Tag Archives: E-Rechnung

Uncategorized

E-Rechnung: Ab 2027 greift die Versandpflicht für Unternehmen über 800.000 Euro Umsatz

Ein PDF ist noch keine E-Rechnung. Rechtlich zählt nur ein strukturiertes Format wie ZUGFeRD oder XRechnung. Empfangen muss jedes Unternehmen bereits, gesendet wird ab 2027 gestaffelt.

BildDarmstadt, im August 2026 – Die Einführung der E-Rechnung im deutschen B2B-Geschäftsverkehr geht auf das Wachstumschancengesetz zurück und erfolgt in Stufen. Seit dem 1. Januar 2025 muss jedes inländische Unternehmen E-Rechnungen empfangen und verarbeiten können, ohne dass der Absender vorher zustimmt. Eine Übergangsfrist gibt es für diese Empfangspflicht nicht.

Für den Versand gelten längere Fristen: Ab dem 1. Januar 2027 müssen Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Vorjahresumsatz elektronisch fakturieren, ab dem 1. Januar 2028 alle übrigen im B2B-Geschäftsverkehr. Ausgenommen bleiben Kleinbetragsrechnungen bis 250 Euro, Fahrausweise und Rechnungen an Privatpersonen.

Entscheidend ist der Unterschied zwischen einer PDF und einer E-Rechnung. Rechtlich gilt nur ein strukturiertes, maschinenlesbares Format als E-Rechnung. In Deutschland sind das ZUGFeRD, ein PDF mit eingebettetem XML, das Menschen und Maschinen lesen können, sowie die XRechnung als reines XML, das öffentliche Auftraggeber verpflichtend fordern. Beide folgen der europäischen Norm EN 16931. Wer an Behörden fakturiert, benötigt zusätzlich die Leitweg-ID des Empfängers im Feld Käufer-Kennung.

Für Unternehmen stellt sich damit weniger die Frage nach dem Format als nach dem Weg dorthin. In der Praxis stehen zwei Ansätze nebeneinander: ein separates Konverter-Werkzeug, das Rechnungsdaten nachträglich umwandelt, oder eine Faktura, die das strukturierte Format direkt beim Versand erzeugt. In der Unternehmenssoftware teamspace ist der zweite Weg umgesetzt: ZUGFeRD und XRechnung entstehen beim Versand automatisch aus der fertigen Rechnung, das Format ist pro Auftraggeber hinterlegt. Eingehende E-Rechnungen erkennt das System am Anhang und legt daraus eine Eingangsrechnung mit ausgelesenen Feldern an.

Praktischer Hinweis für Betriebe, die noch nicht umgestellt haben: Wer den Empfang zuerst einrichtet, erfüllt die bereits geltende Pflicht und muss für den späteren Versand nur noch die Formate aktivieren. Einen Überblick über den gesamten Abrechnungsweg vom Angebot bis zum Mahnwesen gibt die Übersicht zur Rechnungssoftware.

Über teamspace und die 5 POINT AG
teamspace ist eine Unternehmenssoftware für Dienstleister, die Projekte, Zeiterfassung, Abrechnung, CRM, Ticketsystem und Personalverwaltung in einer Anwendung führt. Entwickelt und betrieben wird sie von der 5 POINT AG, einer 1999 gegründeten Aktiengesellschaft aus Darmstadt. Rund 400 Unternehmen mit über 20.000 Nutzern im deutschsprachigen Raum arbeiten mit der Software. Entwickelt wird in Darmstadt, betrieben wird in einem nach ISO/IEC 27001 zertifizierten Rechenzentrum in Frankfurt am Main. Weitere Informationen: teamspace.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

5 POINT AG
Herr Marvin Halter
Rheinstraße 40-42
64283 Darmstadt
Deutschland

fon ..: +4961511309718
web ..: https://www.5point.de
email : halter@5point.de

Die 5 POINT AG aus Darmstadt entwickelt seit 1999 die Unternehmenssoftware teamspace, die Projekte, Zeiterfassung, Abrechnung, CRM, Ticketsystem und Personalverwaltung in einer Anwendung führt. Rund 400 Dienstleister mit über 20.000 Nutzern im deutschsprachigen Raum arbeiten damit. Entwickelt wird in Darmstadt, betrieben in einem nach ISO/IEC 27001 zertifizierten Rechenzentrum in Frankfurt am Main. Die Aktiengesellschaft ist eigenfinanziert.

