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Wenn Kinder der Trauer eigene Worte geben

Kinder und Jugendliche geben Trauer, Abschied und Erinnerung ihre eigenen Worte. Ein behutsames Schreibprojekt ohne Wettbewerb und Bewertung für 6- bis 15-Jährige.

BildWie fühlt sich Trauer an? Hat sie eine Farbe, einen Klang oder vielleicht sogar einen bestimmten Geruch? Mit dem Schreibprojekt „Welche Farbe trägt die Trauer?“ lädt Papierfresserchens MTM-Verlag Kinder und Jugendliche von 6 bis 15 Jahren dazu ein, über Abschied, Krankheit, Tod und Erinnerung zu schreiben. Dabei gibt es weder Gewinner noch Verlierer – denn dieses Projekt ist ausdrücklich kein Wettbewerb.

Wenn ein Mensch stirbt oder schwer krank wird, suchen Erwachsene häufig nach den richtigen Worten, um Kindern zu erklären, was geschehen ist. Doch Kinder haben ihre eigenen Gedanken, Fragen und Bilder für Verlust und Trauer. Genau ihnen möchte ein neues Buchprojekt Raum geben.

Unter dem Titel „Welche Farbe trägt die Trauer?“ sammelt Papierfresserchens MTM-Verlag Texte von Mädchen und Jungen zwischen 6 und 15 Jahren. Das Projekt möchte jungen Menschen ermöglichen, selbst zu erzählen, statt dass Erwachsene stellvertretend für sie über ihre Gefühle sprechen.

Persönlich – aber nicht persönlich sein müssen

Niemand muss für das Projekt über einen eigenen Verlust schreiben. Die Beiträge können auf persönlichen Erfahrungen beruhen, genauso gut dürfen Geschichten vollständig erfunden sein. Vielleicht schreibt ein Kind einen Brief an jemanden, der nicht mehr da ist. Ein anderes erzählt in einem Märchen von einem Tier, das Abschied nehmen muss. Trauer kann in einem Gedicht eine Farbe bekommen oder in einer Fantasiegeschichte zu einer Figur werden. Auch Erinnerungen und kurze Gedanken sind willkommen.

Damit soll bewusst kein bestimmter Umgang mit Trauer vorgegeben werden. Denn Kinder trauern ebenso unterschiedlich wie Erwachsene. Manche möchten reden und erzählen, andere finden leichter über Bilder oder erfundene Figuren einen Zugang zu ihren Gedanken.

Keine Bewertung, kein Wettbewerb

Anders als bei den Kinder-Schreibwettbewerben des Verlages steht bei „Welche Farbe trägt die Trauer?“ ausdrücklich nicht der Wettbewerb im Mittelpunkt. Es gibt keine Platzierungen und keine Bewertung danach, wessen Geschichte besonders traurig, sprachlich besonders ausgefeilt oder besonders außergewöhnlich ist.

Entscheidend ist die eigene Stimme.

Schreiben kann dabei eine Möglichkeit sein, Gedanken festzuhalten, Erinnerungen zu bewahren oder Fragen auszudrücken, für die im Gespräch manchmal die Worte fehlen. Das Projekt versteht sich jedoch nicht als therapeutisches Angebot. Es ist ein literarisches Schreib- und Buchprojekt, das den Perspektiven junger Menschen Raum geben möchte.

Kinder schreiben auch für Erwachsene

Ein besonderer Gedanke des Projekts ist der Perspektivwechsel. Häufig entstehen Bücher über Tod und Trauer für Kinder aus Sicht von Erwachsenen. Dieses Mal sollen Kinder und Jugendliche selbst erzählen.

Ihre Texte können damit auch Erwachsenen zeigen, welche Gedanken junge Menschen tatsächlich beschäftigen: Was vermissen sie? Was verstehen sie unter Abschied? Welche Erinnerungen möchten sie behalten? Welche Fragen stellen sie sich – und welche Antworten brauchen sie vielleicht gar nicht?

