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E WIE EINFACH glänzt als Digital- und Preis-Champion

Köln, 01.06.2026. E WIE EINFACH wurde in zwei aktuellen Studien mit Spitzenplatzierungen ausgezeichnet: „Preis-Champion 2026“ sowie „Digital Champions 2026“.

BildIn der Studie „Preis-Champions 2026“ von DIE WELT in Kooperation mit ServiceValue sicherte sich E WIE EINFACH den ersten Platz unter den bundesweiten Energieversorgern. Grundlage der Untersuchung bildeten über eine Million Kundenurteile zu rund 3.500 Unternehmen aus 280 Branchen. Bewertet wurde, inwieweit Kunden das Preis-Angebot eines Unternehmens als fair, günstig und begeisternd erleben. In der Kategorie Energieversorger (überregional) setzte E WIE EINFACH sich dabei klar an die Spitze und erhielt das Prädikat „Preis-Champion 2026“.

Auch im digitalen Bereich unterstrich E WIE EINFACH seine Stärke: In der Studie „Digital Champions 2026“ von FOCUS MONEY und Deutschland Test belegte das Unternehmen unter den bundesweiten Energieversorgern den vierten Platz. Die Auswertung wurde von ServiceValue in Kooperation mit dem Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) durchgeführt.

Grundlage der Untersuchung war ein Social-Media-Monitoring, bei dem rund 2,8 Millionen Nennungen zu etwa 16.500 Unternehmen analysiert wurden. Die Bewertung umfasste die Themen Digitalisierung, Technologie sowie Innovation und wurde durch einen Fragebogen ergänzt. Der Untersuchungszeitraum lag zwischen 1. Januar 2024 und dem 31. Dezember 2025.

Die Auszeichnung erhalten Unternehmen, die in der Gesamtwertung überdurchschnittlich abschneiden und einen Punktwert von mindestens 60 erreichen.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

ZUCKER. Kommunikation GmbH
Felix Münster
Torstraße 107
10119 Berlin
Deutschland

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email : f.muenster@zucker.berlin

E WIE EINFACH
E WIE EINFACH macht Energie einfach, digital und erlebbar – als volldigitaler Energievereinfacher, der den Zugang zu Energie neu denkt. Mit dem Fokus auf Digitalisierung umfasst das Angebot Strom- und Gastarife, die mit Wunschprodukten kombinierbar sind. Alle Angebote überzeugen mit Verständlichkeit, Transparenz sowie einem mehrfach ausgezeichneten Service. Eine Übersicht zum Unternehmen und zu den Produkten von E WIE EINFACH ist unter https://www.e-wie-einfach.de/ verfügbar.

Pressekontakt:

E WIE EINFACH GmbH
Frau Bettina Donges
Salierring 47-53
50677 Köln

fon ..: +49 172 2460297
email : presse@e-wie-einfach.de

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Studie vom Handelsblatt Research Institute: Energiewende erhöht Druck im Kundengeschäft

Steigende Kundenerwartungen treffen auf langsame Digitalisierung: Nur 15 Prozent der Energieunternehmen sehen ihren digitalen Kundenkontakt als sehr weit fortgeschritten.

BildBamberg – Steigende regulatorische Anforderungen, neue digitale Services und ein wachsender Fachkräftemangel erhöhen den Druck auf Energieversorger und Netzbetreiber. Gleichzeitig bleibt die Digitalisierung vieler Prozesse im Kundengeschäft hinter den Erwartungen zurück. Nur 15 Prozent der Unternehmen sehen den eigenen digitalen Kundenkontakt als sehr weit fortgeschritten an. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Kundenmanagement in der Transformation“ des Handelsblatt Research Institute (HRI) im Auftrag von SPS, für die 134 Führungskräfte aus Energieversorgungsunternehmen und Netzbetreibern in Deutschland befragt wurden.

„Viele Unternehmen haben den Handlungsbedarf erkannt und Pilotprojekte im Kundenmanagement gestartet. Doch der Schritt von einzelnen Projekten zur flächendeckenden Umsetzung gelingt oft nicht, entweder weil Ressourcen fehlen, Prozesse zu komplex sind oder andere Prioritäten gesetzt werden“, sagt Oliver Wibbe, Geschäftsführer von SPS Germany.

