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Verleihung des 10. Energiewende Awards von EUPD Research und The smarter E Europe an Energieversorger

Vorantreiber der Energiewende aus der DACH-Region für ihr Angebot im Bereich nachhaltiger Energielösungen ausgezeichnet

BildIm Rahmen der The smarter E Europe, Europas größter Messeallianz für die Energiewirtschaft, wurden gestern in München die Vorantreiber der Energiewende aus der DACH-Region für ihr umfangreiches Angebot an Produkten und Dienstleistungen im Bereich nachhaltiger Energielösungen mit dem Energiewende Award 2026 ausgezeichnet. Aufgrund der voranschreitenden Portfolioumstellung europäischer Energieversorger wurde auch in diesem Jahr der Energiewende Award für weitere Zielmärkte geöffnet.

Bonn/München, 26. Juni 2026: Angesichts der aktuellen geopolitischen Spannungen wird deutlich, wie anfällig ein auf fossilen Energieträgern basierendes System ist. Steigende und stark schwankende Energiepreise belasten Wirtschaft und Gesellschaft und verstärken Unsicherheiten. Gleichzeitig wächst durch den Klimawandel und gesellschaftlichen Druck der Handlungsbedarf. Die Energiewende ist daher nicht nur aus ökologischer Sicht notwendig, sondern auch entscheidend für Versorgungssicherheit, stabile Preise und politische Unabhängigkeit. Bei der Umsetzung der Energiewende kommt den Energieversorgern dabei eine Schlüsselrolle zu: Sie treiben den Ausbau erneuerbarer Energien voran, modernisieren Netze und gewährleisten eine sichere und bezahlbare Versorgung vor Ort. „Die Energiewende entscheidet sich dort, wo zukunftsorientierte Lösungen in die Umsetzung kommen. Von modernen Wärmelösungen über PV und Speicher bis zur Ladeinfrastruktur gestalten wir für unsere Kund*innen ein Energiesystem, das ökologisch sinnvoll und wirtschaftlich tragfähig ist. Diese Auszeichnung bestärkt uns, unseren Anspruch als Vordenker und Gestalter der integrierten Energiewelt von morgen weiter auszubauen“, sagte Eduard Gerlof, Senior Director B2C, Lichtblick SE.

„Eine intelligente Energiewende erhöht die lokale Wertschöpfung und reduziert Abhängigkeiten“, ergänzte Hannes Galler, Abteilungsleiter Strom Netz Technische Dienste, Innsbrucker Kommunalbetriebe AG.

Die Initiatoren des Energiewende Awards, EUPD Research und The smarter E Europe, zeichnen bereits zum zehnten Mal diejenigen Versorger aus der DACH-Region mit dem Energiewende Award aus, die durch kundenzentrierte Angebote in den Bereichen Strom, Wärme, Mobilität, Energieeffizienz und Energiewende (übergreifend) überzeugen. „Die AEW übernimmt im PV-Contracting Planung, Bauleitung, Finanzierung sowie Betrieb und Wartung der PV-Anlagen. Durch die Erfahrung aus dem Betrieb eines der grössten Schweizer PV-Pärke lässt sich der Ertrag der PV-Anlagen maximieren. Für unsere Kunden holen wir so das bestmögliche wirtschaftliche Ergebnis heraus“, kommentierte Stephan Juen, PV Contracting Projektentwickler, AEW Energie AG.

Nach der erfolgreichen Ausweitung auf einen größeren europäischen Kontext um Dänemark, Frankreich und Italien in den vergangenen zwei Jahren wurde der Energiewende Award in diesem Jahr für weitere europäische Länder geöffnet. 2026 wurden erstmalig auch Energieversorger aus Großbritannien, den Niederlanden, Norwegen und Spanien länderspezifischen Analysen unterzogen, um zum einen Herausforderungen und Fortschritte zu dokumentieren und zum anderen diejenigen Energieversorger hervorzuheben, die die Transformation des Energiesystems unterstützen. Norwegen verfügt über einen der saubersten und flexibelsten Energiemixe Europas und ist stark auf Wasserkraft fokussiert. In Großbritannien, den Niederlanden und Spanien ist eine schnell voranschreitende Transformation des Energiemarktes hin zu erneuerbaren Energien zu beobachten. In Paneldiskussionen mit Vertreter*innen der Energieversorger aus allen teilnehmenden Ländern wurden während der Award-Zeremonie die aktuellen Herausforderungen sowie Chancen diskutiert, um auch den länderübergreifenden Wissenstransfer zu fördern.

„Die Energiewende zählt zu den zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Für ihre erfolgreiche Umsetzung ist es wichtig, dass sich die relevanten Akteur*innen, zum Beispiel die Energieversorger, ihrer Rolle bewusst sind und entsprechend handeln – auch wenn dies bedeutet, sich auf neues Terrain zu begeben. Ich gratuliere den Vorantreibern der Energiewende und bedanke mich bei The smarter E Europe für das langjährige gemeinsame Engagement“, kommentierte Markus A.W. Hoehner, Gründer und CEO der EUPD Group.

