Tag Archives: Kassendaten

Wirtschaft

Kassennachschau ohne Vorwarnung: Gratis-Check zeigt in fünf Minuten, ob Kassendaten prüfungsfest sind

Der Readiness-Check bewertet in 17 Fragen und rund fünf Minuten die Prüfungsbereitschaft eines Unternehmens in sechs Themenfeldern.

BildConsult-SK veröffentlicht kostenlosen Kassendaten-Readiness-Check und ein neues Whitepaper zur Kassendaten-Compliance 2026 – anonym, ohne Anmeldung und mit konkretem Maßnahmenplan für Handelsunternehmen mit SAP.

Minden, 24.07.2026. Die Kassennachschau kommt ohne Ankündigung – und sie kommt wieder häufiger: Seit 2025 setzen die Finanzämter das unangekündigte Kontrollinstrument nach § 146b AO verstärkt ein, während DSFinV-K-Exporte längst maschinell und vollständig statt stichprobenartig analysiert werden. Mit dem Aktionsplan gegen Steuer- und Finanzkriminalität vom 16. Juli 2026 hat die Bundesregierung zudem eine weitere Verschärfung angekündigt, darunter eine Verlängerung der Aufbewahrungsfristen für Buchungsbelege auf 15 Jahre und KI-gestützte Datenanalysen. Für Handelsunternehmen mit hohem Bon-Volumen stellt sich damit nicht mehr die Frage, ob geprüft wird, sondern ob sie in dem Moment liefern können, in dem der Prüfer im Laden steht.

Genau dafür stellt die Consult-SK GmbH, SAP Silver Partner aus Minden, ab sofort zwei kostenlose Werkzeuge bereit: den Kassendaten-Readiness-Check und das Whitepaper „Kassendaten im Visier: Fiskalisierung, Kassennachschau und der Weg zum präventiven Tax Compliance Management“.

Der Readiness-Check bewertet in 17 Fragen und rund fünf Minuten die Prüfungsbereitschaft eines Unternehmens in sechs Themenfeldern – von der TSE-Signaturkette über die DSFinV-K-Exportfähigkeit und die Archivierung bis zur Kassennachschau-Organisation in den Filialen. Das Ergebnis: ein Readiness-Score mit Ampel-Bewertung je Themenfeld und ein priorisierter Maßnahmenplan als PDF. Der Check läuft vollständig im Browser; es werden keine Daten gespeichert oder übertragen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Das begleitende Whitepaper (11 Seiten, Stand Juli 2026) ordnet auf dieser Basis die Rechtslage ein, beschreibt die sieben häufigsten Schwachstellen aus der Prüfungspraxis und zeigt, warum ein präventives Tax Compliance Management System mehr ist als Risikovorsorge: Ein eingerichtetes innerbetriebliches Kontrollsystem kann nach dem Anwendungserlass zu § 153 AO als Indiz gegen Vorsatz und Leichtfertigkeit wirken – ein Aspekt, der mit der im Aktionsplan angekündigten Einschränkung der strafbefreienden Selbstanzeige zusätzlich an Gewicht gewinnt.

„Bei der Kassennachschau zählt nur, was in diesem Moment vorzeigbar ist. Ein Export, der nicht zeitnah zur Verfügung steht, ist im Ernstfall keiner. Mit dem Readiness-Check sehen Unternehmen in fünf Minuten, wo sie stehen – ehrlich, anonym und ohne dass wir dafür eine E-Mail-Adresse verlangen“, sagt Stephan Kaup, Geschäftsführer der Consult-SK GmbH.

Beide Angebote sind ab sofort kostenlos verfügbar:

* Kassendaten-Readiness-Check: https://receipt4s.de/kassendaten-readiness-check/
* Whitepaper „Kassendaten im Visier“: https://receipt4s.de/whitepaper-kassendaten-compliance/

_Hinweis: Der Aktionsplan gegen Steuer- und Finanzkriminalität ist zum Zeitpunkt der Veröffentlichung eine politische Absichtserklärung; erste Gesetzentwürfe wurden für August 2026 angekündigt. Whitepaper und Check gehen von einer Umsetzung im Wesentlichen wie angekündigt aus._

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Consult-SK GmbH
Frau Sandra Spönemann
Simeonsplatz 2
32423 Minden
Deutschland

fon ..: 057178343521
web ..: https://receipt4s.de
email : sandra.spoenemann@consult-sk.de