Kundengeschäft unter Druck

Mit der Energiewende verändert sich das Kundengeschäft der Energieversorger. Immer mehr Haushalte erzeugen selbst Strom und werden zu aktiven Teilnehmern im Energiesystem. Dadurch steigen die Anforderungen an Kommunikation, Abrechnung und Service. Gleichzeitig kämpfen viele Energieunternehmen mit strukturellen Problemen im Kundenmanagement. In der Studie nennen die Befragten steigende Kundenerwartungen an Service und Erreichbarkeit (43 Prozent), regulatorische Anforderungen an Kommunikation und Transparenz (40 Prozent) sowie digitale Transformation der Kundenprozesse (38 Prozent) als zentrale Herausforderungen.

Digitalisierung kommt langsamer voran als geplant

Trotz des hohen Handlungsdrucks kommt die Digitalisierung vieler Kundenprozesse nur langsam voran. Viele Unternehmen verorten ihren eigenen digitalen Reifegrad im Kundenkontakt lediglich im Durchschnitt. Als größte Hürden nennen die Befragten vor allem den Fachkräftemangel sowie den hohen Investitionsbedarf (jeweils 41 Prozent). Auch regulatorische Anforderungen und Datenschutzfragen bremsen die Umsetzung. Ein Blick auf die eingesetzten Systeme zeigt den Rückstand. Moderne CRM-Plattformen, die Kundeninformationen bündeln und datenbasierte Entscheidungen ermöglichen, nutzen derzeit nur knapp ein Viertel der Unternehmen im Energiesektor. Selbst unter den Unternehmen, die ihren digitalen Kundenkontakt als fortgeschritten einschätzen, nutzt mehr als die Hälfte noch kein modernes CRM-System.

KI als Chance zum „Überspringen“ der Digitalisierung

Energieversorger setzen deshalb große Hoffnungen auf künstliche Intelligenz. Rund 20 Prozent der befragten Unternehmen nutzen KI bereits im operativen Betrieb. Weitere 31 Prozent testen entsprechende Anwendungen. 29 Prozent planen kurzfristig einen Einsatz. Ein Teil der Branche verfolgt dabei möglicherweise eine Strategie des „Leapfrogging“: Digitalisierungslücken sollen durch KI-basierte Lösungen direkt übersprungen werden. Doch Technologie allein reicht nicht aus, so Wibbe: „KI kann Prozesse beschleunigen und Daten besser nutzbar machen. Aber sie ersetzt nicht das Verständnis für Prozesse und Kunden. Erfolgreiche Transformation entsteht immer aus dem Zusammenspiel von Technologie und Menschen.“

Hohe Bereitschaft für Business Process Outsourcing

Parallel wächst die Offenheit gegenüber Business Process Outsourcing (BPO). Rund 73 Prozent der Befragten halten die Bereitschaft zum Outsourcing in der Branche für hoch. Insbesondere kleinere Unternehmen (unter 500.000 Zählpunkte) nutzen BPO bereits mehrheitlich (51 Prozent), um Engpässe zu überwinden. Besonders geeignet für Outsourcing halten die Befragten standardisierte Prozesse im Kundenmanagement. Dazu zählen Dokumentenmanagement (73 Prozent), Zählerstandsmeldungen (72 Prozent) oder Stammdatenpflege (65 Prozent). Auch schriftliche und telefonische Kundenanfragen (55 Prozent und 54 Prozent) werden häufig als auslagerungsfähig eingestuft.

Qualität und Sicherheit wichtiger als der Preis

Bei der Auswahl eines Dienstleisters stehen laut Studie vor allem Datenschutz und Datensicherheit (58 Prozent) sowie eine hohe Servicequalität (56 Prozent) im Vordergrund. Das reine Einsparpotenzial spielt mit 50 Prozent eine geringere Rolle. Zudem erwarten 81 Prozent der Unternehmen von externen Partnern Unterstützung bei der Sicherstellung von Datensicherheit. „Energieunternehmen gehören zur kritischen Infrastruktur. Vertrauen, Sicherheit und Qualität zählen deshalb mehr als „nur“ der niedrigste Preis“, sagt Wibbe.

