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Technik

Wie viel Vertrauen verdient eine Simulation?

Warum Entwickler Unsicherheiten kennen müssen, bevor virtuelle Modelle zur Entscheidungsgrundlage werden

BildEin Simulationsergebnis von 78 °C bei einer zulässigen Bauteiltemperatur von 80 °C sieht eindeutig aus. Doch ist das Bauteil damit tatsächlich sicher ausgelegt? Was passiert, wenn Verlustleistung, Materialkennwerte, Volumenstrom oder Wärmeübergang innerhalb ihrer realen Streuung variieren? Je stärker virtuelle Modelle Entwicklungsentscheidungen bestimmen, desto wichtiger wird eine bislang oft unterschätzte Frage: Wie belastbar ist das Ergebnis wirklich?

Die Aktualität zeigt sich auch in der Standardisierung. Im Februar 2026 veröffentlichte die NASA mit NASA-HDBK-7009B einen neuen Leitfaden für gute Modellierungs- und Simulationspraxis. Auch die ASME baut ihr Regelwerk zu Verification, Validation and Uncertainty Quantification (VVUQ) aus. Dahinter steht ein grundlegender Wandel: Nicht das möglichst präzise wirkende Simulationsergebnis entscheidet über die Qualität eines Modells, sondern dessen nachgewiesene Glaubwürdigkeit für den vorgesehenen Anwendungsfall.

Präzise gerechnet heißt nicht automatisch belastbar
„Das gefährlichste Simulationsergebnis ist nicht unbedingt ein falsches, sondern eines, das präzise aussieht und deshalb nicht mehr hinterfragt wird“, sagt Dipl.-Ing. (TU) Stefan Merkle, geschäftsführender Gesellschafter der Merkle CAE Solutions GmbH. „Erfahrung zeigt sich auch darin, zu erkennen, welche Annahmen ein Ergebnis dominieren und wo eine scheinbar komfortable Sicherheitsreserve plötzlich kritisch werden kann.“

Bei Multiphysics-Modellen gewinnt diese Frage zusätzlich an Bedeutung. Unsicherheiten können sich über mehrere physikalische Disziplinen fortpflanzen: Eine abweichende Verlustleistung verändert beispielsweise das Temperaturfeld, dieses beeinflusst Materialeigenschaften und thermische Dehnung, und damit schließlich Spannungen oder Verformungen.

Von 78 °C zur belastbaren Entscheidung
Für den Entwickler bedeutet das einen Perspektivwechsel. Statt lediglich einen Nominalwert zu berechnen, werden relevante Eingangsgrößen systematisch variiert. Parameter- und Sensitivitätsanalysen zeigen, ob beispielsweise Kühlmittelstrom, Kontaktwiderstand oder Verlustleistung das Ergebnis maßgeblich beeinflussen.
Aus der Aussage „78 °C“ wird damit eine technisch wesentlich wertvollere Information: Unter welchen Bedingungen hält das Konzept seine Grenze ein und wann nicht? Daraus können unmittelbar Entscheidungen entstehen: Kühlkanal ändern, Pumpenleistung anpassen, Toleranzen verschärfen, Material wechseln oder das vorhandene Design bewusst freigeben.

Mehr Simulation verlangt mehr Ingenieurwissen
Verification prüft, ob das mathematische Modell numerisch korrekt gelöst wird. Validation untersucht, wie gut es die reale Anwendung beschreibt. Uncertainty Quantification bewertet schließlich, wie Unsicherheiten der Eingangsgrößen und des Modells das Ergebnis beeinflussen. Genau diese Trennung wird wichtiger, wenn Simulation physische Versuche zunehmend ergänzt.
Dabei gilt: Ein komplexeres Modell ist nicht automatisch ein besseres Modell. Gerade bei gekoppelten Multiphysics-Simulationen entscheidet die fachgerechte Wahl von Randbedingungen, Materialmodellen, Kopplungsmethoden und sinnvollen Vereinfachungen über die Aussagekraft. Entscheidend ist nicht maximale Modellkomplexität, sondern ein Modell, dessen Genauigkeit und Grenzen für die konkrete Entwicklungsentscheidung bekannt sind.
Für Entwicklungsabteilungen ergibt sich daraus ein pragmatischer Ansatz: Erstens die Entscheidung definieren, die mit der Simulation getroffen werden soll. Zweitens die dafür relevanten Unsicherheiten und Einflussgrößen identifizieren. Drittens gezielt jene Größen durch Versuche absichern, die das Ergebnis tatsächlich dominieren. Simulation und physischer Test werden damit nicht als Alternativen betrachtet, sondern als iterativer Prozess: Messdaten validieren und verbessern das Modell; das Modell zeigt wiederum, welche Versuche den größten Erkenntnisgewinn liefern.

