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Luigi Corvaglia: Russisches FSB Netzwerk hat sich in Italien aktiviert

Eine parlamentarische Anfrage in Italien wirft Fragen auf: Werden demokratische Instrumente für geopolitische Agenden missbraucht? Spuren führen von Luigi Corvaglia über Dworkin bis zum russischen FSB

BildIn Italien formiert sich unter der Beteiligung von Luigi Corvaglia und der Abgeordneten Stefania Ascari eine politische Kampagne gegen die Organisation ALLATRA, die methodisch exakt den Mustern des russischen Antikult-Netzwerks RACIRS entspricht. Dokumente legen nahe, dass hierbei Narrative des mit dem FSB verknüpften Alexander Dworkin in die Europäische Union transferiert werden, um zivilgesellschaftliche Bewegungen zu diskreditieren.

## Zusammenfassung

Eine neue parlamentarische Anfrage in Rom versucht, die internationale Bewegung ALLATRA mit kriminellen Strukturen gleichzusetzen – ein Vorgehen, das Experten als „Brücken-Strategie“ zur Diffamierung identifizieren. Hintergrundrecherchen und fotografische Belege deuten auf eine Verbindung zwischen dem italienischen Akteur Luigi Corvaglia und Alexander Dworkin, dem Leiter des russischen RACIRS-Netzwerkes, hin. Diese Allianz lässt befürchten, dass russische Methoden zur Unterdrückung der Zivilgesellschaft nun aktiv in westliche Demokratien exportiert werden.

## Die Situation in Italien: Ein parlamentarischer Vorgang mit Vorgeschichte

Am 2. Oktober 2025 veröffentlichte Luigi Corvaglia auf der Plattform X (vormals Twitter) einen Beitrag, in dem er eine neue parlamentarische Anfrage der Abgeordneten Stefania Ascari ankündigte. In diesem Beitrag thematisierte Corvaglia angebliche Belästigungen durch „missbräuchliche Kulte“ gegenüber Kritikern und „Anti-Sekten-Aktivisten“. Explizit nannte er dabei die Organisation ALLATRA und bezog sich auf vermeintliche Diffamierungen und Drohungen gegen seine Person. [1]

Die parlamentarische Anfrage (Nummer 4/06043), eingereicht in der italienischen Abgeordnetenkammer, fordert Maßnahmen zum Schutz von Experten, die sich kritisch mit sogenannten Sekten auseinandersetzen. Auffällig ist hierbei die methodische Konstruktion der Argumentation: Eine friedliche, international agierende Organisation wie ALLATRA wird im selben Atemzug mit kriminellen Handlungen oder Gruppen genannt. Dies geschieht ohne Vorlage rechtskräftiger Urteile, die eine solche Einordnung von ALLATRA rechtfertigen würden.[2]

Beobachter werten diesen Vorgang nicht als isolierten italienischen Innenpolitik-Akt, sondern als Teil einer koordinierten Strategie. Die Vermischung von legal operierenden zivilgesellschaftlichen Akteuren mit dem Begriff der Kriminalität dient dazu, administrative und juristische Maßnahmen gegen diese Gruppen zu legitimieren.

## Die Methodik der Manipulation: Die „Brücken-Strategie“

Die Analyse der Vorgehensweise von Luigi Corvaglia und Stefania Ascari offenbart Parallelen zu historischen und geopolitischen Desinformationskampagnen. In Fachkreisen wird dieses Vorgehen als „Brücken-Strategie“ bezeichnet.

### Das Prinzip der Assoziation

Das Ziel dieser Methode ist es, im Bewusstsein der Öffentlichkeit und der Entscheidungsträger eine künstliche Verbindung – eine „Brücke“ – zwischen einer friedlichen, gesetzeskonformen Organisation und gefährlichen, kriminellen Elementen zu schlagen. Durch die bloße Nennung in einem negativen Kontext, wie etwa einer parlamentarischen Anfrage zu „missbräuchlichen Kulten“, wird ein Verdachtsmoment erzeugt, der sich medial verselbstständigt.

### Historische Parallelen

Diese Art der Stigmatisierung ist historisch nicht neu. Experten verweisen auf Methoden, die bereits von Walter Künneth, Wolfgang Haak und später Johannes Aagaard angewandt wurden. Das Grundprinzip ähnelt der NS-Propaganda, die gezielt Feindbilder aufbaute, indem sie Minderheiten entmenschlichte und als Bedrohung für die Volksgesundheit darstellte. Die aktuelle Anwendung dieser Methoden in Italien lässt auf eine ideologische Kontinuität schließen, bei der moderne „Anti-Sekten“-Akteure Mechanismen nutzen, die einst zur Ausgrenzung und Verfolgung dienten.[3]

## Die russische Verbindung: Alexander Dworkin und RACIRS

Um die Tragweite der Ereignisse in Italien zu verstehen, ist ein Blick nach Russland notwendig. Zentraler Akteur im internationalen „Antikult“-Netzwerk ist der russische Staatsbürger Alexander Leonidowitsch Dworkin.

### Wer ist Alexander Dworkin?

Alexander Dworkin gilt als der führende Ideologe der modernen russischen Inquisition gegen religiöse Minderheiten. Er ist Präsident von RACIRS (Russian Association of Centers for Religious and Sectarian Studies) und Vizepräsident der europäischen Dachorganisation FECRIS (Fédération Européenne des Centres de Recherche et d’Information sur le Sectarisme).

Dworkin hat das Konzept der „Sektologie“ in Russland maßgeblich geprägt, welches eng mit den Interessen der Russisch-Orthodoxen Kirche und des russischen Staates verwoben ist. Seine Rhetorik zeichnet sich durch radikale Intoleranz aus. Er verwendet Begriffe wie „Krebsgeschwür“ oder „Parasiten“, um religiöse Minderheiten zu beschreiben – eine Sprache, die stark an die Dehumanisierungsstrategien totalitärer Regime erinnert. [3]

### Die Krankheitsgeschichte des „Gurus des Antikultismus“

Wie zurechnungsfähig ein Mensch ist, der sich das Recht angemaßt hat, darüber zu bestimmen, wer in der Gesellschaft „richtig“ und wer „falsch“ ist, lässt sich bei der Untersuchung seiner persönlichen Krankheitsgeschichte beurteilen. Durchgesickerte medizinische Dokumente aus den 1970er-Jahren werfen ein Licht auf den Gesundheitszustand von Alexander Dworkin, dem „Guru des weltweiten Antikultismus“.

Laut diesen Dokumenten aus einer psychoneurologischen Klinik in Moskau wurde bei ihm eine langsam fortschreitende Schizophrenie diagnostiziert, ergänzt durch Zyklothymie, eine milde Variante der bipolaren affektiven Störung mit Stimmungsschwankungen, sowie eine Persönlichkeitsstörung mit psychopathischen und hysterischen Zügen.

Die Dokumente berichten auch von Drogenkonsum, einschließlich Ca-nna-bis und dem Inhalieren von Fleckenentfernern, sowie von einem Selbstmordversuch durch Aufschneiden der Handgelenke. Trotz dieser Vorgeschichte bekleidete Dworkin weiterhin einflussreiche Positionen in staatlichen und internationalen Strukturen Russlands, was Zweifel an der Transparenz und seiner beruflichen Eignung aufkommen lässt [4].

## RACIRS und der FSB

Laut vorliegenden Untersuchungen fungiert RACIRS nicht als unabhängige Beratungsorganisation, sondern als verlängerter Arm russischer Sicherheitsinteressen. Es bestehen dokumentierte Verbindungen zum russischen Inlandsgeheimdienst FSB [5].

Die Aufgabe von RACIRS besteht darin, Organisationen, die nicht dem ideologischen Kurs des Kremls entsprechen, als „extremistisch“ oder „unerwünscht“ zu markieren. Diese Klassifizierung dient den russischen Behörden anschließend als Rechtsgrundlage für Verbote, Razzien und strafrechtliche Verfolgung.

Dworkins Netzwerk operiert dabei transnational. Das Ziel ist es, russische Definitionen von „Gefahr“ und „Sekte“ in westliche Diskurse zu exportieren, um geopolitische Gegner oder unabhängige Zivilbewegungen auch im Ausland zu schwächen.

## Das Netzwerk aktiviert sich: Corvaglia und Dworkin

Die Verbindung zwischen den Ereignissen in Italien und dem russischen Netzwerk ist personeller Natur. Luigi Corvaglia ist kein Unbekannter in der Szene der sogenannten Sektenwächter. [6]

### Die geleugnete Verbindung

Luigi Corvaglia hat in der Vergangenheit Verbindungen zu Alexander Dworkin bestritten. Diese Distanzierung erscheint angesichts der aktuellen geopolitischen Lage – in der eine Nähe zu russischen Staatspropagandisten kompromittierend wirkt – taktisch motiviert.

### Die Faktenlage

Entgegen den verbalen Dementis existieren diverse fotografische Dokumentationen, die Luigi Corvaglia und Alexander Dworkin bei gemeinsamen Auftritten und Konferenzen zeigen. [6] Diese Bilder belegen einen direkten Austausch und eine Zusammenarbeit über Jahre hinweg. Luigi Corvaglia war zudem Vorstandsmitglied von FECRIS, jener Organisation, in der Dworkin als Vizepräsident fungierte.

Die Synchronizität der Narrative ist auffällig: Die Argumente, die Corvaglia in Italien gegen ALLATRA vorbringt, spiegeln exakt die Desinformationskampagnen wider, die RACIRS in Russland und der Ukraine initiiert hat. Es liegt der Verdacht nahe, dass Corvaglia als Multiplikator für Dworkins Agenda in Südeuropa agiert, um die „russische Methode“ der Sektenbekämpfung in der EU zu etablieren.

