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Fraunhofer IGD – Wenn Forschung und Praxis gemeinsam aufs Feld gehen

Zukunftsfähige Landwirtschaft live erleben

BildAm 2. September findet der erste Smart-Farming-Feldtag auf dem Innovations-Gut von Thünen in Tellow statt. Die Fraunhofer-Institute für Graphische Datenverarbeitung IGD und für Großstrukturen in der Produktionstechnik IGP zeigen gemeinsam mit Partnern aus Forschung, Industrie und Start-ups, wie Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und Automatisierung zu einer zukunftsfähigen Landwirtschaft beitragen können. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Anwendungen und Live-Demonstrationen unter realen Einsatzbedingungen.

Um die Landwirtschaft von morgen nachhaltig und wirtschaftlich zu gestalten, braucht es die Weiterentwicklung bekannter Technologien und die Implementation neuer Ansätze – und eine enge Zusammenarbeit zwischen Forschung, Landtechnikindustrie, Start-ups und den Anwendern der Technik. Der Smart-Farming-Feldtag auf dem Innovations-Gut von Thünen bringt diese Akteure zusammen und gibt Einblicke in aktuelle Entwicklungen der digitalen Landwirtschaft.

Die Veranstaltung findet am 2. September 2026 von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr statt. Das Programm umfasst unter anderem Live-Demonstrationen auf dem Acker und den Austausch mit Fachleuten aus Forschung, Wirtschaft und Praxis. Auch Mecklenburg-Vorpommerns Minister für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Dr. Till Backhaus wird den Feldtag besuchen und für Gespräche zur Verfügung stehen.

Reallabor für die Landwirtschaft der Zukunft

Das Innovations-Gut von Thünen bietet die Möglichkeit, digitale und automatisierte Technologien für die Landwirtschaft unter realen Bedingungen zu entwickeln und zu erproben. Das vom Fraunhofer IGD koordinierte Reallabor verbindet dafür wissenschaftliche Expertise mit landwirtschaftlicher Praxis und schafft Raum für die gemeinsame Entwicklung neuer Smart-Farming-Lösungen.

Die beiden vor Ort ansässigen Fraunhofer Institute IGD und IGP bringen dabei unterschiedliche, sich ergänzende Kompetenzen ein: Während das Fraunhofer IGD insbesondere auf die Erfassung, Analyse und Nutzung von Daten mit Technologien wie Sensorik, Fernerkundung, Künstlicher Intelligenz und digitalen Zwillingen spezialisiert ist, entwickelt das Fraunhofer IGP unter anderem automatisierte und robotische Systeme für den praktischen Einsatz.

Mit 3D, KI und Fernerkundung Pflanzen und Umwelt erfassen

Wie sich Datenerhebung im Feld künftig stärker automatisieren lässt, zeigt das Fraunhofer IGD am Beispiel der Getreidezüchtung. Ein Kamerasystem erfasst Pflanzen dreidimensional und ermöglicht es, einzelne Ähren und weitere Pflanzenmerkmale automatisiert zu erkennen und auszuwerten. Damit können bislang aufwendige manuelle Erhebungen effizienter durchgeführt und größere Flächen untersucht werden. Beim Feldtag wird das bisher manuell über das Feld bewegte System erstmals autonom eingesetzt.

Darüber hinaus zeigt das Fraunhofer IGD, wie Luft- und Fernerkundungsdaten gemeinsam mit Künstlicher Intelligenz genutzt werden können, um invasive Pflanzenarten automatisch zu erkennen und ihre Ausbreitung zu dokumentieren. Bilddaten von Satelliten, Flugzeugen, Drohnen oder bodennahen Kameras können so ausgewertet werden, dass betroffene Flächen gezielter erfasst und Maßnahmen besser geplant werden können.

Wie aus unterschiedlichen Umwelt- und Sensordaten eine verständliche Entscheidungsgrundlage entsteht, demonstriert das Institut außerdem anhand eines interaktiven Moor-Dashboards. Es führt unter anderem KI-gestützte Auswertungen von Drohnenbildern, Vegetationsinformationen und hydrologische Daten zusammen und macht Zustand und Veränderungen von Moorflächen anschaulich sichtbar.

Automatisierte Technik für Feld und Fläche

Das Fraunhofer IGP zeigt auf dem Feldtag praxisnahe Lösungen aus Agrarrobotik und Sensorik. Im Mittelpunkt stehen autonome und sensorbasierte Systeme, die Arbeitsprozesse unterstützen, Betriebsdaten erfassen und wiederkehrende Aufgaben automatisieren können.