Pressekontakt:

5 POINT AG
Herr Marvin Halter
Rheinstraße 40-42
64283 Darmstadt

fon ..: +4961511309718
email : halter@5point.de

Wirtschaft

Fisklmate startet exklusive Partnerschaft mit Fiskl: KI-native Buchhaltung für den deutschen Mittelstand

Rechtzeitig zur Einführung den strengeren Vorgaben bei der E-Rechnung bringt Fisklmate eine globale KI-native Buchhaltungsplattform mit lokaler Finance-as-a-Service-Expertise nach Deutschland.

BildMünchen, 04. August 2026

Unternehmen in Deutschland kennen die Herausforderungen: Compliance-Vorgaben verschärfen sich, der Empfang elektronischer Rechnungen ist bereits verpflichtend, und ab 2027 wird die strukturierte B2B-E-Rechnung zur Pflicht. Gleichzeitig fehlt es an qualifiziertem Personal – bei Unternehmen ebenso wie bei Steuerkanzleien. Der Druck, diese Lücke durch Digitalisierung zu schließen, wächst. Was Unternehmer:innen dabei nicht wollen: eine weitere Self-Service-App. Was sie brauchen: einen Partner, der mitwächst.Und genau das bietet Fisklmate.

Wir von Fisklmate erledigen deine Finanzen mit KI und kümmern uns um Planung, Buchhaltung, Lohn und Jahresabschluss.
Mit unserer Software behältst du immer den Überblick über deine Finanzen in Echtzeit. Dahinter steht das Fisklmate Team, das alles rund um deine Finanzen erledigt: unsere Finanz-Assistenten, genannt Digital MATES, sowie Experten und Expertinnen erledigen Buchhaltung, Lohnabrechnung und Jahresabschluss, der KI-Finance MATE „Fi“ macht Finanzanalysen u.v.m.

André Lönne, Co-Founder von Fisklmate: „Wir haben unseren Finance-as-a-Service für Unternehmer:innen entwickelt, die wachsen wollen, ohne eine eigene Finanzabteilung aufzubauen. Mit Fiskl haben wir den passenden Technologiepartner gefunden und seine globale KI-native Plattform in unsere Servicepakete integriert. Natürlich speziell für Deutschland konfiguriert, mit GoBD- & DSGVO-konformer Belegführung, XRechnung- und ZUGFeRD-E-Rechnung sowie integriertem deutschem HGB.“

Im Kern von Fisklmate arbeitet die KI-Engine von Fiskl
Das ist eine KI-native Buchhaltungsplattform für Unternehmen und Steuerkanzleien mit internationaler Ausrichtung, die bereits von mehreren zehntausend Kunden in 207 Ländern genutzt wird.

Fiskls Engine erfasst und liest Belege und Rechnungen, kategorisiert Transaktionen, gleicht Konten und Währungen ab und bereitet Reportings vor – nicht als Unterstützung, sondern als eigenständige Erledigung der Buchhaltungsarbeit, kombiniert mit Human-in-the-Loop für Kontrolle und Qualität. Ergänzt wird das durch Fi, die konversationelle KI von Fiskl, die Einblicke in die eigenen Finanzen in mehr als 200 Sprachen ermöglicht.

Fisklmate bringt Fiskls Plattform zu kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland und kombiniert sie mit lokaler Expertise.
Fisklmate bietet Unternehmer:innen nicht nur eine innovative Buchhaltungsplattform, sondern auch ein Finanzmanagement Team: Digital Assistants und Expert:innen übernehmen Buchhaltung, Payroll, Finanzplanung und CFO-Aufgaben – KI-untergestützt, mit maximal 48 Stunden Reaktionszeit.

