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Gegen den Micro-Wasserbankrott: Nachhaltiges Bewässerungskonzept für den Garten

Gießen, Juni 2026 – Der Erde geht das Wasser aus und trotzdem steigt der Verbrauch ständig. Selbst im eigentlich wassereichen Deutschland häufen sich die Phasen eines akuten Wassernotstandes.

BildDie Grundwasserstände sinken, Böden trocknen aus und Flüsse führen weniger Wasser. Für den heimischen Garten bedeutet dies, dass permanent gewässert werden muss, um die Pflanzen über die Trockenperioden zu bringen. Überall dort, wo es keine Möglichkeit gibt, Regenwasser aufzufangen, hat ein Unternehmen aus dem hessischen Gießen eine einfache aber effektive Lösung gefunden, um dem Micro-Wasserbankrott abzuwenden.
Basis des Konzepts ist ein speziell entwickelter Regenauffangtrichter des Gießener Unternehmens Pluvara, der unabhängig von bestehender Infrastruktur eingesetzt werden kann. Das System sammelt auf einer Fläche von 3,1 Quadratmetern zuverlässig Regenwasser und speichert dieses in einem handelsüblichen 1.000-Liter-IBC-Container. Auf diese Weise können jährlich bis zu 3.000 Liter Wasser aufgefangen und nutzbar gemacht werden.

Besonders geeignet ist die Lösung für Standorte, an denen bislang keine Möglichkeiten zur Regenwassersammlung oder Wasserspeicherung vorhanden sind – beispielsweise in urbanen Gemeinschaftsgärten, auf Brachflächen oder in neu angelegten Gemüsebeeten.

In Kombination mit dem Bewässerungssystem des Augsburger Unternehmens Tontau entsteht daraus ein neuartiges Gesamtkonzept für eine ressourcenschonende Pflanzenversorgung. Das gesammelte Regenwasser wird über ein unterirdisches Schlauchsystem sowie spezielle Tongefäße direkt an die Wurzeln der Pflanzen abgegeben. Dadurch erfolgt eine kontinuierliche und bedarfsgerechte Bewässerung der Gemüsebeete – ganz ohne manuelles Gießen und genau dort, wo die Pflanzen das Wasser benötigen.

Die direkte Wasserabgabe im Wurzelbereich reduziert Verdunstungsverluste erheblich und sorgt gleichzeitig für eine effiziente Nutzung der verfügbaren Wassermenge. Gerade vor dem Hintergrund zunehmender Trockenperioden und steigender Anforderungen an nachhaltige Stadtbegrünung bietet das System eine zukunftsweisende Lösung.

Die erste Anlage dieser Art wurde gemeinsam von den Pluvara-Geschäftsführern Lukas Duraj und Eike Rother sowie Tontau-Geschäftsführer Philipp Rommeiss in Gießen installiert und offiziell in Betrieb genommen.

Mit der Kooperation wollen Pluvara und Tontau zeigen, wie einfache, skalierbare Technologien dazu beitragen können, Wasser effizienter zu nutzen und urbane Landwirtschaft nachhaltiger zu gestalten.

www.pluvara.de

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Über Pluvara: Gegründet wurde das Unternehmen 2025 von vier Unternehmern aus Gießen in Mittelhessen. Die Idee entstand – wie so oft – aus einem konkreten praktischen Bedarf. Als Betreiber der Stiftung „Lugredu“, die sich dem Erhalt und Ausbau von Streuobstwiesen widmet, standen die Gründer vor der Herausforderung, neu gepflanzte Bäume regelmäßig mit Wasser zu versorgen. Frischwasser musste aufwendig per Anhänger herangeschafft und in IBC-Container umgefüllt werden. Aus dieser Praxis heraus entstand die Idee eines autarken Regenwassersammelsystems – die Geburtsstunde von Pluvara.
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IFH/Intherm 2026 Nürnberg – Messe TV Berichterstattung SHK

Die IFH/Intherm 2026 in Nürnberg zeigt Entwicklungen im SHK-Bereich. Messe.TV berichtet zu Heiztechnik, Sanitär und Gebäudetechnik sowie zu Energieeffizienz und Digitalisierung.

BildDie Berichterstattung zur IFH/Intherm 2026 in Nürnberg stellt zentrale Entwicklungen im SHK-Bereich in den Mittelpunkt. Messe.TV begleitet die Veranstaltung mit redaktionellen Beiträgen, Interviews und Einordnungen, die sich an Fachpublikum und Entscheider richten. Im Fokus stehen Lösungen, die sich unter realen Marktbedingungen bewähren und bereits heute in der Praxis Anwendung finden.

Dabei zeigt sich, dass sich die Branche nicht nur technologisch weiterentwickelt, sondern auch strukturell verändert. Anforderungen an Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Systemintegration prägen die aktuellen Entwicklungen und führen zu neuen Ansätzen in Planung, Umsetzung und Betrieb.