Technologie und Partnerschaften entscheiden über die Zukunft

Die Studie zeigt: Die Branche hat den Handlungsbedarf erkannt. Digitalisierung, Automatisierung und neue Betriebsmodelle gelten als zentrale Hebel, um Servicequalität zu sichern und gleichzeitig effizient zu arbeiten. „Die kommenden Jahre werden entscheiden, ob der digitale Funke wirklich zündet“, so Wibbe. „Unternehmen, die jetzt in Technologie, effiziente Prozesse und verlässliche Partnerschaften investieren, schaffen die Grundlage für mehr Effizienz, bessere Kundenservices und langfristige Wettbewerbsfähigkeit.“

Über die Studie

Die Ergebnisse basieren auf einer Umfrage des Handelsblatt Research Institute im Auftrag von SPS. Befragt wurden 134 Entscheidungsträger aus Energieversorgungsunternehmen und Netzbetreibern in Deutschland zu Digitalisierung, Kundenmanagement und Business Process Outsourcing im Energiesektor.

Das Whitepaper „Kundenmanagement in der Transformation – Herausforderungen und Chancen für den Energiesektor“ mit allen Studienergebnissen ist hier verfügbar.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

SPS Germany GmbH
Herr Martin Lorenz
Am Börstig 5
96052 Bamberg
Deutschland

fon ..: +49 151 188 358 26
web ..: https://www.spsglobal.com/de/home
email : martin.lorenz@spsglobal.com

SPS ist ein weltweit führender, technologieorientierter Partner zur Unternehmenstransformation. Mit unseren innovativen Enterprise Workplace Solutions ermöglichen wir moderne Arbeitsplatzkonzepte und fördern damit das Mitarbeiterengagement und die Produktivität der Unternehmen. Unsere Angebote im Bereich Technology Business Solutions kombinieren neueste Automatisierungstechnologien mit tiefgreifenden Prozess- und Branchenkenntnissen sowie einem globalen Talent Pool. Dadurch lösen unsere Kunden ihre komplexesten Herausforderungen im Rahmen ihrer digitalen Transformation.

SPS mit Hauptsitz in Zürich, Schweiz, ist international mit über 8.000 Mitarbeitenden in über 20 Ländern tätig und fokussiert sich auf die Branchen Banken, Versicherungen und Gesundheit. Von ihren Kunden auf der ganzen Welt wird SPS mit einem „Weltklasse“ Net Promoter Score (NPS) ausgezeichnet.
Erfahren Sie wie unsere engagierten Teams einen relevanten Beitrag für unsere Kunden leisten: https://www.spsglobal.com/de/home.

SPS. The Power of Possibility.

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Neue Transparenz im Wärmemarkt: Nexiga veröffentlicht Dashboard für die Wärmebedarfsplanung

Mit dem Dashboard „Wärmebedarf in Deutschland“ macht Nexiga erstmals hochgranulare Wärmedaten öffentlich und ermöglicht Analysen bis auf PLZ- und Gemeindeebene – Basis für fundierte Wärmeplanung.

BildAusgewählte Energiedaten stehen erstmals für datenbasierte Analysen öffentlich bereit.

Nexiga erweitert ihre frei zugänglichen Services um ein weiteres Modul: das Dashboard „Wärmebedarf in Deutschland“. Mit ihm macht das Unternehmen erstmals ausgewählte, hochgranulare Wärmedaten öffentlich. Die neue Plattform ermöglicht eine flächendeckende, datenbasierte Analyse des Heizwärme- und Warmwasserbedarfs auf Postleitzahl- und Gemeindeebene in Deutschland. Damit schafft Nexiga eine wichtige Grundlage für die strategische Wärmebedarfsplanung von Energieversorgern und Kommunen.

Nexiga ist ein führender Experte für Location Intelligence sowie Geomarketing und unterstützt mit dem Dashboard den Einstieg bis hin zu gebäudescharfen Wärmedaten für die Energiewirtschaft. Nachdem das Unternehmen bereits eine Plattform zur Analyse von Strommarkt-Dynamiken erfolgreich eingeführt hat, folgt nun mit dem Dashboard „Wärmebedarf in Deutschland“ ein weiterer zentraler Baustein.

Zentrale Kennzahlen für den Wärmemarkt

Das frei zugängliche Dashboard liefert wesentliche Kennzahlen für datenbasierte Entscheidungen im Wärmemarkt. Dazu zählen der Heizwärmebedarf pro Quadratmeter (kWh/m²a), der Gesamtwärmebedarf je Region, der Wärmebedarf pro Einwohner sowie die Anzahl beheizter Gebäude und Nutzflächen.

