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Fraunhofer IGD präsentiert auf der Formnext neueste Entwicklungen für realistischen und effizienten 3D-Druck

Virtuell prüfen, real perfektionieren: Fraunhofer IGD zeigt Cuttlefish®::Proof und biomimetisches 3D-Denture

BildAuf der Formnext 2025 präsentiert das Fraunhofer IGD zwei technologische Neuheiten für den industriellen 3D-Druck: die weiterentwickelte Software Cuttlefish® mit dem neuen Modul Cuttlefish®::Proof, das erstmals eine physikalisch akkurate Vorschau des Druckergebnisses ermöglicht, sowie ein im Multimaterial-3D-Druck hergestelltes monolithisches Zahnmodell, welches die natürliche Schichtstruktur von Zähnen nachbildet.

Auf der internationalen Fachmesse für additive Fertigung Formnext (18.-21. November in Frankfurt am Main) präsentiert das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD auf dem Fraunhofer Kompetenzfeld Additive Fertigung zwei Innovationen, die den 3D-Druck realistischer, effizienter und verlässlicher machen: die neueste deutlich performantere Version der 3D-Drucksoftware Cuttlefish® mit dem neuen Modul Cuttlefish®::Proof sowie eine neuartige Technologie zur 3D-Druckherstellung ästhetischer Zahnprothetik.

Cuttlefish® ist eine herstellerunabhängige 3D-Drucksoftware, die Multi-Material-Drucker auf Voxel-Ebene steuert und Form, Farbe und Transluzenz von 3D-Modellen originalgetreu wiedergibt. Anwender profitieren von höchster Farbgenauigkeit, effizientem Materialeinsatz und automatisierten Workflows, die den Aufwand im Druckprozess deutlich reduzieren.

Cuttlefish®::Proof – 3D-Softproof für maximale Drucksicherheit

Mit dem neuen Plugin Cuttlefish®::Proof für Cuttlefish® stellt das Fraunhofer IGD eine wegweisende Innovation im grafischen 3D-Druck vor. Das Tool rendert direkt auf den aus dem 3D-Druckertreiber Cuttlefish® geslicten Materialverteilungen und ermöglicht dadurch eine genaue Simulation von Farbe und Transluzenz. Darüber hinaus lassen sich auch Effekte wie Displacement Mapping, boolsche Operationen und potenzielle Voxelisierungsfehler visualisieren. Auch die Erscheinung der 3D-Drucke unter unterschiedlichen Lichtarten und Beleuchtungsverhältnissen werden simuliert. „Damit lassen sich Fehldrucke vermeiden, die sonst durch falsche Parameter oder fehlerhafte Datenaufbereitung entstehen. Nutzer sehen vorab, wie das gedruckte Bauteil tatsächlich aussehen wird, und können Anpassungen treffen, bevor Zeit und Material in die Produktion fließen“, erklärt Dr. Philipp Urban, Abteilungsleiter „3D-Druck-Technologie“ am Fraunhofer IGD. Cuttlefish®::Proof wird erstmals bestehenden Kunden auf Anfrage zur Verfügung gestellt.

Biomimetische Zahnprothetik via Multi-Material-3D-Druck

Mit einem neuartigen, biomimetischen 3D-Druck-Workflow demonstriert das Fraunhofer IGD, wie monolithische Zahnprothesen mit natürlich wirkender Ästhetik hergestellt werden können. Der Ansatz nutzt den Multi-Material-Jetting-Prozess, um monolithische Dentures mit innerer optischer Struktur natürlicher Zähne nachzubilden. Dabei werden Schichten aus Schmelz, Dentin und Zahnwurzel digital in jedes Zahnmodell eingebettet. Ein KI-Modell berechnet für jede dieser Schichten die passenden Materialmischungen, um vorgegebene Farbtöne und Transluzenzen zu reproduzieren.