„Wir freuen uns über die exklusive Partnerschaft. Denn wir sehen, dass mittelständische Unternehmen in Deutschland über Währungs- und Ländergrenzen hinweg schneller expandieren als ihre Finanzprozesse Schritt halten können.“, sagt Alina Lapusneanu, Co-Founder und CEO von Fiskl. „Genau dafür wurde unsere KI-native Buchhaltungsplattform konzipiert, die kontinuierlich über 170 Währungen hinweg funktioniert und so auch wachsenden Unternehmen einen einheitlichen Finanzüberblick gewährleistet.“

Sven Fischer, Co-Founder von Fisklmate, fasst die Vorteile für deutsche Unternehmen zusammen, wenn sie Fisklmate nutzen: „Unser Finance-as-a-Service macht aus wachsenden Compliance-Anforderungen einen echten Modernisierungsschritt: strukturierte, E-rechnungs- und multi-währungsfähige Workflows – sofort einsatzbereit. Unsere Kund:innen profitieren von Rechnungsstellung und Zahlungseingang in jeder Währung, deutlich weniger manuellem Buchhaltungsaufwand sowie einem Echtzeit-Überblick über ihre Finanzzahlen – mit persönlichem Team im Hintergrund.“

Wer jetzt einsteigen möchte, sichert sich einen Platz im Early Adopter-Programm First MATE: fisklmate.ai

Über BusinessMates GmbH
BusinessMates GmbH bietet Finance-as-a-Service für Unternehmer:innen, die wachsen wollen, ohne ein eigenes Finance-Team aufzubauen: eine Plattform (Fisklmate) und ein Team (Digital Assistants und Expert:innen) übernehmen Buchhaltung, Payroll, Finanzplanung und CFO-Aufgaben – KI-unterstützt, mit maximal 48 Stunden Reaktionszeit. Das Unternehmen mit Sitz in München wurde von André Lönne und Sven Fischer gegründet. André bringt mehr als zwanzig Jahre Tech-Erfahrung mit, unter anderem in Führungspositionen bei Fortune-500-Unternehmen, Sven hat seine langjährige Karriere als Senior Executive in Finance und Controlling aufgebaut.

Mehr auf fisklmate.ai

Über Fiskl
Fiskl ist eine KI-native Buchhaltungsplattform für wachsende Unternehmen und deren beratende Firmen. Die KI-Engine übernimmt die eigentliche Buchhaltungsarbeit, anstatt sie lediglich zu unterstützen: Sie liest Dokumente, kategorisiert und gleicht Konten sowie Währungen mit einer Genauigkeit von bis zu 98 % ab und hält Berichte stets auf dem aktuellen Stand. „Fi“, die dialogorientierte KI von Fiskl, kommuniziert in mehr als 200 Sprachen. Eine Plattform, native Unterstützung für 170 Währungen, über 21.000 Bankanbindungen und Kunden in mehr als 200 Ländern. Hauptsitz in London.

Medienkontakt
Fiskl: press@fiskl.com
Fisklmate: media@fisklmate.ai

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Fisklmate
Herr André Lönne
Rosa-Bavarese-Str.3 3
80639 München
Deutschland

fon ..: 01729419130
web ..: https://www.fisklmate.ai
email : media@fisklmate.ai

Fisklmate bietet Finance-as-a-Service für Unternehmer:innen, die wachsen wollen, ohne ein eigenes Finance-Team aufzubauen: eine Plattform (Fisklmate) und ein Team (Digital Assistants und Expert:innen) übernehmen Buchhaltung, Payroll, Finanzplanung und CFO-Aufgaben – KI-unterstützt, mit maximal 48 Stunden Reaktionszeit. Das Unternehmen mit Sitz in München wurde von André Lönne und Sven Fischer gegründet. André bringt mehr als zwanzig Jahre Tech-Erfahrung mit, unter anderem in Führungspositionen bei Fortune-500-Unternehmen, Sven hat seine langjährige Karriere als Senior Executive in Finance und Controlling aufgebaut.

