Tag Archives: Krebsforschung

Uncategorized

Das Immunsystem im Kampf gegen Krebs – warum moderne Krebsmedizin mehr als den Tumor betrachtet

Das Immunsystem schützt den menschlichen Körper täglich vor Krankheitserregern und veränderten Zellen. Auch bei Krebs spielt die körpereigene Abwehr eine zentrale Rolle.

BildBerlin / Wien/ Europa
Moderne Forschung zeigt, dass das Verständnis des Immunsystems ein wichtiger Bestandteil einer personalisierten Krebsmedizin sein kann.

Jeden Tag entstehen im menschlichen Körper Zellen mit genetischen Veränderungen. In vielen Fällen erkennt und beseitigt das Immunsystem solche veränderten Zellen, bevor sie sich weiterentwickeln können. Dieser Prozess wird in der Wissenschaft als Immunüberwachung (Cancer Immunosurveillance) bezeichnet und ist seit vielen Jahren Gegenstand intensiver Forschung.

Heute weiß man jedoch auch, dass Tumorzellen Mechanismen entwickeln können, um dieser Immunüberwachung zu entgehen. Sie verändern ihre Oberfläche, senden hemmende Signale an Immunzellen oder schaffen ein Tumormikromilieu, das die natürliche Immunantwort abschwächen kann. Dieser Vorgang wird als Cancer Immunoediting beschrieben und umfasst die Phasen Eliminierung, Gleichgewicht und Immunflucht.

Diese Erkenntnisse haben die Krebsmedizin nachhaltig verändert. Während früher vor allem der Tumor selbst im Mittelpunkt stand, wird heute zunehmend auch das Zusammenspiel zwischen Tumor und Immunsystem betrachtet.

Dabei zeigt sich immer deutlicher, dass das Immunsystem bei jedem Menschen unterschiedlich ausgeprägt ist. Alter, Begleiterkrankungen, chronische Entzündungen, Medikamente, Ernährung und vorausgegangene Behandlungen können die Zusammensetzung und Aktivität verschiedener Immunzellen beeinflussen.

Aus diesem Grund gewinnt die personalisierte Diagnostik zunehmend an Bedeutung. Neben bildgebenden Verfahren und molekularen Tumoranalysen können – je nach individueller Situation – auch Untersuchungen des Immunstatus oder der zirkulierenden Tumorzellen zusätzliche Informationen liefern. Solche diagnostischen Verfahren sollen helfen, den Krankheitsverlauf besser zu verstehen und therapeutische Entscheidungen zu unterstützen. Die Aussagekraft hängt jedoch immer vom jeweiligen klinischen Kontext ab und muss durch die behandelnden Ärztinnen und Ärzte beurteilt werden.

Auch moderne immunonkologische Therapien verfolgen das Ziel, die körpereigene Immunantwort gegen Tumorzellen besser zu unterstützen. Hierzu gehören unter anderem Checkpoint-Inhibitoren, CAR-T-Zelltherapien sowie weitere individualisierte Ansätze. Welche Therapie geeignet ist, hängt von zahlreichen medizinischen Faktoren ab und sollte stets individuell geprüft werden.

Bei IMMUMEDIC steht deshalb ein Grundgedanke im Mittelpunkt:

Das Immunsystem ist eine der wichtigsten natürlichen Ressourcen des Menschen im Umgang mit Krebs. Je besser wir seine Funktion verstehen, desto gezielter können diagnostische und therapeutische Entscheidungen unterstützt werden.

Eine fundierte Patientenaufklärung bildet dabei die Grundlage jeder informierten Entscheidung. Wissenschaftliche Erkenntnisse entwickeln sich kontinuierlich weiter – deshalb ist es wichtig, medizinische Informationen verständlich, evidenzbasiert und ohne unrealistische Erwartungen zu vermitteln.