Die Consult-SK GmbH mit Sitz in Minden ist SAP Silver Partner und DSAG-Mitglied und entwickelt SAP-integrierte Softwarelösungen für Procurement, Finance und Sales. Mit dem SAP-zertifizierten AddOn Receipt4S® archivieren Handelsunternehmen ihre Kassendaten KassenSichV- und GoBD-konform in SAP ERP, S/4HANA und SAP CAR – inklusive TSE-Signaturen, automatisierter Vollständigkeitskontrolle und DSFinV-K-Export für Z1-, Z2- und Z3-Zugriffe. Täglich werden über 20 Millionen Bons revisionssicher archiviert, im Einsatz unter anderem bei tegut…, Ernsting’s family, DOHLE und Porta. Mehr unter https://receipt4s.de und https://consult-sk.com.

Pressekontakt:

Consult-SK GmbH
Frau Sandra Spönemann
Simeonsplatz 2
32423 Minden

fon ..: 057178343521
email : sandra.spoenemann@consult-sk.de

Wirtschaft

DSFinV-K: Warum Unternehmen ihre Kassendaten frühzeitig auf den Prüfstand stellen sollten

Wenn das Finanzamt Kassendaten anfordert, zählt jede Minute. Der Beitrag zeigt, wie Unternehmen DSFinV-K-Exporte vorbereiten und Prüfungsrisiken vermeiden.

BildViele Unternehmen beschäftigen sich erst dann mit dem Thema DSFinV-K, wenn eine Betriebsprüfung oder Kassen-Nachschau bevorsteht. Genau das kann jedoch zum Problem werden. Denn in einer Prüfung genügt es nicht, Umsätze oder Tagesabschlüsse vorzulegen. Gefordert sind vollständige, strukturierte und maschinell auswertbare Kassendaten, die den gesetzlichen Anforderungen entsprechen.

DSFinV-K steht für _Digitale Schnittstelle der Finanzverwaltung für Kassensysteme_ und bildet dabei die Grundlage für den standardisierten Export von Daten aus elektronischen Kassensystemen. Sie sorgt dafür, dass die Finanzverwaltung Informationen in einer einheitlichen Struktur prüfen kann. Für Unternehmen bedeutet das: Nicht der Begriff DSFinV-K ist entscheidend, sondern die Frage, ob die eingesetzte Kasse die erforderlichen Daten jederzeit korrekt und vollständig bereitstellen kann.

In der Praxis zeigt sich häufig, dass viele Betriebe zwar über moderne Kassensysteme verfügen, die Exportfunktion jedoch nie getestet haben. Erst im Prüfungsfall wird deutlich, ob Zahlungsarten korrekt hinterlegt sind, Stammdaten vollständig erfasst wurden oder notwendige Informationen fehlen. Deshalb empfehlen Experten, regelmäßige Testexporte durchzuführen und die Abläufe im Unternehmen klar zu definieren.

Besonders wichtig ist das Zusammenspiel von DSFinV-K, Technischer Sicherheitseinrichtung (TSE) und den Anforderungen der GoBD. Während die TSE Kassenvorgänge gegen nachträgliche Manipulation schützt, stellt DSFinV-K die strukturierte Bereitstellung der Daten sicher. Gemeinsam bilden sie die Grundlage einer prüfungssicheren Kassenführung.

Auch bei einem Kassenwechsel oder der Einführung neuer Systeme sollten Unternehmen die spätere Prüfungsfähigkeit im Blick behalten. Historische Daten müssen weiterhin nachvollziehbar bleiben und auf Anforderung bereitgestellt werden können. Gleiches gilt für Cloud-Lösungen, bei denen Daten kurzfristig verfügbar sein müssen.

Wer seine Prozesse frühzeitig organisiert, Verantwortlichkeiten festlegt und die Exportfunktion regelmäßig überprüft, schafft die Voraussetzungen für eine reibungslose Prüfung. So wird DSFinV-K von einer vermeintlich komplexen Pflicht zu einem festen Bestandteil einer professionellen und rechtssicheren Kassenorganisation.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

REA Card GmbH
Frau Larissa Feldmann
Teichwiesenstraße 1
64367 Mühltal
Deutschland

fon ..: +49(0) 6154 / 638 – 200
web ..: https://www.rea-card.de/
email : presse@rea-card.de

REA Card zählt zu den führenden Anbietern innovativer Zahlungs- und Kassensysteme. Seit 1988 entwickelt und vertreibt das Unternehmen zuverlässige EC-Terminals, moderne Kassenlösungen und leistungsstarke Software für diverse Branchen – stets mit dem Anspruch an höchste Qualität, Sicherheit und persönlichen Service. Als familiengeführtes Unternehmen legt REA Card besonderen Wert auf langfristige Partnerschaften und individuelle Betreuung seiner Kunden.