IFH/Intherm 2026: Technische Lösungen für Heizung Sanitär Klima

Die IFH/Intherm 2026 bringt in Nürnberg zentrale Akteure aus den Bereichen Heizung, Sanitär und Klima zusammen. Die Veranstaltung dient als Plattform für praxisnahe Lösungen, die auf die Anforderungen von Handwerk, Planung und Industrie zugeschnitten sind.

Im Mittelpunkt stehen Systeme, die nicht mehr isoliert betrachtet werden, sondern als Teil integrierter Gebäudekonzepte funktionieren. Moderne Heiztechnik, intelligente Steuerungssysteme und effiziente Sanitärlösungen greifen zunehmend ineinander. Gleichzeitig gewinnen digitale Anwendungen an Bedeutung, etwa zur Optimierung von Betriebsabläufen oder zur Fernüberwachung von Anlagen.

Typische Schwerpunkte der gezeigten Lösungen sind:

* Wärmepumpensysteme und hybride Heizlösungen
* Digitale Steuerungs- und Regeltechnik
* Wasseraufbereitung und ressourcenschonende Sanitärsysteme
* Lüftungs- und Klimasysteme mit Fokus auf Energieeffizienz
* Vernetzte Gebäudetechnik für gewerbliche und private Anwendungen

Diese Entwicklungen zeigen, dass sich die Anforderungen an das Handwerk deutlich verändert haben. Fachbetriebe müssen zunehmend systemübergreifend denken und Lösungen anbieten, die technisch, wirtschaftlich und regulatorisch tragfähig sind.

Branche im Wandel: Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Fachkräftedruck im SHK-Bereich

Die SHK-Branche steht vor tiefgreifenden Veränderungen, die weit über einzelne Technologien hinausgehen. Energieeffizienz ist längst kein Zusatznutzen mehr, sondern eine zentrale Anforderung – sowohl durch gesetzliche Vorgaben als auch durch steigende Erwartungen auf Kundenseite. Gleichzeitig rücken Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung stärker in den Fokus, was sich unmittelbar auf Planung und Ausführung technischer Systeme auswirkt.

Ein wesentlicher Treiber ist die Transformation im Wärmemarkt. Der Umstieg auf erneuerbare Energien, insbesondere durch Wärmepumpen und hybride Systeme, verändert bestehende Strukturen im Handwerk und in der Industrie. Parallel dazu gewinnen Themen wie Systemintegration und Gebäudeautomation an Bedeutung, da Einzelkomponenten zunehmend zu vernetzten Gesamtlösungen zusammengeführt werden.

Hinzu kommt der anhaltende Fachkräftemangel, der viele Betriebe vor praktische Herausforderungen stellt. Effizienz in der Installation, Wartungsfreundlichkeit und digitale Unterstützungssysteme werden dadurch zu entscheidenden Faktoren im Arbeitsalltag.

Zentrale Entwicklungen im Überblick:

* Umstellung auf erneuerbare Heizsysteme und hybride Lösungen
* Steigende Anforderungen an Energieeffizienz und CO?-Reduktion
* Digitalisierung von Planung, Installation und Wartung
* Vernetzung von Heizungs-, Klima- und Sanitärtechnik
* Fachkräftemangel und steigender Bedarf an qualifizierten Spezialisten

Diese Entwicklungen zeigen, dass sich der SHK-Bereich zunehmend in Richtung integrierter, digital unterstützter Systeme bewegt, bei denen technische Kompetenz und strategische Planung enger zusammenrücken als je zuvor.

Berichterstattung zu Bosch, Vaillant, Danfoss und weiteren Ausstellerfirmen

Messe.TV begleitet die IFH/Intherm 2026 mit einer umfassenden Berichterstattung direkt vor Ort in Nürnberg. Im Zentrum stehen Interviews mit Unternehmen, die konkrete Lösungen präsentieren und Einblicke in aktuelle Entwicklungen geben.

Zu den Gesprächspartnern zählen unter anderem Bosch, Vaillant, Danfoss, Roth, IMI, Grohe und Hansa. Die Beiträge konzentrieren sich auf praxisrelevante Themen und zeigen, wie Unternehmen auf aktuelle Herausforderungen reagieren.

Hier finden Sie täglich neue Beiträge: IFH/Intherm 2026

Durch diese Herangehensweise entsteht ein differenziertes Bild der Branche, das über reine Produktpräsentationen hinausgeht. Entscheider erhalten eine fundierte Grundlage für eigene Bewertungen und strategische Entscheidungen.

Digitalisierung und Systemintegration als zentrale Entwicklungslinien

Ein zusätzlicher Schwerpunkt der Berichterstattung liegt auf der fortschreitenden Digitalisierung. Systeme werden zunehmend vernetzt, Daten werden kontinuierlich erfasst und ausgewertet. Dadurch entstehen neue Möglichkeiten zur Optimierung von Betrieb und Wartung.

