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Der fundamentale heutige Unterschied zwischen Recht und Gesetz durch die Erfindung der Sklaverei

Recht und Gesetz sind heute nicht das Gleiche

BildDie Sklaverei ist eine traditionelle „gesetzlich geregelte“ Einrichtung der Standeskultur, deren Beschaffenheit einseitig und grobschlächtig ist: Keine Rechte, aber beständige übernatürliche Pflichten. Da ein solches widernatürliches unsoziales „Schicksal“ für einen Menschen nicht auf die Dauer erträglich ist, wurde das geforderte unterwürfige Verhalten der Sklaven und der „niederen“ Kulturstände in den traditionellen Standeskulturen durch ein religiöses Weltbild sichergestellt. Der Fund entsprechender Tontafeln aus den mesopotamischen Stadtstaaten bestätigen diese kulturelle „Logistik“ seit etwa 3000 v. Chr.

Mit der Erfindung des Monotheismus in der Form einer übernatürlichen göttlichen Willkürherrschaft und Erziehung durch Belohnung und Bestrafung ist die Religion zu einer regelrechten „evolutionären“ Entwicklungskraft für die Standeskultur geworden. Die Herrschaft des „Herrgotts“ über den „einfachen“ Menschen weist dabei bis heute die fundamentale Modalität „Keine Rechte, aber übernatürliche Pflichten“ für den Menschen auf. Dadurch wurde ein sklavenartiges, passiv regressives und masochistisches menschliches Verhalten für die meisten religionsgläubigen Vertreter des Homo sapiens selbstverständlich, allgegenwärtig und ewig.

Dies erklärt auch die Tatsache, dass wir bereits in den ursprünglichen 10 Geboten der Juden in zwei Geboten eine relative „göttliche“ Regulierung der Sklaverei finden. Paulus hat diese göttliche Einstellung zur Sklaverei, die wir in der Bibel an weiteren Stellen finden, in das Christentum übernommen, weshalb es auch hier entsprechende Bestätigungen der Sklaverei in den erhalten gebliebenen Schriftwechseln der frühen Christen gibt. Dies mag einer der Gründe dafür gewesen sein, das Kaiser Konstantin die Katholische Kirche zur römischen Staatsreligion erklärt hat und zum „13. Apostel“ der Römisch Katholischen Kirche wurde. Das Römische Reich, das mitunter einen Sklavenanteil an der Gesamtbevölkerung von mehr als 20 % erreicht hat, hatte aufgrund einer militärischen Schwäche zur Zeit Konstantins bereits mit einer Sklavenflucht zu kämpfen, die vor allem für die römische Landwirtschaft brisant geworden war.

Mit der Verwirklichung der von der römisch-katholischen Kirche in der Art eines Präzedenzfalls erlassenen Bullen wurde der Kolonialismus und Imperialismus als einem sadistischen und parasitären Gewinnstreben zu einem „selbstverständlichen Erfolgsstreben“ des westlichen Kulturkreises. Diese Entwicklung hat die traditionelle sklavische Beziehungskonstitution der Standeskultur fortschrittlich erweitert, ideologisch verfeinert und in ihren Auswirkungen drastisch potenziert. Das heutige Ergebnis davon ist ein „normaler“ globaler Hochleistungsmensch, der das Leben einer ständig mit einer kulturellen Leistung beschäftigten Arbeiterameise führt, so dass sich der Alltag in allen Kulturen der Welt auf eine entsprechend instinktive, automatische Weise gestaltet. Dadurch hebt der heutige Homo sapiens seine besondere evolutionäre Natur einer freiheitlichen und kreativen Existenz in vieler Hinsicht selbst wieder auf und automatisiert sein Leben in einer „fortschrittlichen“ funktionalen Weise.

Seit der Jahrtausendwende schickt sich die Agenda des sogenannten Neoliberalismus an, den heutigen sklavisch denkenden und agierenden Hochleistungsmenschen in allen Kulturen der Welt zu „standardisieren“ und durch eine immer effektiver werdende globale Kulturökonomie auszubeuten. In diesem Sinne wurde bereits 1985 durch eine Kooperation von Reagan und Thatcher der sogenannte Washington Consensus beschlossen, der die Kreditvorgaben für die Dritte Weltländer unter anderem durch die Bedingung des Abbaus des jeweiligen Sozialstaates reguliert. Dadurch wurde die Entwicklung für eine allgegenwärtige und allmächtige globale ökonomische und finanzielle Weltherrschaft der Wenigen in der Form einer monotheistisch-kapitalistischen Standeskultur eingeläutet. Diese Agenda ist heute im Begriff zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung in der Art einer kulturellen Apokalypse zu werden, das sich diese Agenda nicht mehr an einem sozialen und biologischen Verstand orientiert.

