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Thomas Hoppe, Bestsellerautor und Bundesvorsitzender von DIE JUNGEN UNTERNEHMER, wird GreenScout e.V. Beirat

GreenScout e.V. identifiziert geeignete Flächen, prüft unabhängig deren Eignung für wirtschaftlich rentable Solaranlagen und entwickelt Projekte. Thomas Hoppe unterstützt den Klimaverein als Beirat.

BildDer GreenScout e.V. (www.greenscout-ev.de) erweitert seinen Beirat: Thomas Hoppe unterstützt den Klimaverein künftig mit seiner Erfahrung als Unternehmer, Business Angel, Verbandsvorsitzender und Autor. Hoppe ist Co-Autor des Wirtschaftsbuchs und Spiegel-Bestsellers „MAKE! in Germany“ und Bundesvorsitzender von DIE JUNGEN UNTERNEHMER. Für den GreenScout e.V. bringt er damit eine Perspektive ein, die für die praktische Umsetzung des Klimaschutzes und der Energiewende besonders wichtig ist: ökologische Ziele müssen wirtschaftlich verständlich und tragbar, unternehmerisch plan- und belastbar sowie gesellschaftlich konsensfähig und dann umgesetzt werden.

Der GreenScout e.V. sucht, identifiziert und prüft ungenutzte Dachflächen, Freiflächen und Speicherstandorte, die für Photovoltaik, Speicherlösungen und investierbare Energieprojekte geeignet sein können. Eigentümer, Unternehmen, Landwirte, Kommunen und sonstige Ökostrom-Projektpartner erhalten mit einer unabhängigen und umfassenden Machbarkeitsstudie vom Verein eine fundierte und belastbare Entscheidungsgrundlage, ob Photovoltaik für die eigenen Flächen geeignet und rentabel sein kann. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht pauschale Versprechen eines PV-Vertriebs, sondern die tatsächliche Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit, Risikobewertung und die Frage, ob und wie aus bislang ungenutzten Flächen konkrete Solarenergieprojekte mit lukrativen Pachtzahlungen, Strompreissicherheit und erheblichen Stromkostenersparnissen entstehen können.

Mit Thomas Hoppe gewinnt der Verein einen Beirat, der Unternehmertum, Mittelstand, Digitalisierung, Kommunikation und Netzwerkaufbau bestens aus eigener Praxis kennt. Hoppe gründete mehrere Unternehmen und führt diese als Serial-Entrepreneur erfolgreich fort. Junge Unternehmen und Startups begleitet er heute als Berater oder investiert als Business Angel selbst in diese. Als Bundesvorsitzender von DIE JUNGEN UNTERNEHMER setzt er sich für bessere Rahmenbedingungen für Unternehmertum, wirtschaftliche Bildung und die junge Generation von Familien- und Eigentümerunternehmen ein.

„Thomas Hoppe steht für Unternehmergeist, wirtschaftliche Klarheit, das Wissen und den Mut, Dinge praktisch anzupacken. Genau diese Haltung passt zu unserer Bewegung“, sagt Sebastian Trautschold, Vorstand des GreenScout e.V. „Wir betrachten ungenutzte Flächen nicht nur theoretisch als ökologisches Potenzial, sondern entwickeln daraus konkrete PV-Projekte für Flächeneigentümer und Investoren. Dafür brauchen wir Menschen wie Thomas Hoppe, die unternehmerisch erfahren und bestens vernetzt sind sowie Menschen begeistern können.“

Hoppe schätzt die Arbeit des GreenScout e.V. an der zentralen Schnittstelle zwischen Klimaschutz und Wirtschaft: „Die Energiewende wird nur dann erfolgreich sein, wenn ökologische Lösungen auch ökonomisch überzeugen und sich wirtschaftlich auszahlen“, erklärt der Multi-Unternehmer und Autor. „GreenScout e.V. verfolgt keine abstrakten Klimathemen und weltfremden Ideenkonstrukte, sondern verbindet praktisches Unternehmertum, Stromsparpotenziale und Zusatzeinkommen mit handfestem und profitablem Bürgerengagement für Klimaschutz und Energiewende zum persönlichen wie gesellschaftlichem Nutzen. Das unterstütze und promote ich sehr gerne in meiner Funktion als Vereinsbeirat.“

Die Berufung Hoppes in den Beirat erfolgt in einer Phase, in der der ökologische wie wirtschaftliche Druck auf Unternehmen weiter wächst. Ständig steigende Energiekosten, fehlende Strompreissicherheit, Anforderungen an die eigene Öko- und CO?-Bilanz, mögliche sinnvolle Flächennutzung und sowie Investitionsentscheidungen rücken immer mehr in den Fokus vieler Unternehmen und Kommunen. Viele Betriebe verfügen über Dächer, Hallen, Parkplätze oder Freiflächen, ohne deren Wirtschafts- und Energiepotenzial zu kennen. Häufig fehlt die unabhängige Analyse und Beratung als erster Schritt, um die Eignung, Wirtschaftlichkeit und Umsetzungswege von Photovoltaik realistisch einzuschätzen. Die unabhängigen Experten vom GreenScout e.V. prüfen und ermitteln je nach Fläche und Standort individuelle Pacht-, Contracting- und Investorenmodelle oder kombinierte Lösungen. Eigentümer können so Einnahmen aus Dach- oder Flächenpacht erzielen, Stromkosten planbarer und günstiger gestalten und einen sichtbaren Beitrag zur CO?-Reduktion vor Ort leisten, ohne zwingend selbst in den Bau und Betrieb einer Solaranlage investieren zu müssen (https://greenscout-ev.de/eine-flaeche-melden/).

Gerade im Mittelstand ist diese Brücke entscheidend. Unternehmen brauchen keine Slogans und Schlagworte, sondern belastbare Antworten auf die Fragen: Welche meiner Flächen eignen sich? Welche Erlöse und Einsparungen sind realistisch? Welche Risiken bestehen? Wer übernimmt Investition und Betrieb? Wie kann ein Solarprojekt zu meiner Unternehmensstrategie passen? Und wie lässt sich Klimaschutz so umsetzen, dass er wirtschaftlich tragfähig bleibt?