Ein autonom fahrendes Fahrzeug soll beispielsweise Pflege- und Kontrollaufgaben in Solarparks miteinander verbinden. Während es mäht oder mulcht, erfassen Sensoren und Wärmebildtechnik gleichzeitig den Zustand der Solarmodule. So können mögliche Schäden oder Leistungseinbußen frühzeitig erkannt werden.

Ergänzend werden Mess- und Sensorsysteme vorgestellt, mit denen Belastungs- und Betriebsdaten landwirtschaftlicher Geräte unter realen Einsatzbedingungen erfasst werden können. Ein mobiles Feldbüro ermöglicht zudem, Daten direkt am Einsatzort zu bearbeiten und auszuwerten – beispielsweise Drohnenaufnahmen oder Informationen für die Spurplanung autonomer Fahrzeuge.

Der Smart-Farming-Feldtag macht damit sichtbar, wie digitale Technologien, Künstliche Intelligenz, Sensorik und automatisierte Systeme zusammenspielen können, um neue Lösungen gemeinsam mit der landwirtschaftlichen Praxis zu entwickeln.

Vorbeikommen und Smart Farming live erleben:
Interessierte aus Landwirtschaft, Industrie und Forschung sind eingeladen, die Technologien am 2. September direkt auf dem Innovations-Gut von Thünen kennenzulernen, sich mit den Fachleuten vor Ort auszutauschen und die Anwendungen im Praxiseinsatz zu erleben.

Weiterführende Informationen:

https://www.igd.fraunhofer.de/de/veranstaltungen/smart-farming-feldtag-von-fraunhofer.html

3D-Punktewolke in der Getreidezüchtung: Effiziente Datenerhebung im Feld – Fraunhofer IGD: https://www.igd.fraunhofer.de/de/forschung/oeffentliche-projekte/biooekonomie/3d-punktwolken-fuer-die-getreidezuechtung.html#faq_faqitem_copy-answer

AutoFERIA – Fernerkundung invasiver Pflanzenarten entlang der Autobahn – Fraunhofer IGD: https://www.igd.fraunhofer.de/de/forschung/oeffentliche-projekte/biooekonomie/autoferia—fernerkundung-invasiver-pflanzenarten-entlang-der-autobahn.html

Smart-Farming-Feldtag
2. September 2026, 9:00 bis 13:00 Uhr 

Veranstaltungsort:
Innovations-Gut von Thünen

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Frau Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
Deutschland

fon ..: +49 6151 155-146
web ..: https://www.igd.fraunhofer.de
email : presse@igd.fraunhofer.de

Über das Fraunhofer IGD:
Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD setzt seit über 30 Jahren Standards im Visual Computing, der bild- und modellbasierten Informatik. Die rund 260 Mitarbeitenden des Fraunhofer IGD unterstützen Unternehmen und Institutionen der Branchen Manufacturing and Mobility, Gesundheit und Pflege, Bioökonomie, Infrastruktur und Public Services sowie Maritime Wirtschaft. Das Fraunhofer IGD bietet konkrete technologische Lösungen und hilft bei der strategischen Entwicklung. Die Forscherinnen und Forscher betreiben Problemanalyse, konzipieren Soft- und Hardwaresysteme, entwickeln Prototypen und realisieren und implementieren visuell-interaktive Systeme. Schwerpunkte sind Mensch-Maschine-Interaktion, Virtual und Augmented Reality, künstliche Intelligenz, interaktive Simulation, Modellbildung sowie 3D-Druck und 3D-Scanning. Das Fraunhofer IGD betreibt seit 1987 Spitzenforschung und begleitet an seinen zwei Standorten Darmstadt und Rostock den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel mit anwendungsorientierten Lösungen.

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Medien

Fraunhofer IGD nimmt leistungsstarken GPU-Cluster in Betrieb

Neue KI-Infrastruktur für datensouveräne Forschung in Deutschland

BildMit einer neuen Hochleistungsrecheninfrastruktur stärken das Fraunhofer IGD und GSI/FAIR ihre Zusammenarbeit im Bereich Künstliche Intelligenz und Hochleistungsrechnen. Der neue GPU-Cluster verbindet die KI-Kompetenz des Fraunhofer IGD mit der energieeffizienten Rechenzentrumsinfrastruktur des Green IT Cube bei GSI/FAIR und schafft die technischen Voraussetzungen für das Training moderner KI-Modelle für datensouveräne Forschung in sicherem Umgang mit sensiblen Informationen.

Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD erweitert seine Forschungsinfrastruktur um einen leistungsstarken GPU-Cluster für Anwendungen der Künstlichen Intelligenz. Die neue Rechenplattform ermöglicht das Training komplexer KI-Modelle auf eigener Hardware und schafft die Grundlage für datensouveräne KI-Anwendungen in Forschung, Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung.