Genau dieser Abgleich zwischen virtuellem Modell und Realität ist entscheidend. In der Praxis von Merkle CAE werden Simulationsmethoden deshalb gezielt mit Versuchsdaten abgeglichen und weiterentwickelt. So entsteht aus einem Rechenergebnis eine belastbare Entscheidungsgrundlage.

Denn schlussendlich zählt nur eine Größe und zwar: „Ist mein Modell für genau die Entscheidung validiert, die ich damit treffen möchte?“

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Merkle CAE Solutions GmbH
Herr Stefan Merkle
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Das Unternehmen Merkle CAE Solutions GmbH in Heidenheim wurde 1989 als Merkle & Partner GbR von Luft- und Raumfahrtingenieur Stefan Merkle gegründet. Merkle CAE Solutions GmbH zählt zu den ersten und führenden Dienstleistern für ingenieurwissenschaftliche Berechnungen und Simulationen in Deutschland. Am Hauptsitz Heidenheim und den Niederlassungen Homburg/Saar und Erfurt bearbeiten die ca. 50 Mitarbeiter jedes Jahr rund 500 Kundenprojekte aus den Kerngebieten Strukturanalyse, Strömungssimulation und virtuelle Produktentwicklung. Zum Kundenkreis zählen namhafte Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Luft- und Raumfahrttechnik, der Automobilindustrie, der Konsumgüterindustrie und dem Schiffbau.

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Technik

Alle sehen dasselbe: arinda setzt in hybriden Creo-Schulungen auf die Meeting Owl

Mit der 360-Grad-Konferenzkamera von Owl Labs rücken Remote-Teilnehmer künftig genauso nah an Modell und Methodik heran wie die Konstrukteure vor Ort.

Urbar, 11.08.2026. arinda, Spezialist für methodische CAD-Schulungen rund um PTC Creo Parametric im deutschsprachigen Raum, erweitert seine hybriden Schulungsformate um die Meeting Owl 3. Die 360-Grad-Kamera sorgt dafür, dass zugeschaltete Teilnehmer Trainer, Raum und Bildschirmarbeit in einer Qualität erleben, die der Präsenz vor Ort in nichts nachsteht. Damit macht arinda einen Anspruch technisch greifbar, der die Schulungen von Anfang an prägt: verstehen statt nur bedienen.

Hybride Weiterbildung scheitert nicht am Inhalt, sondern an der Sicht. Wer per Video zugeschaltet ist, sah bislang oft nur einen starren Ausschnitt des Raums, verlor den Blickkontakt zum Trainer und konnte Zwischenfragen aus der Gruppe kaum akustisch folgen. Genau hier setzt arinda an. Die Meeting Owl erfasst den gesamten Schulungsraum in einem 360-Grad-Panorama und richtet den Fokus automatisch auf die Person, die gerade spricht. Acht Mikrofone nehmen Wortmeldungen im Umkreis von rund fünfeinhalb Metern auf, drei Lautsprecher tragen die Beiträge der Remote-Teilnehmer in den Raum zurück. So entsteht ein echter Dialog zwischen beiden Seiten, nicht nur eine Übertragung in eine Richtung.

Für die Zielgruppe von arinda ist das mehr als eine Komfortfrage. Konstruktionsmethodik lebt vom Nachvollziehen jedes Schritts, vom Blick auf den Modellbaum, von der Diskussion über die richtige Herangehensweise an ein Bauteil. Wenn dieser Austausch für alle gleich klar sichtbar und hörbar ist, profitieren zugeschaltete Konstrukteure genauso von der arinda-Konstruktionsmethodik wie die Teilnehmer im Raum. Entscheider gewinnen zusätzlich Flexibilität: Teams an verteilten Standorten lassen sich gemeinsam schulen, ohne dass alle anreisen müssen und ohne dass die Qualität der Weiterbildung darunter leidet.