Die Beiratsunterstützung durch Thomas Hoppe ist ein Signal an Eigentümer, Unternehmen und Partner: Die Aktivierung ungenutzter Flächen für Solar ist kein Randthema. Sie ist Teil einer wirtschaftlichen Zukunftsstrategie für Industrie, Landwirtschaft und Mittelstand, für Kommunen, Vereine und sonstige Organisationen. Wer geeignete Flächen besitzt, verfügt möglicherweise über bislang ungenutzte, aber erhebliche Vermögenswerte, die es gemeinsam zu realisieren gilt.

Über Thomas Hoppe

Thomas Hoppe ist Unternehmer, Business Angel, Co-Autor des Wirtschaftsbuchs und Spiegel-Bestsellers „MAKE! in Germany“ und Bundesvorsitzender von DIE JUNGEN UNTERNEHMER. Er gründete mehrere Unternehmen, darunter die Schülerkarriere GmbH, eines der großen digitalen Karriere-Netzwerke für Jugendliche in Deutschland. Zudem engagiert er sich seit Jahren für Unternehmertum, wirtschaftliche Bildung, Digitalisierung und bessere Rahmenbedingungen für junge Unternehmer.

Über den GreenScout e.V.

GreenScout e.V. ist eine Initiative von Fachleuten aus der Energie- und Projektentwicklungsbranche, deren Erfahrung bis ins Jahr 2008 zurückreicht. Der Verein macht Unternehmen und Organisationen darauf aufmerksam, dass viele Dächer, Freiflächen und Speicherstandorte wirtschaftlich genutzt werden können. GreenScout e.V. identifiziert geeignete Flächen, prüft deren Eignung für Photovoltaik, Speicherlösungen und kombinierte Energieprojekte und entwickelt dann geeignete Projekte bis zur Investitionsreife. Flächeneigentümer erhalten eine unabhängige und fundierte Entscheidungsgrundlage für ihre Solarprojekte, Pachtmodelle und Stromkostenvorteile.

Ziel des Vereins ist es, aktiven Klimaschutz und CO2-Reduktion, wirtschaftliche Flächennutzung und regionale Energiewende praktisch und rentabel miteinander zu verbinden. GreenScout e.V. betreibt selbst keine Energieanlagen und verkauft keinen Strom. Stattdessen unterstützt er Eigentümer dabei, ihre Flächen ohne eigenes Investment wirtschaftlich zu nutzen und Investoren geeignete Projekte bereitzustellen. Flächenbesitzer können so Pachteinnahmen, langfristig günstigeren Strom und Strompreissicherheit sowie eine nachweisbare und öffentlichkeitswirksame CO?-Reduktion in ihrer Region erreichen, ohne selbst in den Bau und Betrieb einer Solaranlage investieren zu müssen.

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GreenScout e.V. ist eine Initiative von Fachleuten aus der Energie- und Projektentwicklungsbranche, deren Erfahrung bis ins Jahr 2008 zurückreicht. Der Verein macht darauf aufmerksam, dass viele Dach-, Freiflächen und Speicherstandorte wirtschaftlich genutzt werden können. GreenScout e.V. identifiziert geeignete Flächen, prüft unabhängig deren Eignung für wirtschaftlich rentable Solaranlagen und entwickelt Projekte bis zur Investitionsreife. Der Verein betreibt selbst keine Energieanlagen und verkauft keinen Strom. Stattdessen unterstützt er Eigentümer*innen dabei, ihre Flächen ohne eigenes Investment wirtschaftlich zu nutzen und Investor*innen geeignete Projekte bereitzustellen.

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Wirtschaft

Der Besuch von Mohamed bin Zayed in Deutschland: Ein neues Kapitel der deutsch-emiratischen Partnerschaft

Über den Handel hinaus: Eine strategische Partnerschaft auf der Grundlage komplementärer Stärken

BildDer Besuch des Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Mohamed bin Zayed Al Nahyan, in Deutschland findet zu einem für die Beziehungen zwischen beiden Ländern wichtigen Zeitpunkt statt. Er ist mehr als ein hochrangiger diplomatischer Besuch: Er steht für eine Partnerschaft, die zunehmend von den Realitäten einer sich wandelnden internationalen Ordnung geprägt wird – von Energieunsicherheit, geopolitischer Fragmentierung, anfälligen Lieferketten, technologischem Wettbewerb und dem wachsenden Bedarf an verlässlichen internationalen Partnern.

Für Deutschland sind die VAE längst nicht mehr nur ein bedeutender Absatzmarkt am Golf oder ein Energiepartner. Das Land entwickelt sich zu einem strategisch wichtigen Wirtschafts- und Investitionszentrum mit globaler Reichweite. Für die VAE eröffnet Deutschland den Zugang zur größten Volkswirtschaft Europas, zu fortschrittlichen Technologien, hochentwickeltem Ingenieurwesen, Forschungsstrukturen und politischem Gewicht innerhalb der Europäischen Union.

Die Beziehungen sollten daher über den traditionellen Rahmen der deutsch-arabischen Wirtschaftsbeziehungen hinaus betrachtet werden. Handel, Investitionen, Energie, Technologie, Sicherheit und Diplomatie greifen zunehmend ineinander.

Deutschland und die VAE nahmen 1972 diplomatische Beziehungen auf und institutionalisierten ihre strategische Partnerschaft 2004. Seither wurde die Zusammenarbeit kontinuierlich auf Energie, Investitionen, Technologie, Innovation, Sicherheit, Diplomatie, Bildung und Kultur ausgeweitet. Die 2017 begründete Energiepartnerschaft und ihre Erweiterung zu einer Energie- und Klimapartnerschaft 2021 zeigen die Fähigkeit beider Länder, ihre Zusammenarbeit an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen.

Die jüngste Phase ist jedoch qualitativ anders: Zunehmend geht es darum, das gewachsene politische Verständnis in langfristige wirtschaftliche und strategische Projekte zu überführen.

Ein bedeutendes Signal war der Besuch des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz in Abu Dhabi am 6. Februar 2026. Bei seinen Gesprächen mit Präsident Scheich Mohamed bin Zayed standen politische und wirtschaftliche Fragen im Mittelpunkt. Begleitet wurde der Besuch von Absichtserklärungen unter anderem in den Bereichen Energie, Batteriespeicherung, Chemie und Sport. Damit wurde deutlich, dass sich die Beziehungen von allgemeinen politischen Absichtserklärungen hin zu konkreten sektoralen Partnerschaften entwickeln.

