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Wirtschaft

B2B-Mediation: 90 Prozent der Wirtschaftskonflikte in Stunden gelöst

Unternehmen investieren Milliarden in langwierige Gerichtsverfahren. Dabei lassen sich 90 Prozent der Wirtschaftskonflikte durch Mediation beilegen – 70 Prozent davon am selben Tag.

BildWuppertal/Zug, 11. März 2026 – Darauf weist Jean-Christophe Barth, internationaler Mediator für B2B-Konflikte, in einem Gastbeitrag auf Executive Mediation hin. Der Beitrag basiert auf einem Podcast-Gespräch auf Kanal K.

Mediation als Risikomanagement-Instrument

B2B-Mediation ist knallhartes Risikomanagement. Vor Gericht geben Unternehmen die Kontrolle an den Richter ab. In der Mediation behalten die Parteien das Heft in der Hand und gestalten ihre Zukunft selbstbestimmt. Die Methode erfordert Courage: Die Parteien setzen sich einer direkten Konfrontation von Ideen und Lösungsansätzen aus. Der Grundsatz lautet: „Nothing is agreed until everything is agreed.“

Opportunitätskosten als unterschätzter Faktor

Der vernünftige Kaufmann kalkuliert nicht nur Verfahrenskosten. Entscheidend sind die entgangenen Gewinne, wenn Projekte durch jahrelange Verfahren blockiert werden. Ein Gerichts- oder Schiedsverfahren dauert meist mehrere Jahre. Diese Zeitspanne bildet die „Opportunitätslücke“. Wer B2B-Mediation nutzt, kehrt sofort zum operativen Geschäft zurück. Rückstellungen für Rechtsrisiken lösen sich rasch auf. Synergien mit Partnern oder Zulieferern bleiben nutzbar.

Das Baguette-Modell: Transparenz im Prozess

Barth hat das Baguette-Modell entwickelt, um den Mediationsprozess transparent zu machen. Die SOLVE 5×5 Mediation Matrix visualisiert den Lebenszyklus eines Konflikts in fünf Phasen: Auftragsklärung (S), Themensammlung (O), Interessen-Erforschung (L), Lösungsoptionen (V) und Vereinbarung (E). Der Mediator ermöglicht die außergerichtliche Beilegung. Die Parteien bleiben für die Lösung verantwortlich.

Trends: Prävention und Digitalisierung

Bei komplexen Infrastrukturprojekten gewinnt die „Antizipative Mediation“ an Bedeutung. Der Mediator fungiert als neutraler Beobachter und zieht die Reißleine, bevor Zeitpläne kippen. Online-Mediation ist kein Provisorium mehr. Seit der Pandemie sind digitale Plattformen leistungsfähig. Geografische Barrieren spielen kaum noch eine Rolle.

Über Jean-Christophe Barth

Jean-Christophe Barth ist internationaler Mediator mit Schwerpunkt auf B2B-Konflikten. Er ist Judge Weinstein JAMS Foundation International Fellow und spezialisiert auf Anticipatory Mediation und Co-Mediation.

Über Executive Mediation

Executive Mediation ist eine Plattform für hochwertige Konfliktlösung im Executive-Bereich. Betreiber sind Dr. Hartmut Frenzel (Wuppertal) und Izolda Petrosyan. Die beiden Executive Mediatoren fokussieren sich auf Konfliktlösung in Führungsgremien, Deal Mediation und interkulturelle Verhandlungen. Ihr Ansatz: Komplexe Wirtschaftsverhandlungen neutral begleiten, bevor Konflikte entstehen. Der Substack-Kanal richtet sich an C-Level-Entscheider und Führungskräfte.

Links:
Gastbeitrag: https://executivemediation.substack.com/p/b2b-mediation-der-airbag-fur-ihr
Substack Executive Mediation: https://executivemediation.substack.com
Website: https://executive-mediation.pro

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Dr. Hartmut Frenzel | EXECUTIVE MEDIATION
Herr Hartmut Frenzel
Fuhlrottstr. 15
42119 Wuppertal
Deutschland

fon ..: +49-1602912140
web ..: https://executive-mediation.pro/
email : hf@executive-mediation.pro

Über Executive Mediation

Executive Mediation ist eine Plattform für hochwertige Konfliktlösung im Executive-Bereich. Betreiber sind Dr. Hartmut Frenzel (Wuppertal) und Izolda Petrosyan. Die beiden Executive Mediatoren fokussieren sich auf Konfliktlösung in Führungsgremien, Deal Mediation und interkulturelle Verhandlungen. Ihr Ansatz: Komplexe Wirtschaftsverhandlungen neutral begleiten, bevor Konflikte entstehen. Der Substack-Kanal richtet sich an C-Level-Entscheider und Führungskräfte.

