Tag Archives: Energiewende

Wirtschaft

Nicola Mining will durch gezielte 3D-IP-Messungen auf New Craigmont solide Bohrziele ermitteln

Nicola Mining will mit modernste Explorationsmethoden neue Einblicke in das Kupferprojekt New Craigmont gewinnen

BildMit gezielten 3D-IP-Messungen auf seinem Kupferprojekt New Craigmont in der Nähe von Merritt, B.C., will Nicola Mining Inc. (TSXV: NIM; FRA: HLIA) in der kommenden Explorationssaison zwei zuvor identifizierte Ziele testen um zum einen herauszufinden, ob es sich bei der MARB-CAS Zone um eine Neuauflage der hochgradigen historischen Craigmont Mine mit Skarnmineralisierung handeln könnte.

Zum anderen vermuten die Geologen eine potenzielle neue Porphyrlagerstätte in der so genannten West Craigmont-Zone. Beide Zielgebiete zusammen erstrecken sich über 4,5 Quadratkilometer. Sie sind Teil der insgesamt 10.913 Hektar (>100 km²) großen Lizenz von Nicola, die an die größte Kupfermine Kanadas, Highland Valley Copper von Teck Resources, angrenzt. Die IP-Untersuchung ist für Ende April/Anfang Mai geplant.

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Nicola Mining will durch gezielte 3D-IP-Messungen auf New Craigmont solide Bohrziele ermitteln

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Wirtschaft

Ecograf und BASF vereinbaren Zusammenarbeit beim Anodenrecycling von Li-Ion-Batterien

Gemeinsam mit BASF will EcoGraf das sein patentiertes Recyclingverfahren für Batterieanodenmaterial kommerzialisieren.

BildNach ersten positiven Tests wollen die australische EcoGraf Limited (ASX: EGR; Frankfurt: FMK; OTCQX: ECGFF) und das deutsche Chemieunternehmen BASF SE, Ludwigshafen, künftig beim Recycling von Anodengraphit zusammenarbeiten. Wie Ecograf heute mitteilt, haben beide Unternehmen zu diesem Zweck eine unverbindliche Absichtserklärung unterzeichnet. Darin wird festgelegt, dass EcoGraf die Recycling-Forschung und -Entwicklung von BASF in Europa mit seinen Anoden-Recyclingkapazitäten unterstützen wird, um das Ziel einer Kreislaufwirtschaft und einer Reduzierung der CO2-Emissionen schneller zu erreichen.

Konkret wollen die beiden Partner das patentierte Ecograf-Verfahren nutzen, um Anodenmaterial aus der ausgelaugten schwarzen Masse der BASF zurückzugewinnen, welche aus Produktionsabfällen und ausgedienten Lithium-Ionen-Batterien gewonnen wird. Aus dem Recyling-Material wollen die Partner Produktmuster herstellen, die anschließend Kunden aus dem Batterie- und Industriemarkt zur Bewertung zur Verfügung gestellt werden. Die Testergebnisse dienen ihrerseits der Verfeinerung des Recycling-Ablaufschemas und der Anlagenplanung. Um die Akzeptanz bei den Kunden zu erhöhen, soll das Recycling-Material mit dem hochreinen und leistungsstarken tansanischen Graphit von Ecografs Epanko-Projekt vermischt werden.

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Ecograf und BASF vereinbaren Zusammenarbeit beim Anodenrecycling von Li-Ion-Batterien

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Lithium Ion Energy: Wir können auch beim aktuellen Lithiumpreis sehr rentabel sein

Im exklusiven Interview mit Goldinvest.de erläutert Ali Haji, CEO der Lithiumgesellschaft Lithium Ion Energy u.a., welche Vorteile die Lage der Projekte des Unternehmens in der Mongolei bringt.

Bildie Stimmung in der Lithiumbranche könnte besser sein. Nach dem Höhenflug des vergangenen Jahres ist der Preis für das Batteriemetall Nummer Eins mittlerweile zur Erde zurückgekehrt. Stimmen werden laut, dass neue Lithiumprojekte – insbesondere im Westen – angesichts der unsicheren Lage gefährdet sein könnten.

