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Worterarbeitung: So bleiben Wörter endlich im Gedächtnis

Legasthenieverband präsentiert bewährte Drei-Stufen-Methode gegen den „Teflon-Effekt“ bei legasthenen Kindern – Multisensorischer Ansatz verankert Wörter dauerhaft im Langzeitgedächtnis

BildKlagenfurt, Januar 2026 – Ein Kind übt ein Wort zehnmal und schreibt es beim elften Mal wieder falsch. Was viele Eltern und Lehrer als Unaufmerksamkeit oder mangelnde Anstrengung interpretieren, hat einen wissenschaftlich erklärbaren Hintergrund. Experten nennen dieses Phänomen den „Teflon-Effekt“: Wörter scheinen am Gedächtnis legasthener Kinder einfach abzuperlen. Der Erste Österreichische Dachverband Legasthenie (EÖDL) hat eine systematische Worterarbeitungsmethode entwickelt, die dieses Problem an der Wurzel packt und Wörter dauerhaft im Gedächtnis verankert.

Warum reines Wiederholen nicht funktioniert

Legasthene Menschen haben eine besondere Art der Informationsverarbeitung. Bei ihnen werden Wörter nicht auf dem üblichen Weg im Langzeitgedächtnis gespeichert. Das bloße Wiederholen – die klassische Methode beim Vokabellernen oder Rechtschreibtraining – führt daher nicht zum gewünschten Erfolg. Das Kind ist weder faul noch unintelligent, sein Gehirn benötigt schlichtweg einen anderen Zugang zum Lernstoff. Ohne dieses Verständnis werden Kinder und Eltern gleichermaßen frustriert, obwohl beide ihr Bestes geben.

Die Lösung: Systematische Worterarbeitung in drei Stufen

Die vom EÖDL entwickelte Methode basiert auf einer grundlegenden Erkenntnis: Ein Wort muss mit allen Sinnen erfasst werden, damit es dauerhaft im Gedächtnis bleibt. Der strukturierte Prozess besteht aus drei aufeinander aufbauenden Stufen, die verschiedene Wahrnehmungskanäle aktivieren.

Erste Stufe – Das Wortbild (visuell-motorisch): Das Wort wird zunächst dreidimensional erfasst. Das Kind betrachtet es genau, zerlegt es in seine Bestandteile und setzt es wieder zusammen. Es zeichnet das Wort großflächig nach, „schreibt“ es in die Luft oder formt es mit Knete. Diese visuellen und motorischen Impulse stärken die Gedächtnisspur erheblich. Bei einem Wort wie „Fahrrad“ beispielsweise sieht das Kind das Doppel-r, zeichnet die Buchstaben groß nach und spürt die Bewegung beim Schreiben in der Luft.

Zweite Stufe – Der Wortklang (auditiv): Anschließend folgt der akustische Teil der Worterarbeitung. Das Wort wird lautiert, geflüstert, gesungen, mit tiefer oder hoher Stimme gesprochen und in Silben geklatscht. Durch diese Vielfalt an akustischen Zugängen lernt das Kind, die Laute sicher zu unterscheiden und zu verarbeiten. Am Beispiel „Fahrrad“ werden zwei Silben deutlich geklatscht, das „r“ wird betont gehört und das „h“ als stummer Buchstabe erkannt.

Dritte Stufe – Die Wortbedeutung (kognitiv): Zum Abschluss wird die Bedeutung des Wortes und seine Wortfamilie erarbeitet. Das Kind lernt, zu welcher Wortfamilie das Wort gehört und wie andere Formen gebildet werden. Mindmaps oder Wortfamilienlisten unterstützen dieses Verständnis. „Fahrrad“ setzt sich zusammen aus „fahren“ und „Rad“. Verwandte Wörter sind Fahrer, Fahrt, Radfahrer und Fahrbahn. Plötzlich macht auch das stumme „h“ Sinn, weil es in „fahren“ hörbar ist.

Warum die Drei-Stufen-Methode funktioniert

Herkömmliches Lernen spricht meist nur einen einzigen Sinneskanal an – in der Regel den visuellen durch wiederholtes Abschreiben. Die systematische Worterarbeitung hingegen aktiviert alle relevanten Wahrnehmungsbereiche gleichzeitig: den visuellen Bereich durch Sehen und Betrachten, den motorischen Bereich durch Schreiben, Formen und Bewegen, den auditiven Bereich durch Hören, Sprechen und Klatschen sowie den kognitiven Bereich durch Verstehen und Verknüpfen.