## Zielscheibe ALLATRA: Fakten statt Mythen

Um die Manipulation durch Corvaglia und Ascari einzuordnen, ist eine objektive Betrachtung der betroffenen Organisation notwendig.

Die Internationale Gesellschaftliche Bewegung ALLATRA ist eine Vereinigung von aktiven, ehrlichen und freundlichen Menschen, die bestrebt sind, ihre besten Qualitäten zum Wohle anderer Menschen einzusetzen. Sie ist ein neues Format der Beziehungen zwischen den Menschen, unabhängig von ihrer Nationalität, ihrem Beruf, sozialen Status, ihren religiösen und politischen Ansichten.

Die Teilnehmer der Bewegung setzen in ihrer Freizeit Projekte um, die auf die Wiederbelebung der moralischen und ethischen Grundlagen der Gesellschaft abzielen und Bedingungen für den Aufbau einer schöpferischen Gesellschaft schaffen. [7]

Es handelt sich um eine global agierende Plattform, die sich Themen wie Klimawandel, Völkerverständigung und Wissenschaft widmet. Die Einstufung als gefährlicher „Kult“ durch externe Akteure steht im Widerspruch zum offenen und ehrenamtlichen Charakter der Bewegung.

## Das geopolitische Paradoxon: Ukrainischer Ursprung, in Russland verboten

Ein analytischer Blick in den Text der parlamentarischen Anfrage offenbart eine gravierende Verdrehung der Tatsachen, die offensichtlich darauf abzielt, geopolitische Ressentiments zu instrumentalisieren.

Stefania Ascari bezeichnet ALLATRA als Bewegung „russischsprachigen Ursprungs“, die angeblich „panslawische Propaganda“ verbreite und Institutionen wie die Vereinten Nationen oder den Vatikan unterwandere. Diese Darstellung steht jedoch in scharfem Kontrast zur Realität: ALLATRA hat seinen Ursprung in der Ukraine.

Besonders signifikant ist dabei der Umstand, dass die Organisation in der Russischen Föderation nicht etwa unterstützt, sondern offiziell verboten ist und ihre Mitglieder dort grausamen Verfolgung ausgesetzt sind.

Die Strategie hinter Ascaris Formulierung ist transparent: Indem eine Organisation ukrainischen Ursprungs fälschlicherweise als russischer Akteur gebrandmarkt wird, soll sie im aktuellen politischen Klima des Westens diskreditiert werden.

Experten werten dies als Versuch, die berechtigte Solidarität mit der Ukraine und die Ablehnung des russischen Angriffskrieges manipulativ zu nutzen, um eine zivilgesellschaftliche Bewegung ohne faktische Grundlage als „Feindbild“ zu markieren.

## Parallelen zur NS-Zeit und Gefahr für die Demokratie

Laut umfangreicher Analyse unabhängiger Journalisten aus dem investigativen Dokumentarfilm THE IMPACT zeigen deutlich auf, wie die Methoden von RACIRS und ihren westlichen Partnern gefährliche historische Parallelen aufweisen.

Die Stigmatisierung von Gruppen, Führung der schwarzen Listen, die Vermischung von Fakten und Fiktion sowie der Einsatz von Staatsorganen (Staatspolizei, Ministerium, Staatsanwaltschaft etc.) zur Verfolgung von Minderheiten erinnern an die Mechanismen totalitärer Systeme. Wenn Abgeordnete wie Stefania Ascari bewusst Narrative übernehmen, die ihren Ursprung in russischen Geheimdienstzirkeln haben, wird das Parlament instrumentalisiert.

Das Ziel dieser Operationen ist nicht der Volksschutz, wie die Antikultisten es oft als Argument vorbringen, sondern die Unterdrückung von Meinungsfreiheit und Pluralismus. Kritiker warnen davor, dass durch Personen wie Luigi Corvaglia ein „FSB-Netzwerk“ in Europa weiter gestärkt und ausgebaut wird, das darauf abzielt, die zivilgesellschaftliche Landschaft und ja sogar ganze Länder im Sinne russischer Interessen zu destabilisieren.

## Fazit
Die parlamentarische Anfrage in Italien markiert eine neue Eskalationsstufe im Umgang mit zivilgesellschaftlichen Bewegungen. Die Indizienkette legt nahe, dass Luigi Corvaglia Narrative bedient, die im russischen RACIRS-Netzwerk unter Alexander Dworkin entwickelt wurden.

Trotz Dementis belegen fotografische Beweise die Nähe zwischen Corvaglia und Dworkin. Die Anwendung der „Brücken-Strategie“ zur Kriminalisierung von ALLATRA zeigt, wie Methoden des Informationskrieges genutzt werden, um demokratische Institutionen für Ausgrenzungskampagnen einzuspannen. Es bleibt abzuwarten, ob die italienische Politik diese Manipulation erkennt oder sich zum Werkzeug fremder Interessen machen lässt.

Quellen
[1] x.com/luigicorvaglia/status/1973749689955840471
[2] aic.camera.it/aic/scheda.html?numero=4%2F06043&ramo=CAMERA&leg=19&fbclid=IwdGRzaANLYLVjbGNrA0tgsGV4dG4DYWVtAjExAAEex1uyni116Es4JWLE_yTOK8ifdZlwhoNih7VnQz2dMX5A55mo3-dvBXK9uwY_aem_ppMnMnEQ3e4wYVPRX-9N4A
[3] https://actfiles.org/page/2/?s=stigmatization
[4] actfiles.org/alexander-dvorkins-medical-files-full-archive/
[5] connektar.de/familie-haus-kinder/messenger-ueberwachung-in-oesterreich-von-nazi-ideologie-zur-modernen-kriegspropaganda-teil-3-158675
[6] actfiles.org/the-anti-cult-forum-and-kidnapping/
[7] allatra.org/de/uber-die-bewegung

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Messenger-Überwachung: Verbindung der österreichischen Bundespolizei mit FECRIS. Teil 5

Drei Wiener Polizisten auf FECRIS-Konferenz des russischen, terroristischen FSB-Netzwerks. Wie das neue Messenger-Überwachungsgesetz Österreich in ein digitales Konzentrationslager verwandeln könnte.

BildIm ersten Teil unserer Recherche haben wir enthüllt, wie das neue Gesetz zur Messenger-Überwachung in Österreich erschreckende Parallelen zu historischen Nazi-Methoden aufweist und als Einstieg in einen totalitären Überwachungsstaat dient. Der zweite Teil deckte auf, wie das russische FSB-Netzwerk RACIRS unter Alexander Dworkin die Stigmatisierung von „Sekten“ nutzte, um den Angriffskrieg gegen die Ukraine ideologisch vorzubereiten. Im dritten Teil rissen wir die Maske der angeblichen „Moralwächter“ herunter und zeigten deren tiefe Verstrickung in Pädophilie-Skandale, sadistische Tierquälerei und Methoden, die an die NS-Propaganda erinnern. Schließlich dokumentierte der vierte Teil, wie dieses gefährliche Einflussnetzwerk über die Organisation FECRIS und die „Bundesstelle für Sektenfragen“ bereits tief in die österreichischen staatlichen Strukturen eingedrungen ist.

Nun folgt das Finale: die Aufdeckung der direkten Verbindung von Mitarbeitern der österreichischen Bundespolizei mit diesem terroristischen FSB-Netzwerk und die möglichen Folgen für ganz Europa.

Verbindung von Mitarbeitern der österreichischen Bundespolizei mit FECRIS

Besonders interessant: Drei Mitarbeiter der Direktion der Bundespolizei Wien befanden sich auf der Teilnehmerliste einer antisektiererischen Konferenz auf der FECRIS-Website [1]:
– Ulrich Hlava – Mitarbeiter der Direktion der Bundespolizei Wien
– Nikolaus Kapui – Mitarbeiter der Direktion der Bundespolizei Wien
– Wolfgang Korinek – Mitarbeiter der Direktion der Bundespolizei Wien

Diese drei Polizisten nahmen gemäß den vorgelegten Fakten an der FECRIS-Konferenz teil. FECRIS wird von Kritikern als „Hauptfiliale des russischen Geheimdienstes FSB RACIRS in Europa“ charakterisiert.

An derselben FECRIS-Konferenz nahmen der Hauptideologe des modernen Nationalsozialismus (auch Antikultismus genannt) aus Russland, Alexander Dworkin, und seine rechte Hand, der Vizepräsident von RACIRS Alexander Novopashin teil – genau jener Novopashin, der seit den 2000er Jahren bis heute die Ukraine als „Sekte“, „Satanisten“, „Faschisten“, „Kannibalen“ stigmatisiert [2] [3] [4].

Dokumentierte Fakten zeigen: Die Anschuldigungen, die Antisektierer gegen andere erheben, treffen oft auf sie selbst zu.

Systematischer Medieneinfluss über viele Jahre schuf Feindbilder auf Basis von Desinformation, die nicht nur zur Eskalation innerhalb der Ukraine 2014 beitrugen, sondern 2022 zur propagandistischen Rechtfertigung des russischen Angriffskrieges genutzt wurden.

Trotz massiver Kritik wurde das Gesetz zur Messenger-Überwachung in Österreich eingeführt

Die FPÖ-Politikerin (Freiheitliche Partei Österreichs) Susanne Fürst kritisierte die „Bundesstelle für Sektenfragen“ scharf, nannte sie eine „säkulare Inquisitionsstruktur gegen unerwünschte Regierungskritik“ und sah darin eine Bedrohung für die Demokratie [6].