Mehr Informationen unter:
www.dendritische-zelltherapie-deutschland.com

Studienlinks:
Dunn GP et al. _Cancer immunoediting: from immunosurveillance to tumor escape._ Nature Immunology (2002). PubMed: Cancer immunoediting – PubMed

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

IMMUMEDIC Limited
Herr Andreas Rach
Bessemerstrasse 51 1. OG 1. OG
12103 Berlin
Deutschland

fon ..: +34 654431317
fax ..: 016091942558
web ..: https://www.dendritische-zelltherapie-deutschland.com
email : immumedic@gmail.com

## Unternehmensporträt

**IMMUMEDIC Limited** ist ein internationales **Netzwerk für dendritische Zelltherapie und personalisierte Immunmedizin**. Das Netzwerk verbindet Patienten, Ärzte, Kliniken und spezialisierte Labore und informiert über moderne immunmedizinische Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten.

Zu den Schwerpunkten gehören die kostenfreie Therapieprüfung, Informationen zur dendritischen Zelltherapie sowie ergänzende diagnostische Verfahren wie Immunstatus-Check und Bestimmung zirkulierender Tumorzellen (CTC). Ziel ist es, den Zugang zu wissenschaftlich fundierten Informationen zu erleichtern und die Zusammenarbeit zwischen Patienten und behandelnden Ärzten im Rahmen personalisierter Therapieentscheidungen zu unterstützen.

Weitere Informationen: www.dendritische-zelltherapie-deutschland.com

Pressekontakt:

IMMUMEDIC Limited
Herr Andreas Rach
Bessemerstrasse 51 1. OG
12103 Berlin

fon ..: +34 654431317
email : immumedic@gmail.com

Uncategorized

Brustkrebs: Personalisierte Immunmedizin gewinnt an Bedeutung

Brustkrebs: Moderne Immunmedizin eröffnet neue Perspektiven. Eine kostenfreie Therapieprüfung bietet Betroffenen erste Orientierung.

BildBerlin / Wien / Europa – Mit jährlich hunderttausenden Neuerkrankungen zählt Brustkrebs weltweit zu den häufigsten Tumorerkrankungen bei Frauen. Dank moderner Früherkennung und verbesserter Therapien haben sich die Behandlungsmöglichkeiten in den vergangenen Jahrzehnten erheblich weiterentwickelt. Dennoch stehen viele Patientinnen nach der Erstbehandlung oder bei einem Rückfall vor der Frage, welche ergänzenden diagnostischen oder immunologischen Möglichkeiten für ihre individuelle Situation infrage kommen könnten.

Während Operation, Chemotherapie, Strahlentherapie, antihormonelle Behandlung und zielgerichtete Therapien heute feste Bestandteile der leitliniengerechten Behandlung sind, entwickelt sich parallel dazu die personalisierte Immunmedizin kontinuierlich weiter. Ziel ist es, die biologischen Besonderheiten einer Tumorerkrankung sowie die individuelle Immunantwort des Patienten besser zu verstehen.

Das Immunsystem als wichtiger Bestandteil der Krebsforschung

Die Forschung der vergangenen Jahre hat gezeigt, dass das Immunsystem eine entscheidende Rolle bei der Erkennung und Bekämpfung von Tumorzellen spielt. Besonders dendritische Zellen stehen dabei im Mittelpunkt zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen.

Diese hochspezialisierten Immunzellen gelten als „Dirigenten des Immunsystems“, da sie Antigene aufnehmen, verarbeiten und den T-Lymphozyten präsentieren. Erst dadurch kann eine gezielte adaptive Immunantwort ausgelöst werden.

Für die Entdeckung dendritischer Zellen erhielt der Immunologe Prof. Ralph M. Steinman im Jahr 2011 gemeinsam mit weiteren Forschern den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Seitdem wurden weltweit zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht, die ihre Bedeutung für moderne immunologische Therapiekonzepte untersuchen.

Moderne Diagnostik ergänzt die individuelle Beurteilung

Neben der klassischen Tumordiagnostik gewinnen ergänzende Untersuchungen zunehmend an Bedeutung.

Dazu gehören unter anderem:

* Immunstatus-Analysen zur Beurteilung verschiedener Immunzellpopulationen,
* Bestimmungen von Entzündungsmarkern,
* die Analyse zirkulierender Tumorzellen (CTC) zur Beurteilung der Tumordynamik,
* sowie personalisierte immunologische Therapiekonzepte wie die dendritische Zelltherapie.

