Tag Archives: Klimaneutralität

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HanseWerk feiert 25 Jahre Erdgasspeicher in Kraak

Der Speicher von HanseWerk ist ein Anker der Versorgungssicherheit für die Region und darüber hinaus.

BildSeit 25 Jahren wird im Landkreis Ludwigslust-Parchim Erdgas gespeichert. HanseWerk betreibt hier einen sogenannten Kavernenspeicher – und damit einen wichtigen Baustein der Versorgungssicherheit. Dabei wird Erdgas in Hohlräumen (Kavernen) im Salzstock unterhalb der Kraaker Tannen eingelagert. Die Menge, die man hier speichern kann, reicht aus, um etwa 120.000 Haushalte ein Jahr lang zu versorgen.

Am 30. September fand die Feier zum 25-jährigen Bestehen des Speichers statt. Zu den Gästen zählten unter anderem Dr. Wolfgang Blank, Wirtschaftsminister Mecklenburg-Vorpommern, Alexander Kattner vom Bergamt Stralsund, INES Geschäftsführer Sebastian Heinermann, Dr. Amer Abdel Haq, Prokurist und Head of Development UGS und Dr. Benjamin Merkt, Vorstand HanseWerk.

„Seit 25 Jahren betreibt HanseWerk diesen Speicher zuverlässig und leistet damit einen Beitrag für die Versorgungssicherheit – unabhängig von der weltpolitischen Lage. Diese Leistung sollte auch in „sorgenfreien Zeiten“ wertgeschätzt werden“, so Dr. Benjamin Merkt, technischer Vorstand der HanseWerk-Gruppe.

„In den zurückliegenden 25 Jahren hat der Speicher einen wertvollen Beitrag zur sicheren Versorgung mit Erdgas geleistet. Der Kavernenspeicher sichert die Versorgung der Kunden insbesondere in Norddeutschland. Die Dekarbonisierung im Energiesektor schreitet voran, so dass Kraak als potenzieller Speicher, zum Beispiel für Wasserstoff, wichtig bleiben wird“, sagt Dr. Wolfgang Blank, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern.

„Tag für Tag sorgen Sie für Sicherheit, Verfügbarkeit und Qualität – leise, präzise, zuverlässig. Und auch in Zukunft kann Kraak bleiben, was es ist: Anker der Versorgungssicherheit – digitaler, effizienter, flexibler und mit neuen Molekülen“, sagt Geschäftsführer Sebastian Heinermann von der Initiative Energie Speichern e.V.

„Vor der Hacke ist es duster“, sagt der Bergmann. Doch mit Mut, Können und Zusammenhalt bringen wir Licht ins Dunkel. Der Energiespeicher Kraak stand und steht für innovative und zukunftsorientierte Konzepte. Er kann auch zu einem Symbol des Wandels werden, vom fossilen Zeitalter hin zu einer klimaneutralen Zukunft mit Wasserstoff. Für diesen Weg lohnt sich unser gemeinsamer Einsatz“, so Alexander Kattner vom Bergamt Stralsund, zuständige Aufsichtsbehörde für den Speicher in Kraak.

Dem konnte Amer Abdel Haq, Prokurist und Head of Development der Untergrundspeicher- und Geotechnologie-Systeme GmbH nur zustimmen: „Mit einer möglichen Wasserstoffspeicherung in Kraak kann der Speicher zukünftig zu einem Schlüssel zur Energiewende werden, zum Schutz für unsere Umwelt.“

Geschichte des Erdgasspeichers Kraak von HanseWerk

Die Arbeiten am Speicher begannen Anfang 1992 mit Bohrungen in den Salzstock, um Hohlräume zu schaffen. Beim sogenannten Solen wird über eine Bohrung Wasser von der Oberfläche in den Salzstock geleitet. Dieses Wasser löst das Salz langsam auf und wird dann wieder zutage gefördert. So entsteht nach und nach im Salzstock ein Hohlraum, der zur Erdgasspeicherung genutzt werden kann.