Zahntechniker können so die Transluzenz einzelner Schichten gezielt anpassen, um die Ästhetik zu verfeinern, ohne die Farbe zu verändern. Mit diesem Verfahren lassen sich Zähne fertigen, die dem natürlichen Erscheinungsbild sehr nahekommen und Farbgenauigkeiten innerhalb in der Dentalindustrie akzeptierter Grenzen erreichen (CIEDE2000 < 1,5). Zudem können die Produktionskosten im Vergleich zu herkömmlichen Herstellungsverfahren um bis zu 75 Prozent gesenkt werden. Der gesamte Prozess ist kompatibel mit gängiger dentalen CAD-Software und nutzt Cuttlefish® fürs Slicing. Kompakter Ausblick – 3D-Qualität im Fokus Im Vorfeld der Messe lädt das Fraunhofer IGD am 17. November zur Veranstaltung „3D Quality“ nach Darmstadt ein. Dort werden Ergebnisse der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) zur Bewertung von 3D-Farbdruckqualität vorgestellt.  Zur Anmeldung: https://www.igd.fraunhofer.de/en/events/3d-quality.html 

Weiterführende Informationen:

– Mehr Informationen zu Cuttlefish®: https://www.cuttlefish.de/

– Nähere Informationen zur Veranstaltung 3D-Quality: https://www.igd.fraunhofer.de/de/veranstaltungen/3d-quality.html

– Mehr Informationen zum Fraunhofer Kompetenzfeld Additive Fertigung: additiv.fraunhofer.de/ 

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Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Frau Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
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email : presse@igd.fraunhofer.de

Über das Fraunhofer IGD:
Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD setzt seit über 30 Jahren Standards im Visual Computing, der bild- und modellbasierten Informatik. Die rund 260 Mitarbeitenden des Fraunhofer IGD unterstützen Unternehmen und Institutionen der Branchen Manufacturing and Mobility, Gesundheit und Pflege, Bioökonomie, Infrastruktur und Public Services sowie Maritime Wirtschaft. Das Fraunhofer IGD bietet konkrete technologische Lösungen und hilft bei der strategischen Entwicklung. Die Forscherinnen und Forscher betreiben Problemanalyse, konzipieren Soft- und Hardwaresysteme, entwickeln Prototypen und realisieren und implementieren visuell-interaktive Systeme. Schwerpunkte sind Mensch-Maschine-Interaktion, Virtual und Augmented Reality, künstliche Intelligenz, interaktive Simulation, Modellbildung sowie 3D-Druck und 3D-Scanning. Das Fraunhofer IGD betreibt seit 1987 Spitzenforschung und begleitet an seinen zwei Standorten Darmstadt und Rostock den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel mit anwendungsorientierten Lösungen. Internationale Relevanz entfalten seine Produkte durch die Zusammenarbeit mit dem österreichischen Schwesterinstitut an den Standorten Graz und Klagenfurt sowie die Beteiligung an verschiedensten EU-Projekten.

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Agritechnica 2025 – Fraunhofer IGD zeigt datenbasierte Lösungen für Biodiversität und Klimaschutz

Künstliche Intelligenz für nachhaltige Landwirtschaft

BildDie Landwirtschaft befindet sich im Wandel: Der steigende Druck durch Klimaveränderungen, die Notwendigkeit zur Ressourcenschonung und der Erhalt der Biodiversität erfordern neue Ansätze. Digitale Technologien eröffnen hier neue Perspektiven. Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD entwickelt datenbasierte Werkzeuge, die ökologische Zusammenhänge sichtbar machen, landwirtschaftliche Prozesse transparenter gestalten und eine nachhaltige Bewirtschaftung unterstützen.

Mithilfe von Visual Computing und Künstlicher Intelligenz entstehen im Rahmen der Fraunhofer-Initiative „Biogene Wertschöpfung und Smart Farming (BWSF)“ Anwendungen, die Pflanzenbestände automatisch erkennen, Moorökosysteme bewerten oder die Bodenbearbeitung in Echtzeit analysieren. So wird aus Daten handlungsrelevantes Wissen, ein zentraler Baustein für die Landwirtschaft von morgen.

„Unsere Forschung verbindet ökologische Verantwortung mit technologischer Innovation. Wir wollen Landwirtinnen und Landwirten Werkzeuge geben, die sie bei Entscheidungen unterstützen: datenbasiert, praxisnah und ressourcenschonend“, erklärt Dr. Philipp Wree, Branchenleiter Bioökonomie am Fraunhofer IGD.

Artenvielfalt erkennen, Pflanzengesundheit sichern

Ein Dashboard des Fraunhofer IGD visualisiert die Ergebnisse der graphischen Pflanzenbestimmung im Grünland – von Kennarten zur Biodiversität über Unkräuter bis hin zu invasiven Arten. Ergänzt durch Drohnenaufnahmen mit RGB- und Multispektralkameras liefert es landwirtschaftlichen Betrieben und Dienstleistungsunternehmen präzise Informationen, um Bewirtschaftung und Pflege gezielt anzupassen.