Wer diese groben Entwicklungszüge einer tragischen widernatürlichen Fehlentwicklung der menschlichen Kulturorganisation nachvollziehen kann, der ist auch in der Lage den gravierenden Unterschied zwischen dem natürlichen menschlichen Rechtsempfinden und dem traditionellen kulturellen Gesetz zu erkennen. Der heute gravierend gewordene Unterschied zwischen Recht und Gesetz wird durch die Tatsache besser greifbar, dass im alten germanischen Naturrecht Gerichtsverhandlungen ohne die absolutistische Entscheidungsgewalt eines Richters stattfanden. Dabei wurde eine Rechtsstreitigkeit so lange verhandelt, bis eine Partei „Freudsche Fehlleistungen“ (durch ein schlechtes soziales Gewissen) produziert hat, was als ein Eingreifen der Götter gewertet wurde.

Diese Praxis wurde durch das römisch-katholische Christentum auf eine willkürliche Weise modifiziert, in dem zusätzliche „Gottesurteile“ durch Kämpfe und durch besondere Prüfungen eingeführt wurden. Dadurch konnte jede Partei nach den Gerichtsverhandlungen einen Kämpfer als einen Stellvertreter für sich bestimmen, so dass ein Streit durch den Sieg eines Kämpfers in der Form eines Gottesurteils entschieden wurde. Dadurch konnte vor allem die römisch-katholische Kirche ihre Streitigkeiten jeweils für sich entscheiden, da sie sich in der Regel den jeweils stärksten Kämpfer leisten konnte. Dadurch hat sich ein grobschlächtiges, primitives „Recht des Stärkeren“ und die kulturelle Agenda „Der Sieger schreibt die Geschichte“ im westlichen Kulturkreis durchgesetzt und bis heute „normalisiert“.

Wahlweise konnte auch ein Verfahren gewählt werden, durch das eine angeklagte Person ihre Unschuld beweisen konnte, indem sie ihre Hände ins Feuer hielt. Verheilten die Blasen gut, war sie unschuldig. Entzündeten sich die Blasen war sie schuldig. Eine andere Variante bestand darin, dass man den Beschuldigten mit einem Seil durch einen Fluss zog, was oft tödlich endete. Nach heutigen Maßstäben haben diese „Gottesurteile“ keinerlei biologische oder soziale Beweiskraft.

Wir können durch diese Beispiele den Übergang vom einfachen Naturrecht zu einem künstlichen kulturellen Recht nachvollziehen, das wir heute in einer idealistischen Manier als „positives Recht“ bezeichnen. Dabei handelt es sich um eine gefestigte, vom sozialen Empfinden und der bio“logischen“ Vernunft abstrahierte willkürliche Rechtssetzung, die wir gesammelt als ein verabsolutiertes „Gesetz“ in allen Kulturen vorfinden. Die Gesetze sind bis heute streng idealistisch und abstrakt gehalten und distanzieren sich dadurch klar von dem, was wir als ein natürliches soziales Rechtsempfinden des Menschen bezeichnen können. Nur durch eine übernatürliche, künstlich formalistische Rechtsgestaltung der „objektiven“ idealistischen Art war es der Standeskultur bis heute möglich, ihre traditionelle „soziale“ Konstitution aufrecht zu erhalten. Dadurch konnte auch der Neoliberalismus als einer Agenda der Reichen und Mächtigen durch das „positive“ Gesetz das eigene Denken und Handeln auch ohne eine Rücksicht auf Gefühl, Sitte und Moral in allen Kulturen „erfolgreich“ durchsetzen und zu einer „Normalität“ im Weltbild des heutigen Kulturmenschen machen. Durch das heute fest in den Köpfen der Kulturmenschen verankerte absolutistische idealistische Gesetz als einem Teil einer diktatorischen Staats-Doktrin glauben viele Menschen zwangsläufig in einer irrtümlichen Weise daran, dass sie in einer Demokratie leben, da ihr natürliches Rechtsempfinden durch dieses Gesetz „erfolgreich“ ausgesetzt wurde. Der sich auch dadurch konsequent aufrecht erhaltende heutige kulturelle Machtapparat ist daher an und für sich zu einem Totschläger für das natürliche menschliche Rechtsempfinden und damit auch für die ungeschriebenen Gesetze der natürlichen menschlichen Moral und Fairness geworden.