Über den Handel hinaus: Eine Partnerschaft auf der Grundlage komplementärer Stärken

Die Wirtschaftsbeziehungen bleiben das Fundament der Partnerschaft. Das Auswärtige Amt bezeichnet die VAE als Deutschlands wichtigsten Wirtschaftspartner in der Region. Im ersten Halbjahr 2025 belief sich das bilaterale Handelsvolumen auf mehr als 6,2 Milliarden Euro, während die deutschen Importe aus den VAE um 50 Prozent zunahmen. Rund 2.000 deutsche Unternehmen sind in den VAE tätig; viele nutzen das Land als Ausgangspunkt für Aktivitäten im Nahen Osten, in Afrika und Teilen Asiens.

Die strategisch wichtigere Entwicklung geht jedoch über Handelszahlen hinaus. Deutschland und die VAE verfügen über komplementäre wirtschaftliche Stärken: Deutschland bringt industrielles Know-how, Ingenieurskompetenz, Fertigungsfähigkeiten sowie Forschungs- und Technologieexpertise ein. Die VAE verfügen über Kapital, Infrastruktur, Logistik, Energieressourcen, globale Vernetzung und ein zunehmend ausgereiftes Investitionsökosystem.

Daraus ergibt sich eine neue wirtschaftliche Formel: deutsche Technologie und industrielle Expertise kombiniert mit emiratischem Kapital, Infrastruktur und globalem Marktzugang.

Die nächste Entwicklungsstufe sollte daher nicht allein an Handels- oder Investitionszahlen gemessen werden. Entscheidend ist, ob beide Länder gemeinsame Wertschöpfungsketten, Produktionspartnerschaften, Forschungsprojekte und Investitionen mit nachhaltigem Mehrwert schaffen.

Die VAE als Tor deutscher Unternehmen zu erweiterten Märkten

Eine strategisch bedeutende, mitunter unterschätzte Dimension ist die Rolle der VAE als regionale Plattform für deutsche Unternehmen. Für viele geht es bei ihrer Präsenz nicht primär um den emiratischen Binnenmarkt. Das Land bietet Zugang zu den Golfstaaten, dem Nahen Osten, Afrika und Südasien. Logistikinfrastruktur, Finanzdienstleistungen, internationale Vernetzung und das Investitionsumfeld machen die VAE zu einem natürlichen Standort für Unternehmen, die ihre Aktivitäten über Europa hinaus ausweiten wollen.

Damit erhält die bilaterale Beziehung eine geografische Dimension, die weit über Deutschland und die VAE hinausreicht. Umgekehrt kann Deutschland emiratischen Investoren Zugang zu Europas industriellen, technologischen und wissenschaftlichen Ökosystemen bieten. Diese wechselseitige Plattformfunktion könnte die Beziehungen im kommenden Jahrzehnt prägen.

Energiesicherheit trifft auf Energiewende

Energie steht weiterhin im Zentrum der deutsch-emiratischen Zusammenarbeit, doch ihre Bedeutung verändert sich. Traditionell waren die Beziehungen zwischen Europa und den Golfstaaten stark durch Öl und Gas geprägt. Heute ist Energiesicherheit zunehmend mit erneuerbaren Energien, Wasserstoff, Batteriespeicherung, CO?-armen Technologien und der Dekarbonisierung der Industrie verbunden.

Für Deutschland haben die vergangenen Jahre die Risiken übermäßiger Abhängigkeit von einzelnen Energieversorgern deutlich gemacht. Diversifizierung, Verlässlichkeit und Resilienz sind deshalb zentral geworden.

Die VAE nehmen in dieser Landschaft eine besondere Position ein. Das Land bleibt ein bedeutender Produzent konventioneller Energieträger und investiert zugleich in erneuerbare Energien und CO?-arme Technologien. Dadurch können beide Länder eine pragmatische Energiepartnerschaft verfolgen, die Energiesicherheit heute und Energiewende morgen nicht als Gegensätze betrachtet.

Die während des Deutschlandbesuchs von Bundeskanzler Merz im Februar angekündigten Vereinbarungen verdeutlichen diesen Ansatz. ADNOC und RWE vereinbarten eine Zusammenarbeit entlang der Gas- und LNG-Wertschöpfungskette, während Masdar und RWE Möglichkeiten der Kooperation bei Batteriespeichersystemen in Deutschland und Europa ausloteten.

Gerade Letzteres ist von Bedeutung: Die VAE entwickeln sich zunehmend von einem reinen Energielieferanten zu einem Investor und Partner beim Aufbau der Infrastruktur, die für Europas künftiges Energiesystem erforderlich ist.

Technologie könnte die nächste Phase bestimmen

Wenn Energie historisch zu den tragenden Säulen der Beziehungen gehörte, könnte Technologie zur prägenden Säule der nächsten Phase werden.

Die VAE haben künstliche Intelligenz, digitale Infrastruktur, Zukunftstechnologien und Innovation ins Zentrum ihrer wirtschaftlichen Transformation gestellt. Deutschland verfügt über international wettbewerbsfähige Kompetenzen in industrieller Automatisierung, Ingenieurwesen, fortschrittlicher Fertigung, KI, Robotik und industrieller Forschung.

Potenzielle Kooperationsfelder reichen von KI, Dateninfrastruktur und Robotik bis zu fortschrittlicher Fertigung, Cybersicherheit, Halbleitern, intelligenter Mobilität, Energietechnologien und industrieller Dekarbonisierung.

Das Ziel sollte nicht nur Technologietransfer sein. Ein ambitionierteres Modell würde gemeinsame Forschung und Entwicklung, Koinvestitionen und integrierte Innovationsökosysteme umfassen.

Eine solche Zusammenarbeit würde beiden Ländern zugutekommen: Deutschland kann seine industrielle Wettbewerbsfähigkeit stärken, während die VAE ihre Position als globales Zentrum für Innovation und Zukunftstechnologien ausbauen. So könnte sich die Beziehung von einer Käufer-Verkäufer-Struktur zu einer Partnerschaft gemeinsamer Entwicklung und Investitionen entwickeln.

Wirtschaftliche Sicherheit wird zunehmend zur strategischen Sicherheit

Eine weitere wichtige Entwicklung ist die zunehmende Verknüpfung von wirtschaftlicher und geopolitischer Sicherheit. Energieversorgung, maritime Verkehrswege, Logistik, Lieferketten und finanzielle Stabilität sind keine isolierten Politikfelder mehr. Eine Störung in einem Bereich kann sich rasch auf andere auswirken.

