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Neues Applikationslabor erweitert Pfeiffers Angebot für Dichtheitsprüfungen

Pfeiffer Vacuum+Fab Solutions, ein Mitglied der globalen Busch Group, hat am Hauptsitz in Aßlar ein neues Applikationslabor eröffnet.

BildDie Einrichtung ergänzt die Kapazitäten des Unternehmens in Bezug auf Machbarkeitsstudien für Dichtheitsprüfungen, Kundenprojekte und die Weiterentwicklung von Anwendungen. Dort stehen zusätzliche Räumlichkeiten und spezielle Prüfstände zur Verfügung, sodass Kunden die für ihre Anwendungen am besten geeigneten Lecksuchlösungen ermitteln und validieren können.

Unterstützung der Kunden vom Konzept bis zur Validierung

Die Auswahl der richtigen Lecksuchtechnologie kann eine Herausforderung darstellen, insbesondere bei sehr unterschiedlichen Produkten, Herstellungsprozessen und Anforderungen bezüglich der Leckageraten. Das neue Applikationslabor von Pfeiffer ermöglicht es Kunden, verschiedene Testansätze unter realistischen Bedingungen zu bewerten und wertvolle Einsichten zu gewinnen, bevor eine Lösung in der Produktion implementiert wird. Mit Machbarkeitsstudien und anwendungsspezifischen Tests unterstützt das Team vor Ort bei der Validierung von Konzepten, der Bewertung von technischen Anforderungen und der Entwicklung von zuverlässigen Prüfprozessen, die auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sind.

Eine breite Palette an Prüftechnologien

Im Labor stehen zahlreiche Lecksuchverfahren zur Verfügung. So können die Experten für jede Anwendung und jeden Prozess die jeweils am besten geeignete Technologie auswählen. Abhängig von den Prüfanforderungen kann der Einsatz von Helium-Sprühen und Schnüffelmethoden, integralen Vakuumtests, Drucklagerungstests („Bombing“) und anderen bekannten Dichtheitsprüfmethoden untersucht und bewertet werden. Das Labor ist geeignet für ein breites Spektrum an Prüfobjekten, unter anderem Wärmetauscher, Brennstoffzellenstacks, Ventile, mechanische Komponenten, Sensoren, medizinische Geräte, hermetisch dichte Produkte und mehr. Diese Vielseitigkeit ermöglicht es dem Team, mit Kunden aus einer Vielzahl von Branchen und Anwendungen zusammenzuarbeiten.

Professionelle Ausstattung für anspruchsvolle Prüfungen

Das neue Labor verfügt über großzügige Flächen, zahlreiche Prüfstationen und spezielle Bereiche für verschiedene Lecksuchtechnologien. Mehrere Prüfsysteme können parallel betrieben werden – das bedeutet mehr Flexibilität und Effizienz bei der Unterstützung von Kundenprojekten. Die Einrichtung des Labors unmittelbar am Standort Aßlar ermöglicht zudem eine enge Zusammenarbeit zwischen Anwendungsspezialisten, Entwicklungsteams und Kunden.

Neben kundenspezifischen Testprojekten veranstaltet das Appliaktionslabor zudem regelmäßig Lecksuchtage. Diese Kundenveranstaltungen bieten einen Rahmen für Präsentationen zu allgemeinen technischen und theoretischen Fragen, praxisnahe Workshops, Live-Vorführungen und Möglichkeiten zum Netzwerken. Teilnehmer erhalten einen detaillierteren Einblick in neue Techniken und bewährte Praktiken im Bereich der Dichtheitsprüfung und können sich dabei mit den Spezialisten von Pfeiffer und anderen Fachleuten aus verschiedenen Industrien austauschen.

