eine Expansion ermöglicht. Entscheidend ist dabei ein gesellschaftsrechtlich sicherer Hafen für die M&A-Aktivitäten. Viele Eigentümer wollen verhindern, dass feindliche Übernahmen oder Zersplitterungen in der Nachfolgegeneration, den Erhalt des Familienvermögens gefährden“, sagt Thorsten Klinkner, Rechtsanwalt und Steuerberater aus Meerbusch bei Düsseldorf. Er ist geschäftsführender Gesellschafter der Rechtsanwaltsgesellschaft UnternehmerKompositionen (www.unternehmerkompositionen.com) und berät und begleitet gemeinsam mit seinem Team Familienunternehmer und Investoren vorrangig bei der Gründung von Familienstif-tungen als Garant für eine zukunftsorientierte Eigentümerstruktur.

Für den Berater ist die Familienstiftung ein solcher sicherer Hafen für Unternehmenstransaktionen. Denn über die Schutzfunktion der Stiftung können Unternehmen ihre betriebswirtschaftlichen und strategischen Ziele im Rahmen von Zu- und Verkäufen erreichen, sind aber davor abgesichert, dass ungünstige Verkäufe von Betriebsvermögen durchgeführt werden. „Unter dem Dach der Familienstiftung wird das Vermögen verselbstständigt. Das gilt sowohl für Anteile und Beteiligungen als auch für Sachwerte wie Immobilien. Durch die rechtliche Konstitution der Stiftung können diese Vermögenswerte nicht gegen den Willen des Stifters veräußert werden“, betont Thorsten Klinkner.

Das bedeutet konkret: In der Stiftungssatzung als Kern der Stiftungserrichtung legt der Stifter-Unternehmer fest, inwiefern M&A-Aktivitäten durchgeführt werden dürfen, vor allem auf Verkäuferseite. Der Stifter-Unternehmer kann bestimmte Betriebsteile von jeder Veräußerung ausschließen oder zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft festlegen. Diese Vorgaben sind bindend und können nicht umgangen werden. „Dadurch erhalten Unternehmer eine Sicherheit in der unternehmerischen Weiterentwicklung, da sie jede unerwünschte Aufspaltung in der Organisation von vornherein verhindern beziehungsweise nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen ermöglichen. Damit ist es zum Beispiel für Erben nicht möglich, ihre Anteile am Unternehmen zu veräußern, da sie keine Anteile erben, sondern Bezugsrechte an den Ausschüttungen der Stiftung. Der Stifter-Unternehmer hält durch die Formulierungen in der Satzung das Heft des Handelns auch nach seinem Ausscheiden in der Hand, indem nichts geschehen kann, was er nicht vorgesehen hat.“

Für Thorsten Klinkner ist die Familienstiftung daher ein tragfähiges Vehikel dafür, ein Unternehmen oder auch ein Beteiligungsportfolio strategisch für M&A-Aktivitäten aufzustellen. Die Regularien dafür könnten detailliert vorgegeben werden, sodass unter allen denkbaren Führungskonstellationen im Sinne des Stifters entschieden werden kann. Und für das Unternehmen wird die Möglichkeit geschaffen, sich gezielt weiterzuentwickeln, auf Marktveränderungen zu reagieren und Chancen zu nutzen, die sich durch ein kluges Management ergeben.

Über:

UnternehmerKompositionen GmbH
Herr Rechtsanwalt/Steuerberater Thorsten Klinkner
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email : thorsten.klinkner@unternehmerkompositionen.de

