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Molkerei Hohenlohe Zulieferbetrieb hält Kühe ein ganzes Leben an der Kette

ANINOVA deckt Tierquälerei auf – Staatsanwaltschaft Heilbronn nimmt Ermittlungen auf

BildDer Tierrechtsorganisation ANINOVA liegt Bildmaterial aus einem Rinderbetrieb in Bretzfeld, Hohenlohekreis (Baden-Württemberg) vor. Die Bilder sind Mitte März 2025 entstanden und zeigen rund 50 Kühe in Anbindehaltung. Nach Informationen des Landwirts werden die Tiere ganzjährig im Stall an einer Kette gehalten. Die Milch wird laut Landwirt von der Molkerei Hohenlohe abgeholt „Die Kühe werden im Stall lebenslang an Ketten gehalten, umdrehen ist nicht möglich“, sagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA. Unmittelbar nach Erstellung der Bilder wurde das zuständige Veterinäramt in Künzelsau informiert, zudem wurde eine Strafanzeige erstattet. Die Staatsanwaltschaft Heilbronn ermittelt bereits wegen Tierquälerei (AZ 251 Js 10929/25), das Veterinäramt stellt Mängel in der Haltung fest. Die Milch wird u.a. unter dem Markennamen Hofgut bei EDEKA24 und Rewe verkauft. Weitere Informationen hier.

Die Aufnahmen, die ANINOVA (ehemals Deutsches Tierschutzbüro) vorliegen, sind am 15.03.2025 entstanden und zeigen einen kleinen Stall, in dem rund 50 Milchkühe gehalten werden. Der Betrieb liegt in Bretzfeld, Hohenlohekreis (Baden-Württemberg). Laut Auskunft des Landwirts werden die Tiere sogar ihr gesamtes Leben an der Kette gehalten. Diese Haltungsform ist unfassbar grausam, da die Tiere so angebunden keine Möglichkeit haben, sich zu bewegen oder miteinander zu interagieren. „In diesem Betrieb stehen die Tiere tagein tagaus auf derselben Stelle, unfähig, auch nur ihren grundlegendsten Bedürfnissen nachzugehen“, kritisiert Peifer.

Neben der Anbindehaltung kritisiert die Tierrechtsorganisation aber auch das geringe Platzangebot für die Tiere, zudem wirkt der Stall heruntergekommen und unhygienisch. Aus diesen Gründen wurde am 17.03.2025 das zuständige Veterinäramt in Künzelsau informiert. Bei einer Kontrolle durch das Amt wurden geringe- bis mittelgradige Mängel in der Haltung der Jungrinder sowie zu lange Klauen bei einer Milchkuh festgestellt. Es wurden Auflagen erteilt.

Laut dem Landwirt wird die Milch von der Molkerei Hohenlohe Milch aus Schwäbisch Hall abgeholt. Die Molkerei wirbt auf ihrer eigenen Website mit glücklichen Kühen auf grünen Wiesen sowie mit Nachhaltigkeit, Regionalität und Tierwohl. Nirgendwo ist zu lesen, dass die Milch auch von Kühen stammt, die ihr gesamtes Leben an der Kette festgebunden sind. „Auf der Website der Hohenloher Molkerei wird den Menschen eine heile Welt vorgegaukelt – das hat mit der Realität aber nicht viel zu tun“, so Peifer.

Die Milch wird u.a. unter dem Markennamen Hofgut bei EDEKA24, Amazon und Rewe verkauft.

ANINOVA hat nach Auswertung des Bildmaterials am 20.03.2025 Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Heilbronn erstattet. „Wir sehen den Tatbestand der Tierquälerei erfüllt, denn die ganzjährige Anbindehaltung verstößt gegen das Tierschutzgesetz“, so Peifer. Die Staatsanwaltschaft Heilbronn hat die Ermittlungen aufgenommen (AZ 251 Js 10929/25).
Die Aufnahmen beweisen einmal mehr, dass Regionalität nicht vor Tierleid schützt. Gerade in kleinen Betrieben wie in Bretzfeld, dem oft lobend erwähnten „Bauern von nebenan“, werden Rinder häufig in Anbindehaltung gehalten. Und obwohl sie gegen das Tierschutzgesetz verstößt, wird die Anbindehaltung von den Behörden nach wie vor geduldet. „Daher empfehlen wir allen Menschen, die diese Tierquälerei nicht weiter unterstützen möchten, die vegane Lebensweise“, so Peifer abschließend.