Mit dem Ausbau der Rechenkapazitäten reagiert das Fraunhofer IGD auf den steigenden Bedarf an leistungsfähiger Infrastruktur für moderne KI-Verfahren. Der Cluster verfügt über 24 NVIDIA-B200-GPUs und wird im energieeffizienten Green IT Cube von GSI/FAIR in Darmstadt betrieben. Das Forschungsrechenzentrum zählt zu den energieeffizientesten wissenschaftlichen Rechenzentren Europas.

Ein besonderer Fokus liegt auf dem Thema Datensouveränität. Viele aktuelle KI-Anwendungen basieren auf Diensten internationaler Anbieter. Mit dem neuen Cluster schafft das Fraunhofer IGD die Möglichkeit, KI-Modelle auf eigener Infrastruktur zu trainieren und zu betreiben. Dadurch können sensible Daten innerhalb kontrollierter Forschungsumgebungen verarbeitet werden.

„Künstliche Intelligenz ist die Schlüsseltechnologie für Effizienzsteigerungen in Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung. Gleichzeitig wächst der Bedarf an vertrauenswürdigen und souveränen Lösungen, bei denen Daten und Modelle unter eigener Kontrolle bleiben. Mit unserer neuen KI-Infrastruktur schaffen wir die Voraussetzungen, um leistungsfähige KI-Modelle in Deutschland zu entwickeln und zu betreiben. Damit stärken wir die technologische Souveränität und die Innovationskraft unseres Standorts gleichermaßen“, so Dr. Matthias Unbescheiden, Institutsleiter des Fraunhofer IGD.

Erste Pilotanwendungen entstehen derzeit in den Bereichen Bioökonomie, Geodatenanalyse und maritime Forschung. Die neue Recheninfrastruktur schafft die Grundlage für spezialisierte KI-Anwendungen und kann beispielsweise bei der automatisierten Auswertung von Luftbildern, Umweltdaten oder Unterwasseraufnahmen eingesetzt werden.

Im Bereich Bioökonomie und Smart Farming werden leistungsfähige KI-Modelle künftig Daten für Anwendungen in der Landwirtschaft, der Biokartierung oder dem Umweltmonitoring effizient auswerten.
Parallel entwickelt das Fraunhofer IGD Foundation Modelle für Geodaten, die speziell auf deutsche und europäische Datensätze zugeschnitten sind und Behörden sowie Unternehmen bei Analyse- und Planungsaufgaben unterstützen werden.
„Im maritimen Bereich dient die Infrastruktur unter anderem dem Aufbau KI-gestützter Detektionsverfahren, etwa zur automatisierten Erkennung mariner Objekte und Organismen. Gerade in sicherheitskritischen Anwendungen spielt dabei die souveräne Verarbeitung sensibler Daten eine entscheidende Rolle“, erklärt Prof. Dr. Uwe von Lukas, Standortleiter des Fraunhofer IGD in Rostock.

Der GPU-Cluster wird im Green IT Cube von GSI/FAIR in Darmstadt betrieben. Die Zusammenarbeit verbindet die wissenschaftliche Expertise des Fraunhofer IGD im Bereich Künstliche Intelligenz mit der langjährigen Erfahrung von GSI/FAIR im Betrieb energieeffizienter Hochleistungsrechenzentren. Neben der Bereitstellung der Infrastruktur unterstützt GSI/FAIR die Zusammenarbeit mit seiner Expertise im Rechenzentrumsbetrieb und schafft damit optimale Voraussetzungen für gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich KI und High Performance Computing.

„Mit dem Green IT Cube stellen wir Forschungspartnern eine leistungsfähige und zugleich energieeffiziente Rechenzentrumsinfrastruktur zur Verfügung. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IGD, um datensouveräne KI-Anwendungen und innovative Forschungsprojekte gemeinsam voranzutreiben. Die Kooperation zeigt, wie sich leistungsfähige KI-Infrastrukturen und innovative Rechenzentrumstechnologien gewinnbringend verbinden lassen“, sagt Dr. Tobias Engert, Abteilungsleiter Technologietransfer bei GSI/FAIR.

Die neue Infrastruktur bildet die Grundlage für gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte von Fraunhofer IGD und GSI/FAIR in den Bereichen Künstliche Intelligenz, High Performance Computing und datensouveräne Datenverarbeitung. Davon profitieren auch Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand: Sie erhalten Zugang zu einer leistungsfähigen Forschungsinfrastruktur, auf der KI-Anwendungen gemeinsam mit dem Fraunhofer IGD datensouverän entwickelt, trainiert und für den späteren Praxiseinsatz vorbereitet werden können. Gleichzeitig stärkt die Kooperation den Wissenschaftsstandort Deutschland.