Ein derart gearteter Staat ermöglicht es den „Herren“ der heutigen Kulturen auch völlig unethische, unmoralische oder parasitäre Ansprüche „per Gesetz“ durchzusetzen. Daher ist das Recht für die meisten heutigen Menschen zu einem Glücksspiel geworden, da sie sich durch das jeweilige Gesetz eine Durchsetzung ihres natürlichen Rechts in der Regel finanziell nicht leisten können. Das Gesetz ist heute in allen Kulturen so komplex und kompliziert gestaltet und in einer regelrechten „Fremdsprache“ für das gemeine Volk gehalten, dass der „einfache“ Mensch zur Durchsetzung seines Rechts einen Rechtsanwalt oder einen Steuerberater benötigt. Auch dadurch ist das Gesetz innerhalb der jüngsten Kulturgeschichte zu einem effektiven Herrschaftsinstrument für die Reichen und Mächtigen in allen Standeskulturen geworden.

Eine derartige kulturelle Entwicklung produziert entsprechende „Nebenwirkungen“, die unter anderem darin bestehen, dass der heutige Kulturmensch langsam aber sicher sein soziales und biologisches Gewissen verliert und selbst nach dem „Vorbild“ der Reichen und Mächtigen ein „fortschrittliches“ asoziales und parasitäres Denken und Verhalten „kultiviert“. Dadurch gerät der auf seine sozialen Beziehungen in einer besonderen Weise angewiesene Mensch in eine tragische innere Haltlosigkeit. Vor allem der zunehmende Glaube, dass der Mensch von Natur aus ein asoziales und parasitäres Wesen ist bedeutet daher zwangsläufig das Ende eines natürlichen Lebenssinns für den Homo sapiens.

Durch die ab 1960 stattfindende Intensivierung einer kapitalistischen Massenproduktion ist der Mensch durch fortschrittliche kulturelle „Sachzwänge“ zu einem sich selbst beständig „optimierenden“ masochistischen Hochleistungswesen für die monotheistisch-kapitalistische Standeskultur geworden. Dadurch haben sich zunehmend viele Kulturmenschen daran gewöhnt, ihr Leben auf eine immer künstlichere Weise zu gestalten. Dies hat dazu geführt, dass zunehmend viele Menschen nicht mehr spüren, dass sie sich durch diese Lebensweise ständig gegen ihre eingeborene menschliche Natur vergehen. Die Ohnmacht, Schwäche, Gekränktheit, Reizbarkeit und Kränklichkeit, mit welcher heute die meisten Menschen ständig zu kämpfen haben, sind daher auch nichts Neues, sondern ein traditionelles „soziales“ und psychologisches Produkt der Standeskultur.

Die Auswirkungen einer „fortschrittlichen“ unbedingt effektiven Weiterentwicklung der Standeskultur bis heute sind für alle Menschen zu einer Existenzgefahr geworden. Vor allem die im Zuge einer drastisch sich immer weiter potenzierenden neoliberalen Agenda seit der Jahrtausendwende haben zu einer fanatischen Fixierung des Menschen auf eine materielle Lebensversicherung und zu einer bodenlos gewordenen einseitigen Jagd nach materiellen Gütern geführt. Dadurch verwandelt der Mensch heute die Kulturwelt auf der Erde zunehmend in einen unerträglichen und unnatürlichen Ort.

Wir haben es dabei heute vor allem bei der christlich-kapitalistischen Standeskultur mit einem sich in der Entwicklung befindenden kulturellen Karzinom zu tun, das der Homo sapiens nicht länger leichtsinnig „kultivieren“ darf, wenn er weiterhin ein Teil der Evolution der Erde bleiben will. Dafür muss der heutige Mensch vor allem erkennen, dass er seine besonderen evolutionären Begabungen zu einer freiheitlichen und kreativen Lebensgestaltung nicht länger verhindern und blockieren darf, um weiterhin auf eine äußerst tragische Weise eine widernatürliche, asoziale und parasitäre Kulturkonstitution zu „kultivieren“.