Weitere Informationen hier.

Foto- und Videomaterial kann angefordert werden.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

ANINOVA e.V. (vormals Deutsches Tierschutzbüro e.V.)
Herr Jan Peifer
An der Autobahn 23
53757 Sankt Augustin
Deutschland

fon ..: 02241-261549-2
fax ..: 02241-261549-1
web ..: http://www.aninova.org
email : Presse@aninova.org

Der Focus von ANINOVA e.V. liegt in den Bereichen Massentierhaltung und Pelz. Die Tierrechtsorganisation zeigt mit Aufdeckungen und Undercover Recherchen auf, wie sogenannte Nutztiere in Deutschland gehalten werden. Weitere Informationen unter www.aninova.org

Pressekontakt:

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Nach Westfleisch-Skandal: Schlachtkonzern gerät unter Druck – Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Zulieferer

„Initiative Tierwohl“ sperrt Betriebe – EDEKA nimmt keine Tiere mehr ab

BildEnde April hat die Tierrechtsorganisation ANINOVA verstörende Videoaufnahmen aus drei Westfleisch-Zulieferbetrieben veröffentlicht. Die Bilder sind in den Kreisen Borken und Steinfurt entstanden und zeigen kranke und verletzte Tiere, die augenscheinlich nicht tierärztlich behandelt wurden. Besonders eklatant waren die Zustände in einem Betrieb der Haltungsstufe 3 – „Außenklima“. Das Fleisch dieser Tiere wurde exklusiv bei EDEKA verkauft. Die Supermarktkette hat die Abnahme der Tiere vorerst eingestellt. Aufgrund von Strafanzeigen durch ANINOVA ermittelt die Staatsanwaltschaft Münster gegen alle drei Betriebe wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz. In allen drei Fällen haben die zuständigen Veterinärämter selbst erhebliche Missstände bei Kontrollen festgestellt und ebenfalls Strafanzeige erstattet. Bereits 2022 hatte ANINOVA (damals unter dem alten Vereinsnamen „Deutsches Tierschutzbüro“) Missstände in 7 Westfleisch-Zulieferbetrieben festgestellt. „Westfleisch gerät immer weiter unter Druck und beendet die Tierquälerei nicht“, sagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA. Der Schlachtgigant nimmt weiterhin Schweine aus den Betrieben ab und beendet die Zusammenarbeit nicht. Weitere Informationen auf der Website von ANINOVA.

In der letzten Aprilwoche hatte ANINOVA Bildmaterial aus drei Westfleisch-Zulieferbetrieben veröffentlicht. Die Betriebe liegen in Stadtlohn (Landkreis Borken), Emsdetten und Ibbenbüren (beides Landkreis Steinfurt). Die Bilder zeigen kranke und verletzte Schweine in teilweise riesigen Stallungen. Einige der Tiere weisen schwerwiegende Verletzungen auf, andere sind bereits verstorben und wurden von ihren Artgenossen angefressen. „Es sind Bilder aus einem Horrorfilm“, sagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA.

Unmittelbar nach Entstehung des Bildmaterials, wurden die zuständigen Veterinärämter informiert. Diese haben in allen Betrieben ebenfalls Missstände vorgefunden. Diese waren in allen drei Betrieben so massiv, dass sie selbst Strafanzeige erstattet haben.

Auch ANINOVA hat gegen alle Betriebe Strafanzeige erstattet. Die Staatsanwaltschaft Münster hat die Ermittlungen gegen alle Betriebe wegen Tierquälerei aufgenommen (die Aktenzeichen lauten: Betrieb Ibbenbüren 540 Js 162/25, Betrieb Emsdetten 540 Js 1347/25, Betrieb Stadtlohn 540 Js 190/25).