Investitionen in zukünftige Anwendungen

Mit dem Applikationslabor erweitert Pfeiffer seine Kapazitäten in Anwendungsfragen und Kundenbetreuung. Die Einrichtung bildet die Grundlage für die Entwicklung und Validierung von Lecksuchlösungen für etablierte und neue Anwendungen und ermöglicht es so Kunden, die immer anspruchsvolleren Anforderungen an Qualität und Zuverlässigkeit zu erfüllen.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Pfeiffer Vacuum+Fab Solutions
Frau Sandra Thirtle-Höck
Berliner Straße 43
35614 Aßlar
Deutschland

fon ..: 06441 802 – 1460
web ..: https://www.pfeiffer-vacuum.com/global/de/
email : sandra.hoeck@buschgroup.com

Über die Busch Group
Die Busch Group ist weltweit einer der größten Hersteller von Vakuumpumpen, Vakuumsystemen, Gebläsen, Kompressoren, Kammern und Abgasreinigungssystemen. Unter ihrem Dach vereint sie die beiden bekannten Marken Busch Vacuum Solutions und Pfeiffer Vacuum+Fab Solutions.

Das umfangreiche Produkt- und Serviceangebot umfasst Lösungen für Vakuum-, Überdruck- und Abgasreinigungsanwendungen in allen Branchen, wie zum Beispiel Lebensmittel, Halbleiter, Analytik, Chemie und Kunststoff. Dazu gehören auch die Konzeption und der Bau maßgeschneiderter Vakuumsysteme sowie ein weltweites Servicenetz.

Die Busch Group ist ein Familienunternehmen, dessen Leitung in den Händen der Familie Busch liegt. Mehr als 8.000 Mitarbeiter in 47 Ländern weltweit arbeiten für die Gruppe. Der Hauptsitz von Busch befindet sich im baden-württembergischen Maulburg, im Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Schweiz.

Die Busch Group produziert in ihren 20 eigenen Werken in China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Rumänien, der Schweiz, Südkorea, Tschechien, den USA und Vietnam.

Sie hat einen konsolidierten Jahresumsatz von 2 Milliarden Euro.

Pressekontakt:

Pfeiffer Vacuum+Fab Solutions
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60 Jahre Lecksuchkompetenz: Pfeiffer Vacuum+Fab Solutions feiert Jubiläum

Pfeiffer blickt auf Jahrzehnte technologischen Fortschritts in der Lecksuche zurück – vom ersten Lecksucher ASM 4 bis zum neuen ASM HVM.

BildPfeiffer Vacuum+Fab Solutions, ein Mitglied der globalen Busch Group, feiert 60 Jahre Expertise in der Lecksuche. Dieser Meilenstein markiert sechs Jahrzehnte seit der Markteinführung des ersten Helium-Lecksuchers des Unternehmens, des ASM 4. Gleichzeitig unterstreicht er die kontinuierliche Weiterentwicklung eines Produktportfolios, das weltweit in anspruchsvollen industriellen und wissenschaftlichen Anwendungen eingesetzt wird.

Ihren Anfang nahm die Geschichte in den 1960er-Jahren im französischen Annecy. Für die Dichtheitsprüfung bei der Isotopenanreicherung von Kernkraftwerksbrennstoffen benötigte ein Zentrum für nukleare Forschung und Entwicklung eine hochsensitive Lösung. Bestehende Lecksuchverfahren reichten für die anspruchsvollen Prozessanforderungen nicht aus, insbesondere da das Equipment Verunreinigungen wie beispielsweise Feuchtigkeit verhindern musste. Dank ihres umfassenden Know-hows in der Vakuumtechnologie gelang es den Ingenieuren, einen neuartigen Lecksucher auf Basis der Massenspektrometrie mit Helium als Prüfgas zu entwickeln: den ASM 4.

Vakuumtechnologie als Innovationstreiber

Als Hersteller und Anbieter von Vakuumlösungen profitiert Pfeiffer seit jeher von der engen Zusammenarbeit zwischen seinen Entwicklungsteams für Vakuum- und Lecksuchtechnologie. Dank dieser engen Verbindung flossen technologische Fortschritte aus der Vakuumerzeugung kontinuierlich in die Weiterentwicklung der Lecksucher ein. Dies trug maßgeblich dazu bei, deren Leistung, Reinheit und Robustheit über die Jahre zu steigern.