Die Ergebnisse der diesjährigen Analysen zeigen, dass die Energieversorger weiterhin auf integrierte Angebote aus Photovoltaik, Speicherlösungen und Wärmelösungen setzen. Zudem weisen die diesjährigen Auswertungen einen starken Fokus auf den Einsatz intelligenter Stromzähler und das Angebot dynamischer Tarife sowie ein umfassenderes Leistungsspektrum im Bereich E-Mobilität auf. Ein erweitertes Beratungsangebot der führenden Energieversorger ermöglicht darüber hinaus informierte Entscheidungen seitens der Verbraucher*innen. „Mit dem Energiewende Award 2026 würdigen wir diese wichtigen Bemühungen auf Basis des zugrundeliegenden objektiven Qualitätsmodells in der DACH-Region bereits zum 10. Mal und betten sie in den europäischen Dialog ein. Wir freuen uns, gemeinsam mit EUPD Research zukunftsorientierte Energieversorger in nunmehr zehn europäischen Ländern auszuzeichnen“, sagte Horst Dufner, Head of The smarter E Europe.

The smarter E Europe und EUPD Research gratulieren den Energieversorgern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die mit dem diesjährigen Energiewende Award ausgezeichnet wurden. Darüber hinaus gratulieren The smarter E Europe und EUPD Research den folgenden Vorantreibern aus den weiteren europäischen Ländern zu ihren hervorragenden Ergebnissen. Die ausgezeichneten Unternehmen sind unter dem folgenden Link einsehbar: www.energiewende-award.de.

Energiewende Award für Energieversorger

Am 25. Juni 2026 fand die 10. Verleihung des Energiewende Awards im Rahmen von The smarter E Europe, Europas größter Messeallianz für die Energiewirtschaft, in München (The smarter E Forum, Halle C5, Stand C5.550) statt. Bei dieser Veranstaltung wurden die Energieversorger gefeiert und geehrt, die außergewöhnliches Engagement und Fortschritte bei der Förderung der Energiewende gezeigt haben. Mit dem Energiewende Award werden Energieversorger ausgezeichnet, die über die reine Einhaltung gesetzlicher Vorschriften hinausgehen und zukunftsorientierte Dienstleistungen anbieten, die Verbraucher stärken und die allgemeine Energiewende unterstützen.

Weitere Informationen zum Energiewende Award sowie Eindrücke von der diesjährigen Preisverleihung finden Sie unter www.energiewende-award.de. Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an Saif Islam (+49 (0) 228 504 36-20, islam@energiewende-award.de), Giulia Lohmar (+49 (0) 228 50435-34, g.lohmar@eupd-research.com) oder an Kim Wiersberg (+49 (0) 228 50435-55, k.wiersberg@eupd-research.com).

Weitere Informationen zur The smarter E Europe finden Sie unter www.thesmartere.de.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

EUPD Research Sustainable Management GmbH
Frau Julia Lünnemann
Adenauerallee 134
53113 Bonn
Deutschland

fon ..: +49(0)228 504 35-19
web ..: https://eupd-group.com/de/
email : j.luennemann@eupd-research.com

Die EUPD Group ist eine international tätige Unternehmensgruppe mit Sitz in Bonn, die Marktforschungs- und Zertifizierungslösungen in den Bereichen ESG, erneuerbare Energien und soziale Nachhaltigkeit vereint. Seit mehr als 25 Jahren arbeitet die EUPD Group an der Verbindung von Daten, Strategie und operativer Umsetzung und unterstützt Organisationen und Institutionen mit primärdatenbasierten Analysen, strategischem Advisory und Zertifizierungen.
Mit ihren vier Geschäftsbereichen EUPD Research, EUPD Improve, EUPD Cert und EUPD Data begleitet die EUPD Group Unternehmen nicht nur bei fundierten Entscheidungen und Transformationsprozessen, sondern befähigt sie mithilfe praxisorientierter Lösungen, nachhaltige Maßnahmen, Programme und Geschäftsstrategien umzusetzen. Ziel ist es, Markttransparenz zu schaffen, Innovationen voranzutreiben und nachhaltiges Wachstum in zukunftsrelevanten Märkten aktiv mitzugestalten.
Weitere Informationen sind auf der Unternehmenswebseite einsehbar: https://eupd-group.com/de/start-deutsch/.

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Der Energiewende Award 2026 erweitert seine internationale Reichweite auf sieben europäische Märkte

Der Energiewende Award für Energieversorger in Europa erweitert sein Einzugsgebiet und würdigt 2026 die Vorantreiber der Energiewende in weiteren Märkten.

BildNach der erfolgreichen Aufnahme von Dänemark, Frankreich und Italien in den Energiewende Award wird die Auszeichnung nun auch Großbritannien, die Niederlande, Norwegen und Spanien umfassen. Die Initiative ehrt Energieversorger, die Innovationen und die Etablierung erneuerbarer Energiequellen in vielfältigen nationalen Märkten voranbringen, und hebt die wichtigsten Akteure (Key Drivers) hervor, die die europäische Energiewende prägen.