Mehr auf fisklmate.ai

Pressekontakt:

Fisklmate
André Lönne
Rosa-Bavarese-Str 3
80639 München

fon ..: 01729419130
email : media@fisklmate.ai

Medien

E-Rechnung sorgt weiter für Verunsicherung: SAP-Beratung veröffentlicht drei kostenlose Online-Tools

E-Rechnungspflicht, XRechnung oder ZUGFeRD: Unternehmen stehen noch immer vor praktischen Fragen. Die Consult-SK GmbH unterstützt sie jetzt mit einem kostenlosen Wissenshub und drei Online-Tools.

BildMinden. Seit Einführung der E-Rechnungspflicht beschäftigen viele Unternehmen dieselben Fragen: Bin ich überhaupt betroffen? Welches Format brauche ich – XRechnung oder ZUGFeRD? Und erfüllt meine Rechnung die gesetzlichen Anforderungen?

Genau daraus ist bei der Consult-SK GmbH ein neues Angebot entstanden. Das auf SAP-Finanzprozesse spezialisierte Unternehmen hat auf seiner Website einen Wissenshub rund um die E-Rechnung aufgebaut und stellt dort drei kostenlose Online-Tools zur Verfügung. Sie sollen Unternehmen dabei helfen, typische Fragestellungen ohne aufwendige Recherche oder Beratung selbst zu beantworten.

„Wir haben festgestellt, dass viele Unternehmen nicht an komplexen technischen Details scheitern, sondern an ganz grundlegenden Fragen“, sagt Stephan Kaup, Geschäftsführer der Consult-SK GmbH. „Unsere Berater haben dieselben Themen immer wieder erklärt. Deshalb haben wir dieses Wissen in Werkzeuge übertragen, die jeder kostenlos nutzen kann.“

Zum Angebot gehören ein E-Rechnungs-Check zur Einordnung der gesetzlichen Anforderungen, ein Formatfinder für die Wahl zwischen XRechnung und ZUGFeRD sowie ein Leitweg-ID-Prüfer, mit dem sich elektronische Rechnungen auf ihre formale Gültigkeit prüfen lassen. Die Anwendungen stehen kostenfrei und ohne Registrierung zur Verfügung.

Mit dem Wissenshub verfolgt Consult-SK bewusst einen anderen Ansatz als viele Softwareanbieter. Statt zunächst ein Produkt zu verkaufen, soll der Einstieg in das Thema erleichtert werden. Ergänzt werden die Tools durch Fachbeiträge, Praxisbeispiele und Hintergrundinformationen speziell für Unternehmen mit SAP-Systemen.

„Die E-Rechnung ist längst kein Zukunftsthema mehr. Trotzdem erleben wir täglich, dass Unsicherheit herrscht – gerade bei den nächsten Umsetzungsschritten“, so Kaup. „Wenn Unternehmen ihre wichtigsten Fragen in wenigen Minuten beantworten können, gewinnen sie Orientierung. Erst danach stellt sich die Frage, welche technische Lösung wirklich gebraucht wird.“

Der Wissenshub richtet sich an Unternehmen jeder Größe und wird kontinuierlich um neue Inhalte erweitert. Ziel ist es, eine zentrale Anlaufstelle für praxisnahe Informationen rund um E-Rechnung, SAP und digitale Finanzprozesse aufzubauen.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Consult-SK GmbH
Frau Sandra Spönemann
Simeonsplatz 2
32423 Minden
Deutschland

fon ..: 057178343521
web ..: https://consult-sk.com
email : sandra.spoenemann@consult-sk.de

Die Consult-SK GmbH (CSK) mit Sitz in Minden ist seit 2013 deutschland- und europaweit als SAP® Prozessberatung für namhafte Einzelhandelsunternehmen tätig. Zu den Leistungen und Kompetenzen des SAP Silver Partners zählen kundenspezifische Anpassungen von SAP® Addons, die Digitalisierung von Geschäftsprozessen in den Bereichen Purchase2Pay und Order2Cash sowie die Entwicklung eigener SAP® Softwarelösungen.