Zu Beginn der Woche kamen sogar Spekulationen auf, dass ein chinesischer Lithiumproduzent, der den Batterierohstoff aus Lepidolith gewinnt, was deutlich teurer ist als andere Methoden, eine Mine stillgelegt habe.

Die kanadische Lithiumgesellschaft Lithium Ion Energy (WKN A3EQSS / TSXV ION) hingegen, sieht für sich in den derzeit niedrigen Lithiumpreisen kein Hindernis. CEO Ali Haji betont im Interview mit Goldinvest.de, dass es auf den Projekten des Unternehmens in der Mongolei potenziell möglich sei, auch bei z.B. rund 20.000 USD pro Tonne Lithium – dort glaubt er, wird sich der Preis über kurz oder lang erst einmal einpendeln – extrem rentabel zu arbeiten.

Das vollständige Interview mit dem Lithium Ion Energy-CEO gibt es hier:

Lithium Ion Energy: Wir können auch beim aktuellen Lithiumpreis sehr rentabel sein

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Vor Start des Genehmigungsverfahrens: Gasnetz Hamburg informiert Anliegende über Bau der Wasserstoff-Leitung

o Drehkreuz für die Energiewende im Landkreis Harburg
o Veranstaltung für Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer
o Frühzeitige Infos für die Beteiligten vor Start des Genehmigungsverfahrens

BildHamburg. Auf zwei Veranstaltungen in Niedersachsen hat Gasnetz Hamburg in dieser Woche über den geplanten Bau einer Wasserstoff-Leitung informiert. Die Trasse, die zukünftig vom Hamburger Hafen in den Landkreis Harburg verlaufen soll, trägt einen wichtigen Teil zur Energiewende in Norddeutschland bei: Sie schließt das geplante Hamburger-Wasserstoff-Industrie-Netz HH-WIN an das deutschlandweite Wasserstoffnetz an. Auf diese Weise kann der in Hamburg produzierte oder auf dem Seeweg angelieferte klimaneutrale Wasserstoff über das neue Drehkreuz in Niedersachsen deutschlandweit verteilt werden. Auch in die andere Richtung gelangt der zukünftig grüne Energieträger über die niedersächsische Leitung zur energieintensiven Hamburger Industrie. Das geplante Bauprojekt soll Mitte 2025 beginnen.

An zwei Tagen hatte Gasnetz Hamburg Anwohnerinnen und Anwohner, Vertretende aus der Lokalpolitik sowie die betroffenen Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer, über deren Land die Wasserstoff-Leitung verlaufen soll, zum Gespräch eingeladen. „Uns war es wichtig, frühzeitig über unsere geplanten Bauaktivitäten zu informieren und alle Betroffenen abzuholen“, gibt Tom Lindemann, Planung Anlagen und Netz bei Gasnetz Hamburg, einen Einblick. Im Frühjahr reicht das Unternehmen die Unterlagen für das Genehmigungsverfahren bei den zuständigen Behörden ein. „Im Laufe des Verfahrens haben alle Anliegerinnen und Anlieger die Möglichkeit, ihre Bedenken und Wünsche vorzutragen und ihre Fragen zu stellen – auch wenn sie bei unseren ersten Informationsveranstaltungen nicht dabei waren“, verspricht Tom Lindemann.

Hintergrund

Gasnetz Hamburg plant das 60 Kilometer lange Wasserstoff-Industrie-Netz HH-WIN, um der energieintensiven Hamburger Industrie einen Zugang zu klimaneutraler Energie zu ermöglichen. Jährlich sollen dadurch 1,4 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden – ein großes Potenzial für den Klimaschutz. Nur vier Kilometer des Netzes sind auf niedersächsischem Gebiet geplant. Der Bau des Abschnitts soll bis 2027 abgeschlossen sein.
Weitere Informationen zum geplanten Leitungsbau in Niedersachsen gibt es unter:
https://www.gasnetz-hamburg.de/fuer-die-zukunft/wasserstoff/niedersachsen