Auch im Obst- und Beerenanbau unterstützt KI die Praxis: Eine Software erkennt biotische Stressfaktoren wie Mehltau oder Raupenfraß bei Erdbeeren unter Folientunnelbedingungen und stellt die Befallszonen auf georeferenzierten Karten inklusive Hotspot-Visualisierungen dar. So lassen sich gezielt Pflanzenschutzmaßnahmen steuern und Behandlungsmengen reduzieren.

Klimaschutz durch digitale Moorbewertung

Intakte Moore sind zentrale Ökosysteme für den Klimaschutz, doch ihre Entwässerung zerstört einzigartige Lebensräume und setzt erhebliche Mengen CO? frei. Eine KI-basierte Anwendung des Fraunhofer IGD bewertet Moorflächen hinsichtlich Hydrologie, Biodiversität, Vegetation und Treibhausgasemissionen. Das System visualisiert die Ergebnisse unterschiedlicher Datenquellen in einem Dashboard und wird durch eine App ergänzt, die Vegetationsdaten erfasst und das Global Warming Potential (GWP) in Echtzeit auswertet.

„Digitale Modelle schaffen Transparenz und ermöglichen, Wiedervernässung und Schutzmaßnahmen gezielt zu steuern – das ist gelebter Klimaschutz durch Datenintelligenz“, so Dr. Philipp Wree.

Bodenbearbeitung im Blick: Qualitätskontrolle in Echtzeit

Mit dem Projekt Monitoring of Tillage Device Results (MOTDR) präsentiert das Fraunhofer IGD ein KI-gestütztes System, das die Arbeitsqualität bei der Bodenbearbeitung automatisch bewertet. Durch die Kombination von Kameras und Vibrationssensorik wird die entstehende Bodenstruktur in Echtzeit analysiert, Abweichungen erkannt und auf einem Tablet visualisiert. So können Landwirtinnen und Landwirte Parameter direkt anpassen, Arbeitsqualität sichern und Ressourcen sparen: ein wichtiger Schritt hin zu selbstoptimierenden, autonomen Landmaschinen.

Fraunhofer IGD auf der AGRITECHNICA 2025

Um Nutzpflanzen zu schützen, Moore als Kohlenstoffspeicher zu erhalten und Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten, braucht es neue Lösungen, die Wissen aus Daten generieren – und damit Handlungsoptionen schaffen. Ein interaktives 3D-Modell veranschaulicht die Smart-Farming-Aktivitäten des Fraunhofer IGD. Ein begleitender Film macht erlebbar, wie Feldforschung und KI in der Praxis zusammenwirken: von der Datenerhebung bis zur Anwendung auf dem Schlepper.

Alle genannten Entwicklungen präsentiert das Fraunhofer IGD auf der Agritechnica 2025 in Hannover: 09.-15. November 2025 in Halle 17, Stand B15 (Gemeinschaftsstand der Fraunhofer-Gesellschaft).

Weiterführende Informationen:

– Zu den Projekten der Bioökonomie am Fraunhofer IGD: https://www.igd.fraunhofer.de/de/branchen/biooekonomie/smart-farming.html

– Zum Fraunhofer-Auftritt auf der AGRITECHNICA 2025: https://www.igd.fraunhofer.de/de/media-center/presse/agritechnica-fraunhofer-praesentiert-innovationen-fuer-die-landwirtschaft-von-morgen.html

– Zur Initiative für Biogene Wertschöpfung und Smart Farming: https://www.fraunhofer.de/de/forschung/fraunhofer-strategische-forschungsfelder/biooekonomie/biogene-wertschoepfung-und-smart-farming.html