Bonn, 21. Mai 2026: Die aktuellen geopolitischen Entwicklungen verdeutlichen sowohl die Vernetzung des globalen Energiemarktes als auch die dringende Notwendigkeit einer erfolgreichen Energiewende. Diese hängt von der schnellen Einführung erneuerbarer Technologien, einer robusten Stromnetzinfrastruktur, fördernden Maßnahmen, Investitionen in Speicher und Innovation sowie der öffentlichen und politischen Akzeptanz ab. EUPD Research und The smarter E Europe, die Initiatoren des Energiewende Awards, tragen dazu bei, indem sie eine Plattform für grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Benchmarking zur Beschleunigung der europäischen Energiewende schaffen. Im Jahr 2026 werden mit Großbritannien, den Niederlanden, Norwegen und Spanien vier weitere Märkte aufgenommen. In diesem Jahr sind zudem erneut qualifizierte Energieversorger aus Dänemark, Frankreich, Italien und der DACH-Region zur Energiewende Award-Zeremonie eingeladen, die am 25. Juni 2026 bei der The smarter E Europe in München stattfindet.

Jedes teilnehmende Land hat bei der Einführung erneuerbarer Energien ein einzigartiges Marktumfeld, einen regulatorischen Rahmen und eine unterschiedliche Geschwindigkeit. Es ist entscheidend, die Key Drivers zu identifizieren und zu würdigen, die die Energiewende in diesen vielfältigen Kontexten aktiv gestalten und voranbringen. Der Energiewende Award soll diejenigen Energieversorger hervorheben, die sich durch außergewöhnliches Engagement und Innovation an der Transformation der Energiesysteme auszeichnen.

Markthighlights der teilnehmenden Länder

Der dänische Energiemarkt ist weltweit führend in der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Die Netto-Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Dänemark belief sich 2025 auf 92,4%[1] und belegt damit Platz eins im europäischen Vergleich. Dieser Erfolg beruht insbesondere auf starkem Wind und einem langjährigen nationalen Engagement für saubere Energie, was das Land zu einem führenden Akteur bei der Installation von Windenergie und zu einem zentralen Treiber für den regionalen Übergang zu kohlenstoffarmer Elektrizität macht.

Frankreich verfügt über eine traditionell von Nuklearenergie dominierten Energieversorgung, die sich derzeit hin zu erneuerbaren Energien diversifiziert[2]. Der Markt zeichnet sich durch starke staatliche Beteiligung sowie zunehmende Dynamik bei der Installation von Solarenergie und Windkraft aus.

In Italien nehmen erneuerbare Energien eine zunehmend wichtige Rolle im Energieangebot ein. Der Anteil erneuerbarer Energiequellen am Stromverbrauch lag infolge eines starken Wachstums im Bereich Solarstromerzeugung und der kontinuierlichen Ausweitung der Wind- und Wasserkraftkapazitäten im Jahr 2025 bei etwa 41 %[3]. Gleichzeitig hält Italien weiterhin eine erhebliche Abhängigkeit von Erdgas aufrecht, während der Einsatz erneuerbarer Energien im Rahmen seiner umfassenden Übergangsstrategie beschleunigt wird.

In den Niederlanden ist eine schnelle Transformation von einem gasbasierten System hin zu erneuerbaren Energien zu beobachten, insbesondere zu Offshore-Windenergie. Das Land ist bekannt für seine starke politische Förderung von Elektrifizierung, Wasserstoff-Technologien sowie einer integrierten Energieinfrastruktur[4].

In Norwegen trägt die Wasserkraft ca. 90% zur gesamten Stromerzeugung des Landes bei und bildet das Rückgrat des Stromsystems. Damit verfügt Norwegen über einen der saubersten und flexibelsten Energiegemixe in Europa[5]. Diese reichlich verfügbare Ressource ermöglicht es den norwegischen Energieversorgern, die Elektrifizierung des Verkehrssektors und der Industrie zu unterstützen, während gleichzeitig Windenergie und innovative Technologien wie grüner Wasserstoff in den Rahmen der umfassenden Strategie zur Energiewende des Landes eingebunden werden.

Spanien ist derzeit einer der am schnellsten wachsenden europäischen Märkte im Bereich der erneuerbaren Energien. Diese Entwicklung wird überwiegend getragen von ausgezeichneten Bedingungen für Solar- und Windenergiegewinnung sowie eines wettbewerblichen Auktionssystems[6]. Die Energieversorger skalieren umfangreiche Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien und erweitern Speicher- und weitere Lösungen zur Steigerung der Flexibilität.

Großbritannien verzeichnete 2025 ein Rekordjahr im Bereich der erneuerbaren Energien. Obwohl die Gastromerzeugung infolge von Störungen bei Nuklear- und sonstigen Werken erhöht wurde, trugen Wind- und Solarenergie einen erhöhten Anteil zur Stromerzeugung bei[7]. Großbritannien ist weiterhin führend im Bereich Offshore-Windenergie und investiert in saubere Lösungen zur Stromerzeugung, die die Resilienz der Stromnetze sowie die Dekarbonisierung unterstützen.