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Gasnetz Hamburg – hundert Prozent Hamburg
Die Gasnetz Hamburg GmbH ist ein hundertprozentiges Unternehmen der Stadt und betreibt das Erdgasnetz in der Freien und Hansestadt Hamburg mit circa 7.900 Kilometern Länge, rund 160.000 Hausanschlüssen und fast 230.000 Netzkunden. Das Netz umfasst Hoch-, Mittel-, Niederdruck- und Hausanschlussleitungen sowie rund 600 Gasdruckregelanlagen. Die Steuerung und Überwachung des Netzes erfolgen über eine zentrale Leitstelle. Gasnetz Hamburg bereitet die Infrastruktur auf steigende Einspeisungen von grünem Gas wie Bio-Methan und Wasserstoff vor und errichtet südlich der Elbe das 60 Kilometer lange Hamburger Wasserstoff-Industrie-Netz HH-WIN. Damit kann das Gasnetz einen noch größeren Beitrag für den Klimaschutz in Hamburg leisten.

365 Tage rund um die Uhr
Rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für einen zuverlässigen und sicheren Betrieb des Hamburger Gasnetzes. Die langjährige technische Erfahrung ermöglicht ein Höchstmaß an Versorgungssicherheit. Dies belegen Zahlen der Bundesnetzagentur: Im Durchschnitt hatte 2022 jeder Netzkunde in Hamburg eine störungsbedingte Versorgungsunterbrechung von weniger als fünf Sekunden. Dagegen lag der Bundesdurchschnitt mit rund anderthalb Minuten deutlich höher.

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Entscheidung der EU-Kommission: Gasnetz Hamburg erhält Förderung für Wasserstoff-Industrie-Netz HH-WIN

oEU-Kommission stimmt Förderung ausgewählter Wasserstoffprojekte zu
oGasnetz Hamburg erhält europäische Genehmigung für HH-WIN
oWichtiger Schritt für die Finanzierung des klimaneutralen Gasnetzes

BildHamburg. Gestern hat die EU-Kommission bekannt gegeben, welche Wasserstoff-Infrastrukturprojekte gefördert werden dürfen: Das geplante Hamburger Wasserstoff-Industrie-Netz HH-WIN von Gasnetz Hamburg steht auf der Liste und hat somit eine wichtige Hürde genommen. Die wegweisende Entscheidung der Europäischen Union ist Voraussetzung dafür, dass der städtische Netzbetreiber Fördermittel für den Bau der ersten 40 Kilometer von HH-WIN erhalten kann.

Jens Kerstan, Senator für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft: „Ich freue mich, dass die EU-Kommission zwei wichtige Hamburger Wasserstoffprojekte genehmigt hat: Die Realisierung eines zunächst 100-MW-Groß-Elektrolyseurs auf dem Gelände des ehemaligen Kraftwerks Moorburg durch das HGHH-Konsortium sowie den Ausbau des Hamburger Wasserstoff-Netzes HH-WIN. Beide Projekte zeigen einmal mehr, welch wichtigen und großen Stellenwert die öffentlichen Energieunternehmen in unserer Stadt bei der Energiewende einnehmen. Grüner Wasserstoff ist ein wichtiger Baustein, damit wir uns so schnell wie möglich aus der Abhängigkeit fossiler Brennstoffe verabschieden, unsere Klimaziele erreichen und unsere Stadt, unser Land zukunftsfähig machen. Bereits im Sommer 2022 hat der Senat die Hamburger Kofinanzierung der IPCEI-Projekte in Höhe von 223 Millionen Euro beschlossen. Mit der finalen beihilferechtlichen Genehmigung der EU-Kommission kommen wir nun einen weiteren wichtigen Schritt voran. Mit diesen Projekten legen wir den Grundstein für eine zügige Dekarbonisierung der Produktionsprozesse der Industrie und sichern dabei Arbeitsplätze. Gerade für die Industrie, aber auch für Teile des Verkehrsbereichs, ist grüner Wasserstoff ein zentraler Energieträger, um CO2 einzusparen. In vielen Bereichen der industriellen Produktion ist dies sogar die einzige Möglichkeit zur Dekarbonisierung. Nun müssen wir noch auf die Förderbescheide des Bundes warten, dann kann es losgehen.“