Mit frühen Entwicklungen wie dem ASM 10 rückten kompaktere und anwenderfreundliche Systeme in den Fokus, ohne die hohe Nachweisempfindlichkeit zu beeinträchtigen. In den 1980er-Jahren wurden Diffusions-Vakuumpumpen und Flüssigstickstoff-Kühlfallen durch Turbomolekular-Vakuumpumpen abgelöst, wodurch die Lecksucher schneller wurden und komfortabler zu bedienen waren. In den darauffolgenden 1990er-Jahren wurden die automatische Kalibrierung und die trockene Vorvakuumerzeugung eingeführt, um den spezifischen Anforderungen von Branchen wie der Halbleiterindustrie gerecht zu werden. Der ASM 142 entwickelte sich später zu einem der bekanntesten Lecksucher auf dem Markt. Ihm folgten weitere Generationen, die für hohe Leistung, Benutzerfreundlichkeit und Robustheit ausgelegt waren.

Zuverlässige Dichtheitsprüfungen in allen Branchen

Heute kommen Lecksucher von Pfeiffer Vacuum+Fab Solutions überall dort zum Einsatz, wo Dichtheit für Produktqualität, zuverlässige Prozesse und Sicherheit unerlässlich ist. Die Anwendungen reichen von vakuumisolierten Produkten und medizinischen Geräten über die Batterie- und Halbleiterproduktion bis hin zur industriellen Qualitätssicherung, zur Wartung sowie zu Forschung und Entwicklung. Ganz gleich, ob Bauteile vor Feuchtigkeit und Verunreinigung geschützt oder Prozessverluste verhindert werden sollen – die Lecksuche mit Prüfgasen bietet die Empfindlichkeit und Zuverlässigkeit, die für anspruchsvolle Prüfumgebungen erforderlich sind.

ASM HVM: saubere, mobile und hochempfindliche Lecksuche

Auch im Jubiläumsjahr setzt Pfeiffer seine Tradition technologischer Innovationen mit der Einführung des neuen ASM HVM fort. Dieser mobile Lecksucher wurde für zuverlässige, hochempfindliche Helium-Dichtheitsprüfung mittlerer Prüfvolumina in der Halbleiterproduktion, in F&E sowie anderen industriellen Bereichen entwickelt, in denen Mobilität, Reinheit und schnelle Prüfzyklen unverzichtbar sind.

Durch die Kombination einer Turbomolekular-Vakuumpumpe mit einer trockenen Scroll-Vorpumpe zu einem leistungsstarken System ermöglicht der ASM HVM schnelle, ölfreie Prüfungen und ist für den Einsatz im Reinraum geeignet. Sein kompaktes, ergonomisches Design, der dreh- und abnehmbare Farb-Touchscreen sowie das integrierte Werkzeugfach unterstützen die effiziente Lecksuche in verschiedensten Prüfbereichen. „Seit 60 Jahren prägt Pfeiffer die Entwicklung der Prüfgas-Lecksuche maßgeblich“, sagt Clotilde Lesigne, Head of Product Management Leak Detection bei Pfeiffer Vacuum+Fab Solutions. „Mit dem ASM HVM bauen wir auf dieser Erfahrung auf und erfüllen die heutigen Bedürfnisse unserer Kunden nach sauberen, mobilen, ergonomischen und leistungsstarken Lösungen für die Dichtheitsprüfung.“

Lecksuche für künftige Märkte: Ein Ausblick

Zu den Märkten der Zukunft gehören die Kühlung von Rechenzentren, die Batterieproduktion und die Wasserstoffwirtschaft, die neue Anforderungen an eine zuverlässige Dichtheitsprüfung stellen. Da diese Anwendungen Lösungen erfordern, die Dichtheit, Reinheit und Sicherheit gewährleisten, wird Pfeiffer Vacuum+Fab Solutions seine Kunden auch weiterhin mit einem stetig weiterentwickelten Portfolio an Lecksuchtechnologien und umfassender Anwendungskompetenz unterstützen.

