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Pflanzenzüchtung für den Hausgarten: Diese Schwerpunkte verfolgt Lubera bis 2030

Von Herbstbrombeeren bis Freilandmelonen: Lubera entwickelt neue Obst- und Gemüsesorten, die Geschmack, Robustheit und einfache Kultur im Hausgarten verbinden.

BildRobuste Beeren, neue Obstarten und klimaangepasste Sorten: Lubera richtet die Pflanzenzüchtung in den kommenden Jahren konsequent auf die Anforderungen moderner Hausgärten aus. Im Mittelpunkt stehen widerstandsfähige Kulturen, innovative Züchtungsprogramme und Arten, die vom Klimawandel profitieren könnten.

Hausgarten als Leitlinie

In der Züchtungsarbeit konzentriert sich Lubera weiterhin auf Pflanzen für den Hausgarten. Im Vordergrund stehen Sorten mit gutem Geschmack, hoher Krankheitsresistenz, einfacher Kultur und besonderen Eigenschaften, die einen echten Mehrwert für Hobbygärtner bieten.

Neue Schwerpunkte entstehen dabei nicht kurzfristig. Pflanzenzüchtung ist ein langfristiger Prozess, der auf genetischer Vielfalt, langjähriger Erfahrung und kontinuierlicher Weiterentwicklung basiert.

Schwerpunkt Himbeeren und Brombeeren

Himbeeren und Brombeeren bilden weiterhin den Schwerpunkt der Lubera-Züchtung. Die langjährige Spezialisierung auf Rubus-Arten schafft eine breite genetische Basis, auf der neue Sorten mit verbesserten Eigenschaften entwickelt werden. Drei Entwicklungsfelder stehen dabei im Fokus:

* Rubus-Hybriden: Neue Kreuzungen sollen den Geschmack der Himbeere mit den robusten Fruchteigenschaften der Brombeere verbinden.
* Herbstbrombeeren: Intensiv weiterentwickelt werden auch herbsttragende Brombeeren. Ziel sind früh reifende Sorten mit erstklassigem Ertrag an den einjährigen Ruten. Sie werden als »Gamechanger« die Brombeerkultur komplett verändern.
* Resistente Himbeeren: Ein eigenes Programm konzentriert sich auf die Entwicklung widerstandsfähiger Sorten gegen Wurzelfäule.

Neue Beerenarten gewinnen an Bedeutung

Parallel investiert Lubera in bislang wenig verbreitete Beerenarten wie Honigbeeren, Vierbeeren®, kleinwüchsige Heidelbeeren oder winterharte Passionsfrüchte.

Ein Schwerpunkt der Züchtung liegt auf der Verbesserung der Selbstfruchtbarkeit. Viele dieser Arten benötigen bislang eine zweite Sorte zur Bestäubung. Ziel ist es, Sorten zu entwickeln, die auch als Einzelpflanze zuverlässig Erträge liefern und dadurch für Hausgärten deutlich attraktiver werden.

Gleichzeitig arbeitet das Team von Lubera an einer besseren Fruchtqualität. Besonders bei Honigbeeren stehen aromatischere Früchte, höhere Zuckerwerte und der Abbau bitterer Nebennoten im Mittelpunkt. Damit soll sich die Obstart langfristig als eigenständige Gartenkultur etablieren.

Mehr Qualität bei Heidelbeeren und Johannisbeeren

Auch Heidelbeeren und rote Johannisbeeren bleiben Teil der Züchtungsstrategie. Im Fokus stehen aromatischere Früchte, grössere Beeren sowie eine höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten. Unterstützt wird diese Arbeit durch eine Kooperation mit dem James Hutton Institute in Schottland.

Freilandgemüse und klimaangepasste Obstarten

Neben den klassischen Obstkulturen baut Lubera die Gemüsezüchtung kontinuierlich aus. Nach ersten Erfolgen bei Freilandtomaten stehen inzwischen auch Gurken sowie Melonen und Wassermelonen im Fokus. Entwickelt werden ausschliesslich Sorten, die ohne Gewächshaus unter natürlichen Freilandbedingungen zuverlässig gedeihen.

Die Pflanzen werden bewusst unter realen Bedingungen geprüft und müssen ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten und Witterungseinflüssen direkt im Feld beweisen. Dadurch entstehen robuste Sorten, die speziell auf die Anforderungen von Hobbygärtnern zugeschnitten sind.