Michael Dammann, technischer Geschäftsführer von Gasnetz Hamburg, ordnet ein: „Die Finanzierung dieses großen Infrastrukturprojektes gelingt in dieser frühen Phase nur mit einer entsprechenden Förderung. Die Entscheidung der EU könnte also sprichwörtlich unser ,Startkapital‘ für die Dekarbonisierung der energieintensiven Industrie sein.“ HH-WIN nimmt nach dieser positiven Botschaft jetzt deutlich Fahrt auf: Noch im Frühjahr schreibt Gasnetz Hamburg die ersten Abschnitte des Leitungsbaus aus, der Baustart ist für den Sommer 2024 geplant. „Die Genehmigung unseres Projektes durch die EU-Kommission unterstreicht die große Bedeutung von HH-WIN für die europäische Wasserstoff-Wertschöpfung“, ergänzt Michael Dammann. „Eine Förderung würde am Wirtschaftsstandort Hamburg einen zügigen Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft sichern.“ Jährlich soll die Hamburger Industrie nach Fertigstellung der ersten 40 Kilometer des Wasserstoff-Netzes mindestens 650.000 Tonnen CO2 einsparen – ein großes Potenzial für den Klimaschutz.

Hintergrund

Gasnetz Hamburg hatte sich 2021 auf Fördermittel im Rahmen des IPCEI Wasserstoff beworben. IPCEI steht für „Important Projects of Common European Interest“, also für wichtige Themen, deren Herausforderungen nur mit einer gesamteuropäischen Zusammenarbeit bewältigt werden können. Insgesamt haben sich über 400 Projekte aus 18 EU-Ländern registriert. In der aktuellen Genehmigungswelle „Hy2Infra“, in welcher der Leitungsbau sowie der Bau von Groß-Elektrolyseuren im Fokus steht, sind zwei Projekte aus Hamburg dabei. Erst nach diesem internationalen „Vorentscheid“ durch die EU-Kommission können die Fördergelder auf nationaler Ebene fließen, in Deutschland kommen diese vom Bund (70 Prozent) und von den Ländern (30 Prozent). Die eigentliche Fördersumme steht erst mit dem Förderbescheid fest.
Bereits im Sommer 2022 hat das Bundeswirtschaftsministerium den Startschuss für den „vorzeitigen Maßnahmenbeginn“ für HH-WIN gegeben. Seither hat Gasnetz Hamburg bereits die Planungen für das 40 Kilometer lange Initialnetz vorangetrieben. Ab 2027 sollen erste Wasserstoffverbraucher der Großindustrie grüne Energie aus dem am Standort Moorburg entstehenden Großelektrolyseur „Green Hydrogen Hub“ oder potenziell auf dem Seeweg angelandeten grünen Wasserstoff erhalten. HH-WIN erhält außerdem Anschluss an das deutschlandweite Wasserstoff-Transportnetz.
Weitere Informationen zu HH-WIN gibt es unter:
https://www.gasnetz-hamburg.de/fuer-die-zukunft/wasserstoff/hh-win

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Die Gasnetz Hamburg GmbH ist ein hundertprozentiges Unternehmen der Stadt und betreibt das Erdgasnetz in der Freien und Hansestadt Hamburg mit circa 7.900 Kilometern Länge, rund 160.000 Hausanschlüssen und fast 230.000 Netzkunden. Das Netz umfasst Hoch-, Mittel-, Niederdruck- und Hausanschlussleitungen sowie rund 600 Gasdruckregelanlagen. Die Steuerung und Überwachung des Netzes erfolgen über eine zentrale Leitstelle. Gasnetz Hamburg bereitet die Infrastruktur auf steigende Einspeisungen von grünem Gas wie Bio-Methan und Wasserstoff vor und errichtet südlich der Elbe das 60 Kilometer lange Hamburger Wasserstoff-Industrie-Netz HH-WIN. Damit kann das Gasnetz einen noch größeren Beitrag für den Klimaschutz in Hamburg leisten.

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