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Wirtschaft

Altersvorsorge: Frauen müssen selbst rechnen

Jahrelang wurde staatlich geförderte Altersvorsorge am Kapitalmarkt gefordert. Jetzt kommt sie. Doch ist das Altersvorsorgedepot wirklich der große Wurf oder lauern neue Fallstricke?

BildDie Diskussion um das neue Altersvorsorgedepot rückt ein Thema in den Mittelpunkt, das weit über die Frage nach dem richtigen Vorsorgeprodukt hinausgeht: Wie gut sind wir tatsächlich auf unseren Ruhestand vorbereitet? Gerade Frauen sollten dabei genauer hinschauen, denn ihre Erwerbsbiografien verlaufen häufig anders und wirken sich unmittelbar auf die spätere finanzielle Situation aus.

Wie viel Geld brauche ich später, um meinen heutigen Lebensstandard halten zu können? Wie hoch wird die Kaufkraft meiner gesetzlichen Rente dann tatsächlich sein? Welche Auswirkungen haben Teilzeit, Kindererziehung oder längere Erwerbsunterbrechungen? Und welches Vermögen müsste ich bis zum Renteneintritt aufbauen, um meine persönliche Versorgungslücke zu schließen?

Für Finanzmentorin Silja Reichelt beginnen genau hier finanzielle Bildung. Hierzu Klarheit zu haben ist die Basis für jede weitere Entscheidung. Viele Frauen können diese Fragen nicht konkret beantworten. Gleichzeitig werden sie mit immer neuen Möglichkeiten der Geldanlage und Altersvorsorge konfrontiert.

Für Silja Reichelt, Gründerin von LADIES FINANCE und ehemalige Bankerin mit 36 Jahren Berufserfahrung liegt genau darin eine der größten Herausforderungen:

„Wir diskutieren ständig darüber, welches Finanzprodukt Frauen abschließen sollen. Viel wichtiger wäre zunächst die Frage: Weiß eine Frau überhaupt, welches finanzielle Ziel sie erreichen muss?“

Ab 01.01.2027 kommt das neue Altersvorsorgedepot.

Mit der Reform der geförderten privaten Altersvorsorge soll ab 2027 auch stärkeres Investieren am Kapitalmarkt ermöglicht werden. Zulagen und steuerliche Begünstigungen machen das neue Altersvorsorgedepot auf den ersten Blick interessant.

Reichelt sieht darin durchaus Chancen. Gleichzeitig warnt sie davor, die Entscheidung allein von der staatlichen Förderung abhängig zu machen.

Für die tatsächliche Vermögensentwicklung spielen weitere Faktoren eine entscheidende Rolle: Kosten, Anlagedauer, erzielbare Rendite, steuerliche Behandlung, fehlende Flexibilität bei Verfügbarkeit und die späteren Auszahlungsbedingungen.

„Eine Förderung ist noch keine Anlagestrategie. Entscheidend ist nicht, wie viel Geld der Staat heute dazugibt, sondern wie viel später davon übrigbleibt.“

Genau hier beginnt für Reichelt finanzielle Bildung.

Nicht mit der Frage „Welches Produkt soll ich kaufen?“, sondern mit der Fähigkeit, Angebote selbst beurteilen zu können.

Frauen brauchen keinen ETF-Sparplan, sie brauchen Kompetenz.

Erwerbsunterbrechungen, Teilzeitarbeit, Care-Arbeit und unterschiedliche Einkommensbiografien können langfristig erhebliche Auswirkungen auf Vermögensaufbau und Altersvorsorge haben. Hinzu kommt ein weiteres Phänomen: Viele Frauen sparen durchaus konsequent. Doch Sparen allein schafft noch keine finanzielle Strategie.

Geld liegt auf Tagesgeldkonten, verschiedene Versicherungsverträge laufen seit Jahren, vielleicht gibt es einen ETF, einen alten Riester-Vertrag oder ein Wertpapierdepot. Was häufig fehlt, ist der Blick auf das Ganze und das Verständnis, was sich hinter diesen Produkten tatsächlich verbirgt.

„Finanzielle Bildung bedeutet für mich nicht, dass jede Frau zur Börsenexpertin werden muss“, sagt Reichelt. „Sie sollte jedoch so viel verstehen, dass sie erkennt, ob eine Empfehlung ihrem eigenen Ziel dient, oder in erster Linie demjenigen, der ihr ein Produkt verkauft.“

Fünf Zahlen, die jede Frau kennen sollte

Wer seine finanzielle Zukunft selbst gestalten möchte, sollte nach Ansicht der Finanzmentorin mindestens fünf Fragen beantworten können:

* Wie hoch ist mein gewünschter Lebensstandard im Alter?
* Welche gesetzlichen, betrieblichen und privaten Ansprüche habe ich bereits?
* Wie groß ist meine persönliche Versorgungslücke?
* Welches Vermögen benötige ich, um diese Lücke zu schließen?
* Welche Spar- und Investmentstrategie kann mich realistisch dorthin bringen?