Über UnternehmerKompositionen

Die UnternehmerKompositionen Rechtsberatungsgesellschaft und Steuerberatungsgesellschaft mbH ist ein von Rechtsanwalt und Steuerberater Thorsten Klinkner geführtes Beratungsunternehmen mit Sitz in Meerbusch, das sich auf die Entwicklung Stiftungs-Strategien für Familien, Investoren und Unternehmen aller Branchen und Größen spezialisiert hat. Unter der Vision „Wir geben Ruhe und Sicherheit zur Gestaltung des Wesentlichen“ entwickeln die UnternehmerKompositionen individuelle, sinnstiftende Konzepte, die die ganz persönlichen Motive und Anforderungen des Gründers genauso berücksichtigt wie die Bedürfnisse der Familie, die unternehmerische Nachfolgeplanung und die Vermögenssteuerung ganz allgemein. Der Fokus der Gesellschaft liegt vor allem darauf, individuelle Lebenssituationen zu reflektieren, Entscheidungen zu treffen und Prozesse zu begleiten. Denn Gutes will auch gut getan werden. Die UnternehmerKompositionen unterstützen Unternehmer und Investoren zudem dabei, für ihre Ertragsquelle langfristige und zukunftsorientierte Eigentümerstrukturen zu schaffen, die über die Generationen hinweg den Fortbestand eines Unternehmens oder Investmentportfolio vor Fremdeinflüssen und Nachfolgeproblematiken absichern und dadurch erhalten können. Weitere Informationen unter: www.unternehmerkompositionen.com

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Dr. Patrick Peters – Klare Botschaften
Herr Dr. Patrick Peters
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Wirtschaft

So kamen defensive Stiftungsfonds bisher durch 2016

Auch per 31.10. 2016 haben die Analysten von Asset Standard die Entwicklung der defensiven Stiftungsfonds im laufenden Jahr untersucht. Als Vergleichsgröße dient der MMD-Stiftungsfondsindex.

Bild– MMD-Stiftungsfondsindex: +1,56%
– Vor allem Erholungsphase an Aktienmärkten förderlich
– Zinslage wirkt sich auf Netto-Performance aus: nur noch 36,7% Kapitalerhalt nach Ausschüttung

Arnsberg, 16.11.2016 o Die Zinslage zeigt sich an den Märkten weiterhin unverändert: Die FED hat wie erwartet Ihre Zinserhöhung zurückgestellt. Auch die Aktienmärkte zeigen sich im bisherigen Jahresverlauf weitestgehend unverändert. Die Voraussetzungen für Stiftungsfonds, positive Renditen zu erzielen, sind daher nicht die leichtesten.

„Trotz der angespannten Lage an den Finanzmärkten konnten die betrachteten Fonds bisher eine stabile Entwicklung aufweisen“ sagt Klaus-Dieter Erdmann, Geschäftsführer und Gründer von Asset Standard. Der MMD-Stiftungsfondsindex weist eine Performance von 1,56 % für das laufende Jahr aus. Besonders im dritten Quartal konnten die Fonds von der Erholung an den Aktienbörsen profitieren. Die meisten defensiven Stiftungsfonds investieren zu einem großen Teil in Anleihen und zu einem kleineren Teil in Aktien.

Im Überblick konnten von den 30 im Index vertretenen Fonds rund 75% eine positive Brutto-Performance für das laufende Jahr ausweisen. Allerdings mehren sich die Anzeichen dafür, dass die Fonds zunehmend unter der mageren Zinslage leiden. Betrachtet man die Performance nach Ausschüttung – also den für Stiftungen relevanten Kapitalerhalt – können hier nur noch 36,7% der Fonds den Erhalt des Kapitals ausweisen. Zum Vergleich: Per 30.9.2016 waren dies noch 57%. 63,3% mussten mittlerweile einen leichten Kapitalverlust hinnehmen (30.9.2016: 43%). Es ist allerdings zu berücksichtigen, dass noch nicht alle Fonds ihre Ausschüttungen getätigt haben, ein umfassendes Bild sich also erst gegen Ende des Jahres zeichnen lässt.

Vergleicht man die Entwicklung der Stiftungsfonds mit den Werten des ersten Halbjahres 2016, lässt sich eine moderate Entwicklung feststellen. „Der Brexit hat nur zu einer kurzen Phase der Unruhe an den Aktienmärkten geführt, der Aufwärtstrend wurde nicht nachhaltig umgekehrt“, so Klaus-Dieter Erdmann. Auch Anleihen als wichtiger Bestandteil vieler Stiftungsfonds haben von der anhaltenden Niedrigzinspolitik bisher profitiert.