Die Idee und die Umsetzung der Sklaverei kann nur einem psychopathischen menschlichen Denken ohne jede natürliche Empathie entsprungen sein. Daher hat der heutige Mensch auch keine Veranlassung oder gar eine Verpflichtung einem entsprechenden Kulturgeist ständig weiter zu folgen. Wir können die Erfindung der Sklaverei heute durchaus als den Beginn dessen bezeichnen, was der Mensch traditionell als eine Sünde begriffen hat, eine willkürliche Trennung des Menschen von der Natur. Seit etwa 5000 Jahren (170 Generationen) verdirbt der Mensch dadurch in einer tragisch „gekonnten“ Weise an jedem neuen Tag sein eigenes natürliches Lebensgeschenk.

So ist der Mensch heute technisch das klügste und sozial gesehen das dümmste Lebewesen der Erde geworden. Die daraus entstandene seltsame Art der übernatürlichen Polarisierung im menschlichen Denken und Handeln realisiert sich für viele Kulturmenschen heute durch einen Teufelskreis von depressiven Stimmungen und manischen, fanatischen Handlungen. Ändert der Mensch seine tragische Art der destruktiven Lebens- und Kulturgestaltung nicht durch eine grundlegende biologische Korrektur, dann wird dies in absehbarer Zeit ein unrühmliches Ende des Homo sapiens als der am wenigsten erfolgreichen Spezies der natürlichen Evolution der Erde besiegeln.

Noch nie zuvor hat es innerhalb der Evolution der Erde ein derart rasantes Artensterben aufgrund der heutigen Beeinträchtigung und Vergiftung der Natur durch den Menschen und seine „übernatürlichen“ Erfindungen gegeben. Der Mensch sollte sich daher dringend mit seinem traditionellen idealistischen Denken und Handeln auseinandersetzen, durch das nicht nur die monotheistische Religion „von Oben“ sondern auch ein diktatorischer Staatsapparat mit einem „positiven Recht“ zu einer das Leben des Menschen normierenden Gewalt im destruktiven Sinn geworden ist. Dieses „Schicksal“ kann der Mensch nur dadurch auflösen, dass er durch ein bewusstes biologisches und empathisches Denken, Empfinden und Handeln wieder zu einer Hoffnung für sich selbst, für seine Nächsten und für die Natur der Erde wird.

Weitere Abhandlungen zu dieser Thematik finden Sie auf der Internetseite https://www.die-verwandlung-der-standeskultur.de/

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Buchautor
Herr Wolfgang Hauke
Holzbachtalstr. 200
75334 Straubenhardt
Deutschland

fon ..: 015731107697
web ..: https://www.die-verwandlung-der-standeskultur.de/
email : wolfgang_hauke@web.de

Wie und weshalb ich zu einem Autor für Anthropologie, Kulturgeschichte und Psychologie geworden bin.

Der Hauptgrund für diese Entwicklung bestand darin, dass ich in eine traumatisierte Großfamilie von Kriegsflüchtlingen hineingeboren wurde und mit 20 Jahren auf die Beziehungsverstrickungen innerhalb meiner Familie allergische Reaktionen entwickelt habe. Daher habe ich mich bereits sehr frühzeitig mit der Frage beschäftigt, weshalb das menschliche Verhalten bisweilen unerträglich ist.

Nach 40 Jahren der intensiven Forschung habe ich eine zufriedenstellende Erklärung gefunden, wodurch ich meine in der Kindheit entwickelten ungeeigneten Überlebenskonzepte entscheidend verändern konnte.

In den letzten 25 Jahren habe ich jeweils in einer mehrmonatigen Winterpause die Forschungsergebnisse der Kulturgeschichte, der Anthropologie, der Ethnologie, der Soziologie, der Psychologie und weiterer Wissenschaften in Eigenregie studiert und habe dadurch viele Unstimmigkeit zwischen den Untersuchungsergebnissen der Wissenschaft und den politischen, wirtschaftlichen und kulturgeschichtlichen Anschauungen in den Kulturen erkannt.

Pressekontakt:

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Ein neoliberaler Bundeskanzler, der sein Volk der Faulheit bezichtigt…

Biologisch gesehen ist ein neoliberaler Bundeskanzler, der sein Volk der Faulheit bezichtigt, wie eine Ursache, die ihre eigene Wirkung beklagt – Eine vorläufige Zusammenfassung der Kulturgeschichte.