In den vergangenen 60 Jahren hat das Unternehmen sein Know-how kontinuierlich ausgebaut, um den sich wandelnden Anforderungen gerecht zu werden. Heute profitieren Kunden nicht nur von einem breiten Spektrum an Lecksuchtechnologien, darunter die Lecksuche mit Prüfgas, Lösungen auf Grundlage der optischen Emissionsspektroskopie (OES) für CCIT-Anwendungen und Micro-Flow-Technologien für die luftbasierte Dichtheitsprüfung. Sie erhalten auch Zugang zu einer Anwendungskompetenz, die auf jahrzehntelanger Erfahrung in einer Vielzahl von Branchen beruht.

Auf dieser Basis unterstützt Pfeiffer Vacuum+Fab Solutions Kunden während des gesamten Prozesses der Lecksuche: von der Technologieauswahl über Machbarkeitsstudien bis hin zur Implementierung in der Produktion und Service. Über sein weltweites Netzwerk von Anwendungslaboren können Kunden auf fachkundige Beratung, Machbarkeitsstudien und Vertragsservices für die Dichtheitsprüfung zurückgreifen, um die für ihre spezifische Anwendung am besten geeignete Lösung zu finden.

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Pfeiffer Vacuum+Fab Solutions
Frau Sandra Thirtle-Höck
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Deutschland

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email : sandra.hoeck@pfeiffer-vacuum.com

Über die Busch Group
Die Busch Group ist weltweit einer der größten Hersteller von Vakuumpumpen, Vakuumsystemen, Gebläsen, Kompressoren, Kammern und Abgasreinigungssystemen. Unter ihrem Dach vereint sie die beiden bekannten Marken Busch Vacuum Solutions und Pfeiffer Vacuum+Fab Solutions.

Das umfangreiche Produkt- und Serviceangebot umfasst Lösungen für Vakuum-, Überdruck- und Abgasreinigungsanwendungen in allen Branchen, wie zum Beispiel Lebensmittel, Halbleiter, Analytik, Chemie und Kunststoff. Dazu gehören auch die Konzeption und der Bau maßgeschneiderter Vakuumsysteme sowie ein weltweites Servicenetz.

Die Busch Group ist ein Familienunternehmen, dessen Leitung in den Händen der Familie Busch liegt. Mehr als 8.000 Mitarbeiter in 47 Ländern weltweit arbeiten für die Gruppe. Der Hauptsitz von Busch befindet sich im baden-württembergischen Maulburg, im Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Schweiz.

Die Busch Group produziert in ihren 20 eigenen Werken in China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Rumänien, der Schweiz, Südkorea, Tschechien, den USA und Vietnam.

Sie hat einen konsolidierten Jahresumsatz von 2 Milliarden Euro.

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Busch Group
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Unsichtbare Lecks, sichtbare Gewinne

Von Wasserbad zur Gewissheit: Verbesserung der Dichtheitsprüfung für hochwertige Lebensmittelverpackungen

BildFür viele Produkte werden MAP-Verpackungen (Modified Atmosphere Packaging) eingesetzt. Die Luft im Inneren wird durch ein Schutzgasgemisch ersetzt, um die Haltbarkeit zu verlängern, indem Sauerstoff ferngehalten wird. Selbst kleinste Leckagen können jedoch dazu führen, dass Sauerstoff wieder in die Verpackung eindringt. Das kann Qualität und Haltbarkeit des Produkts negativ beeinflussen. Vakuumbasierte bieten hier klare Vorteile gegenüber herkömmlichen Verfahren. Sie helfen, die Produktqualität sicherzustellen, ohne die Produktionsgeschwindigkeit zu beeinträchtigen.

Kleine Lecks, große Verantwortung

Dosen mit Säuglingsnahrung werden nach dem Abfüllen und Versiegeln über lange Zeit gelagert und müssen ihren Inhalt zuverlässig schützen. Dies ist eine zentrale Anforderung, insbesondere, da selbst sehr kleine Leckagen dazu führen können, dass Sauerstoff langsam eindringt und das Produkt über die Zeit beeinträchtigt. Gerade bei Lebensmitteln wie Säuglingsmilchpulver möchte niemand ein solches Risiko eingehen.