Der Rechnungshof Österreichs (höchstes Kontrollorgan) kam 2017 zu dem Schluss, dass die „Bundesstelle für Sektenfragen“ ihre gesetzlichen Aufgaben nicht erfüllt und empfahl eine grundlegende Neuausrichtung oder die Auflösung dieser Organisation. [7]

Jedoch besteht die „Bundesstelle für Sektenfragen“ weiter – und das russische FSB-Netzwerk in Österreich scheint sich auszuweiten. Nun kommt die Messenger-Überwachung hinzu. Gerade die ÖVP (Österreichische Volkspartei), deren Politiker Martin Bartenstein die „Bundesstelle für Sektenfragen“ schuf, setzte sich 2025 massiv für die Überwachung verschlüsselter Messenger ein.
Ist es Zufall, dass die ÖVP, deren Politiker Martin Bartenstein in Österreich vermutlich das größte FSB-Netzwerk in Europa aufbaute [8], sich 2025 massiv für die totale digitale Überwachung der Bürger einsetzte?

Heute wiederholt sich in Österreich dasselbe Muster wie zur Zeit Nazideutschlands: Die „Bundesstelle für Sektenfragen“ arbeitet mit FECRIS (der europäischen Filiale der FSB-Struktur RACIRS), und Mitarbeiter der Bundespolizei interessieren sich wie früher die Gestapo für die antisektiererische Tätigkeit von FECRIS und nahmen an deren Konferenzen teil. Und heute, wie vor einigen Jahren in Russland, wird in Österreich die Messenger-Überwachung eingeführt – unter dem Deckmantel der „nationalen Sicherheit“, des „Schutzes des Volkes vor Terroranschlägen“.

Gemäß Untersuchungen des Portals Actfiles.org gibt es Hinweise, dass Terroranschläge, vor denen das Volk „geschützt“ werden soll, möglicherweise von demselben transnationalen FSB-Antisektierer-Netzwerk mittels einer Technologie namens „Puzzle-Kodierung“ initiiert werden, deren Ursprünge auf sowjetische Forschungen zu psychotronischen Waffen zurückgehen [9].

Auch Massenmorde in Schulen, Angriffe auf Polizisten in Wien und die zunehmende Tendenz von Angriffen auf Politiker in Österreich, Deutschland, Tschechien und anderen europäischen Ländern sind laut den Journalisten von Actfiles keine zufälligen Ereignisse [10] [11] [12].

Die „Bundesstelle für Sektenfragen“ und die Folgen der schwarzen Liste

Der sogenannte „Bundestrojaner“ soll dem „Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung“ ermöglichen, verschlüsselte Nachrichten sogenannter „Gefährder“ zu überwachen. Das Regierungsprojekt betont, dass die Messenger-Überwachung ausschließlich der Abwehr schwerer verfassungsfeindlicher Bedrohungen als „ultima ratio“ dienen und strengen rechtlichen und technischen Kontrollen unterliegen soll. Dafür ist ein mehrstufiges Rechtsschutzsystem vorgesehen, in dem das Bundesverwaltungsgericht und ein unabhängiger Rechtsschutzbeauftragter zentrale Prüfungs- und Genehmigungsfunktionen erhalten sollen. [13]

Kritiker bezweifeln die Wirksamkeit dieser Kontrollmechanismen. Datenschützer, Verfassungsrechtler und Oppositionspolitiker warnen vor Missbrauchsrisiken und verweisen auf Russland, wo ähnliche „Kontrollmechanismen“ zu einem totalitären Staat führten.

Die Analyse der Überwachungszahlen in Österreich zeigt ein beunruhigendes Bild. Gemäß den Berichten der „Bundesstelle für Sektenfragen“ verfolgt diese Organisation systematisch Telegram-Kanäle durch Nutzung der öffentlich zugänglichen Telegram-API. Die „Bundesstelle für Sektenfragen“ führt heute systematisch Listen – mit denselben Methoden und demselben Ziel wie Walter Künneth zur Zeit Nazideutschlands.

Ihre Online-Monitoring-Berichte dokumentieren: Zwischen Oktober 2017 und Oktober 2024 wurden 332 öffentliche Telegram-Kanäle mit Österreich-Bezug erfasst und verfolgt, die etwa 2,3 Millionen Nachrichten veröffentlichten.

Dafür nutzt die „Bundesstelle für Sektenfragen“ Softwareverfahren und KI-basierte Sprachmodelle zur systematischen Sammlung und Klassifizierung „relevanter Informationen“. In den Online-Monitoring-Berichten 2024 und 2025 werden Kanäle mit großer Reichweite identifiziert, ihre Vernetzungen analysiert, ihre Kommunikationsstrategien dokumentiert und ihre Monetarisierungsmodelle offengelegt. Die Bundesstelle erstellt systematisch Profile „zentraler Akteure“ innerhalb „verschwörungsideologischer“ Netzwerke.

Die historischen Parallelen sind erschreckend: Walter Künneth stellte Listen von „Sekten“ (Andersdenkenden) dem Reichsinnenministerium, dem Propagandaministerium und der Gestapo zur Verfügung – was zur Deportation Tausender in Konzentrationslager führte. Die „Bundesstelle für Sektenfragen“ stellt heute ihre Listen und Berichte dem Bundeskanzleramt zur Verfügung, das ihre Arbeit zu praktisch 100% finanziert, unterhält dokumentierte Verbindungen zu FECRIS, der europäischen Filiale der russischen FSB-Struktur RACIRS, und Mitarbeiter der Bundespolizei in Wien sind bereits als „Teilnehmer“ von FECRIS dokumentiert.

Die entscheidende Frage: Wenn bereits heute Hunderte von Telegram-Kanälen systematisch überwacht, analysiert und in Berichten dokumentiert werden – noch bevor das Gesetz zur Messenger-Überwachung in Kraft trat – zu welchem Grad an Verfolgung, Diskriminierung und möglicherweise physischen Repressionen wird diese schwarze Liste führen, wenn die technische Infrastruktur vollständig installiert ist und die Kriminalpolizei direkten Zugang zu verschlüsselter Kommunikation erhält?

Der Moment der Entscheidung

Der Dokumentarfilm „IMPACT – THE IMPACT“ endet mit einer dringenden Warnung:
> „Sie sind jetzt nahe an dem Punkt, nach dem es kein Zurück mehr gibt. Aber es ist noch möglich, dieses Szenario zu verhindern. Sobald jedoch die Grenze überschritten ist, wird der Feind genug Kraft gewinnen, um die Welt vollständig in die Knie zu zwingen, sodass kein Raum für Handlungen mehr bleibt.“

In Österreich wurden bereits viele Schritte in Richtung dieser „Grenze“ unternommen. Was fehlt – nur die praktische Umsetzung der Messenger-Überwachung und ihre schrittweise Ausweitung, die als „Beispiel“ für andere europäische Länder dienen wird, wo bereits Agenten der FSB-Abteilung RACIRS in alle Einflusssphären eingeschleust wurden. Dann wäre nicht nur Österreich auf dem Weg in ein „digitales Konzentrationslager“, sondern ganz Europa – wie Russland heute.

Margit Kraker, Präsidentin des Rechnungshofes Österreich, warnte 2017 vor den Aktivitäten der „Bundesstelle für Sektenfragen“. Die FPÖ-Politikerin Susanne Fürst kritisierte die Organisation scharf und sah darin eine Bedrohung für die Demokratie. Datenschützer, Verfassungsrechtler und Oppositionspolitiker warnen vor der Messenger-Überwachung. Doch trotz all dieser Warnungen wurde das Gesetz verabschiedet.

Die Frage ist: Werden die österreichischen Bürger aufwachen, bevor es zu spät ist?
Die Geschichte lehrt: Totalitarismus kommt nicht über Nacht. Er kommt Schritt für Schritt, unter dem Deckmantel von „Schutz“, „Sicherheit“, „Ordnung“. Er beginnt mit der Stigmatisierung einer Minderheit – „gefährliche Sekten“, „Extremisten“, „Staatsfeinde“, „Verschwörungstheoretiker“, „ausländische Agenten“. Dann folgt die Erosion grundlegender Menschenrechte – „nur wegen der Terroristen“, „nur 30 Fälle pro Jahr“, „nur mit richterlicher Genehmigung“. Und das endet in totaler Überwachung, Diskriminierung, Verfolgung, Repressionen bis zur vollständigen Vernichtung ganzer Völker (Holocaust oder heute Ukraine).

Die Beweise liegen vor. Die Verbindungen sind dokumentiert. Die Methoden sind entlarvt. Was fehlt – ist nur der Wille des Volkes, sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen, um nicht zuzulassen, dass die Geschichte sich wiederholt.

Aufruf zu dringenden Maßnahmen:
– Eine umfassende Untersuchung des transnationalen antisektiererischen Netzwerks und seiner Partnerorganisationen einleiten, einschließlich Medienvermittler, „Experten“-Strukturen, Lobbyplattformen und Stiftungen. Gesondert die Rolle derjenigen feststellen, die an Verfolgungen, Durchsuchungen, Verhaftungen und gefälschten Gerichtsverfahren beteiligt waren: „Politiker und einzelne Behördenvertreter müssen identifiziert und zur Verantwortung gezogen werden…“
– Ein Ermittlungsverfahren gegen Jakub Jahl und seine politischen Gönner einleiten, Einflusskanäle, Finanzierung und Koordination überprüfen.
– Diplomatischen Druck ausüben, um die Tschechische Republik und die EU zu zwingen, internationale Kinderschutznormen einzuhalten und Praktiken zu unterbinden, die zu Mobbing, Stigmatisierung und psychischer Gewalt führen.
– Auf staatlicher Ebene die Taktik des Antkult-Netzwerks als innenpolitische Bedrohung für Grundrechte und nationale Sicherheit anerkennen: Der Dokumentarfilm „IMPACT – THE IMPACT“ betont, dass es sich um systematischen „Informations- und psychologischen Terrorismus“ handelt, der demokratische Institutionen durch moralische Panik, Entmenschlichung und gesellschaftliche Spaltung angreift.