BildDas deutsche Volk ist nicht zu beneiden. Denn es steht in absehbarer Zeit vor der Wahl eines neoliberalen Bundeskanzlers oder einer neoliberalen Bundeskanzlerin, die beide entweder indirekt oder aber direkt die jüngsten amerikanischen Entwicklungsverhältnisse nach Deutschland holen, entweder in Etappen oder aber durch eine „Basta-Politik“. Heute ist daher in Bezug auf ihre Kulturgestaltung die letzte Gelegenheit für die Deutschen das nachzuholen, was sie die letzten 20 Generationen versäumt haben.

Trotz beziehungsweise gerade wegen eines über die Generationen hinweg vererbten Unwillens zur Aufklärung und zu einer biologischen Emanzipation ist es für die Deutschen lebensnotwendig geworden, nicht länger an einem Glauben an ein göttliches Schicksal oder an idealistischen Wunschvorstellungen festzuhalten und sich die sozialen und biologischen Ursachen und Folgen für die geschichtliche Entwicklung sowohl der europäischen, als auch der amerikanischen Staaten in einer ungeschminkten Weise vor Augen zu führen.

Zu der heute notwendig gewordenen Aufklärung gehört auch das, was bereits Friedrich Nietzsche 1880 zur Diskussion gestellt hat, die krankhafte Entwicklung der europäischen Kultur durch die von Paulus (Saulus) erschaffene zweite monotheistische jüdische Religion, das Christentum. Die zweite monotheistische Religion hat nicht anders als die erste, von den jüdischen Priestern während der Gefangenschaft in Babylon erstmals angedachte monotheistische Religion, ein bodenloses Unglück über ihre Gläubigen gebracht. Der dadurch entstandene religiöse Status der Juden als dem auserwählten Volk eines allmächtigen Gottes hat die Juden zu einem isolierten Volk in der Welt werden lassen, das bis heute vergeblich nach einer inneren Heimat sucht. Eine solche Heimat kann nicht in einem Land, sondern nur innerhalb einer globalen menschlichen Gemeinschaft gefunden werden, die keine „Auserwählten“ und folglich auch keine „Unerwählten“, sondern nur gleichberechtigte Menschen kennt.

Das spätestens mit der Ernennung von Kaiser Konstantin zum 13. Apostel entstehende machtbetrunkene römische Christentum, befördert bis heute einen sich über die psychologische Schiene verwirklichenden, nahezu unreflektierbaren priesterlichen Übergriff auf alle Gläubigen. Dieser letztlich parasitär geartete Übergriff der idealistischen und psychologischen Art hat den Werdegang der europäischen Kulturgeschichte entscheidend geprägt. Ein heutiges Ergebnis davon ist ein riesiges materielles und finanzielles Vermögen der christlichen Kirchen, das wie alles andere Kulturelle auch von den einfachen Menschen erarbeitet wurde. Ein anderes Ergebnis ist eine ungebrochene, nach wie vor starke ideologische und psychologische Macht über mehr als 1 Milliarde Menschen. Dazu war lediglich eine stark bindende, raffinierte psychologische Religionsideologie notwendig, die bereits ein Merkmal der ersten jüdischen Religion war und die bis heute vor allem mit einer selbsterzeugten übernatürlichen Angst der Gläubigen vor einem allmächtigen belohnenden und bestrafenden Gott operiert. Der daraus entstandene, ewig unzufriedene, stets klagende und die Welt verbessern wollende Christ, will vor allem die Welt, nicht aber sich selbst vor den psychologischen Folgeerscheinungen seiner eigenen Religion retten. Auf eine zunehmend seltsame Weise setzen daher noch heute viele christlich denkende Menschen auf ein ständiges „gottgefälliges“ Mitleiden mit aller Welt, dessen Leiden die Christen selbst in der Vergangenheit begründet haben.

Die „bemitleidenswerte“ Welt von heute wurde durch die katholische „Legalisierung“ der Sklaverei in der westlichen Welt durch 2 Bullen (Dum Diversitas und Romanus Pontifex) im 15. Jahrhundert und durch den dadurch aufblühenden Kolonialismus und Imperialismus erschaffen. Die Gläubigen tragen daher bis heute wie der symbolische Christus am Kreuz die Sünden, welche die Katholische Kirche, die evangelischen Kirchen und die materielle kapitalistische Religion am laufenden Band in einer fortschrittlich sich intensivierenden Weise bis heute in der Welt erzeugen. Daher hoffen noch immer viele Menschen in Bezug auf ihre überaus widersprüchlich gewordene spirituelle und materielle Religiosität, dass es, sobald es allen Menschen gut geht, auch ihnen selbst gut gehen wird. Eine derartige christliche Berechnung ist biologisch und realpolitisch gesehen zwangsläufig eine tragische, weil masochistische Milchmädchenrechnung.