Folgen für die Betriebe hat die Aufdeckung bereits jetzt: EDEKA hat die Zusammenarbeit mit dem Betrieb in Emsdetten zunächst eingestellt. Auch die Initiative Tierwohl hat den Betrieb in Emsdetten für die Belieferung gesperrt – ebenso den Betrieb in Stadtlohn. Laut aktuellen Medienberichten lässt sich Westfleisch aber von allen 3 Betrieben weiterhin beliefern.
„Interesse an einer Aufklärung oder Sanktionen gegen die Betriebe hat Westfleisch offenbar nicht“, kritisiert Peifer.

Bereits 2022 hatte die Tierrechtsorganisation (damals noch unter dem alten Vereinsnamen „Deutsches Tierschutzbüro“) unhaltbare Zustände aus Westfleisch-Zulieferbetrieben veröffentlicht. Auch damals hatte Westfleisch kaum etwas zur Aufklärung beigetragen.

„Die Tiere sind Westfleisch komplett egal – es geht nur um den Profit“, sagt Peifer. Westfleisch stellt sich der Kritik nicht – das wird auch dadurch deutlich, dass der Schlachtgigant auf E-Mails von ANINOVA nicht reagiert und stattdessen die Kommentarfunktion bei Instagram und TikTok deaktiviert. „Das ist einfach nur peinlich“, sagt Peifer abschließend.

ANINOVA empfiehlt allen Menschen, die diese Tierquälerei nicht weiter unterstützen wollen, die vegane Lebensweise.

Weitere Informationen auf der Website von ANINOVA:

Bildmaterial kann angefordert werden.

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Euskirchener Hühnerbetrieb „Eierhof Hennes“ quält Legehennen & lässt diese bei Skandal-Schlachthof schlachten

Vor einigen Wochen hat ANINOVA erschreckendes Bildmaterial aus dem größten Legehennenschlachthof in Bayern veröffentlicht.

BildDie Bilder zeigten, wie mehrere Mitarbeitende Hühner systematisch gewürgt, geschlagen und geworfen haben. Der Betrieb wurde sofort geschlossen. Dokumentierte Lieferscheine belegen, dass auch ein großer Hühnerbetrieb aus Euskirchen bei Bonn, NRW, dort rund 100.000 Tiere schlachten ließ und dies nur wenige Tage vor der amtlichen Schließung. Es handelt sich dabei um die Eierhof Hennes GmbH. Zusätzlich liegt ANINOVA aktuelles Bildmaterial aus diesem Eierhof in Euskirchen vor. Hier werden die Tiere auf mehreren Etagen mit Gitterböden zusammengepfercht, Auslauf und direktes Tageslicht gibt es nicht. Die Eier der gequälten Tiere werden als Bodenhaltungseier in Bonner Supermärkten verkauft. Die Tierrechtsorganisation lässt derzeit rechtlich eine Strafanzeige prüfen. „Jeder Mensch, der Eier isst, sollte im Klaren darüber sein, dass dies auch mit Tierquälerei verbunden ist“, sagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA. Weitere Informationen und ein Video hier.

Die Veröffentlichung von versteckt aufgenommen Bildern aus dem Hühnerschlachthof Buckl in Bayern sorgte Ende April für viel Aufsehen. Die Videoaufnahmen zeigten unvorstellbare Tierquälerei. Neun Mitarbeitende des Schlachthofs haben Hunderte von Legehennen am Schlachtband gewürgt, immer wieder in Transportboxen eingeklemmt, mit Eisenstangen geschlagen und geworfen. Einigen Tieren wurde bei lebendigem Leib der Kopf abgerissen. „Diese Tierquälerei kann ich kaum in Wort fassen“, sagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA. Die Tierrechtsorganisation hatte die Behörden unmittelbar informiert und diese haben den Schlachthof direkt geschlossen. Eine aktuelle Auswertung zeigt, dass über 700 Verstöße auf dem Bildmaterial zu sehen sind, davon 539 Straftaten. Die zuständige Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen bereits aufgenommen. Der Schlachthof hat die Tiere unter dem Handelsnamen Luna im Supermarkt verkauft.