Das Ergebnis dieser multisensorischen Herangehensweise: Das Wort wird nicht nur oberflächlich geübt, sondern tief und nachhaltig im Gedächtnis verankert. Die verschiedenen Sinneseindrücke vernetzen sich im Gehirn und schaffen multiple Zugangswege zum gespeicherten Wort.

Praktische Umsetzung: Die persönliche Fehlerliste

Der EÖDL empfiehlt Eltern und Pädagogen, gemeinsam mit dem Kind eine persönliche Fehlerliste der „Problemwörter“ zu erstellen. Oft reichen bereits 50 bis 100 gezielt erarbeitete Wörter aus, um einen deutlichen Fortschritt zu erzielen. Jedes Wort wird mit der Drei-Stufen-Methode systematisch erarbeitet und von der Liste gestrichen, sobald es sicher sitzt. Diese überschaubare Anzahl motiviert das Kind, da Erfolge schnell sichtbar werden.

Kostenlose Ressourcen für Eltern und Pädagogen

Unter www.worterarbeitung.com stellt der EÖDL hunderte von fertig ausgearbeiteten Worterarbeitungen kostenlos zur Verfügung. Die Plattform bietet praktische Übungen und Materialien, die sofort im Training eingesetzt werden können. Dieses Angebot richtet sich sowohl an ausgebildete Legasthenietrainer als auch an Eltern, die ihre Kinder zu Hause unterstützen möchten.

Teil eines bewährten Gesamtkonzepts

Die systematische Worterarbeitung ist ein wichtiger Baustein im umfassenden Förderkonzept des EÖDL, das auf der AFS-Methode basiert. Der Verband feiert 2026 sein 30-jähriges Bestehen und hat in dieser Zeit über 17.000 diplomierte Legasthenie- und Dyskalkulietrainer in 64 Ländern ausgebildet. Mit über 250.000 durchgeführten AFS-Tests hat sich das diagnostische und therapeutische Konzept des EÖDL weltweit als Standard in der pädagogischen Förderung etabliert.

Über den EÖDL

Der Erste Österreichische Dachverband Legasthenie wurde 1996 gegründet und zählt zu den führenden Institutionen für die Ausbildung von Legasthenie- und Dyskalkulietrainern. Der Verband entwickelt praxiserprobte Methoden und Materialien für die Förderung von Menschen mit Lese-, Schreib- und Rechenproblemen und stellt viele Ressourcen kostenlos zur Verfügung.

Kostenlose Worterarbeitungen: www.worterarbeitung.com

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Erster Österreichischer Dachverband Legasthenie gGmbH
Frau Livia Pailer-Duller
Feldmarschall Conrad Platz 7
9020 Klagenfurt am Wörthersee
Österreich

fon ..: +43 463 55660
web ..: https://www.legasthenie.at
email : lpd@legasthenie.com

Der EÖDL ist Österreichs größte Legasthenieinstitution. Unabhängig und gemeinnützig bieten wir Hilfe in ganz Österreich. Wenden Sie sich an einen Spezialisten in Ihrer Nähe.

Pressekontakt:

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Der AFS-Test: Revolutionäre Diagnostik für gezielte Förderung bei Legasthenie und Dyskalkulie

Pädagogisches Testverfahren unterscheidet erstmals zuverlässig zwischen Legasthenie und erworbener Lese-Rechtschreibschwäche – Bereits über 250.000 Tests weltweit durchgeführt

BildKlagenfurt, Januar 2026 – „Mein Kind hat Probleme beim Lesen und Schreiben. Aber ist es wirklich Legasthenie?“ Diese Frage stellen sich unzählige Eltern und Pädagogen. Die Antwort ist entscheidend, denn die Art der Förderung muss bei Kindern mit einer Legasthenie eine völlig andere sein als bei Kindern mit einer erworbenen Lese-Rechtschreibschwäche (LRS). Der Erste Österreichische Dachverband Legasthenie (EÖDL) hat mit dem AFS-Testverfahren ein diagnostisches Instrument entwickelt, das diese wichtige Unterscheidung ermöglicht und die pädagogische Feststellung von Legasthenie weltweit revolutioniert hat. Mit über 250.000 durchgeführten Tests hat sich das Verfahren als zuverlässiges Standardinstrument in der pädagogischen Praxis etabliert.

