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FRYTE Mobility zeigt ersten E-Truck-Ladevorgang mit automatisierter Reservierung

Gemeinsam mit Bosch Road Services und Hubject hat das Startup FRYTE Mobility auf der icnc25 den ersten vollautomatisierten Reservierungsvorgang eines Ladepunkts präsentiert.

BildBerlin, 03. September 2025 – Gemeinsam mit seinen Partnern Bosch Road Services und Hubject hat das Münchner Startup FRYTE Mobility auf der diesjährigen _Intercharge Network Conference (icnc25)_ einen entscheidenden Meilenstein für den elektrifizierten Straßengüterverkehr präsentiert: den ersten vollautomatisierten Reservierungsvorgang eines Ladepunkts für Elektro-Lkw nach dem OCPI-Standard – direkt aus einer Routenplanung heraus.

Grundstein für eine elektrische Logistik: Neue Möglichkeiten für Flotten- und Ladeinfrastrukturbetreiber

Mit der vorgestellten Lösung legt FRYTE Mobility den Grundstein für eine planbare und zuverlässige Elektrifizierung der Logistik. Während die Ladeinfrastruktur bislang vor allem auf den Personenverkehr ausgerichtet war, stellt der Straßengüterverkehr deutlich höhere Anforderungen: größere Energiemengen, leistungsstärkere Ladeprozesse sowie strenge Rahmenbedingungen durch Zeitdruck, enge Lieferfenster und gesetzliche Lenkzeiten.

Für Flottenbetreiber und Transportunternehmen bedeutet die Möglichkeit, Ladevorgänge im Voraus zu reservieren, dass E-Trucks auch in eng getakteten Fahrplänen zuverlässig eingeplant werden können. Gleichzeitig profitieren Ladeinfrastruktur-Betreiber – sowohl im öffentlichen Bereich als auch beim Depotladen – von einer besseren Auslastungssteuerung ihrer Ladepunkte. Die Reservierungsfunktion wirkt sich damit nicht nur positiv auf operative Prozesse aus, sondern eröffnet auch neue Zukunftsthemen wie das „private“ Ladesäulen-Sharing in Depots, um individuelle Ladenetzwerke aufzubauen.

Reservierungsfunktionalität muss künftig von allen Systemen unterstützt werden

Die Einführung von Reservierungsfunktionen stellt hohe Anforderungen an die Integration und Interoperabilität. Damit E-Trucks zuverlässig in den Betrieb eingebunden werden können, müssen Touren- und Ladeplanung, Transportmanagementsysteme (TMS), Energiemanagementsysteme (EMS) sowie Charge Point Management Systeme (CPMS) reibungslos zusammenspielen. Voraussetzung dafür ist die Dialogfähigkeit zwischen TMS und CPMS, wobei die Kommunikation im CPMS über den neuen OCPI-Standard 2.3 erfolgt. Für Ladeinfrastruktur-Betreiber besteht zudem die Herausforderung, Kalendermanagement und Energiemanagement intelligent zu verknüpfen. Nur durch dieses enge Zusammenspiel lässt sich der Energiebedarf präzise sichern und der Einsatz von E-Trucks nachhaltig skalieren.

Die Basis für diese Zusammenarbeit bildet das modulare Cloud-Ökosystem von FRYTE, das zentrale Bausteine wie Kalender, Routenplanung, Kommunikation, Reservierung und Monitoring bündelt – sowohl für Ladeinfrastruktur-Betreiber (CPOs) als auch für Flottenbetreiber und Logistiker (EMPs). FRYTE ist der erste Akteur, der diese Interoperabilität konsequent nach dem OCPI-Standard umgesetzt hat.

Beim auf der icnc25 demonstrierten Reservierungsvorgang übernahm Hubject die Rolle des Roaming Hubs und Bosch Road Services fungierte als Booking Service Provider für CPOs, während FRYTE das Integrationsmodul für die Anbindung der TMS-Systeme von EMPs bereitstellte. Für die spezifischen Anforderungen der Logistik konnte FRYTE zudem auf die Partnerschaften mit JUNA und Fiege Logistik zurückgreifen: Fiege Logistik nahm in der Rolle als Betreiber von Ladesäulen und Depots die Perspektive eines privaten CPOs ein, während JUNA als Full Service E-Truck Anbieter und Experte für E-Logistik sein Praxiswissen beisteuerte.