Weitere Informationen zum neuen GPU-Cluster des Fraunhofer IGD:

Der unter dem Projektnamen »Baltic Brain« aufgebaute GPU-Cluster besteht aus einem NVIDIA DGX POD mit drei NVIDIA-DGX-B200-Systemen und insgesamt 24 NVIDIA-B200-GPUs. Die Systeme sind über ein Hochgeschwindigkeitsnetzwerk mit einem All-Flash-Speichersystem verbunden. Für die Verwaltung und Orchestrierung der KI-Workloads kommen Lösungen von NVIDIA und Run zum Einsatz. Der Cluster wird im energieeffizienten Green IT Cube von GSI/FAIR in Darmstadt betrieben.

Der Aufbau der KI-Infrastruktur erfolgt im Rahmen der Forschungsinitiative BWSF – Biogene Wertschöpfung und Smart Farming. Die Forschungsinitiative wird gemeinsam von Bund sowie den Ländern Mecklenburg-Vorpommern und Bayern finanziert und stärkt Forschungskompetenzen an der Schnittstelle von Bioökonomie, Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz.

Weitere Informationen zum Green IT Cube und Digital Open Lab bei GSI/FAIR:

Das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt betreibt eine große, weltweit einmalige Beschleunigeranlage für Ionen. Forschende aus aller Welt nutzen die Anlage für Experimente, um neue Erkenntnisse über den Aufbau der Materie und die Entwicklung des Universums zu gewinnen. Zurzeit entsteht das neue internationale Beschleunigerzentrum FAIR, eines der größten Forschungsvorhaben weltweit. Über die Forschung hinaus fördert GSI/FAIR mit dem »Digital Open Lab« gezielt den Transfer von Technologien und Innovationen in die Industrie und Digitalwirtschaft. Externe Kooperationspartner erhalten Zugriff auf Kapazitäten im Hochleistungs-Rechenzentrum, Infrastruktur und IT-Kompetenzen für gemeinsame Entwicklungsprojekte und Kollaborationen rund um die Themen Rechenzentrum, High Performance Computing und AI.

– Green IT Cube von GSI/FAIR: https://www.gsi.de/forschungbeschleuniger/forschung_ein_ueberblick/green-it-cube

– Digital Open Lab von GSI/FAIR: https://www.gsi.de/innovation/fuer-industrie-und-forschung/gsifair-digital-open-lab

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HEAG und Fraunhofer IGD treiben Aufbau eines Hessischen Sensorik-Clusters voran

Sensorik-Standort Hessen

BildBeim 2. Darmstädter Tag der Sensorik stellten die Initiatoren ihre Pläne für ein Hessisches Cluster für Sensorik vor. Ziel ist es, Forschung, Industrie und Start-ups stärker zu vernetzen und neue Technologien schneller in die Anwendung zu bringen.

Rund 80 Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik kamen gestern zum 2. Darmstädter Tag der Sensorik im GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt zusammen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Aufbau eines Hessischen Clusters für Sensorik.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der HEAG Holding AG und dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD gemeinsam mit dem GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung. Fachvorträge aus Wissenschaft und Industrie zeigten Anwendungen aus Bereichen wie Raumfahrt, energieeffizienten Sensorsystemen und intelligenten Edge-Technologien.

Verein soll Netzwerk und Transfer stärken

Die Initiatoren präsentierten erstmals den Satzungsentwurf des geplanten „Hessischen Clusters für Sensorik e.V.“. Das Netzwerk soll Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Start-ups enger zusammenbringen und den Transfer neuer Technologien in die Anwendung beschleunigen.

„Mit dem geplanten Cluster wollen wir vorhandene Kompetenzen in Hessen sichtbarer machen, Akteure gezielt zusammenbringen und den Transfer von Sensorik-Lösungen in die Anwendung beschleunigen“, sagt Florian Kirchbuchner, Abteilungsleiter am Fraunhofer IGD.

Sensorik als Zukunftstechnologie

Der Aufbau des Clusters knüpft an Empfehlungen des Hessischen Zukunftsberichts Wirtschaft sowie an den Hessischen Koalitionsvertrag 2024-2029 an. Sensorik gilt als wichtige Grundlage für intelligente Systeme – von vernetzten Produktionsanlagen bis zur autonomen Mobilität.