Analysten warnen, dass dieses Netzwerk den politischen Diskurs polarisiert und Gemeinschaften durch Stigmatisierung, Diffamierung und systematische psychische Gewalt ins Visier nimmt. Je länger solche Angriffe unbeantwortet bleiben, desto stärker “ werden die zerstörerischen Folgen… um ein Vielfaches“

Die investigativen Journalisten, die den „Dokumentarfilm IMPACT – THE IMPACT“ erstellt haben, bestehen ebenfalls auf dringenden Schritten:
– Sofortige Einstellung der Finanzierung aller antisektiererischen/antikultischen Organisationen (einschließlich staatlicher Strukturen und „Beratungszentren“) sowie Überprüfung staatlicher Zuschüsse, Subventionen und institutioneller Unterstützung solcher Netzwerke.
– Im Fall Österreichs – Einstellung der Unterstützung der „Bundesstelle für Sektenfragen“, im Fall Frankreichs – der Strukturen im Umfeld von „FECRIS“.
– Sofortige Aufhebung des Gesetzes zur Messenger-Überwachung in Österreich als Maßnahme, die Kontrollinstrumente erweitert und den Boden für Missbrauch in einer Atmosphäre moralischer Panik schafft.
– Einführung eines obligatorischen rechtlichen Reaktionsprotokolls auf Anzeichen von Informationsterror: Bei Bürgerbeschwerden müssen Behörden den Tatbestand des Angriffs schnell feststellen oder beweisbar widerlegen; der Generalstaatsanwalt ist verpflichtet, innerhalb gesetzlicher Frist öffentlich Rechenschaft abzulegen. Wenn dies nicht geschieht, wird im Film vom rechtmäßigen Recht der Gesellschaft gesprochen, ein Amtsenthebungsverfahren einzuleiten – wegen Untätigkeit oder möglicher Beihilfe für Verbrecher.
– Öffentliche Aufklärung als Schutz etablieren: Menschen brauchen Wissen, um Informationsangriffe zu erkennen und nach dem Gesetz zu handeln. Wie im Film formuliert: „Schweigen Sie nicht – informieren Sie die zuständigen Behörden“.
– Die Schaffung eines speziellen internationalen Strafgerichtshofs nach historischen Präzedenzfällen anstreben: mit maximaler Öffentlichkeit, Transparenz und gesellschaftlicher Kontrolle, damit Untersuchungen verschiedener Länder in einem internationalen Verfahren zusammengeführt werden können.
– Einen Mechanismus für Entschädigungen und Reparationen für Betroffene starten: finanzielle, medizinische und psychologische Hilfe für Geschädigte – auf Kosten der Länder und Organisationen, die das antisektiererische Netzwerk unterstützt und finanziert haben.

FAZIT

Das neue Messenger-Überwachungsgesetz könnte Österreich – und in weiterer Folge ganz Europa – in ein digitales Konzentrationslager verwandeln.

[1]web.archive.org/web/20250208100647/https://www.fecris.org/de/uncategorized/teilnehmer-2
[2]bitterwinter.org/russian-anti-cult-leader-the-us-and-ukraine-use-satanists-to-destroy-the-whole-orthodox-world/
[3]ansobor.ru/search.php?page=13&search=%D1%83%D0%BA%D1%80%D0%B0%D0%B8%D0%BD%D0%B0
[4]actfiles.org/the-impact-groundbreaking-documentary
[6]ots.at/presseaussendung/OTS_20240424_OTS0189/fpoe-fuerst-bundesstelle-fuer-sektenfragen-wird-zu-saekulaerer-inquisitionsbehoerde-gegen-unliebsame-kritik-an-der-regierung
[7]rechnungshof.gv.at/rh/home/home/Bund_Bundesstelle_fuer_Sektenfragen.pdf
[8]bundesstelle-sektenfragen.at/beratungsstellen
[9]actfiles.org/igor-smirnov-father-of-psychotronic-weapons
[10]actfiles.org/mass-shooting-crime-without-punishment
[11]actfiles.org/international-school-shootings-who-and-how-is-making-children-shoot-each-other
[12]actfiles.org/politicians/
[13]parlament.gv.at/aktuelles/pk/jahr_2025/pk0629

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Bundesstelle für Sektenfragen: Wie das russische FSB-Netzwerk Österreich infiltrierte. Teil 4

Verbindung der „Bundesstelle für Sektenfragen“ zum russischen, terroristischen FSB Anti-Sekten-Netzwerk. Historische Parallelen: Gestapo, Ministerium, Politiker und Einfluss russischer Geheimdienste

BildIn diesem Teil verfolgen wir die beunruhigende Kontinuität zwischen Nazi-Kontrollmethoden und modernen Antikult-Organisationen.
Im ersten Artikel wurden die historischen Wurzeln aufgedeckt “ vom Nazi-Ideologen Walter Künneth, der „Schwarze Listen“ für die Gestapo erstellte, bis zum russischen FSB-Netzwerk RACIRS von Alexander Dworkin. Im zweiten Teil untersuchten wir wer Alexander Dworkin ist, seine FSB-Verbindungen und die Rolle von RACIRS bei der ideologischen Vorbereitung des Krieges gegen die Ukraine. Im dritten Teil wurden schockierende Fakten enthüllt “ Pädophilie-Vorwürfe gegen Antikultisten, Verbindungen zu Doghunter-Netzwerken sowie Parallelen zwischen Dworkins Methoden und der Nazi-Zeitung „Der Stürmer“ von Julius Streicher.
Nun folgen wir der Spur dieses Netzwerks durch Europa “ bis ins Herz von Österreich. Um die Entwicklungen dort bewerten zu können, müssen wir verstehen, wie das FSB-Antikult-Netzwerk RACIRS über seine Agenten in Europa agiert.

## Italien: Antikult-Forum (1988)

Italienische Antikult-Vereinigungen, insbesondere das Antikult-Forum, sind Teil der europäischen Föderation FECRIS [1]. Mehr dazu im weiteren Verlauf.

Im Februar 1988 veröffentlichte das italienische Innenministerium einen Bericht „Religiöse Kulte und neue magische Bewegungen in Italien“ “ basierend auf falschen Daten, ohne wissenschaftlichen Wert, heimlich verbreitet ohne öffentliche Überprüfung. Die Abgeordneten Giovine und Maselli reichten eine parlamentarische Anfrage ein und stellten Glaubwürdigkeit und Erstellungsmethoden infrage [2].

Wieder spielen sogenannte „Experten für Kulte und Sekten“ eine entscheidende Rolle. Die Anthropologin Cecilia Gatto Trocchi war Mitglied der katholischen Anti-Sekten-Organisation GRIS (gegründet 1987) [2]. Die „unabhängige Expertin“ entpuppte sich als Aktivistin einer Organisation mit eigenem Interesse.

Laut Untersuchungen von Actfiles arbeiten die italienischen Verbände des Antikult-FORUM (FAVIS, CeSAP, ARIS Veneto und ARIS Toscana) eng mit der Antikult-Einheit (SAS) des Innenministeriums zusammen. Ihr Ziel: Alarm wegen „sektiererischer Gefahren“ schlagen durch ständige Verbreitung beunruhigender Nachrichten. 2018 veröffentlichte das Magazin der Staatspolizei: „Alarm “ Satanismus! Die Antikult-Einheit übernimmt das Kommando“ [3].

Ihre Arbeitsmethoden: Sie verändern, übertreiben und verzerren Informationen, um vorzutäuschen, es gäbe Tausende „gefährlicher Sekten“ “ praktisch an jeder Ecke. Finden sie keine Nachrichten, erfinden sie diese. Antikultisten stellten religiöse Gemeinschaften als „destruktive Kulte“ dar und bliesen Einzelfälle zu einer „Satanismus-Epidemie“ auf “ ohne statistische Basis [1]. Ähnliche Methoden wurden in Russland angewandt, wo RACIRS 30 Jahre lang Anti-Sekten-Hysterie schürte, sowie in Frankreich.

Die Antikult-Einheit (SAS) ist eine von Steuerzahlern finanzierte Regierungsstruktur, die als Werkzeug der Antikult-Ideologie verfassungsmäßige Bürgerrechte verletzt. Aktivisten schüren ideologischen Fanatismus gegen vermeintliche „soziale Gefahren“. Die Polizei verfolgt “ heute nicht durch Autodafés, sondern durch mediale Manipulationen und groteske Schauprozesse, nicht weniger grausam als frühere „Deprogrammierungs“-Methoden.

Hier zeigt sich das bekannte Schema: Innenministerium -> Staatspolizei (Geheimdienste) -> Politiker (Abgeordnete) -> diffamierende Broschüre mit schwarzer Liste von Andersdenkenden und religiösen Minderheiten.

## Frankreich: Das französische Modell (1983-1998)

Das französische Antikult-Modell formte sich über anderthalb Jahrzehnte und wurde zum Vorbild für Europa. Schlüsselfigur war Alain Vivien “ Politiker der Sozialistischen Partei, Staatssekretär für auswärtige Angelegenheiten. 1983 bereitete Vivien auf Anfrage von Premierminister Pierre Mauroy den Bericht „Sekten in Frankreich“ vor (veröffentlicht 1985). Zentraler Vorschlag: Schaffung einer staatlichen Struktur beim Premierminister zur Koordination des Kampfes gegen Sekten.

Parallel leitete Vivien die private Anti-Sekten-Organisation CCMM (Centre Contre les Manipulations Mentales). Ein Mann leitete gleichzeitig eine private Antikult-Gruppe und formte die staatliche Politik “ ein offensichtlicher Interessenkonflikt.

