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edna-Projektgruppe §14a veröffentlicht Standardschnittstelle NLS/ERP

Stabiler Datenaustausch als Grundlage für das Steuern in der Niederspannung

BildPünktlich zur E-world 2026 hatte die Projektgruppe §14a im edna Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation die Version 1 einer neuen Standardschnittstelle für den verlässlichen Datenaustausch zwischen den ERP-Lösungen und den neuen Niederspannungsleitsystemen (NLS) veröffentlicht. Nun ist die Schnittstellenbeschreibung öffentlich verfügbar und kann über die edna-Website abgerufen werden. Download über https://edna-bundesverband.de/marktthemen/nls-erp-standardschnittstelle/

„Ziel ist es, dass wir diesen Standard marktweit zur Verfügung stellen und einsetzen. Deswegen laden wir alle interessierten Unternehmen ein, dieses Vorhaben aktiv zu begleiten. Um auf das komplette Know-how und die Erfahrungen der edna-Projektgruppe zugreifen zu können, wird allerdings eine edna-Mitgliedschaft vorausgesetzt“, erklärt der Leiter der Projektgruppe Frank Technow von der IVU Informationssysteme GmbH.

An der Entwicklung der neuen Standardschnittstelle waren eine ganze Reihe der relevanten Systemanbieter beteiligt: sowohl ERP-Hersteller und Dienstleister wie IVU Informationssysteme, Kraftwerk Software, Schleupen, SIV oder Wilken als auch Anbieter von NLS-Lösungen wie envelio, Kisters, Venios, Vivavis oder Zertificon.

Die Schnittstelle wurde auf Basis einer REST-API (Representational State Transfer) entwickelt und ist damit hochskalierbar auch auf große Datenmengen ausgelegt. „Die größte Herausforderung bei der Entwicklung war es, die unterschiedlichen Sichten auf Seiten der ERP- und NLS-Anbieter auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Das ist durch einen intensiven Austausch, wie er bei edna auch sonst unter Wettbewerbern gepflegt wird, gelungen. Da die beteiligten Unternehmen bereits einen wesentlichen Teil des Marktes bedienen, sind wir zuversichtlich, dass sich das Ergebnis unserer Arbeit als Standard durchsetzen wir“, erklärt Frank Technow.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

edna Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V.
Herr Richard Plum
Michael-Ende-Str. 20
52499 Baesweiler
Deutschland

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web ..: https://edna-bundesverband.de
email : richard.plum@edna-bundesverband.de

Der edna Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V. ist die Vereinigung von Softwareherstellern, Unternehmensberatern, IT-Dienstleistern und Unternehmen aus der Energiewirtschaft. Ziel von edna ist es, die Unternehmen bei der digitalen Transformation der Energiemärkte zu unterstützen. Dabei stehen die Bereiche Strukturierung, Standardisierung und Information im Vordergrund. Gleichzeitig unterstützt edna auch weiterhin die Automatisierung der Kommunikation sowie die Interoperabilität der Geschäftsprozesse zwischen den Marktpartnern in der Energiewirtschaft. Vor diesem Hintergrund agiert der edna Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V. auch als Interessenvertreter seiner Mitglieder gegenüber anderen Verbänden sowie den politischen Institutionen. Hier steht zudem die aktive Mitarbeit in den entsprechenden Gremien im Fokus.

Pressekontakt:

Press’n’Relations GmbH
Herr Uwe Pagel
Magirus-Deutz-Str. 14
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fon ..: 0731 146 156 89
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Stadtwerke Dinslaken testen Einsatzmöglichkeiten des SGIM-Systems von EMH

Um das Lastmanagement dauerhaft im Griff behalten zu können, nutzen die Stadtwerke Dinslaken
die Möglichkeit zum Online-Monitoring aller Energieflüsse mit dem SGIM von EMH.

BildObschon die Struktur der niederrheinischen Stadt Dinslaken nach wie vor über-wiegend ländlich geprägt ist, macht sich der Umbau der Stromerzeugung in den örtlichen Niederspannungsnetzen auch hier immer stärker bemerkbar. Um das Lastmanagement dauerhaft im Griff behalten zu können, nutzen die Stadtwerke Dinslaken nun die Möglichkeit zum Online-Monitoring aller Energieflüsse mit dem SGIM von EMH.

Mit 291 Ortsnetzstationen und 415 Transformatoren im Niederspannungsnetz sowie einem fast abgeschlossenen Umbau aller Freileitungen auf Bündelleiter verfügen die Stadtwerke Dinslaken über eine solide Basis, damit die Stromversorgung von rund 75.000 Einwohnerinnen und Einwohnern reibungslos vonstattengehen kann. Nach einem jüngst erfolgten Stresstest attestierten Experten der Bergischen Universität Wuppertal dem Versorger ein hohes Maß an Netzstabilität; wenn überhaupt, resultieren gelegentliche Stromausfälle in Dinslaken aus technischen Defekten und sind nicht etwa das Ergebnis überlasteter Strukturen.