Der Blick auf die Zukunft ist allerdings von großer Unsicherheit geprägt – vor allem im Anleihesegment. Es stellt sich nach wie vor die Frage, wie die Märkte auf ein Ende der historischen Niedrigzinsphase reagieren. Für Stiftungen wird dies zunehmend zur Belastung: Denn bei künftig möglicherweise steigenden Zinsen verkehren sich Kursgewinne in Kursverluste. Gerade Anleihen mit einer längeren Laufzeit – traditionell ein beliebtes Anlageprodukt für Stiftungen – sind deswegen kaum mehr verlässlich. Diese Unsicherheit erschwert es zunehmend, passende Produkte für die Erhaltung des Stiftungskapitals und die nötigen Erträge auszuwählen.

Für Stiftungen drängt sich somit die Frage auf, ob sie rendite-, damit aber auch risikorientierter investieren sollen, etwa mit einer stärkeren Gewichtung auf Aktien – falls es die Anlagerichtlinie überhaupt zulässt. Im Vordergrund sollte in jedem Fall eine breite Diversifikation stehen. „Neben der Streuung über unterschiedliche Asset-Klassen kann auch eine Streuung über unterschiedliche Strategien und Vermögensverwalter von Vorteil sein.“ Es könne sich lohnen, auf unterschiedliche Sichtweisen und Strategien zu setzen, um auf diese Weise größeren Schwankungen des Stiftungskapitals entgegenzuwirken. Bei einem ist sich Erdmann sicher: „Mit Blick auf die aktuelle Lage ist es durchaus sinnvoll, sich nicht auf das Anleihesegment zu verlassen – man sollte es aber auch nicht komplett abschreiben.“

– Ende –

Für ein Gespräch und weitere Informationen steht Ihnen Herr Erdmann gerne zur Verfügung.

Zum MMD-Stiftungsindex:

Die MMD Multi Manager GmbH ist ein Research- und Advisoryhaus für aktiv gemanagte Investmentlösungen. Das Unternehmen hat seinen Ursprung im Portfolio Controlling & Reporting der Erdmann Family Office GmbH, die bereits seit vielen Jahren die Leistungen der mandatierten Vermögensverwalter überwacht, analysiert und transparent reportet. In dieser Funktion berechnet die MMD GmbH auch monatlich den MMD-Index Stiftung. Gerade im aktuellen Marktumfeld bietet dieser Indikator eine aussagekräftige Vergleichsgröße für Stiftungen, um Ihre eigenen Anlageergebnisse bewerten können. Den aktuellen Stand des Index sowie die darin enthaltenen Werte finden Sie hier: www.stiftungsfonds.info.

Über Asset Standard GmbH:

Asset Standard ist Deutschlands führendes Portal für Vermögensverwaltende Produkte. Das Unternehmen hat seinen Ursprung in der Research- und Advisory-Kompetenz der MMD Multi Manager GmbH. Unter www.asset-standard.de können Vermögensverwaltende Produkte der Kategorien Vermögensverwaltende Fonds (VV-Fonds), Strategiefonds, Fonds-Vermögensverwaltung (Fonds-VV) sowie Depot-Vermögensverwaltung (Depot-VV) unter einheitlichen Parametern geprüft und verglichen werden. Ein firmeneigenes Qualitätssicherungssystem garantiert die Einhaltung der Standards sowie die exakte Kategorisierung der Produkte. Aktuell beinhaltet die Fonds- und VV-Datenbank über 2.200 Produkte.

Über:

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So kamen defensive Stiftungsfonds durch das erste Halbjahr 2016

Zwei Dinge sind für Stiftungen wichtig: Das Stiftungskapital muss erhalten werden. Gleichzeitig müssen regelmäßige Ausschüttungen generiert werden, damit der Stiftungszweck umgesetzt werden kann.

BildFür Stiftungen sind bei der Geldanlage vor allem zwei Dinge wichtig: Das Stiftungskapital muss erhalten werden. Gleichzeitig müssen regelmäßige Ausschüttungen generiert werden, damit der Stiftungszweck umgesetzt werden kann. In Zeiten niedriger Zinsen und volatilen Aktienmärkten ist dies eine große Herausforderung.