Die Auswahl der Energieversorger basiert auf einer umfangreichen Sekundärforschung von EUPD Research in allen sieben Zielmärkten. Basierend auf Erkenntnissen aus der 2025/2026-Analyse wurde ein weiterentwickelter Kriterienkatalog entworfen, der eine belastbare und transparente Bewertungsgrundlage schafft.

Energieversorger werden auf der Grundlage ihres Anteils erneuerbarer Energien und der Vielfalt ihrer Portfolios in den Bereichen Strom, Wärme, Mobilität und Energieeffizienz bewertet. Dieser Ansatz identifiziert die Key Driver, die am aktivsten die Energiewende in jedem Markt voranbringen, und hebt Energieversorger hervor, die eine starke Integration erneuerbarer Energien mit umfassenden, innovativen Energielösungen kombinieren.

„Die weitere Internationalisierung des Energiewende Awards unterstreicht seine Rolle als europäische Plattform für den Austausch und Anerkennung im Energiesektor“, kommentierte Markus A.W. Hoehner, Gründer und CEO der EUPD Group. „Durch den Fokus auf Unternehmen, die sich durch die Integration erneuerbarer Energien und die Diversifizierung ihres Portfolios auszeichnen, fördert die Initiative den Wissenstransfer und unterstützt die Wende zu einem nachhaltigeren Energiesystem.“

Energiewende Award für Energieversorger

Am 25. Juni 2026 findet die 10. Verleihung des Energiewende Awards im Rahmen von The smarter E Europe, Europas größter Messeallianz für die Energiewirtschaft, in München (The smarter E Forum, Halle C5, Stand C5.550) statt. Ziel ist es, Energieversorger auszuzeichnen, die über die reine Einhaltung gesetzlicher Vorschriften hinausgehen und zukunftsorientierte Dienstleistungen anbieten, die Verbraucher stärken und die allgemeine Energiewende unterstützen. Neben einer detaillierten Analyse zahlreicher Kriterien in relevanten Zukunftsbereichen der DACH-Region würdigt der Preis Energieversorger aus Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Norwegen und Spanien und spiegelt damit ein umfassendes Engagement für europaweite Innovation und Nachhaltigkeit wider.

Weitere Informationen zum Energiewende Award finden Sie unter www.energiewende-award.de. Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an Saif Islam (+49 (0) 228 504 36-20, islam@energiewende-award.de), Giulia Lohmar (+49 (0) 228 50435-34, g.lohmar@eupd-research.com) oder an Kim Wiersberg (+49 (0) 228 50435-55, k.wiersberg@eupd-research.com).

Weitere Informationen zur The smarter E Europe finden Sie unter http://www.thesmartere.de.

[1] eurostat, 19.03.2026: 47% of EU’s electricity came from renewables in 2025.

[2] IEA, Zugriff am 18.05.2026: Countries & regions – Europe – France – Sources of electricity generation.

[3] Enerdata, 29.01.2026: Italy records 41% share of renewables on electricity consumption in 2025.

[4] IEA, Zugriff am 18.05.2026: Countries & regions – Europe – The Netherlands – Energy supply.

[5] Energy Facts Norway, 02.10.2025: Electricity Production.

[6] EMBER, Zugriff am 18.05.2026: European Electricity Review 2024.

[7] CarbonBrief, 02.01.2026: Analysis: UK renewables enjoy record year in 2025 – but gas power still rises.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

EUPD Research Sustainable Management GmbH
Frau Katja Werner
Adenauerallee 134
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Über die EUPD Group
Die EUPD Group ist ein international tätiges Marktforschungs- und Zertifizierungsunternehmen im Bereich Nachhaltigkeit. Seit der Gründung im Jahr 2000 entwickelt das Unternehmen primärdatenbasierte Analysen, Zertifizierungen und Publikationen, um Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung erfolgreicher Geschäftsstrategien zu unterstützen. Zu den inhaltlichen Schwerpunkten zählen ESG, erneuerbare Energien sowie Corporate Health und soziale Nachhaltigkeit. Ziel der EUPD Group ist es, Markttransparenz zu schaffen, Orientierung zu geben und Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Wettbewerbsfähigkeit in einem dynamischen globalen Umfeld zu sichern und auszubauen.
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Wie das C&I-Segment, Energiegemeinschaften und Energieversorger den deutschen Solarmarkt neu gestalten

Der deutsche Solarmarkt hat einen neuen Reifegrad erreicht.

BildDieser zeichnet sich nicht nur durch ein anhaltendes Kapazitätswachstum aus, sondern auch durch einen grundlegenden Wandel in der Art und Weise, wie erneuerbare Energien erzeugt, verteilt und verbraucht werden. Da das Land die rein expansionsorientierte Phase hinter sich lässt, verändert das rasante Wachstum des gewerblichen und industriellen Segments (C&I) bereits die Marktstrukturen, während neue Verbrauchs- und Koordinationsmodelle – insbesondere neu entstehende Rahmenbedingungen für die gemeinsame Energienutzung – in Zukunft voraussichtlich eine bedeutendere Rolle spielen werden. Zusammengenommen signalisieren diese Entwicklungen einen Übergang zu einem stärker integrierten, flexibleren und dezentraleren Energiesystem.

