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Regen sammeln wo er gebraucht wird

Anhaltende Trockenheit und Wasserentnahmeverbote zeigen: Regenwasser muss konsequenter gespeichert und genutzt werden

BildGießen, 29. Juli 2026. Deutschland leidet unter anhaltender Trockenheit. Vielerorts führen Flüsse, Bäche und Seen nur noch wenig Wasser. Immer mehr Städte und Landkreise reagieren mit Einschränkungen und Verboten bei der Wasserentnahme. Auch die Nutzung von Trinkwasser für die Bewässerung gerät zunehmend in den Fokus.

In München hat die Stadt aufgrund des stark gestiegenen Wasserverbrauchs bereits verpflichtende Sparmaßnahmen angeordnet. Unter anderem ist die Bewässerung von Rasenflächen untersagt, auch für das Gießen von Gärten gelten zeitliche Einschränkungen.

Auch in Mittelhessen spitzt sich die Situation zu. Der Landkreis Gießen untersagt ab dem 18. Juli die Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern wie Bächen, Flüssen und Seen. Die anhaltende Trockenheit und fehlende Niederschläge haben die Wasserstände deutlich sinken lassen.

Die aktuelle Situation macht deutlich: Wasser wird auch in Deutschland zunehmend zu einer Ressource, mit der bewusster und vorausschauender umgegangen werden muss. Eine mögliche Antwort kommt aus Gießen. Das Start-up Pluvara hat ein System entwickelt, mit dem Regenwasser genau dort aufgefangen und gespeichert werden kann, wo es später benötigt wird – und das völlig unabhängig von Dächern, Fallrohren oder einer bestehenden Infrastruktur.

Der Pluvara-Regensammler wird auf einen handelsüblichen IBC-Container montiert. Über seine große Auffangfläche sammelt er Niederschläge und leitet das Wasser direkt in den Speicher. So entsteht eine dezentrale Wasserreserve, die beispielsweise für die Bewässerung von Stadtbäumen, Grünanlagen, Friedhöfen, Schulgärten, Sportanlagen oder privaten Gärten genutzt werden kann.

„Wir müssen Regenwasser dann auffangen, wenn es fällt, um es dann nutzen zu können, wenn es über Wochen trocken bleibt“, sagt Pluvara-Geschäftsführer Lukas Duraj. „Die aktuelle Situation zeigt, dass wir Wasser künftig stärker dezentral speichern müssen. Jeder Liter Regenwasser, den wir für die Bewässerung nutzen können, ist ein Liter Trinkwasser, den wir dafür nicht benötigen.“

Gerade für Kommunen bietet das System neue Möglichkeiten. Wo bislang keine Zisterne und keine geeignete Infrastruktur zur Regenwassersammlung vorhanden ist, kann Pluvara vergleichsweise einfach eine dezentrale lokale Wasserreserve schaffen. Damit kann das System auch dazu beitragen, den Einsatz kommunaler Bewässerungsfahrzeuge zu reduzieren und Stadtgrün unabhängiger von der Trinkwasserversorgung zu machen.

Wie das in der Praxis funktionieren kann, wird derzeit auch in Gießen erprobt. Gemeinsam mit dem Gartenamt der Universitätsstadt Gießen läuft ein Pilotprojekt zur ressourcenschonenden Bewässerung junger Stadtbäume. Auch im Landkreis Gießen nutzen demnächst einige Gemeinden und Städte das Pluvara-System, um aktiv dezentral aufgefangenes Regenwasser für die Bewässerung von Pflanzen und Bäumen zu verwenden.

Für Pluvara ist die aktuelle Trockenperiode deshalb ein deutliches Signal zum Umdenken: Regenwasser, das bei Starkregen oder kurzen Niederschlagsereignissen häufig ungenutzt abfließt, sollte künftig möglichst dort gespeichert werden, wo es in der nächsten Trockenphase gebraucht wird.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Pluvara GmbH
Herr Lukas Duraj
Friedrich-Ebert-Straße 52
35440 Linden
Deutschland

fon ..: 0151 41920782
web ..: https://www.pluvara.de
email : l.duraj@pluvara.de

Über Pluvara: Gegründet wurde das Unternehmen 2025 von vier Unternehmern aus Gießen in Mittelhessen. Die Idee entstand – wie so oft – aus einem konkreten praktischen Bedarf. Als Betreiber der Stiftung „Lugredu“, die sich dem Erhalt und Ausbau von Streuobstwiesen widmet, standen die Gründer vor der Herausforderung, neu gepflanzte Bäume regelmäßig mit Wasser zu versorgen. Frischwasser musste aufwendig per Anhänger herangeschafft und in IBC-Container umgefüllt werden. Aus dieser Praxis heraus entstand die Idee eines autarken Regenwassersammelsystems – die Geburtsstunde von Pluvara.
www.pluvara.de