Eine weitere Auswertung der dokumentierten Unterlagen zeigt, dass die Eierhof Hennes GmbH aus Euskirchen an den Skandal-Schlachthof in Bayern geliefert hat. Das ist überraschend, denn der Schlachthof warb mit Regionalität. Euskirchen liegt jedoch knapp 500 km vom Schlachthof entfernt. Die letzte Lieferung der Hühner erfolgt direkt nach Ostern und damit wenige Tage vor der amtlichen Schließung des Schlachthofs. Dabei wurden rund 100.000 Legehennen aus dem Euskirchener Betrieb nach Bayern transportiert. „Am letzten Tag in ihrem Leben, waren sie über Stunden in engen Transportboxen gefangen“, so Peifer.

ANINOVA liegt auch Bildmaterial aus der Eierhof Hennes GmbH in Euskirchen vor. Die Aufnahmen sind kurz vor dem Transport nach Bayern am Osterwochenende entstanden. Ein Recherche-Team schlich sich in den Betrieb und dokumentierte die Hühner. Das Bildmaterial ist der Tierrechtsorganisation zugespielt worden. Die Bildaufnahmen zeigen Hühner, die auf Gitterböden übereinander gestapelt sitzen. Ein Fenster mit Tageslicht ist auf den Aufnahmen nicht zu sehen. Dafür sind kranke, verletzte und tote Hühner dokumentiert worden. Generell wirken die Tiere nicht in einem guten Zustand. Viele sind abgemagert, ihr Federkleid ist stumpf und voller Lücken. Auf der Website präsentiert sich der Eierhof als transparent und nachhaltig, Tierwohl würde im Vordergrund stehen. „Davon sieht man auf den Bildern nichts“, sagt Peifer. Dabei kritisiert die Tierrechtsorganisation vor allem die nicht artgerechte Haltung der Tiere.

ANINOVA hat das zuständige Veterinäramt gestern informiert und das vorliegende Bildmaterial übermittelt. Wobei die Tiere auf den Bildern nicht mehr in dem Betrieb sind, sondern bereits geschlachtet wurden. Zudem lässt die Tierrechtsorganisation derzeit rechtlich prüfen, ob eine Straftat vorliegt. „Sollte die von uns beauftragte Rechtsanwaltskanzlei zu dem Ergebnis kommen, dann werden wir Strafanzeige erstatten“, sagt Peifer. Abschließend empfiehlt Peifer die vegane Lebensweise, denn nur so kann sichergestellt werden, dass kein Tier gequält wird.

Weitere Informationen hier.

Bildmaterial kann angefordert werden.

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Schlachthof-Skandal in Bayern: ANINOVA wertet vollständiges Bildmaterial aus

728 Übergriffe, davon über 530 Straftaten – viele Zulieferer stammen zudem nicht aus Bayern

BildEnde April hat ANINOVA Bildmaterial aus dem Legehennen Schlachthof Buckl in Wassertrüdingen, Landkreis Ansbach (Bayern) veröffentlicht. Die geschlachteten Tiere wurden als Suppenhühner unter dem Markennamen Luna in deutschen Supermärkten verkauft. Die Bilder sind der Tierrechtsorganisation zugespielt worden. „Wir haben nach kurzer Sichtung direkt die zuständigen Behörden informiert“, sagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA. In der Folge wurde der Betrieb geschlossen. Inzwischen wurde das gesamte Bildmaterial – mehr als 500 Stunden – gesichtet und ausgewertet. Dabei konnten 728 Übergriffe von neun Personen festgestellt werden. Zudem zeigen vorgefundene Lieferscheine, dass mehr als die Hälfte der Legehennenbetriebe nicht aus Bayern stammen. „Es handelt sich hierbei nicht um einen Schlachtbetrieb für die regionalen Landwirtschaftsbetriebe“, sagt Peifer und widerspricht damit klar der bayerischen Landwirtschaftsministerin Kaniber und dem bayerischen Bauernverband. Weitere Informationen hier.

Die Veröffentlichung der Bilder aus dem Legehennen Schlachthof in Wassertrüdingen, Landkreis Ansbach (Bayern) hat für viel Aufsehen gesorgt. Bundesweit wurde vor allem über die Schließung berichtet. „Wir begrüßen das konsequente Durchgreifen der KBLV sehr“, sagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA. Die Bayerische Kontrollbehörde für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (kurz KBLV) hatte unmittelbar nach Übermittlung des Bildmaterials gehandelt und den Schlachthof geschlossen.