Am 27. September 2000 ging der Erdgasspeicher mit der ersten Kaverne in Betrieb. Durch die Solung weiterer Kavernen im Salzstock und der Erweiterung der gastechnischen Anlagen wurde der Speicher in den Folgejahren kontinuierlich ausgebaut. Zurzeit beträgt die Lagerkapazität des südlich von Schwerin gelegenen Erdgasspeichers mit seinen Depots rund 202 Millionen Kubikmeter.

Heute und in den nächsten Jahren wird HanseWerk hier weiter Erdgas von Kunden einlagern. Wie es in der Zukunft weitergeht, wird derzeit geprüft. Erste Untersuchungen und Studien zur Eignung des Speichers hinsichtlich der Speicherung von Wasserstoff laufen und die ersten Ergebnisse stimmen zuversichtlich, denn sie bescheinigen dem Speicher bzw. dem Salzstock hinsichtlich der Salzqualität und Dichtigkeit eine sehr gute Eignung. Hinzu kommt, dass HanseWerk 25 Jahre Erfahrung im Betrieb des Speichers hat. Konkretere Pläne zu einer entsprechenden Umsetzung gibt es bisher noch nicht.

Weitere Informationen zum Speicher

Der Salzstock ist mit einer Ausdehnung von sieben mal 4,5 Kilometern so groß wie rund 66 Fußballfelder und liegt zwischen 400 und 4.700 Metern Tiefe. Die Kavernen liegen in rund 1 km Tiefe mittendrin. Mit einer Höhe bis zu 177 Metern sind die Kavernen zum Teil deutlich höher als der Schweriner Dom, der mit 117,7 Metern zu den größten Kirchengebäuden der Backsteingotik in Norddeutschland zählt.

Die HanseWerk-Gruppe

Mehr als 3 Millionen Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme direkt oder indirekt über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen Energienetze. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit den Schwerpunkten Netzbetrieb, dezentrale Energieerzeugung oder E-Mobilitätslösungen.

Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende, wie zum Beispiel im Norddeutschen Reallabor. Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt die HanseWerk-Gruppe ihre insgesamt 47 Standorte, die mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte, den Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die Wärme- und Stromerzeugung in mehreren Stufen entsprechend um.

Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie von rund 400 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

HanseWerk AG
Herr Ove Struck
Schleswag-HeinGas-Platz 1
25450 Quickborn
Deutschland

fon ..: +49 41 06-6 29-34 22
web ..: https://www.hansewerk.com/de.html
email : presse@hansewerk.com

Mehr als 3 Millionen Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme direkt oder indirekt über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen Energienetze. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit den Schwerpunkten Netzbetrieb, dezentrale Energieerzeugung oder E-Mobilitätslösungen.

Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende, wie zum Beispiel im Norddeutschen Reallabor. Bis 2030 wird die HanseWerk-Gruppe klimaneutral sein: Dazu werden ihre insgesamt 47 Standorte, die mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte, der Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die Wärme- und Stromerzeugung bis 2030 klimaneutral gestellt.

Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie mehr als 450 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

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HanseWerk-Tochter HanseWerk Natur gestaltet Station der „Energietour Schleswig-Holstein“ mit

Regional, klimafreundlich und zukunftsfähig – Infoveranstaltung in Lütjenburg zur Dekarbonisierung eines Nahwärmenetzes von HanseWerk Natur, einem Tochterunternehmen von HanseWerk, und Partnern.

BildWas die Energiewende für Bürgerinnen und Bürger, Kommunen und Unternehmen bedeuten kann, lässt sich auf den Stationen der „Energietour Schleswig-Holstein“ erleben. Die Energietour findet in unterschiedlichen Regionen in Schleswig-Holstein statt. Akteure zeigen vor Ort, wie sie die Energiewende praktisch umsetzen, auf Erneuerbare Energien umstellen und Herausforderungen erfolgreich meistern.

Die 13. Station der Energietour findet am Freitag, den 26. September 2025 von 14 bis 17 Uhr bei der Heizzentrale in der Ferdinand-von-Schill Straße 2 in 24321 Lütjenburg statt.