Und es geht nicht nur um Babynahrung. Vergleichbare Anforderungen gelten auch für Produkte wie Kaffeekapseln oder Chipdosen. In allen Fällen muss die Verpackung über längere Zeit stabil bleiben – während Transport und unter wechselnden klimatischen Bedingungen – und gleichzeitig das Eindringen von Sauerstoff zuverlässig verhindern. Diese Produkte werden unter Schutzgasatmosphäre verpackt, um ihre Frische zu erhalten. Unabhängig vom verwendeten Verpackungskonzept hängt die langfristige Produktqualität jedoch letztlich von einem Faktor ab: einer dauerhaft dichten und zuverlässig prüfbaren Versiegelung.

Auf Blasen achten

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Dichtheit einer Verpackung zu prüfen. Eine der am häufigsten eingesetzten Methoden in der Lebensmittelindustrie ist der Wasserbadtest, auch Blasentest genannt. Das Prinzip ist vielen bekannt, die schon einmal nach einem Loch in einem Fahrradschlauch gesucht haben: Man taucht ihn in Wasser und beobachtet, ob Blasen entstehen. In der Lebensmittelproduktion funktioniert das Verfahren nach einem ähnlichen Prinzip.

Aufgrund seines einfachen Aufbaus und der geringen Ausrüstungskosten wird der Wasserbadtest in der Lebensmittelproduktion häufig eingesetzt. Die Methode hat jedoch klare Grenzen. Sie kann zerstörend sein, da geprüfte Verpackungen – und häufig auch deren Inhalt – entsorgt werden müssen oder zumindest vor einer weiteren Verarbeitung getrocknet werden müssen. Manuelle Blasentests hängen stark von der Aufmerksamkeit und der subjektiven Bewertung des Bedienpersonals ab. Dies erhöht das Risiko menschlicher Fehler und führt häufig zu inkonsistenten Ergebnissen. Selbst in automatisierten Anlagen liefert die Prüfung meist nur ein Bestehen/Nichtbestehen-Ergebnis, ohne zuverlässige Informationen über die Größe der Leckage. Zudem erfordert der Nachweis sehr kleiner Leckagen oft lange Beobachtungszeiten, da nur sporadisch Blasen entstehen.

Leckagemessung im Vakuum

Wenn der Blasentest an seine Grenzen stößt, kommen andere Methoden zum Einsatz. Eine dieser vakuumbasierten Methoden verwendet Helium als Prüfgas. Dazu wird eine kleine Menge Helium in die Verpackung eingebracht. Anschließend wird sie in eine Vakuumkammer gelegt, während in einem Massenspektrometer gemessen wird, wie viele Heliumatome pro Zeit entweichen. Die gemessene Menge gibt Aufschluss über die Größe des Lecks.

Diese Methode ist sehr empfindlich. Heliumatome sind so klein, dass sie selbst durch winzige Leckagen entweichen können. Deshalb wird dieses Verfahren häufig zur Entwicklung und Qualifizierung neuer Verpackungen im Labormaßstab eingesetzt. Die Heliumprüfung erfordert jedoch einen sorgfältigen Umgang mit dem Prüfgas sowie zusätzliche Schritte nach der Prüfung, um die Prüfbedingungen zu verifizieren – insbesondere in der Hochgeschwindigkeits-Lebensmittelproduktion, in der Tausende von Verpackungen pro Stunde verarbeitet werden. Dadurch können Heliummanagement und Verifizierungsprozesse sowohl den Betriebsaufwand als auch die Gesamtkosten erhöhen.

Eine alternative Methode ist die optische Emissionsspektroskopie (OES). Dabei wird kein zusätzliches Prüfgas eingebracht. Stattdessen analysiert OES Gase, die bereits in der Verpackung vorhanden sind, etwa Stickstoff oder Kohlendioxid. Unter Vakuum wird das austretende Gas kurzzeitig zu einem Plasma angeregt und emittiert Licht mit einer charakteristischen spektralen Signatur. Ein Sensor analysiert dieses Lichtmuster und kann so selbst kleinste Leckagen erkennen – ähnlich wie eine Substanz anhand ihres charakteristischen Farbspektrums identifiziert wird.

