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Karneval der Kulturen: Wie intelligente Systeme Menschenmengen schützen

Großevents stellen Veranstalter vor große Aufgaben. Aus Sicht von AREA CONTROL und Premium Corps AG braucht es dafür einen integrierten Ansatz: Personal, unterstützt durch intelligente Systeme.

Großveranstaltungen stellen Veranstalter, Kommunen, Polizei und Sicherheitsdienste vor immer komplexere Aufgaben. Wenn hunderttausende Menschen in kurzer Zeit anreisen, sich auf begrenztem Raum bewegen und später nahezu gleichzeitig wieder abreisen, entscheidet professionelle Sicherheitsorganisation nicht nur über reibungslose Abläufe, sondern auch über das Sicherheitsgefühl der Besucherinnen und Besucher.

Der jüngste Karneval der Kulturen in Berlin hat erneut gezeigt, welche Dimensionen Veranstaltungen im öffentlichen Raum erreichen können. Bei über 1,1 Millionen Teilnehmern wird deutlich, wie anspruchsvoll es ist, große Menschenmengen, Verkehrsströme und sensible Bereiche jederzeit im Blick zu behalten. Trotz dieser vielfältigen Herausforderung ist das Sicherheitskonzept der Veranstaltung aufgegangen: Nach Angaben der Polizei kam es während der Veranstaltung zu keinen Zwischenfällen.

Die privaten Sicherheitsfirmen AREA CONTROL und Premium Corps AG, die zusammen mehr als 500 Mitarbeiter vor Ort eingesetzt haben, ziehen ebenfalls ein positives Fazit. Aus Sicht von AREA CONTROL und Premium Corps AG braucht es dafür einen integrierten Ansatz: qualifiziertes Personal vor Ort, unterstützt durch intelligente technische Systeme. Kurz: ISL – integrierte Sicherheitslösungen

„Sicherheit bei Großveranstaltungen darf nicht erst dann beginnen, wenn eine Lage bereits eskaliert. Moderne Systeme können Bewegungen, Verdichtungen und kritische Situationen frühzeitig erfassen und den Verantwortlichen vor Ort eine bessere Entscheidungsgrundlage geben. Technik ersetzt den Menschen nicht, sie macht Sicherheitspersonal schneller, präziser und handlungsfähiger“, sagt Phillip Kiraj, Geschäftsführer von AREA CONTROL.

„Beim Karneval der Kulturen setzen wir gezielt Videotürme und erdgebundene Drohnen ein, um Menschenbewegungen frühzeitig zu erkennen und zu steuern. Über eine zentrale Sicherheitsleitstelle werden die Informationen verarbeitet und die Maßnahmen können frühzeitig eingeleitet und an unser Ordnungsdienstpersonal auf der Strecke weitergegeben werden. Dies macht die Veranstaltung für alle Interessengruppen sicherer, was sich auch in den Einsatzbilanzen von Polizei und Ordnungsamt widerspiegelt. So konnte zwar ein leichter Anstieg der Ordnungswidrigkeiten im Vergleich zum Vorjahr registriert werden, schwerere Straftaten blieben jedoch weitgehend aus. Auch das ist ein Ergebnis gut organisierten Crowd Managements“, erklärt Tim Sauer, Ordnungsdienstleiter Premium Corps AG.

Ein solcher Ansatz kann insbesondere beim Crowd Management einen entscheidenden Unterschied machen.

„Bei über 1 Millionen Gästen in einem öffentlichen Raum und einer Streckenlänge von über 4 km, sind wir auf technische Hilfsmittel zur Bildübertragung und Lageeinschätzung angewiesen. Wir können uns nicht mehr nur auf den Faktor Mensch in Form des Ordners verlassen, wenn wir wissen, dass es eine bessere Lösung für den Schutz unserer Gäste gibt“, sagt Aissatou Binger, Co-Leitung Karneval der Kulturen.