Zum Hintergrund: Das HanseWerk-Unternehmen HanseWerk Natur und die get|2|energy GmbH & Co KG. haben in einem gemeinsamen Wärmeprojekt die Versorgung des Wärmenetzes Kieler Straße in der Stadt Lütjenburg (Kreis Plön) erfolgreich von Erdgas auf erneuerbare Energien umgestellt.

Das Heizwasser für die Versorgung von 350 Wohneinheiten und der Gemeinschaftsschule Lütjenburg wird durch einen Biomassekessel erwärmt und in das Wärmenetz eingespeist. Mit der Umstellung auf grüne Wärme spart die Stadt pro Jahr 900 Tonnen CO2 ein. Damit sinken die Emissionen im Vergleich zur bisherigen Versorgung um mehr als 85 Prozent.

Wie die Dekarbonisierung des Wärmenetzes geplant und umgesetzt wurde, worin die Vorteile von Kooperationsprojekten im Wärmebereich liegen und wie die Stadt Lütjenburg die kommunale Wärmeplanung in die Praxis umsetzen möchte, stellen die HanseWerk-Tochter HanseWerk Natur und die get|2|energy GmbH & Co KG. als Akteure dieser Station der „Energietour Schleswig-Holstein“ vor.

Interessierte sind herzlich eingeladen, um das Projekt und die Anlagen kennenzulernen, Fragen zu stellen und bei einem Imbiss mit den Akteuren in den Austausch zu kommen.

Die „Energietour Schleswig-Holstein“ wird gemeinsam vom Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur und dem Erneuerbare-Energie-Branchenverband watt_2.0 gestaltet. Die 13. Station wird zudem unterstützt von get|2|energy GmbH & Co KG. und HanseWerk Natur GmbH, das zur HanseWerk-Gruppe gehört.

Weitere Informationen zur „Energietour Schleswig-Holstein“ unter: www.wattzweipunktnull.de/events; Anmeldung online erbeten bis 19. September 2025.

HanseWerk Natur

Die HanseWerk Natur GmbH ist einer der größten regionalen Anbieter für Wärme und dezentrale Energielösungen in Norddeutschland und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung. Die über 140 Nah- und Fernwärmenetze des Unternehmens erreichen eine Länge von rund 870 Kilometern. HanseWerk Natur versorgt mehrere zehntausend Privat- und Unternehmenskunden zuverlässig 365 Tage im Jahr mit Wärme. Maßgeschneiderte Energiekonzepte und hochmoderne Anlagentechnik bringen die Wärmewende voran – im Mehrfamilienhaus-Quartier, im Krankenhaus, in In-dustrie und Gewerbe. Für Ortsteile mit hoher Wärmebedarfsdichte versorgt die Wärmebox auf Wärmepumpenbasis Wärmenetze der Zukunft, während „Kalte Nahwärme“ in Neubaugebieten zum Einsatz kommt.

Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt HanseWerk Natur eigene Gebäude, Fahrzeuge und Wärmeerzeugung auf neue Technologien um. Rund 40 Prozent der Wärme wird bereits heute auf Basis von Abwärme oder Erneuerbaren Energien erzeugt. HanseWerk Natur ist einer der größten Betreiber umweltschonender Blockheizkraftwerke in Norddeutschland. Rund 260 Anlagen betreut das Unternehmen und beteiligt sich gleichzeitig an vielen Innovationsprojekten. Dazu zählen zum Bei-spiel Hocheffizienz-Blockheizkraftwerke mit einem Wirkungsgrad weit über 90 Prozent, ein virtuelles Kraftwerk zur Erzeugung von Regelenergie oder das erste Blockheizkraftwerk der 1-Megawatt-Klasse, das mit bis zu 100 Prozent Wasserstoff betrieben werden kann.

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Mehr als 3 Millionen Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme direkt oder indirekt über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen Energienetze. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit den Schwerpunkten Netzbetrieb, dezentrale Energieerzeugung oder E-Mobilitätslösungen.

Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende, wie zum Beispiel im Norddeutschen Reallabor. Bis 2030 wird die HanseWerk-Gruppe klimaneutral sein: Dazu werden ihre insgesamt 47 Standorte, die mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte, der Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die Wärme- und Stromerzeugung bis 2030 klimaneutral gestellt.

Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie mehr als 450 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

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In Langenhorn beginnt die Wärmewende: HanseWerk-Tochter HanseWerk Natur baut erste Wärmebox in Langenhorn

Der Baustart ist Anfang Juni. Die innovative Wärmeversorgung des HanseWerk-Unternehmens HanseWerk Natur soll in mehreren Wärmenetzen im Norden zum Einsatz kommen. 340 Tonnen weniger CO2.

BildRund um den Sportplatz im Redlingsweg in Langenhorn haben die Bauarbeiten begonnen. Direkt neben der bisherigen, erdgasbasierten Energiezentrale von HanseWerk Natur, einer Tochtergesellschaft von HanseWerk, entsteht ab sofort die erste Wärmebox in Schleswig-Holstein. Das Großwärmepumpensystem wird ab der kommenden Heizperiode rund 75 Kundinnen und Kunden von HanseWerk Natur, das Teil der HanseWerk-Gruppe ist, mit verlässlicher, fossilfreier Wärme versorgen. Mit der Umstellung sparen die Gemeinde Langenhorn und der HanseWerk-Tochter HanseWerk Natur 340 Tonnen CO2* pro Jahr ein.

Wärmeerzeugung direkt vor Ort

„Mit der Wärmebox erzeugen wir Wärme lokal und machen Bürgerinnen und Bürger unabhängig von den globalen Energiemärkten“, erklärt Dr. Nikolaus Meyer, technischer Geschäftsführer von HanseWerk Natur, einer HanseWerk-Tochter, das Energiekonzept. Das Großwärmepumpensystem entzieht der Umgebungsluft Wärme und bringt diese mit erneuerbarem Strom auf das gewünschte Temperaturniveau. So entsteht Wärme für Heizung und Trinkwarmwasser, die über das Wärmenetz an die angeschlossenen Hausanschlüsse weitergeleitet wird. Die Wärmebox nutzt ausschließlich natürliche Kältemittel, durch die Nutzung der Wärme aus dem Netzrücklauf wird die Effizienz der Luft-Wasser-Wärmepumpe zudem deutlich gesteigert.

„Wir freuen uns sehr, dass dieses Leuchtturmprojekt bei uns in Langenhorn umgesetzt wird“, sagt Langenhorns Bürgermeister Olde Oldsen. „Es ist die erste Wärmebox dieser Art in Schleswig-Holstein. Unsere Erfahrungen, die wir hier mit HanseWerk Natur sammeln werden, können gewiss auch hilfreich für andere Kommunen im Norden sein, die eine Lösung im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung suchen.“

So läuft die Bauphase ab

Nachdem der Bauzaun errichtet ist, beginnen die Tiefbauarbeiten und die Fundamentlegung sowie die Kabelbauarbeiten für den Anschluss an das Stromnetz. Dafür müssen zunächst die Fußballtore auf dem Sportplatz versetzt werden. „Auf einer Fläche von rund 400 Quadratmetern errichten wir unsere Wärmebox, Luftwärmeübertrager sowie einen Wärmespeicher“, erläutert Projektleiter Jakob Rohweder von der HanseWerk Tochtergesellschaft HanseWerk Natur das Vorgehen.

Die Großkomponenten werden Mitte Juli 2025 in Langenhorn erwartet, danach starten die Installation und Inbetriebnahme. „Während der Bauzeit kann es zu Beeinträchtigungen, zum Beispiel durch Verkehrseinschränkungen oder die Geräuschkulisse während der Bauarbeiten oder durch Baufahrzeuge kommen“, sagt Jakob Rohweder. „Wir versuchen, diese so gering wie möglich zu halten und danken allen Anliegern für ihr Verständnis.“

HanseWerk Natur, das zur HanseWerk-Gruppe gehört, ist frühzeitig in den Austausch mit der Gemeinde Langenhorn getreten. Gemeinsam haben beide Parteien das Energiekonzept für die fossilfreie Wärmeversorgung der Kundinnen und Kunden, der Kita, Schule und Sporthalle abgestimmt und den Standort der Wärmebox direkt neben der bisherigen Energiezentrale identifiziert. Auch auf Wünsche der Gemeinde konnte das HanseWerk-Unternehmen HanseWerk Natur so direkt eingehen. Dazu zählt beispielsweise der Schallschutz. Um die Verdichter der Wärmepumpe baut HanseWerk Natur, ein Unternehmen der HanseWerk-Gruppe, nun zusätzliche Schalldämmkulissen und isoliert die gesamte Wärmebox.