Diese Verfahren ersetzen keine etablierten Standardtherapien, können jedoch – abhängig von der individuellen Situation – zusätzliche Informationen für die medizinische Beurteilung liefern.

Kostenfreie Therapieprüfung für Betroffene

Um Patientinnen und Patienten eine erste Orientierung zu ermöglichen, bietet das internationale Netzwerk IMMUMEDIC Limited eine kostenfreie Therapieprüfung an.

Dabei werden die vorhandenen medizinischen Unterlagen individuell ausgewertet. Ziel ist es, mögliche ergänzende diagnostische Verfahren sowie personalisierte immunologische Therapieansätze strukturiert zu beurteilen und Patienten auf Gespräche mit ihren behandelnden Ärzten vorzubereiten.

Die Therapieprüfung umfasst unter anderem:

* individuelle Bewertung der vorliegenden Befunde,
* Informationen zu modernen immunologischen Diagnoseverfahren,
* Einschätzung möglicher ergänzender Therapieoptionen,
* Hinweise zur aktuellen wissenschaftlichen Studienlage,
* persönliche Beratung per Telefon oder ZOOM.

Die kostenfreie Therapieprüfung stellt ausdrücklich keine ärztliche Diagnose oder Therapieentscheidung dar. Sie dient ausschließlich der Information und Orientierung und ersetzt nicht die Behandlung durch den behandelnden Onkologen.

Wissenschaft verständlich vermitteln

„Viele Patienten hören heute den Begriff _Immuntherapie_, wissen jedoch oft nicht, welche Form der Immuntherapie sie tatsächlich erhalten oder welche unterschiedlichen Verfahren derzeit wissenschaftlich untersucht werden. Unser Ziel ist es, wissenschaftlich fundierte Informationen verständlich aufzubereiten und Betroffenen eine erste Orientierung zu ermöglichen“, erklärt Andreas Rach, CEO der IMMUMEDIC Limited.

Weitere Informationen

Patientinnen und Patienten können eine kostenfreie Therapieprüfung sowie weiterführende Informationen zur dendritischen Zelltherapie, zum Immunstatus und zur Tumorzählung unter folgendem Link anfordern:

https://www.dendritische-zelltherapie-deutschland.com/
https://www.medical-evidence.com/

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

IMMUMEDIC Limited
Herr Andreas Rach
Bessemerstrasse 51 1. OG 1. OG
12103 Berlin
Deutschland

fon ..: +34 654431317
fax ..: 016091942558
web ..: https://www.dendritische-zelltherapie-deutschland.com
email : immumedic@gmail.com

## Unternehmensporträt

**IMMUMEDIC Limited** ist ein internationales **Netzwerk für dendritische Zelltherapie und personalisierte Immunmedizin**. Das Netzwerk verbindet Patienten, Ärzte, Kliniken und spezialisierte Labore und informiert über moderne immunmedizinische Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten.

Zu den Schwerpunkten gehören die kostenfreie Therapieprüfung, Informationen zur dendritischen Zelltherapie sowie ergänzende diagnostische Verfahren wie Immunstatus-Check und Bestimmung zirkulierender Tumorzellen (CTC). Ziel ist es, den Zugang zu wissenschaftlich fundierten Informationen zu erleichtern und die Zusammenarbeit zwischen Patienten und behandelnden Ärzten im Rahmen personalisierter Therapieentscheidungen zu unterstützen.

Weitere Informationen: www.dendritische-zelltherapie-deutschland.com

Pressekontakt:

IMMUMEDIC Limited
Herr Andreas Rach
Bessemerstrasse 51 1. OG
12103 Berlin

fon ..: +34 654431317
email : immumedic@gmail.com

Uncategorized

Dendritische Zellen – die Dirigenten unseres Immunsystems

Jeden Tag schützt uns unser Immunsystem vor Viren, Bakterien und entarteten Zellen. Eine Schlüsselrolle übernehmen dabei dendritische Zellen.