Dies ist für die VAE besonders relevant, da ihr globales Wirtschaftsmodell stark von Handel, Logistik, Häfen, Energie und internationaler Vernetzung abhängt. Länger anhaltende Störungen maritimer Verkehrswege am Golf können daher Welthandel, Versicherungskosten, Energieflüsse und globale Lieferketten beeinträchtigen.

Für Deutschland sind die Auswirkungen ebenso erheblich. Als führende Industrie- und Exportwirtschaft ist Deutschland auf stabile Handelswege und widerstandsfähige globale Wertschöpfungsketten angewiesen. Instabilität am Golf kann letztlich auch die europäische Industrie treffen.

Europa sollte die Sicherheit am Golf daher zunehmend als Bestandteil seiner umfassenderen wirtschaftlichen Sicherheit betrachten und nicht als entferntes regionales Problem.

Hier entsteht ein bedeutendes Feld der Interessenübereinstimmung zwischen Berlin und Abu Dhabi: Deutschland hat ein unmittelbares Interesse an Energie- und Lieferkettensicherheit, während die VAE ein unmittelbares Interesse an maritimer Sicherheit und am Schutz der Infrastruktur haben, auf der der globale Handel beruht.

Eine diplomatische Brücke zwischen Europa und dem Golf

Die strategische Bedeutung der deutsch-emiratischen Beziehungen reicht auch in den Bereich der Diplomatie hinein.

Deutschland verfügt innerhalb der EU und der NATO über erhebliches politisches und institutionelles Gewicht. Die VAE haben ein breit diversifiziertes Netzwerk internationaler Beziehungen aufgebaut, das die Vereinigten Staaten, Europa, China, Indien, Japan, Russland und weitere Akteure umfasst. Diese Ansätze unterscheiden sich, können sich jedoch ergänzen.

Deutschland kann Perspektiven der Golfregion mit europäischen Entscheidungsprozessen verbinden. Die VAE wiederum können ihr internationales Beziehungsnetz und ihre Fähigkeit einbringen, den Dialog mit unterschiedlichen Akteuren aufrechtzuerhalten.

Damit könnte die bilaterale Beziehung zu einem Kanal werden, über den europäische und Golfinteressen bei Energiesicherheit, regionaler Stabilität, Handel, humanitären Herausforderungen und Konfliktdiplomatie besser abgestimmt werden.

Ein umfassenderer Handelsrahmen?

Die Möglichkeit eines umfassenderen Handelsrahmens stellt eine weitere potenziell wichtige Entwicklung dar.

Während seines Besuchs im Februar 2026 signalisierte Bundeskanzler Merz deutsches Interesse an einer engeren Zusammenarbeit in der Außenhandelspolitik, einschließlich der Möglichkeit eines Freihandelsabkommens mit den VAE. Ein solches Abkommen müsste allerdings im Rahmen der gemeinsamen Handelspolitik der Europäischen Union und nicht als rein bilaterale Vereinbarung betrachtet werden. Dennoch ist das politische Signal von erheblicher Bedeutung.

Ein solcher Rahmen würde weit über Zölle hinausgehen und könnte Investitionen, Dienstleistungen, Technologie, Lieferketten und regulatorische Zusammenarbeit umfassen.

Für Deutschland könnte dies zusätzliche Chancen für Industrie, Ingenieurleistungen, Technologie und Infrastruktur schaffen; für die VAE würde ein verbesserter Zugang zum europäischen Markt ihre Position als globaler Handels- und Investitionsstandort stärken.

Die menschliche Dimension

Strategische Partnerschaften können nicht allein von Regierungen und Unternehmen getragen werden. Bildung, Kultur und Forschung bilden eine wichtige gesellschaftliche Grundlage.

Deutschland unterhält anerkannte deutsche Schulen in Abu Dhabi, Dubai und Sharjah. Das Goethe-Institut verfügt seit 2006 über ein Regionalbüro in Abu Dhabi und seit 2007 über ein Sprachzentrum in Dubai. Ebenso tragen rund 20 akademische Kooperationsinitiativen zwischen Universitäten und Institutionen beider Länder zu den zwischenmenschlichen Verbindungen bei.

Diese Netzwerke schaffen Kontinuität, wenn sich politische und wirtschaftliche Prioritäten verändern, und bilden damit eine wichtige Grundlage für eine langfristige Partnerschaft.

Eine Partnerschaft mit europäischer Bedeutung

Die Bedeutung der deutsch-emiratischen Beziehungen reicht über die bilaterale Ebene hinaus.

Deutschland ist Europas größte Volkswirtschaft und eine seiner wichtigsten Industriemächte. Die VAE gehören zu den international am stärksten vernetzten Volkswirtschaften der Golfregion und ein bedeutendes Zentrum für Energie, Investitionen, Logistik und Handel.

Die Partnerschaft beider Länder steht im Schnittpunkt strategischer Prioritäten Europas: Energiesicherheit, Investitionen, resiliente Lieferketten, technologische Wettbewerbsfähigkeit und Stabilität.

Die VAE können Europa Kapital, Energie, Logistik und Zugang zu globalen Märkten bieten; Deutschland kann den VAE industrielle Technologien, Ingenieurkompetenz, Forschungskapazitäten und Zugang zum europäischen Wirtschaftsraum bieten. Diese Komplementarität schafft Potenzial für eine Brücke zwischen Europa und der Golfregion.

Die entscheidende Bewährungsprobe besteht darin, den politischen Schwung in dauerhafte Institutionen, Investitionen und gemeinsame Projekte zu überführen.

Der Besuch von Präsident Scheich Mohamed bin Zayed in Deutschland sollte daher nicht nur als Meilenstein der bilateralen Diplomatie betrachtet werden. Er bietet die Gelegenheit, die nächste Generation der deutsch-emiratischen Beziehungen zu definieren.

Entscheidend ist, ob Deutschland und die VAE Energiesicherheit stärken, Zukunftstechnologien entwickeln, widerstandsfähige Lieferketten aufbauen, Investitionen vertiefen und zur regionalen Stabilität beitragen.

Die Zukunft der deutsch-emiratischen Partnerschaft liegt darin, ihr volles Potenzial zu entfalten und sie zu einer noch engeren, zukunftsorientierten und nachhaltigen Partnerschaft für Deutschland, die VAE und Europa weiterzuentwickeln.