Die neue Ausstattung erweitert die bestehenden Creo-Schulungsformate ohne sie zu ändern. Ob Einführung, Baugruppen, Flächenmodellierung oder Update-Schulung, arinda bietet seine praxisnahen Creo-Trainings damit wahlweise in Präsenz, remote oder hybrid an, jeweils mit demselben methodischen Anspruch. Besonders bei Formaten wie der Creo Update-Schulung, in denen es auf konkrete Funktionsdetails ankommt, zahlt sich die klare Sicht für alle Teilnehmer aus.

Der Leitgedanke bleibt: Durchblicken. Anwenden. Umsetzen.

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arinda
Herr Andreas Rind
Kirchstraße 9
56182 Urbar
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arinda unterstützt Maschinenbau- und Konstruktionsunternehmen im deutschsprachigen Raum dabei, PTC Creo Parametric nicht nur zu bedienen, sondern methodisch sicher einzusetzen. Im Mittelpunkt steht die arinda-Konstruktionsmethodik, die auf stabile, nachvollziehbare und wiederverwendbare Modelle abzielt. arinda ist bewusst kein PTC-Vertriebspartner, sondern versteht sich als unabhängiger Beratungs-, Methodik- und Schulungspartner rund um Creo.

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Technik

Alles auf Anfang beim Laborwägen: Wie Labore den neuen USP-Regeln begegnen

Schluss mit starren Intervallen: Die neuen USP-Richtlinien 41 und 1251 ermöglichen Laboren einen flexiblen, risikobasierten Ansatz bei der Waagenprüfung.

Rimbach | 4. August 2026 | Die Uhren im GMP-regulierten Labor ticken seit Februar dieses Jahres offiziell anders. Mit dem Inkrafttreten der neuen Richtlinien der US-Pharmakopöe, konkret den Kapiteln USP 41 und USP 1251, hat sich das Regelwerk beim Wägen grundlegend verschoben.

Vorbei sind die Zeiten, in denen starre Prüfintervalle den Arbeitsalltag wie ein enges Korsett einschnürten. Die Neuerung fegt den klassischen, täglichen Waagen-Check kurzerhand vom Tisch und ersetzt ihn durch einen flexiblen, risikobasierten Ansatz. Jedes Labor muss die Prüffrequenz seiner Messgeräte nun individuell im eigenen Qualitätsmanagementsystem definieren und über eine dokumentierte Risikoanalyse wasserdicht für Audits machen. Das bringt zwar handfeste Freiheiten im Alltag, schiebt den Verantwortlichen im Labor aber gleichzeitig eine spürbar größere Verantwortung zu.

Zentraler Dreh- und Angelpunkt der Normänderung ist die Pflicht zur Ermittlung der Messunsicherheit direkt bei der periodischen Kalibrierung nach dem Standard Euramet cg18. Theoretisch darf zwar jedes Labor diese Methode selbst anwenden, in der Praxis birgt das jedoch Fallstricke. Um Risiken bei Prüfungen zu minimieren, empfehlen Experten die Kalibrierung durch einen ISO/IEC-17025-akkreditierten Dienstleister.

Ein akkreditierter Prüfbericht garantiert die geforderte metrologische Rückführung auf das internationale Einheitensystem und hält behördlichen Prüfungen Stand. Zudem verlangt die USP nach jedem leistungsrelevanten Eingriff zwingend eine erneute Kalibrierung vor und nach dem Ereignis. Eine technische Hürde wartet außerdem auf Anwender von Mehrbereichswaagen: Die Prüfungen auf Genauigkeit und Wiederholbarkeit erfolgen künftig in jedem einzelnen Arbeitsbereich separat. Zwar klingt das Kriterium von maximal 0,05 Prozent Abweichung streng, entscheidend ist im Alltag jedoch die exakte Dokumentation aller Toleranzen im Prüfbericht, um Schwachstellen aufzudecken.