Pressekontakt:

Consult-SK GmbH
Frau Sandra Spönemann
Simeonsplatz 2
32423 Minden

fon ..: +49 571 78343521
email : sandra.spoenemann@consult-sk.de

Wirtschaft

E-Rechnung 2026/2027: Fehler bei Format, Daten und Prozessen kosten Unternehmen Zeit und Geld

Viele Probleme kosten Unternehmen wertvolle Zeit, weil sie schon bei Stammdaten und der Gestaltung von ERP-Abläufen, Validierung und Archivierung entstehen.

BildDer Digitalisierungs-Experte Jochen Treuz warnt vor typischen Stolpersteinen im Alltag und zeigt, warum das Jahr 2026 für die Stabilisierung der Prozesse entscheidend ist.

Die E-Rechnung ist für viele Unternehmen kein neues Thema mehr. Seit dem 1. Januar 2025 müssen Betriebe in Deutschland E-Rechnungen empfangen können. Doch die nächsten Fristen rücken näher: Ab dem 1. Januar 2027 müssen Unternehmen mit einem Vorjahresumsatz von mehr als 800.000 Euro im inländischen B2B-Bereich E-Rechnungen ausstellen. Ab dem 1. Januar 2028 gilt diese Pflicht grundsätzlich für alle betroffenen Unternehmen. Grundlage sind die Regelungen zur E-Rechnung im Umsatzsteuergesetz sowie die Verwaltungsauffassung des Bundesfinanzministeriums.

Damit verschiebt sich der Schwerpunkt in der Praxis. Es geht nicht mehr nur um die Frage, ob eine E-Rechnung empfangen werden kann. Entscheidend wird vor allem, dass Empfang, Prüfung, Verarbeitung, Archivierung und später auch der Versand im Alltag zuverlässig funktionieren.

Viele Unternehmen haben bereits erste technische Lösungen eingerichtet. In der praktischen Umsetzung zeigen sich aber typische Fehler, die viel Zeit kosten. Sie betreffen nicht nur das Rechnungsformat, sondern auch Stammdaten, ERP-Systeme, interne Zuständigkeiten und die Abstimmung mit Kunden und Lieferanten.

Fehler 1: Die E-Rechnung wird nur als „ein“ Format verstanden

Ein häufiger Fehler besteht darin, die E-Rechnung nur als „ein“ technische Format zu verstehen. Eine E-Rechnung muss der europäischen Norm EN 16931 entsprechen. Die beiden zulässigen Formate ZUGFeRD und XRechnung beruhen auf dieser Norm. Zu beachten ist, dass beide Formate in unterschiedlichen Profilen bzw. Syntaxen eingesetzt werden, oft ist dies den Verwendern so nicht bewusst.

Damit ist absehbar, dass die Formatfrage früher oder später mit Kunden und Lieferanten geklärt und abgestimmt werden muss.

Auch wenn das Format geklärt ist, kann es während der Rechnungsprüfung zu Problemen kommen: Wenn beispielsweise Pflichtangaben fehlen, Steuerschlüssel nicht passen oder Mengeneinheiten falsch mitgeteilt werden, fällt dies oft erst bei den automatisierten Prüfungen beim Empfänger auf. Die Folge sind Rückfragen, Ablehnungen und Zahlungsverzögerungen.

„Die E-Rechnung ist nicht erledigt, wenn eine XML-Datei erzeugt werden kann. Entscheidend ist, ob die Rechnung beim Empfänger auch angenommen, verarbeitet und archiviert werden kann“, sagt Jochen Treuz.

Fehler 2: Stammdaten und ERP-Prozesse werden unterschätzt

Viele Probleme bei der Erzeugung des Rechnungsdatensatzes entstehen schon vorher im ERP-System. Kundendaten, Umsatzsteuer-Identifikationsnummern, Adressen, Zahlungsbedingungen, Artikelstammdaten, Steuerschlüssel und Kontierungen müssen in der notwendigen Qualität für die Verwendung in der E-Rechnung vorliegen.

Sind Stammdaten unvollständig oder uneinheitlich gepflegt, entstehen Fehler oft erst beim Erzeugen der Rechnung. Dann wird deutlich, dass die eigentliche Ursache nicht im Format liegt, sondern in den vorgelagerten Prozessen.