BildWenn Menschen an das Immunsystem denken, fallen meist Begriffe wie Antikörper, weiße Blutkörperchen oder T-Zellen. Kaum jemand kennt jedoch die dendritischen Zellen – obwohl sie zu den wichtigsten Immunzellen des menschlichen Körpers gehören.

Internationale Wissenschaftler bezeichnen sie häufig als die „Dirigenten des Immunsystems“. Der Grund: Sie koordinieren die Zusammenarbeit verschiedener Immunzellen und entscheiden mit darüber, ob eine wirksame Immunantwort überhaupt entstehen kann. Neue wissenschaftliche Übersichtsarbeiten unterstreichen erneut ihre zentrale Rolle bei der Aktivierung tumorspezifischer T-Zellen und der Steuerung der Krebsabwehr.

Die Informationszentrale der Immunabwehr

Dendritische Zellen patrouillieren ständig durch unseren Körper. Sie nehmen Krankheitserreger, Viren oder veränderte körpereigene Zellen auf und analysieren deren Oberflächenmerkmale.

Anschließend wandern sie in die Lymphknoten und präsentieren diese Informationen den T-Lymphozyten. Erst durch diesen Schritt kann eine gezielte Immunantwort ausgelöst werden. Ohne dendritische Zellen würden viele T-Zellen den „Feind“ gar nicht erkennen. Genau deshalb gelten dendritische Zellen als Bindeglied zwischen angeborener und adaptiver Immunität.

Warum Krebs das Immunsystem beeinflusst

Tumorzellen versuchen, diese Kommunikation gezielt zu stören. Sie verändern ihre Umgebung, senden hemmende Botenstoffe aus und beeinträchtigen die Funktion dendritischer Zellen. Dadurch kann die Aktivierung der T-Zellen abgeschwächt werden, was es Tumoren erleichtert, sich der Immunüberwachung zu entziehen.

Aktuelle Forschungsarbeiten beschäftigen sich daher intensiv mit der Frage, wie sich die Funktion dendritischer Zellen erhalten oder gezielt unterstützen lässt. Die Wiederherstellung einer effektiven Kommunikation zwischen dendritischen Zellen und T-Zellen gilt als vielversprechender Ansatz der modernen Immunonkologie.

Personalisierte Medizin beginnt beim Immunsystem

Immer deutlicher wird, dass nicht allein der Tumor betrachtet werden sollte. Ebenso wichtig ist die individuelle Leistungsfähigkeit des Immunsystems.

Deshalb gewinnen Immunstatusanalysen zunehmend an Bedeutung. Sie liefern Informationen über wichtige Immunzellpopulationen wie T-Zellen, B-Zellen, Natürliche Killerzellen (NK-Zellen), Monozyten und weitere Zelltypen. Ergänzend kann die Bestimmung zirkulierender Tumorzellen (CTC) Hinweise auf die aktuelle Tumoraktivität geben.

Die Kombination aus moderner Diagnostik und wissenschaftlichen Erkenntnissen eröffnet neue Möglichkeiten, individuelle Therapieentscheidungen fundierter zu begleiten.

Forschung schafft Perspektiven

Die weltweite Forschung zeigt deutlich: Dendritische Zellen stehen heute stärker denn je im Fokus der Krebsimmunologie. Sie sind weit mehr als einfache Immunzellen – sie koordinieren die Kommunikation des Immunsystems und tragen entscheidend dazu bei, ob eine gezielte Abwehrreaktion entstehen kann.

Mit jedem neuen Forschungsergebnis wächst das Verständnis dafür, wie wichtig das Zusammenspiel zwischen Tumor und Immunsystem ist. Dieses Wissen bildet die Grundlage für die Weiterentwicklung personalisierter immunologischer Therapiekonzepte und einer immer präziseren Krebsmedizin.