Unterstützt wurde die Initiative unter anderem durch den Darmstädter Oberbürgermeister Hanno Benz sowie die Hessische Ministerin für Digitalisierung und Innovation, Prof. Dr. Kristina Sinemus, die die Schirmherrschaft übernommen hat und sich mit einer Grußbotschaft an die Teilnehmenden wandte. „Darmstadt und Hessen sind ein Hotspot der Sensorik. Mit starken Forschungseinrichtungen wie dem Fraunhofer IGD, der TU Darmstadt und dem GSI Helmholtzzentrum sowie zahlreichen Unternehmen und Start-ups verfügt die Region bereits heute über eine hohe Kompetenz im Bereich datengetriebener Technologien. Diesen Standort weiter zu stärken und Akteure aus Forschung, Wirtschaft und Politik noch enger zu vernetzen, ist ein zentraler Schlüssel für Innovation“, so Prof. Dr. Kristina Sinemus, Hessische Ministerin für Digitalisierung und Innovation.

Workshop definiert nächste Schritte

Ergänzend zum Vortragsprogramm diskutierten die Teilnehmenden in einem Workshop die nächsten konkreten Schritte für die kommenden zwölf Monate. Im Fokus standen dabei die künftige Struktur und Aufgaben des geplanten Vereins, mögliche Mitgliedschaften, Sichtbarkeit und Kommunikation des Netzwerks sowie der Transfer von Forschungsergebnissen in Wirtschaft und Praxis.

Darmstadt und Hessen als Standort für Sensorik stärken

„Der Aufbau des Hessischen Sensorik-Clusters stärkt Darmstadt als Innovations- und Technologiestandort nachhaltig. Für die Wirtschaftsförderung bietet das Cluster große Chancen, Forschung, Unternehmen und Start-ups noch enger zu vernetzen und neue Wertschöpfung in Zukunftsfeldern wie Sensorik und Künstlicher Intelligenz gezielt in Darmstadt zu entwickeln. Der 2. Darmstädter Tag der Sensorik macht deutlich, welches enorme Potenzial in diesem Cluster steckt“, so Hanno Benz, Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt.

Das geplante Cluster soll sich perspektivisch über ganz Hessen erstrecken und nationale sowie internationale Kooperationen fördern. Ziel der Initiative ist es, Entwicklungsprozesse zu beschleunigen, neue Partnerschaften zu ermöglichen und den Technologiestandort Hessen langfristig zu stärken.

Weiterführende Informationen:

Mehr Informationen zum Sensorikcluster: https://sensorik-hessen.de/

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Über das Fraunhofer IGD:
Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD setzt seit über 30 Jahren Standards im Visual Computing, der bild- und modellbasierten Informatik. Die rund 260 Mitarbeitenden des Fraunhofer IGD unterstützen Unternehmen und Institutionen der Branchen Manufacturing and Mobility, Gesundheit und Pflege, Bioökonomie, Infrastruktur und Public Services sowie Maritime Wirtschaft. Das Fraunhofer IGD bietet konkrete technologische Lösungen und hilft bei der strategischen Entwicklung. Die Forscherinnen und Forscher betreiben Problemanalyse, konzipieren Soft- und Hardwaresysteme, entwickeln Prototypen und realisieren und implementieren visuell-interaktive Systeme. Schwerpunkte sind Mensch-Maschine-Interaktion, Virtual und Augmented Reality, künstliche Intelligenz, interaktive Simulation, Modellbildung sowie 3D-Druck und 3D-Scanning. Das Fraunhofer IGD betreibt seit 1987 Spitzenforschung und begleitet an seinen zwei Standorten Darmstadt und Rostock den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel mit anwendungsorientierten Lösungen. Internationale Relevanz entfalten seine Produkte durch die Zusammenarbeit mit dem österreichischen Schwesterinstitut an den Standorten Graz und Klagenfurt sowie die Beteiligung an verschiedensten EU-Projekten.

Über die HEAG:
Die HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt, kurz: HEAG, ist die Holding und Führungsgesellschaft des HEAG-Konzerns mit Sitz in Darmstadt. Zudem ist sie das Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt.
Die HEAG unterstützt die wirtschaftlichen Beteiligungen Darmstadts und verankert vor allem bei den Mehrheitsbeteiligungen die städtischen Ziele. Somit ist die HEAG der zentrale und maßgebliche Berater der Stadt Darmstadt in allen wirtschaftlichen Angelegenheiten der Stadtwirtschaft.
Die HEAG versteht sich als aktives Beteiligungsmanagement und als verlässlicher Partner der Wissenschaftsstadt Darmstadt und deren Beteiligungen. Durch ein effektives Beteiligungsmanagement wird die Eigentümerfunktion der Wissenschaftsstadt Darmstadt in der Stadtwirtschaft gestärkt. Zudem wird die Information und Transparenz über die Beteiligungen verbessert.