Auch die internen Zuständigkeiten müssen geklärt werden. Wer legt Kunden und Lieferanten an? Wer entscheidet über das richtige Rechnungsformat? Wer prüft Fehlermeldungen? Wer stimmt Anforderungen mit größeren Kunden oder öffentlichen Auftraggebern ab?

Die E-Rechnung betrifft deshalb nicht nur das Rechnungswesen. Sie berührt auch IT, Vertrieb, Einkauf, Stammdatenpflege und letztendlich die Geschäftsleitung.

Fehler 3: Validierung und Archivierung werden zu spät geklärt

Sich blind darauf zu verlassen, dass die Software eine E-Rechnung schon korrekt erzeugen wird, ist riskant. E-Rechnungen sollten vor dem breiten Einsatz geprüft und getestet werden. Das Bundesfinanzministerium weist in seinen FAQ und Schreiben auf die Anforderungen an E-Rechnungen und deren praktische Bedeutung bei der späteren Prüfung durch die Betriebsprüfer hin.

Dabei wird die Validierung unterschätzt. Das BMF empfiehlt in seinen FAQs (März 2026) eine technische Validierung der E-Rechnung. In der Praxis ist diese Prüfung ohnehin wichtig, weil viele Empfänger eingehende E-Rechnungen automatisiert prüfen werden und fehlerhafte Dateien entsprechend zurückweisen werden.

Auch die Archivierung ist ein zentraler Punkt. Die strukturierte XML-Datei ist das steuerlich relevante Original. Ein zusätzlich enthaltenes PDF (beim Format ZUGFeRD) erleichtert zwar die Lesbarkeit für den Menschen, ist aber nicht die steuerlich relevante E-Rechnung.

Unternehmen müssen daher sicherstellen, dass E-Rechnungen ordnungsgemäß, unverändert und nachvollziehbar im Sinne der GoBD aufbewahrt werden.

2026 ist das Jahr der Stabilisierung

Die steuerrechtlichen Übergangsregelungen verschaffen Unternehmen noch etwas Zeit. Diese Zeit sollte genutzt werden. Bis Ende 2026 können in vielen Fällen noch sonstige Rechnungen (wie Papier und PDF) verwendet werden. Ab 2027 greifen jedoch weitere Anforderungen für Unternehmen mit einem Vorjahresumsatz von mehr als 800.000 Euro. Ab 2028 gilt die Pflicht zur Ausstellung von E-Rechnungen im inländischen B2B-Bereich mit wenigen Ausnahmen grundsätzlich.

„2026 sollte als das wichtige Jahr für die organisatorische Stabilisierung genutzt werden“, betont Jochen Treuz. „Sinnvoll ist ein schrittweises Vorgehen: erst einzelne Kunden und Lieferanten testen, typische Sonderfälle prüfen und danach den breiteren Rollout vorbereiten.“

Dabei geht es nicht nur um technische Konformität. Entscheidend ist, ob der Prozess im Tagesgeschäft funktioniert. Dazu gehören klare Zuständigkeiten, geprüfte Stammdaten, belastbare ERP-Abläufe, nachvollziehbare Archivierung und ein sicherer Umgang mit Fehlermeldungen.

Praxis-Unterstützung: Seminare zur E-Rechnung im Juni 2026

Um Unternehmen bei dieser praktischen Umsetzung zu unterstützen, bietet Jochen Treuz im Juni 2026 mehrere Online-Seminare zur E-Rechnung an. Dazu gehören kompakte Update-Seminare zur E-Rechnung 2026/2027 sowie ein Ganztagesseminar zur praktischen Umsetzung mit ZUGFeRD, XRechnung, ERP-Prozessen und Archivierung.

Die Seminare richten sich an Unternehmen, die die E-Rechnung nicht nur formal erfüllen möchten. Im Mittelpunkt stehen praktische Fragen: Welche Fristen sind zu beachten? Welche Fehler treten häufig auf? Wie werden E-Rechnungen geprüft und archiviert? Und wie bereiten sich Unternehmen sinnvoll auf 2027 und 2028 vor?

Weitere Informationen und Termine finden Interessierte im Seminarkalender von Jochen Treuz.