Digitale Plattformen ermöglichen es, Anlagen effizienter zu steuern und frühzeitig auf Veränderungen zu reagieren. Gleichzeitig steigen jedoch auch die Anforderungen an Datensicherheit, Schnittstellen und Standardisierung.

Systemintegration wird damit zu einer zentralen Herausforderung. Unterschiedliche Komponenten müssen reibungslos zusammenarbeiten, unabhängig von Herstellern oder Technologien. Für Fachbetriebe bedeutet dies einen steigenden Bedarf an Know-how und Spezialisierung.

Messe Nürnberg als Standort für die IFH/Intherm

Veranstalter der IFH/Intherm ist die Gesellschaft für Handwerksmessen kurz GHM. Die Messe Nürnberg bietet als Veranstaltungsort die infrastrukturellen Voraussetzungen für eine Veranstaltung dieser Größenordnung. Mit ihrer Lage in einem der wichtigsten Wirtschaftsstandorte Deutschlands schafft sie einen geeigneten Rahmen für den Austausch zwischen Industrie, Handwerk und Planung.

Die IFH/Intherm profitiert dabei von der etablierten Position des Standorts im Bereich Fachmessen. Kurze Wege, moderne Hallen und eine gute Anbindung erleichtern sowohl Ausstellern als auch Besuchern die Teilnahme.

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Das Redaktionsteam produziert exklusive Beiträge zu Innovationen, Produkten und Marktbewegungen – mit journalistischem Anspruch, technischer Expertise und hohem Qualitätsstandard. Jährlich entstehen mehrere hundert Videobeiträge, die auf www.messe.tv abrufbar sind und über YouTube sowie ausgewählte Social-Media-Kanäle zusätzliche Reichweite erzielen.

Messe.TV versteht sich als Schnittstelle zwischen Fachjournalismus und digitaler Kommunikation. Für Aussteller bedeutet das: Inhalte werden in einem professionellen Umfeld präsentiert, das Fachbesucher, Entscheider und Branchenakteure gleichermaßen erreicht.

Neben der redaktionellen Berichterstattung bietet Messe.TV gezielte Werbeformate und Sponsoringmöglichkeiten für wirkungsvolles B2B Marketing – mit klar definiertem Kontextbezug und thematischer Passgenauigkeit. Die Kombination aus Reichweite, Relevanz und redaktioneller Qualität macht Messe.TV zu einer etablierten Plattform im Umfeld der deutschsprachigen Messewirtschaft.

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Nanoplastik im Fokus: ALLATRA Global Research Center präsentiert Forschung im EU-Parlament

Internationale Experten diskutierten im Europäischen Parlament die Risiken von Mikro- und Nanoplastik. Das ALLATRA GRC stellte aktuelle Forschungsergebnisse zu Umwelt- und Gesundheitsfolgen vor.

BildBRÜSSEL, Belgien – Am 24. Februar 2026 fand im Europäischen Parlament ein wichtiger internationaler Dialog statt. Die Expertenkonferenz mit dem Titel „NANOPLASTIK: VERBORGENE ZUSAMMENHÄNGE UND NEUE RISIKEN“ eröffnete eine Diskussion über eines der drängendsten Umwelt- und Gesundheitsprobleme unserer Zeit.

MIKROPLASTIK IM MITTELMEER
Die Veranstaltung fand mit Unterstützung des Europaabgeordneten Ondrej Knotek und in enger Zusammenarbeit mit dem ALLATRA Global Research Center statt und brachte führende Wissenschaftler aus aller Welt sowie Mitglieder des Europäischen Parlaments zusammen.

Ziel der Konferenz war es, auf die wachsende Bedrohung durch Mikro- und Nanoplastik als unsichtbare, aber zunehmend gefährliche Form der Umweltverschmutzung aufmerksam zu machen, die über die traditionellen Umwelt- und Gesundheitsprobleme hinausgeht. Experten betonten, dass diese Partikel mittlerweile in Luft, Wasser, Nahrungsketten und den menschlichen Körper eindringen und somit eine komplexe Herausforderung für die menschliche Gesundheit und die Stabilität natürlicher Systeme darstellen. Sie wiesen zudem auf die Notwendigkeit hin, konstruktive Lösungen für zukünftige Gesetze und Forschung zu finden, insbesondere angesichts der beispiellosen unsichtbaren Verschmutzung des Mittelmeers durch Mikro- und Nanoplastik. Die Konzentration von Mikroplastik in den Oberflächengewässern des Mittelmeers ist viermal höher als im Gebiet des sogenannten Großen Pazifischen Müllstrudels.

In seinen einleitenden Bemerkungen betonte der Europaabgeordnete Ing. Ondrej Knotek (Tschechische Republik), dass sich die Klimapolitik seiner Ansicht nach nicht allein auf eine rasche Emissionsreduktion konzentrieren dürfe, ohne die Kosten, weitergehende Auswirkungen und andere Faktoren, die Klima und Gesundheit der Gesellschaft beeinflussen, zu berücksichtigen. „Es gibt weitere Elemente, die ebenfalls zur Klimastabilität beitragen, und diese werden völlig ignoriert“, erklärte Knotek.