So soll ein Buch entstehen, das nicht versucht, Trauer zu erklären, sondern unterschiedliche Erfahrungen und Vorstellungen nebeneinanderstehen lässt.

Veröffentlichung auch ohne richtigen Namen möglich

Da die Themen sehr persönlich sein können, werden die Einsendungen respektvoll und vertraulich behandelt. Die Kinder und Jugendlichen entscheiden selbst, was sie erzählen möchten. Auch eine Veröffentlichung unter dem eigenen Namen ist keine Voraussetzung. Wer seinen Text nicht mit seinem richtigen Namen veröffentlichen möchte, kann ein Pseudonym verwenden.

Zu den Beiträgen können außerdem maximal zwei eigene Bilder oder Illustrationen im JPEG-Format eingereicht werden. KI-generierte Illustrationen und Fotos sind nicht zugelassen. Auch die Texte sollen von den Kindern und Jugendlichen selbst stammen.

Ein gemeinsames Buch für Anfang 2027

Teilnehmen können Mädchen und Jungen von 6 bis 15 Jahren. Die Beiträge dürfen bis zu 12.000 Zeichen umfassen. Möglich sind unter anderem Geschichten, Erinnerungen, Märchen, Gedichte, Briefe und kurze Gedanken.

Einsendeschluss ist der 1. Dezember 2026. Das daraus entstehende Buch soll Anfang 2027 veröffentlicht werden.

„Welche Farbe trägt die Trauer?“ möchte dabei vor allem eines ermöglichen: dass junge Menschen nicht nur diejenigen sind, mit denen Erwachsene über Abschied und Verlust sprechen – sondern selbst zu Wort kommen.

Denn manchmal finden Kinder für schwierige Gefühle Bilder und Sätze, auf die Erwachsene niemals gekommen wären.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Herzsprung-Verlag GbR
Herr Thorsten Meier
Mühlstr. 10
88085 Langenargen
Deutschland

fon ..: 0179 2071404
web ..: https://papierfresserchen.eu/pages/welche-farbe-tragt-die-trauer
email : info@herzsprung-verlag.de

Papierfresserchens MTM-Verlag ist ein unabhängiger Verlag mit Schwerpunkt Anthologien sowie besonderen Buchprojekten. Seit seiner Gründung im Jahr 2007 engagiert sich der Verlag insbesondere für die Förderung junger Autorinnen und Autoren und veranstaltet regelmäßig internationale Schreibwettbewerbe. Der Herzsprung-Verlag ist ein Imprint.

Zum Verlagsprogramm gehören Kinder- und Jugendbücher, Geschichten- und Gedichtsammlungen, Ratgeber, Mitmachbücher, Kalender und regionale Literaturprojekte. Mit Reihen wie „Heimat erleben – Geschichten erzählen“ verbindet der Verlag Literatur mit Landschaft, Geschichte und regionaler Kultur.

Pressekontakt:

Herzsprung-Verlag GbR
Herr Thorsten Meier
Mühlstr. 10
88085 Langenargen

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Was bedeutet Heimat für Kinder? Junge Stimmen für großes Buchprojekt gesucht

Wie sieht Heimat durch Kinderaugen aus? Junge Autorinnen und Autoren erzählen von besonderen Orten, vertrauten Menschen, schönen Erinnerungen und davon, wie sie sich ihre Heimat wünschen.

BildIst Heimat das eigene Zuhause, die Straße vor der Haustür, die Familie oder ein Platz, an dem man sich einfach wohlfühlt? Mit „Heimatgeschichten für Kinder“ lädt Papierfresserchens MTM-Verlag Mädchen und Jungen von 6 bis 15 Jahren dazu ein, ihre ganz persönliche Sicht auf Heimat zu erzählen. Die Beiträge werden Teil des großen Anthologieprojekts „Heimat erleben – Geschichten erzählen“.

Erwachsene erzählen von früher, schreiben Familiengeschichten auf oder erinnern sich an Orte, die sich längst verändert haben. Aber wie erleben eigentlich Kinder ihre Heimat? Was ist ihnen wichtig? Welche Orte möchten sie bewahren – und was würden sie vielleicht gerne verändern?