Bonn, 22. April 2026: Deutschland hat im Jahr 2025 [1] mehr als 16,4 GWdc an neuer Solarleistung hinzugewonnen, wodurch die installierte Gesamtleistung der Photovoltaik auf über 117,0 GWdc stieg und rund 15 % des nationalen Strombedarfs deckt. Dies unterstreicht zwar die anhaltende Dynamik des Marktes, spiegelt aber auch einen grundlegenden Wandel wider: Die Herausforderung besteht nicht mehr allein in der Kapazitätserweiterung, sondern darin, wie diese Kapazität in das Energiesystem integriert, genutzt und optimiert wird. Ein Trend, der zunehmend zu beobachten ist, da sich die globalen Solarmärkte von volumenorientiertem Wachstum hin zu systemzentrierten Einsatzstrategien bewegen, bei denen integrierte Lösungen wie PV-plus-Speicher für die Rentabilität von Projekten [2] unerlässlich sind.

Dieser Wandel zeigt sich auch in der Struktur der neu installierten Leistung. Während Anlagen für Privathaushalte nach wie vor eine wichtige Rolle spielen, stammt ein wachsender Anteil aus gewerblichen und industriellen Anwendungen sowie größeren dezentralen Anlagen. Zusammengenommen deuten diese Entwicklungen darauf hin, dass der deutsche Solarmarkt in eine neue Phase eintritt, die durch eine stärkere Systemintegration, Flexibilität und Koordination zwischen verschiedenen Akteuren gekennzeichnet ist.

Im Zentrum dieses Wandels steht eine strukturelle Einschränkung des traditionellen Modells. In der Vergangenheit basierte die Solar-PV in Deutschland weitgehend auf dem individuellen Eigenverbrauch, bei dem Erzeugung und Verbrauch an einen einzigen Anlagenbesitzer gebunden waren. Dieses Modell war zwar in früheren Phasen der Marktentwicklung effektiv, schränkt jedoch die Anlageneffizienz in einem Umfeld mit hohem Anteil an erneuerbaren Energien zunehmend ein, in dem Erzeugung und Nachfrage nicht immer aufeinander abgestimmt sind.

Ein zentrales Element des laufenden Wandels ist die schrittweise Etablierung gemeinsamer und koordinierter Verbrauchsmodelle. In diesem Zusammenhang sollen Rahmenbedingungen für die gemeinsame Energienutzung, wie sie im Europäischen Clean Energy Package definiert sind und zunehmend in nationalen Diskussionen thematisiert werden, die Verteilung von lokal erzeugtem Strom aus erneuerbaren Energien auf mehrere Verbraucher innerhalb festgelegter Gemeinden oder Netzgebiete ermöglichen. Diese Modelle gehen über Anwendungen auf Gebäudeebene hinaus und weisen den Weg hin zu umfassenderen, flexibleren Formen der lokalen Energienutzung.

In Deutschland hat das gemeinhin als „Mieterstrom“ [3] bezeichnete Konzept bislang nur eine untergeordnete Rolle auf dem Gesamtmarkt gespielt und beschränkte sich vor allem auf spezifische Anwendungsfälle im Mehrfamilienhausbereich. Es stellt heute keinen dominierenden Treiber dar, sondern kann als frühe und relativ eng gefasste Umsetzung lokaler Verbrauchskonzepte verstanden werden. Mit der Einführung gesetzlicher Regelungen für die Energieverteilung gemäß dem Energiewirtschaftsgesetz (§ 42c EnWG) [4], die ab Juni 2026 in Kraft treten, wird erwartet, dass lokal erzeugter erneuerbarer Strom in größerem Umfang unter mehreren Teilnehmern verteilt wird, was skalierbarere und systemorientierte Anwendungen über einzelne Gebäude hinaus ermöglicht, wobei die Auswirkungen auf den Markt jedoch zunächst im Laufe der Zeit beobachtet werden müssen. Im Gegensatz dazu übertrifft das C&I-Segment weiterhin andere Segmente bei der Entwicklung des Marktwachstums. Im Jahr 2025 entfielen auf C&I-Anlagen etwa 5,6 GWdc, was rund einem Drittel der gesamten neuinstallierten PV-Leistung in Deutschland [5] entspricht.

Dieses Wachstum wird durch die zunehmende Volatilität der Strompreise, den wachsenden Druck zur Dekarbonisierung und den Bedarf an langfristiger Kostenvorhersehbarkeit angetrieben, da Unternehmen und industrielle Verbraucher in die eigene Stromerzeugung investieren, um sich gegen Marktrisiken abzusichern und stabilere Energiekosten zu gewährleisten.

Im Gegensatz zu früheren Marktphasen sind C&I-Projekte zunehmend in umfassendere Energiestrategien eingebettet, die Solarstromerzeugung mit Batteriespeichern, Lastmanagement, intelligenter Zählertechnik und digitaler Optimierung kombinieren. Infolgedessen entwickeln sich diese Anlagen von eigenständigen Erzeugungsanlagen zu integrierten Energiesystemen, die Flexibilität bieten und an den sich entwickelnden Energiemärkten teilnehmen können.