Pastor Mark Burns (USA) bezeichnete Nanoplastik als eine unsichtbare Bedrohung, die bereits den Alltag der Menschen weltweit beeinträchtigt, und betonte die moralische und soziale Dimension des Gesundheitsschutzes und des Schutzes zukünftiger Generationen. In seiner Rede erklärte er: „Die globale Initiative „Spirituelle Diplomatie“, deren Vorsitz ich innehaben darf, hat das Thema Nanoplastik als einen ihrer wichtigsten Arbeitsbereiche anerkannt.“ Er fügte hinzu: „Nanoplastik ist keine Frage von links oder rechts. Es ist weder eine religiöse noch eine säkulare Frage. Wir sind überzeugt, dass es unsere moralische Verpflichtung ist, Leben und Gesundheit zu schützen und frühzeitig zu handeln – nicht erst, wenn der Schaden irreversibel ist.“

Marina Ovtsynova (USA), Präsidentin der IGB ALLATRA, präsentierte die Arbeit und Expertise des ALLATRA GRC. „Ich freue mich, heute auch Vertreter unseres Forschungszentrums hier am Rednerpult begrüßen zu dürfen, die aus den USA, Israel, Deutschland und Tschechien angereist sind. Sie repräsentieren zwar nur einen Teil eines viel größeren internationalen wissenschaftlichen Konsortiums, dem Experten führender Institutionen weltweit angehören, doch sie präsentieren die gemeinsamen Forschungsergebnisse und analytischen Schlussfolgerungen des ALLATRA Global Research Center, darunter eine umfassende Bewertung der potenziellen Folgen der Mikro- und Nanoplastik-Verbreitung für die menschliche Gesundheit und die Integrität der Ökosysteme.“

Die Konferenz wurde mit vier Expertenrunden fortgesetzt, in denen die Referenten Forschungsergebnisse und die Schlussfolgerungen einer wissenschaftlichen Studie über Mikro- und Nanoplastik in der Biosphäre, deren Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit, die Umwelt und globale natürliche Prozesse sowie erste Schritte hin zu Lösungen vorstellten.

MIKRO- UND NANOPLASTIK: UNSICHTBARE UMWELTVERSCHMUTZUNG
Im ersten Teil konzentrierten sich die Experten auf Mikro- und Nanoplastik als unsichtbare Umweltverschmutzung und erklärten, warum Plastikpartikel zu einem biologischen und gesundheitsbezogenen Faktor von globaler Bedeutung werden.

John Ahn, Ph.D., MBA (USA), erklärte: „Gelangen diese Partikel in den Blutkreislauf, können sie sich im ganzen Körper verteilen. Sie wurden in verschiedenen Geweben und Organsystemen nachgewiesen, darunter Leber, Nieren, Herz und Blutgefäße, Plazenta und Muttermilch.“

Anna Kotlyar, MSc (Israel), betonte: „Folglich sollte Mikro- und Nanoplastik nicht als lokales Abfallproblem, sondern als neuer physikalischer und chemischer Faktor auf planetarischer Ebene betrachtet werden.“

WIE MIKRO- UND NANOPLASTIK DIE MENSCHLICHE GESUNDHEIT BEEINFLUSST
Der zweite Block konzentrierte sich auf die Auswirkungen von Mikro- und Nanoplastik auf die menschliche Gesundheit, einschließlich zellulärer Schädigungsmechanismen, und auf die Präsentation wichtiger medizinischer Erkenntnisse.

Alexander Masny, MSc (Deutschland), wies auf eine entscheidende Erkenntnis bezüglich Mikro- und Nanoplastik hin: Aufgrund ihrer extrem kleinen Größe und der elektrischen Ladung können Nanoplastikpartikel in Zellen eindringen und die Mitochondrien erreichen. Dadurch können sie die normale Funktion der Mitochondrien stören und somit die Fähigkeit der Zelle beeinträchtigen, effizient Energie zu produzieren und lebenswichtige Prozesse durchzuführen. Er betonte: „Die Oberflächenladung von Mikro- und Nanoplastik spielt eine wichtige Rolle für sein Verhalten in biologischen Systemen.“

Im Jahr 2020 veröffentlichte ein Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Antonio Ragusa (Italien) eine wegweisende Studie, die erstmals Mikroplastik im menschlichen Plazentagewebe nachwies. Die Ergebnisse erregten aufgrund ihrer weitreichenden Implikationen großes internationales Aufsehen in Wissenschaft und Medien. Auf der Konferenz präsentierte Prof. Ragusa seine Forschung: „Die ständige Belastung durch Plastikpartikel gibt Anlass zur Sorge um die menschliche Gesundheit, besonders wenn es um Neugeborene geht. Die vorliegende Studie untersucht erstmals das Vorkommen von Plastikpartikeln in menschlichen Plazenten und deren Zusammenhang der Entwicklung des Fötus.“ Er zog folgenden Vergleich: „Es ist, als bekäme man ein Cyborg-Baby: Es besteht nicht mehr nur aus menschlichen Zellen, sondern aus einer Mischung organischer und synthetischer Verbindungen.“