Weiterführende Informationen:

– The Germany-UK Defense Treaty: Toward Independent European Security – https://trendsgroup.org/insight/the-germany-uk-defense-treaty-toward-independent-european-security/

– Analytical Review of the MSR 2025: A Multipolar World Between Optimism and Challenges – https://trendsgroup.org/insight/analytical-review-of-the-msr-2025-a-multipolar-world-between-optimism-and-challenges/

– Germany’s Role in Shaping the Future of European and International Energy Policy – https://trendsgroup.org/publication/germanys-role-in-shaping-the-future-of-european-and-international-energy-policy/

– German Insights – Issue No. 4 – https://trendsgroup.org/report/german-insights-04/

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

TRENDS Research & Advisory
Herr Dr. Mohammad Abu Ghazleh
4th & Fifth Floor, Ali & Sons Real Estate Company C55
00000 Abu Dhabi
Vereinigte Arabische Emirate

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email : mohammad_abughazleh@trendsgroup.org

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GreenScout e.V. bietet Rentnern kostenfreie Mitgliedschaft und mögliche Zusatzverdienste durch Nebenjob

Der Klimaschutzverein bietet eine überzeugende Lösung für den wachsenden Bedarf von Senioren nach Zusatzverdiensten, sinnvollen Aufgaben, sozialen Austausch und aktiven Engagements für Klimaschutz.

BildUtecht bei Lübeck, 3. September 2026 – Der GreenScout e.V. (www.greenscout-ev.de) öffnet seine Bewegung gezielt für ältere Menschen: Rentner können nun gegen Vorlage ihres gültigen Rentenausweises eine kostenfreie Mitgliedschaft beim GreenScout e.V. beantragen. Die reguläre Mitgliedschaft kostet 17,50 Euro netto im Monat. Mit dieser neuen Regelung ermutigt der eingetragene Klimaverein gezielt Rentner, sich aktiv bei der Energiewende und beim Klimaschutz zu beteiligen, Kontakte zu knüpfen, Erfahrung einzubringen und sich mögliche Zusatzverdienste im Umfeld von Photovoltaik, Dachverpachtung, Freiflächen und Speicherstandorten zu sichern.

Der GreenScout e.V. reagiert damit auf eine Entwicklung, die in vielen Anfragen und Gesprächen des Vereins immer wieder aufkommen: Viele ältere Menschen im Ruhestand wollen nicht nur „vor sich hinleben“. Sie suchen vielmehr nach Aufgaben, die Sinn ergeben, gesellschaftlich nützen und zugleich wirtschaftlich interessant sein können. Gerade ältere Menschen verfügen häufig über regionale Kontakte, Lebenserfahrung, berufliches Wissen und ein gutes Gespür dafür, welche Unternehmen, Landwirte, Vereine, Kommunen oder Eigentümer geeignete Dachflächen, Freiflächen, Parkplätze oder Speicherstandorte besitzen. Genau dieses Wissen ist für die gelungene Energiewende wertvoll, wenn ungenutzte Gewerbeflächen für Ökostromprojekte genutzt werden.

„Viele Rentner bringen Einiges mit, das in keinem Lehrbuch steht: Erfahrung, Verlässlichkeit, Kontakte vor Ort und ein gutes Verständnis für Menschen und Unternehmen in ihrer Region“, sagt Sebastian Trautschold, Vorstand des GreenScout e.V. „Wir möchten diese Menschen ausdrücklich einladen, Teil unserer Bewegung zu werden. Wer im Ruhestand etwas Sinnvolles tun, mit anderen in Kontakt kommen und sich für Klimaschutz, Energiewende und wirtschaftlich nutzbare Solarflächen engagieren möchte – und dabei seine Rente möglicherweise erheblich aufbessern kann – ist bei GreenScout e.V. herzlich willkommen.“

GreenScout e.V. prüft ungenutzte Dachflächen, Freiflächen und Speicherstandorte unabhängig und professionell darauf hin, ob diese für Photovoltaik, Speicherlösungen und investierbare Energieprojekte geeignet sein können. Eigentümer, Unternehmen, Landwirte, Vereine und Kommunen erhalten durch die umfassende Machbarkeitsstudie des Klimaschutzvereins eine unabhängige Einschätzung, ob ihre Fläche wirtschaftlich für Photovoltaik genutzt werden kann. Dabei geht es unter anderem um Dachpacht, Flächenpacht, Contracting, Stromkostenvorteile, Strompreissicherheit und aktive CO?-Reduktion.

Rentner können den Verein auf unterschiedliche Weise unterstützen und selbst profitieren. Sie können geeignete Flächen melden, Kontakte zu Eigentümern herstellen, Unternehmen in ihrer Region auf die Möglichkeiten der Dachverpachtung aufmerksam machen, ins Gespräch kommen, Veranstaltungen begleiten, Informationsmaterial weitergeben und ihre berufliche Erfahrung in Kommunikation und Netzwerke einbringen. Wer aktiv mitmachen möchte, soll zunächst prüfen können, ob das Engagement im GreenScout e.V. zum eigenen Alltag, zu den eigenen Interessen und zu den persönlichen Möglichkeiten passt.

GreenScout e.V. nimmt Rentnern ausdrücklich die Sorge davor, dass mit einer Mitgliedschaft Verkaufsdruck, feste Vorgaben oder komplizierte Verpflichtungen verbunden sind. Wer sich engagiert, muss nichts verkaufen, keine Mindestzeiten erfüllen und keine Termine anbahnen und vereinbaren, die nicht zum eigenen Senioren-Alltag passen. Die Mitarbeit ist frei einteilbar. Jeder Hinweis, jedes Gespräch und jeder Kontakt kann wertvoll sein, ohne dass daraus persönlicher Druck entsteht. Für viele Rentner kann gerade diese Offenheit und Flexibilität den Einstieg und das Durchstarten erleichtern. Sie können sich zunächst unverbindlich informieren, mit anderen GreenScouts ins Gespräch kommen und in Ruhe prüfen, ob das Engagement zu ihnen passt.

Im Mittelpunkt steht ein Engagement, das Menschen zusammenbringt, Erfahrung nutzt und Aktivität im Ruhestand stärkt. GreenScout e.V. bietet Rentnern somit attraktive Chancen, Zeit sinnvoll einzusetzen, Kontakte zu Flächenbesitzern und anderen GreenScouts aufzubauen, gesellschaftlich wirksam zu handeln und gleichzeitig mögliche Zusatzverdienste zu erschließen.