Mehr Informationen:

www.dendritische-zelltherapie-deutschland.com

www.immunstatus-check.com

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

IMMUMEDIC Limited
Herr Andreas Rach
Bessemerstrasse 51 1. OG
12103 Berlin
Deutschland

fon ..: 016091942558
fax ..: 016091942558
web ..: https://www.dendritische-zelltherapie-deutschland.com/
email : immumedic@gmail.com

Unternehmensbeschreibung – Dendritische Zelltherapie Deutschland

Dendritische Zelltherapie Deutschland ist ein internationales Kompetenznetzwerk für immunologische Therapieansätze, ergänzende Diagnostik und strukturierte Orientierung im Bereich Krebs & Immunologie.
Ein besonderer Fokus liegt auf Brustkrebs (Mammakarzinom), da sich zunehmend mehr Patientinnen und Angehörige für die Rolle des Immunsystems, immunologische Diagnostik sowie ergänzende Therapieansätze interessieren.
Das Netzwerk informiert über:
o dendritische Zelltherapie
o Immunstatus-Analysen
o Tumorzählung & Tumordynamik
o immunologische Begleitdiagnostik
o aktuelle Entwicklungen im Bereich Immunonkologie
Dabei arbeitet das Netzwerk mit Ärzten, Praxen, Kliniken und immunologischen Speziallaboren in Deutschland und Europa zusammen.
Ziel ist die strukturierte Information und Orientierung von Patientinnen, Angehörigen sowie medizinischen Fachkreisen zu ergänzenden immunologischen Möglichkeiten bei Brustkrebs und anderen onkologischen Erkrankungen.
Im Rahmen der erweiterten Diagnostik können unter anderem Immunzellpopulationen sowie zirkulierende Tumorzellen (CTC) analysiert werden. Viele Betroffene möchten besser verstehen, welche Rolle das Immunsystem beim individuellen Krankheitsverlauf und Therapieansprechen spielen kann.

Neben der Aufklärung über immunologische Therapieansätze bietet die Plattform Informationen zu wissenschaftlichen Entwicklungen, diagnostischen Möglichkeiten sowie strukturierter Fallorientierung.

Weitere Informationen:
www.dendritische-zelltherapie-deutschland.com

Wichtiger Hinweis:
Die Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Therapieentscheidung.

Pressekontakt:

IMMUMEDIC Limited
Andreas Rach
Bessemerstrasse 51 1. OG
12103 Berlin

fon ..: 016091942558
email : immumedic@gmail.com

Uncategorized

Warum wir evidenzbasierte Medizin neu denken müssen – ein Meinungsbeitrag

Gerade bei personalisierten Immuntherapien wie der dendritischen Zelltherapie zeigen Durchschnittswerte nicht die ganze Wahrheit.

BildMedizinische Studien gelten als Goldstandard moderner Medizin. Sie strukturieren Leitlinien, geben Ärztinnen und Ärzten Sicherheit und schaffen Orientierung für Patientinnen und Patienten. Doch genau hier beginnt ein Problem, über das kaum offen gesprochen wird: Studien werden zunehmend falsch interpretiert – nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch innerhalb der Medizin selbst.

Studien liefern statistische Aussagen über definierte Patientengruppen. Sie beschreiben Wahrscheinlichkeiten, Mittelwerte und Korrelationen. Was sie nicht leisten, ist eine Aussage über den individuellen Krankheitsverlauf eines einzelnen Menschen. Dennoch werden Studienergebnisse im Alltag oft wie absolute Wahrheiten behandelt – mit weitreichenden Folgen für innovative und personalisierte Therapieansätze.

Ein besonders eindrückliches Beispiel ist die dendritische Zelltherapie. Seit mehr als 25 Jahren wird weltweit zu dendritischen Zellen geforscht. In internationalen wissenschaftlichen Datenbanken finden sich über 200.000 Studien, Publikationen und Dissertationen, die sich mit ihrer Rolle im Immunsystem, ihrer biologischen Funktion und ihrem therapeutischen Potenzial beschäftigen. Die zentrale Bedeutung dendritischer Zellen ist wissenschaftlich unumstritten – ihre Entdeckung durch Ralph Steinman wurde 2011 mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin ausgezeichnet.