AUSWIRKUNGEN VON MIKRO- UND NANOPLASTIK AUF UMWELT UND ATMOSPHÄRE SOWIE SEIN EINFLUSS AUF GEODYNAMISCHE PROZESSE
Im dritten Abschnitt wurde die Diskussion auf eine planetarische Ebene ausgeweitet und die Auswirkungen dieser Partikel auf die Umwelt, die Atmosphäre und damit verbundene natürliche Prozesse hervorgehoben.
Wie Jan Kára, Ph.D. (Tschechische Republik), darlegte: „Es ist bereits bekannt, dass Mikro- und Nanoplastik den Wasserkreislauf beeinflusst und möglicherweise zu häufigerem Hagel und zur Bildung größerer Hagelkörner beiträgt.“ Später in seinem Vortrag erwähnte er die Hypothese, dass „die Verschmutzung mit Mikro- und Nanoplastik den Gasaustausch zwischen Ozean und Atmosphäre, die Wolkenbildung, den Wasserkreislauf sowie den Wärmetransport im Ozean beeinträchtigen könnte.“ Er erklärte: „Unseren Schätzungen zufolge beträgt das Zeitfenster für substanzielle Fortschritte nur wenige Jahre, nicht Jahrzehnte.“

FORSCHUNGSPERSPEKTIVEN UND LÖSUNGSVORSCHLÄGE
Im letzten, vierten Teil befassten sich die Konferenzteilnehmer mit Forschungsperspektiven, möglichen Lösungen und dem Bedarf an konkreten politischen und internationalen Maßnahmen. Die Diskussion betonte die Notwendigkeit, die Förderung der Forschung zu den Wechselwirkungen zwischen Nanoplastik und biologischen Systemen, einschließlich der weitreichenden Auswirkungen ihrer Oberflächenladung, deutlich zu verstärken und eine engere interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Medizin, Umweltwissenschaften und Geowissenschaften anzustoßen.

Jan Kára, Ph.D: „Es mangelt an einheitlichen europäischen Standards für die Überwachung von Plastikpartikeln mit einer Größe von weniger als 10 Mikrometern. Jede Forschungsgruppe verwendet ihre eigenen Methoden und Klassifizierungskriterien. Daher können wir Daten aus verschiedenen Ländern nicht vergleichen und uns kein umfassendes Bild der Nanoplastikverteilung in Europa machen. Stellen Sie sich vor, jedes Land würde die Temperatur mit seiner eigenen Skala messen. Wir müssen diese Standards entwickeln. Auch fehlen standardisierte Protokolle zur Untersuchung der gesundheitlichen Auswirkungen. Wir verfügen über keine einheitliche Methodik zur Bewertung der Auswirkungen von Nanoplastik auf den menschlichen Organismus. Einige Wissenschaftler untersuchen die Auswirkungen auf die Leber, andere auf die Lunge, wieder andere auf das Gehirn – doch alle verwenden unterschiedliche Ansätze. Ohne einheitliche Protokolle können wir keine verlässlichen und reproduzierbaren Ergebnisse erzielen, um fundierte Entscheidungen treffen zu können.“

Zum Abschluss der Konferenz betonten die Redner die Notwendigkeit, die Risiken von Nanoplastik in die europäischen Politik- und Regulierungsrahmen für Umweltschutz und öffentliche Gesundheit zu integrieren. Ein weiteres wichtiges Thema war die Notwendigkeit, das öffentliche Bewusstsein zu schärfen und die institutionelle Transparenz bei der Kommunikation evidenzbasierter Umweltgefahren zu stärken.

Im Rahmen der Veranstaltung fand auch eine Diskussion mit dem Publikum statt, in der die Frage aufgeworfen wurde, was in diesem Bereich realistischerweise getan werden kann und ob ein stärkerer Druck von unten erforderlich ist, d. h. eine stärkere Beteiligung der Öffentlichkeit, statt von den Politikern zu erwarten, dass sie ihre Vorgehensweise von selbst ändern.

Ondrej Knotek bekräftigte, dass das Problem der Mikro- und Nanoplastikpartikel politisch ignoriert werde, weil es nicht direkt sichtbar sei und gleichzeitig bestehende ideologische Rahmenbedingungen untergrabe, wie etwa die Interpretation des Klimawandels, der eng mit fossilen Brennstoffen verknüpft sei.