Auf Postleitzahlenebene bietet es eine kompakte Übersicht über den Heiz- und Warmwasserbedarf und visualisiert zentrale Indikatoren wie Bevölkerung, Energiebedarf und beheizte Fläche in interaktiven Karten und Diagrammen. Ergänzend zeigt es Gebäudestrukturen nach Baualtersklassen, Energieträgern und Nutzungstypen.

Die Daten sind für eine intuitive Nutzung auf Gemeinde- und Postleitzahlebene aggregiert, basieren jedoch durchgängig auf gebäudescharfer Modellierung. Dadurch eröffnen sich für professionelle Anwender weitergehende Möglichkeiten in der Wärmebedarfsplanung und im Vertrieb.

Gebäudescharfe Daten für die Wärmebedarfsplanung

Das Dashboard ermöglicht dabei einen Einstieg in die datenbasierte Wärmebedarfsplanung, eine Demonstration der Datenqualität und -tiefe sowie eine Grundlage für erste regionale Analysen und Marktabschätzungen. Für weitergehende Fragestellungen stellt Nexiga die vollständigen Datensätze und Analysen bis auf Gebäudeebene kommerziell zur Verfügung.

Die Berechnung des Wärmebedarfs erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Brennstoffinstitut (DBI). Grundlage ist hierbei die Norm DIN EN ISO 52016-1 zur energetischen Bewertung von Gebäuden. Dadurch werden eine hohe Qualität, Vergleichbarkeit und Transparenz der Ergebnisse sichergestellt.

Kommunen und Energieversorger profitieren

Insbesondere Kommunen, Energieversorger/Stadtwerke sowie Immobilienunternehmen profitieren von der hochgranularen Datengrundlage, auf deren Basis sich die gesetzlich geforderte Wärmeplanung gezielt umsetzen lässt. Die Kombination aus offenem Dashboard und skalierbarer Datentiefe ermöglicht zum einen die Identifikation von Regionen mit hohem Dekarbonisierungspotenzial und zum anderen eine präzisere Planung von Wärmenetzen und Infrastrukturprojekten. Nicht zuletzt kann die Steuerung von Investitionen und Fördermitteln zielgerichtet erfolgen.

„Mit dem Dashboard erleichtern wir den Zugang zu den komplexen Anforderungen der Wärmewende“, erklärt Dirk Schneider, Geschäftsführer der Nexiga GmbH. „Es ermöglicht einen leicht zugänglichen Einstieg in unsere detaillierten Geodaten.“

Das Dashboard steht unter „Wärmebedarf auf Postleitzahlebene“ zur Verfügung.

Abbildung: Nexigas neues Wärmebedarf-Dashboard liefert zentrale Kennzahlen, die für datenbasierte Entscheidungen im Wärmemarkt unerlässlich sind.

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Nexiga GmbH
Herr Dirk Schneider
Mozartstr. 4-10
53115 Bonn
Deutschland

fon ..: 0228 8496 100
web ..: https://nexiga.com
email : info@nexiga.com

Als ein führender Anbieter von Location Intelligence-Lösungen und innovativem Geomarketing unterstützt Nexiga (www.nexiga.com) seit über 40 Jahren Unternehmen erfolgreich in der Planung und Bewertung von Vertriebs- und Versorgungsgebieten, Standorten und Filialen sowie der Segmentierung und Profilierung von Kunden und Zielgruppen. Mit einem umfassenden Datenportfolio, individuellen SaaS-Lösungen und intelligenten Analyseverfahren ermöglicht Nexiga fundierte Entscheidungen für strategische Planung, zielgerichtete Marktbearbeitung und effiziente Marketing- und Vertriebssteuerung.

Das Unternehmen ist Mitglied der GSG GENII Software Group (www.gsg-genii.com), die führende, branchenspezifische Softwarelösungen und Dienstleistungen für mittelständische Unternehmen und öffentliche Verwaltungen anbietet. GENII mit Sitz in München beschäftigt rund 2.800 Mitarbeitende und hat zuletzt einen Umsatz von circa 400 Millionen Euro erzielt.