Der entscheidende Unterschied: Legasthenie versus LRS

Bei Kindern mit einer erworbenen Lese-Rechtschreibschwäche werden durch verstärkte Arbeit im Symptombereich – also durch intensives Schreiben- und Lesenüben – sehr gute Erfolge erzielt. Bei einem legasthenen Kind hingegen wird diese Maßnahme alleine nicht zum Erfolg führen. Der Grund: Legasthenie ist biogenetisch bedingt und erfordert einen ganzheitlichen Förderansatz, der über reines Symptomtraining hinausgeht. Ohne eine präzise Diagnose besteht die Gefahr, dass Kinder über Jahre hinweg falsch gefördert werden – mit entsprechender Frustration für alle Beteiligten.

Was der AFS-Test untersucht

Das AFS-Testverfahren analysiert drei entscheidende Bereiche, die für erfolgreiches Lernen fundamental sind:

Aufmerksamkeit: Der Test misst, wie gut ein Kind seine Gedanken beim Umgang mit Symbolen wie Buchstaben und Zahlen fokussieren kann. Dies geschieht anhand von Bildern, Halbsymbolen und Symbolen. Legasthene Menschen haben eine andere Informationsverarbeitung – ihre Aufmerksamkeit lässt beim Arbeiten mit Buchstaben und Zahlen nach, nicht aus mangelnder Motivation, sondern aufgrund einer anderen Gehirnfunktion.

Sinneswahrnehmungen (Funktionen): In diesem Bereich werden die Basissinne überprüft, die für erfolgreiches Lernen unerlässlich sind. Dazu gehören die optische Differenzierung (Unterschiede erkennen), das optische Gedächtnis (Gesehenes merken), die optische Serialität (Reihenfolgen erfassen), die akustische Differenzierung (Laute unterscheiden), das akustische Gedächtnis (Gehörtes merken), die akustische Serialität (Lautfolgen erfassen), die Raumorientierung (räumliche Beziehungen verstehen) sowie das Körperschema (Körperbewusstsein).

Symptome: Der dritte Bereich analysiert, welche konkreten Schwierigkeiten beim Schreiben, Lesen oder Rechnen auftreten und wo genau der Förderbedarf liegt.

Wahrnehmungsfehler versus Rechtschreibfehler

Eine besondere Stärke des AFS-Tests liegt in der Unterscheidung zwischen Wahrnehmungsfehlern und Rechtschreibfehlern. Wahrnehmungsfehler entstehen durch temporäre Aussetzer in der Sinnesverarbeitung – etwa wenn ein Kind „b“ und „d“ verwechselt, obwohl es die Regel eigentlich kennt. Rechtschreibfehler hingegen basieren auf fehlendem Regelwissen. Diese Unterscheidung ist für die Förderung entscheidend: Ein Kind mit Wahrnehmungsfehlern benötigt gezieltes Funktionstraining, während ein Kind mit Rechtschreibfehlern Regeltraining braucht. Der AFS-Test macht genau diese Unterschiede sichtbar und ermöglicht so eine passgenaue Förderung.

Das Ergebnis: Ein individueller Trainingsplan

Nach Abschluss des Tests wird ein grafisches Profil erstellt, das auf einen Blick zeigt, in welchen Bereichen Förderung erforderlich ist, wo Training ratsam wäre und wo kein Handlungsbedarf besteht. Ein Beispiel aus der Praxis: Das Testergebnis zeigt, dass bei einem Kind die optische Differenzierung und das akustische Gedächtnis auffällig sind. Der diplomierte Legasthenietrainer weiß nun genau, welche spezifischen Übungen dieses Kind benötigt – nicht mehr und nicht weniger. Das pädagogische Gutachten, das nach dem Test erstellt wird, gibt Eltern und Lehrern konkrete Handlungsempfehlungen für den weiteren Förderweg.