Seminarkalender: https://www.treuz.de/seminare-e-rechnung/

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Jochen Treuz | Trainer und Berater
Herr Jochen Treuz
Nördliche Hauptstraße 44
69469 Weinheim
Deutschland

fon ..: 06201877470
web ..: https://www.treuz.de
email : info@treuz.de

Über Jochen Treuz
Jochen Treuz ist Diplom-Kaufmann, Trainer, Berater und Coach mit langjähriger Erfahrung im Rechnungswesen. Seine Fachgebiete sind die elektronische Rechnungsabwicklung (E-Invoicing), Liquiditätsmanagement sowie die Digitalisierung von Finanzprozessen. Er unterstützt Unternehmen bei der Einführung der E-Rechnung, GoBD-konformer Archivierung und digitaler Prozessoptimierung.

Pressekontakt:

Jochen Treuz | Trainer und Berater
Herr Jochen Treuz
Nördliche Hauptstraße 44
69469 Weinheim

fon ..: 06201877470
email : info@treuz.de

Medien

Insiders Technologies zeigt auf E-Rechnungsgipfel KI-Agenten für automatisierte P2P-Prozesse

KI-Agenten und E-Invoicing als Treiber für die durchgängige P2P-Automatisierung. Insiders präsentiert in Berlin praxisnahe Ansätze zur Umsetzung der E-Rechnungspflicht.

BildKaiserslautern, 27.05.2026 – Insiders Technologies, technologisch führender Anbieter von Software für Intelligent Automation (IA), nimmt als branchenübergreifender Experte für die automatisierte Rechnungsverarbeitung am E-Rechnungsgipfel in Berlin teil. Die Fachkonferenz steht in diesem Jahr unter dem Motto „E-Rechnungspflicht: Lösungen für die erfolgreiche Umsetzung“ und begleitet die aktuellen Entwicklungen zur Einführung der E-Rechnung in Deutschland.

Mit der verpflichtenden E-Rechnung wächst in vielen Unternehmen der Druck, bestehende Prozesse im Rechnungswesen zu überprüfen und neu auszurichten. Dabei geht es längst nicht mehr nur um die technische Umsetzung gesetzlicher Vorgaben, sondern um die Frage, wie sich daraus stabile, durchgängige Prozesse im Purchase-to-Pay-Umfeld entwickeln lassen.

E-Rechnung als Ausgangspunkt für integrierte Prozesse

Insiders Technologies zeigt auf dem E-Rechnungsgipfel, wie Unternehmen E-Invoicing als Einstieg in eine umfassende Automatisierung des P2P-Prozesses nutzen können. Die Lösungen ermöglichen die Verarbeitung unterschiedlicher Rechnungsformate und Eingangskanäle in einem einheitlichen Prozess und schaffen so die Grundlage für weitere Automatisierungsschritte.

Die E-Invoicing-Landschaft von Insiders unterstützt dabei die Anbindung an gängige Portale und Kommunikationskanäle, die Formatkonvertierung sowie die Verarbeitung und Weiterleitung von Rechnungen in ERP-Systeme. Ergänzende KI-Funktionen wie die automatische Kontierung, Anomalieerkennung und Green Voting – darunter versteht man die Kombination mehrerer KI-Modelle für höhere Genauigkeit – erhöhen darüber hinaus die Qualität und Effizienz der Verarbeitung.

KI-Agenten als nächster Entwicklungsschritt

Auf dieser Basis entwickelt Insiders Technologies die Automatisierung konsequent weiter und bringt KI-Agenten mit ins Spiel. Diese sollen nicht nur einzelne Verarbeitungsschritte unterstützen, sondern auch zunehmend in die Steuerung von Prozessen eingreifen und Aufgaben entlang des gesamten P2P-Prozesses übernehmen.