Wir wissen heute, dass aus einem systematisch ideologisch, emotional oder körperlich versklavten Mensch das Gegenteil dessen resultiert, was wir im gesamten Pflanzen- und Tierreich als eine natürliche Selbstliebe und Selbstfürsorge in allen Lebewesen vorfinden. Die übernatürlichen und widernatürlichen Zielsetzungen und Vorstellungen, die das römische Christentum und das Protestantentum bis heute aufrecht erhalten, basieren auf der Überzeugung, dass die irdische Welt im Gegensatz zur „himmlischen Welt“ die Welt der Sünde und des Teufels ist und betreiben dadurch eine willkürliche Abwertung und eine entsprechende Behandlung der „niedrigen“ schnöden und schlichten Lebewesen der irdischen Welt. (Der Begriff schlicht ist der Ursprung für den christlichen Begriff des Schlechten). Eine solche Glaubensagenda bedeutet zwangsläufig ein unverbesserliches megalomanisches religiöses Denken und Handeln, das innerhalb einer besonderen ideologischen Echokammer der autistischen Art in sich abgeschlossen bleibt, weil es nicht natürlich, sondern unnatürlich absolutistisch und damit nahezu unveränderbar ist.

Unter den heutigen Folgen dieser jüdisch-christlichen Glaubensagenda finden wir auch einen Donald Trump, der gekonnt auf dem Steckenpferd einer willkürlichen protestantischen Ideologie der Evangelikalen in Amerika reitet. Die Willkür mit der ein nicht unerheblicher Teil der Evangelikalen in Amerika agiert, hat auch jüngst in Deutschland durch den Themenkomplex der Abtreibung einen Ableger gefunden. Dabei lassen viele amerikanische und deutsche Evangelikale den historischen Kontext dieser Diskussion außer acht. Die Debatte um die Abtreibung der Kinder ist bereits sehr alt und steht im Kontext zu der Tatsache, dass in den unteren Volksschichten der christlichen Standeskulturen die letzten 1500 Jahre nicht nur die Abtreibung, sondern auch die Kindstötung nach der Geburt stets dramatische Ausmaße erreicht hat.

Was wir in den Standeskulturen bereits seit ca. 5000 Jahren vorfinden ist ein geistig, emotional und körperlich geschwächter und krankhaft agierender „einfacher“ Kulturmensch, der unter anderem derart wenig Empathie für seinen eigenen Nachwuchs aufbringt, dass wir von einem „normalen“ kindlichen Grauen sprechen können, das die meisten Kinder in den Standeskulturen seither durchlaufen haben. Dieses Grauen bzw. diese Unerträglichkeit der Kindheit hat sich auch in der europäischen Kulturentwicklung mit dem Christentum bis 1850 nur mit leichten Verbesserungen fortgesetzt. Zu diesem Zeitpunkt stellte schließlich nicht nur das preußische Militär, sondern auch die Militärapparate der anderen europäischen Länder fest, dass zu wenige Soldaten rekrutiert werden konnten, da die in den Minen, in den Betrieben und in der Hauswirtschaft arbeitenden Kinder (ab einem Alter von ca. 4 Jahren) entweder geistig, emotional oder körperlich zurückgeblieben bzw. missgebildet waren. Dadurch hielt man nunmehr in Europa einen besonderen Kinder- und Jugendschutz für notwendig, nicht etwa aus Gründen der christlichen Nächstenliebe, sondern aus Gründen einer effektiven Kulturorganisation.