Die Vorteile des AFS-Testverfahrens im Überblick

Der AFS-Test bietet zahlreiche Vorteile für die pädagogische Praxis: Er unterscheidet zuverlässig zwischen biogenetisch bedingter Legasthenie und erworbener LRS. Er zeigt die individuellen Stärken und Schwächen eines Kindes auf und ermöglicht dadurch eine maßgeschneiderte Förderung. Durch zielgerichtetes Training werden Zeit und Frustration gespart. Der Test kann bereits bei Kindern ab dem Schuleintritt eingesetzt werden und steht in Deutsch, Englisch und Spanisch zur Verfügung. Die beeindruckende Zahl von über 250.000 durchgeführten Tests belegt das Vertrauen, das Pädagogen auf allen Kontinenten diesem Verfahren entgegenbringen.

30 Jahre Erfahrung als Grundlage

Der AFS-Test ist Teil des umfassenden Förderkonzepts des EÖDL, der 2026 sein 30-jähriges Bestehen feiert. In drei Jahrzehnten wurden über 17.000 diplomierte Legasthenie- und Dyskalkulietrainer in 64 Ländern ausgebildet, die das AFS-Testverfahren in ihrer praktischen Arbeit einsetzen. Die Qualität der Ausbildung und der diagnostischen Instrumente wird durch die ISO 9001:2015 Zertifizierung sowie die sechsfache Auszeichnung als „Top Anbieter für Weiterbildung“ durch FOCUS-BUSINESS bestätigt.

Über den EÖDL

Der Erste Österreichische Dachverband Legasthenie wurde 1996 gegründet und ist eine der führenden Institutionen im deutschsprachigen Raum für die Ausbildung von Legasthenie- und Dyskalkulietrainern. Der Verband hat die AFS-Methode und das AFS-Testverfahren entwickelt und bildet Pädagogen, Therapeuten, Eltern sowie Quereinsteiger zu diplomierten Spezialisten aus.

Weitere Informationen zum AFS-Test: www.legasthenietest.at

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email : lpd@legasthenie.com

Der EÖDL ist Österreichs größte Legasthenieinstitution. Unabhängig und gemeinnützig bieten wir Hilfe in ganz Österreich. Wenden Sie sich an einen Spezialisten in Ihrer Nähe.

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Die AFS-Methode: Der Schlüssel zum Erfolg bei Legasthenie und Dyskalkulie

Pädagogisch-didaktischer Förderansatz hilft seit 30 Jahren Menschen mit Lese-, Schreib- und Rechenproblemen – Über 17.000 Trainer weltweit ausgebildet

BildKlagenfurt, Januar 2026 – Ein Kind übt stundenlang Rechtschreibung und macht trotzdem immer wieder dieselben Fehler. Die Eltern sind verzweifelt, das Kind frustriert. Diese Situation kennen viele Familien. Die Ursache liegt jedoch oft nicht im mangelnden Üben, sondern in der falschen Herangehensweise. Der Erste Österreichische Dachverband Legasthenie (EÖDL) setzt seit drei Jahrzehnten erfolgreich auf die AFS-Methode – einen ganzheitlichen Förderansatz, der an den tatsächlichen Ursachen ansetzt.

Das Prinzip hinter der AFS-Methode

Die Abkürzung AFS steht für die drei zentralen Bereiche, die bei der Förderung legasthener und dyskalkuler Menschen berücksichtigt werden müssen: Aufmerksamkeit, Funktionen und Symptom.

Aufmerksamkeit: Legasthene und dyskalkule Menschen verarbeiten Informationen anders. Wenn sie mit Buchstaben oder Zahlen arbeiten, lässt ihre Aufmerksamkeit nach – nicht aus mangelnder Motivation, sondern weil ihr Gehirn anders funktioniert. Das Zusammenführen von Denk- und Handlungsprozessen beim Schreiben, Lesen und Rechnen muss daher gezielt trainiert werden.

Funktionen: Die sogenannten Basissinne – darunter optische Differenzierung, akustisches Gedächtnis und Raumorientierung – sind für das Erlernen von Lesen, Schreiben und Rechnen entscheidend. Bei legasthenen und dyskalkulen Menschen sind diese Sinneswahrnehmungen unterschiedlich ausgeprägt. Ohne das zuverlässige Funktionieren dieser Basissinne ist fehlerfreies Arbeiten mit Buchstaben und Zahlen kaum möglich.