Erst wenn diese Grundlagen bekannt sind, ergibt die Diskussion über einzelne Anlageformen wirklich Sinn.

Dann lässt sich auch ein staatlich gefördertes Altersvorsorgedepot anders beurteilen: nicht danach, ob 540 Euro Förderung attraktiv klingen, sondern danach, welche Funktion es im eigenen Vermögensplan übernehmen kann.

„Finanzen sicher verstehen“: Tagesworkshop für Frauen in Hamburg

Genau diesen Gesamtblick vermittelt Silja Reichelt am 26. September 2026 bei ihrem Tagesworkshop „Finanzen sicher verstehen“ in Hamburg.

Von 10 bis 17 Uhr geht es nicht darum, Frauen mit möglichst vielen Finanzbegriffen oder Produkten zu konfrontieren. Sie sollen vielmehr verstehen, wie die einzelnen Bereiche ihrer Finanzen zusammenhängen und wo sie selbst ansetzen können.

Dazu gehören die Themen Rentenansprüche und Rentenlücke, Altersvorsorge, Vermögensaufbau, Investieren, das neue Altersvorsorgedepot sowie die Frage, wie aus vielen einzelnen finanziellen Bausteinen eine nachvollziehbare Strategie entsteht.

Der Nutzen soll dabei ganz praktisch sein: Teilnehmerinnen sollen den Workshop nicht mit noch mehr Informationen verlassen, sondern mit mehr Klarheit darüber, wo sie finanziell stehen, welche Fragen sie künftig stellen müssen und welche nächsten Schritte für ihre persönliche Situation sinnvoll sind.

Denn finanzielle Unabhängigkeit beginnt nach Ansicht von Reichelt nicht mit einem bestimmten Einkommen und auch nicht mit dem perfekten Finanzprodukt, sondern in dem Moment, in dem eine Frau aufhört, ihre finanzielle Zukunft vollständig anderen zu überlassen.

„Der Staat kennt dein finanzielles Ziel nicht. Deine Bank kennt es nicht. Und auch ein Altersvorsorgedepot kennt es nicht. Du solltest es kennen.“

Veranstaltung: „Finanzen sicher verstehen“ – Tagesworkshop für Frauen
Termin: 26. September 2026, 10:00-17:00 Uhr
Ort: Hamburg
Veranstalterin: Silja Reichelt | LADIES FINANCE
Information und Anmeldung: silja-reichelt.de/events

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Silja Reichelt
Frau Silja Reichelt
Sedelmannsbusch 5
22339 Hamburg
Deutschland

fon ..: +4917648362204
web ..: https://silja-reichelt.de
email : finanzen@silja-reichelt.de

Silja Reichelt, Gründerin von LADIES FINANCE, Finanzmentorin und Autorin des Buches „Sprenge deine finanziellen Grenzen“ wurde 2026 zum zweiten Mal vom Expertenportal zur Top111 Personal Brand ausgezeichnet.

Nach über 36 Jahren als Bankberaterin wechselte sie die Seiten. Heute begleitet sie Frauen dabei, ihre Finanzen zu verstehen, Ordnung in ihre Konten zu bringen und Verantwortung für ihre wirtschaftliche Zukunft zu übernehmen. Dabei geht es ihr nicht darum, wie hoch das Einkommen oder Vermögen einer Frau ist. Entscheidend ist, dass sie den Mut entwickelt, hinzuschauen, Zusammenhänge zu erkennen und ihre finanzielle Situation bewusst zu gestalten.

Als Mentorin der CASHFLOW SECRETS vermittelt sie finanzielle Zusammenhänge pragmatisch, verständlich und auf Augenhöhe.

Sie ermutigt Frauen, sich von Angst, Abhängigkeit und finanzieller Überforderung zu lösen. Geld ist für sie kein Tabuthema und auch kein Selbstzweck. Es ist ein Werkzeug für Sicherheit, Selbstbestimmung und persönliche Freiheit.

Pressekontakt:

Silja Reichelt
Frau Silja Reichelt
Sedelmannsbusch 5
22339 Hamburg

fon ..: 017648362204
email : interview@silja-reichelt.de

Wirtschaft

Altersvorsorgedepot-Anbieter-Vergleich: Neues Portal von Rolf Henning Hackel macht Anbieter transparent

Ab Januar 2027 ersetzt das staatlich geförderte Altersvorsorgedepot die Riester-Rente. Ein neues Portal bündelt den unabhängigen Vergleich der unterschiedlichen Produktangebote für Verbraucher.