Gleichzeitig gewinnen wärmeliebende Obstarten wie Feigen, Granatäpfel, Kaki, winterharte Zitrusarten und Maulbeeren im Zuge des Klimawandels zunehmend an Bedeutung. Erste eigene Selektionen werden das Sortiment in den kommenden Jahren erweitern.

Langfristig auf Innovation ausgerichtet

Neben den langfristigen Züchtungsprogrammen gehören zahlreiche kleinere Projekte zur Forschungsarbeit. Sie schaffen Raum für neue Ideen und ermöglichen es, vielversprechende Pflanzenarten frühzeitig zu testen.

Dazu zählen beispielsweise erste Arbeiten an Kartoffeln mit verbesserter Krankheitsresistenz sowie Versuche mit weiteren, bislang wenig bearbeiteten Kulturarten. Nicht jedes Projekt führt unmittelbar zu einer neuen Sorte – viele liefern jedoch wichtige Erkenntnisse für zukünftige Züchtungsprogramme.

Mit der Kombination aus langjähriger Züchtungserfahrung, moderner Selektion und neuen Kulturarten verfolgt Lubera das Ziel, das Sortiment für den Hausgarten kontinuierlich weiterzuentwickeln und auf die Anforderungen der kommenden Jahre auszurichten.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Lubera AG
Herr Reto Rohner
Lagerstrasse 1
9470 Buchs
Schweiz

fon ..: 0041-81-7563033
web ..: https://www.lubera.com/de/
email : reto.rohner@lubera.com

Was Lubera unterscheidet:
Unsere Firmen-DNA
1. Wir fokussieren uns konsequent auf den Hausgartenmarkt und die Bedürfnisse von Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtnern
2. Wir haben klare Zuchtziele für essbare Pflanzen:
o einfacher zu kultivieren
o besser im Geschmack
o widerstandsfähiger
o wenn möglich überraschend
3. Die vertikale Integration von der Züchtung bis zum Verkauf an Endkunden – mit einem geschlossenen Lernkreislauf zwischen Züchtung, Produktion und Kundenfeedback
4. Wir tun Gutes und reden gerne darüber. Pflanzen sind für uns eines der sinnvollsten und nachhaltigsten Produkte überhaupt. Genau deshalb teilen wir unser Wissen offen: in Gartenbriefen, Videos und in unserem Online-Gartenbuch.

Pressekontakt:

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Schluss mit Gemüse von der Stange – Lubera erklärt den Einheitsgeschmack für beendet

Mehr Geschmack, mehr Vielfalt, weniger Kompromisse: Lubera entwickelt Gemüsesorten für Hobbygärtner, die im Beet überzeugen statt nur im Supermarktregal.

BildGemüse ist langweilig? Pflegeaufwendig? Schmeckt eh nach nichts? Gemüse braucht Schutzdächer und Intensivbetreuung? Wer das glaubt, hat schlicht das falsche Gemüse angebaut. Oder besser gesagt: das falsche Saatgut, die falschen Jungpflanzen gekauft. Denn der heutige Standard im Gemüseregal – und leider oft auch im Garten – ist das Ergebnis von Züchtung auf Transportfähigkeit, Normform und Ertrag, nicht auf Geschmack, und schon gar nicht auf Robustheit. Lubera tritt an, dieses Kapitel zu beenden – und macht Gemüse zur dritten starken Säule neben Obst und Beeren, und zwar von der Züchtung bis zum Pflanzenverkauf.

Die Ausgangslage ist klar: Das Interesse an Selbstversorgung wächst, der Anspruch an Qualität auch. Gleichzeitig sind viele Sortimente erschreckend fantasielos. Genau hier setzt die Gemüsezüchtung von Lubera an – bewusst anders, bewusst unbequem und konsequent am Hobbygärtner orientiert. Die Zuchtziele von Lubera sind einfach zu formulieren, aber schwer umzusetzen: mehr Geschmack, mehr Robustheit, weniger Drama im Beet – und ein klarer Mehrwert gegenüber dem Gewohnten.

Drei Programme, eine Haltung: Lubera ist züchterisch beim Gemüse in 3 Bereichen tätig.