„Viele Labormitarbeiter betrachten die neuen Regeln im ersten Moment wie eine bittere Pille, weil sie alle Standardarbeitsanweisungen komplett umkrempeln müssen“, erklärt Patrik Schwab, Geschäftsführer von Waagen-Kissling. „Aber bei genauem Hinsehen entpuppt sich die Reform als echter Befreiungsschlag. Der Abschied vom täglichen Kontroll-Marathon kann je nach Laboranforderung massig Zeit und Ressourcen sparen. Die USP nähert sich zudem spürbar an das europäische Arzneibuch Ph. Eur. 2.1.7 an. Wer europäische und US-amerikanische Vorgaben einhalten muss, spart durch diese Teilharmonisierung im Betrieb doppelten Aufwand. Man muss nur einmal die Hausaufgaben machen, die Risikoanalyse sauber aufsetzen und die operativen Sicherheitsfaktoren im Blick behalten. Wer jetzt zügig handelt und seine Prozesse anpasst, geht völlig entspannt und ohne weiche Knie in das nächste behördliche Audit.“

Zur Unterstützung der Anwender empfiehlt sich im täglichen Betrieb das kontinuierliche Monitoring des sogenannten Sicherheitsfaktors. Dieser operative Sicherheitsabstand zwischen der anwenderdefinierten kleinsten Nettoeinwaage und der berechneten Mindesteinwaage fängt Schwankungen durch wechselnde Bediener oder Umgebungsbedingungen wie ein Stoßdämpfer auf. Für stabile Laborbedingungen gilt ein Sicherheitsfaktor von zwei als ideal. Bei der praktischen Umsetzung und der fälligen Überarbeitung der laborinternen SOPs müssen Verantwortliche nun zügig aktiv werden, um den nahtlosen Übergang im eigenen Betrieb zu garantieren.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Waagen Kissling
Herr Patrik Schwab
Bahnhofstraße 17a
64668 Rimbach
Deutschland

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Über Waagen-Kissling

Waagen-Kissling ist ein auf Labor- und Industriewägetechnik spezialisierter Fachbetrieb mit Sitz in Rimbach (Hessen). Das 1970 gegründete Unternehmen vereint Vertrieb und herstellerunabhängige Serviceleistungen unter einem Dach. Als akkreditiertes Kalibrierlabor nach DIN EN ISO/IEC 17025 führt der Betrieb DAkkS-Kalibrierungen durch und unterstützt Unternehmen über den gesamten Lebenszyklus ihrer Wägesysteme hinweg.

Weitere Infos unter: waagen-kissling.de

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Technik

Die Industrie investiert Milliarden in KI – und übersieht einen entscheidenden Produktivitätsfaktor

Warum Licht bei intelligenten Produktionsprozessen eine Schlüsselrolle übernimmt.

BildKünstliche Intelligenz ist in der Industrie angekommen. Laut der aktuellen Bitkom-Studie 2026 ist KI bereits in 40 Prozent der deutschen Industrieunternehmen produktiv im Einsatz, weitere 38 Prozent planen ihre Einführung. Gleichzeitig bauen immer mehr Anwendungen in Produktion und Engineering auf KI auf oder werden durch sie deutlich leistungsfähiger.
Doch während sich die Diskussion vor allem um Algorithmen, Software und Rechenleistung dreht, gerät eine grundlegende Voraussetzung erfolgreicher Produktion häufig in den Hintergrund: die Qualität der Informationen, auf denen Menschen und Maschinen ihre Entscheidungen treffen.

„Wer mit Produktionsleitern spricht, hört selten zuerst die Frage nach der nächsten KI-Anwendung“, sagt Jan Schiga, Geschäftsführer der LED2WORK GmbH. „Viel häufiger geht es darum, Prozesse stabil zu halten, Fehler zu vermeiden und Mitarbeitenden die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt bereitzustellen.“

LED2WORK entwickelt seit 2007 industrielle LED-Lichtlösungen für Maschinen, Arbeitsplätze und Produktionsumgebungen und gehört damit zu den Unternehmen der ersten Stunde im Bereich industrieller LED-Technologie.