Die kostenfreie Mitgliedschaft kann gegen Vorlage des Rentenausweises beim GreenScout e.V. beantragt werden. Interessierte Rentner können sich auf https://greenscout-ev.de/aktiv-werden/nebenjob-rentner/ unverbindlich informieren und sich zur nächsten Online-Informationsveranstaltung am 21. September 2026 anmelden. Dort wird u.a. erklärt, wie der GreenScout e.V. arbeitet, welche Aufgaben und Zusatzeinkommen möglich sind, wie Flächenmeldungen ablaufen und wie Mitglieder Schritt für Schritt durchstarten können. „Jeder kann sich so einbringen, wie es zur eigenen Lebenssituation passt“, erklärt Sebastian Trautschold. „Manchmal reicht schon ein Hinweis auf ein großes Gewerbedach, ein Gespräch mit einem Unternehmer oder der Kontakt zu einem landwirtschaftlichen Betrieb. Aus solchen Hinweisen können echte Solarprojekte entstehen – und der Rentner kann dann direkt von attraktiven Prämien für beauftragte Machbarkeitsstudien und klimafreundlichen Solarprojekten profitieren.“

Der eingetragene Klimaverein reagiert mit der neuen Ausnahmeregelung auf den Wunsch vieler älterer Menschen nach Kontakt, Austausch, Klimabedenken und Finanzprobleme. Denn der GreenScout e.V. versteht sich nicht nur als Plattform für die Aktivierung ungenutzter Solarflächen sowie unabhängiger PV-Projektprüfung und -entwicklung, sondern auch als Netzwerk von ambitionierten und inspirierten Menschen, die gemeinsam etwas bewegen wollen. Wer im Ruhestand Anschluss, sinnvolle Aufgaben und Austausch sucht, kann im Klimaschutzverein mit anderen, gleichgesinnten Menschen aus unterschiedlichen Regionen, Berufen und Generationen zusammenkommen.

Dabei verbindet GreenScout e.V. gesellschaftliches Engagement mit einem klaren wirtschaftlichen Thema. Viele ungenutzte Dächer, Hallen, Parkplätze und Freiflächen können für Photovoltaikprojekte interessant sein. Eigentümer können durch eine professionelle Prüfung erkennen, ob Pachteinnahmen, günstigere Energie, Contractingmodelle oder Investorenlösungen möglich sind. Gleichzeitig entstehen konkrete Beiträge zur Energiewende, ohne dass Flächeneigentümer zwingend selbst in Bau und Betrieb einer Solaranlage investieren müssen.

Für Rentner kann das Engagement deshalb besonders attraktiv sein: Es ist regional, praxisnah, kommunikativ und sinnstiftend. Es verbindet Klimaschutz mit wirtschaftlichem Nutzen. Und es ermöglicht älteren Menschen, ihre Erfahrung nicht ungenutzt zu lassen, sondern dort einzusetzen, wo sie gebraucht wird. „Die Energiewende braucht nicht nur Technik und Geld. Sie braucht Menschen, die vor Ort Türen öffnen, Chancen erkennen und Vertrauen schaffen“, so Sebastian Trautschold. „Viele Rentner können genau das. Wir möchten ihnen dafür nun eine einfache und faire Möglichkeit geben, sich GreenScout e.V. anzuschließen.“

Über den GreenScout e.V.

GreenScout e.V. ist eine Initiative von Fachleuten aus der Energie- und Projektentwicklungsbranche. Der Verein macht darauf aufmerksam, dass viele Dachflächen, Freiflächen und Speicherstandorte wirtschaftlich genutzt werden können. GreenScout e.V. identifiziert geeignete Flächen, prüft deren Machbarkeit und entwickelt Projekte bis zur Investitionsreife. Der Verein betreibt selbst keine Energieanlagen und verkauft keinen Strom. Stattdessen unterstützt er Eigentümer dabei, ihre Flächen ohne eigenes Investment wirtschaftlich nutzbar zu machen und Investoren geeignete Projekte bereitzustellen. Flächenbesitzer können so Pachteinnahmen, langfristig günstigeren Strom, Strompreissicherheit und eine aktive CO?-Reduktion erreichen, ohne selbst in den Bau und Betrieb einer Solaranlage investieren zu müssen.

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Wirtschaft

EcoGraf – Abgesicherte Kapitalmaßnahme soll Anoden-Strategie beschleunigen

EcoGraf startet ein vollständig abgesichertes Aktienkaufprogramm über rund 2 Mio. AUD: Die Mittel sollen Finanzierung, Gewinnung von Offtake-Partnern und die Batterieanoden-Strategie beschleunigen.

BildDer angehende Batterieanoden-Hersteller EcoGraf Limited (ASX: EGR / FSE: FMK) stärkt seine Kriegskasse mit einem abgesicherten 2-Mio.-AUD-Aktienkaufprogramm. Flankiert von bis zu 2 Mio. Euro an Fördergeldern der Europäischen Investitionsbank (EIB) fließen die Mittel unmittelbar in entscheidende Katalysatoren: Vorrang haben der finale Abschluss der Fremdkapitalfinanzierung und strategische Abnahmeverträge (Offtake) für das tansanische Epanko-Graphitprojekt sowie die Skalierung der patentierten, flusssäurefreien HFfree®-Reinigungstechnologie.

Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich Aktionäre, die zum Stichtag (Record Date) am 2. September 2026 (17:00 Uhr WST) im Aktienregister eingetragen waren und ihren registrierten Wohnsitz in Australien, Neuseeland, Frankreich, Deutschland, Hongkong, Singapur, Großbritannien oder Tansania haben. Für deutsche Anleger ist das Programm also grundsätzlich zugänglich – wobei die in den Angebotsbedingungen festgelegten länderspezifischen Restriktionen zu beachten sind.

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EcoGraf – Abgesicherte Kapitalmaßnahme soll Anoden-Strategie beschleunigen

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III. Interessenkonflikte: Gemäß §34b WpHG und §48f Abs. 5 BörseG (Österreich) weisen wir darauf hin, dass die GOLDINVEST Consulting GmbH sowie ihre Partner, Auftraggeber oder Mitarbeiter Aktien der oben genannten Unternehmen halten. Zudem besteht ein Beratungs- oder sonstiger Dienstleistungsvertrag zwischen diesen Unternehmen und der GOLDINVEST Consulting GmbH, und es ist möglich, dass die GOLDINVEST Consulting GmbH jederzeit Aktien dieser Unternehmen kauft oder verkauft. Diese Umstände können zu Interessenkonflikten führen, da die oben genannten Unternehmen die GOLDINVEST Consulting GmbH für die Berichterstattung entlohnen.