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Fraunhofer IGD – Fachkräftemangel in der Inneren Sicherheit als strukturelle Herausforderung

Steigende Anforderungen in der Inneren Sicherheit: Digitale Technologien unterstützen Sicherheitsbehörden

BildBegrenzte personelle Ressourcen und komplexere Einsatzlagen erfordern neue Ansätze in der Inneren Sicherheit. Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD zeigt, wie digitale Technologien Ermittlungen effizienter gestalten und Einsatzkräfte bei Analyse und Entscheidungsfindung gezielt unterstützen können.

Polizei und Sicherheitsbehörden stehen vor wachsenden Herausforderungen: Neben zunehmendem Fachkräftemangel müssen sie immer komplexere Einsatzlagen, steigende Datenmengen und neue Bedrohungsszenarien bewältigen. Studien zeigen, dass dies bereits heute die Arbeitsbelastung erhöht und langfristig die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen kann.

Parallel dazu werden sicherheitsrelevante Entwicklungen zunehmend sichtbar: Laut Bundeskriminalamt wurden im Jahr 2025 über 1.000 verdächtige Drohnenflüge im Umfeld kritischer Infrastrukturen gemeldet. Auch die Deutsche Flugsicherung verzeichnet einen Anstieg von 99 Fällen im Jahr 2023 auf 144 bis August 2025 (+45 %). Im Cyberraum berichten das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sowie das CERT-Bund (Computer Emergency Response Team der Bundesverwaltung) in ihren aktuellen Lageberichten von einer zunehmenden Zahl auffälliger Netzwerkmuster und Anomalien.

Diese Entwicklungen verdeutlichen die wachsenden Anforderungen an Sicherheitsbehörden – insbesondere bei gleichzeitig begrenzten personellen Ressourcen.

Digitale Technologien gewinnen daher in diesem Kontext zunehmend an Bedeutung. Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD entwickelt hierfür Lösungen, die Einsatzkräfte gezielt entlasten und die Auswertung komplexer Daten unterstützen

Technologien für aktuelle Einsatzanforderungen

Drohnen frühzeitig erkennen

Eine ereignisbasierte Event-Kamera unterstützt die Detektion von Drohnen und schnellen Objekten in dynamischen Einsatzsituationen. Sie erkennt Bewegungen auch unter schwierigen Lichtverhältnissen zuverlässig und kann Sicherheitsbehörden zusätzliche Reaktionszeit verschaffen. Gleichzeitig ermöglicht der energieeffiziente Betrieb der Event-Kameras längere Einsatzzeiten.

Cyber- und Netzwerkdaten effizient auswerten

Für die Analyse komplexer Daten entwickelt das Fraunhofer IGD interaktive Werkzeuge für Cyber- und Netzwerkdaten, etwa für Internetrouting, PCAP-Daten und Softwareschwachstellen. Die visuelle Aufbereitung trägt dazu bei, Auffälligkeiten schneller zu erkennen und fundierte Bewertungen zu unterstützen.

KI-basierte Unterstützung in dynamischen Einsatzlagen

KI-basierte Verfahren unterstützen Sicherheitsbehörden bei der Echtzeit-Identifizierung von Personen in Menschenmengen sowie bei der Lagebewertung in dynamischen Einsatzsituationen. Ein weiteres Forschungsfeld adressiert Face-Morphing-Angriffe: Hier erkennen spezielle Verfahren manipulierte biometrische Fotos und erhöhen die Sicherheit bei der Identitätsprüfung.

„Gerade in dynamischen Einsatzlagen ist Zeit ein entscheidender Faktor“, sagt Florian Kirchbuchner, Abteilungsleiter Smart Living & Biometric Technologies am Fraunhofer IGD. „Unsere KI-basierten Verfahren helfen dabei, relevante Informationen aus großen Datenmengen in Echtzeit zu erkennen, fundierte Entscheidungen zu unterstützen und biometrische Prüfverfahren robuster gegen Manipulationen zu machen.“

Digitale Unterstützung in der Ermittlungsarbeit

Neben der Lagebewertung spielt auch die forensische Aufarbeitung eine zentrale Rolle: Mit CultArm3D, entwickelt in Kooperation mit dem Fraunhofer IGD-Spin-off Verus Digital GmbH, lassen sich Asservate kontaktlos und standardisiert als hochpräzise 3D-Modelle erfassen. Die automatisierte Digitalisierung ermöglicht eine reproduzierbare Dokumentation sowie eine standortunabhängige Begutachtung und kann Ermittlungsprozesse beschleunigen.

Realitätsnahe Trainings für komplexe Einsatzszenarien

Mit der Plattform »Next Reality« entstehen immersive Trainingsumgebungen für Sicherheitskräfte. Die Kombination aus Virtual Reality und realen Umgebungseffekten ermöglicht realitätsnahe Übungen unter Stressbedingungen – beispielsweise für Notfallszenarien wie eine Helikopter-Notwasserung.