Arnsberg, 12.08.2016: Vermögensverwalter, Fondsgesellschaften, Family Offices und weitere Produktanbieter treten an, den Stiftungen das Portfoliomanagement in Form von Stiftungsfonds abzunehmen. Konnten die Produkte Ihre Versprechen von Kapitalerhalt und auskömmlicher Ausschüttung im ersten Halbjahr 2016 halten? Die Analysten von MMD und Asset Standard haben dafür defensive Stiftungsfonds auf ihre Entwicklung in diesem Zeitraum untersucht. Als Vergleichsgröße wird der MMD-Stiftungsfondsindex aufgezeigt, der die durchschnittliche Wertentwicklung von aktuell 30 defensiven Stiftungsfonds abbildet und damit einen hervorragenden Überblick auf das Segment bietet. „Insgesamt sind die betrachteten Fonds gut durch das erste Halbjahr gekommen. Die Fonds konnten die turbulenten Bewegungen an den Märkten abfedern“ sagt Klaus-Dieter Erdmann, Geschäftsführer und Gründer von Asset Standard.

Im ersten Halbjahr konnte das Segment insgesamt ein leichtes Plus von 0,12% verbuchen. Auch die starken Schwankungen zu Beginn des Jahres sowie nach dem Brexit-Referendum haben die betrachteten Fonds stabil überstanden. „Die defensiv ausgerichteten Stiftungsfonds profitierten von der guten Entwicklung an den Rentenmärkten und konnten Ihre Ergebnisse entsprechend stabilisieren und die Drawdowns gering halten“, erklärt Klaus-Dieter Erdmann die positive Entwicklung im Vergleich mit den Aktienmärkten.

Insgesamt schütteten im ersten Halbjahr 2016 über 60% der untersuchten Fonds durchschnittlich ca. 1,57% des Fondsvermögens aus. Zusätzlich zu der Ausschüttung untersuchten die Analysten von Asset Standard zudem den Kapitalerhalt nach Ausschüttung der im Index enthaltenden Fonds.

Nur einige wenige Fonds wie beispielsweise der BKC TreuhandPortfolio konnten eine Ausschüttung stemmen und das Kapital der Stiftung nominal erhalten bzw. sogar vermehren. „Rund 75 Prozent der untersuchten Fonds mussten, wenn man die Ausschüttungen herausrechnet, einen leichten nominalen Kapitalverlust im ersten Halbjahr hinnehmen“ so Klaus-Dieter Erdmann.

Insgesamt ist dies jedoch nicht besorgniserregend: Die Drawdowns und Verluste im ersten Halbjahr sind selbst bei den Flop-Fonds nur im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Entscheidend ist der langfristige Kapitalerhalt. Erdmann: „Die risikolose Rendite ist eine Illusion – auch Stiftungen müssen im aktuellen Umfeld gewisse Risiken und zwischenzeitlich einhergehende Schwankungen verkraften, um langfristig ihr Ziele der Erhaltung des Stiftungsvermögens und der Erzielung von Erträgen zu erreichen“.

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AssetStandard ist das führende Portal für Vermögensverwaltende Produkte in Deutschland. Auf www.assetstandard.com werden alle Daten, Dokumente und Informationen zu diesem wachsenden Marktsegment gebündelt. Einheitliche Standards ermöglichen einzigartige Vergleiche zu den Anlageprodukten. Das Portal beinhaltet umfassende Recherche-, Analyse- und Informationsmöglichkeiten bis hin zum Asset Manager eines einzelnen Produkts. Zielgruppenorientiert kann der Anbietermarkt seine Produkte aktuell und umfassend präsentieren. AssetStandard bietet Beratern einen zentralen Zugang zu Vermögensverwaltenden Produkten auf Basis von Qualität, Transparenz und Information.

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Wirtschaft

SIBB-Projekt „LOOKOUT“ mit Verstärkung

Adam Formanek intensiviert als Projektleiter die Deutsch-Polnischen Wirtschaftskooperationen der IT Wirtschaft in der Hauptstadtregion

BildDer polnische Auslandsmarkt für Berliner Produkte und Dienste hat auch im Jahr 2015 als zweitgrößter Exportmarkt weiter an Bedeutung gewonnen. Der europäische Nachbar bezog Waren im Wert im von 1,1 Milliarden Euro aus Berlin (plus 8,6 Prozent zum Vorjahr). Die Potentiale dieses Marktes auch für die digitale Wirtschaft der Hauptstadtregion hat der Branchenverband der IT-Wirtschaft, SIBB e.V., erkannt und bereits 2014 mit dem Projekt „LOOKOUT“ ein Plattform ins Leben gerufen, die die Zusammenarbeit der IT- und Internetwirtschaft in beide Richtungen anschiebt und unterstützt.