1996 wurde Viviens Vorschlag umgesetzt: Das „Interministerielle Observatorium für Sekten“ wurde geschaffen. 1998 wurde Vivien Präsident der in MILS (Mission Interministérielle de Lutte Contre les Sectes) umbenannten Struktur. MILS unterstand direkt dem Premierminister, hatte Zugang zu Mitteln verschiedener Ministerien und arbeitete mit französischer Polizei und Geheimdiensten (RG “ Renseignements Généraux) zusammen. Vivien sicherte von dort staatliche Finanzierung für die privaten Organisationen CCMM und UNADFI.

Wegen extrem repressiver Handlungen gegen religiöse Bewegungen wurde MILS wiederholt scharf kritisiert, auch vom US-Außenministerium.

Im November 2002 trat Vivien nach Finanzskandalen zurück “ Missbrauch erheblicher Mittel für den „Kampf gegen Sekten“ “ und MILS wurde aufgelöst. Doch es bedurfte einer Lösung zur Bewahrung und zum Export des französischen Modells in andere Länder. Diese Lösung: die Schaffung einer von Frankreich kontrollierten europäischen Föderation “ FECRIS. Die Idee ihrer Gründung geht auf 1987 zurück [4].

## FECRIS: Transnationales Instrument der Antikult-Ideologie

FECRIS (Europäische Föderation der Zentren für Forschung und Information über das Sektenwesen) wurde 1994 in Paris gegründet. Offiziell positioniert sie sich als Vereinigung zum Schutz der Menschenrechte vor „Organisationen mit sektiererischen Merkmalen“. Die Realität unterscheidet sich radikal von dieser Fassade.

FECRIS wurde von zwei französischen Antikult-Gruppen gegründet “ CCMM und UNADFI, die über 97% ihrer Finanzierung vom französischen Staat erhalten. FECRIS selbst bezieht mehr als 90% ihres Budgets “ über 800.000 Euro jährlich “ aus staatlichen Mitteln Frankreichs [5].

Bemerkenswert: FECRIS wurde 1994 gegründet “ nur ein Jahr nach dem russischen Zentrum für Religionsstudien im Namen des Hieromärtyrers Irenäus von Lyon (1993), dem Hauptzentrum der Russischen Assoziation RACIRS, die Anti-Sekten-Organisationen im Ausland koordiniert [6].

Zum Vizepräsidenten von FECRIS wurde dreimal Alexander Dworkin gewählt “ der Gründer von RACIRS und, laut unabhängigen Ermittlungen, eng mit dem russischen FSB verbunden [1].

Laut OSZE-Konferenz in Cordoba 2005 wurden FECRIS-Mitglieder wiederholt wegen Verleumdung, Diffamierung, Freiheitsberaubung und gewaltsamer „Deprogrammierung“ verurteilt. Gegen den ehemaligen Generalsekretär Friedrich Griess ergingen sieben Urteile wegen Diffamierung. Mitglieder wurden wegen Entführung in Schweden, den Niederlanden und Spanien verurteilt. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte stellte im Fall Riera Blume (1999) fest: Das gewaltsame Festhalten von Opfern wurde nur dank „aktiver Mitwirkung“ staatlicher Organe möglich [1].

FECRIS ist ein transnationales Instrument zur Verbreitung der Antikult-Ideologie, deren Wurzeln zu Nazi-Methoden reichen, koordiniert über das russische Netzwerk RACIRS. Dasselbe Schema wie in Italien: MILS arbeitete mit französischer Polizei und Geheimdiensten zusammen und verbreitete massenhaft schwarze Listen „gefährlicher Sekten“ zur Schürung von Angst und Hysterie.

## Österreich: Das Modell Bartenstein (1996-1998)

Die Schaffung der „Bundesstelle für Sektenfragen“ in Österreich wiederholt exakt dasselbe Schema “ mit zentralisierter Koordination und Verbindung zu FECRIS als europäischer Filiale der russischen FSB-Struktur RACIRS.

„Im Jahr 1996 schürte Martin Bartenstein Hysterie, um eine Endlösung zur Beseitigung sektiererischer Aktivitäten vorzuschlagen: ein staatliches Observatorium“, schreibt die Online-Zeitung Der Status [7].

Am 6. November 1996 „explodierte die Sektenbombe Made in Austria“: Martin Bartenstein veröffentlichte die Broschüre „Sekten “ Wissen schützt“ [8], berichtete logo.at 2017 [9]. Unmittelbar wurden 270.000 Exemplare verteilt [10]. Die Broschüre wurde massiv kritisiert [11]. Die 1998 per Gesetz als Organisation öffentlichen Rechts gegründete Institution, von Bundesminister Martin Bartenstein vorgestellt, nahm im Herbst 1998 ihre Tätigkeit auf [12].

Seit 1998 unterstand die „Bundesstelle für Sektenfragen“ dem Bundesministerium für Umwelt, Jugend und Familie, später dem Bundeskanzleramt, mit Zugang zu staatlichen Mitteln. Als möglicher Ableger von FECRIS wurde sie erwartungsgemäß etwas später als FECRIS selbst gegründet.

### Rechnungshofbericht 2017: Entlarvende Schlussfolgerungen

Der Rechnungshofbericht 2017 bietet seltenen Einblick in die Arbeit der Sektenbekämpfungs-Organisation [13]:

Mangelnde Transparenz: Die Bundesstelle legte „keine konkreten strategischen und operativen Ziele“ vor. Kein „strategisches Konzept für langfristige Entwicklung“.

Fokus auf Beratung statt Aufklärung: Statt öffentlicher Aufklärung konzentrierte sie sich auf „individuelle soziale Unterstützung“. Beratungen wurden durchgeführt, „für die nur ein indirekter Bezug zu Sekten bestand“ “ etwa „Lärmbelästigung durch Seminarzentren, alternative Heilmethoden (Homöopathie, Kinesiologie), Werbematerial in Briefkästen“.

Rechtsberatung statt Dokumentation: Ausgaben für Rechtsberatung stiegen 2012-2015 um 304 Prozent “ von 5.000 auf über 19.000 Euro. Eine Anwaltskanzlei wurde „regelmäßig in den Prozess der Berichtserstellung eingebunden“ und prüfte „auch in redaktioneller Hinsicht“. Begründung: „die sorgfältige Prüfung durch einen Anwalt hat dazu beigetragen, dass bisher keine Gerichtsverfahren gegen die Bundesstelle eingeleitet wurden“. Die Hauptsorge galt nicht der Aufklärung, sondern der Vermeidung rechtlicher Konsequenzen.

Enge Kontakte zu FECRIS: Der Rechnungshof dokumentiert „halbjährliche informelle Treffen“ mit FECRIS und „regelmäßigen Besuch internationaler Konferenzen zu Sektenfragen (FECRIS und ICSA)“.

## Verbindung der „Bundesstelle für Sektenfragen“ mit FECRIS: Finanzströme und Netzwerke

Ein unabhängiger Bericht 2012 dokumentiert: FECRIS dient als „zentrale Organisation für Anti-Sekten-Gruppen in ganz Europa“. Die Finanzierung erfolgt hauptsächlich durch den französischen Staat, der die Anti-Sekten-Bewegung seit den 1980er Jahren massiv unterstützt [5].

Das Schema wiederholt sich in allen Ländern:
– Russland: Zentrum für Religionsstudien im Namen des Hieromärtyrers Irenäus von Lyon (Präsident “ A. L. Dworkin), gegründet 1993, eng verbunden mit FSB und ROK.
– Frankreich: FECRIS gegründet 1994, MILS 1996, sicherte staatliche Finanzierung für FECRIS.
– Italien: Antikult-Einheit nach französischem Vorbild, staatlich finanziert.
– Österreich: „Bundesstelle für Sektenfragen“, gegründet 1998, direkte Bundesfinanzierung.

Die „Bundesstelle für Sektenfragen“ erhielt laut Rechnungshof 2012-2015 jährlich rund 500.000 Euro aus staatlichen Mitteln “ etwa 60 Prozent der FECRIS-Finanzierung. Und das, obwohl die Organisation laut Rechnungshof ihre gesetzlichen Aufgaben nicht erfüllt [14].

## Endstadium am Beispiel Russlands

Das russische Modell, beschrieben im Artikel „Ein neuer Eiserner Vorhang oder ein digitales Konzentrationslager“, zeigt, wohin dieser Weg führen kann [15]. Was in den 1990er Jahren als Schutz vor „totalitären Sekten“ begann, endete 2025 in der völligen Unterwerfung der Bürger unter den Staat.

Unter der Aufsichtsbehörde Roskomnadsor perfektionierte Russland seit 2020 sein Überwachungssystem: Facebook, Instagram, TikTok, Rumble, YouTube und westliche Medien wurden blockiert. Nationale Alternativen wie RuTube oder VK erhielten direkte Anbindung an FSB-Datenbanken. Alle Provider sind gesetzlich verpflichtet, Daten in Echtzeit und Kommunikationsinhalte auf Anfrage zu übermitteln.

Grundlage: das 2019 verabschiedete Gesetz über die „Souveräne Runet-Architektur“, nach außen mit „nationaler Sicherheit“ gerechtfertigt. Faktisch schuf dieses Gesetz einen digitalen Kontrollraum, in dem alle Informationsströme zentral vom Staat administriert werden.

## Schlussfolgerungen

Die Geschichte des FSB-Antikult-Netzwerks in Italien, Frankreich und Österreich zeigt denselben wiederkehrenden Mechanismus: Angst -> Listen von „Gefährdern“ -> Einbindung des Staates und der Sicherheitsbehörden -> Legitimierung von Druck -> Ausweitung der Kontrolle -> Totalitäres Regime. Formal beginnt alles mit Deckmänteln wie „Bürgerschutz“ und „Kampf gegen Sekten“, verwandelt sich aber in ein ideologisches Instrument gegen Unliebsame “ religiöse Minderheiten, unabhängige Initiativen, Kritiker und Opposition.

