Tag Archives: Barockmusik

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Anders – Gemeinsam – farkli – birlikte

Barockmusik, Türkisches und Geschichten von Kampf und von der Liebe

Der Musiker Erdal Akkaya und caterva musica laden ein zu einer Reise in die gemeinsame Geschichte zweier Kulturen. 

BildMini- Konzertreihe im Rahmen von Westfalen Barock 2022 im Schloss Horst, Gelsenkirchen

 

Anders – Gemeinsam

farkli – birlikte

Termine: 

Teil 1: Sonntag, den 29.10., 
Teil 2: Sonntag, den 12.11. und 
Teil 3: Sonntag, den 26.11.2023

jeweils 17.00 Uhr bis ca 19.00 Uhr
In der Glashalle Schloss Horst, Turfstr. 21, Gelsenkirchen

Barockmusik, Türkisches und Geschichten von Kampf und von der Liebe

Der Musiker Erdal Akkaya und caterva musica laden ein zu einer Reise in die gemeinsame Geschichte zweier Kulturen. 

In einer dreiteiligen Konzertreihe versuchen sie, das „Andere“ – „farkli“ – zwischen den Kulturen sichtbar und hörbar zu machen und zu zeigen, dass es doch „Gemeinsam“ – „birlikte“ – geht. 

Musik von Lully, Rameau, Vivaldi, Buffardin – und auch Cantemir, Ali Ufki und Erda Akkaya

Mit Anekdoten und Geschichten über Gemeinsamkeiten und Unterschiede, Herausforderungen und Ergebnisse, Streit und Liebe, Wahres und Unwahres.

Spieler:

Erdal Akkaya – Baglaman
caterva musica – Barockorchester in Westfalen

Konflikte und Spannungen aber auch Liebesgeschichten und ungewöhnliche Begegnungen prägten die Beziehungen zwischen westeuropäischen Ländern und dem Osmanischen Reich über Jahrhunderte hinweg. Dies spiegelt sich besonders auch in der Musik wider. Der bekannte Musiker Erdal Akkaya ist zu Gast bei caterva musica, dem Barockorchester in Westfalen. Gemeinsam werden sie das Publikum mitnehmen auf eine spannende musikalische Reise durch die Zeit.

Dabei geht es in der dreiteiligen Konzertreihe um vier verschiedene Themenschwerpunkte:

* Der türkische Marsch: Der europäische Barock war vom Exotismus geprägt. Doch wie kam es dazu und wie sah es in Konstantinopel (heute Istanbul)  im 17. und 18. Jahrhundert aus?
* Einstimmig/ Mehrstimmig: bis heute ist die traditionellen türkische Musik einstimmig. Über 240 verschiedene Tonleitersystem prägen die Musik. In Europa dagegen entwickelte sich die Musik über Jahrhunderte hinweg von der Einstimmigkeit hin zur Mehrstimmigkeit. Doch wie klingt das eigentlich? Wie klingt Liebe und Freundschaft in den verschiedenen Systemen? 
Erdal Akkaya und caterva musica zeigen die parallelen Musikentwicklungen aus den verschiedenen Epochen.
* Improvisation – La Folia und la Ciacona sind zwei musikalische Tanzformen, die im gesamten Mittelmeerraum zu Hause sind, und den Barock in ganz Europa bestimmten. Wir spielen und improvisieren – anders und gemeinsam.
* La Espagnoletta – Im Barock nahm man es mit dem Instrumentarium nicht so genau, man nahm die Instrumente, die man gerade zur Hand hatte. Und so könnte sich eine im damals maurisch geprägten Spanien bekannte Meldoie zu einem mehrstimmigen Stück entwickelt haben.

 

Eintritt:

Um möglichst vielen Menschen den Konzertbesuch zu ermöglichen, kostet der Eintritt als Grundpreis 5.-EUR. Dazu gebe jeder zusätzlich, was er für angemessen hält. Eine entsprechende Spendenbescheinigung kann direkt ausgestellt werden.

Gegen Vorlage eines Nachweises können Studenten, Schüler, Auszubildende oder Sozialhilfeempfänger gibt es noch eine Ermäßigung: dann kostet der Eintritt nur 2.-EUR.

Kinder bis 18 Jahre haben freien Eintritt.

 

Und sonst:

Ab dem 20.Oktober gibt es wieder eine Gastronomie im Schloss Horst, und wir freuen uns sehr, dass sie unser Konzert versüßen werden: orientalische Süßspeisen treffen auf europäische. So können Sie, liebes Publikum, während des Konzertes auch einen kulinarischen Leckerbissen genießen, und auch für Getränke wird gesorgt. Bitte beachten Sie, dass dadurch Zusatzkosten entstehen.