Mit der Wärmebox hat HanseWerk Natur, der Wärmeversorger der HanseWerk-Gruppe, ein standardisiertes Konzept für kleinere Wärmenetze geschaffen. Neben Langenhorn soll die fossilfreie Energielösung zukünftig auch in zahlreichen weiteren Wärmenetzen ausgerollt werden. Die HanseWerk Tochtergesellschaft HanseWerk Natur erhält für das Projekt Fördermittel aus der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW).

* Die Bilanzierung erfolgt nach Merkblatt Bundesamt für Wirtschaft und Ausführkontrolle, Informationsblatt CO2-Faktoren, Tabelle 2, Stand 01.11.2023 unter Verwendung folgender Faktoren: 201 g CO2e/kWh Hs Erdgas sowie 107 g CO2e /kWh (CO2-Faktor für die Bilanzierung von Mehrverbräuchen an elektrischer Energie beim Wechsel zu elektrischer Energie).

HanseWerk Natur

Die HanseWerk Natur GmbH ist einer der größten regionalen Anbieter für Wärme und dezentrale Energielösungen in Norddeutschland und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung. Die über 120 Nah- und Fernwärmenetze des Unternehmens erreichen eine Länge von rund 850 Kilometern. HanseWerk Natur versorgt mehrere zehntausend Privat- und Unternehmenskunden zuverlässig 365 Tage im Jahr mit Wärme. Maßgeschneiderte Energiekonzepte und hochmoderne Anlagentechnik bringen die Wärmewende voran – im Mehrfamilienhaus-Quartier, im Krankenhaus, in Industrie und Gewerbe. Für Ortsteile mit hoher Wärmebedarfsdichte versorgt die Wärmebox auf Wärmepumpenbasis Wärmenetze der Zukunft, während „Kalte Nahwärme“ in Neubaugebieten zum Einsatz kommt.

Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt HanseWerk Natur eigene Gebäude, Fahrzeuge und Wärmeerzeugung auf neue Technologien um. Rund 40 Prozent der Wärme wird bereits heute auf Basis von Abwärme oder Erneuerbaren Energien erzeugt. HanseWerk Natur ist einer der größten Betreiber umweltschonender Blockheizkraftwerke in Norddeutschland. Rund 250 Anlagen betreut das Unternehmen und beteiligt sich gleichzeitig an vielen Innovationsprojekten. Dazu zählen zum Beispiel Hocheffizienz-Blockheizkraftwerke mit einem Wirkungsgrad weit über 90 Prozent, ein virtuelles Kraftwerk zur Erzeugung von Regelenergie oder das erste Blockheizkraftwerk der 1-Megawatt-Klasse, das mit bis zu 100 Prozent Wasserstoff betrieben werden kann.

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Mehr als 3 Millionen Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme direkt oder indirekt über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen Energienetze. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit den Schwerpunkten Netzbetrieb, dezentrale Energieerzeugung oder E-Mobilitätslösungen.

Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende, wie zum Beispiel im Norddeutschen Reallabor. Bis 2030 wird die HanseWerk-Gruppe klimaneutral sein: Dazu werden ihre insgesamt 47 Standorte, die mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte, der Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die Wärme- und Stromerzeugung bis 2030 klimaneutral gestellt.

Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie mehr als 450 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

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Wirtschaft

IfKom im Gespräch mit FinAF zum Thema Kommunale Wärmeplanung

Im Gespräch IfKom mit FinAF ging es um die Kommunale Wärmeplanung im Rahmen der Klimaneutralität.