Die Wechselwirkung zwischen gewerblichen und industriellen Anlagen und neuen Konzepten der gemeinsamen Energienutzung ist für die künftige Struktur des Energiesystems von besonderer Bedeutung. Industriestandorte, Gewerbegebiete und gemischt genutzte Areale bieten geeignete Rahmenbedingungen für die Koordinierung von Erzeugung und Verbrauch unter Einbeziehung verschiedener Akteure. In solchen Umgebungen kann lokal erzeugter Strom durch Aggregations- und intelligente Verteilungsmechanismen effizienter genutzt werden, was den Weg für komplexere lokale Energieökosysteme ebnet.

In diesem sich wandelnden Umfeld wird erwartet, dass Energieversorger eine zunehmend zentrale Rolle spielen werden. Über ihre traditionelle Rolle als Vermittler zwischen Energieerzeugern und Endverbrauchern hinaus entwickeln sie sich allmählich zu Plattformbetreibern lokaler Energiesysteme, die die Koordination von Erzeugung, Verbrauch, Speicherung und Netzdienstleistungen erleichtern. Durch die Bereitstellung von Infrastruktur, die Verwaltung von Daten und die Steuerung von Energieflüssen können Energieversorger als zentrale Wegbereiter regionaler Ökosysteme für den Energieaustausch fungieren, die gewerbliche und industrielle Anlagen, dezentrale PV-Anlagen, Speichersysteme und Endverbraucher miteinander verbinden.

Kommerzielle PV- und Speicherlösungen entwickeln sich daher zunehmend zur infrastrukturellen Grundlage solcher regionaler Energieverteilungsmodelle. In diesem Zusammenhang haben Energieversorger die Möglichkeit, ihre strategische Rolle vom reinen Energieanbieter hin zum Systemintegrator und Plattformbetreiber auszuweiten, indem sie die Koordination dezentraler Anlagen unterstützen, gleichzeitig die Netzstabilität gewährleisten und neue Wertschöpfungsketten ermöglichen. Dies spiegelt einen umfassenderen Strukturwandel innerhalb des deutschen Energiesystems wider. Der Markt bewegt sich allmählich weg von isolierten, subventionsgetriebenen Anlagen hin zu marktbasierten, systemintegrierten Konfigurationen, bei denen Flexibilität, Koordination und lokale Optimierung im Vordergrund stehen. Digitale Infrastruktur, einschließlich intelligenter Zähler (Smart Meter) und Energiemanagementplattformen, wird entscheidend sein, um diese Entwicklungen in großem Maßstab zu ermöglichen. Vereinfachungen in der Politik und sich weiterentwickelnde regulatorische Rahmenbedingungen unterstützen diesen Übergang zusätzlich, während neue Bewertungsansätze zunehmend den Systemwert anstelle der installierten Leistung allein in den Vordergrund stellen.

Mit Blick auf die Zukunft wird Flexibilität zum zentralen Werttreiber der Energiewende. Da der Anteil erneuerbarer Energien weiter steigt, wird die Fähigkeit, Erzeugung und Nachfrage lokal und in Echtzeit aufeinander abzustimmen, über die Effizienz und Widerstandsfähigkeit des Systems entscheiden. In diesem Zusammenhang werden die erwartete Einführung umfassenderer Rahmenbedingungen für die Energieverteilung und das Wachstum des C&I-Segments eine zentrale Rolle bei der Gestaltung eines dezentraleren, flexibleren und stärker vernetzten Energiesystems in Deutschland spielen. Die anhaltende Würdigung von Innovationen durch Initiativen wie den Energiewende Award – gemeinsam ins Leben gerufen von EUPD Research und The smarter E Europe – unterstreicht die wachsende Bedeutung von Führungsstärke, Best Practices und messbaren Fortschritten der Energieversorger bei der Beschleunigung dieses Wandels.

Energiewende Award für Energieversorger

Am 25. Juni 2026 findet die 10. Verleihung des Energiewende Awards im Rahmen von The smarter E Europe, Europas größter Messeallianz für die Energiewirtschaft, in München (The smarter E Forum, Halle C5, Stand C5.550) statt. Bei dieser Veranstaltung werden die innovativsten Energieversorger gefeiert und geehrt, die außergewöhnliches Engagement und Fortschritte bei der Förderung der Energiewende gezeigt haben. Ziel ist es, Energieversorger auszuzeichnen, die über die reine Einhaltung gesetzlicher Vorschriften hinausgehen und zukunftsorientierte Dienstleistungen anbieten, die Verbraucher stärken und die allgemeine Energiewende unterstützen. Neben einer detaillierten Analyse zahlreicher Kriterien in relevanten Zukunftsbereichen der DACH-Region würdigt der Preis Energieversorger aus Dänemark, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Spanien und dem Vereinigten Königreich und spiegelt damit ein umfassendes Engagement für europaweite Innovation und Nachhaltigkeit wider.

Ein detailliertes Programm des Energiewende Awards finden Sie unten.