Seinen Ausführungen zufolge zögern Politiker, ihre Positionen zu ändern, da dies bedeuten würde, einzugestehen, in der Vergangenheit nicht die ganze Wahrheit gesagt zu haben, und sie riskieren würden, Unterstützung zu verlieren. Er merkte an, dass in der Wirtschaft die Anpassung der Strategie eine natürliche Reaktion auf neue Erkenntnisse sei, in der Politik jedoch ein Kurswechsel oft als Verlust wahrgenommen werde.
Als Lösung betonte Knotek die Notwendigkeit eines stärkeren öffentlichen Drucks von unten, der politische Vertreter aller Parteien dazu bewegen würde, in dieser Angelegenheit aktiv zu werden. „Es ist also eine wichtige Gelegenheit für die Öffentlichkeit, sich zu diesem Thema deutlicher zu äußern. Das ist meine Antwort“, schloss er.

Marina Ovtsynova, Präsidentin der Internationalen Gesellschaftlichen Bewegung ALLATRA, rief außerdem alle Konferenzteilnehmer dazu auf, sich an einem verantwortungsvollen, professionellen und konstruktiven Dialog zur Bewältigung dieser Herausforderung zu beteiligen.

REDNER DER KONFERENZ
Ing. Ondrej Knotek – Organisator der Konferenz, Mitglied des Europäischen Parlaments und Mitglied der Fraktion „Patrioten für Europa“, setzt sich seit langem für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Union, die Förderung von Innovationen und die Förderung eines realistischen Ansatzes für die Energiewende ein, der die wirtschaftlichen, sozialen und sicherheitspolitischen Auswirkungen auf die EU-Mitgliedstaaten und ihre Bürger berücksichtigt.

Pastor Mark Burns (USA) – Vorsitzender der Initiative „Spiritual Diplomats“, geistlicher Berater des Präsidenten Donald Trump, weltweit anerkannter christlicher Führer und internationaler Redner.

Prof. Dr. Antonio Ragusa (Italien) – Geburtshelfer, Gynäkologe und der erste Wissenschaftler, der Mikroplastik in der menschlichen Plazenta nachweisen konnte. Damit unterstreicht er die unmittelbaren Auswirkungen der Plastikverschmutzung auf die menschliche Fortpflanzung und Entwicklung.

Marina Ovtsynova (USA) – Präsidentin der Internationalen Gesellschaftlichen Bewegung ALLATRA und weltweit anerkannte Expertin für Risiko- und Klimastrategie mit den Schwerpunkten Wissenschaft, Regierungsführung und internationale Zusammenarbeit. Die in Harvard ausgebildete Führungskraft im Bereich öffentliche Verwaltung und Verhandlung ist für ihr Engagement in den Bereichen Klimadiplomatie, Sicherheit und Menschenrechte bekannt.

John Ahn, Ph.D., MBA (USA) – Experte für Chemieingenieurwesen und nachhaltige Technologien. Er promovierte an der Technischen Universität München, absolvierte ein MBA-Studium am INSEAD und erwarb einen Master-Abschluss an der University of California, Berkeley. John Ahn ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats und Forschungsrats des ALLATRA Global Research Center.

Anna Kotlyar, MSc (Israel) “ Spezialistin für Geologie und Geographie, Südliche Föderale Universität, 2006. Anna Kotlyar ist Vertreterin des Wissenschaftlichen Beirats und Forschungsrats des ALLATRA Global Research Center.
Jan Kára, Ph.D. (Tschechische Republik) “ Promotion in Diskreter Mathematik und Algorithmen, Karls-Universität 2007, und Master in Informatik, Karls-Universität, 2003. Dr. Jan Kára ist Vertreter des Wissenschaftlichen Beirats und Forschungsrats des ALLATRA Global Research Center.

Alexander Masny, MSc (Deutschland) “ Biochemiker mit einem Master of Science in Life Science Informatics, Bonn-Aachen International Center for Information Technology/Universität Bonn, 2018. Alexander Masny ist Vertreter des Wissenschaftlichen Beirats und Forschungsrats des ALLATRA Global Research Center.

Über das ALLATRA Global Research Center

Das ALLATRA Global Research Center (ALLATRA GRC) ist ein internationales wissenschaftliches Forschungs- und Analysezentrum, das sich mit zentralen globalen Herausforderungen beschäftigt. Es arbeitet auf Grundlage umfassender und interdisziplinärer wissenschaftlicher Analysen, sorgfältiger Risikobewertungen und evidenzbasierter Handlungsempfehlungen. Das Zentrum ist rechtlich registriert und hat seinen Hauptsitz in den Vereinigten Staaten, agiert jedoch international und spiegelt damit seinen globalen Anspruch und seinen multidisziplinären Ansatz wider.

Das ALLATRA GRC führt interdisziplinäre Forschung zu den Dynamiken von Naturkatastrophen, klimatischen und geophysikalischen Risiken, den Auswirkungen von Mikro- und Nanoplastik auf Umwelt und Gesundheit sowie zur Förderung globaler Menschenrechte und interkultureller Zusammenarbeit durch. Dabei verbindet es wissenschaftliche Erkenntnisse mit strategischer und operativer Beratung, um fundierte Entscheidungen auf globaler Ebene zu unterstützen.