 

Weitere Infos unter: Anders – Gemeinsam – caterva musica (caterva-musica.de)

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

caterva musica e.V.
Frau Elke Fabri
Turfstr. 21
45899 Gelsenkirchen
Deutschland

fon ..: 02368695006
fax ..: +49 (0)3212 6950067
web ..: https://caterva-musica.de/
email : fabri@caterva-musica.de

caterva musica kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „musikalische Schar“. 1998 wurde sie vom Musiker-Ehepaar Elke und Wolfgang Fabri gegründet und seitdem organisiert und geleitet. Das Ensemble setzt sich aus professionellen Musikern zusammen. Holzbläser, Streicher und Tastenspieler bilden den Kern des Kammerorchesters.
caterva musica ist im Ruhrgebiet zuhause und hebt sich hier durch ihre historische Aufführungspraxis ab. Die Mitglieder spielen auf originalen oder nach historischen Vorbildern rekonstruierten Instrumenten, die den besonderen Klang im Zusammenspiel ergeben.
Weitere Infos unter:
www.caterva-musica.de

Pressekontakt:

caterva musica e.V.
Frau Elke Fabri
Turfstr. 21
45899 Gelsenkirchen

fon ..: 02368695006
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Le parnasse française

Vom 11. bis 13. August 2023 ist der legendäre Gründer der Musica Antiqua Köln und Professor am Mozarteum Salzburg Reinhard Goebel zu Gast bei caterva musica in Gelsenkirchen.

BildIn öffentlichen Proben und einem Konzert wird er in die Besonderheiten französischer Musik des
17. und 18. Jahrhunderts einführen.

Warum französische Barockmusik?

In Deutschland entstand im Spätbarock der sogenannte „vermischte Geschmack“, der in der Musik die unterschiedlichsten Stilrichtungen, vor allem aber die beiden gegensätzlichen Stile Italiens und Frankreichs miteinander verband. Während die italienische Musik geprägt war von Affekten, willkürlichen Veränderungen, Improvisation und Lebensfreude, war die französische Musik eher dem Tanz und damit ganz klar vorgegebenen rhythmischen Figuren verbunden. Mit viel Detailverliebtheit
wurde auch die kleinste Verzierung festgelegt, kunstvoll und äußerst genau. Denn um tanzbar zu sein, bedurfte es in der Musik ganz klarer Strukturen. Die deutschen Komponisten des Barock vereinten in ihrer Musik nach ihrem eigenen Gusto beide Stile. So entstand eine Musik, die in ihrer Lebendigkeit, Farbigkeit und Vielfalt einzigartig war und richtungsweisend für die kommende Epoche der Klassik wurde.
Als Reinhard Goebel seine musica antiqua Köln in den 70er Jahren gründete, spielten sie in den ersten Jahren fast ausschließlich französische Barockmusik. Diese Zeit habe, so Reinhard Goebel, auch seine Herangehensweise an deutsche Komponisten wie Telemann oder Bach sehr geprägt. Caterva musica dagegen hat sich bisher hauptsächlich mit dem italienischen Stil befasst und sich auf diesem Wege der Musik des vermischten Geschmacks genähert. Nun ist es an der Zeit, einmal die
Perspektive zu wechseln. Mit Reinhard Goebel hat caterva musica dafür einen Spezialisten gewonnen, der nicht nur unzählige vielgerühmte und prämierte Aufnahmen mit französischer Barockmusik mit der Deutschen Grammophon veröffentlicht hat, sondern auch die Musik zu dem Film „Der König tanzt“.
Le Parnasse francais Französische Musik zwischen 1680 und 1740 | 13.08.2023 um 17:00 Uhr Im Schloss Horst, Gelsenkirchen

Öffentliche Proben am 11.August |15.00 bis 18.00 Uhr und 12.08. um 10.00 bis 13.00 Uhr

Am 13.August um 17.00 Uhr findet somit das Konzert „Le parnasse francais“ im Schloss Horst, Gelsenkirchen statt mit Werken von Charpentier, Couperin, Marais, Leclair und Corette, moderiert und einstudiert von Prof. Reinhard Goebel. Es spielt caterva musica, Barockorchester in Westfalen mit Elke Fabri, Wolfgang Fabri, Katharina Fabri, Michael Glatz, Imola Gombos, Jörg Lühring, Constanze Kästner, Junko Miki, Ada Tanir. In zwei öffentlichen Proben am 11. und 12.08. sind die Zuschauer herzlich eingeladen mitzuerleben, welche Besonderheiten diese Musik beinhaltet und wie sich dies auf die Interpretation auswirkt.

Probenbesuch nur nach Voranmeldung: caterva-musica.de/kontakt
 

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

caterva musica e.V.
Frau Elke Fabri
Paulstr. 6b
45739 Oer-Erkenschwick
Deutschland

fon ..: 01764 7337322
web ..: https://www.caterva-musica.de
email : fabri@caterva-musica.de

caterva musica kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „musikalische Schar“. 1998 wurde sie vom Musiker-Ehepaar Elke und Wolfgang Fabri gegründet und seitdem organisiert und geleitet. Das Ensemble setzt sich aus professionellen Musikern zusammen. Holzbläser, Streicher und Tastenspieler bilden den Kern des Kammerorchesters.
caterva musica ist im Ruhrgebiet zuhause und hebt sich hier durch ihre historische Aufführungspraxis ab. Die Mitglieder spielen auf originalen oder nach historischen Vorbildern rekonstruierten Instrumenten, die den besonderen Klang im Zusammenspiel ergeben.
Weitere Infos unter:
www.caterva-musica.de

Pressekontakt:

caterva musica@web.de
Herr Christian Fabri
Gustavsburger Weg 25a
55130 Mainz

fon ..: 01522 4140407
email : chr.fabri@caterva-musica.de