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Wirtschaft

Gastronomiepreise sinken leicht – Mehrwertsteuersenkung zeigt begrenzte Wirkung

Die Mehrwertsteuersenkung wirkt in der Gastronomie vor allem als Preisbremse: Laut Meoton-Analyse lagen die Preise Mitte Februar minimal unter dem Dezemberniveau – trotz Erhöhung des Mindestlohns.

BildMeoton-Auswertung: Speise- und Getränkepreise im Februar geringfügig unter Dezemberniveau

Zwei Monate nach der Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie von 19 % auf 7 % zeigen sich minimale Preisbewegungen nach unten. Eine aktuelle Auswertung von Meoton belegt: Sowohl die Preise für Speisen als auch für Getränke sind gegenüber Mitte Dezember 2025 – also vor Inkrafttreten der Steuersenkung – leicht gesunken.

Mitte Januar hatte Meoton noch weitgehend stabile Preise gemessen. Nun zeigt die Folgeerhebung von Mitte Februar ein etwas verändertes Bild: Der Preisindex für Speisen liegt bei 99,6 gegenüber Dezember 2025 (= 100), ein Rückgang von 0,4 %. Bemerkenswert: Auch bei Getränken, für die weiterhin 19 % Mehrwertsteuer gelten, sanken die Preise – auf einen Indexwert von 99,1 gegenüber Dezember (-0,9 %).

Dass die Preissenkungen trotz der erheblichen steuerlichen Entlastung moderat ausfallen, liegt am gegenläufigen Kostendruck: Zeitgleich mit der Mehrwertsteuersenkung trat zum 1. Januar 2026 die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns von 12,82 auf 13,90 Euro in Kraft – ein Anstieg um 8,4 %.

Christian Haese, Mitgründer von Meoton:

„Die Mehrwertsteuersenkung wirkt – aber nicht als Preissenkung, sondern als Bremse gegen Preiserhöhungen. Ohne die steuerliche Entlastung wären die Preise in der Gastronomie heute vermutlich deutlich höher.“

Zur Einordnung: Eine vollständige Weitergabe der Steuersenkung auf Speisen entspräche rechnerisch einer Preisreduktion von fast 10 %. Der tatsächliche Rückgang von 0,4 % deutet darauf hin, dass der größte Teil der Entlastung dazu dient, die gestiegenen Betriebskosten aufzufangen.

Methodologie

Meoton hat über 200.000 Preise von mehr als 30.000 Gastronomieobjekten in Deutschland ausgewertet. Verglichen wurden online veröffentlichte Speise- und Getränkekarten von Mitte Dezember 2025, Mitte Januar 2026 und Mitte Februar 2026.

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Meoton erhebt KI-gestützt Gastro-Daten und Insights und unterstützt Food & Beverage-Unternehmen beim effizienten Wachstum in der Gastronomie.

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Wirtschaft

Mehrwertsteuer von 19 % auf 21 %

Wir stehen für eine werteorientierte und pragmatische Finanzpolitik: erst Strukturen ordnen, Ausgaben prüfen, Wachstum ermöglichen und nur dort eingreifen, wo es ordnungspolitisch notwendig ist.

BildFiskalische Notbremse oder schleichende Staatsausweitung? Deutschland diskutiert erneut eine Erhöhung der Mehrwertsteuer. Zwei Prozentpunkte sollen laut Prognosen führender Ökonomen jährlich rund 25-30 Milliarden Euro in die Staatskasse spülen. Begründung: Haushaltslücken von über 130 Milliarden Euro in den kommenden Jahren.

Auf den ersten Blick klingt das nach fiskalischer Vernunft.
Auf den zweiten Blick offenbart sich ein grundsätzliches Problem:

Der Staat greift nicht zuerst bei sich selbst an, sondern bei den Bürgern.

Eine Mehrwertsteuererhöhung ist kein technischer Verwaltungsvorgang. Sie ist eine politische Grundsatzentscheidung über Macht, Verantwortung und Freiheit.

1. Die fiskalische Illusion: Einnahmen ohne Reform

Die gängige Faustregel lautet:
Ein Prozentpunkt Mehrwertsteuer bringt 10-15 Milliarden Euro.

Doch diese statische Betrachtung ignoriert ökonomische Realität:

* Konsum reagiert auf Preissteigerungen.
* Anschaffungen werden vorgezogen.
* Nachfrage fällt danach spürbar.
* Grenzüberschreitende Käufe nehmen zu.
* Teile wandern in die Schattenwirtschaft.