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Maximilian Zähringer, CEO von FRYTE, erklärt:

„_Die Ladesäulen-Reservierung löst zwei zentrale Herausforderungen. Richtig umgesetzt, schafft sie Sicherheit im Betrieb der E-Trucks für Flottenbetreiber und zum anderen eine gesicherte und bekannte Auslastung der Ladeinfrastruktur für Betreiber. Interoperabilität ist entscheidend, um die automatisierte Buchung direkt aus dem Transportmanagement zu ermöglichen.“_

Hartmut Entrup, Director Energy Solutions bei FIEGE Logistik, bestätigt diese Einschätzung: _“Wir bauen alle relevanten Fiege-Logistikstandorte zu Energieökosystemen aus. Daher ist für uns die Optimierung der Energieströme und -kosten eine der wichtigsten Aufgaben. Zu wissen, wann unsere Lkw und die der Subunternehmen an den Standorten laden, ist entscheidend. Ein digitalisierter Reservierung-Prozess liefert daher für uns die relevanten Informationen für unsere Optimierung und gibt unseren Partnern die Sicherheit ihre e-Lkw an unseren Depots nachladen zu können.“_

Thomas Ertel, CTO von JUNA Technologies, ergänzt: _“Wir arbeiten bereits heute mit FRYTE bei Ladestopp-Planung und POI-Daten über direkte Schnittstellen zusammen. Die direkte Reservierungsmöglichkeit aus unseren Systemen über diese Schnittstellen ist der nächste logische und wichtige Schritt.“_

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

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Gegründet von Branchenexperten im Jahr 2025 unterstützt FRYTE Mobility Spediteure, Frachtführer und Ladeinfrastrukturbetreiber dabei, sich auf die effizienteste Weise zu vernetzen. Die Plattform deckt den gesamten Prozess ab – von der Routenplanung und der Suche nach Ladestationen bis hin zu Buchung und Bezahlung. Speziell für die Logistik entwickelt, vereint FRYTE technische Integrationen mit geschäftlichen und rechtlichen Vereinbarungen. So stellt FRYTE sicher, dass der Betrieb von E-Trucks und Ladestationen zuverlässig und kosteneffizient funktioniert – mit klarem Fokus auf die herausfordernde, kostengetriebene Welt der Logistik.

Pressekontakt:

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M3E und Nanno Janssen veröffentlichen kostenlosen eMobility-Leitfaden für Verlader und Transportauftraggeber

Das Whitepaper gibt praxisrelevante Informationen & Handlungsempfehlungen, um sich als Hersteller, Großhändler & Depotbetreiber mit & ohne eigene Flotten im Wettbewerb zukunftssicher zu positionieren.

Bild* Whitepaper „NACHHALTIGKEIT ALS WETTBEWERBSVORTEIL: ELEKTROMOBILITÄT FÜR VERLADER UND TRANSPORTAUFTRAGGEBER“ mit Einsatzszenarien, Kostenkalkulationen, Förderungen, Regularien inkl. Auswirkungen des EU-ETS 2
* Umfassender eMobility-Leitfaden für Hersteller, Großhändler und Depotbetreiber mit und ohne eigene Flotten.
* Whitepaper kann ab sofort kostenlos heruntergeladen werden.

_Berlin/Leer, 17.07.2025_. Das Berliner Beratungsunternehmen für Elektromobilität hat in Kooperation mit dem ostfriesischen Spediteur Nanno Janssen einen kostenlosen Leitfaden für die Logistikbranche veröffentlicht. Im Whitepaper _NACHHALTIGKEIT ALS WETTBEWERBSVORTEIL: ELEKTROMOBILITÄT FÜR VERLADER UND TRANSPORTAUFTRAGGEBER _werden explizit strategische Entscheider und operative Verantwortliche von Verladern adressiert, die als zentrales Glied in der Logistikkette in hohem Maße von der sich vollziehenden Mobilitätswende betroffen sind.

Das neue Whitepaper zeichnet die aktuelle Situation nach und gibt als Leitfaden praxisrelevante Informationen und Handlungsempfehlungen, um sich als Hersteller, Großhändler und Depotbetreiber mit und ohne eigene Flotten im Wettbewerb zukunftssicher zu positionieren. Dabei wird ausführlich in Text und Grafiken auf die aktuelle Marktsituation, den Einsatz von E-Lkw, den Aufbau einer Depot-Ladeinfrastruktur sowie auf Förderungen und Regularien eingegangen. Ein Augenmerk liegt dabei auf der CO?-Steuer und dem diese ablösenden Emissionshandelssystem EU-ETS 2, das die Branche aktuell beschäftigt bzw. noch stark beschäftigen wird. Den Abschluss bilden konkrete Handlungsempfehlungen sowie ein

Best Practice-Beispiel der Spedition Nanno Janssen, die sich durch den konsequenten Einsatz von E-Lkw als Elektro-Pionier einen Namen gemacht hat und eine spannende Praxisperspektive ermöglicht.