„Die Resonanz der bisherigen Netzwerkveranstaltungen in Berlin und Polen ist überwältigend, beide Seiten haben den Nutzen aus diesem Projekt sofort erfasst, sodass wir bereits erste Kooperationsergebnisse vermelden können“, fasst SIBB-Geschäftsführer René Ebert die bisherigen Ergebnisse zusammen. „Jetzt werden die Aktivitäten, die sich bisher auf Breslau begrenzt haben, auch auf die beiden IT-Metropolen Warschau und Krakau ausgeweitet.“

Verstärkt wird der SIBB e.V. in diesem ambitionierten Vorhaben durch Adam Formanek, der seit Anfang dieses Jahres als LOOKOUT-Projektkoordinator fungiert. Der Diplom-Kaufmann bringt als Handels- und Vertriebskoordinator die entsprechende internationale Expertise und exzellente Kenntnisse aus seinem Heimatland Polen mit. Er studierte in Berlin und Breslau Betriebswirtschaft und Politikwissenschaften.

Das Aufgabenpaket für Adam Formanek ist groß und schließt bereits in diesem Jahr alle drei polnischen Regionen ein. So liegen die Vorhaben und Schwerpunkte seiner künftigen Arbeit besonders in der Vertiefung der Geschäftskontakte zwischen Berlin und Breslau mit dem Fokus der Organisation von Fachveranstaltungen und einer engeren Verknüpfung der SIBB-Aktivitäten mit dem Verband IT-Corner: „Der SIBB e.V. nimmt am 9. Mai 2016 erstmals an der Wirtschaftskonferenz Berlin-Breslau teil und wird zusammen mit den Breslauer Partnern ARAW und IT-Corner die erfolgreichen Unternehmen aus der IT & ICT-Branche der Hauptstadtregion im Rahmen des Programmes „Luneta“* präsentieren. Wir wollen in diesem Jahr mit unserem Projekt LOOKOUT auch erreichen, dass polnische Unternehmen in der dynamischen Berliner e-Commerce Szene präsenter werden – mit der Fokussierung des gegenseitigen wirtschaftlichen Nutzens“, so Formanek.

Der Branchenverband ist deshalb auch Partner der E-Commerce Berlin Expo am 27. April 2016 am Postbahnhof in Berlin. Hier trifft sich die gesamte E-Commerce Welt an einem Ort. Der Event ist Teil eines Veranstaltungsnetzwerkes in verschiedenen Hauptstädten Zentraleuropas – organisiert von einer polnischen Stiftung. Diese seit 2011 stattfindende E-Commerce Poland Trade Fair ist die größte E-Commerce Messe in Mittel- und Osteuropa, bei der 3.500 Vertreter aus der Branche die Gelegenheit haben, neueste Angebote von über 100 Dienstleistern und Produktanbietern für Online-Shops kennenzulernen. Erstmalig findet die Messe nun in Berlin statt.

Auch mit der Ausweitung des Netzwerks in die südliche Region Polens um die Stadt Krakau* sollen weitere wirtschaftliche Kooperationen für die IT-Wirtschaft der Hauptstadtregion erschlossen werden. „Aktuell sind wir mit dem Krakauer Technologiepark (KPT) im Gespräch, um ein erstes Treffen von Berliner und Krakauer IT-Unternehmen zu organisieren“, stellt Formanek konkrete Aktivitäten vor. Im Rahmen einer Unternehmerreise lernen Berliner-IT-Unternehmer im Herbst 2016 hier das spezialisierte Geschäftsumfeld von IT, ICT und Innovationstechnologien kennen.