Aus der täglichen Zusammenarbeit mit Maschinenbauern und Industrieunternehmen entstand eine klare Erkenntnis: Je intelligenter Produktionsprozesse werden, desto wichtiger wird die Qualität der Informationen, die Menschen im Arbeitsalltag erfassen können.

Digitalisierung entscheidet sich auch auf dem Shopfloor
Ob Montage, Qualitätsprüfung, Wartung oder Maschinenbedienung; jeden Tag müssen Mitarbeitende Bauteile beurteilen, Oberflächen kontrollieren, Anzeigen ablesen oder Maschinenzustände richtig bewerten. Bereits kleine Wahrnehmungsfehler können Nacharbeit, Ausschuss oder ungeplante Stillstände verursachen.

Informationsqualität entsteht nicht erst durch Sensoren oder Software. Licht ist der erste Schritt in der Informationskette – und häufig der, der über Erfolg oder Misserfolg nachgelagerter Prozesse entscheidet.
Mit wachsender Automatisierung verändert sich die Rolle von Licht zunehmend. Moderne Lichtlösungen unterstützen heute nicht nur Montage- oder Wartungsarbeiten. Signalleuchten visualisieren Maschinenzustände, lineare Lichtsysteme strukturieren Arbeitsbereiche und Licht hilft dabei, Informationen schneller und intuitiver zu erfassen. Gerade vor dem Hintergrund von Fachkräftemangel und steigender Prozesskomplexität gewinnt diese Form der visuellen Unterstützung an Bedeutung.

Erfahrung schafft neue Perspektiven
Diese Entwicklung begleitet LED2WORK seit Jahren mit eigenen Innovationen. Bereits früh entwickelte das Unternehmen eine der ersten LED-Maschinenrohrleuchten mit hoher Schutzart und setzte später mit einer der ersten vollständig IO-Link-fähigen Maschinenleuchten neue Maßstäbe für die Integration von Licht in digitale Produktionsumgebungen. Entwicklung und Fertigung erfolgen bis heute in Deutschland.

„Wir verstehen Licht nicht mehr ausschließlich als Beleuchtung“, erklärt Schiga. „Es wird zunehmend Teil moderner Informations- und Kommunikationsprozesse. Genau diese Entwicklung beschreiben wir mit unserem Leitgedanken Intelligence in Light. Unser Ziel ist es, Informationen dort sichtbar zu machen, wo sie Menschen im Produktionsalltag bei sicheren und schnellen Entscheidungen unterstützen.“

Auf der SPS in Nürnberg zeigt LED2WORK im Herbst die neue Serie FlexLED II: flexible LED-Streifen für Maschinensignalisierung und IO-Link-gesteuerte Prozessvisualisierung, sowie die SYSTEMLED SurfaceOne, eine VDA-16-konforme Prüfplatzleuchte für die Oberflächenkontrolle im automobilen und Konsumgüterumfeld.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

LED2WORK GmbH
Herr Jan Schiga
Stuttgarter Straße 13A
75179 Pforzheim
Deutschland

fon ..: 49 7231 449 20-00
web ..: https://www.led2work.com/de/
email : info@led2work.com

LED2WORK entwickelt Licht für industrielle Leistung. Unter dem Motto „Intelligence in Light“ entstehen am Standort Pforzheim intelligente Beleuchtungs- und Signalisierungslösungen, die Qualität, Produktivität, Ergonomie und Prozesssicherheit in industriellen Anwendungen unterstützen.

Das Unternehmen begleitet Kunden aus Maschinenbau, Automation, Fertigung, Qualitätssicherung sowie Lebensmittel- und Präzisionsindustrie mit Lichtlösungen, die weit über reine Beleuchtung hinausgehen. Ob Arbeitsplatz, Maschine oder automatisierte Anlage; LED2WORK versteht Licht als Werkzeug zur Verbesserung industrieller Prozesse.

Entwicklung, Montage und Qualitätssicherung erfolgen in Deutschland. Ergänzt wird die europäische Präsenz durch die LED2WORK Inc. in Chicago, die Kunden in Nordamerika eine hohe Produktverfügbarkeit sowie schnellen und direkten Support bietet. Ergebnis sind robuste, langlebige und praxisorientierte Lösungen für moderne Produktionsumgebungen.