„Für Verlader führt an der Elektromobilität kein Weg mehr vorbei.“

Dr. Christian Milan, Gründer und Geschäftsführer der M3E GmbH, erklärt: _“Für Verlader führt an der Elektromobilität kein Weg mehr vorbei. Angesichts dynamischer Marktentwicklungen und hochgradiger politischer Volatilität müssen die Verantwortlichen heute den Spagat zwischen flexiblen Strukturen und langfristigen strategischen Entscheidungen meistern. Wachsender regulatorischer Druck sowie kontinuierlich steigende Kraftstoffpreise und Mautkosten verteuern den Transport mit herkömmlichen Diesel-Lkw und positionieren E-Trucks zunehmend als wirtschaftliche und mit Blick auf die Zukunft als alternativlose Option.“ _

Zur Verkehrswende im Transportsektor gehört auch ein Umdenken bei etablierten Marktprozessen, wie der Preisbildung bei Ausschreibungen, die sich meist an Dieselpreisen orientiert und elektrische Lieferketten benachteiligt. Dabei geht es auch anders, wie die Spedition Nanno Janssen zeigt, die bei Verhandlungen mit Transportauftraggebern auf Festpreisvereinbarungen setzt – und mittlerweile tatsächlich nahezu alle Einsatzszenarien abdecken kann.

Dass der Einsatz von E-Lkw nicht nur im Nah- und Regionalverkehr möglich und sinnvoll ist, bestätigt Nanno Janssen, Chief Strategy Officer der Nanno Janssen GmbH: _“Wir nutzen unsere wachsende E-Flotte auch im regulären Fernverkehr. Mit einem Mix aus eigenem Depotladen und der Nutzung öffentlicher Ladeinfrastruktur auf unseren gut geplanten Routen ist das kein Problem mehr. Dabei werden die gesetzlichen Ruhepausen zum Laden genutzt, wodurch sich kaum Zeitverluste im Vergleich zum Diesel ergeben. So haben unsere E-Lkw bereits Touren nicht nur in die Benelux-Länder, nach Dänemark und Schweden absolviert, sondern auch ohne Probleme in die Schweiz, nach Österreich, Italien, Frankreich, Spanien und Großbritannien. Die Fahrten sind dabei nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch stressfreier für unsere Fahrer, die vom Komfortgewinn der E-Lkw stark profitieren und nicht mehr wechseln wollen.“_

Hier können Sie den Leitfaden kostenlos herunterladen:

Whitepaper _NACHHALTIGKEIT ALS WETTBEWERBSVORTEIL: ELEKTROMOBILITÄT FÜR VERLADER UND TRANSPORTAUFTRAGGEBER_

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M3E unterstützt in allen Belangen, um im dynamisch wachsenden E-Mobility-Markt den entscheidenden Schritt voraus zu sein. Das Beratungsunternehmen mit Sitz in Berlin wurde 2019 gegründet und ist bundesweit sowie international aktiv. Neben führenden Fahrzeugherstellern zählen Flottenverantwortliche, Zulieferer, Energieversorger, Gebietskörperschaften und private Nutzer:innen von Elektrofahrzeugen zu den Kund:innen von M3E.
M3E hat eine der größten E-Mobility-Fördermitteldatenbanken für den europäischen Raum aufgebaut und unterstützt Unternehmen sowie Kommunen bei der Implementierung nachhaltiger, kosteneffizienter Mobilitätslösungen und Energieinfrastrukturen. Neben der Unterstützung beim Ladeinfrastruktur-Aufbau und der Flottenelektrifizierung übernimmt M3E u. a. auch die Abwicklung von Fördermittelanträgen und THG-Quoten.
Die neueste Innovation des Beratungsunternehmens ist das kostenlose Online-Tool „M3E Bedarfscheck Ladeinfrastruktur“ – ein einzigartiges Standort-Tool, das Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen dabei hilft, mit einem zentralen digitalen Prozess Ladepotenziale zu erkennen, Standorte zu vergleichen und Projekte mit klarer Datenbasis voranzubringen ohne Excel-Wirrwarr und zeitraubende E-Mail-
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