Aber auch die beiden Hauptstädte Berlin und Warschau selbst rücken mit Hilfe des SIBB-Projekts LOOKOUT in ihren digitalen Aktivitäten 2016 enger zusammen. „Natürlich geht es um den Ausbau der bereits existierenden Kontakte zwischen den beiden Hauptstadtregionen“, knüpft der neue SIBB-Polenkoordinator an die bereits bestehenden Ergebnisse an. „In diesem Jahr steht das 25-jährige Städtepartnerschaftsjubiläum auf der Agenda, bei dem besonders auch die zahlreichen deutsch-polnischen Organisationen gefordert sind. Mit unseren Vernetzungsaktivitäten der IT & ICT-Szene der beiden Metropolen unter dem Dach des Projekts LOOKOUT füllen wir das „Abkommen über Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen Berlin und Warschau“ aus dem Jahr 1991 ganz konkret mit Leben. In diesem Zusammenhang wird zwischen dem Mazowiecki Klaster ICT (MKICT) und dem SIBB e.V. noch in diesem Jahr eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit geschlossen.“

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung unterstützt das Projekt ebenfalls um drei weitere Jahre.

Dr. Hans Reckers, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung begrüßt das Engagement des SIBB e.V. beim Ausbau von Wirtschaftsbeziehungen der IT-Wirtschaft zwischen Berlin, Warschau, Krakau und Breslau: „Berliner Unternehmen finden auf polnischer Seite interessante Absatzmärkte, professionelle Partner und hochqualifizierte Fachkräfte. Die Zusammenarbeit mit dem SIBB e.V. in einem Projekt wie LOOKOUT trägt zur Steigerung der Internationalisierung und Wertschöpfung von Unternehmen der Berliner IT-Wirtschaft bei. Deshalb haben wir uns entschieden, dass Pilotprojekt nach dem ersten Jahr über unser Programm für Internationalisierung für drei weitere Jahre zu fördern und es auf die Regionen Warschau und Krakau auszuweiten.“

*“Luneta“ (www.luneta2016.eu) ist Teil der Promotionskampagne der Kulturhauptstadt Europas – Wroclaw 2016, die neben Kultur, auch kreative Lösungen und Neuigkeiten aus der digitalen Wirtschaft fördert. Diese Kampagne wird auf Berliner Seite von der Stiftung Zukunft Berlin (www.stiftungzukunftberlin.eu) unterstützt.

*Die Region um Krakau ist in den letzten Jahren zum zweitgrößten polnischen IT- und ICT-Wirtschaftort und zum größten europäischen Zentrum für Dienstleistungen in den BPO, SSC und IT-Branche gewachsen.

Über:

SIBB e.V.
Herr René Ebert
Potsdamer Platz 10
10785 Berlin
Deutschland

fon ..: 030 / 40 81 91 280
fax ..: 030 / 40 81 91 289
web ..: http://www.sibb.de
email : info@sibb.de

Hintergrund
Über den IT“Branchenverband SIBB e. V.
1992 gründeten engagierte Unternehmer den Verband als Software-Initiative Berlin Brandenburg. Heute ist der SIBB e.V. etablierter Partner der gesamten Branche in der Hauptstadtregion und Mitgestalter der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Er ist Interessenverband für Unternehmen der IT- und Internetwirtschaft in Berlin und Brandenburg. Der SIBB e.V. vernetzt die Akteure der Branche und vertritt ihre Interessen in Politik und Gesellschaft. Der Verband sorgt für einen aktiven Austausch über die Branchengrenzen hinaus. Zahlreiche Veranstaltungen des Verbands fördern Austausch, Kooperation und Wissenszuwachs. Zum regelmäßigen Angebot gehören Foren, Netzwerke, Stammtische und kompakte Seminare. SIBB-Kongresse und Messeauftritte bilden Höhepunkte des Jahres. Zu den Mitgliedsunternehmen gehören IT-Dienstleister und Software-Anbieter, Telekommunikationsunternehmen, Unternehmen der digitalen Wirtschaft sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Etablierte Institutionen und namhafte Unternehmen finden sich ebenso darunter wie Startups.