OpenSky® – Freiland statt Folientunnel
Warum sollten Tomaten, Paprika oder Chili nur unter Plastik funktionieren? OpenSky® beweist, dass es auch anders geht. Diese Sorten sind nicht für Hochglanzkataloge gezüchtet, sondern für echtes Wetter. Die neue Stabtomate _OpenSky® Amberone®_ kombiniert Widerstandskraft mit feiner Würze und angenehmer Süße – und das ohne Dach über dem Kopf. Noch radikaler sind die _OpenSky® Schlingel_-Strauchtomaten: kein Ausgeizen, kein Herumgebinde, einfach pflanzen und ernten. Die neue Sorte _Schlingel Filou®_ liefert schwarzrote Früchte mit echtem Umami-Geschmack – kein Vergleich zu wässrigen Supermarkt-Tomaten.

Auch bei Paprika räumt Lubera auf. _OpenSky® Speedy Rosina®_ und _Speedy Gonzales®_ reifen früh, zuverlässig und ohne Schutz im Freiland. Sie schmecken würzig, haben Charakter – und entlarven den „Paprika ist halt süß“-Mythos als das, was er ist: irgendwo zischen Bequemlichkeit und Geschmacksverstauchung. Ab diesem Jahr werden auch die ersten Lubera-eigenen Chili angeboten. Das wird super heiss und kann in jedem Garten ohne Gewächshaus erfolgreich kultiviert werden.

EverVeg® – Ewiges Gemüse® statt Wegwerfbeet
Warum jedes Jahr neu pflanzen, wenn Gemüse auch mehrjährig geht? Baumkohl ist kein Nostalgieprojekt, sondern eine moderne Antwort auf Pflegeaufwand und Erntefrust. Sorten wie _Everkale® Running Blush_ oder _Greenwave_ sind langlebig, winterhart, dekorativ – und werden mit Frost sogar besser. Kohl als Designobjekt? Ja! Und als Geschmacksbombe gleich mit. Am besten sind sie übrigens dann, wenn es fast gar kein Gemüse mehr aus dem eigenen Garten gibt: im Winter!

Fruits of the Roots® – Wurzelgemüse neu gedacht
Auch beim vermeintlich Einfachen denkt Lubera neu. Wurzelgemüse als hochwertige Jungpflanze ist kein Gag, sondern ein logischer Schritt – die Süsskartoffelfamilien von Lubera bringen mehr Variation in den Einheitsbrei: Die Sugaroots® Sorten sind einfacher, süsser und geschmacksreicher als alles, was du im Supermarkt kaufen kannst. Und die Sugabeauty®-Sorten ergänzen den schönen und schmackhaften Knollenertrag mit dem Zierwert der Blätter. Sugabeauty® Süsskartoffeln haben kompakte Austriebe (werden nur ca. 40-70cm lang) und bilden im kürzer werdenden Sommertag auch viele Blüten aus. Sie können im Topf (10l plus) oder auch im Beet als Strukturpflanzen eingesetzt werde. Und nach dem ästhetischen Genuss in der Vegetationsperiode geht es im Herbst und Winter auf dem Teller lustvoll weiter…. Ach ja, selbstverständlich bietet Lubera auch krankheitsresistente Kartoffeljungpflanzen (Revoluzzer®) an, die keine Krautfäule bekommen. Und in der Pipeline ist eine ‚Fruit of the roots®‘ Pflanze, die Knollen hervorzaubert, die nicht nur Stärke und Zucker beinhalten, sondern bis zu 20% Protein.

Lubera steht für eine klare Haltung: Gemüse darf wieder schmecken. Es darf robust sein. Und es darf dem Gärtner das Leben leichter machen – statt schwerer. Wer Einheitsware will, findet sie überall. Wer Haltung im Beet sucht, ist hier richtig.

Lubera Gemüsepflanzen sind ab Mitte April im Lubera-Shop (www.lubera.com) erhältlich. Die Setzlinge können und sollen bereits ab Anfang März vorbestellt werden, da viele Sorten erfahrungsgemäss früh ausverkauft sind.

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1. Wir fokussieren uns konsequent auf den Hausgartenmarkt und die Bedürfnisse von Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtnern
2. Wir haben klare Zuchtziele für essbare Pflanzen:
o einfacher zu kultivieren
o besser im Geschmack
o widerstandsfähiger
o wenn möglich überraschend
3. Die vertikale Integration von der Züchtung bis zum Verkauf an Endkunden – mit einem geschlossenen Lernkreislauf zwischen Züchtung, Produktion und Kundenfeedback
4. Wir tun Gutes und reden gerne darüber. Pflanzen sind für uns eines der sinnvollsten und nachhaltigsten Produkte überhaupt. Genau deshalb teilen wir unser Wissen offen: in Gartenbriefen, Videos und in unserem Online-Gartenbuch.