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Heizen mit Eis: nullpunkt AG startet nächste Wachstumsphase

Heizen mit Eis: Das Schweizer Startup nullpunkt AG will mit seiner Eisspeicher-Wärmepumpe Triton den Wärmepumpenmarkt neu denken. Nach ersten Installationen startet nun die nächste Wachstumsphase.

BildSchweizer Cleantech-Startup will Eisspeicher-Wärmepumpe Triton skalieren und den DACH-Markt erschließen.

* Wärme aus Eis: Die nullpunkt AG nutzt die beim Gefrieren von Wasser freiwerdende Latentwärme für ihr Eisspeicher-Wärmepumpensystem Triton – ohne Erdsondenbohrung und mit flexiblem, kompaktem Speicher.

* Leise und flexibel: Triton soll insbesondere dort eine Alternative bieten, wo klassische Wärmepumpen an Grenzen stoßen. Der Eisspeicher ermöglicht einen reduzierten bzw. abgeschalteten Nachtbetrieb des Außenwärmetauschers und damit einen besonders leisen Betrieb.

* Nächste Wachstumsphase: Nach ersten Anlagen in der Schweiz und einem Netzwerk von mehr als 30 Installationspartnern will nullpunkt nun Produktion, Vertrieb und Produktentwicklung skalieren und den DACH-Markt erschließen. Dafür strebt das Unternehmen eine Finanzierung von 1,1 Millionen Franken

Eine Wärmepumpe, die mit der Energie von Eis arbeitet, ohne Erdsondenbohrung auskommt und nachts besonders leise betrieben werden kann. Mit ihrem Eisspeicher-Wärmepumpensystem Triton will die Schweizer nullpunkt AG eine Alternative für Einfamilienhäuser schaffen, bei denen klassische Wärmepumpenlösungen an bauliche, technische oder akustische Grenzen stoßen.

Nach dem Markteintritt in der Schweiz und ersten realisierten Anlagen geht das Unternehmen nun in die nächste Wachstumsphase. Über die Investmentplattform Companisto hat nullpunkt eine Finanzierungsrunde zur Weiterentwicklung und Skalierung des Unternehmens gestartet.

Eine Beteiligung ist bereits ab 283 Euro möglich. Im vorgelagerten Angel-Club-Segment wurden nach Angaben des Unternehmens innerhalb einer Woche mehr als 250.000 Euro investiert. Das nun eingeworbene Kapital soll unter anderem in Produktentwicklung, Personal, Marketing, Vertrieb und den weiteren Aufbau der Serienfertigung fließen.

Wärme aus Eis: Bekanntes Prinzip, neu gedacht

Das Konzept der nullpunkt AG basiert auf einem bekannten physikalischen Effekt: der sogenannten Latentwärme. Wenn Wasser gefriert, wird Energie frei. Diese Wärme kann eine Wärmepumpe nutzen, um ein Gebäude zu beheizen.

„Wir wollen die Energie des Eises nutzbar machen. Das ist keine neue Physik – neu ist, wie wir sie in ein System packen, das in ein normales Einfamilienhaus passt“, sagt Thomas Degelo, Mitgründer und CEO der nullpunkt AG.

Genau hier setzt Triton an. Das System kombiniert einen Außenwärmetauscher, einen Eisspeicher mit rund 1.000 Litern Wasser und eine Sole-Wasser-Wärmepumpe. Die Wärmepumpe entzieht dem Speicher Energie, während der Außenwärmetauscher ihn mit Umweltwärme wieder auflädt.

Anders als klassische Eisspeicher, die häufig als große saisonale Speicher konzipiert werden, arbeitet Triton im Tages- und Wochenrhythmus. Dadurch kann der Speicher deutlich kompakter ausfallen und beispielsweise im Keller, Vorkeller, in einer Garage oder einem Nebengebäude aufgestellt werden.

Keine Erdsonde, kein Bagger

Damit adressiert nullpunkt eine konkrete Lücke im Wärmepumpenmarkt. Erdsonden sind nicht auf jedem Grundstück möglich oder wirtschaftlich sinnvoll. Gleichzeitig können Luft-Wasser-Wärmepumpen insbesondere in dicht bebauten Wohngebieten aufgrund ihrer Geräuschentwicklung eine Herausforderung darstellen.

Triton kommt ohne Erdsondenbohrung aus. Der Eisspeicher wird nicht als großer unterirdischer Saisonalspeicher angelegt, sondern kann flexibel im Gebäude oder in einem geeigneten Nebengebäude aufgestellt werden. Aufwendige Bohr- und Erdarbeiten können damit entfallen.

Der kompakte Speicher ist ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts. Nach Angaben von nullpunkt speichert er bei gleicher Baugröße rund fünfmal so viel Energie wie ein herkömmlicher Pufferspeicher. Grundlage ist der Phasenwechsel des Wassers: Beim Übergang von flüssig zu fest wird zusätzliche Wärme frei.

Der besondere Vorteil: leiser Nachtbetrieb

Ein weiterer Schwerpunkt von Triton ist der Schallschutz. Da die Wärmeversorgung nachts aus dem gespeicherten Energieinhalt des Eisspeichers erfolgen kann, muss der Außenwärmetauscher in dieser Zeit nicht mit voller Leistung betrieben werden.

Nach Angaben von nullpunkt kann der Ventilator zwischen 19 und 7 Uhr auf rund 35 dB(A) reduziert oder vollständig abgeschaltet werden. Tagsüber liegt der angegebene Schallpegel bei etwa 53 dB(A).

Damit zielt das Unternehmen insbesondere auf dicht bebaute Einfamilienhausgebiete, in denen die Geräuschentwicklung einer Luft-Wasser-Wärmepumpe zu einem entscheidenden Faktor bei der Wahl des Heizsystems werden kann.

Erste Anlagen bereits im Markt

Der Markteintritt von Triton erfolgte im Herbst 2025. Seitdem wurden nach Angaben von nullpunkt mehrere Anlagen in der Schweiz realisiert. Das Unternehmen plant, die Zahl der installierten Systeme in den kommenden Jahren deutlich zu erhöhen.