12:00 Uhr Eröffnung des Energiewende Awards für Energieversorger

12:05 Uhr Energieversorger – Europa | Panel-Diskussion und Preisverleihung | DK, ES, und UK

12:40 Uhr Energieversorger – DACH-Region | Panel-Diskussion und Preisverleihung | Kategorien: Strom, Wärme, Energieeffizienz, Mobilität und Energiewende

13:40 Uhr Schlussworte & Danksagung

14:00 – 15:00 Uhr Fotosession und Sektausklang in der VIP Utility Lounge _(nur geladene Gäste)_

Weitere Informationen zum Energiewende Award finden Sie unter https://www.energiewende-award.de. Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an Saif Islam (+49 (0) 228 504 36-20, islam[at]energiewende-award.de), Giulia Lohmar (+49 (0) 228 50435-34, g.lohmar[at]eupd-research.com) oder an Kim Wiersberg (+49 (0) 228 50435-55, k.wiersberg[at]eupd-research.com).

Weitere Informationen zur The smarter E Europe finden Sie unter http://www.thesmartere.de.

[1] Bundesnetzagentur, 13.04.2026: Statistik zur Stromerzeugungsleistung ausgewählter erneuerbarer Energieträger – März 2026.

[2] pv magazine, 12.01.2026:Global solar enters period of adjustment, as market conditions redefine rules of competition.

[3] Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Artikel, Zugriff am 20.04.2026: Landlord-to-tenant electricity supply: the energy transition in your own home.

[4] EnBW Magazin, Artikel vom 28.01.2026: Energy Sharing: Solarstrom miteinander teilen.

[5] EUPD Group, Global Energy Transition GET-Matrix ©.

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Über die EUPD Group
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Dynamisches Stromtarif- und Smart Meter-Angebot von Energieversorgern auf dem Prüfstand:

Verleihung der 10. Energiewende Awards am 25. Juni 2026 bei der „The smarter E Europe“

BildDie Energiewende in Deutschland ist mit der bundesweiten Einführung dynamischer Stromtarife und intelligenter Stromzähler, die durch die jüngste Gesetzgebung zur Digitalisierung der Energiewirtschaft vorgeschrieben sind, in eine neue Phase eingetreten. Durch die Kopplung der Strompreise an die Echtzeitmarktbedingungen und die Ausstattung der Verbraucher mit einer modernen Messinfrastruktur sollen diese Reformen die Flexibilität verbessern, die Integration erneuerbarer Energien fördern und den Haushalten die Möglichkeit zur Kostenoptimierung bieten. In der Realität zeigt sich jedoch, dass die Bereitstellung dynamischer Stromtarife und intelligenter Stromzähler durch die Energieversorger noch nicht überall umgesetzt oder transparent gestaltet wurde. Die aktuelle Marktdynamik sowie Herausforderungen und Chancen werden bei der Verleihung der Energiewende Awards am 25. Juni 2026 auf der „The smarter E Europe“ diskutiert. Auf Europas größter Messeallianz für die Energiewirtschaft werden zudem die herausragenden Leistungen der Energieversorger in zukunftsorientierten Bereichen gewürdigt.

Bonn, 12. Februar 2026: Bereits 2023 legte das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz einen Gesetzentwurf zur Neubelebung der Digitalisierung der Energiewende vor, der auf die Modernisierung des Stromsystems und die Beschleunigung der flächendeckenden Einführung intelligenter Stromzähler (Smart Meter) abzielt. Der Vorschlag enthielt Bestimmungen zur Beschleunigung der Einführung dynamischer Stromtarife, um die Nutzung intelligenter Stromzähler für Verbraucher finanziell attraktiver zu machen1). Im Jahr 2025 bekräftigte der Bundestag, dass die Einführung intelligenter Stromzähler nach wie vor ein zentraler Pfeiler der Digitalisierung der Energiewende ist2), was die anhaltende politische Bedeutung der Einführung und Systemintegration widerspiegelt. Dies folgt der grundlegenden Überarbeitung, Vereinfachung und Straffung des Rechtsrahmens für intelligente Stromzähler im Mai 2023, die klarere Regeln und eine solidere Grundlage für die landesweite Umsetzung schuf3).

Dynamische Tarife sollen Verbraucher dazu animieren, ihren Stromverbrauch auf Zeiten mit geringer Nachfrage oder hoher Erzeugung aus erneuerbaren Energien zu verlagern, um so das Stromnetz auszugleichen und die Gesamtsystemkosten zu senken. Seit dem 01. Januar 2025 sind Energieversorger in Deutschland gesetzlich verpflichtet, allen Kunden mit intelligenten Stromzählern dynamische oder variable Tarife anzubieten4), um Haushalte dabei zu unterstützen, auf Marktpreissignale zu reagieren und Flexibilitätsoptionen wie Wärmepumpen und das Laden von Elektrofahrzeugen zu nutzen.

Intelligente Stromzähler bilden das technische Rückgrat dieses Wandels. Nach Gesetzesänderungen, die den Einsatz beschleunigen sollen, sieht das Smart-Meter-Gesetz eine schrittweise Einführung bis 2032 vor, mit verbindlichen Zielen von mindestens 20% der geeigneten Messstellen bis Ende 2025, 50% bis 2028 und 95% bis 2030 5). Intelligente Stromzähler liefern hochauflösende Verbrauchsdaten und sichere Kommunikationskanäle, die eine dynamische Preisgestaltung, ein fortschrittliches Energiemanagement und eine integrierte Überwachung von Strom, Heizung, Gas und Wasser ermöglichen.