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Fünf beliebte Tomatensorten in Deutschland 2024 – Ein umfassender Überblick

Fünf Tomatensorten, die 2024 in Deutschland im Fokus standen: Von Harzfeuer bis Green Zebra – entdecken Sie Vielfalt, Geschmack und Anbautipps für Ihre Lieblingssorten!

Keltern, 28. Januar 2025 – Die Tomate zählt weiterhin zu den gefragtesten Gemüsearten in Deutschland. Nach Erhebungen von Statista (2020) beträgt der Pro-Kopf-Verbrauch hierzulande rund 28 Kilogramm pro Jahr – ein deutlicher Hinweis darauf, welche Bedeutung das „Rundumtalent“ Tomate im täglichen Speiseplan der Deutschen einnimmt. Neben ihrem vielfältigen kulinarischen Einsatz ist auch ihr gesundheitlicher Aspekt nicht zu unterschätzen. Der in Tomaten enthaltene Pflanzenstoff Lycopin kann, wie Shi und Le Maguer (2000) herausfanden, als Antioxidans wirken und trägt so zum Schutz vor freien Radikalen bei. Eine aktuelle Analyse von Online-Suchvolumina macht deutlich, dass im Jahr 2024 fünf Sorten besonders im Mittelpunkt des Interesses standen: Harzfeuer, Black Cherry, Berner Rose, Green Zebra und Moneymaker.
Diese fünf Sorten verkörpern eindrucksvoll die Bandbreite, die Tomaten in puncto Farbe, Geschmack, Anbau und Verwendungsmöglichkeiten abdecken können. Einige Sorten sorgen bereits seit Jahrzehnten für eine beständige Ernte, während andere durch ungewöhnliche Färbung und überraschende Aromen auffallen. Im Folgenden werden die jeweiligen Besonderheiten, Pflegemaßnahmen und wissenschaftlich untermauerten Eigenschaften näher vorgestellt. Ein Augenmerk liegt dabei auf Aspekten wie Robustheit, Ertragsleistung und Geschmack, die sich in den verschiedenen Forschungsberichten deutscher und internationaler Institute widerspiegeln.
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Harzfeuer
Harzfeuer steht symbolisch für eine äußerst verlässliche und zugleich schmackhafte Tomatensorte. Die rundlich bis leicht ovalen, leuchtend roten Früchte überzeugen durch einen ausgewogenen Mix aus Süße und leichter Säure und eignen sich sowohl für Salate als auch für Soßen oder Aufläufe. Einer Studie des Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ, 2021) zufolge erweist sich Harzfeuer zudem als ausgesprochen widerstandsfähig gegenüber vielen gängigen Tomatenkrankheiten wie der Kraut- und Braunfäule. Dies liegt unter anderem an der ausgeprägten Vitalität ihrer Pflanzentriebe sowie einem kräftigen Wurzelwerk, das sich bei konsequenter, aber nicht übermäßiger Wasserversorgung gut entwickelt.
Die Pflege gestaltet sich in aller Regel unkompliziert: Regelmäßiges Ausgeizen fördert das Wachstum der Früchte und sorgt dafür, dass die Pflanzen ihre Kraft effizient verteilen. Ein sonniger, vor Wind und starken Niederschlägen geschützter Standort ist entscheidend, damit Harzfeuer ihre hohe Ertragsleistung entfalten kann. Wer im Frühjahr rechtzeitig mit dem Vorziehen der Jungpflanzen beginnt und diese behutsam an Freilandtemperaturen gewöhnt, wird ab dem Hochsommer eine stattliche Menge an erntefrischen Tomaten genießen können. Dass Harzfeuer im Jahr 2024 zur beliebtesten Sorte unter deutschen Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtnern avancierte, überrascht daher kaum. Zahlreiche Erfahrungsberichte belegen, dass diese Sorte auch Einsteigenden einen leichten Start in den Tomatenanbau ermöglicht.
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Black Cherry
Black Cherry präsentiert sich als außergewöhnliche Cherrytomate mit einer dunkelvioletten bis bräunlichen Fruchthaut. Die kleinen, kirschgroßen Früchte haben ein sehr intensives, süß-würziges Aroma, das sie von vielen anderen Cocktailtomaten klar unterscheidet. Wie eine Untersuchung der Freien Universität Berlin (2023) zeigte, ist der Zuckergehalt in den Früchten von Black Cherry oft höher als bei vergleichbaren Sorten. Das erklärt den unverkennbaren, vollmundigen Geschmack, der sowohl pur als auch in Salaten oder auf Antipasti-Platten geschätzt wird.