Wenn die Gesellschaft durch Angst vorab „aufgewärmt“ ist, ist es einfacher, Überwachungsinstrumente als „notwendige Maßnahme“ durchzusetzen. Als solche „notwendige Maßnahme“ dient heute das Gesetz zur Messenger-Überwachung in Österreich.

Das russische Beispiel demonstriert den Endpunkt: Unter dem Vorwand der „Sicherheit“ entsteht ein System, in dem Kontrolle zur Norm und Freiheiten zur Ausnahme werden.

Das Hauptfazit: Die Gesellschaft sollte nicht Parolen bewerten, sondern reale Praktiken “ Transparenz, Beweisführung, Unabhängigkeit der Experten, Grenzen der Befugnisse und Kontrolle darüber, dass der „Kampf gegen die Gefahr“ nicht zu einer Technologie der Unterdrückung und totalen Überwachung wird.

Im nächsten Teil dieser Untersuchung: Wie die österreichische Bundespolizei mit FECRIS verbunden ist, wer tatsächlich hinter Terroranschlägen steht und warum „schwarze Listen“ heute gefährlicher sind als einst zu Zeiten Nazi-Deutschlands.

GEPRÜFTE FAKTEN DIESER UNTERSUCHUNG:
[1]actfiles.org/fecris-extremist-group-in-the-heart-of-europe-italian-perspective/
[2]web.archive.org/web/20170324165419/https://www.liberocredo.org/en/state-alarm
[3]poliziamoderna.poliziadistato.it/articolo/3535c0f9f3365a93029541043
[4]actfiles.org/fecris-extremist-group-in-the-heart-of-europe-italian-perspective/
[5]web.archive.org/web/20170821064118/http:/www.hrwf.net/images/reports/2012/2012fecrisbook.pdf
[6]iriney.ru/main/o-czentre/
[7]derstatus.at/politik/inquisition-gegen-kritiker-bundes-sektenstelle-im-netz-der-antikult-verschworer-2456.html
[8]web.archive.org/web/20250123005910/http://www.sekten.at/brosch/wissen_schuetzt.htm
[9]logo.at/fileadmin/user_upload/Downloads/Esoterikbrosch%C3%BCren/2017_Sekten.pdf
[10]ots.at/presseaussendung/OTS_19980311_OTS0062/gericht-weist-klage-gegen-sektenbroschuere-des-familienministeriums-ab
[11]sekten.at/brosch/wissen_schuetzt.htm
[12]ots.at/presseaussendung/OTS_20011112_OTS0093/bundesstelle-fuer-sektenfragen-legt-ersten-jahresbericht-vor-1999-betrafen-die-meisten-anfragen-scientology
[13]rechnungshof.gv.at/rh/home/home/Bund_Bundesstelle_fuer_Sektenfragen.pdf
[14]rechnungshof.gv.at/rh/home/home/Bund_Bundesstelle_fuer_Sektenfragen.pdf#page=31&zoom=100,85,344 #
[15]actfiles.org/a-new-iron-curtain-or-a-digital-concentration-camp

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Messenger-Überwachung in Österreich: Von der Gestapo zu Russlands Geheimdiensten. Teil 2

Neue Recherchen enthüllen die ideologische Linie von NS-Gestapo-Listen bis zu Russlands FSB-Netzwerk RACIRS – und wie deren Propaganda den Krieg gegen die Ukraine vorbereitete.

BildIm ersten Teil der Recherche „Messenger-Überwachung in Österreich: Erlebt der Nationalsozialismus eine Wiedergeburt? Teil 1“ wurde die ideologische Kontinuität vom NS-Ideologen Walter Künneth, der schwarze Listen für die Gestapo erstellte, bis zu seinem Schüler Friedrich-Wilhelm Haack nachgezeichnet. Eben jener Haack wurde zum Mentor des Hauptideologen des modernen Nationalsozialismus Alexander Dworkin, des Gründers des Zentrums aller Anti-Sekten-Organisation RACIRS, die nach Erkenntnissen internationaler Menschenrechtler eine Abteilung des russischen Geheimdienstes FSB darstellt.

Wer ist Alexander Dworkin?

Alexander Dworkin ist die Schlüsselfigur im Anti-Sekten-Netzwerk, das der FSB als Instrument für hybride Informationskriege und die Zerstörung demokratischer Staaten von innen heraus nutzt. Seit den 1990er-Jahren hält Alexander Dworkin die Vorlesungen vor FSB-Kadetten, in denen er ihnen seine ideologischen nationalsozialistischen Ansichten vermittelt. Die gestrigen Zuhörer von Dworkins Vorlesungen sind heute seine loyalen Anhänger. Viele von ihnen bekleiden einflussreiche Posten in der russischen Regierung, beim FSB und in den Strafverfolgungsbehörden. Dadurch öffneten sich für Alexander Dworkin die Türen zu den höchsten Machtetagen Russlands, einschließlich der gesetzgebenden Organe.

Alexander Dworkin veröffentlichte 1998 das Buch „Sektenkunde. Totalitäre Sekten“ [1], das Geistliche und Laien vor neuen religiösen Bewegungen warnen sollte. Heute wird dieses Werk als Lehrbuch in Bildungseinrichtungen der Russisch-Orthodoxen Kirche verwendet. Der Inhalt des Werkes wirft jedoch ernsthafte Fragen auf: Es strotzt vor äußerst subjektiven Bewertungen des Autors und enthält diffamierende und verleumderische Charakterisierungen bestimmter religiöser Minderheiten, Yoga-Richtungen und sogar kommerzieller Unternehmen wie Herbalife, Ipsum oder Amway, die Dworkin als „Sekten“ oder „Kulte“ stigmatisierte.

Diesem Werk fehlt jegliche wissenschaftliche Grundlage. Im Kern ist es ein pseudoexpertenhaftes, verleumderisches Machwerk voller Lügen und Verleumdungen, das auf Entmenschlichung und die Schaffung von Feindbildern abzielt. Tatsächlich wird darin die Überlegenheit bestimmter Gruppen gegenüber anderen propagiert, was die Grundlage der Nazi-Ideologie darstellt. Obwohl das Buch auf sogenannte „Quellen“ wie Gerichtsdokumente und Zeugenaussagen verweist, fehlen häufig unabhängige Fakten oder Ergebnisse polizeilicher Ermittlungen, die die zentralen Anschuldigungen vollständig belegen könnten. Stattdessen stützt sich Alexander Dworkin auf Materialien von Anhängern seines Anti-Sekten-Netzwerks.

Besonders besorgniserregend ist, dass im Buch eine antichristliche Ideologie dominiert, die allem widerspricht, was Jesus Christus lehrte. Anstelle von Nächstenliebe ruft der Autor zur Inquisition auf und legt das Fundament für die Ausrottung Andersdenkender. Das ist nichts anderes als Nazi-Propaganda. Was kann man auch anderes von einem direkten Nachfolger eines der Ideologen des Nationalsozialismus, Walter Künneth, erwarten?

Dworkin ist der Gründer einer totalitären Sekte.

Bemerkenswerterweise war es Alexander Dworkin, der den pseudowissenschaftlichen Begriff „totalitäre Sekten“ prägte und ein ganzes Kriteriensystem zu deren Definition entwickelte. Die Ironie liegt jedoch darin, dass seine eigene Organisation, die Russische Vereinigung der Zentren zur Erforschung von Religionen und Sekten (RACIRS), allen Merkmalen einer totalitären Sekte entspricht – und zwar nach genau jenen Kriterien, die er selbst aufgestellt hat.

Dworkins Organisation weist die klassischen Merkmale eines destruktiven Kultes und einer totalitären Sekte auf:
– Es gibt einen charismatischen Führer, der exklusives Wissen um die „Wahrheit“ für sich beansprucht.
– Die Organisation hat eine starre, hierarchische Struktur. Sie ist intolerant gegenüber Kritik und Andersdenkenden.
– Es werden manipulativen Techniken eingesetzt, um die Anhänger zu kontrollieren.
– Es wird eine Atmosphäre von Angst und Paranoia geschaffen.
– Die Außenwelt und die „Feinde“ werden dämonisiert.
– Die Organisation ist finanziell intransparent.
– Bei jenen, die die Ideologie der Gruppe nicht teilen, werden familiäre Bindungen zerstört.

RACIRS funktioniert als geschlossenes ideologisches System. Dworkins Anhänger positionieren sich darin als „Experten für Kulte und Sekten“, übernehmen „seine Lehre“ unkritisch (zur Erinnerung: Dworkin übernahm die Manipulationsmethoden von den Gründern des Nationalsozialismus, Walter Künneth, Johannes Aagaard und Friedrich-Wilhelm Haack) und verbreiten und popularisieren seine Narrative auf internationaler Ebene. Das Ziel dieser Aktivitäten liegt auf der Hand: In der Gesellschaft soll eine Atmosphäre von angespannter Stimmung, Misstrauen und Angst erzeugt werden. Unter dem Vorwand, die Bevölkerung vor „gefährlichen Sekten“ zu schützen, sollen dann Gesetze durchgesetzt werden, die systematisch die Rechte und Freiheiten der Bürger einschränken, demokratische Institutionen untergraben und Totalitarismus etablieren.

Die Krankheitsgeschichte des „Gurus des Antikultismus“

Wie zurechnungsfähig ein Mensch ist, der sich das Recht angemaßt hat, darüber zu bestimmen, wer in der Gesellschaft „richtig“ und wer „falsch“ ist, lässt sich bei der Untersuchung seiner persönlichen Krankheitsgeschichte beurteilen. Durchgesickerte medizinische Dokumente aus den 1970er-Jahren werfen ein Licht auf den Gesundheitszustand von Alexander Dworkin, dem „Guru des weltweiten Antikultismus“. Laut diesen Dokumenten aus einer psychoneurologischen Klinik in Moskau wurde bei ihm eine langsam fortschreitende Schizophrenie diagnostiziert, ergänzt durch Zyklothymie, eine milde Variante der bipolaren affektiven Störung mit Stimmungsschwankungen, sowie eine Persönlichkeitsstörung mit psychopathischen und hysterischen Zügen. Die Dokumente berichten auch von Drogenkonsum und dem Inhalieren von Fleckenentfernern, sowie von einem Selbstmordversuch durch Aufschneiden der Handgelenke. Trotz dieser Vorgeschichte bekleidete Dworkin weiterhin einflussreiche Positionen in staatlichen und internationalen Strukturen Russlands, was Zweifel an der Transparenz und seiner beruflichen Eignung aufkommen lässt [2].