Trotz gesetzlicher Vorgaben und regulatorischer Unterstützung bleiben Herausforderungen bestehen. Die landesweite Einführung hat sich im Vergleich zu früheren Jahren beschleunigt, aber die Preisgrenzen und Kostenbelastungen für optionale Installationen wurden nach oben angepasst, was bei Verbraucherschützern Bedenken hinsichtlich der Erschwinglichkeit und Akzeptanz hervorruft. Die öffentliche Debatte zeigt, dass zwar viele Haushalte die Technologie der intelligenten Stromzähler grundsätzlich unterstützen, aber Bedenken hinsichtlich Datenschutz, Kostentransparenz und technischer Komplexität eine breitere Akzeptanz verlangsamen könnten6).

Die effektive Einbindung dynamischer Tarife und intelligenter Stromzählerfunktionen in das Portfolio von Energiedienstleistungen ist daher nicht nur eine technische Aufgabe, sondern auch eine Frage der Einbindung und Aufklärung der Verbraucher. Lokale Stadtwerke spielen in diesem Zusammenhang eine besonders wichtige Rolle, da sie oft die engsten Kundenbeziehungen pflegen und durch transparente Kommunikation, maßgeschneiderte Dienstleistungen und gemeindebasierte Öffentlichkeitsarbeit Vertrauen aufbauen können. Laut der Verbraucherzentrale Bundesverband7) ist das Bewusstsein für dynamische Preisgestaltung und die praktischen Vorteile intelligenter Stromzähler bei vielen Endkunden nach wie vor begrenzt. Dies unterstreicht die Rolle, die Energieversorger in den Bereichen Kommunikation, Vertrauensbildung und Produktinnovation übernehmen müssen.

Durch die Ausweitung der Analyse auf dynamische Tarife und die Integration intelligenter Stromzähler passt der Energiewende Award seine Methodik noch besser an die Realitäten eines sich wandelnden Energiesystems an. Die Auszeichnung, die gemeinsam von EUPD Research und The smarter E Europe initiiert wurde und 2026 zum zehnten Mal in Folge verliehen wird, würdigt diejenigen Energieversorger, die über die reine Einhaltung von Vorschriften hinausgehen und zukunftsorientierte Dienstleistungen anbieten, die Verbraucher stärken und die Energiewende insgesamt unterstützen. Neben einer detaillierten Analyse mehrerer Kriterien in relevanten Zukunftsbereichen in der DACH-Region werden mit dem Award zum dritten Mal in Folge Energieversorger aus Dänemark, Frankreich und Italien ausgezeichnet. In diesem Jahr wurde der Award zudem erweitert, um auch vorbildliche Aktivitäten von Stadtwerken im Bereich der Energiewende in Großbritannien, den Niederlanden, Norwegen und Spanien auszuzeichnen. Dadurch kann ein noch umfassenderes Bild der Innovationen und Nachhaltigkeit in Europa aufgezeigt werden.

Energiewende Award für Energieversorger

Am 25. Juni 2026 findet die 10. Verleihung des Energiewende Awards im Rahmen von The smarter E Europe, Europas größter Messeallianz für die Energiewirtschaft, in München (The smarter E Forum, Halle C5, Stand C5.550) statt. Bei dieser Veranstaltung werden die innovativsten Energieversorger gefeiert und geehrt, die außergewöhnliches Engagement und Fortschritte bei der Förderung der Energiewende gezeigt haben.

Weitere Informationen zum Energiewende Award finden Sie unter www.energiewende-award.de. Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an Saif Islam (+49 (0) 228 504 36-20, islam[at]energiewende-award.de), Giulia Lohmar (+49 (0) 228 50435-34, g.lohmar[at]eupd-research.com) oder an Kim Wiersberg (+49 (0) 228 50435-55, k.wiersberg[at]eupd-research.com).

Weitere Informationen zur The smarter E Europe finden Sie unter www.thesmartere.de.

1) Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Pressemitteilung vom 11.01.2023: The Cabinet adopts relaunch of the digitisation of the energy transition and paves the way for accelerated smart meter rollout.

2) Deutscher Bundestag, Kurzmeldung vom 21.10.2025: Beschleunigung des Smart-Meter-Rollouts.

3) Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Artikel vom 27.03.2025: Smart Meter: Intelligente Messsysteme für die Energiewende.

4) Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Artikel vom 27.03.2025: Smart meters: the key to a smarter energy future.

5) Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Pressemitteilung vom 12.05.2023: Smart Meter-Gesetz final beschlossen: Flächendeckender Einsatz intelligenter Stromzähler kommt.

6) Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Pressemitteilung vom 14.02.2025: Bundesrat bestätigt Änderungen für schnelleren Smart-Meter-Rollout.

7) Verbraucherzentrale Bundesverband, Pressemitteilung vom 04.11.2024: Energiewende: vzbv kritisiert höhere Kosten für Smart-Meter.

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