Forschung im Dialog mit der Praxis

Digitale Technologien bilden einen ergänzenden Baustein, um vorhandene Ressourcen effizienter einzusetzen und datengestützte Entscheidungen zu ermöglichen. Die vorgestellten Lösungen präsentiert das Fraunhofer IGD im Rahmen der GPEC – General Police Equipment Exhibition & Conference vom 20. bis 22. Mai 2026 in Leipzig.

Fraunhofer IGD auf der GPEC –  20.-22.05.2026

Fraunhofer-Gemeinschaftsstand –  Halle 2, Stand J32

Weiterführende Informationen:

– Weitere Informationen zu den Technologien und zur GPEC: https://www.igd.fraunhofer.de/de/veranstaltungen/gpec.html

– Weitere Informationen zum Thema Cybersicherheit: https://www.igd.fraunhofer.de/de/media-center/kundenmagazin/im-netzwerk-den-ueberblick-behalten.html

– Weitere Informationen zum Thema Biometrie: https://www.igd.fraunhofer.de/de/forschung/kernkompetenzen/biometrie.html

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Fraunhofer IGD zeigt neue Assistenztechnologien auf der DMEA

Kontaktlose Vitaldatenerfassung für Pflege und Zuhause: KI-gestützte Sensorik ermöglicht kontaktlose Erfassung von Puls, Atmung und Aktivitätsmustern

BildWie können digitale Technologien Pflegekräfte entlasten und gleichzeitig ältere Menschen dabei unterstützen, länger selbstständig zu Hause zu leben? Antworten darauf zeigt das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD auf der DMEA 2026, eines der in Europa führenden Events für Digital Health, in Berlin. Im Mittelpunkt stehen neue Entwicklungen zur kontaktlosen Vitaldatenerfassung sowie KI-basierte Assistenzsysteme für Pflege und Gesundheit.

Eine zentrale Rolle spielt dabei die CareCam medical. Sie ermöglicht die berührungslose Erfassung von Vitalparametern wie Puls, Atemfrequenz, Herzratenvariabilität oder Bewegungsmustern mithilfe verschiedener Sensoren und KI-basierter Analyseverfahren. Die Sensorik kann modular am Aufrichter eines Pflege- oder Krankenhausbettes angebracht werden und ermöglicht so eine kontinuierliche Beobachtung, ohne zusätzliche Geräte direkt am Körper der Patientinnen und Patienten wie bei vielen klassischen Monitoringverfahren. Zum Einsatz kommen unter anderem kamerabasierte Systeme zur Analyse minimaler Hautfarbveränderungen, Tiefen- bzw. LiDAR-Sensorik zur Erfassung von Atembewegungen sowie Wärmebildsensorik zur Analyse von Oberflächentemperaturen. Ergänzend können Bewegungsmuster im Bett oder Aktivitätsveränderungen kontinuierlich erfasst werden.

Multisensorik und KI ermöglichen neue Formen des Monitorings

Die Sensordaten werden mithilfe von einer KI kontinuierlich ausgewertet. Dabei werden aus den einzelnen Messsignalen charakteristische Muster extrahiert und miteinander kombiniert. So lassen sich beispielsweise Veränderungen in Vitalparametern oder Aktivitätsmustern erkennen, die auf gesundheitliche Veränderungen hinweisen können. „Kontaktlose Vitaldatenerfassung eröffnet neue Möglichkeiten für die Gesundheitsversorgung“, sagt Dr.-Ing. Gerald Bieber vom Fraunhofer IGD. „Sie kann sowohl im häuslichen Umfeld als auch perspektivisch im Krankenhaus eingesetzt werden und Pflegekräfte mit zusätzlichen Informationen über den Zustand von Patientinnen und Patienten unterstützen.“

Ein mögliches Einsatzszenario ist die Unterstützung von Pflegeprozessen. Digitale Assistenzsysteme können beispielsweise Aktivitätsmuster im Bett analysieren, Veränderungen der Atmung erkennen oder Hinweise auf gesundheitliche Auffälligkeiten geben. Diese Informationen können Pflegekräfte dabei unterstützen, Prioritäten im Arbeitsalltag zu setzen und schneller auf kritische Situationen zu reagieren.

Intelligente Assistenz für ein selbstbestimmtes Leben im Alter

Ein Beispiel für die praktische Anwendung dieser Forschung ist das neu gestartete, ZIM-geförderte Projekt „SUSI – Smartes und sicheres KI-basiertes Assistenzsystem für unabhängige Senioren“. Ziel des Projekts ist ein intelligentes Assistenzsystem für das häusliche Umfeld, das ältere Menschen im Alltag unterstützt und Veränderungen im Gesundheitszustand frühzeitig erkennen kann.