Pressekontakt:

Nexiga GmbH
Frau Ina Wagner
Mozartstr. 4-10
Bonn 53115

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email : wagner@nexiga.com

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Wie das C&I-Segment, Energiegemeinschaften und Energieversorger den deutschen Solarmarkt neu gestalten

Der deutsche Solarmarkt hat einen neuen Reifegrad erreicht.

BildDieser zeichnet sich nicht nur durch ein anhaltendes Kapazitätswachstum aus, sondern auch durch einen grundlegenden Wandel in der Art und Weise, wie erneuerbare Energien erzeugt, verteilt und verbraucht werden. Da das Land die rein expansionsorientierte Phase hinter sich lässt, verändert das rasante Wachstum des gewerblichen und industriellen Segments (C&I) bereits die Marktstrukturen, während neue Verbrauchs- und Koordinationsmodelle – insbesondere neu entstehende Rahmenbedingungen für die gemeinsame Energienutzung – in Zukunft voraussichtlich eine bedeutendere Rolle spielen werden. Zusammengenommen signalisieren diese Entwicklungen einen Übergang zu einem stärker integrierten, flexibleren und dezentraleren Energiesystem.

Bonn, 22. April 2026: Deutschland hat im Jahr 2025 [1] mehr als 16,4 GWdc an neuer Solarleistung hinzugewonnen, wodurch die installierte Gesamtleistung der Photovoltaik auf über 117,0 GWdc stieg und rund 15 % des nationalen Strombedarfs deckt. Dies unterstreicht zwar die anhaltende Dynamik des Marktes, spiegelt aber auch einen grundlegenden Wandel wider: Die Herausforderung besteht nicht mehr allein in der Kapazitätserweiterung, sondern darin, wie diese Kapazität in das Energiesystem integriert, genutzt und optimiert wird. Ein Trend, der zunehmend zu beobachten ist, da sich die globalen Solarmärkte von volumenorientiertem Wachstum hin zu systemzentrierten Einsatzstrategien bewegen, bei denen integrierte Lösungen wie PV-plus-Speicher für die Rentabilität von Projekten [2] unerlässlich sind.

Dieser Wandel zeigt sich auch in der Struktur der neu installierten Leistung. Während Anlagen für Privathaushalte nach wie vor eine wichtige Rolle spielen, stammt ein wachsender Anteil aus gewerblichen und industriellen Anwendungen sowie größeren dezentralen Anlagen. Zusammengenommen deuten diese Entwicklungen darauf hin, dass der deutsche Solarmarkt in eine neue Phase eintritt, die durch eine stärkere Systemintegration, Flexibilität und Koordination zwischen verschiedenen Akteuren gekennzeichnet ist.

Im Zentrum dieses Wandels steht eine strukturelle Einschränkung des traditionellen Modells. In der Vergangenheit basierte die Solar-PV in Deutschland weitgehend auf dem individuellen Eigenverbrauch, bei dem Erzeugung und Verbrauch an einen einzigen Anlagenbesitzer gebunden waren. Dieses Modell war zwar in früheren Phasen der Marktentwicklung effektiv, schränkt jedoch die Anlageneffizienz in einem Umfeld mit hohem Anteil an erneuerbaren Energien zunehmend ein, in dem Erzeugung und Nachfrage nicht immer aufeinander abgestimmt sind.

Ein zentrales Element des laufenden Wandels ist die schrittweise Etablierung gemeinsamer und koordinierter Verbrauchsmodelle. In diesem Zusammenhang sollen Rahmenbedingungen für die gemeinsame Energienutzung, wie sie im Europäischen Clean Energy Package definiert sind und zunehmend in nationalen Diskussionen thematisiert werden, die Verteilung von lokal erzeugtem Strom aus erneuerbaren Energien auf mehrere Verbraucher innerhalb festgelegter Gemeinden oder Netzgebiete ermöglichen. Diese Modelle gehen über Anwendungen auf Gebäudeebene hinaus und weisen den Weg hin zu umfassenderen, flexibleren Formen der lokalen Energienutzung.