Und doch wird die dendritische Zelltherapie von vielen Medizinerinnen und Medizinern bis heute als randständig, experimentell oder „nicht ausreichend belegt“ wahrgenommen. Dieses Paradox wirft eine unbequeme Frage auf: Wie kann eine Therapie, die auf einer Nobelpreisgekrönten Entdeckung basiert, über Jahrzehnte erforscht wurde und zahlreichen Menschen geholfen hat, weiterhin kaum Bedeutung im klinischen Alltag finden?

Die Antwort liegt weniger in fehlender Wissenschaft als in der Struktur unseres Studiensystems. Klassische klinische Studien sind darauf ausgelegt, standardisierte Interventionen an möglichst homogenen Patientengruppen zu testen. Die dendritische Zelltherapie hingegen ist hochgradig individualisiert: Sie berücksichtigt tumor- und patientenspezifische Antigene, den Immunstatus, Vorerkrankungen und therapeutische Kombinationen. Genau diese Individualität macht sie medizinisch interessant – und statistisch schwer erfassbar.

Was in Studien häufig „nicht signifikant“ erscheint, bedeutet nicht zwangsläufig fehlende Wirkung. Es bedeutet oft lediglich, dass sich außergewöhnliche Therapieantworten einzelner Patientinnen und Patienten im statistischen Mittel verlieren. Gerade in der Immunonkologie sind es jedoch diese individuellen Responder, die neuen Wege eröffnen und Fortschritt ermöglichen.

Ein weiterer Denkfehler besteht darin, Leitlinien mit Evidenz gleichzusetzen. Leitlinien spiegeln vergangene Studienlagen wider und folgen einer systemischen Logik aus Sicherheit, Reproduzierbarkeit und Haftungsminimierung. Innovationen, die nicht in dieses Raster passen, benötigen oft Jahrzehnte, um anerkannt zu werden – unabhängig davon, wie solide ihre biologische Grundlage ist.

Wenn wir Medizin ausschließlich über Mittelwerte definieren, riskieren wir, genau jene Therapien zu übersehen, die für bestimmte Menschen den entscheidenden Unterschied machen. Evidenzbasierte Medizin darf nicht mit evidenzreduzierter Medizin verwechselt werden. Sie braucht Offenheit für Komplexität, Individualität und neue Studiendesigns, die personalisierte Ansätze besser abbilden können.

Die dendritische Zelltherapie steht exemplarisch für eine größere Debatte: Wollen wir Medizin weiterhin primär nach statistischer Bequemlichkeit bewerten – oder sind wir bereit, Studien als das zu nutzen, was sie sind: Werkzeuge zur Erkenntnis, nicht als endgültige Urteile?

Die Zukunft der Medizin wird nicht im Durchschnitt entschieden. Sie liegt im besseren Verständnis biologischer Vielfalt – und im Mut, etablierte Denkmodelle zu hinterfragen.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

IMMUMEDIC Limited
Herr Andreas Rach
Bessemerstrasse 51 / 1.OG
12103 Berlin
Deutschland

fon ..: 016091942558
fax ..: 016091942558
web ..: https://www.immumedic.info/
email : immumedic@gmail.com

Kompetenzzentrum für moderne Immuntherapie & integrative Onkologie

Die IMMUMEDIC Limited ist ein europaweit tätiges Kompetenzzentrum für immunologische Therapiekonzepte, Therapiebegleitung und wissenschaftlich fundierte Patientenaufklärung.

Unser Schwerpunkt liegt auf dendritischer Zelltherapie, ergänzenden Immuntherapien und innovativen Strategien der biologischen Krebsmedizin.

In Zusammenarbeit mit spezialisierten Laboratorien, Kliniken, Ärzt:innen und internationalen Forschungsinstituten unterstützen wir Patientinnen und Patienten dabei, Orientierung im komplexen Feld moderner Immuntherapien zu finden und individuelle Therapieentscheidungen fundiert zu treffen.
Vision & Werte

Wir vertreten die Überzeugung, dass moderne Krebsbehandlung mehr leisten muss als Zerstörung von Tumorgewebe.
Sie muss:
stärken statt schwächen, präzise statt unspezifisch, und biologisch integriert statt isoliert wirken.

Im Mittelpunkt steht dabei immer das Immunsystem als Schlüssel der Krebsmedizin.