SIBB region ist das Netzwerk für die IT- und Internetwirtschaft in Brandenburg und Bestandteil des SIBB e.V. und hat seinen Sitz in Wildau. Das Netzwerk SIBB region wird vom Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg gefördert.
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Wirtschaft

Leinen los – HEP HAMBURGER ELBLOTSEN Personalberatung erfolgreich gestartet

Mit viel frischem Wind und einem Team hoch motivierter Berater, Recruiter und Trainer ist in der Hansestadt Hamburg die bundesweit tätige HEP HAMBURGER ELBLOTSEN Personalberatung an den Start gegangen

BildDie neue Personalberatungsgesellschaft HEP HAMBURGER ELBLOTSEN wurde von Diplom-Kaufmann Wolfgang Drews (49) gegründet. Sie bietet neben klassischer Personalsuche auch Unterstützung und Beratung bei Personalveränderungsmaßnahmen, z.B. Outplacement, sowie diagnostische Potenzialanalysen für Bewerber, Mitarbeiter und Führungskräfte, ferner Audits und Assessments sowie Trainings und Coachings zu aktuellen Themen der Arbeits- und Berufswelt (z.B. Werteorientiertes Führen, Systemische Gruppendynamik, Werte und Antrieb der „Generation Y“) an.

Neben der Personalberatung für Unternehmen sind die HAMBURGER ELBLOTSEN auch auf Verbände, Stiftungen und weitere Non-profit-Organisationen spezialisiert – ein Bereich, den Drews aus mehr als 25 Jahren Engagement und Verantwortung im gesellschaftlichen Raum sehr gut kennt.

Fach- und Führungskräften, die sich weiter entwickeln möchten bzw. die aufgrund von Markt- oder Branchenveränderungen eine neue berufliche Herausforderung suchen, stehen die HAMBURGER ELBLOTSEN mit individueller Karriereberatung, intensiver begleiteter Karriereplanung (sog. Newplacement) sowie stärkenden Trainings partnerschaftlich zur Seite.

„Die Persönlichkeit des einzelnen Menschen, vor allem seine Werte-Vorstellungen und sein Antrieb stehen bei unserer Arbeit im Mittelpunkt“, erläutert Wolfgang Drews den Beratungsansatz der HEP: „Wir glauben an die Vereinbarkeit von Qualifikation, Herausforderung, Motivation und Freude in der modernen Arbeitswelt – in allen Branchen. In einem passenden Umfeld können Menschen ihr Potenzial voll entfalten und sind dann am produktivsten. Deshalb lohnt es sich immer wieder, die richtigen Menschen für die richtigen Positionen zu finden.“

Über den Gründer Wolfgang Drews:

Wolfgang Drews (49) ist Gründer der HEP HAMBURGER ELBLOTSEN Personalberatungsgesellschaft mbH. Er hat Betriebswirtschaft in Hamburg studiert und viele Jahre in leitenden Positionen in Privat- und Landesbanken sowie Emissionshäusern für Geschlossene Fonds gearbeitet. Im Rahmen seiner geleiteten Projekte hat er u.a. Personalentwicklungs- und Personalauswahlprozesse gesteuert sowie Strategie- und Change Management-Prozesse zum Erfolg geführt. Darüber hinaus verfügt Drews über langjährige Gestaltungserfahrung in verschiedenen gesellschaftlichen Funktionen. Drews wird bei den Hamburger Elblotsen unterstützt von einem Team erfahrener Berater, Recruiter und Trainer sowie einem fachlichen Beirat.

Unternehmensinformationen:

Die HEP HAMBURGER ELBLOTSEN sind eine Personalberatungsgesellschaft mit Sitz in Hamburg.
Die HEP HAMBURGER ELBLOTSEN unterstützen Unternehmen bei der Auswahl und Besetzung von Positionen mit qualifizierten Führungskräften und gesuchten Spezialisten, beraten bei notwendigen Personalveränderungsmaßnahmen, führen diagnostische Maßnahmen, Audits und Assessments durch, erstellen zeitgemäße Personalkonzepte und beraten Führungskräfte und Mitarbeiter individuell.

Weitere Informationen über HEP HAMBURGER ELBLOTSEN finden Sie auf der Homepage der neuen Gesellschaft unter www.hamburger-elblotsen.de .
www.hamburger-elblotsen.de

Über:

HEP HAMBURGER ELBLOTSEN Personalberatungsgesellschaft mbH
Herr Wolfgang Drews
Uhlenhorster Weg 33
22085 Hamburg
Deutschland

fon ..: +49 40 2260 5834
web ..: http://www.hamburger-elblotsen.de
email : zentrale@hamburger-elblotsen.de

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