Nichtsdestotrotz bereiten sich die Stadtwerke Dinslaken darauf vor, dass sich die Lage angesichts des zunehmenden Einsatzes von Wärmepumpen und wachsender E-Mobilität schon sehr bald ändern könnte. „Insbesondere bei den Einspeisungen aus kleinen Anlagen erleben wir immer häufiger plötzliche Lastspitzen, die uns im Netzmanagement momentan noch keine weiteren Probleme bereiten“, berichtet Bernd van Wesel als verantwortlicher Netzmeister Strom. „Damit wir auch langfristig auf der sicheren Seite bleiben, müssen wir aktuelle Lastflüsse aber unbedingt besser sichtbar machen.“

Lastspitzen bislang nur nachträglich sichtbar

Zwar wurden die klassischen Schleppzeiger zur Erfassung von Lastdaten in den Dinslakener Ortsnetz- und Trafostationen inzwischen weitgehend gegen elektronische Geräte ausgetauscht. Ob und wann welche Spitzenwerte erreicht wurden, lässt sich aber nach wie vor erst im Nachhinein feststellen. Die gewonnenen Daten werden für jede Station nur einmal im Jahr manuell ausgelesen und anschließend nach und nach im IT-System der Stadtwerke ausgewertet. Um den personellen Aufwand und die damit verbundenen Kosten für die Anfahrt jeder einzelnen Station zu reduzieren, wurden in Dinslaken bereits vor zehn Jahren unterschiedliche Möglichkeiten zur Vereinfachung der Netzstruktur durchgespielt. Auf den vorgeschlagenen Rückbau von Ortsnetz- und Trafostationen hat der Netzbetreiber aber letztlich verzichtet – was sich angesichts der kleinteilig voranschreitenden Entwicklung auf der letzten Meile inzwischen als vorausschauende Entscheidung erweist.

Was nun die bessere Sichtbarmachung der Lastdaten angeht, testen die Stadtwerke Dinslaken seit einigen Monaten im Rahmen eines Pilotprojektes das Smart Grid Interface Module (SGIM) von EMH. Einfach und unterbrechungsfrei im 185-mm-Sammelschienensystem von Ortsnetzstationen oder Kabelverteilschränken installiert und sofort betriebsbereit, erfasst das SGIM alle relevanten Netzinformationen von bis zu 14 Abgängen, die digital aufbereitet und in Echtzeit bereitgestellt werden. „Endlich können wir Lastflüsse auch in Echtzeit nachverfolgen“, freut sich Netzmeister Bernd van Wesel über die Funktionalität des Systems.

Festlegung geeigneter Einsatzorte

Mit den ersten Ergebnissen des SGIM-Pilotprojektes ist van Wesel durchaus zufrieden: „Über das Webinterface kann ich jederzeit die aktuellen Lastdaten der Station abfragen, und sollte es einmal zu einer Grenzwertverletzung kommen, wird automatisch eine Alarmmeldung ausgelöst.“ Nun gehe es darum, die für das System am besten geeigneten Einsatzorte festzulegen. „Bis jetzt gibt es in Dinslaken nur wenige Gebiete, in denen unvorhersehbare Spitzenwerte zu Problemen im Lastmanagement führen könnten“, sagt van Wesel und nennt als Beispiel die variable Einspeisung aus großen Photovoltaikanlagen auf den Dächern von Gewerbebetrieben, insbesondere wenn der erzeugte Strom an Wochenenden nicht von den Unternehmen selbst verbraucht wird und „ins Netz drückt“. Mit der sprunghaft ansteigenden Nutzung von Wärmepumpen und immer mehr E-Ladestationen kämen für die SGIM-Nutzung perspektivisch aber auch Wohngebiete infrage, in denen das Wechselspiel von Einspeisungen und Entnahmen zuweilen kaum vorhersehbar sei. „Das SGIM-Konzept bietet uns den großen Vorteil, ohne größeren Aufwand unterschiedliche Einsatzorte auszuprobieren und herauszufinden, wo ein permanentes Monitoring der Energieflüsse den größten Nutzen für das Netzmanagement bringt“, fasst Bernd van Wesel zusammen. Die Ergebnisse des Pilotprojektes sollen noch im Laufe des Jahres vorliegen und in die weitere Netzplanung der Stadtwerke Dinslaken einfließen.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

EMH Energie-Messtechnik GmbH
Frau Hilke Schamlott
Vor dem Hassel 2
21438 Brackel
Deutschland

fon ..: +49 4185 5857 0
fax ..: +49 4185 5857 68
web ..: http://www.emh.eu
email : hsc@emh.de

Die 1984 gegründete EMH Energie-Messtechnik GmbH ist spezialisiert auf Prüftechnik für die Energiemesstechnik. Das mittelständische Unternehmen mit Sitz in Brackel entwickelt und produziert Präzisionsmess- und -prüfgeräte für den Bereich Strom, Spannung und Leistung sowie Online-Analysegeräte für das Isolieröl von Leistungs-transformatoren. Neben Standardprodukten liefert EMH kundenspezifische Individual-lösungen in Form von Sonderanfertigungen. Die Produkte werden im Rahmen der Prü-fung von Elektrizitätszählern bei eichrechtlich zugelassenen Prüfstellen und bei Vertei-lernetzbetreibern bzw. Messstellenbetreibern sowie bei Herstellern von Elektrizitätszäh-lern verwendet. Zum Leistungsspektrum von EMH gehört auch die Kalibrierung von Messgeräten für elektrische Gleich- und Wechselgrößen mit einer Genauigkeit von bis zu 94 ppm.

Pressekontakt:

ICD Hamburg GmbH
Frau Michaela Schöber
Gustav-Leo-Straße 15
20249 Hamburg

fon ..: 040/46777010
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