Erfahrungen aus früheren Erhöhungen zeigen:
Die Netto-Mehreinnahmen liegen regelmäßig unter der theoretischen Erwartung.

Selbst wenn 25 Milliarden Euro realisiert würden, bleibt die zentrale Frage:

Sind unsere Haushaltsprobleme wirklich Einnahmenprobleme oder Ausgabenprobleme?

Solange Subventionen in zweistelliger Milliardenhöhe unangetastet bleiben, Bürokratiekosten dreistellige Milliardenbeträge binden und strukturelle Reformen verschoben werden, wirkt eine Mehrwertsteuererhöhung wie eine fiskalische Abkürzung.

Sie ersetzt Prioritätensetzung durch Belastungsverschiebung.

2. Regressive Wirkung: Belastung der Schwächeren

Die Mehrwertsteuer ist ökonomisch regressiv.

Haushalte mit niedrigem Einkommen verwenden 40-50 % ihres Budgets für Konsum.
Haushalte mit hohem Einkommen deutlich weniger.

Zwei Prozentpunkte bedeuten im Durchschnitt rund 500 Euro Mehrbelastung pro Jahr.
Für Spitzenverdiener verkraftbar.
Für Familien mit 1.300 Euro netto spürbar.

In einer Phase hoher Wohn- und Energiekosten bedeutet das:

Weniger Spielraum.
Weniger Rücklagen.
Weniger private Stabilität.

Freiheit beginnt mit wirtschaftlicher Handlungsfähigkeit.
Eine Politik, die Kaufkraft systematisch schmälert, schwächt individuelle Selbstbestimmung.

3. Inflation und Konjunktur: Der falsche Zeitpunkt

Eine Mehrwertsteuererhöhung erzeugt einen einmaligen Preisschub von etwa 1-1,5 Prozentpunkten – je nach Weitergabequote.

In einer robust wachsenden Volkswirtschaft ist das verkraftbar.

In einer Phase stagnierenden Wachstums jedoch wirkt sie prozyklisch:

* Vorzieheffekt bei Anschaffungen
* Nachfragedelle nach Einführung
* temporärer Rückgang des BIP (historisch 0,2-0,5 %)

Investitionen reagieren sensibel auf Nachfrageerwartungen.
Wird Konsum gebremst, verschieben Unternehmen Projekte.

Eine Steuererhöhung in einer konjunkturellen Schwächephase ist ökonomisch kein neutraler Akt – sie ist ein Bremsimpuls.

4. Unternehmen: Mehr Bürokratie, weniger Marge

Für Unternehmen bedeutet eine Mehrwertsteuererhöhung:

* Anpassung von IT- und Kassensystemen
* Vertragsänderungen
* Buchhaltungsumstellungen
* Schulungsaufwand

Einmalige Kosten im Milliardenbereich sind realistisch.

Hinzu kommt Margendruck.
Nicht jeder Markt erlaubt vollständige Weitergabe.

Gerade im Einzelhandel oder in wettbewerbsintensiven Branchen führt das zu sinkender Rentabilität.

Wirtschaftspolitik sollte Investitionen erleichtern, nicht neue Anpassungslasten erzeugen.

5. Schattenwirtschaft und Wettbewerbsverzerrung

Höhere indirekte Steuern erhöhen Anreize zur Umgehung – insbesondere im Bau- und Dienstleistungsbereich.

Zudem reagieren grenznahe Regionen sensibel auf Satzunterschiede.

Im digitalen Binnenmarkt wächst ohnehin der internationale Wettbewerbsdruck.

Eine isolierte Steuererhöhung verschiebt keine globalen Marktmechanismen – sie verändert lediglich die Wettbewerbsposition im Inland.

6. Der freiheitliche Kern des Problems

Jede Steuererhöhung ist mehr als eine Einnahmemaßnahme.
Sie ist eine Machtverschiebung.

Sie vergrößert den staatlichen Zugriff auf private Wertschöpfung.

Freiheitliche Finanzpolitik folgt einem anderen Prinzip:

* Staatliche Aufgaben klar definieren
* Effizienz herstellen
* Prioritäten setzen
* Erst danach über zusätzliche Belastung sprechen

Eine Politik, die zuerst die Einnahmeseite ausweitet, sendet ein fatales Signal:

Reformen sind optional – Steuererhöhungen einfacher.

Das untergräbt langfristig Vertrauen.