ANINOVA hat nun die gesamten Bilder ausgewertet. Über 500 Stunden Videomaterial sind in dem Zeitraum 31.03.2025 bis 14.04.2025 mit insgesamt fünf versteckten Kameras entstanden. Die Auswertung zeigt, dass es in dem dokumentierten Zeitraum zu 728 Tierschutzvergehen gekommen ist. Dabei reichen die Verstöße von leichten – z.B. bleibt das Schlachtband länger stehen, während die lebende Tiere kopfüber hängen – bis hin zu schwereren Verstößen. Dazu zählen Hennen, die gewürgt wurden, oder, dass der Kopf der lebenden Tiere abgerissen wird. „Ich habe selten solch eine hohe Vielzahl von Verstößen gesehen“, sagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA.

Die detaillierte Analyse zeigt, dass es zu 189 leichten, 311 mittleren und 288 schweren Verstößen gekommen ist. Die Einteilung der Tierschutzvergehen erfolgte nach der Schwere der Verstöße. Hierbei wurden das Tierschutzgesetz, die Tierschutz-Schlachtverordnung sowie die Tierschutznutztierverordnung als Grundlage genutzt. Vor allem wurde dabei beurteilt, ob den Hennen länger anhaltende Leiden und Schmerzen zugefügt worden sind, Verstoß gegen § 2 Tierschutzgesetz. Dies ist bei der Einteilung mittel und schwer der Fall, somit liegen 539 Straftaten vor. „Wir haben dies der Staatsanwaltschaft Ansbach mitgeteilt und die gesamte Ausarbeitung übermitteln“, sagt Peifer. Die Staatsanwaltschaft Ansbach hat bereits die Ermittlungen aufgenommen, AZ 1113 Js 4117/25.

Neben den Tierschutzverstößen hat ANINOVA auch analysiert, wie viele Personen an Quälereien beteiligt waren. Insgesamt konnten neun Personen identifiziert werden, die selbst aktiv Tiere misshandelt haben. Hinzu kommen noch mindestens vier Personen, die bei Tierquälerei nicht eingeschritten sind. „Wir hoffen, dass die Verantwortlichen hart bestraft werden“, so Peifer.

Die Auswertung der vorgefundenen Liefererscheine zeigt zudem, dass Legehennen nicht nur aus Bayern, sondern auch aus NRW, Hessen, Sachsen, Baden-Württemberg und sogar Frankreich an den bayerischen Schlachtbetrieb geliefert worden sind. Von den 13 Betrieben stammen sieben nicht aus Bayern. „Entgegen der Behauptungen der Politik und dem bayerischen Bauernband handelt es sich nicht um einen Schlachthof für die Region Bayerns“, kritisiert Peifer. Die vorgefundenen Lieferscheine zeigen auch auf, dass hunderttausende Legehennen pro Woche sehr lange Transportwege über sich ergehen lassen mussten. So waren die Fahrzeiten meist deutlich über acht Stunden. Der Betrieb in Frankreich liegt sogar mehr als 600 km vom Schlachthof entfernt. Gerade wegen der langen Fahr- und Stehzeiten von über 12 Stunden ist der Schlachthof bereits in der Vergangenheit negativ aufgefallen, es kam daher zu einem Ordnungswidrigkeitenverfahren.

ANINOVA empfiehlt allen Menschen, die die Tierquälerei nicht mehr unterstützen möchten, die vegane Lebensweise.

Weitere Informationen hier.

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Neueröffnung: Great Plains kündigt Mpala Jena Private Villas in Simbabwe an

Ab August 2025 bieten die Mpala Jena Private Villas mit jeweils drei luxuriösen Suiten, fünf Kilometer flussaufwärts vom Hauptcamp entfernt, Platz für bis zu sechs Personen pro Villa.