Pressekontakt:

REA Card GmbH
Frau Larissa Feldmann
Teichwiesenstraße 1
64367 Mühltal

fon ..: +49(0) 6154 / 638 – 200
email : presse@rea-card.de

Wirtschaft

GDPdU und GoBD: Was Unternehmen bei Kassendaten und Betriebsprüfungen beachten müssen

Viele Unternehmen kennen noch den Begriff GDPdU. Doch heute stehen GoBD, Kassendaten und digitale Prüfungen im Fokus. Der Ratgeber erklärt die wichtigsten Pflichten.

BildSpätestens bei einer Betriebsprüfung taucht in vielen Unternehmen eine Frage auf: Sind die Kassendaten vollständig, nachvollziehbar und jederzeit verfügbar? Obwohl der Begriff GDPdU, die Abkürzung für _Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen_, offiziell seit Jahren überholt ist, wird er im Geschäftsalltag weiterhin häufig verwendet. Gemeint ist meist die Fähigkeit, steuerlich relevante Daten so bereitzustellen, dass sie von der Finanzverwaltung geprüft und ausgewertet werden können.

Heute bilden vor allem die GoBD _(= Grundsätze zur ordnungsgemäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff)_ die Grundlage für die digitale Nachvollziehbarkeit von Geschäftsvorfällen. Für Unternehmen bedeutet das, dass elektronische Kassensysteme Daten vollständig erfassen, sicher speichern und im Prüfungsfall in einer geeigneten Form bereitstellen müssen. Ein einfacher Ausdruck oder PDF-Bericht reicht dafür in der Regel nicht aus.

Besondere Bedeutung kommt dem Export von Kassendaten zu. Die Finanzverwaltung verlangt maschinell auswertbare Informationen, die sich strukturiert bereitstellen lassen. Unternehmen sollten daher bereits im laufenden Betrieb wissen, wie Datenexporte funktionieren und wer im Ernstfall dafür verantwortlich ist. Erst wenn Prozesse klar definiert sind, lassen sich Prüfungen ohne Zeitdruck bewältigen.

Auch bei einem Wechsel des Kassensystems endet die Verantwortung nicht. Frühere Daten müssen weiterhin nachvollziehbar archiviert und auf Anforderung bereitgestellt werden können. Ebenso wichtig ist eine aussagekräftige Verfahrensdokumentation, die beschreibt, wie die Systeme genutzt werden und welche Abläufe im Unternehmen gelten.

Zunehmend setzen Betriebe zudem auf Cloud-Lösungen. Diese bieten zwar hohe Flexibilität, stellen Unternehmen jedoch vor die Aufgabe, Daten jederzeit kurzfristig verfügbar zu halten. Entscheidend ist nicht der Speicherort, sondern die Fähigkeit, benötigte Informationen schnell und vollständig bereitzustellen.

Darüber hinaus gehören Themen wie die elektronische Kassenmeldung, die Belegausgabe und die sichere Archivierung inzwischen zum festen Bestandteil einer ordnungsgemäßen Kassenführung. Wer sich frühzeitig mit diesen Anforderungen beschäftigt, reduziert Risiken und schafft die Grundlage für einen reibungslosen Prüfungsablauf.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

REA Card GmbH
Frau Larissa Feldmann
Teichwiesenstraße 1
64367 Mühltal
Deutschland

fon ..: +49(0) 6154 / 638 – 200
web ..: https://www.rea-card.de/
email : presse@rea-card.de

REA Card zählt zu den führenden Anbietern innovativer Zahlungs- und Kassensysteme. Seit 1988 entwickelt und vertreibt das Unternehmen zuverlässige EC-Terminals, moderne Kassenlösungen und leistungsstarke Software für diverse Branchen – stets mit dem Anspruch an höchste Qualität, Sicherheit und persönlichen Service. Als familiengeführtes Unternehmen legt REA Card besonderen Wert auf langfristige Partnerschaften und individuelle Betreuung seiner Kunden.

Pressekontakt:

REA Card GmbH
Frau Larissa Feldmann
Teichwiesenstraße 1
64367 Mühltal

fon ..: +49(0) 6154 / 638 – 200
email : presse@rea-card.de