In Deutschland hat das gemeinhin als „Mieterstrom“ [3] bezeichnete Konzept bislang nur eine untergeordnete Rolle auf dem Gesamtmarkt gespielt und beschränkte sich vor allem auf spezifische Anwendungsfälle im Mehrfamilienhausbereich. Es stellt heute keinen dominierenden Treiber dar, sondern kann als frühe und relativ eng gefasste Umsetzung lokaler Verbrauchskonzepte verstanden werden. Mit der Einführung gesetzlicher Regelungen für die Energieverteilung gemäß dem Energiewirtschaftsgesetz (§ 42c EnWG) [4], die ab Juni 2026 in Kraft treten, wird erwartet, dass lokal erzeugter erneuerbarer Strom in größerem Umfang unter mehreren Teilnehmern verteilt wird, was skalierbarere und systemorientierte Anwendungen über einzelne Gebäude hinaus ermöglicht, wobei die Auswirkungen auf den Markt jedoch zunächst im Laufe der Zeit beobachtet werden müssen. Im Gegensatz dazu übertrifft das C&I-Segment weiterhin andere Segmente bei der Entwicklung des Marktwachstums. Im Jahr 2025 entfielen auf C&I-Anlagen etwa 5,6 GWdc, was rund einem Drittel der gesamten neuinstallierten PV-Leistung in Deutschland [5] entspricht.

Dieses Wachstum wird durch die zunehmende Volatilität der Strompreise, den wachsenden Druck zur Dekarbonisierung und den Bedarf an langfristiger Kostenvorhersehbarkeit angetrieben, da Unternehmen und industrielle Verbraucher in die eigene Stromerzeugung investieren, um sich gegen Marktrisiken abzusichern und stabilere Energiekosten zu gewährleisten.

Im Gegensatz zu früheren Marktphasen sind C&I-Projekte zunehmend in umfassendere Energiestrategien eingebettet, die Solarstromerzeugung mit Batteriespeichern, Lastmanagement, intelligenter Zählertechnik und digitaler Optimierung kombinieren. Infolgedessen entwickeln sich diese Anlagen von eigenständigen Erzeugungsanlagen zu integrierten Energiesystemen, die Flexibilität bieten und an den sich entwickelnden Energiemärkten teilnehmen können.

Die Wechselwirkung zwischen gewerblichen und industriellen Anlagen und neuen Konzepten der gemeinsamen Energienutzung ist für die künftige Struktur des Energiesystems von besonderer Bedeutung. Industriestandorte, Gewerbegebiete und gemischt genutzte Areale bieten geeignete Rahmenbedingungen für die Koordinierung von Erzeugung und Verbrauch unter Einbeziehung verschiedener Akteure. In solchen Umgebungen kann lokal erzeugter Strom durch Aggregations- und intelligente Verteilungsmechanismen effizienter genutzt werden, was den Weg für komplexere lokale Energieökosysteme ebnet.

In diesem sich wandelnden Umfeld wird erwartet, dass Energieversorger eine zunehmend zentrale Rolle spielen werden. Über ihre traditionelle Rolle als Vermittler zwischen Energieerzeugern und Endverbrauchern hinaus entwickeln sie sich allmählich zu Plattformbetreibern lokaler Energiesysteme, die die Koordination von Erzeugung, Verbrauch, Speicherung und Netzdienstleistungen erleichtern. Durch die Bereitstellung von Infrastruktur, die Verwaltung von Daten und die Steuerung von Energieflüssen können Energieversorger als zentrale Wegbereiter regionaler Ökosysteme für den Energieaustausch fungieren, die gewerbliche und industrielle Anlagen, dezentrale PV-Anlagen, Speichersysteme und Endverbraucher miteinander verbinden.

Kommerzielle PV- und Speicherlösungen entwickeln sich daher zunehmend zur infrastrukturellen Grundlage solcher regionaler Energieverteilungsmodelle. In diesem Zusammenhang haben Energieversorger die Möglichkeit, ihre strategische Rolle vom reinen Energieanbieter hin zum Systemintegrator und Plattformbetreiber auszuweiten, indem sie die Koordination dezentraler Anlagen unterstützen, gleichzeitig die Netzstabilität gewährleisten und neue Wertschöpfungsketten ermöglichen. Dies spiegelt einen umfassenderen Strukturwandel innerhalb des deutschen Energiesystems wider. Der Markt bewegt sich allmählich weg von isolierten, subventionsgetriebenen Anlagen hin zu marktbasierten, systemintegrierten Konfigurationen, bei denen Flexibilität, Koordination und lokale Optimierung im Vordergrund stehen. Digitale Infrastruktur, einschließlich intelligenter Zähler (Smart Meter) und Energiemanagementplattformen, wird entscheidend sein, um diese Entwicklungen in großem Maßstab zu ermöglichen. Vereinfachungen in der Politik und sich weiterentwickelnde regulatorische Rahmenbedingungen unterstützen diesen Übergang zusätzlich, während neue Bewertungsansätze zunehmend den Systemwert anstelle der installierten Leistung allein in den Vordergrund stellen.