Aus Sicht von AREA CONTROL und Premium Corps AG zeigt sich damit ein übergreifendes Prinzip: Sicherheit bei Großveranstaltungen entsteht nicht durch Einzelmaßnahmen, sondern durch integrierte Systeme. Dazu gehören technische Detektion, qualifiziertes Personal, klare Prozesse und belastbare Kommunikationswege

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

AREA CONTROL
Philipp Kiraj
Regattastraße 189
12527 Berlin
Deutschland

fon ..: +49 (0)30 3229521550
web ..: https://area-control.de/
email : avio@avio.de

Über Area Control
Area Control entwickelt und vertreibt professionelle Sicherheitstechnik für temporäre und dauerhafte Schutzanforderungen. Der Fokus liegt auf modernen, robusten und flexibel anpassbaren Lösungen für Baustellen, Unternehmensstandorte, öffentliche Einsatzorte und Veranstaltungsflächen. Zum Angebot zählen unter anderem mobile Kameratürme, Alarm- und Zutrittssysteme sowie autarke Energieversorgungslösungen.
https://area-control.de/

Über Premium Corps AG
Premium Corps AG ist ein Sicherheitsdienstleister für anspruchsvolle personelle Sicherheitslösungen. Das Unternehmen unterstützt Auftraggeber unter anderem bei Veranstaltungsschutz, Objektschutz, Zugangskontrollen, Präsenzdiensten und operativen Sicherheitskonzepten.
https://premium-corps.de/

Pressekontakt:

Ummen Communications GmbH
Herr Tilman Pradt
Eichhorster Weg 73
13435 Berlin

fon ..: 016090330098
email : pradt@ummen.com

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Der nächste Anschlag ist programmiert: KRITIS-Sicherheit braucht jetzt weitere Schritte

private Sicherheitsdienste müssen Polizei an neuralgischen Punkten rasch entlasten;
ISL-Lösungsansatz als Schutzmodell in zwei Stufen;
besonders sensible Punkte brauchen technisches Upgrade

Mit dem KRITIS-Dachgesetz hat Deutschland erstmals einen bundeseinheitlichen und sektorübergreifenden Rahmen für den physischen Schutz kritischer Infrastruktur geschaffen. Das Gesetz umfasst elf Sektoren, definiert bundesweit, welche Einrichtungen als kritische Anlagen gelten, und schreibt Mindestanforderungen wie Risikoanalysen, stärkeren Objektschutz und die Meldung erheblicher Vorfälle vor. Kritische Anlagen erfasst das Gesetz unter anderem dann, wenn sie essenziell für die Gesamtversorgung sind. Seit diesem März ist das Gesetz in Kraft; die parlamentarische Fassung sieht zudem vor, dass Länder weitere kritische Anlagen benennen können und das Gesetz bereits nach zwei Jahren evaluiert wird.

Aus Sicht der Sicherheitsunternehmen Area Control und Global Protect ist das ein notwendiger, aber nicht ausreichender Schritt. Denn Regulierung allein schließt keine Schutzlücken. Berlin hat nach dem Terroranschlag auf das Stromnetz im Januar 2026 selbst kurzfristige zusätzliche Eigenschutzmaßnahmen für KRITIS-Betreiber benannt – darunter verstärkte Videoüberwachung, Sensorik und weitere standortbezogene Schutzmaßnahmen. Zugleich betonte die Senatsverwaltung, dass private Sicherheitsdienste die Polizei an neuralgischen Punkten rasch entlasten sollen.

„Die aktuelle Sicherheitslage kritischer Infrastrukturen in Berlin erfordert kurzfristiges, operatives Handeln. Schutz darf nicht erst mit langfristigen Bau- und Genehmigungsprozessen beginnen. Kritische Infrastruktur muss sofort dort abgesichert werden, wo Schutz akut benötigt wird – schnell, flexibel und wirksam“, sagt Philipp Kiraj, Geschäftsführer des Sicherheitstechnikanbieters Area Control.