Das ALLATRA Global Research Center (ALLATRA GRC) ist im Transparenzregister der Europäischen Union unter der Registrierungsnummer REG 1148853102055-15 eingetragen.

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ALLATRA e. V.
Anna Wagner
Schlehenweg 11
74847 Obrigheim
Deutschland

fon ..: +491746358307
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email : pr@allatra-ev.de

Allatra e.V. ist ein eingetragener Verein. Wir vertreten die internationale Gesellschaftliche Bewegung ALLATRA in Deutschland, stehen außerhalb von Politik und Religion und sind getragen von ehrenamtlichem Engagement. Mit klarem Fokus auf die eskalierende Klimakrise informieren wir über die klimatische Situation und setzen uns ein für den Schutz von Menschenrechten und das menschliche Leben.

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Jeder Tropfen zählt: Autarke Regenwassernutzung mit dem Pluvara-Regensammler

Gießen – Manche Erfindungen sind so naheliegend, dass man sich fragt, warum es sie nicht längst gibt.

BildDer Pluvara-Regensammler ist eine solche Innovation: ein spezialisierter Trichter, mit dem Regenwasser erstmals vollständig autark aufgefangen und gespeichert werden kann – unabhängig von bestehender Infrastruktur. Überall dort, wo bislang keine Wasserversorgung vorhanden ist, ermöglicht das System eine einfache und nachhaltige Lösung. Regenwasser wird direkt vor Ort gesammelt, gespeichert und steht bei Bedarf zur Verfügung. Damit wird eine kostengünstige und ökologische Versorgung von Freiflächen mit Wasser Realität – insbesondere im Garten- und Landschaftsbereich.

Modulares System mit hoher Speicherkapazität

Der Regensammler wird auf handelsübliche IBC-Container montiert und fungiert als großflächiger Auffangtrichter. Auf 3,15 Quadratmetern Sammelfläche wird Regenwasser aufgenommen und in den Container geleitet. Bis zu 1.000 Liter Wasser können pro Container gespeichert werden. Durch die Verbindung mehrerer Einheiten lässt sich die Kapazität nahezu beliebig erweitern.

2.000 Liter Regenwasser pro Jahr

Bei einer durchschnittlichen Jahresniederschlagsmenge von 700 bis 800 Millimetern lassen sich mit 3,15 Quadratmetern Sammelfläche rund 2.000 Liter Regenwasser jährlich gewinnen.

Gerade in trockenen Sommerwochen ist dieses gespeicherte Wasser wertvoll. Auch Starkregen lässt sich effizient nutzen: Bei etwa 30 Litern Niederschlag pro Quadratmeter und Stunde können auf der Sammelfläche eines Pluvara-Trichters rund 100 Liter Wasser pro Stunde aufgefangen werden.

Nachhaltige Lösung für den Gartenbereich

Für Gärten gewinnt Regenwassernutzung zunehmend an Bedeutung. Hitzeperioden, längere Trockenphasen und steigende Trinkwasserkosten stellen sowohl private Gartenbesitzer als auch Kommunen vor Herausforderungen. Regenwasser bietet dabei entscheidende Vorteile. Es ist kalkarm und pflanzenverträglich und von daher Ideal für empfindliche Pflanzen, Stauden, Hochbeete und Rasenflächen und es ist vor allem kostenlos.

Dezentrale Versorgung: Besonders geeignet ist das Pluvara-System überall dort, wo es keine Möglichkeit gibt, Regenwasser auffangen und speichern zu können. Grünflächen, neue Pflanzungen, Obstbäume, Hecken oder Urban-Gardening-Projekte.

Insbesondere junge Bäume benötigen in den ersten Standjahren regelmäßig Wasser. Mit einem autarken Regenwassersystem kann die Versorgung direkt am Standort erfolgen – ohne lange Schlauchleitungen oder Tankfahrzeuge.

Beitrag zur Klimaanpassung im Garten

Neben der Bewässerung spielt auch das Thema Starkregenmanagement eine Rolle. Statt Regenwasser ungenutzt versickern oder abfließen zu lassen, wird es gezielt gespeichert und später sinnvoll eingesetzt. So verbindet der Pluvara-Regensammler zwei zentrale Aspekte moderner Gartenplanung: Wasserrückhalt bei Starkregen und Versorgungssicherheit in Trockenzeiten.

Für Garten- und Landschaftsbaubetriebe, Kommunen sowie engagierte Privatgärtner entsteht mit Pluvara eine praktikable, modulare Lösung zur nachhaltigen Wasserbewirtschaftung.

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Über Pluvara: Gegründet wurde das Unternehmen 2025 von vier Unternehmern aus Gießen in Mittelhessen. Die Idee entstand – wie so oft – aus einem konkreten praktischen Bedarf. Als Betreiber der Stiftung „Lugredu“, die sich dem Erhalt und Ausbau von Streuobstwiesen widmet, standen die Gründer vor der Herausforderung, neu gepflanzte Bäume regelmäßig mit Wasser zu versorgen. Frischwasser musste aufwendig per Anhänger herangeschafft und in IBC-Container umgefüllt werden. Aus dieser Praxis heraus entstand die Idee eines autarken Regenwassersammelsystems – die Geburtsstunde von Pluvara.