Fraunhofer IGD auf der AGRITECHNICA

09. – 15. November 2025

Fraunhofer-Gemeinschaftsstand: Halle 17, Stand B15

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Über das Fraunhofer IGD:
Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD setzt seit über 30 Jahren Standards im Visual Computing, der bild- und modellbasierten Informatik. Die rund 260 Mitarbeitenden des Fraunhofer IGD unterstützen Unternehmen und Institutionen der Branchen Manufacturing and Mobility, Gesundheit und Pflege, Bioökonomie, Infrastruktur und Public Services sowie Maritime Wirtschaft. Das Fraunhofer IGD bietet konkrete technologische Lösungen und hilft bei der strategischen Entwicklung. Die Forscherinnen und Forscher betreiben Problemanalyse, konzipieren Soft- und Hardwaresysteme, entwickeln Prototypen und realisieren und implementieren visuell-interaktive Systeme. Schwerpunkte sind Mensch-Maschine-Interaktion, Virtual und Augmented Reality, künstliche Intelligenz, interaktive Simulation, Modellbildung sowie 3D-Druck und 3D-Scanning. Das Fraunhofer IGD betreibt seit 1987 Spitzenforschung und begleitet an seinen zwei Standorten Darmstadt und Rostock den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel mit anwendungsorientierten Lösungen. Internationale Relevanz entfalten seine Produkte durch die Zusammenarbeit mit dem österreichischen Schwesterinstitut an den Standorten Graz und Klagenfurt sowie die Beteiligung an verschiedensten EU-Projekten.

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Partnertage 2025 am Fraunhofer IGD – Digitalisierung gestalten in Mecklenburg-Vorpommern

Forschung und Praxis im Dialog über Digitalisierung

BildWie verändert die Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern und wer gestaltet sie aktiv mit? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Partnertage 2025 am Fraunhofer IGD in Rostock. Rund 50 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft kamen am 08. Oktober zusammen, um sich über aktuelle Projekte auszutauschen und neue Impulse für die digitale Transformation des Landes zu gewinnen.

Projekte aus Bioökonomie und Smart Farming sowie der Maritimen Wirtschaft bildeten den Schwerpunkt. In mehreren Touren präsentierten die Forschenden des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung IGD KI-gestützte Systeme zur Pflanzenanalyse, präzise Verfahren für die Landwirtschaft und Methoden zur Früherkennung und Bekämpfung von Krankheiten in Erdbeeren, Zuckerrüben und Getreide. Sie stellten außerdem digitale Lösungen für mehr Tierwohl sowie Verfahren vor, mit denen sich Moore als CO?-Speicher bewerten lassen. Für die Maritime Wirtschaft zeigten sie Innovationen vom digitalen Fischmonitoring in Flüssen, Aquakulturen und der kommerziellen Fischerei bis hin zu Technologien, die Munitionsaltlasten im Meer systematisch erfassen und dokumentieren.

Forschung und Praxis im Dialog über Digitalisierung

Die Partnertage richten sich vor allem an die Digitalisierungsbotschafter:innen MV. Sie sind Multiplikator:innen aus Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Gesellschaft und tragen erfolgreiche Beispiele des digitalen Wandels in ihre Regionen und Netzwerke.

„Wir wollen Digitalisierung nicht abstrakt diskutieren, sondern greifbar machen. Die Partnertage bringen innovative Köpfe zusammen und machen Ideen im ganzen Land sichtbar. So wird deutlich, welche Chancen die Digitalisierung für Mecklenburg-Vorpommern bietet und wie wir sie gemeinsam nutzen können“, sagt Mareike Donath, Leiterin der Stabsstelle Digitaler Wandel im Ministerium für Inneres und Bau MV.

„Als Fraunhofer IGD verstehen wir uns als Partner der Wirtschaft, der Wissenschaft und der Politik in Mecklenburg-Vorpommern. Unsere Forschung richtet sich darauf, sowohl konkrete Lösungen für Unternehmen als auch für die Herausforderungen der Gesellschaft zu entwickeln. Die Partnertage sind eine ideale Plattform, um diese Innovationen vorzustellen und im direkten Austausch weiterzuentwickeln“, betont Dr. Matthias Unbescheiden, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung IGD.

Neben den Präsentationen bot die Veranstaltung viel Raum für Diskussionen und Vernetzung. Dabei nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und Ideen für künftige Projekte zu entwickeln.

Die Partnertage sind Teil der landesweiten Veranstaltungsreihe „Digitales MV“, die monatlich in verschiedenen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns Halt macht. Die Reihe will Digitalisierung sichtbar machen, zentrale Akteur:innen vernetzen und Best Practices in die Fläche tragen. So wird Mecklenburg-Vorpommern zum Schauplatz eines praxisorientierten digitalen Transfers, der nachhaltige Netzwerke schafft und den Wandel lokal verankert.

Weiterführende Informationen: https://www.igd.fraunhofer.de/de/veranstaltungen/partnertage-2025-mv.html 

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Fraunhofer IGD lädt zur Darmstadt Biometrics Week 2025

Darmstadt als europäischer Knotenpunkt der Biometrieforschung

BildDie Darmstadt Biometrics Week 2025 bietet Konferenzen, Forschungsprojekte und eine Preisverleihung am Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD in Darmstadt. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Behörden diskutieren aktuelle Entwicklungen und Anwendungen biometrischer Systeme – von Sicherheit und Interoperabilität bis hin zu praxisnahen Einsatzszenarien.