Area Control plädiert deshalb für einen ISL-Lösungsansatz. Gemeint ist ein integriertes Schutzmodell in zwei Stufen: zuerst sofort wirksame, temporäre Maßnahmen zur Schließung akuter Sicherheitslücken; anschließend der gezielte Übergang in dauerhafte technische und personelle Schutzkonzepte. Mobile Sicherheitstechnik kann Standorte kurzfristig absichern, Präsenz schaffen und Bedrohungen frühzeitig sichtbar machen. Langfristig braucht es fest installierte Systeme, die Bedrohungen detektieren, dokumentieren, bewerten und automatisiert abschrecken oder melden, ergänzt um qualifizierte personelle Kräfte an sensiblen Standorten.

Ein Bereich, der im Kontext kritischer Infrastruktur besondere Aufmerksamkeit verdient, ist die Krankenhausversorgung. Kliniken, Notaufnahmen und psychiatrische Einrichtungen gehören zu den besonders sensiblen Versorgungsstrukturen. Hier müssen physische Sicherheit, geordnete Abläufe, Schutz des Personals, Patientensicherheit und digitale Schutzmechanismen eng zusammenspielen. GLOBAL Protect ist insbesondere in diesem Umfeld tätig und verbindet den Schutz von Klinikpersonal, Patienten und sicherheitsrelevanten Bereichen mit integrierten physischen und digitalen Sicherheitslösungen für KRITIS nahe Einrichtungen.

„Viele Menschen denken bei kritischer Infrastruktur zuerst an Energie, Wasser oder Verkehr. Krankenhäuser stehen in der öffentlichen Wahrnehmung nicht immer im Vordergrund – dabei zeigt sich gerade in Kliniken, warum ein integrierter Sicherheitsansatz so wichtig ist. Sicherheit entsteht nicht durch Einzelmaßnahmen, sondern durch das Zusammenspiel aus Risikoanalyse, technischer Überwachung, digitaler Gefahrenabwehr, geschultem Personal und kurzfristiger Einsatzbereitschaft“, erklärt Andreas Dzierzanowski Geschäftsführer der GLOBAL PROTECT Sicherheitsdienste GmbH.

„Die Polizei ist bereits heute stark belastet und kann vor allem in Notfallsituationen nicht dauerhaft alle KRITIS-Standorte abdecken. Qualifizierte private Sicherheitsdienstleister müssen deshalb stärker als operative Ergänzung eingebunden werden – nicht als Ersatz staatlicher Aufgaben, sondern als zusätzliche Präsenz- und Schutzkomponente. Erst das Zusammenspiel aus temporären Sofortmaßnahmen, dauerhaften technischen Lösungen und qualifizierten personellen Ressourcen ermöglicht es, kritische Infrastrukturen sowohl kurzfristig als auch langfristig wirksam und professionell zu schützen“, so Kiraj weiter. „Voraussetzung dafür sind klare Standards, zertifizierte Unternehmen und transparent qualifiziertes Personal. Gerade im KRITIS-Umfeld dürfen intransparente Sub-Sub-Strukturen keine Rolle spielen.“

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Area Control entwickelt und vertreibt professionelle Sicherheitstechnik für temporäre und dauerhafte Schutzanforderungen. Der Fokus liegt auf modernen, robusten und flexibel anpassbaren Lösungen für Baustellen, Unternehmensstandorte, öffentliche Einsatzorte und Veranstaltungsflächen. Zum Angebot zählen unter anderem mobile Kameratürme, Alarm- und Zutrittssysteme sowie autarke Energieversorgungslösungen.
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Über Global Protect

GLOBAL Protect betreut seit 2008 Kunden in hoch sensiblen Sicherheitsbereichen. Das Berliner Unternehmen ist unter anderem für Objekt mit besonderen Schutzbedarfen, Kliniken, temporäre Unterkünfte, Bildungs- und Senioreneinrichtungen tätig und verfügt über besondere Erfahrung im Schutz sozialer, medizinischer und betreuungsnaher Einrichtungen. Bundesweit beschäftigt GLOBAL Protect mehr als 300 Sicherheitskräfte in unterschiedlichen Einsatzfeldern. Zum Leistungsspektrum zählen objektbezogene Sicherheitsdienste, Schutz- und Zugangskonzepte, personelle Präsenz an sensiblen Standorten sowie integrierte physische und digitale Sicherheitslösungen.
https://global-protect.de/

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