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Gegen den Micro-Wasserbankrott: Nachhaltiges Bewässerungskonzept für den Garten

Gießen, Juni 2026 – Der Erde geht das Wasser aus und trotzdem steigt der Verbrauch ständig. Selbst im eigentlich wassereichen Deutschland häufen sich die Phasen eines akuten Wassernotstandes.

BildDie Grundwasserstände sinken, Böden trocknen aus und Flüsse führen weniger Wasser. Für den heimischen Garten bedeutet dies, dass permanent gewässert werden muss, um die Pflanzen über die Trockenperioden zu bringen. Überall dort, wo es keine Möglichkeit gibt, Regenwasser aufzufangen, hat ein Unternehmen aus dem hessischen Gießen eine einfache aber effektive Lösung gefunden, um dem Micro-Wasserbankrott abzuwenden.
Basis des Konzepts ist ein speziell entwickelter Regenauffangtrichter des Gießener Unternehmens Pluvara, der unabhängig von bestehender Infrastruktur eingesetzt werden kann. Das System sammelt auf einer Fläche von 3,1 Quadratmetern zuverlässig Regenwasser und speichert dieses in einem handelsüblichen 1.000-Liter-IBC-Container. Auf diese Weise können jährlich bis zu 3.000 Liter Wasser aufgefangen und nutzbar gemacht werden.

Besonders geeignet ist die Lösung für Standorte, an denen bislang keine Möglichkeiten zur Regenwassersammlung oder Wasserspeicherung vorhanden sind – beispielsweise in urbanen Gemeinschaftsgärten, auf Brachflächen oder in neu angelegten Gemüsebeeten.

In Kombination mit dem Bewässerungssystem des Augsburger Unternehmens Tontau entsteht daraus ein neuartiges Gesamtkonzept für eine ressourcenschonende Pflanzenversorgung. Das gesammelte Regenwasser wird über ein unterirdisches Schlauchsystem sowie spezielle Tongefäße direkt an die Wurzeln der Pflanzen abgegeben. Dadurch erfolgt eine kontinuierliche und bedarfsgerechte Bewässerung der Gemüsebeete – ganz ohne manuelles Gießen und genau dort, wo die Pflanzen das Wasser benötigen.

Die direkte Wasserabgabe im Wurzelbereich reduziert Verdunstungsverluste erheblich und sorgt gleichzeitig für eine effiziente Nutzung der verfügbaren Wassermenge. Gerade vor dem Hintergrund zunehmender Trockenperioden und steigender Anforderungen an nachhaltige Stadtbegrünung bietet das System eine zukunftsweisende Lösung.

Die erste Anlage dieser Art wurde gemeinsam von den Pluvara-Geschäftsführern Lukas Duraj und Eike Rother sowie Tontau-Geschäftsführer Philipp Rommeiss in Gießen installiert und offiziell in Betrieb genommen.

Mit der Kooperation wollen Pluvara und Tontau zeigen, wie einfache, skalierbare Technologien dazu beitragen können, Wasser effizienter zu nutzen und urbane Landwirtschaft nachhaltiger zu gestalten.

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Über Pluvara: Gegründet wurde das Unternehmen 2025 von vier Unternehmern aus Gießen in Mittelhessen. Die Idee entstand – wie so oft – aus einem konkreten praktischen Bedarf. Als Betreiber der Stiftung „Lugredu“, die sich dem Erhalt und Ausbau von Streuobstwiesen widmet, standen die Gründer vor der Herausforderung, neu gepflanzte Bäume regelmäßig mit Wasser zu versorgen. Frischwasser musste aufwendig per Anhänger herangeschafft und in IBC-Container umgefüllt werden. Aus dieser Praxis heraus entstand die Idee eines autarken Regenwassersammelsystems – die Geburtsstunde von Pluvara.
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Jeder Tropfen zählt: Autarke Regenwassernutzung mit dem Pluvara-Regensammler

Gießen – Manche Erfindungen sind so naheliegend, dass man sich fragt, warum es sie nicht längst gibt.