7. Alternativen existieren

Eine ernsthafte Debatte muss Alternativen prüfen:

* Abbau ineffizienter Subventionen
* Reduktion administrativer Doppelstrukturen
* Bürokratieabbau
* wachstumsfördernde Strukturreformen
* Überprüfung nicht zielgerichteter Förderprogramme

Haushaltskonsolidierung ist möglich, ohne reflexhaft die Konsumbesteuerung zu erhöhen.

8. Strategische Bewertung

Eine Mehrwertsteuererhöhung:

? ist administrativ einfach
? generiert kurzfristige Einnahmen

Aber:

? belastet untere Einkommen relativ stärker
? dämpft Konsum in schwacher Konjunktur
? löst strukturelle Defizite nicht
? sendet ein Signal fiskalischer Bequemlichkeit

Sie ist nicht zwingend wirtschaftspolitisch falsch, aber sie ist unter den aktuellen Rahmenbedingungen das falsche Instrument.

Schlussfolgerung

Finanzpolitik ist Vertrauenspolitik.

Ein Staat, der zuerst an sich selbst spart, gewinnt Legitimität.
Ein Staat, der zuerst bei den Bürgern zugreift, verliert sie.

Eine nachhaltige Ordnungspolitik setzt auf:

* Ausgabendisziplin
* Wachstum
* Eigenverantwortung
* Prioritätensetzung

Nicht auf automatische Belastungsausweitung.

Die Debatte über 21 % Mehrwertsteuer ist daher mehr als eine technische Haushaltsfrage.

Sie ist eine Richtungsentscheidung:
Mehr Staat oder mehr Freiheit.

Unsere Antwort ist klar: Nein.

Nicht aus Reflex, nicht aus Populismus, sondern aus Überzeugung. Wir setzen auf Freiheit statt auf fiskalische Bequemlichkeit. Eine Politik, die bei Haushaltsdruck zuerst zur Steuererhöhung greift, verwechselt staatliche Größe mit staatlicher Stärke. Wahre Stärke zeigt sich in Prioritätensetzung, Effizienz und Reformbereitschaft. _“Wohlstand für alle entsteht nicht durch höhere Lasten, sondern durch mehr Freiheit für Leistung und Verantwortung.“ Ingo Wendelken_

Wir stehen für eine werteorientierte und pragmatische Finanzpolitik: erst Strukturen ordnen, Ausgaben prüfen, Wachstum ermöglichen und nur dort eingreifen, wo es ordnungspolitisch notwendig ist. Freiheit ist kein Haushaltsrestposten. Sie ist die Grundlage nachhaltiger Politik.

Weitergehende Quellen:

So teuer wird für Sie eine Mehrwertsteuer-Erhöhung auf 21 Prozent – FOCUS online

Mehrwertsteuer: Erhöhung auf 21 Prozent? Top-Ökonom mit klarer Einschätzung

„Wäre genau der falsche Weg“: Union und SPD lehnen Erhöhung der Mehrwertsteuer ab

Bild, Text & Gestaltung: Ingo Wendelken

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Mehrwertsteuer gesenkt – Gastronomiepreise bleiben stabil

Die Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen führt bislang nicht zu flächendeckenden Preissenkungen. Stattdessen bleiben die Preise stabil, weitere Anstiege bleiben vorerst aus.

BildMeoton-Auswertung: Keine flächendeckenden Preissenkungen, aber vorerst auch kein weiterer Preisanstieg Berlin, 3. Februar 2026

Zum 1. Januar 2026 wurde die Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie von 19 % auf 7 % gesenkt (Getränke weiterhin 19 %). Eine aktuelle Auswertung von Meoton zeigt: In den ersten Wochen nach der Umstellung bleiben die Preise für Speisen weitgehend unverändert. Weder sind systematische Preissenkungen erkennbar, noch wurden die Preise im betrachteten Zeitraum flächendeckend weiter erhöht.

Meoton hat dafür über 200.000 Preise von mehr als 30.000 Gastronomiebetrieben ausgewertet. Verglichen wurden online veröffentlichte Speise- und Getränkekarten von Mitte Dezember 2025 mit Erhebungen ab dem 15. Januar 2026. Einzelne Betriebe passen zwar Preise an, diese Änderungen umfassen jedoch sowohl Preissenkungen als auch Preissteigerungen. Die Preise für Speisen haben sich gegenüber Dezember durchschnittlich leicht um 0,1 % verteuert, für Getränke um 0,2 %.