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Technik

Gezieltes Monitoring hält Trafos maximal fit

EMH präsentiert HYDROCAL-Produktreihe auf der TLM 2026

BildLeistungstransformatoren zuverlässig betreiben und die Wartung der Anlagen optimal organisieren: Passend zu den Themenschwerpunkten der TLM 2026, präsentiert die EMH Energie-Messtechnik GmbH im Rahmen der begleitenden Fachausstellung die gesamte Bandbreite der HYDROCAL-Produktreihe.

Basierend auf dem bewährten Verfahren der Gas-in-Öl-Analyse (DGA), ermöglicht die HYDROCAL-Technologie sowohl das Online-Monitoring unter Einsatz fest installierter Geräte als auch punktuelle Kontrollen mit Hilfe mobiler Prüftechnik. Alle von EMH angebotenen HYDROCAL-Systeme sind standardmäßig auf die Erfassung der Ölfeuchte sowie der wichtigsten Schlüsselgase Wasserstoff und Kohlenmonoxid ausgelegt. Je nach Anforderung stehen unterschiedliche Gerätevarianten zur Verfügung, die darüber hinaus weitere Parameter wie die Konzentration von Kohlendioxid, Methan, Azetylen, Äthylen oder Ethan erfassen. Für den Offshore-Einsatz sind HYDROCAL-Systeme in besonders robusten Gehäusen untergebracht, um die empfindliche Sensorik vor extremen Umweltbedingungen zu schützen.

Ältere Trafos leicht nachrüstbar

HYDROCAL-Systeme von EMH zeichnen sich durch einfache Montage an einem vorhandenen Ventil des Transformators sowie leichte Bedienbarkeit aus. Je nach Gerätetyp bieten optionale analoge Eingänge die Möglichkeit, zusätzliche Sensoren in die Überwachungsfunktion zu integrieren. Die Flexibilität der HYDROCAL-Technologie hinsichtlich der Anpassung an spezifische Anforderungen erleichtert insbesondere die Nachrüstung älterer Leistungstransformatoren, die via Online-DGA gegenüber plötzlichen Ausfällen maximal abgesichert sind.

Im Mittelpunkt der EMH-Präsentation anlässlich der Transformer Life Management Konferenz TLM 2026 (Congressforum Frankenthal, 21. – 22. September) stehen Produkte der neuesten Generation HYDROCAL genX. Neben der umfassenden Online-Überwachung von Leistungstransformatoren eignen sich die Systeme auch für den Einsatz in Verbindung mit anderen ölgefüllten Geräten wie beispielsweise Mess- oder Schutztransformatoren, CTs/PTs oder Leistungsschaltern.

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EMH Energie-Messtechnik GmbH
Frau Hilke Schamlott
Vor dem Hassel 2
21438 Brackel
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Über EMH Energie-Messtechnik GmbH

Die 1984 gegründete EMH Energie-Messtechnik GmbH ist spezialisiert auf Prüftechnik für die Energiemesstechnik. Das mittelständische Unternehmen mit Sitz in Brackel entwickelt und produziert Präzisionsmess- und -Prüfgeräte für den Bereich Strom, Spannung und Leistung sowie Online-Analysegeräte für das Isolieröl von Leistungstransformatoren. Neben Standardprodukten liefert EMH kundenspezifische Individuallösungen in Form von Sonderanfertigungen. Die Produkte werden im Rahmen der Prüfung von Elektrizitätszählern bei eichrechtlich zugelassenen Prüfstellen und bei Verteilernetzbetreibern bzw. Messstellenbetreibern sowie bei Herstellern von Elektrizitätszählern verwendet. Zum Leistungsspektrum von EMH gehört auch die Kalibrierung von Standards für elektrische Messgrößen. Die Kalibrier- und Messmöglichkeiten der EMH sind in der offiziellen Datenbank der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) deklariert: für Niederfrequenzmessgrößen bis 92 ppm und für Gleichstrommessgrößen bis 230 ppm.

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