Vom 19. bis 26. September 2025 wird Darmstadt erneut zum zentralen Treffpunkt der internationalen Biometrie-Community. Im Rahmen der hybrid stattfindenden Darmstadt Biometrics Week kommen international führende Fachleute, um die neuesten Entwicklungen,  Forschungsergebnisse und Anwendungen im Bereich biometrischer Systeme zu diskutieren. Gastgeber und Mitveranstalter ist das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD.

Die Darmstadt Biometrics Week 2025 widmet sich vor allem der Sicherheit, Robustheit und Vertrauenswürdigkeit biometrischer Verfahren, der Interoperabilität großskaliger Systeme sowie der Anwendung biometrischer Lösungen im Grenzmanagement und in der öffentlichen Sicherheit. „Die Biometrics Week verdeutlicht, dass Darmstadt ein europäischer Hub für anwendungsorientierte biometrische Technologien ist“, betont Florian Kirchbuchner, Abteilungsleiter Smart Living & Biometric Technologies am Fraunhofer IGD.

Programm-Highlights

Die Woche startet am 19. September mit dem Treffen der Arbeitsgruppe Biometrie des TeleTrusT – Bundesverband IT-Sicherheit e.V. Vom 22. bis 24. September rückt der europäische Austausch in den Mittelpunkt: In mehreren Formaten der am Fraunhofer IGD gegründeten European Association for Biometrics (EAB) und der Europäischen Kommission (DG HOME, CERIS) werden aktuelle Forschungsergebnisse und Anforderungen aus der Praxis diskutiert. Den Abschluss bildet am 25. und 26. September die wissenschaftliche BIOSIG-Konferenz,  die traditionell zahlreiche internationale Expertinnen und Experten anzieht.

Ein besonderer Höhepunkt ist die Verleihung der renommierten Max Snijder Awards. Mit Marco Huber und Jan Niklas Kolf werden in diesem Jahr gleich zwei Mitarbeiter des Fraunhofer IGD für ihre herausragenden Beiträge zur europäischen Biometrieforschung ausgezeichnet.

Technologietransfer im Fokus: Exponat auch auf der it-sa 2025

Während der Darmstadt Biometrics Week präsentieren Forschende ihre Projekte in Fachvorträgen und Live-Demonstrationen einem Expertenpublikum. Den Praxiseinblick für ein breites Publikum gibt es dann einen Monat später: Auf der it-sa 2025, Europas größte Fachmesse für IT-Security, in Nürnberg zeigt das Fraunhofer IGD der Öffentlichkeit exemplarisch eine der entwickelten Technologien – ein neuartiges Sicherheitssystem für große Menschenmengen. Das System kombiniert Echtzeit-Gesichtserkennung mit AR-Brillen. Sicherheitskräfte können damit gesuchte oder verdächtige Personen in einer Menge diskret identifizieren, ohne den Besuchsablauf zu stören. Die Lösung ist skalierbar und effizient – und steht exemplarisch für den erfolgreichen Transfer von Forschungsergebnissen in einsatzbereite Sicherheitslösungen.

Weiterführende Links:

Mehr Informationen zur Veranstaltung: https://www.igd.fraunhofer.de/de/veranstaltungen/biometriewoche.html 

Mehr Informationen zum Forschungsbereich Biometrie: https://www.igd.fraunhofer.de/de/forschung/kernkompetenzen/biometrie.html