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ÖDP-Petition „Gegen die Rolle rückwärts“ beim Klimaschutz

Menschen statt Regierung bestimmen Klimaschutzpolitik

Bild(Würzburg) – ÖDP gibt Bürgerinnen und Bürgern Heft des Handelns wieder in die Hand und stärkt damit Demokratie. Jetzt reicht’s! Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) will der gleichermaßen planlosen wie inkompetenten Klimaschutzpolitik der Regierung Merz mit ihrer auf dem Bundesparteitag am Wochenende beschossenen Petition gegen die „Rolle rückwärts“ endlich eine klare Alternative entgegensetzen.

„Schluss mit dem Zickzackkurs“, betont Günther Brendle-Behnisch als Parteichef: „Wir bieten den Bürgerinnen und Bürgern endlich Orientierung statt dieses täglichen Bäumchen-wechsel-dich-Spiels zwischen fossilfreier Zukunft und dem Rückfall in klimazerstörerische Varianten politischen Irrlichterns. Denn das ist keine Politik für die Menschen. Das ist Kleinkinder-Ringelreihn.“

Die ÖDP begegnet dieser vernunftbefreiten „Politik mit Schnappatmung“, die heute „Hüh“ – morgen „Hott“ als Losung ausgibt, lieber mit echter Entscheidung. Sie bietet mit ihrer Petition allen Menschen, die Klimaschutz ernst nehmen, die Chance, selbst aktiv den Wandel zu gestalten. „Jede und jeder kann mit eigener Unterschrift mitbestimmen, wie wir der Klimakatastrophe begegnen“, so Brendle-Behnisch. Dabei legt die ÖDP die Latte hoch: Eine Million Unterschriften gibt sie als Gemeinschaftsziel aus. „All diese Menschen werden damit ihren Unwillen über die verfehlte Politik der Regierung äußern und ihr die Richtung weisen“, sagt Kirsten Elisabeth Jäkel als stellvertretende Parteivorsitzende: „Sie machen mit der Petition deutlich: Klimaschutz ist keine Option, sondern Pflicht.“

„So viele Statements kann die Regierung nicht länger ignorieren und muss ihr Lavieren endlich beenden.“ Dass sie Aktion kann, hat die ÖDP mehrfach bewiesen. Schon mehrfach veränderte die Partei als außerparlamentarische Opposition die Politlandschaft in Deutschland. Den Mut zu ihrer neuen Petition schöpft die Naturschutzpartei unter anderem aus dem Erfolg, den sie gemeinsam mit vielen Organisationen zum Schutz der Bienen errang. Schon einmal sammelte sie dabei 1,7 Millionen Unterschriften für besseren Artenschutz. Auch jetzt will die ÖDP der Regierung – gemeinsam mit möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern oder weiteren Vereinen und Verbänden – zeigen, dass sie auf die Menschen im Land hören soll. „Nur dann funktioniert Politik“, ist Brendle-Behnisch überzeugt: „Sie soll Weichen stellen und Verantwortung übernehmen, aber nicht den Partikularinteressen einzelner Wirtschaftszweige hinterherlaufen.“

Mit der ÖDP-Petition „Gegen die Rolle rückwärts“ können die Menschen wieder selbst entscheiden. „Wir gehen voran“, so Brendle-Behnisch, „und wir hoffen, dass sich uns möglichst viele Menschen im Land anschließen.“

Link zur Petition: https://www.oedp.de/stoppt-die-rolle-rueckwaerts

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Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)
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Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) wurde 1982 als Bundespartei gegründet. Die ÖDP hat derzeit bundesweit über 7000 Mitglieder und über 520 Mandatsträger auf der Gemeinde-, Stadt- und Kreisebene, ist in Bezirkstagen vertreten, stellt 18 Bürgermeister und stellv. Landräte und ist seit 2014 auch im Europäischen Parlament vertreten.

Wer wir sind …
In der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) arbeiten Menschen, die gemeinwohlorientiert denken und han-deln. Der oberste Grundsatz unseres politischen Handelns ist, dass wir nicht nur an uns selbst denken, sondern auch solidarisch an alle Menschen auf unserer Erde und an die zukünftigen Generationen. Wir entwickeln zu-kunftsfähige Lösungen für Mensch, Tier und Umwelt mit dem Ziel einer lebenswerten, gerechten und friedvollen Gesellschaft. Der Grundsatz „Mensch vor Profit“ steht im Mittelpunkt unserer Politik. Wir lösen die Umwelt- und die Armutsfrage gemeinsam, indem wir ökonomische, ökologische und soziale Zusammenhänge ehrlich und weitsichtig betrachten.

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Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei)
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