BildBei einem Informationsaustausch zwischen IfKom und FinAF ging es um die Kommunale Wärmeplanung im Rahmen des Klimaziels Deutschlands, bis 2045 klimaneutral zu werden. Im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung, bestehend aus CDU/CSU und SPD, bekennen sich die Partner ausdrücklich zur Klimaneutralität bis 2045. Leider sind die Aussagen im Koalitionsvertrag zum Thema Wärme sehr vage: Im Koalitionsvertrag wird auf eine Überarbeitung des Gebäudeenergiegesetzes verwiesen. Das Gesetz für die Wärmeplanung und zur Dekarbonisierung der Wärmenetze, wovon insbesondere die Kommunen betroffen sind, wird nicht einmal erwähnt! „Hier muss die neue Bundesregierung so schnell wie möglich Klarheit schaffen, damit alle beteiligten Akteure sicher und im Hinblick auf das Klimaziel verlässlich handeln können“, forderten Prof. Dr. Ralph Dreher, wissenschaftlicher Leiter FinAF und Reinhard Genderka, IfKom Bundesvorstandsmitglied.

„Die Wärmeversorgung in Deutschland hat einen großen Anteil an dem nationalen Energieverbrauch und ist somit ein großer Treiber des CO?-Ausstoßes“, betonte Prof. Dr. Ralph Dreher und fügte hinzu: „Infolgedessen spielt die kommunale Wärmeplanung eine zentrale Rolle bei der Wärmewende.“ Sie beginnt vor unseren Haustüren in den Städten und Gemeinden. Für die Kommunen sind dies große Herausforderungen, die mit Chancen aber auch mit Risiken verbunden sind. Beispielsweise muss die Versorgungssicherheit gewährleistet sein und das Ziel haben, langfristig Kosten für Energie zu senken.

„Das Gesetz für die Wärmeplanung und zur Dekarbonisierung der Wärmenetze stellt die Kommunen vor großen Herausforderungen“, so Genderka. Kommunen mit mehr als 100.000 Einwohner müssen bis zum 30.06.2026 und Kommunen mit weniger als 100.000 Einwohner müssen bis 30.06.2028 eine Wärmeplanung bereitstellen. Die bei den Kommunen dafür einzurichtenden „Planungsverantwortlichen Stellen“, müssen im Rahmen der Planung in den Stadtgebieten Potentiale für Wärme aus erneuerbaren Energien darstellen und das Vorhandensein von nutzbaren Gas- und Wärmenetzen feststellen. Insbesondere sind dabei die Siedlungsstrukturen zu berücksichtigen, die u. a. erhebliche Auswirkungen auf die Netzausbaukosten haben.

Im Ergebnis dieser Planungen muss die Kommune ausweisen, in welchen Gebieten Wärmenetze wirtschaftlich effizient gebaut und betrieben werden können, an denen sich angeschlossen werden kann. In den übrigen Gebieten müssten dann individuelle Maßnahmen für Wohnungseigentümer, Gewerbetreibende, wie beispielsweise Wärmepumpen, Solarthermieanlagen, Photovoltaik für die Klimawende zum Zuge kommen.
Das Ergebnis der Wärmeplanung hat also erhebliche Auswirkungen auf das sinnvolle Handeln des Einzelnen, der Firmen usw. im Sinne des Erreichens der Klimaneutralität und der Energiewende.
„Die Besetzung der „Planungsverantwortlichen Stellen“ in den Kommunen ist erfolgsentscheidend und äußerst anspruchsvoll“, so Genderka weiter.
Die Energiewende zu einer nachhaltigen Wärmeversorgung erfordert neue Kompetenzen sowohl in der Planung als auch in der Umsetzung, die zu neuen Berufsbildern und zu einem entsprechenden Qualifizierungsbedarf führen. Es werden Handwerker, Techniker, Ingenieure, Planer und Manager mit dem erforderlichen Know-how benötigt. Um künftige Experten für erneuerbare Heizsysteme und Wärmenetze sowie für den kommunalen Klimaschutz zu integrieren, muss in eine Aus- und Weiterbildung investiert werden. Wichtig wäre auch, an eine berufsbegleitende Weiterbildung für Fach- und Führungskräfte zu denken u. a. durch Kooperationen mit Hochschulen und Bildungsinstitutionen.