BildGreat Plains, die ikonische afrikanische Ökotourismus-Organisation, gegründet von den National Geographic-Filmemachern und -Entdeckern Dereck und Beverly Joubert, kündigt eine bevorstehende Neueröffnung in ihrem Portfolio an: Das Hauptcamp Mpala Jena an den Victoriafällen erweitert sich um zwei Villen.

Mpala Jena Private Villas – Neue exklusive Villen bei den Victoriafällen
Die Villen bewahren den Charme des ursprünglichen Mpala Jena Camps, das sich mit seiner erstklassigen Lage direkt am Ufer des Sambesi und zahlreichen Wildtierbeobachtungen an Land und auf dem Wasser als gefragtes Reiseziel etabliert hat. Die beiden neuen Villen mit jeweils drei Schlafzimmern für 6 Erwachsene (oder 4 Erwachsene und 3 Kinder) bieten ein Höchstmaß an Luxus und Privatsphäre – die ideale Unterkunft für Familien oder kleine Gruppen. Jede Villa verfügt über einen privaten Hauptraum, eigenen Pool, drei luxuriöse Schlafzimmer mit Flussblick, sowie persönlichen Butler- und Guide-Service. Die exklusiven Villen befinden sich an einem Ort, der nachmittags gerne von Zebras und Impalas besucht wird. Sie schenken einen weiten Blick über den Sambesi sowie über ein privates Wasserloch.

Mpala Jena Private Villas – Design
Die Eigentümer Kevin und Shannon Lang haben die Neubauten in Zusammenarbeit mit der Architektin Julia Rotherford und der preisgekrönten Innenarchitektin Tracy Kelly entworfen. Mit steilen Reetdächern, sanften Bögen und offenen Räumen, die im Sommer kühl und im Winter warm und gemütlich bleiben.

Tracy Kelly sagt über das Projekt: „Unsere Vision für die Mpala Jena Private Villas war es, etwas Rustikales und Authentisches zu schaffen – einfach und funktional zugleich. Klare Linien, natürliche Materialien und eine neutrale Farbauswahl, inspiriert vom lokalen Gestein, schaffen ein Gefühl von Ruhe. Akzente in sanftem Grün und Terrakotta, inspiriert von traditionellem afrikanischem Kunsthandwerk, verleihen Wärme und Charakter. Natürliche Fasern, strukturierte Teppiche und dezente Muster bereichern den Raum, während ein fließender Übergang zwischen Innen- und Außenbereich sowie gemütliche Sitzecken im Freien das mediterrane Flair mit dem Geist des Safari-Lebens verbinden.“

Dereck Joubert, CEO von Great Plains, ergänzt: „Wir freuen uns, diese neuen Villen in unser Portfolio aufzunehmen, da sie perfekt zu unserer Strategie passen, an jedem Standort ein ‚Zuhause auf Zeit‘ für längere Aufenthalte und große Familien zu schaffen. Diese Ergänzung ist eine direkte Reaktion auf die Nachfrage unserer Gäste – und es ist wie immer eine Freude, mit Kevin und Shannon an diesem spannenden neuen Projekt zu arbeiten.“

Mpala Jena Private Villas – Aktivitäten
Mpala Jena Private Villas bieten unzählige Aktivitäten. Gäste dürfen sich ohne Aufpreis auf Ausflüge mit ihrem Guide im offenen Safarifahrzeug sowie motorisierten Boot freuen. Die Aktivitäten werden auf die individuellen Wünsche jeder Gruppe zugeschnitten. Wenn der Wasserstand es erlaubt, steht ein historischer Dhow aus Sansibar für unvergessliche Sonnenauf- oder -untergangsfahrten auf dem Fluss zur Verfügung. Jeder Aufenthalt von zwei Nächten beinhaltet Transfers vom/zum Flughafen Victoria Falls, Boot- und Straßentransfers in die Stadt Victoria Falls sowie eine geführte Tour zu den imposanten Victoriafällen.

Jede Suite der beiden Villen bietet absolute Privatsphäre und luxuriöse Annehmlichkeiten für einen erholsamen Rückzugsort am Wasser. Gäste genießen private Pavillons direkt am Flussufer – ein erhöhter, ruhiger Ort über weißem Sand, an dem man entspannen, lesen oder einfach den Moment genießen kann.