SUSI kombiniert verschiedene Sensoren mit Methoden der künstlichen Intelligenz und baut auf Technologien zur kontaktlosen Vitaldatenerfassung auf. Das System kann unter anderem Puls, Atmung oder Bewegungsmuster analysieren und daraus Trends im Gesundheitszustand ableiten. Ergänzend erinnert es an Medikamente oder Arzttermine und kann – wenn gewünscht – Angehörige informieren. Ziel ist es nicht, medizinische Diagnosen zu stellen, sondern Hinweise auf mögliche Veränderungen frühzeitig sichtbar zu machen.

Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Schutz der Privatsphäre. Die Auswertung der Sensordaten erfolgt grundsätzlich lokal auf dem Gerät. Nutzerinnen und Nutzer entscheiden selbst, welche Informationen weitergegeben werden. Langfristig könnten solche Technologien auch eine Brücke zwischen häuslicher Betreuung und klinischer Versorgung schlagen. Werden Gesundheitsdaten bereits im Alltag erfasst, könnten diese Informationen bei einem Krankenhausaufenthalt zusätzliche Hinweise zum Gesundheitsverlauf liefern und so medizinische Entscheidungen unterstützen.

Das Projekt SUSI wird gemeinsam mit der Deep Care GmbH und der Hochschule Offenburg umgesetzt. Während Deep Care eine modulare Hardwareplattform entwickelt, arbeitet die Hochschule Offenburg an benutzerfreundlichen Interaktionskonzepten und einem empathischen KI-Agenten. Das Fraunhofer IGD bringt seine Expertise in der kontaktlosen Vitaldatenerfassung sowie in der KI-gestützten Analyse von Gesundheitsdaten ein.

Wie diese Technologien in der Praxis eingesetzt werden können, zeigt Dr.-Ing. Gerald Bieber auch in einem Vortrag auf der DMEA. Unter dem Titel „CareCam medical – Kontaktlose Vitaldatenerfassung am Krankenbett“ stellt er aktuelle Entwicklungen der CareCam-Technologie und deren Einsatzmöglichkeiten in Pflege und Krankenhaus vor.

Weiterführende Informationen

– Vortrag auf der DMEA 2026: CareCam medical – Kontaktlose Vitaldatenerfassung am Krankenbett

– Kongress-Session: Next Level Care – KI, Telepflege & Tools, die Alltag wirklich verändern

– Mittwoch, 22. April – 12:55-13:55 Uhr

– Stage 6.2 (Session K010)

– Referent: Dr.-Ing. Gerald Bieber / Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD

Weitere Informationen zur CareCam medical: https://www.igd.fraunhofer.de/de/produkte/gesundheit-und-pflege/carecam-medical.html 

Weitere Informationen zu SUSI: https://www.igd.fraunhofer.de/de/forschung/oeffentliche-projekte/gesundheit-und-pflege/susi-ki-assistenz-fuer-ein-selbststaendiges-leben-im-alter.html 

Alle Exponate des Fraunhofer IGD auf der DMEA 2026: https://www.igd.fraunhofer.de/de/veranstaltungen/dmea.html 

Fraunhofer IGD auf der DMEA 2026
21. April 2026 – 23. April

Fraunhofer- Gemeinschaftsstand
Halle 2.2, Stand D-109

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Über das Fraunhofer IGD:
Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD setzt seit über 30 Jahren Standards im Visual Computing, der bild- und modellbasierten Informatik. Die rund 260 Mitarbeitenden des Fraunhofer IGD unterstützen Unternehmen und Institutionen der Branchen Manufacturing and Mobility, Gesundheit und Pflege, Bioökonomie, Infrastruktur und Public Services sowie Maritime Wirtschaft. Das Fraunhofer IGD bietet konkrete technologische Lösungen und hilft bei der strategischen Entwicklung. Die Forscherinnen und Forscher betreiben Problemanalyse, konzipieren Soft- und Hardwaresysteme, entwickeln Prototypen und realisieren und implementieren visuell-interaktive Systeme. Schwerpunkte sind Mensch-Maschine-Interaktion, Virtual und Augmented Reality, künstliche Intelligenz, interaktive Simulation, Modellbildung sowie 3D-Druck und 3D-Scanning. Das Fraunhofer IGD betreibt seit 1987 Spitzenforschung und begleitet an seinen zwei Standorten Darmstadt und Rostock den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel mit anwendungsorientierten Lösungen. Internationale Relevanz entfalten seine Produkte durch die Zusammenarbeit mit dem österreichischen Schwesterinstitut an den Standorten Graz und Klagenfurt sowie die Beteiligung an verschiedensten EU-Projekten.

Pressekontakt:

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64283 Darmstadt

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