Symptom: Erst wenn Aufmerksamkeit und Sinneswahrnehmungen trainiert werden, macht das klassische Üben am Symptom – also die direkte Arbeit mit Buchstaben, Wörtern und Zahlen – wirklich Sinn.

Warum herkömmliche Nachhilfe oft scheitert

„Wie soll ein Kind Wörter richtig schreiben, wenn es die Laute nicht korrekt heraushören kann? Oder wie soll es die Grundrechenarten verstehen, wenn es ,größer‘ und ,kleiner‘ nicht unterscheiden kann?“, erklärt der EÖDL den grundlegenden Unterschied zur klassischen Nachhilfe. Anders als beim herkömmlichen Ansatz, bei dem einfach mehr vom Gleichen geübt wird, erkennt die AFS-Methode an, dass legasthene und dyskalkule Menschen keine „schwachen Schüler“ sind, sondern Menschen mit einer anderen Lernfähigkeit.

Wissenschaftlich fundiert und praxiserprobt

Der Förderansatz des EÖDL basiert auf vier Grundprinzipien: Er ist individuell, da jeder Mensch anders ist und es keine Einheitslösung gibt. Er ist ganzheitlich, weil alle drei Bereiche parallel trainiert werden. Er ist wissenschaftlich fundiert durch jahrzehntelange Forschung. Und er ist praxiserprobt – über 17.000 ausgebildete Trainer weltweit bestätigen die Wirksamkeit der Methode.

Wichtig zu betonen: Die AFS-Methode ist keine Therapie, sondern ein pädagogisch-didaktischer Ansatz, der auf die besonderen Bedürfnisse legasthener und dyskalkuler Menschen eingeht.

Über den EÖDL

Der Erste Österreichische Dachverband Legasthenie wurde 1996 gegründet und bildet seither Spezialisten für die Förderung von Menschen mit Legasthenie und Dyskalkulie aus. Mit über 17.000 diplomierten Trainern in 64 Ländern und der sechsfachen Auszeichnung als „Top Anbieter für Weiterbildung“ durch FOCUS-BUSINESS gehört der EÖDL zu den führenden Institutionen auf diesem Gebiet.

Weitere Informationen: www.afs-methode.com

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EÖDL feiert 30 Jahre im Dienste legasthener Menschen

Österreichischer Dachverband blickt auf drei Jahrzehnte erfolgreiche Spezialistenausbildung zurück – über 17.000 Trainer weltweit ausgebildet

BildKlagenfurt, Januar 2026 – Der Erste Österreichische Dachverband Legasthenie (EÖDL) feiert im Jahr 2026 sein 30-jähriges Bestehen. Seit der Gründung 1996 hat sich die Organisation zu einem international anerkannten Ausbildungszentrum für Legasthenie- und Dyskalkulietrainer entwickelt.

Vom österreichischen Pionier zum globalen Kompetenzzentrum

Was vor drei Jahrzehnten mit einer Vision begann, ist heute ein weltweit etabliertes Ausbildungssystem: Der EÖDL bildet Spezialisten in 64 Ländern auf allen Kontinenten aus. Mehr als 17.000 diplomierte Legasthenie- und Dyskalkulietrainer haben ihre Ausbildung beim Verband absolviert und unterstützen seither Menschen mit Lese-, Schreib- oder Rechenschwierigkeiten.

Qualität mehrfach bestätigt

Die Qualität der Ausbildungen wird durch unabhängige Zertifizierungen belegt: Der EÖDL ist ISO 9001:2015 zertifiziert und trägt das Quality Austria Gütezeichen als österreichischer Musterbetrieb. FOCUS-BUSINESS zeichnete den Verband zum sechsten Mal in Folge (2021-2026) als „Top Anbieter für Weiterbildung“ aus.

Bewährte Methodik als Grundlage

Im Zentrum der Ausbildungen steht die AFS-Methode – ein pädagogisch-didaktischer Förderansatz, der auf den drei Säulen Aufmerksamkeit, Funktion und Symptom basiert. Ergänzt wird dieser durch das standardisierte AFS-Testverfahren zur Feststellung von Legasthenie und Dyskalkulie sowie praxiserprobte Trainingsmethoden.