Die Übernachtungspreise in den Mpala Jena Private Villas beginnen bei 6.625 USD pro Nacht auf All-Inclusive-Basis.

Mpala Jena – etabliertes Camp an den Victoriafällen

Mpala Jena bietet die perfekte Unterkunft bei den Victoriafällen – ein intimes Safaricamp an den wunderschönen, baumbestandenen Ufern des mächtigen Sambesis. Ein Rückzugsort, der barfüßigen Luxus in seiner edelsten Form verkörpert. Das Architektenteam des Hauptcamps entwickelte – mit Unterstützung von Innenarchitektin Tracy Kelly – ein Konzept, das die unberührte Natur in die Gestaltung einfließen lässt: reetgedeckte Dächer für die Hauptbereiche und fließende Canvas-Luxuszelte für die Schlafzimmer.

Das wahre Prunkstück von Mpala Jena ist die Bar mit Sandboden und der Poolbereich mit Holzdeck – ein einladender Ort, an dem Gäste nach der morgendlichen Safari oder Flussfahrt die Schuhe ausziehen und entspannen können. Die Sonnenliegen sind so positioniert, dass man das Gefühl hat, direkt auf dem Wasser zu schweben – ein majestätischer Anblick.

Ein weiteres Highlight ist der neue hölzerne Dhow – ein traditionelles Boot, das von der Küste Sansibars nach Simbabwe gebracht wurde. Dieses ist bei Gästen besonders beliebt und bietet traumhafte Fahrten bei Sonnenauf- oder -untergang auf dem Sambesi. Die Fahrt ist ein entspannter Weg, einen der ikonischsten Flüsse Afrikas unter Segeln zu erleben. Vom Camp aus fahren Gäste flussaufwärts und lassen sich dann mit der Strömung zurück in Richtung Victoriafälle treiben. Dieses Erlebnis ist saisonabhängig und richtet sich nach dem Wasserstand des Sambesi. Touren zu den tosenden Wasserfällen – einem der größten Naturwunder der Welt – können ebenfalls organisiert werden. Weitere Aktivitäten umfassen Pirschfahrten, Angeln mit Rückwurf, sowie Bootsfahrten bei Sonnenuntergang.

Die Übernachtungspreise im Mpala Jena Camp beginnen bei 940 USD pro Person und Nacht auf All-Inclusive-Basis.

Als Ergänzung: Tembo Plains Camp von Great Plains im Sapi Reservat

Für einen perfekten Aufenthalt in Simbabwe empfiehlt sich die Kombination mit dem Tembo Plains Camp von Great Plains. Das ideale Gegenstück zu den neuen Mpala Jena Private Villas und dem Mpala Jena Camp, um die Magie der Victoriafälle mit einem unvergesslichen Safari-Erlebnis im Sapi Reservat zu verbinden – das ultimative Simbabwe-Duo.

Das Tembo Plains Camp liegt versteckt in einem dichten Galeriewald am Ufer des Sambesi im privaten 118.000 Hektar großen Sapi Private Reserve, östlich des Mana Pools Nationalparks. Den Gästen der vier Doppelsuiten stehen eine professionelle Kameraausrüstung sowie ein hochwertiges Fernglas zur Verfügung, die bei Aktivitäten wie geführten Wanderungen, Boots- und Kanufahrten, Safarifahrten, Angeln nach dem „Catch & Release Konzept“ sowie das Great Plains Young Explorers Programme für jüngere Gäste, gerne zum Einsatz kommen.

Ideal für zwei Paare oder Familien, die gemeinsam reisen und ein exklusives Safarierlebnis suchen ist die wunderschöne Zanji Suite mit zwei Schlafzimmern im Tembo Plains Camp mit zwei Räumen, die einen gemeinsamen Wohn- und Essbereich sowie einen Pool flankieren.

Die Übernachtungspreise im Tembo Plains Camp beginnen bei 1.205 USD pro Person und Nacht auf All-Inclusive-Basis. Die Zanji Suite ist ab 3.616 USD pro Nacht buchbar

www.greatplainsconservation.com

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Thalkirchner Str. 27
80337 München
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