Lloyd de Mause hat durch sein Buch „Hört ihr die Kinder weinen“ Eine psychogenetische Geschichte der Kindheit, Suhrkamp Verlag 1980 das „Schicksal“ der Kinder in den letzten 3000 Jahren mit einer Gruppe von Forschern anhand von aufgefundenen geschichtlichen Dokumenten ausgewertet und zusammengefasst:

Buch Seite 12: „Die Geschichte der Kindheit ist ein Alptraum, aus dem wir gerade erst erwachen. Je weiter wir in der Geschichte zurückgehen, desto unzureichender wird die Pflege der Kinder, die Fürsorge für sie, und desto größer die Wahrscheinlichkeit, daß Kinder getötet, ausgesetzt, geschlagen, gequält und geschlechtlich mißbraucht werden. Wir wollen sehen, wieviel von dieser Geschichte der Kindheit wir aufgrund der verbliebenen Zeugnisse rekonstruieren können.
Daß die Historiker die erwähnte Gesetzmäßigkeit nicht schon früher bemerkt haben, liegt daran, daß man lange Zeit geglaubt hat, seriöse Geschichtsschreibung befasse sich mit der Darstellung öffentlicher – und nicht privater- Ereignisse. Die Historiker haben sich so sehr auf den lärmenden Sandkasten der Geschichte mit seinen phantastischen Burgen und großartigen Schlachten konzentriert, daß sie meist gar nicht zur Kenntnis genommen haben, was in den Familien und Häusern rund um diesen Spielplatz vor sich ging.“

Buch Seite 15: Die Geschichte der Kindheit ist eine Kette von immer engeren Beziehungen zwischen dem Erwachsenen und dem Kind wobei jede Verringerung der psychischen Distanz neue Angst hervorruft. Die Verminderung dieser Angst der Erwachsenen ist der entscheidende Bereich, der die Praktiken der Kindererziehung eines jeden Zeitalters neu bestimmt.

Weil die psychische Struktur von Generation zu Generation durch den Engpaß der Kindheit weitergegeben werden muß, sind die Praktiken der Kindererziehung in einer Gesellschaft mehr als ein beliebiges kulturelles Merkmal neben anderen. Sie stellen vielmehr die entscheidende Bedingung für die Überlieferung und Entwicklung aller anderen Merkmale der Kultur dar und legen definitive Grenzen für das in den verschiedenen Bereichen der Geschichte Erreichbare fest. Es bedarf spezifischer Kindheitserfahrungen, um spezifische Merkmale einer Kultur aufrecht zu erhalten; sobald die entsprechenden Erfahrungen fehlen, verschwindet auch das entsprechende kulturelle Merkmal.

Buch Seite 33: „Selbst ein so simpler Akt wie der, sich in Kinder, die geschlagen werden, einzufühlen, war für Erwachsene in der Vergangenheit schwierig. Die wenigen Erzieher, die vor unserer modernen Zeit dazu rieten, Kinder sollten im Allgemeinen nicht geschlagen werden, begründeten das damit, daß das Schlagen böse Folgen habe, und nicht etwa damit, daß es dem Kind Schmerzen zufüge oder verletzte. Ohne das Element der Empathie hatte dieser Rat überhaupt keine Wirkung, und Kinder wurden weiter wie zuvor geschlagen.

Die vollständige Abhandlung finden Sie auf der folgenden Internetseite: https://www.die-verwandlung-der-standeskultur.de/Artikel/artikel.html#neoliberaler-Bundeskanzler

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Wie und weshalb ich zu einem Autor für Anthropologie, Kulturgeschichte und Psychologie geworden bin.

Der Hauptgrund für diese Entwicklung bestand darin, dass ich in eine traumatisierte Großfamilie von Kriegsflüchtlingen hineingeboren wurde und mit 20 Jahren auf die Beziehungsverstrickungen innerhalb meiner Familie allergische Reaktionen entwickelt habe. Daher habe ich mich bereits sehr frühzeitig mit der Frage beschäftigt, weshalb das menschliche Verhalten bisweilen unerträglich ist.

Nach 40 Jahren der intensiven Forschung habe ich eine zufriedenstellende Erklärung gefunden, wodurch ich meine in der Kindheit entwickelten ungeeigneten Überlebenskonzepte entscheidend verändern konnte.

In den letzten 25 Jahren habe ich jeweils in einer mehrmonatigen Winterpause die Forschungsergebnisse der Kulturgeschichte, der Anthropologie, der Ethnologie, der Soziologie, der Psychologie und weiterer Wissenschaften in Eigenregie studiert und habe dadurch viele Unstimmigkeit zwischen den Untersuchungsergebnissen der Wissenschaft und den politischen, wirtschaftlichen und kulturgeschichtlichen Anschauungen in den Kulturen erkannt

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2035 – Der Mensch schafft die Menschlichkeit ab – Eine berechtigte Warnung

Der Mensch muss sich von seinem 5000 Jahre alten absolutistischen Weltbild von „gottgewollten“ Herren- und Dienermenschen verabschieden, bevor er sich durch die Folgen dieses Weltbildes zerstört.