Für viele Betriebe wirkt die Steuersenkung damit kurzfristig nicht als Preissenkungshebel, sondern als finanzielle Entlastung in einem sehr angespannten Kostenumfeld. Steigende Löhne, so zum Beispiel die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns zum 1. Januar 2026 auf 13,90 Euro, höhere Wareneinsatzkosten, Energiepreise und Mieten schränken den Spielraum für Preissenkungen ein.

Christian Haese, Mitgründer von Meoton:
„Unsere Daten zeigen: Die Mehrwertsteuersenkung stabilisiert die Preise, statt eine Senkung zu bewirken. Viele Gastronomen nutzen die Entlastung offenbar, um gestiegene Kosten aufzufangen und um kurzfristig weitere Preiserhöhungen zu vermeiden.“

Ein Blick auf die Zahlen verdeutlicht die Dimension: Kostet ein Gericht 20 Euro brutto, verbleiben dem Betrieb bei 19 % Mehrwertsteuer rund 16,81 Euro netto, bei 7 % Mehrwertsteuer rund 18,69 Euro netto. Ohne Preisanpassung steigt der Nettoerlös damit um rund 1,88 Euro bzw. 11%. Eine vollständige Weitergabe der Mehrwertsteuersenkung an die Gäste entspräche rechnerisch einer Endpreisreduktion von fast 10 %, ein Effekt, der sich nicht in den Preisen widerspiegelt.

Demgegenüber hatte Meoton Anfang 2024 nach dem Wegfall des ermäßigten Steuersatzes bei den Betrieben, die ihre Preise angepasst hatten, deutliche Preisanhebungen gemessen.

Methodologie

Meoton hat für seine Analyse weit mehr als 200.000 Preise von über 30.000 Gastronomieobjekten in Deutschland ausgewertet. Die Preise für Januar 2026 wurden ab Mitte Januar erhoben. Grundlage sind online veröffentlichte Speise- und Getränkekarten.

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Wirtschaft

Deutliche Preissteigerungen in Höhe von 9,7% bei Speisen in der Gastronomie

Zahlreiche Gastronomen hatten bereits Mitte Januar die Mehrwertsteuererhöhung auf Speisen an ihre Kunden weitergegeben. Neben den Preisen für Speisen wurden aber auch die Getränkepreise erhöht.

BildLaut Meoton, dem Anbieter von Daten über die Gastronomie, hatten bereits in den ersten zwei Januarwochen ca. 20% der Gastronomiebetriebe in Deutschland die auf ihren Webseiten veröffentlichten Preise angepasst.

Bei den Gastronomiebetrieben, die ihre Preise bereits erhöht haben, liegen die Steigerungen für Speisen im Durchschnitt bei 9,7% und für Getränke bei 5,4%. Betriebe erhöhen also auch die Getränkepreise, für die sich der Mehrwertsteuersatz nicht verändert hat. Häufig geschieht dies, um die Preise für Speisen nicht zu stark anheben zu müssen.

Hintergrund für diese Preiserhöhungen ist, dass Anfang Januar der Mehrwertsteuersatz für in der Gastronomie konsumierte Speisen wieder von 7% auf 19% angehoben wurde. Der Mehrwertsteuersatz auf Getränke blieb dagegen unverändert. Zur Erhöhung der Mehrwertsteuer kommt noch die Inflation hinzu. Laut Statistischem Bundesamt lag die Inflationsrate im Dezember 2023 bei 3,7% im Vergleich zum Vorjahresmonat.

In der ersten Januarhälfte haben viele Gastronomen mit Preiserhöhungen noch abgewartet oder ihre online veröffentlichten Speise- und Getränkekarten noch nicht angepasst. Christian Haese, Mitgründer von Meoton: „In Gesprächen mit Gastronomen kam immer wieder auf, dass diese noch beobachten, wie sich ihre Wettbewerber verhalten. Viele möchten erst in den nächsten Wochen entscheiden, wie sie ihre Preise anpassen.“ Die meisten der befragten Gastronomen planen allerdings, bereits kurzfristig nachzuziehen, oder haben dies inzwischen getan. Auch berichten einige Gastronomen, dass sie ihre Preise in mehreren Schritten erhöhen möchten.

Meoton hat für seine Analyse von über 23.000 Gastronomiebetrieben aus ganz Deutschland die Preise von mehr als 80 unterschiedlichen Speisen und Getränken von Mitte Januar 2024 im Vergleich zum Dezember 2023 analysiert. Die Preise wurden von den online auf den Webseiten der Gastronomiebetriebe veröffentlichten Karten erhoben. Zusätzlich wurden einige ausgewählte Gastronomen in Berlin qualitativ befragt.