 Fraunhofer IGD auf der it-sa 
 07.- 09.Oktober 2025

 Fraunhofer-Gemeinschaftsstand 
 Halle 6, Stand 416

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Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD setzt seit über 30 Jahren Standards im Visual Computing, der bild- und modellbasierten Informatik. Die rund 260 Mitarbeitenden des Fraunhofer IGD unterstützten Unternehmen und Institutionen der Branchen Automotive, Gesundheit und Pflege, Bioökonomie, Software- und IT-Wirtschaft, Maritime Wirtschaft sowie Kultur- und Kreativwirtschaft. Das Fraunhofer IGD bietet konkrete technologische Lösungen und hilft bei der strategischen Entwicklung. Die Forscherinnen und Forscher betreiben Problemanalyse, konzipieren Soft- und Hardwaresysteme, entwickeln Prototypen und realisieren und implementieren visuell-interaktive Systeme. Schwerpunkte sind Mensch-Maschine-Interaktion, Virtual und Augmented Reality, künstliche Intelligenz, interaktive Simulation, Modellbildung sowie 3D-Druck und 3D-Scanning. Das Fraunhofer IGD betreibt seit 1987 Spitzenforschung und begleitet an seinen zwei Standorten Darmstadt und Rostock den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel mit anwendungsorientierten Lösungen. Internationale Relevanz entfalten seine Produkte durch die Zusammenarbeit mit dem österreichischen Schwesterinstitut an den Standorten Graz und Klagenfurt sowie die Beteiligung an verschiedensten EU-Projekten.

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Fraunhofer IGD: Darmstadt feiert ein halbes Jahrhundert Spitzenforschung im Visual Computing

50 Jahre GRIS & Computer Graphics Night 2025

BildAm 4. September 2025 lud das Fraunhofer IGD zu einem doppelten Festtag ein: Am Nachmittag feierten TU Darmstadt und Fraunhofer IGD gemeinsam 50 Jahre „Graphisch-Interaktive Systeme“ (GRIS). Im Anschluss folgte die jährliche Computer Graphics Night, bei der die besten wissenschaftlichen Arbeiten im Visual Computing ausgezeichnet und aktuelle Forschung vorgestellt wurden. Beide Veranstaltungen unterstreichen die führende Rolle Darmstadts als Standort für digitale Zukunftstechnologien.

Am Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD in Darmstadt fand am 4. September die alljährliche Computer Graphics Night (CGN) statt – in diesem Jahr mit einem besonderen Jubiläum: GRIS, der Fachbereich „Graphisch-Interaktive Systeme“ an der Technischen Universität Darmstadt, feierte sein 50-jähriges Bestehen.

GRIS – eine Darmstädter Erfolgsgeschichte

Was 1975 mit der ersten Professur für Computergrafik in Deutschland begann, hat sich in enger Zusammenarbeit zwischen der TU Darmstadt, dem Fraunhofer IGD und zahlreichen Ausgründungen zu einem der international sichtbarsten Zentren für angewandtes Visual Computing entwickelt. GRIS steht für Forschung, Lehre und Innovation an der Schnittstelle zwischen Mensch und Computer – mit Technologien, die unser Verständnis, unsere Kommunikation und unsere Entscheidungen mithilfe visueller Daten verbessern.

Die Computer Graphics Night – Bühne für wissenschaftliche Exzellenz

Die CGN ist seit Jahren ein Höhepunkt im Darmstädter Wissenschaftskalender. Hier werden die besten wissenschaftlichen Leistungen im Visual Computing ausgezeichnet – darunter die Best Thesis Awards für herausragende Dissertationen und Abschlussarbeiten sowie die Best Paper Awards für international beachtete Publikationen. Neben der Preisverleihung erwarteten die Gäste inspirierende Fachvorträge, Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und Gelegenheit zum persönlichen Austausch.

Bedeutung für Wissenschaftsstandort und Gesellschaft

Die Kombination aus universitärer Forschung (TU Darmstadt), angewandter Entwicklung (Fraunhofer IGD) und erfolgreicher Technologietransfer-Strategie hat Darmstadt zu einem Hotspot für Visual Computing gemacht. Die Anwendungen reichen von Medizintechnik und Ingenieurwesen über Stadtplanung und Mobilität bis hin zu kulturellem Erbe und virtuellen Lernumgebungen. Visual Computing ist heute ein Schlüsselbereich für die datengetriebene Gesellschaft – und liefert Werkzeuge, um komplexe Zusammenhänge sichtbar und verständlich zu machen.

„50 Jahre GRIS sind 50 Jahre Pionierarbeit im Visual Computing. Die enge Verbindung zwischen Grundlagenforschung und Anwendung, zwischen TU Darmstadt und Fraunhofer IGD, ist ein Modell, das zeigt, wie Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam Innovation vorantreiben können. Die Computer Graphics Night ist dabei nicht nur ein Schaufenster unserer wissenschaftlichen Exzellenz, sondern untermauert Darmstadts Rolle als führender Standort wegweisender digitaler Technologien“, so Dr. Matthias Unbescheiden, Institutsleiter des Fraunhofer IGD.

Weiterführende Informationen: https://www.igd.fraunhofer.de/de/media-center/aktuelles/computer-graphics-night-2025-preistraeger.html 

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