Genau diese Perspektive soll im Projekt „Heimatgeschichten für Kinder“ sichtbar werden. Papierfresserchens MTM-Verlag sucht dafür Texte von Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 15 Jahren.

Heimat kann vieles sein

Heimat muss für Kinder nicht unbedingt eine bestimmte Stadt oder Region bedeuten. Vielleicht ist es das eigene Zimmer, der Garten der Großeltern, ein Fußballplatz, eine Bank am See oder der Schulweg. Vielleicht verbinden sie Heimat vor allem mit Menschen, Tieren, einer Sprache oder einem bestimmten Gefühl.

Die jungen Autorinnen und Autoren können von tatsächlichen Erlebnissen berichten oder eine Geschichte erfinden. Auch die Frage „Wie wünsche ich mir meine Heimat?“ darf zum Ausgangspunkt werden.

Damit bekommen die Kinder innerhalb des großen Buchprojekts bewusst eine eigene Stimme. Ihre Sicht soll neben den Erinnerungen und Geschichten der Erwachsenen stehen und zeigen, dass Heimat von jeder Generation anders wahrgenommen werden kann.

Vom Dorf bis zur ganzen Region

Die Kinderbeiträge werden dem übergeordneten Projekt „Heimat erleben – Geschichten erzählen“ zugeordnet. In dieser Reihe entstehen Bücher zu unterschiedlichen Städten, Landschaften und Regionen.

Ist der eigene Heimatort bislang nicht vertreten, ist das kein Hindernis. Im Einsendeformular kann eine andere Stadt, ein Dorf oder eine Region angegeben werden. So können auch Geschichten aus Orten berücksichtigt werden, für die bislang kein eigenes Projekt ausgeschrieben ist. Willkommen sind Geschichten, persönliche Erinnerungen und fantasievolle Texte. Auch Bilder und Comics können die Beiträge ergänzen.

Mehrere Geschichten dürfen eingereicht werden

Anders als bei vielen anderen Kinder-Schreibprojekten dürfen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Mal mehrere Texte einsenden. Jeder Beitrag darf bis zu 12.000 Zeichen umfassen. Zusätzlich können pro Beitrag maximal zwei eigene Bilder oder Illustrationen im JPEG-Format eingereicht werden. KI-generierte Illustrationen und Fotos sind nicht zugelassen.

Auch für die Texte gilt: Im Mittelpunkt sollen die eigenen Gedanken und Ideen der Kinder stehen. Sie sollen zeigen, was Heimat für junge Menschen heute tatsächlich bedeutet – und nicht, was Erwachsene darunter verstehen.

Einsendeschluss ist der 1. November 2026. Teilnehmen können Mädchen und Jungen von 6 bis 15 Jahren.

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Papierfresserchens MTM-Verlag ist ein unabhängiger Verlag mit Schwerpunkt Anthologien sowie besonderen Buchprojekten. Seit seiner Gründung im Jahr 2007 engagiert sich der Verlag insbesondere für die Förderung junger Autorinnen und Autoren und veranstaltet regelmäßig internationale Schreibwettbewerbe. Der Herzsprung-Verlag ist ein Imprint.

Zum Verlagsprogramm gehören Kinder- und Jugendbücher, Geschichten- und Gedichtsammlungen, Ratgeber, Mitmachbücher, Kalender und regionale Literaturprojekte. Mit Reihen wie „Heimat erleben – Geschichten erzählen“ verbindet der Verlag Literatur mit Landschaft, Geschichte und regionaler Kultur.

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Ferien werden zu Geschichten: Schreibwettbewerb für Kinder

Ferienzeiten stecken voller Geschichten! Beim jährlichen Schreibwettbewerb „Meine perfekten Sommerferien“ können Kinder von 6 bis 15 Jahren Erlebtes oder Erfundenes zu Papier bringen.