In puncto Anbau erweist sich Black Cherry als relativ robust und anpassungsfähig. Dennoch profitieren die Pflanzen von einem warmen, sonnigen Platz und einer stabilen Rankhilfe, da die hochwachsenden Triebe rasch unkontrolliert wuchern können. Eine gute Luftzirkulation beugt Pilzerkrankungen vor und fördert das Ausreifen der Früchte bis in den Herbst hinein. Besonders praktisch: Dank ihrer stetigen Blühfreudigkeit bilden die Pflanzen immer wieder neue Tomaten, was für eine langanhaltende Erntephase sorgt. Wer also auf der Suche nach einer optisch sowie geschmacklich besonderen Tomatensorte ist, wird mit Black Cherry viel Freude haben. In gemischten Beeten oder als Balkonpflanze zieht diese Sorte garantiert Blicke auf sich – und sorgt gleichzeitig für eine zuverlässige, aromatische Ausbeute.
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Berner Rose
Berner Rose stammt ursprünglich aus der Schweiz und vereint ein zartes Rosa auf ihrer Schale mit einem mild-süßlichen, beinahe cremig anmutenden Geschmackserlebnis. Eine Analyse von Agroscope (2022) stellt dieser Sorte einen überdurchschnittlichen Gehalt an Kalium und Magnesium aus, was sie nicht nur in geschmacklicher, sondern auch in ernährungsphysiologischer Hinsicht interessant macht. Das saftige, weich strukturierte Fruchtfleisch kommt vor allem bei frischem Verzehr in Salaten und Sandwiches voll zur Geltung.
Allerdings verlangt Berner Rose ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit von ihren Pflegepersonen. Die Sorte reagiert empfindlich auf Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen, weshalb sie in feucht-kühlen Sommern oder bei ausgiebigen Regenperioden schnell unter Blatt- und Fruchtkrankheiten leiden kann. Ein Tomatendach oder die Kultur im Gewächshaus bieten sich daher als sinnvolle Vorsorgemaßnahmen an, um die empfindlichen Pflanzen vor Pilzerkrankungen zu schützen. Ist dieser Grundstein gelegt, darf man sich häufig über stattliche, zum Teil über handtellergroße Früchte freuen, die durch ihre feine Farbgebung und angenehme Süße überzeugen. Auch wenn Berner Rose etwas mehr Pflege erfordert als manch andere Sorte, belohnen ihr einzigartiger Geschmack und ihr hoher Mineralstoffanteil die Mühe mit einer ganz besonderen Tomatenqualität.
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Green Zebra
Green Zebra fällt sofort ins Auge: Die grün-gelb gestreifte Schale macht sie zu einem echten Hingucker in jedem Gemüsebeet oder auf dem Balkon. Doch nicht nur optisch ist diese Sorte bemerkenswert, auch geschmacklich hat sie einiges zu bieten. Eine Studie der Universität Hohenheim (2023) zeigt, dass Green Zebra einen erhöhten Anteil an bestimmten organischen Säuren aufweist, die ihr den charakteristisch erfrischend-säuerlichen Geschmack verleihen. In frischen Salaten oder als Basis für eine fruchtig-pikante Salsa kann sie so für überraschende Geschmacksmomente sorgen.
Obwohl Green Zebra als relativ widerstandsfähig gilt, sind ein sonniger Standort und eine solide Rankhilfe unverzichtbar. Die Pflanzen wachsen kräftig und tragen oftmals bis in den Spätsommer hinein. Allerdings ist es für viele Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner zunächst ungewohnt, die optimale Reife der Früchte richtig einzuschätzen: Da Green Zebra bereits im reifen Zustand eine grünliche Grundfarbe behält, lohnt es sich, mit leichten Drucktests oder genauen Farbbeobachtungen herauszufinden, wann sie erntereif ist. Ein leichtes Gelbgrün und eine gewisse Weichheit bei Druck sind gute Indikatoren dafür, dass die Früchte ihren vollen Geschmack entfalten. Für Liebhaber außergewöhnlicher Sorten, die auf der Suche nach dem besonderen Tomatenerlebnis sind, bietet Green Zebra eine erfrischende Alternative zu traditionellen Varianten.