BildNeues Vergleichsportal bringt Transparenz in den Altersvorsorgedepot-Markt

Die altersvorsorgedepot-anbieter-vergleich.de geht mit einem unabhängigen Portal für den Altersvorsorgedepot-Vergleich an den Start. Hinter dem Angebot steht Rolf Henning Hackel, Jurist und langjähriger Finanzmarktexperte. Anlass ist die anstehende Reform der staatlich geförderten Altersvorsorge: Zum 1. Januar 2027 tritt das sogenannte Altersvorsorgedepot an die Stelle der bisherigen Riester-Rente. Verbraucherinnen und Verbraucher erhalten damit erstmals die Möglichkeit, staatlich gefördert in ETFs oder Fonds zu sparen – ohne die Kostenstrukturen klassischer Versicherungsprodukte. Das Portal ordnet die kommenden Anbieter und deren Produkte ein, erklärt die Fördermechanik und liefert eine neutrale Entscheidungsgrundlage. Ziel ist es, ein Thema verständlich zu machen, das Millionen Sparer betrifft, aber bislang kaum unabhängig aufbereitet wird. Der Fokus liegt bewusst auf einer einzigen Produktkategorie statt auf einem breiten Finanzvergleich über alle Sparten hinweg.

Reform trifft auf einen unübersichtlichen Markt

Die Riester-Rente galt jahrelang als teuer und intransparent. Von ihr profitierten vor allem Vermittler, die über Provisionen verdienten, während für den einzelnen Sparer nach Kosten oft wenig Rendite blieb. Mit dem Altersvorsorgedepot verschiebt sich diese Logik: Die Produkte lassen sich online abschließen, sind deutlich kostengünstiger und setzen auf eine große Auswahl marktüblicher Wertpapieranlagen. Gleichzeitig entsteht ein neuer, noch junger Markt, in dem Banken, Neobroker und Fondsanbieter um Kunden konkurrieren. Für Verbraucher bedeutet das eine schwer zu durchschauende Auswahl an Depots, Gebührenmodellen und Anlagestrategien. Genau hier setzt das Portal an. Statt einzelne Produkte zu bewerben, stellt es Anbieter, Produkte, Konditionen und Förderdetails gegenüber und beantwortet die Frage, die in einschlägigen Foren am häufigsten gestellt wird: Für wen lohnt sich ein Altersvorsorgedepot und worauf kommt es beim Anbieter an?

Unabhängige Einordnung statt Produktwerbung

Das Angebot kombiniert redaktionelle Ratgeberinhalte, Erklärungen zur staatlichen Förderung und Vergleichsfunktionen zu den einzelnen Depots. Ergänzt wird es um Rechner, mit denen Nutzer Rendite, Kosten und die eigene Versorgungslücke abschätzen können. Fachlich verantwortet Rolf Henning Hackel die Inhalte – er stammt aus dem Umfeld der Produktanbieter und kennt die Mechanik der Altersvorsorge seit über 20 Jahren bestens aus der Praxis. „Beim Altersvorsorgedepot wird nicht zuletzt die Wahl des richtigen Anbieters über Jahrzehnte hinweg spürbar darüber entscheiden, was am Ende für die Rente übrig bleibt. Ein Altersvorsorgedepot-Vergleich sorgt dafür, dass sich die Entscheidung vor allem auch für den Sparer lohnt und nicht nur für den Anbieter“, sagt Rolf Henning Hackel, Geschäftsführer des Portals. Die Betreiber legen dabei Wert darauf, Informationen sachlich aufzubereiten und Sparer unabhängig von Abschlussinteressen zu begleiten.

Was Sparer jetzt erwartet

Da die geförderten Depots erst zum Reformstart verfügbar sein werden, konzentriert sich das Portal in der Anfangsphase auf Aufklärung und Vorbereitung. Interessierte können sich vorab informieren und werden benachrichtigt, sobald konkrete Anbieter und Konditionen vorliegen. Mit dem Marktstart 2027 folgt der direkte Anbietervergleich mit aktuellen Gebühren und Leistungsdaten. Angesichts der wachsenden Versorgungslücke im gesetzlichen Rentensystem gewinnt die private, geförderte Vorsorge weiter an Bedeutung – gerade für jüngere Erwerbstätige und für Gruppen, die von den bisherigen Riester-Modellen kaum erreicht wurden. Das Portal versteht sich als erste Anlaufstelle für alle, die die Fördermöglichkeiten verstehen und die für sie passende Produktlösung finden möchten. Weiterführende Informationen zum Altersvorsorgedepot und zum geplanten Anbietervergleich sind abrufbar unter www.altersvorsorgedepot-anbieter-vergleich.de

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

FPV Finanzproduktvergleich GmbH
Herr Rolf Henning Hackel
Am Südanger 63
84453 Mühldorf am Inn
Deutschland

fon ..: +49 8631 1859320
web ..: https://altersvorsorgedepot-anbieter-vergleich.de/
email : rolf.hackel@finanzproduktvergleich.de

altersvorsorgedepot-anbieter-vergleich.de ist ein unabhängiges Verbraucherportal rund um das
staatlich geförderte Altersvorsorgedepot, das zum 1. Januar 2027 die Riester-Rente ablöst.
Das Angebot bündelt Ratgeberinhalte, Förderinformationen, Rechner und einen Anbietervergleich.
Fachlich verantwortet wird das Portal von Rolf Henning Hackel.

Pressekontakt:

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Herr Christoph Specht
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