Verlässliche Ergebnisse ohne Kompromisse

Im Gegensatz zu herkömmlichen Wasserbad-Methode sind sowohl Helium- als auch OES-Verfahren zerstörungsfrei und liefern objektive, reproduzierbare Ergebnisse. Insbesondere OES bietet ein ausgewogenes Verhältnis: hohe Empfindlichkeit ohne zusätzliches Gas-Handling oder Probenvorbereitung.

Moderne OES-Systeme können direkt an der Produktionslinie integriert werden. Sie arbeiten mit kurzen Zykluszeiten und erfordern nur minimalen Bedienereingriff. So können Hersteller die Prüffrequenz erhöhen und eine gleichbleibende Verpackungsintegrität gewährleisten, ohne die Produktion zu verlangsamen.

Ob Milchpulver, Kaffeekapseln oder Chips – dichte Verpackungen schützen nicht nur den Inhalt. Sie bewahren Haltbarkeit und Geschmack und stärken zugleich das Vertrauen der Verbraucher. Vakuumbasierte Lecksuche macht aus unsichtbaren Risiken messbare Gewissheit.

Wenn eine Leckage zum Risiko für die Haltbarkeit wird

In der Vakuumtechnik werden Leckagen in Einheiten wie mbar·l/s quantifiziert. In der Lebensmittelverpackung wird die Qualität anders bewertet: Wie viel Sauerstoff gelangt über Monate oder Jahre in eine Verpackung. Diese beiden Betrachtungsweisen miteinander zu verknüpfen, ist entscheidend. Eine definierte Leckrate kann in Sauerstoffeintritt umgerechnet werden. So können Hersteller abschätzen, ob eine Verpackung am Ende ihrer Haltbarkeitsdauer noch die Sauerstoffgrenzwerte einhält. Wird dieser Zusammenhang verstanden, wird Dichtheitsprüfung von einer rein technischen Aufgabe zu einem Werkzeug der langfristigen Qualitätssicherung und hilft, die Lücke zwischen Physik und Lebensmittelsicherheit zu schließen.

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Über die Busch Group
Die Busch Group ist weltweit einer der größten Hersteller von Vakuumpumpen, Vakuumsystemen, Gebläsen, Kompressoren, Kammern und Abgasreinigungssystemen. Unter ihrem Dach vereint sie die beiden bekannten Marken Busch Vacuum Solutions und Pfeiffer Vacuum+Fab Solutions.

Das umfangreiche Produkt- und Serviceangebot umfasst Lösungen für Vakuum-, Überdruck- und Abgasreinigungsanwendungen in allen Branchen, wie zum Beispiel Lebensmittel, Halbleiter, Analytik, Chemie und Kunststoff. Dazu gehören auch die Konzeption und der Bau maßgeschneiderter Vakuumsysteme sowie ein weltweites Servicenetz.

Die Busch Group ist ein Familienunternehmen, dessen Leitung in den Händen der Familie Busch liegt. Mehr als 8.000 Mitarbeiter in 47 Ländern weltweit arbeiten für die Gruppe. Der Hauptsitz von Busch befindet sich im baden-württembergischen Maulburg, im Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Schweiz.

Die Busch Group produziert in ihren 20 eigenen Werken in China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Rumänien, der Schweiz, Südkorea, Tschechien, den USA und Vietnam.

Sie hat einen konsolidierten Jahresumsatz von 2 Milliarden Euro.

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Pfeiffer Vacuum+Fab Solutions stellt OmniDetect Prüfstation für die zuverlässige Lecksuche vor

OmniDetect wurde für den Einsatz in der Halbleiterproduktion, in industriellen Anwendungen und F&E-Umgebungen entwickelt und bietet hohe Leistung, kurze Zykluszeiten sowie präzise Ergebnisse

BildOmniDetect wurde für den Einsatz in der Halbleiterproduktion, in industriellen Anwendungen und F&E-Umgebungen entwickelt und bietet hohe Leistung, kurze Zykluszeiten sowie präzise Ergebnisse – alles in einem kompakten, maßgeschneiderten System.