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Moneymaker
Moneymaker ist ein echter Dauerbrenner im Tomatenanbau und gilt seit vielen Jahren als Inbegriff für Zuverlässigkeit und gleichmäßige Ernten. Die Pflanzen tragen rote, mittelgroße Früchte, die durch ihren milden, leicht süßlichen Geschmack überzeugen und in Küche und Garten allseits einsetzbar sind – ob für Salate, Soßen oder einfach als frische Brotbeläge. Das Max-Planck-Institut für Pflanzenforschung (2023) bescheinigt Moneymaker zudem eine hohe Resistenz gegenüber schwankenden Wetterbedingungen, was sie ideal für Regionen mit wechselhaftem Klima macht.
Diese Anpassungsfähigkeit zeigt sich auch darin, dass Moneymaker sowohl im Freiland als auch im Gewächshaus oder sogar auf dem Balkon erfolgreich kultiviert werden kann. Wichtig sind eine ausreichende Wasserversorgung und ein nährstoffreiches Substrat, damit die Pflanzen ihr volles Potenzial entfalten. Insbesondere Anfängerinnen und Anfänger profitieren von der großen Toleranz dieser Sorte gegenüber kleineren Pflegefehlern. Wer zum Beispiel gelegentlich das Ausgeizen oder eine rechtzeitige Düngung vergisst, wird nicht zwangsläufig mit Wachstums- oder Ertragsausfällen konfrontiert. Durch diese robuste Natur hat sich Moneymaker längst einen festen Platz in der Palette beliebter Gartentomaten gesichert.
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Fazit
Die fünf vorgestellten Sorten repräsentieren die reiche Vielfalt, die Tomaten in puncto Geschmack, Farbe und Anbaueigenschaften aufweisen können. Harzfeuer hat sich als beliebtester Allrounder etabliert, dessen Ertragskraft und Krankheitsresistenz gleichermaßen überzeugen. Black Cherry fasziniert durch ihre dunkle Optik und einen außergewöhnlich süßen, zugleich würzigen Geschmack, während Berner Rose mit ihren zarten Rosé-Nuancen und ihrem hohen Gehalt an Kalium und Magnesium punktet. Green Zebra besticht durch ihre exotisch anmutende Streifenzeichnung und einen erfrischend säuerlichen Geschmack, der in der Sommerküche für Abwechslung sorgt. Moneymaker wiederum ist als echter Klassiker bekannt und geschätzt, da sie bei geringen Ansprüchen durch verlässliche Erträge besticht.
So verschieden die Sorten auch sind, sie zeigen alle, wie spannend und zugleich lohnenswert der eigene Tomatenanbau sein kann. Ein ausgewogener Mix aus Sonne, Wasser, Nährstoffen und einem geschützten Standort lässt in der Regel jede dieser Sorten gedeihen. Damit liefern sie nicht nur einen aromatischen Beitrag zur heimischen Küche, sondern können durch ihr breit gefächertes Farbspektrum auch optische Höhepunkte im Garten oder auf dem Balkon setzen.
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Literaturhinweise
– Agroscope (2022). Vergleichende Nährstoffanalyse traditioneller und moderner Tomatensorten.
– Freie Universität Berlin (2023). Untersuchungen zur Widerstandsfähigkeit und Geschmacksentwicklung ausgewählter Cherrytomaten.
– IGZ (2021). Ertrags- und Resilienzstudie verschiedener Tomatensorten.
– Max-Planck-Institut für Pflanzenforschung (2023). Studie zur Ertragsstabilität und Geschmacksentwicklung ausgewählter Tomatensorten.
– Shi, J., & Le Maguer, M. (2000). Lycopene in tomatoes: Chemical and physical properties affected by food processing. Critical Reviews in Food Science and Nutrition, 40(1), 1-42.
– Statista (2020). Pro-Kopf-Verbrauch von Tomaten in Deutschland.
– Universität Hohenheim (2023). Studie zur Aromavielfalt und Resilienz verschiedener Tomatensorten.

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