BildDas Buch „2035 – Der Mensch schafft die Menschlichkeit ab“ analysiert die gegenwärtige globale Kultursituation in einer ungeschminkten Weise und führt die immer mehr aus dem Ruder laufenden Kulturentwicklungen auf ihre jeweiligen Ursachen zurück. Dadurch kommt das Buch zu dem Schluss, dass die vor 5000 Jahren durch die Erfindung der Sklaverei entstandene Standeskultur beendet werden muss, da sie die zwischenmenschlichen Beziehungen auf eine grundsätzliche Weise vergiftet. Diese Vergiftung hat sich seit der Industrialisierung derart potenziert, dass der Mensch heute im Begriff ist, seine biologische Zurechnungsfähigkeit zu verlieren. Es ist daher an der Zeit für den Menschen, über eine neue Kulturkonstitution nachzudenken, welche die soziale Natur des Menschen und das Leben auf der Erde in einer gebührenden Weise respektiert.

Sie finden auf der Internetseite www.2035-der-mensch-schafft-die-menschlichkeit-ab.de mehrere frei zugängliche Abhandlungen des Buches.

Das Buch „2035 – Der Mensch schafft die Menschlichkeit ab“ ist der 2. Teil einer besonderen Buch-Trilogie, die durch die folgenden Bücher ergänzt wird:

1.Teil: Das Buch „Die Geschichte der kulturellen Fehlentwicklung – oder die Erfindung der Sklaverei und ihre Folgen“ beleuchtet die Vergangenheit der menschlichen Evolutionsgeschichte. Das Buch thematisiert den fundamentalen Widerspruch zwischen den natürlichen Anlagen des Menschen für eine freiheitliche und soziale Gemeinschaftsorganisation und der Tatsache, dass der „Herrenmensch“ den „einfachen“ Menschen seit der Erfindung der Sklaverei und der Standeskultur vor ca. 5000 Jahren in einer regelrechten Weise entrechtet und ausbeutet.

Zudem erörtert das Buch die Entwicklung der Standeskultur von der frühen Antike bis in die Gegenwart und konzentriert sich ab dem frühen Mittelalter auf die deutsche Kulturgeschichte. Auf diese Weise erschließt sich dem Leser nach und nach ein Verständnis dafür, wie und warum es zu den kulturellen Schwierigkeiten gekommen ist, mit denen der Mensch heute zu kämpfen hat.

Einige Auszüge des Buches finden Sie auf der Internetseite: www.die-geschichte-der-kulturellen-fehlentwicklung.de

3. Teil: Das Buch „Die Befreiung von der Standeskultur – durch den natürlichen dritten Weg“ setzt sich mit den wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnissen auseinander, die der Mensch für die Umsetzung einer nachhaltigen natürlichen Gesellschaftsorganisation benötigt. Die Natur der Erde organisiert sich sowohl auf eine relative als auch auf eine heterarchische Weise, so dass der Mensch, der seit der Erfindung der Sklaverei eine absolutistische Hierarchie innerhalb seiner Gesellschaft verfestigt hat, im Grunde eine widernatürliche Selbstorganisation betreibt. Das Buch stellt daher die Konstitution der traditionellen Standeskultur zur Diskussion und erörtert den ideologischen und praktischen Weg, den der heutige Mensch gehen kann, um sich in Zukunft auf eine biologische Weise zu organisieren.

Teilauszüge des Buches finden Sie auf der Internetseite: www.die-befreiung-von-der-standeskultur.de
Buchdaten

Die Geschichte der kulturellen Fehlentwicklung
Taschenbuch: 232 Seiten
ISBN: 978-3-75570-948-0
Preis: 18,00 EUR

E-Book
ISBN 978-3-98646-016-7
Preis: 9,99 EUR

2035 – Der Mensch schafft die Menschlichkeit ab
Taschenbuch: 112 Seiten
ISBN: 978-3-75437-989-9
Preis: 14,00 EUR

E-Book
ISBN: 978-3-98646-699-2
Preis: 9,99 EUR

Die Befreiung von der Standeskultur
Taschenbuch: 234 Seiten
ISBN: 978-3-75438-557-9
Preis: 18,00 EUR

E-Book
ISBN 978-3-98646-015-0
Preis: 9,99 EUR

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Wolfgang Hauke
Sägmühleweg 10
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