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Dr. Hartmut Frenzel | EXECUTIVE MEDIATION
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Wirtschaft

Goldpreis auf Rekordhoch: Eine Analyse von Stefan Kühn

Der Goldpreis hat eine bemerkenswerte Rallye hingelegt und am letzten Freitag ein neues Rekordhoch von 2.411 US-Dollar pro Feinunze erreicht, mit einem Anstieg von fast 17% seit Jahresbeginn.

BildAls Auslöser für den jüngsten Preisanstieg wird die unerwartet niedrige Inflation in den USA genannt. Die Anleger setzen nun verstärkt auf eine baldige Zinssenkung durch die US-Notenbank, was die Opportunitätskosten der Goldhaltung senkt, da das gelbe Metall weder Zinsen noch Dividenden abwirft.

Die unerwartete Stärke des Goldpreises in diesem Jahr hat viele Marktbeobachter überrascht, da historisch gesehen niedrigere Realzinsen oder ein schwacher Dollar die Haupttreiber für einen Anstieg des Goldpreises waren, was in letzter Zeit nicht der Fall war. Auch die Nachfrage nach Gold Exchange Traded Funds (ETFs) blieb zuletzt verhalten, obwohl diese Instrumente Anlegern indirekte Möglichkeiten bieten, in das Edelmetall zu investieren.

Stefan Kühn, ein erfahrener Marktanalyst, untersucht die Gründe für den rasanten Anstieg des Goldpreises. Einer davon sind die verstärkten Goldkäufe von Zentralbanken aus Schwellenländern, allen voran die türkische und die chinesische Zentralbank. Diese Länder wollen ihre Goldreserven aufstocken, um sich gegen mögliche künftige US-Sanktionen abzusichern.

Darüber hinaus haben geopolitische Spannungen und Krisen wie der Ukraine-Konflikt und der Gaza-Krieg die traditionelle Rolle von Gold als „Krisenwährung“ gestärkt. Auch chinesische Privatanleger investieren zunehmend in Gold als eine der wenigen verbleibenden Anlagemöglichkeiten, insbesondere angesichts der Immobilienkrise und der schwachen Performance des chinesischen Aktienmarktes.

Stefan Kühn spricht von einem möglichen Paradigmenwechsel im Anlageverhalten. Trotz steigender Realzinsen ist der Gol,dpreis gestiegen, was im alten Paradigma undenkbar gewesen wäre. Ein Grund dafür könnte die jahrelange Null- und Negativzinspolitik der Zentralbanken sein, die jegliche Risikoprämie „atomisiert“ hat.

Ein weiterer Faktor, den Stefan Kühn anspricht, ist die hohe Staatsverschuldung, insbesondere in den USA. Die Niedrigzinspolitik hat die Verschuldung der Staaten weiter angeheizt, was historisch gesehen zu Staatsfinanzierung durch die Notenbanken, zu finanzieller Repression und möglicherweise auch zu Inflation geführt hat.

Insgesamt zeigt die aktuelle Entwicklung des Goldpreises, dass das Edelmetall weiterhin eine wichtige Rolle als sicherer Hafen und Inflationsschutz spielt. Stefan Kühn beobachtet genau, wie sich die Dynamik auf dem Goldmarkt entwickelt und welche Auswirkungen sie auf die Weltwirtschaft haben könnte.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

SK Coaching – Stefan Kühn
Herr Stefan Kühn
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Stefan Kühn ist Betriebswirt und Volkswirt und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Wandel der Wirtschaft, den Interdependenzen der Märkte und den politischen Einflüssen auf Unternehmen, Gesellschaft und Geldmarkt. Dabei beschränkt er sich nicht auf rein wissenschaftliche Methoden, sondern bezieht seine Erkenntnisse aus seiner langjährigen Tätigkeit als Unternehmer und Berater des Managements überwiegend börsennotierter Unternehmen.

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