Die bisherigen Projekte zeigen unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten. Triton wurde unter anderem als Alternative zu bestehenden Öl- und Gasheizungen eingesetzt. Auch die Integration in bestehende Energiekonzepte ist möglich.

Parallel baut nullpunkt sein Installationspartner-Netzwerk aus. In der Schweiz sind inzwischen mehr als 30 Installationspartner gelistet. Für das Unternehmen ist der Ausbau des Fachhandwerks ein wichtiger Schritt, um aus den ersten Marktprojekten ein skalierbares Vertriebs- und Installationsmodell zu entwickeln.

Finanzierung soll die Skalierung ermöglichen

Mit der aktuellen Finanzierungsrunde will nullpunkt die Voraussetzungen für die nächste Unternehmensphase schaffen. Das Unternehmen strebt eine Finanzierung von 1,1 Millionen Franken an. Bereits ab rund 650.000 Franken wäre nach den vorliegenden Angaben ein erstes Closing möglich. Die Finanzierung erfolgt unter anderem über Companisto; der Einstieg ist ab 283 Euro möglich.

„Mit deiner Investition wirst du Teil eines innovativen Schweizer Start-ups und unserer zukunftsorientierten Vision, den Heizungsmarkt in der DACH-Region nachhaltig zu verändern“, sagt Thomas Degelo im Rahmen der aktuellen Finanzierungsrunde.

Das Kapital soll nach Unternehmensangaben unter anderem in Marketing, Personal und den Ausbau der Serienfertigung fließen. Gleichzeitig soll das Installations- und Vertriebsnetzwerk weiter ausgebaut werden.

Für nullpunkt ist die Kapitalaufnahme damit ein entscheidender Schritt vom technologischen Aufbau hin zur Skalierung. Die ersten Systeme sind im Markt, Installationspartner stehen bereit und die nächste Produktgeneration befindet sich in Entwicklung.

Strategischer Investor an Bord

Bereits im September 2025 beteiligte sich EBP Ventures, der Venture-Capital-Arm der Zürcher EBP Schweiz AG, an nullpunkt. Der strategische Partner bringt neben Kapital auch Erfahrung und Netzwerk in der Energie- und Gebäudetechnik mit.

Für ein junges Unternehmen wie nullpunkt ist diese Kombination aus Finanzierung und Branchenkompetenz insbesondere mit Blick auf die weitere Markterschließung relevant.

Vom Ingenieurbüro zum Cleantech-Startup

Hinter nullpunkt stehen die Maschinenbauingenieure Thomas Degelo, Michael Egli und Pascal Barmet. Die drei Gründer kennen sich aus ihrer gemeinsamen technischen Arbeit und betreiben seit 2014 ein Ingenieurbüro.

Ihre beruflichen Erfahrungen reichen unter anderem in die Luftfahrt, den Maschinenbau und die Entwicklung technischer Haushaltsgeräte. Zu den früheren Kunden gehörten nach Unternehmensangaben unter anderem Boeing, Raumfahrtzulieferer und Hersteller von Haushaltsgeräten.

Die Entwicklung von Triton begann 2023. Im April 2025 wurde die nullpunkt AG gegründet. Die eigene Wertschöpfung konzentriert sich auf die Systemarchitektur, das Speicherdesign sowie Steuerung und Software. Die Wärmepumpe und weitere Komponenten werden von spezialisierten Partnern bezogen und zum Gesamtsystem integriert.

Für die entwickelte Technologie wurden bislang zwei Patente angemeldet und veröffentlicht.

Nächster Schritt: größere Leistungsklassen und DACH-Markt

Neben der Skalierung des bestehenden Systems arbeitet nullpunkt an größeren Leistungsklassen. Geplant ist eine Variante mit 20 bis 25 Kilowatt, die die Technologie auch für kleinere Mehrfamilienhäuser interessant machen soll.

Gleichzeitig will das Unternehmen weitere Wärmequellen in das System integrieren. Solarthermie ist dabei ebenso denkbar wie perspektivisch weitere Formen der Umwelt- und Abwärmenutzung. Der Eisspeicher soll damit zunehmend zu einer Schnittstelle für unterschiedliche Wärmequellen werden.

Der Fokus liegt zunächst auf dem Schweizer Markt und der Vorbereitung der Expansion in die DACH-Region. Gerade Deutschland bietet für alternative Wärmepumpenlösungen einen großen potenziellen Markt.

Zwischen Technologie und Marktdurchbruch

Die zugrunde liegende Physik ist seit langem bekannt. Die Herausforderung besteht darin, daraus ein wirtschaftliches und alltagstaugliches Produkt zu machen.

Mit Triton verfolgt nullpunkt deshalb einen Systemansatz: Der Eisspeicher dient nicht als großer saisonaler Energiespeicher, sondern als kompakter thermischer Puffer, der Energie über den Tages- und Wochenverlauf verschiebt. Dadurch sollen Installationsaufwand, Platzbedarf und Geräuschentwicklung reduziert werden.

Für das Schweizer Cleantech-Startup beginnt damit eine entscheidende Phase. Nach Entwicklung, Markteintritt und ersten Installationen geht es nun um Finanzierung, Vertrieb, Partnernetzwerk und Skalierung.

„Wir wollen die Energie des Eises nutzbar machen“, bringt Thomas Degelo den Anspruch von nullpunkt auf den Punkt.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

nullpunkt AG
Herr Thomas Degelo
Kirchweg 129
8102 Oberengstringen
Schweiz

fon ..: 044 752 50 60
web ..: https://www.nullpunkt.ch/
email : info@nullpunkt.ch

Über die nullpunkt AG

Die nullpunkt AG mit Sitz in Oberengstringen im Kanton Zürich entwickelt Wärmepumpensysteme mit integriertem Eisspeicher. Das zentrale Produkt Triton kombiniert einen Außenwärmetauscher, einen rund 1.000 Liter großen Eisspeicher und eine Sole-Wasser-Wärmepumpe.

Die Entwicklung begann 2023, die nullpunkt AG wurde 2025 gegründet. Der Markteintritt in der Schweiz erfolgte im Herbst 2025. Das Unternehmen arbeitet mit mehr als 30 Installationspartnern zusammen und plant die weitere Entwicklung des Systems sowie die Expansion in die DACH-Region.

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nullpunkt AG
Herr Thomas Degelo
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