BildDer Pluvara-Regensammler ist eine solche Innovation: ein spezialisierter Trichter, mit dem Regenwasser erstmals vollständig autark aufgefangen und gespeichert werden kann – unabhängig von bestehender Infrastruktur. Überall dort, wo bislang keine Wasserversorgung vorhanden ist, ermöglicht das System eine einfache und nachhaltige Lösung. Regenwasser wird direkt vor Ort gesammelt, gespeichert und steht bei Bedarf zur Verfügung. Damit wird eine kostengünstige und ökologische Versorgung von Freiflächen mit Wasser Realität – insbesondere im Garten- und Landschaftsbereich.

Modulares System mit hoher Speicherkapazität

Der Regensammler wird auf handelsübliche IBC-Container montiert und fungiert als großflächiger Auffangtrichter. Auf 3,15 Quadratmetern Sammelfläche wird Regenwasser aufgenommen und in den Container geleitet. Bis zu 1.000 Liter Wasser können pro Container gespeichert werden. Durch die Verbindung mehrerer Einheiten lässt sich die Kapazität nahezu beliebig erweitern.

2.000 Liter Regenwasser pro Jahr

Bei einer durchschnittlichen Jahresniederschlagsmenge von 700 bis 800 Millimetern lassen sich mit 3,15 Quadratmetern Sammelfläche rund 2.000 Liter Regenwasser jährlich gewinnen.

Gerade in trockenen Sommerwochen ist dieses gespeicherte Wasser wertvoll. Auch Starkregen lässt sich effizient nutzen: Bei etwa 30 Litern Niederschlag pro Quadratmeter und Stunde können auf der Sammelfläche eines Pluvara-Trichters rund 100 Liter Wasser pro Stunde aufgefangen werden.

Nachhaltige Lösung für den Gartenbereich

Für Gärten gewinnt Regenwassernutzung zunehmend an Bedeutung. Hitzeperioden, längere Trockenphasen und steigende Trinkwasserkosten stellen sowohl private Gartenbesitzer als auch Kommunen vor Herausforderungen. Regenwasser bietet dabei entscheidende Vorteile. Es ist kalkarm und pflanzenverträglich und von daher Ideal für empfindliche Pflanzen, Stauden, Hochbeete und Rasenflächen und es ist vor allem kostenlos.

Dezentrale Versorgung: Besonders geeignet ist das Pluvara-System überall dort, wo es keine Möglichkeit gibt, Regenwasser auffangen und speichern zu können. Grünflächen, neue Pflanzungen, Obstbäume, Hecken oder Urban-Gardening-Projekte.

Insbesondere junge Bäume benötigen in den ersten Standjahren regelmäßig Wasser. Mit einem autarken Regenwassersystem kann die Versorgung direkt am Standort erfolgen – ohne lange Schlauchleitungen oder Tankfahrzeuge.

Beitrag zur Klimaanpassung im Garten

Neben der Bewässerung spielt auch das Thema Starkregenmanagement eine Rolle. Statt Regenwasser ungenutzt versickern oder abfließen zu lassen, wird es gezielt gespeichert und später sinnvoll eingesetzt. So verbindet der Pluvara-Regensammler zwei zentrale Aspekte moderner Gartenplanung: Wasserrückhalt bei Starkregen und Versorgungssicherheit in Trockenzeiten.

Für Garten- und Landschaftsbaubetriebe, Kommunen sowie engagierte Privatgärtner entsteht mit Pluvara eine praktikable, modulare Lösung zur nachhaltigen Wasserbewirtschaftung.

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Über Pluvara: Gegründet wurde das Unternehmen 2025 von vier Unternehmern aus Gießen in Mittelhessen. Die Idee entstand – wie so oft – aus einem konkreten praktischen Bedarf. Als Betreiber der Stiftung „Lugredu“, die sich dem Erhalt und Ausbau von Streuobstwiesen widmet, standen die Gründer vor der Herausforderung, neu gepflanzte Bäume regelmäßig mit Wasser zu versorgen. Frischwasser musste aufwendig per Anhänger herangeschafft und in IBC-Container umgefüllt werden. Aus dieser Praxis heraus entstand die Idee eines autarken Regenwassersammelsystems – die Geburtsstunde von Pluvara.

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