Bei der Kommunalen Wärmeplanung sind noch viele Fragen offen. Für diese bundesweite Maßnahme besteht ein enormer Investitionsbedarf, der politisch noch nicht geklärt ist. Hier wäre die aktuelle Prüfung eines Sondervermögens Infrastruktur durch Union und SPD zu nennen, und klare politische Zielvorgaben sind von großer Bedeutung. Auch ist regulatorisch noch nicht geklärt, ob eine Anschlusspflicht an ein Wärmenetz bestehen kann. Wer legt die Preise für die Wärmeversorgung fest, die von den Mietern und Vermietern zu zahlen sind? Hier muss im Sinne des Bürgers Transparenz geschaffen werden. Außerdem bedarf es einer konsequenten Umsetzung der europäischen Klimaschutz- und Energieziele in nationales Recht.
Letztendlich muss das Ziel sein, eine bezahlbare, sichere und klimafreundliche Wärmeversorgung für die Bürger mit Fokus auf Technologieoffenheit und Flexibilität zu erreichen.

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IfKom – Ingenieure für Kommunikation e.V.
Herr Heinz Leymann
Christinenstr. 79
44575 Castrop-Rauxel
Deutschland

fon ..: 02305 4415056
fax ..: 02305 9679086
web ..: http://www.ifkom.de
email : info@ifkom.de

Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 40.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.
www.ifkom.de

FinAF ist das Akronym des Forschungsinstituts für die nachhaltige Ausbildung von Führungskräften. FinAF wurde mit dem Ziel gegründet, Ingenieurinnen und Ingenieure auf die Übernahme von Führungsverantwortung vorzubereiten.
Anders als in vielen anderen Fortbildungsmaßnahmen für angehendes Führungspersonal erklärt FinAF als Alleinstellungsmerkmal das Prinzip der Nachhaltigkeit zur zentralen Kategorie des Handelns in Führungspositionen. FinAF will damit konkrete Antworten auf die Frage geben, wie die Forderungen des „Leonardischen Eides“ in der Ingenieurbildung erfüllt werden können.
www.finaf.org

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Nahwärme in Neuberend wird fossilfrei: HanseWerk-Tochter HanseWerk Natur plant Bau einer Wärmebox

Wärme aus grünem Strom: HanseWerk Natur, eine Tochtergesellschaft der HanseWerk-Gruppe, plant Baustart für 2026. Pläne beim Amt Südangeln in Böklund vorgestellt.

BildDie rund 170 angeschlossenen Kundinnen und Kunden am Nahwärmenetz Lerchenweg in Neuberend sollen ab Mitte 2026 fossilfreie Wärme erhalten. Hierzu haben Key Account Manager Sven Piersig und Projektleiter Henrik Petersen von HanseWerk Natur, das zur HanseWerk-Gruppe gehört bei einem Infotermin beim Amt Südangeln in Böklund im Beisein von Bürgermeisterin Inke Räth die Fragen der Kundinnen und Kunden zum geplanten Bauprojekt beantwortet.

Das ist geplant: Die HanseWerk-Tochter HanseWerk Natur möchte die bestehende Wärmeerzeugung aus Gas überwiegend durch eine Wärmebox ersetzen, die auf dem ehemaligen Sportplatz der Gemeinde in der Straße Berender Heide gebaut wird und klimaneutrale Wärme auf Basis einer Großwärmepumpe produziert. Direkt nebenan soll neben einem Pufferspeicher auch eine PV-Freiflächenanlage entstehen, welche die Großwärmepumpe mit Grünstrom versorgt – rund ein Drittel des benötigten Stroms entsteht damit direkt vor Ort.