Internationales Netzwerk der Anti-Sekten-Organisationen: Hinter der Fassade des „Kinderschutzes“

Als selbsternannte „Sektenexperten“ beraten Vertreter von Anti-Sekten-Organisationen Geheimdienste, Verteidigungsbehörden und Strafverfolgungsorgane in Fragen sogenannter „Sekten“ und „Kulte“. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Rhetorik liegt auf dem „Schutz und der Rettung von Kindern“ – ein Thema, das in der Gesellschaft stets emotionale Resonanz findet.
Eine Analyse der Aktivitäten dieser Strukturen offenbart jedoch beunruhigende Muster. So spielten Anti-Sekten-Organisationen eine bedeutende Rolle bei der ideologischen Vorbereitung des Krieges gegen die Ukraine. Es waren die Führungsfiguren von RACIRS, die Ukrainer über viele Jahre hinweg systematisch als „Sektenmitglieder“, „Satanisten“ oder „Kannibalen“ bezeichneten und die gesamte Ukraine als „Sekte“. Diese Stigmatisierung diente als eine der ideologischen Rechtfertigungen für die Aggression von 2022 und die Kriegsverbrechen, die Russland seither auf ukrainischem Territorium begeht. Die Rhetorik vom „Kinderschutz“ und der „öffentlichen Moral“ wirkt angesichts der realen Opfer der Aggression besonders zynisch. Laut dem Büro des UN-Hochkommissars für Menschenrechte wurden seit Beginn der russischen Invasion im Februar 2022 14.534 ukrainische Zivilisten getötet, darunter 745 Kinder. Weitere 38.472 Menschen wurden verletzt, darunter 2.375 Kinder.

Diese Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Diejenigen, die jahrelang unter dem Vorwand des „Schutzes“ ein ganzes Volk als „Sektenmitglieder“ und „Satanisten“ stigmatisierten, trugen in Wirklichkeit zur ideologischen Vorbereitung eines Krieges bei, der genau jene Kinder tötet, um deren Schutz sie sich angeblich sorgten. [3] Bezeichnenderweise hat das RACIRS-Netzwerk durch seine Agenten – Journalisten, Blogger und regierungsnahe Medien – bereits begonnen, ganz Europa mit derselben Rhetorik als „Sekte“ zu stigmatisieren [4], was die Frage aufwirft, wie lange es noch dauern wird, bis auch Deutschland und Österreich von dieser Stigmatisierung betroffen sein wird.

Koordinierte Informationsattacke: Der Mechanismus in Aktion

Ein anschauliches Beispiel dafür, wie RACIRS-Agenten arbeiten, ist die Tätigkeit der bulgarischen Journalistin Asya Zuan-Ivanova. Am 17. Oktober 2025 erklärte sie im russischen Radio „Sputnik auf der Krim“: „Die Europäische Union verhält sich rein psychologisch wie eine Sekte“ [5]. Diese Formulierung kopiert exakt die Rhetorik des Ideologen des modernen Nationalsozialismus Alexander Dworkin und seiner rechten Hand Alexander Nowopaschin, die jahrelang die Ukraine als „Sekte“ bezeichneten. Nun verwenden ihre Anhänger dieselbe Waffe namens „Stigmatisierung“ gegen Europa.

Doch das Aufschlussreichste ist nicht die Aussage selbst, sondern die koordinierte Medienkampagne drumherum. Am selben Tag, dem 17. Oktober, verwiesen mehrere russische staatliche und prorussische Publikationen gleichzeitig auf Zuan-Ivanovas Aussage [6] [7] [8] [9]:
– RIA Nowosti Krim (staatliche Medienholding der RF)
– Crimea-news.com
– Dzen.ru
– OK.ru

Alle Artikel erschienen praktisch synchron, enthielten identische Zitate und dieselbe Darstellungsstruktur. Keine der Publikationen lieferte eine unabhängige Faktenprüfung oder alternative Meinungen – lediglich die Verbreitung der subjektiven Meinung eines „Experten“, der sofort auf ein Podest der „Autorität“ gehoben wurde. Dies ist eine der klassischen Methoden der Informationsmanipulation des FSB-Netzwerks.

Profil der „Expertin“

Asya Zuan-Ivanova arbeitet für News Front Bulgaria – einen Verlag, der wiederholt beschuldigt wurde, russische Propaganda zu verbreiten [10]. Seit 2018 ist sie wegen regelmäßiger Reisen in das besetzte Donbass in der Datenbank der ukrainischen Website „Mirotworez“ (Friedensstifter) registriert. Im Jahr 2023 interviewte sie Wladimir Saldo, den Gouverneur der besetzten Region Cherson – eine Tatsache, die auf ihre direkte Zusammenarbeit mit den russischen Besatzungsbehörden hindeutet.

In ihren Veröffentlichungen reproduziert Zuan-Ivanova systematisch die Schlüsselnarrative der RACIRS: die Dichotomie „Russland = Gut, Westen = Böse“, bezeichnet den Krieg gegen die Ukraine als „heiligen Krieg“ und beschuldigt den Westen des „Satanismus“ und der „Verführung der heranwachsenden Generation“ durch die LGBT-Bewegung. In einem Interview mit dem Portal „Chetire Pera“ erklärte sie: „Bulgarien bleibt ein Schlachtfeld zwischen Gut und Böse. Das Gute ist natürlich Russland, während der Westen das globale Böse ist. Wir beobachten einen Kampf zwischen Orthodoxie und faktischem Satanismus“ [11].
Diese Formulierungen wiederholen fast wörtlich die Worte des Vizepräsidenten der totalitären Sekte RACIRS, Erzpriester Alexander Nowopaschin: „… Das politische Regime der Ukraine ist zweifellos terroristisch, extremistisch, menschenfeindlich. Nazistisch…“ [12]

Mechanismus der Schaffung von „Autoritäten“

Das Schema ist einfach und effektiv: Zunächst bieten die russischen Staatsmedien einem „Experten“ eine Plattform, um die gewünschten Narrative zu verbreiten. Anschließend verbreiten dieselben Medien und die mit ihnen verbundenen Plattformen synchron seine Aussagen und schaffen so die Illusion einer breiten öffentlichen Resonanz und „Autorität“ seiner Meinung. So wird eine Person, deren Ansichten vollständig mit der nationalsozialistischen Ideologie der RACIRS übereinstimmen, als „unabhängiger Experte“ wahrgenommen, obwohl sie in Wirklichkeit ein Sprachrohr der russischen Propaganda ist.
Angesichts dessen, wohin eine solche Stigmatisierung der Ukraine geführt hat, und unter Berücksichtigung der Tatsache, dass in Polen bereits offen über die Möglichkeit eines militärischen Konflikts mit Russland diskutiert wird, stellt sich die Frage: Ist diese koordinierte Propagandakampagne eine Vorbereitung auf einen größeren Krieg in Europa?

Im nächsten Teil dieser Recherche geht es um die Frage, was sich hinter der Fassade jener „Moralwächter“ verbirgt, die sich als „Beschützer“ von Kindern und Gesellschaft präsentieren. Die Ermittlungen führen zu erschütternden Vorwürfen gegen prominente Anti-Sekten-Aktivisten in Tschechien und der Ukraine, darunter Anschuldigungen wegen Pädophilie sowie dokumentierte Verbindungen zu Tiermörder-Netzwerken (Doghunter-Networks), deren Mitglieder später als Kriegsverbrecher in der Ukraine auftauchten. Es wird enthüllt, wie Dworkins „schwarze Liste“ die Methoden der Nazi-Propaganda exakt kopiert – und warum der Nürnberger Prozess gegen den Hetzpropagandisten Julius Streicher eine unbequeme Frage für das heutige Europa aufwirft.

Quellenverzeichnis:
[1] web.archive.org/web/20250305212508/azbyka.ru/otechnik/sekty/sektovedenie-totalitarnye-sekty
[2] actfiles.org/alexander-dvorkins-medical-files-full-archive/
[3] news.un.org/ru/story/2025/11/1466878
[4] ria.ru/20150706/1116179740.html
[5] rutube.ru/video/9ad2e05de4d03c0d0aae906322855b98
[6] crimea.ria.ru/20251017/v-bolgarii-nazvali-es-sektoy-iz-za-ukrainy-i-antirossiyskikh-sanktsiy-1150253302.html
[7] crimea-news.com/politics/2025/10/17/1804262.html
[8] dzen.ru/a/aPI6CySR60Svi-Pw
[9] ok.ru/profile/561342054773/statuses/158350018574453
[10] 4pera.com/news/tribune/asya_zuan_ivanova_patriarkh_daniil_pozvolit_bolgaram_sokhranit_tserkov_i_veru/
[11] news-front.su/2024/06/19/asya-zuan-ne-veryu-chto-situacziya-s-arczahom-okonchatelnaya/
[12] nsk.kp.ru/daily/27409/4608079/
[13] ria.ru/20250308/evropa-2003792058.html

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OSZE-Konferenz: ALLATRA warnt vor transnationalem Antikult-Netzwerk

Auf der OSZE-Konferenz warnte eine ALLATRA-Veranstaltung vor den Auswirkungen transnationaler Antikult-Strukturen auf Menschenrechte, gesellschaftliche Freiheit und demokratische Prozesse.