Mit Blick auf die Zukunft wird Flexibilität zum zentralen Werttreiber der Energiewende. Da der Anteil erneuerbarer Energien weiter steigt, wird die Fähigkeit, Erzeugung und Nachfrage lokal und in Echtzeit aufeinander abzustimmen, über die Effizienz und Widerstandsfähigkeit des Systems entscheiden. In diesem Zusammenhang werden die erwartete Einführung umfassenderer Rahmenbedingungen für die Energieverteilung und das Wachstum des C&I-Segments eine zentrale Rolle bei der Gestaltung eines dezentraleren, flexibleren und stärker vernetzten Energiesystems in Deutschland spielen. Die anhaltende Würdigung von Innovationen durch Initiativen wie den Energiewende Award – gemeinsam ins Leben gerufen von EUPD Research und The smarter E Europe – unterstreicht die wachsende Bedeutung von Führungsstärke, Best Practices und messbaren Fortschritten der Energieversorger bei der Beschleunigung dieses Wandels.

Energiewende Award für Energieversorger

Am 25. Juni 2026 findet die 10. Verleihung des Energiewende Awards im Rahmen von The smarter E Europe, Europas größter Messeallianz für die Energiewirtschaft, in München (The smarter E Forum, Halle C5, Stand C5.550) statt. Bei dieser Veranstaltung werden die innovativsten Energieversorger gefeiert und geehrt, die außergewöhnliches Engagement und Fortschritte bei der Förderung der Energiewende gezeigt haben. Ziel ist es, Energieversorger auszuzeichnen, die über die reine Einhaltung gesetzlicher Vorschriften hinausgehen und zukunftsorientierte Dienstleistungen anbieten, die Verbraucher stärken und die allgemeine Energiewende unterstützen. Neben einer detaillierten Analyse zahlreicher Kriterien in relevanten Zukunftsbereichen der DACH-Region würdigt der Preis Energieversorger aus Dänemark, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Spanien und dem Vereinigten Königreich und spiegelt damit ein umfassendes Engagement für europaweite Innovation und Nachhaltigkeit wider.

Ein detailliertes Programm des Energiewende Awards finden Sie unten.

12:00 Uhr Eröffnung des Energiewende Awards für Energieversorger

12:05 Uhr Energieversorger – Europa | Panel-Diskussion und Preisverleihung | DK, ES, und UK

12:40 Uhr Energieversorger – DACH-Region | Panel-Diskussion und Preisverleihung | Kategorien: Strom, Wärme, Energieeffizienz, Mobilität und Energiewende

13:40 Uhr Schlussworte & Danksagung

14:00 – 15:00 Uhr Fotosession und Sektausklang in der VIP Utility Lounge _(nur geladene Gäste)_

Weitere Informationen zum Energiewende Award finden Sie unter https://www.energiewende-award.de. Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an Saif Islam (+49 (0) 228 504 36-20, islam[at]energiewende-award.de), Giulia Lohmar (+49 (0) 228 50435-34, g.lohmar[at]eupd-research.com) oder an Kim Wiersberg (+49 (0) 228 50435-55, k.wiersberg[at]eupd-research.com).

Weitere Informationen zur The smarter E Europe finden Sie unter http://www.thesmartere.de.

[1] Bundesnetzagentur, 13.04.2026: Statistik zur Stromerzeugungsleistung ausgewählter erneuerbarer Energieträger – März 2026.

[2] pv magazine, 12.01.2026:Global solar enters period of adjustment, as market conditions redefine rules of competition.

[3] Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Artikel, Zugriff am 20.04.2026: Landlord-to-tenant electricity supply: the energy transition in your own home.

[4] EnBW Magazin, Artikel vom 28.01.2026: Energy Sharing: Solarstrom miteinander teilen.