„Die Wärmebox ist ein Paradebeispiel für die Unabhängigkeit der Bürgerinnen und Bürger von den globalen Energiemärkten durch lokal gewonnene Wärme“, erklärt Dr. Nikolaus Meyer, technischer Geschäftsführer von HanseWerk Natur, ein Unternehmen der HanseWerk-Gruppe, das standardisierte Konzept, welches das Unternehmen ab diesem Jahr in zahlreichen Wärmenetzen im Norden ausrollt. „Wir werden hier der Umgebungsluft Wärme entziehen und diese mit erneuerbarem Strom auf das gebrauchte Temperaturniveau hochpumpen.“ Neben dem Klimaschutz sieht der Geschäftsführer große Vorteile darin, dass in Neuberend eine PV-Anlage und eine Luft-Wärmepumpe kombiniert werden. „Das ist lokale Sektorenkopplung in der Praxis und ein Exempel für ganzheitliche Energiesysteme“, so Dr. Nikolaus Meyer.

Für die Entwicklung des Energiekonzeptes waren die Gemeinde Neuberend und HanseWerk Natur, einer Tochtergesellschaft von HanseWerk, im engen Austausch. HanseWerk Natur hat Fördermittel aus der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) beantragt und startet nach der Förderzusage sowie dem Beschluss des B-Plans voraussichtlich ab Ende 2025 mit den ersten Baumaßnahmen für die PV-Anlage, die auf Wunsch der Kommune im Kreis Schleswig-Flensburg entsteht. Die Wärmebox soll ab Frühjahr 2026 errichtet werden. Sollte die Förderzusage nicht mehr im Sommer 2025 kommen, kann sich der Termin verschieben. Projektleiter Henrik Petersen von HanseWerk Natur, das zu HanseWerk gehört, erläutert: „Mit der Umstellung auf die fossilfreie Wärmeversorgung sollen pro Jahr rund 490 Tonnen CO2* eingespart werden.“

* Berechnung nach finnischer Methode

HanseWerk Natur

Die HanseWerk Natur GmbH ist einer der größten regionalen Anbieter für Wärme und dezentrale Energielösungen in Norddeutschland und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung. Die über 120 Nah- und Fernwärmenetze des Unternehmens erreichen eine Länge von rund 850 Kilometern. HanseWerk Natur versorgt mehrere zehntausend Privat- und Unternehmenskunden zuverlässig 365 Tage im Jahr mit Wärme. Maßgeschneiderte Energiekonzepte und hochmoderne Anlagentechnik bringen die Wärmewende voran – im Mehrfamilienhaus-Quartier, im Krankenhaus, in Industrie und Gewerbe. Für Ortsteile mit hoher Wärmebedarfsdichte versorgt die Wärmebox auf Wärmepumpenbasis Wärmenetze der Zukunft, während „Kalte Nahwärme“ in Neubaugebieten zum Einsatz kommt.

Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt HanseWerk Natur eigene Gebäude, Fahrzeuge und Wärmeerzeugung auf neue Technologien um. Rund 40 Prozent der Wärme wird bereits heute auf Basis von Abwärme oder Erneuerbaren Energien erzeugt. HanseWerk Natur ist einer der größten Betreiber umweltschonender Blockheizkraftwerke in Norddeutschland. Rund 250 Anlagen betreut das Unternehmen und beteiligt sich gleichzeitig an vielen Innovationsprojekten. Dazu zählen zum Beispiel Hocheffizienz-Blockheizkraftwerke mit einem Wirkungsgrad weit über 90 Prozent, ein virtuelles Kraftwerk zur Erzeugung von Regelenergie oder das erste Blockheizkraftwerk der 1-Megawatt-Klasse, das mit bis zu 100 Prozent Wasserstoff betrieben werden kann.

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Mehr als 3 Millionen Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme direkt oder indirekt über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen Energienetze. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit den Schwerpunkten Netzbetrieb, dezentrale Energieerzeugung oder E-Mobilitätslösungen.

Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende, wie zum Beispiel im Norddeutschen Reallabor. Bis 2030 wird die HanseWerk-Gruppe klimaneutral sein: Dazu werden ihre insgesamt 47 Standorte, die mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte, der Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die Wärme- und Stromerzeugung bis 2030 klimaneutral gestellt.

Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie mehr als 450 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

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