Pressekontakt:

IMMUMEDIC Limited
Herr Andreas Rach
Leinster Road 130
D06AW84 Dublin

fon ..: +34 654431317
email : info@immumedic-llc.com

Uncategorized

Innovative Datenlösung für die Radioonkologie: SOHARD Software stärkt Team für Launch von Cureator Foundation

SOHARD Software ernennt Shreeya Barai zur Produktmanagerin und bereitet den Launch von Cureator Foundation vor

BildDie SOHARD Software GmbH mit Hauptsitz in Fürth hat Shreeya Barai als Produktmanagerin ernannt. Sie wird das Unternehmen insbesondere beim bevorstehenden Launch von Cureator Foundation, einer innovativen Datenmanagement-Software für die Radiotherapie, unterstützen.

Shreeya, die einen akademischen Hintergrund in Biomedical Engineering, Medicine und Healthcare mitbringt und zuvor am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg tätig war, verfügt über umfassende Erfahrung in der onkologischen Forschung. In ihrer neuen Rolle begleitet sie die klinisch-inhaltliche Weiterentwicklung von Cureator und gestaltet so maßgeblich den bevorstehenden Marktstart von Cureator Foundation mit. Darüber hinaus koordiniert sie die regulatorischen Anforderungen.

Der Launch von Cureator Foundation als vollwertige Softwareplattform markiert einen wichtigen Meilenstein in der Unternehmensentwicklung: Die Software bündelt die Erfahrungen aus Pilotanwendungen in Kliniken und erweitert diese Erkenntnisse gezielt um neue Funktionen – darunter eine innovative Share-Funktion, die es ermöglicht, relevante Daten und Erkenntnisse standortübergreifend über den Webbrowser zu teilen.

Cureator Foundation ist eine flexible, skalierbare Softwarelösung, die mithilfe semantischer Netzwerktechnologien Radiotherapiedaten mit weiteren klinischen Daten vereint und so strukturiert, zugänglich und nahtlos für Patientenversorgung, Forschung und Auswertung nutzbar macht.

„Mit Cureator Foundation bringen wir ein Softwareprodukt auf den Markt, welches Radiotherapie-Daten mit Informationen aus anderen klinischen Systemen nicht nur integriert, sondern direkt in die klinischen Workflows zurückführt und dort unmittelbar nutzbar macht. Die Verpflichtung von Shreeya Barai unterstreicht unsere Wachstumsstrategie: Wir investieren gezielt in klinisches Know-how, um Cureator konsequent entlang der realen Anforderungen von Ärztinnen, Medizinphysikern und Kliniken weiterzuentwickeln“, erklärt Peter Feltens, Geschäftsführer der SOHARD Software GmbH.

Der offizielle Launch von Cureator Foundation ist für das kommende Quartal geplant. Mit der neuen Produktmanagerin und den erweiterten Funktionen von Cureator Foundation will SOHARD seine Position als ein Innovationsführer im Bereich radiotherapeutischer Datenintegration ausbauen.

Weitere Informationen unter: https://cureator.cloud/

Die SOHARD Software GmbH mit Sitz in Fürth entwickelt seit 2008 spezialisierte Softwarelösungen für die Medizintechnik. Mit Cureator hat das Unternehmen eine Plattform entwickelt, die Bilddaten, Therapieinformationen und Patientendaten nahtlos zusammenführt und direkt in der radiotherapeutischen Patientenversorgung nutzbar macht. Ziel ist es, medizinisches Wissen effizient zugänglich zu machen, Arbeitsabläufe zu vereinfachen und die onkologische Versorgungsqualität nachhaltig zu verbessern.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

SOHARD Software GmbH
Herr Gero Loferer
Oberföhringer Str. 186
81925 München
Deutschland

fon ..: –
web ..: https://cureator.cloud/
email : gero.loferer@cureator.de

.

Pressekontakt:

SOHARD Software GmbH
Herr Gero Loferer
Oberföhringer Str. 186
81925 München

fon ..: –
web ..: https://cureator.cloud/
email : gero.loferer@cureator.de