[5] EUPD Group, Global Energy Transition GET-Matrix ©.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

EUPD Research Sustainable Management GmbH
Frau Katja Werner
Adenauerallee 134
53113 Bonn
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email : k.werner@eupd-research.com

Über die EUPD Group
Die EUPD Group ist ein international tätiges Marktforschungs- und Zertifizierungsunternehmen im Bereich Nachhaltigkeit. Seit der Gründung im Jahr 2000 entwickelt das Unternehmen primärdatenbasierte Analysen, Zertifizierungen und Publikationen, um Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung erfolgreicher Geschäftsstrategien zu unterstützen. Zu den inhaltlichen Schwerpunkten zählen ESG, erneuerbare Energien sowie Corporate Health und soziale Nachhaltigkeit. Ziel der EUPD Group ist es, Markttransparenz zu schaffen, Orientierung zu geben und Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Wettbewerbsfähigkeit in einem dynamischen globalen Umfeld zu sichern und auszubauen.

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Theben Smart Energy bei Welt der Wunder – Wie intelligente Stromnetze die Energiewende sichern

Vom Großkraftwerk zum Smart Grid

BildDie Energiewende verändert Europa: Erneuerbare Energien aus Sonne und Wind gewinnen an Bedeutung, Elektroautos und Wärmepumpen stellen neue Anforderungen – und unser Stromnetz muss flexibler und sicherer werden als je zuvor. Die neue TV-Dokumentation im Green Life-Slot zeigt, wie Theben Smart Energy mit digitaler Netztechnologie und Smart-Meter-Lösungen das Rückgrat einer klimaneutralen Zukunft baut.

– Sendetermin: 11. September 2025, 20:00 Uhr auf Welt der Wunder TV

– Online: Ab 20:15 Uhr auch auf dem YouTube-Kanal von Welt der Wunder – https://www.youtube.com/@WeltderWunder

Vom Großkraftwerk zum Smart Grid

„Wir bauen unser Energiesystem von Großkraftwerken auf Millionen kleine dezentrale Anlagen um“, erklärt Geschäftsführer Ruwen Konzelmann in der Dokumentation. Damit dieser Wandel gelingt, braucht es digitale Infrastrukturen, die Erzeugung und Verbrauch intelligent verbinden. Herzstück dieser Transformation ist das Smart Meter Gateway CONEXA, das Theben Smart Energy entwickelt hat – es misst nicht nur, sondern stellt auch die sichere Kommunikationsplattform für Steuerungen bereit, um das Stromnetz abzusichern.

Technologie mit Verantwortung

In Haigerloch, zwischen Schwäbischer Alb und Schwarzwald, arbeitet das junge Unternehmen mit einem erfahrenen Team an der digitalen Energiewende. Bereits seit über 15 Jahren befasst sich Theben mit Smart-Meter-Technologien – 2023 wurde das Know-how in die eigenständige Theben Smart Energy GmbH ausgegründet.

Der Film gibt Einblicke in die Themen IT-Sicherheit und Cyberschutz: Je digitaler das Netz, desto mehr Schutz braucht es. Deutschland gilt hier als Vorreiter – und Theben Smart Energy trägt mit seinen Lösungen zur Absicherung kritischer Infrastruktur bei.

Smart Energy im Alltag

Die Dokumentation begleitet auch Endkund:innen zuhause: Mit einem Blick aufs Smartphone wird der eigene Energieverbrauch sichtbar. So entsteht Bewusstsein für Verbrauch, Einspeisung und Kosten. „Verbrauchsflexibilität entlastet nicht nur das Netz, sondern eröffnet Haushalten auch neue wirtschaftliche Chancen – etwa die direkte Teilnahme am Strommarkt“, erklärt Maya Haug.

Hightech, die ankommt

Das neue Logistik- und Lagerzentrum in Haigerloch zeigt, wie aus Vision Realität wird. Mitarbeitende aus Entwicklung, Produktion und Service arbeiten Hand in Hand, um intelligente Stromnetze zuverlässig und sicher zu gestalten.

Geschäftsführer Ruwen Konzelmann fasst zusammen: „Was heute als Smart-Meter-Rollout beginnt, ist der erste Schritt in ein umfassendes Smart Grid. Die Technik ist da, die Sicherheit ist gegeben – jetzt kommt es darauf an, wie schnell wir sie nutzen.“

Weitere Informationen zum Unternehmen unter: https://www.theben-se.de/ 

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Theben Smart Energy GmbH
Frau Laura Wolf
Schlossfeld 9
72401 Haigerloch
Deutschland

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