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Die Meoton GmbH aus Berlin erhebt mit Hilfe von KI für Unternehmen aus der Lebensmittel- und Getränkebranche Daten zu Gastronomiebetrieben. Kunden von Meoton nutzen diese Daten für ihr Wachstum. Meoton wird vom Land Berlin als innovatives Unternehmen gefördert und ist im Förderprogramm des Dynamic Innovation Campus Drinks Food Tech – DICA, hinter dem namhafte Unternehmen der Lebensmittel- und Getränkebranche stehen.

Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Link auf unsere Homepage (https://www.meoton.com) oder die Veröffentlichung in unserem Blog (https://www.meoton.com/de/preissteigerungen-auf-speisen-nach-mehrwertsteuererhoehung/) auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.

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Medien

Mehrwertsteuersenkung führt zu skurriler Preispolitik

In den meisten Kategorien sinken die Preise, bei Fernsehern und Spielekonsolen ist hingegen ist eine leichte Preiserhöhung zu verzeichnen

BildDie von der Bundesregierung beschlossene, ab dem 01.07.2020 bis zum Ende des Jahres währende, Mehrwertsteuersenkung soll den durch die Corona-Krise nicht unerheblich geschwächten Markt stärken, indem Kaufanreize geschaffen werden. Doch wird die Mehrwertsteuersenkung tatsächlich an den Endkunden weitergegeben? Das Preisvergleichsportal billiger.de hat dies überprüft und im Zeitraum vom 24.06. bis zum 07.07.2020 die 500 Top-Produkte und damit die beliebtesten Kategorien wie Fernseher, Grills, Handys, Sommerreifen, Spielekonsolen und E-Bikes besonders unter die Lupe genommen. Ziel der zweiwöchigen Beobachtung war es, anhand der Durchschnittspreise festzustellen, ob die viel diskutierte Mehrwertsteuersenkung von 19 auf 16 Prozent auch tatsächlich an die Kunden weitergegeben wird. Das Ergebnis lautet: In den meisten der untersuchten Kategorien ist deutlich zu sehen, dass die Preise zum 01.07.2020 sanken.

Senkungspotenzial von 3 Prozent meist nicht voll ausgeschöpft

Auch wenn die Mehrwertsteuersenkung größtenteils an die Kunden weitergegeben wurde, schöpften die Händler die vollen 3 Prozent meist nicht aus. So stellte billiger.de beispielsweise bei Sommerreifen lediglich eine durchschnittliche Ersparnis von 0,6 Prozent fest. Bei E-Bikes betrug die Senkung 1,8 Prozent, bei Grills immerhin 2,8 Prozent. „Ob die Ersparnis als groß genug empfunden wird, dass Kaufanreize geschaffen werden, um so den gewünschten Effekt zu erzielen, ist heute noch nicht abzusehen. Das werden die nächsten Wochen zeigen“, erläutert Thilo Gans, Geschäftsführer der solute GmbH, die das Preisvergleichsportal betreibt.

Ausnahmen bestätigen die Regel: Bei Fernsehern und Spielekonsolen steigen die Preise sogar leicht

Die Untersuchung von billiger.de ergab darüber hinaus, dass die Preise für Produkte im Bereich Consumer Electronics wie Fernseher und Spielekonsolen, die zu jeder Jahreszeit hoch auf der Rangliste der Kunden stehen, sogar im Durchschnitt leicht gestiegen sind. Bei Fernsehern schlägt die Erhöhung mit 0,2 Prozent zu Buche, bei Spielekonsolen immerhin mit 0,7 Prozent. Die Preise für Handys hingegen blieben gleich, wie der Preisvergleich in dem zweiwöchigen Zeitraum zeigte. Eine Ersparnis ist dem Verbraucher durch die Mehrwertsteuersenkung somit also nicht garantiert. Umso wichtiger ist es für Kunden, Preise zu vergleichen. „Wir werden die Preisentwicklung im Auge behalten und unsere Kunden darüber informieren, bei welchen Produkten es sich wirklich lohnt, zuzuschlagen. Ob die Mehrwertsteuersenkung auf lange Sicht tatsächlich weitergegeben wird, bleibt abzuwarten. Ein Preisvergleich ist daher immer empfehlenswert“, rät Gans.

Weitere Informationen unter https://www.billiger.de/ und https://www.solute.de/

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billiger.de ist Deutschlands bekanntester Preisvergleich mit mehr als 2 Mio. Produkten, 70 Mio. Preisen, 22.500 Shops und 300.000 Besuchern täglich.

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