„Die E-Rechnungspflicht ist für viele Unternehmen der konkrete Anlass, ihre Prozesse neu zu denken. Der eigentliche Mehrwert entsteht jedoch erst, wenn Unternehmen über die reine Umsetzung hinausgehen und ihre Abläufe durchgängig automatisieren“, sagt Dr. Alexander Swienty, Head of Channel Management bei Insiders Technologies. „KI-Agenten spielen dabei eine zentrale Rolle, weil sie Prozesse nicht nur beschleunigen, sondern flexibel unterstützen und zunehmend eigenständig steuern können.“

So entsteht ein durchgängiger, automatisierter Prozess vom Rechnungseingang bis zur Zahlung, der sich flexibel an unterschiedliche Anforderungen anpassen lässt und zugleich für Transparenz und Prozesssicherheit sorgt.

Insiders auf dem E-Rechnungsgipfel

Wie sich dieser Ansatz in der Praxis umsetzen lässt, zeigt Insiders Technologies im Rahmen des Fachprogramms auf dem E-Rechnungsgipfel. Dr. Alexander Swienty spricht am Mittwoch, den 24. Juni, ab 11.45 Uhr zum Thema „E-Rechnung trifft KI-Agenten: Automatisierung entlang des gesamten P2P-Prozesses“. Anhand konkreter Beispiele erläutert er, wie sich E-Invoicing und angrenzende P2P-Services verbinden lassen und welche Rolle KI-Agenten in der praktischen Umsetzung spielen.

Neben dem Vortrag ist Insiders Technologies auch mit einem eigenen Stand in der Fachausstellung vertreten. Dort stehen die Expertinnen und Experten für automatisierte Rechnungsverarbeitung für Gespräche zu konkreten Anwendungsfällen und Projekterfahrungen zur Verfügung.

Der E-Rechnungsgipfel findet vom 22. bis 24. Juni 2026 im Hotel Pullman Berlin Schweizerhof in Berlin statt.

Weitere Informationen zur intelligenten Software für effiziente Purchase-to-Pay-Prozesse unter: https://insiders-technologies.com/de/e-invoicing/

Weitere Informationen zur Nutzung von KI-Agenten durch Insiders Technologies: https://insiders-technologies.com/de/ki-agenten/

Zusammenfassung
Insiders Technologies zeigt auf dem E-Rechnungsgipfel KI-Agenten für automatisierte P2P-Prozesse. KI-Agenten und E-Invoicing dienen als Treiber für die durchgängige P2P-Automatisierung. Insiders präsentiert in Berlin praxisnahe Ansätze zur Umsetzung der E-Rechnungspflicht.

Keywords
E-Rechnungsgipfel 2026, KI-Agenten, Agentic AI, P2P, Purchase-to-Pay, Prozesse optimieren, Prozessoptimierung, Prozessautomatisierung, E-Invoice, E-Rechnung

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Insiders Technologies
Frau Lisa Holländer
Brüsseler Str. 1
67657 Kaiserslautern
Deutschland

fon ..: +49 631 / 92081 1620
web ..: https://www.insiders-technologies.com
email : l.hollaender@insiders-technologies.de

Über Insiders Technologies
Insiders Technologies ist technologisch führender und marktetablierter Anbieter von Software zur intelligenten Automatisierung von Geschäftsprozessen (Intelligent Automation, IA). Mehr als 6.000 Kunden aus allen Branchen vertrauen bei der Optimierung ihrer dokumentzentrierten Geschäftsprozesse auf die innovativen Lösungen des Produkthauses aus Kaiserslautern. Als erfolgreichstes Spin-Off des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) hat es sich Insiders zur Aufgabe gemacht, modernste KI in echten Kundennutzen zu überführen. Dank neuester Deep Learning-Technologien verstehen die Software-Lösungen heterogene Inhalte, extrahieren geschäftsrelevante Informationen, automatisieren Transaktionen und verkürzen Reaktionszeiten. Dabei sind der technologische Pioniergeist und die Agilität ein Garant für kontinuierliche Innovationen und Produkte am Puls der Zeit. https://www.insiders-technologies.com/

Pressekontakt:

bloodsugarmagic GmbH & Co. KG
Herr Bernd Hoeck
Gerberstr. 63
78050 Villingen-Schwenningen

fon ..: +49 7721 / 9461 – 220
email : insiderstechnologies@bloodsugarmagic.com