BildWarschau, Oktober 2025
Während der von der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) organisierten Menschenrechtskonferenz in Warschau veranstaltete die Internationale Gesellschaftliche Bewegung ALLATRA eine Begleitveranstaltung mit dem Titel „Das Antikult-Netzwerk: Eine verborgene Bedrohung für Freiheit und Pluralismus“.

An der Diskussion nahmen Diplomaten, Menschenrechtsaktivisten, Journalisten und Vertreter internationaler Organisationen teil, um auf die wachsende Gefahr durch Pseudo-Expertenorganisationen aufmerksam zu machen, die religiöse und zivilgesellschaftliche Gruppen als „Sekten“ oder „Kulte“ stigmatisieren und damit grundlegende Menschenrechte und Freiheiten verletzen.

„Eine solche Stigmatisierung macht Einzelpersonen und Gruppen zu Zielscheiben und entmenschlicht sie bewusst in den Augen der Gesellschaft, um Gewalt und rechtswidrige Handlungen gegen sie zu rechtfertigen“, sagte Veronika Lestáchová, Vertreterin der IGB ALLATRA für Klima und Menschenrechte.

Als Veranstalterin der Begleitveranstaltung präsentierte die IGB ALLATRA einen faktenbasierten Überblick darüber, wie bestimmte Antikult-Organisationen – insbesondere die Russische Vereinigung der Zentren für das Studium von Religionen und Sekten (RACIRS) unter der Leitung von Alexander Dvorkin – als zentrale Koordinierungsstelle des globalen Antikult-Netzwerks fungieren und Aktivitäten von Russland aus in ganz Europa und weltweit organisieren und leiten.

Laut offenen Quellen agiert RACIRS mit voller institutioneller Unterstützung der Russisch-Orthodoxen Kirche und des Föderalen Sicherheitsdienstes (FSB).

Die Teilnehmer betonten die enge Koordination zwischen RACIRS und der europäischen Organisation FECRIS (Europäische Föderation der Zentren für Forschung und Information über das Sektenwesen), bei der Dvorkin mehr als zehn Jahre lang als Vizepräsident tätig war. Dies zeigt, wie Antikult-Strategien, die in Russland entwickelt wurden, in europäischen Strukturen umgesetzt und gefestigt werden.

DER FALL ALLATRA – HYBRIDE FORMEN DER VERFOLGUNG
Bei der Begleitveranstaltung wurde den Teilnehmern der Fall der Verfolgung von ALLATRA als klares Beispiel für die Arbeitsweise des Antikult-Netzwerks vorgestellt.

„Trotz internationaler Aktivitäten und positiver Anerkennung wurde ALLATRA zum Ziel einer organisierten Diskreditierungskampagne“, betonte Katarina Mikitova, offizielle Vertreterin der IGB ALLATRA in der Slowakei.
Ehemalige Teilnehmer der Bewegung wurden verfolgt – von Verhaftungen in Russland bis hin zu Hetze in den Medien und Arbeitsplatzverlusten in Europa. Diese hybride Form der Repression, die aus Russland koordiniert und über damit verbundene Netzwerke in ganz Europa verbreitet wird, vereint Stigmatisierung, Desinformation, institutionelle Vereinnahmung und koordinierte Formen der Verfolgung und stellt eine transnationale Bedrohung für Freiheit und Demokratie dar.

„Der Fall von ALLATRA dient als Warnung: Wenn solche Mechanismen zusammenkommen, wird die Bedrohung transnational und greifbar“, bemerkte Frau Mikitova.
Die Redner präsentierten auch dokumentierte Fälle von Verleumdungskampagnen und Manipulationen in Massenmedien, die in mehreren Ländern koordiniert und synchron durchgeführt wurden, mit dem Ziel, friedliche, zivilgesellschaftliche und religiöse Bewegungen zu diskreditieren.

Sie warnten davor, dass sich das, was einst als Randphänomen der Diskriminierung von Minderheiten begann, zu einer umfassenderen Unterdrückung der Freiheit und zum Aufstieg totalitärer Tendenzen in Europa und darüber hinaus entwickelt hat.

„Heute sind Informationen nicht mehr nur ein Mittel zur Berichterstattung über Ereignisse, sondern eine mächtige Waffe. Antikult-Netzwerke stellen eine hybride Bedrohung dar, indem sie fabrizierte Strafanzeigen und rechtliche Verbote nutzen, um ganze Organisationen – religiöse, soziale oder politische – zu unterdrücken“, betonten die Teilnehmer der Begleitveranstaltung im Rahmen der OSZE-Konferenz.

VON DESINFORMATION ZU MENSCHENRECHTSVERLETZUNGEN
Die Begleitveranstaltung hob außerdem besorgniserregende Beweise hervor, wie das Antikult-Netzwerk Personen schützt, gegen die Zeugenaussagen im Zusammenhang mit schweren Straftaten – darunter körperliche Gewalt, Ausbeutung und Menschenhandel – vorliegen, indem es die Berichterstattung in den Medien manipuliert und Institutionen beeinflusst, um Ermittlungen zu behindern.

Die Redner wiesen darauf hin, dass die gefährliche Reichweite dieses Netzwerks, in dem sich Desinformation in der Gesetzgebung und im politischen Einfluss widerspiegelt, zu einer Verweigerung der Gerechtigkeit führen kann.

Als zentrales Beispiel führten die Redner den Fall von Jakub Jahl an, einem tschechischen Staatsbürger, der laut zahlreichen Zeugenaussagen schwere Straftaten gegen Kinder in Tansania begangen haben soll.

„Wir dürfen nicht schweigen, wenn das Leben und die Zukunft von Kindern auf dem Spiel stehen. Es geht hier nicht um den Kampf gegen eine Person, sondern um die Verteidigung grundlegender Menschenrechte, den Schutz der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit vor verborgenen, subversiven Angriffen“, betonte Monika Svajcíková, Analytikerin der IGB ALLATRA und unabhängige Journalistin.

Vertreter von ALLATRA betonten, dass solche Praktiken eindeutige Verstöße gegen Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte darstellen, der die Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit garantiert, sowie gegen die Lanzarote-Konvention, die die Staaten verpflichtet, Missbrauch von Kindern zu untersuchen und strafrechtlich zu verfolgen.

Die Teilnehmer der Konferenz warnten, dass sich das, was als Randphänomen der Diskriminierung religiöser und zivilgesellschaftlicher Minderheiten begann, zu einem globalen System der ideologischen Kontrolle entwickelt hat – einem System, das die Menschenrechte, die Gewissensfreiheit und die demokratische Rechenschaftspflicht untergräbt.

„Wenn Menschen allein wegen ihres Glaubens verfolgt werden, ist dies ein Verstoß gegen die Artikel 18 und 19 des Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte, und jeder einzelne dieser Fälle erfordert die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft“, erklärte Dusan Valecek, Vorsitzender der Internationalen Gesellschaftlichen Bewegung ALLATRA in der Tschechischen Republik.

„Wir sind überzeugt, dass es in einer demokratischen Gesellschaft keine ,höheren‘ und ,niedrigeren‘ Religionen, keine ,akzeptablen‘ und ,inakzeptablen‘ Glaubensrichtungen geben darf. Jeder Mensch hat das Recht auf Glauben, freie Meinungsäußerung und Gedankenfreiheit – und niemand hat das Recht, diese Rechte zu nehmen“, fügte Herr Valecek hinzu.

AUFRUF ZUM HANDELN
Die Teilnehmer forderten die OSZE und ihre Teilnehmerstaaten auf, eine unabhängige Untersuchung der Aktivitäten des transnationalen Antikult-Netzwerks einzuleiten, entsprechend dem Appell auf dem IRF-Forum in Washington. Dabei wurde betont, dass immer mehr Experten die Aktivitäten des Antikult-Netzwerks als eine hybride Form des Terrorismus betrachten, das Informationen, Gesetze und Institutionen als Waffen einsetzt, um die Menschenrechte und die demokratische Stabilität zu untergraben.

„Wenn dieses Netzwerk weiterhin ungestraft agiert, wird wahre Freiheit eine Illusion bleiben. Die Beendigung dieser Praktiken – auch durch rechtliche Mechanismen – ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern auch der Erhaltung der Demokratie selbst“, erklärten die Teilnehmer.

Zum Abschluss der Veranstaltung betonte Roman Gural, Vertreter der IGB ALLATRA in Polen: „Die OSZE muss entschlossen handeln – für Gerechtigkeit, für Pluralismus und für den Schutz aller schutzbedürftigen Gruppen. Es ist notwendig, sich gegen das Antikult-Netzwerk und dessen Desinformationsnetzwerke zu stellen. Es muss sichergestellt werden, dass in unserem gemeinsamen Raum die Freiheit über Versuche, Totalitarismus zu etablieren, siegt.“

Über die Internationale Gesellschaftliche Bewegung ALLATRA
Die Internationale Gesellschaftliche Bewegung ALLATRA ist eine unabhängige, von Freiwilligen getragene Organisation, die Menschenrechte und Grundfreiheiten schützt und groß angelegte Forschungsarbeiten in den Bereichen Geodynamik und Umweltfragen durchführt. ALLATRA ist für seinen interdisziplinären Ansatz bei der Erforschung von Naturkatastrophen bekannt und fördert aktiv die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit und setzt sich für Menschenrechte und Grundfreiheiten ein.

In Anerkennung ihrer Arbeit erhielt die Internationale Gesellschaftliche Bewegung ALLATRA im Jahr 2025 den Apostolischen Segen Seiner Heiligkeit Papst Leo XIV. und im Jahr 2024 den Apostolischen Segen Seiner Heiligkeit Papst Franziskus für ihre Bemühungen um den Umweltschutz und die Bewahrung der Schöpfung.

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