Über den EÖDL

Der Erste Österreichische Dachverband Legasthenie (EÖDL) wurde 1996 gegründet und ist eine der führenden Organisationen im deutschsprachigen Raum für die Ausbildung von Legasthenie- und Dyskalkulietrainern. Der Verband bietet Fernstudien für Pädagogen, Therapeuten, Eltern und Quereinsteiger an, die Menschen mit Lese-, Schreib- oder Rechenproblemen professionell unterstützen möchten.

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Legasthenie und Dyskalkulie – Früh erkennen, gezielt fördern

Legasthenie/Dyskalkulie früh erkennen: Wenn kluge Kinder bei Buchstaben/Zahlen stolpern, hilft Diagnostik statt „mehr üben“. So entstehen weniger Frust, Angst – und gezielte Förderung.

BildWarum passende Unterstützung entscheidend ist

Klagenfurt, 18. Dezember 2025 – Wenn ein Kind intelligent, interessiert und wissbegierig ist, aber beim Lesen, Schreiben oder Rechnen immer wieder „ansteht“, beginnt für viele Familien eine belastende Suche nach Antworten. Häufig wird zunächst mehr Üben empfohlen – doch bei Legasthenie oder Dyskalkulie kann genau das allein zu Frust und Druck führen. Fachleute betonen: Entscheidend ist, Schwierigkeiten früh zu erkennen und die Förderung individuell auszurichten.

Wenn Buchstaben und Zahlen zur Hürde werden

Von Primärlegasthenie und/oder Primärdyskalkulie spricht man, wenn Auffälligkeiten besonders dann auftreten, wenn Betroffene direkt mit Buchstaben- oder Zahlensymbolen arbeiten – also beim Lesen, Schreiben oder Rechnen. Typische Hinweise sind eine situationsabhängige Unaufmerksamkeit, eine differente Wahrnehmung (z. B. visuell, auditiv oder räumlich) sowie daraus resultierende Wahrnehmungsfehler. Wichtig ist dabei: Lernschwierigkeiten sind kein Beweis für geringe Intelligenz oder fehlende Motivation. Viele Betroffene verfügen über durchschnittliche oder überdurchschnittliche Begabung – benötigen aber einen anderen Zugang, um mit Schrift und Zahlen sicher umzugehen.

Ursachen und pädagogische Perspektive

Legasthenie und Dyskalkulie werden häufig als angeborene, genetisch mitbeeinflusste Veranlagungen beschrieben. Entwicklungsprozesse im Gehirn können beeinflussen, wie Sinnesinformationen verarbeitet werden. In der pädagogischen Literatur wird zudem betont, dass bei Kontakt mit Buchstaben und Zahlen die Aufmerksamkeit nachlassen kann – wodurch sich das Erlernen der Kulturtechniken deutlich erschwert (vgl. Dr. Astrid Kopp-Duller).

Frühe Unterstützung schützt vor Sekundärproblemen

Bleiben Schwierigkeiten über längere Zeit unentdeckt oder werden sie als „Faulheit“ oder „zu wenig Übung“ interpretiert, entstehen häufig Sekundärprobleme: Angst vor Fehlern, Vermeidungsverhalten, sinkendes Selbstvertrauen und Stresssymptome. Neben wiederholten Misserfolgserlebnissen können auch Faktoren wie Seh- oder Hörprobleme, Sprachauffälligkeiten, familiäre Belastungen oder ungeeignete Unterrichtsmethoden die Situation zusätzlich verschärfen.

Passgenaue Förderung statt pauschalem Mehr-Üben

Experten empfehlen, Beobachtungen systematisch zu sammeln und bei wiederkehrenden Auffälligkeiten eine pädagogische Diagnostik durchführen zu lassen. Denn Ausprägungen sind individuell – und Förderung wirkt dann am besten, wenn sie genau auf das Kind abgestimmt ist. Lehrkräfte können im Unterricht wichtige Unterstützung leisten; in vielen Fällen ist jedoch ergänzend eine spezialisierte Förderung sinnvoll, etwa durch entsprechend qualifizierte Legasthenie- oder Dyskalkulietrainer.

Nächster Schritt: Informationen & Orientierung

Für Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen sowie Interessierte, die sich vertieft informieren möchten, stellt das Fernstudium eine kompakte Orientierung bereit. Eine Infomappe zur Legasthenietrainer-Ausbildung kann online angefordert werden.

Legasthenietrainer-Infomappe anfordern: https://www.legastheniefernstudium.com

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