OmniDetect erreicht niedrige Nachweisgrenzen von bis zu 1 · 10-8 mbar · l/s und gewährleistet vollautomatische Messungen für genaue und wiederholbare Prüfergebnisse. Ein spezieller Schalt- und Steuerschrank mit integriertem Touch-Display ermöglicht eine intuitive Bedienung. Benutzer können hier die vollautomatische Messung starten oder für die individuelle Systemsteuerung auf das Vakuumschema zugreifen.

Modulares System für unterschiedliche Leckageprüfanforderungen

OmniDetect ist mit mindestens drei Vakuumpumpen ausgestattet: Zwei dienen zur Evakuierung der Vakuumkammer und des Prüflings, eine fungiert als Vorpumpe für den integrierten Lecksucher.

Kunden können je nach ihren Prozessanforderungen zwischen zwei Vakuumtechnologien wählen. Energieeffiziente trockene Scroll-Vakuumpumpen sorgen für saubere Vakuumerzeugung und leisen Betrieb, während robuste ölgeschmierte Drehschieber-Vakuumpumpen ein hohes Saugvermögen und zuverlässige Leistung bieten.

Das System ist modular aufgebaut und kann bei Bedarf mit zusätzlichen Vakuumpumpen aufgerüstet werden – damit Kunden die Zykluszeiten erfüllen, ihre Kammer schneller evakuieren oder Messungen beschleunigen können. Diese modulare Bauweise ermöglicht eine präzise Konfiguration für spezifische Leckageprüfaufgaben und gewährleistet sehr genaue, reproduzierbare Messergebnisse, von Automobilteilen und Wärmetauschern bis hin zu Sensoren oder Elektromotoren.

Kompakte Bauweise ermöglicht nahtlose Integration

Es sind zwei Kammergrößen (DN 300 und DN 500) verfügbar, mit denen Benutzer verschiedene Objekte unterschiedlicher Größe prüfen können.

Dank ihres geringen Platzbedarfs lässt sich OmniDetect einfach in bestehende Produktionslinien integrieren. Spezielle Schlitze an der Unterseite der Einheit können für den Transport per Gabelstapler genutzt werden. Alle Systembauteile, darunter die Vakuumpumpen, sind entweder von der Vorder- oder der Rückseite aus zugänglich, was die Wartung erleichtert. Mit seiner Flexibilität kombiniert OmniDetect präzise Messergebnisse mit Anpassungsfähigkeit an verschiedene Anforderungen der Leckageprüfung.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Pfeiffer Vacuum+Fab Solutions
Frau Sandra Thirtle-Höck
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35614 Aßlar
Deutschland

fon ..: 06441 802 – 1460
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email : sandra.hoeck@pfeiffer-vacuum.com

Über die Busch Group
Die Busch Group ist weltweit einer der größten Hersteller von Vakuumpumpen, Vakuumsystemen, Gebläsen, Kompressoren und Abgasreinigungssystemen. Unter ihrem Dach vereint sie die beiden bekannten Marken Busch Vacuum Solutions und Pfeiffer Vacuum+Fab Solutions. Die bisher von centrotherm clean solutions – einer ehemaligen Marke der Busch Group – angebotenen Abgasreinigungssysteme sind nun Teil des Pfeiffer Portfolios.

Das umfangreiche Produkt- und Serviceangebot umfasst Lösungen für Vakuum-, Überdruck- und Abgasreinigungsanwendungen in sämtlichen Branchen, wie zum Beispiel Lebensmittel, Halbleiter, Analytik, Chemie und Kunststoff. Dazu gehören auch die Konzeption und der Bau maßgeschneiderter Vakuumsysteme sowie ein weltweites Servicenetz.

Die Busch Group ist ein Familienunternehmen, dessen Leitung in den Händen der Familie Busch liegt. Mehr als 8.000 Mitarbeiter in 44 Ländern weltweit arbeiten für die Gruppe. Der Hauptsitz von Busch befindet sich im baden-württembergischen Maulburg, im Dreiländereck Deutschland – Frankreich – Schweiz.

Die Busch Group produziert in ihren 23 eigenen Werken in China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Rumänien, der Schweiz, Südkorea, Tschechien, den USA und Vietnam.

Sie hat einen konsolidierten Jahresumsatz von fast 2 Milliarden Euro.

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