BildOb Urlaub am Meer, Abenteuer vor der eigenen Haustür oder eine vollkommen erfundene Feriengeschichte: Beim Schreibwettbewerb „Meine perfekten Sommerferien“ lädt Papierfresserchens MTM-Verlag Kinder und Jugendliche von 6 bis 15 Jahren zum Schreiben ein. Der Wettbewerb findet künftig jedes Jahr statt.

Feldkirch – Sommerferien stecken voller Geschichten. Manchmal ist es die große Reise, die unvergesslich bleibt. Manchmal genügt ein Nachmittag am See, eine Übernachtung im Zelt, ein neuer Freund oder ein Tag, an dem einfach alles schiefgeht – und gerade deshalb besonders lustig wird.

Mit dem Schreibwettbewerb „Meine perfekten Sommerferien“ möchte Papierfresserchens MTM-Verlag Kinder dazu ermuntern, solche Erlebnisse festzuhalten und eigene Geschichten daraus zu machen.

Dabei müssen die perfekten Ferien keineswegs weit weg stattfinden. Auch ein Besuch bei den Großeltern, ein geheimer Lieblingsplatz, ein Regentag mit Freunden oder ein selbst gebautes Floß können zum Mittelpunkt einer Geschichte werden.

Erlebt oder frei erfunden

Die jungen Autorinnen und Autoren dürfen erzählen, was sie tatsächlich erlebt haben – oder ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Vielleicht wird aus einem gewöhnlichen Campingurlaub ein Abenteuer. Vielleicht wartet im Wald ein Geheimnis oder im Badesee ein unbekanntes Wesen.

Willkommen sind Feriengeschichten, persönliche Erlebnisse, fantasievolle Erzählungen und Gedichte. Die Beiträge dürfen lustig, spannend, nachdenklich oder verrückt sein.

Wichtig ist vor allem die eigene Idee. Der Wettbewerb richtet sich deshalb ausdrücklich auch an Kinder, die bislang noch nie einen Text veröffentlicht haben. Die eingereichten Beiträge sollen tatsächlich von den Kindern selbst stammen. KI-generierte Texte sind nicht zugelassen. Denn nicht ein möglichst perfekter Text steht im Mittelpunkt, sondern die eigene Sprache und Fantasie der jungen Schreibenden.

Zu jedem Beitrag können maximal zwei eigene Bilder oder Illustrationen im JPEG-Format eingereicht werden. Auch bei den Bildern sind KI-generierte Illustrationen oder Fotos ausgeschlossen.

Jeden Sommer eine neue Geschichte

„Meine perfekten Sommerferien“ findet künftig jedes Jahr statt. Einsendeschluss ist jeweils der 1. November. Damit bleibt nach den Ferien genügend Zeit, aus einem Erlebnis oder einer Idee eine Geschichte zu entwickeln.

Mitmachen können Mädchen und Jungen von 6 bis 15 Jahren. Die Texte dürfen maximal 8.000 Zeichen umfassen. Aus ausgewählten Beiträgen soll jedes Jahr ein gemeinsames Buch entstehen, das jeweils im Dezember veröffentlicht wird.

So kann ein Sommer längst vorbei sein – und seine schönste Geschichte trotzdem bleiben.

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Papierfresserchens MTM-Verlag ist ein unabhängiger Verlag mit Schwerpunkt Anthologien sowie besonderen Buchprojekten. Seit seiner Gründung im Jahr 2007 engagiert sich der Verlag insbesondere für die Förderung junger Autorinnen und Autoren und veranstaltet regelmäßig internationale Schreibwettbewerbe. Der Herzsprung-Verlag ist ein Imprint.

Zum Verlagsprogramm gehören Kinder- und Jugendbücher, Geschichten- und Gedichtsammlungen, Ratgeber, Mitmachbücher, Kalender und regionale Literaturprojekte. Mit Reihen wie „Heimat erleben – Geschichten erzählen“ verbindet der Verlag Literatur mit Landschaft, Geschichte und regionaler Kultur.

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