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Technik

Gezieltes Monitoring hält Trafos maximal fit

EMH präsentiert HYDROCAL-Produktreihe auf der TLM 2026

BildLeistungstransformatoren zuverlässig betreiben und die Wartung der Anlagen optimal organisieren: Passend zu den Themenschwerpunkten der TLM 2026, präsentiert die EMH Energie-Messtechnik GmbH im Rahmen der begleitenden Fachausstellung die gesamte Bandbreite der HYDROCAL-Produktreihe.

Basierend auf dem bewährten Verfahren der Gas-in-Öl-Analyse (DGA), ermöglicht die HYDROCAL-Technologie sowohl das Online-Monitoring unter Einsatz fest installierter Geräte als auch punktuelle Kontrollen mit Hilfe mobiler Prüftechnik. Alle von EMH angebotenen HYDROCAL-Systeme sind standardmäßig auf die Erfassung der Ölfeuchte sowie der wichtigsten Schlüsselgase Wasserstoff und Kohlenmonoxid ausgelegt. Je nach Anforderung stehen unterschiedliche Gerätevarianten zur Verfügung, die darüber hinaus weitere Parameter wie die Konzentration von Kohlendioxid, Methan, Azetylen, Äthylen oder Ethan erfassen. Für den Offshore-Einsatz sind HYDROCAL-Systeme in besonders robusten Gehäusen untergebracht, um die empfindliche Sensorik vor extremen Umweltbedingungen zu schützen.

Ältere Trafos leicht nachrüstbar

HYDROCAL-Systeme von EMH zeichnen sich durch einfache Montage an einem vorhandenen Ventil des Transformators sowie leichte Bedienbarkeit aus. Je nach Gerätetyp bieten optionale analoge Eingänge die Möglichkeit, zusätzliche Sensoren in die Überwachungsfunktion zu integrieren. Die Flexibilität der HYDROCAL-Technologie hinsichtlich der Anpassung an spezifische Anforderungen erleichtert insbesondere die Nachrüstung älterer Leistungstransformatoren, die via Online-DGA gegenüber plötzlichen Ausfällen maximal abgesichert sind.

Im Mittelpunkt der EMH-Präsentation anlässlich der Transformer Life Management Konferenz TLM 2026 (Congressforum Frankenthal, 21. – 22. September) stehen Produkte der neuesten Generation HYDROCAL genX. Neben der umfassenden Online-Überwachung von Leistungstransformatoren eignen sich die Systeme auch für den Einsatz in Verbindung mit anderen ölgefüllten Geräten wie beispielsweise Mess- oder Schutztransformatoren, CTs/PTs oder Leistungsschaltern.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

EMH Energie-Messtechnik GmbH
Frau Hilke Schamlott
Vor dem Hassel 2
21438 Brackel
Deutschland

fon ..: +49 4185 5857 0
fax ..: +49 4185 5857 68
web ..: http://www.emh.eu
email : hsc@emh.de

Über EMH Energie-Messtechnik GmbH

Die 1984 gegründete EMH Energie-Messtechnik GmbH ist spezialisiert auf Prüftechnik für die Energiemesstechnik. Das mittelständische Unternehmen mit Sitz in Brackel entwickelt und produziert Präzisionsmess- und -Prüfgeräte für den Bereich Strom, Spannung und Leistung sowie Online-Analysegeräte für das Isolieröl von Leistungstransformatoren. Neben Standardprodukten liefert EMH kundenspezifische Individuallösungen in Form von Sonderanfertigungen. Die Produkte werden im Rahmen der Prüfung von Elektrizitätszählern bei eichrechtlich zugelassenen Prüfstellen und bei Verteilernetzbetreibern bzw. Messstellenbetreibern sowie bei Herstellern von Elektrizitätszählern verwendet. Zum Leistungsspektrum von EMH gehört auch die Kalibrierung von Standards für elektrische Messgrößen. Die Kalibrier- und Messmöglichkeiten der EMH sind in der offiziellen Datenbank der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) deklariert: für Niederfrequenzmessgrößen bis 92 ppm und für Gleichstrommessgrößen bis 230 ppm.

Pressekontakt:

ICD Hamburg GmbH
Frau Michaela Schöber
Gustav-Leo-Straße 15
20249 Hamburg

fon ..: 040/46777010
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HYDROCAL-Monitoring für „Moray West Offshore“

Analysegeräte von EMH steigern Zuverlässigkeit der Energieversorgung

Bild(Brackel, August 2024) Damit umweltfreundlich erzeugter Strom aus dem neuen Windpark „Moray West Offshore“ zuverlässig übertragen werden kann, hat die EMH Energie-Messtechnik GmbH jetzt modernste Analysetechnik zur Überwachung der eingesetzten Leistungstransformatoren geliefert. Insgesamt sechs EMH-Systeme vom Typ HYDROCAL 1003 Offshore sichern künftig die maximale Verfügbarkeit der Stromversorgung für das schottische Festland.

Gut 22 Kilometer von der schottischen Nordseeküste entfernt, bietet Moray West Offshore mit 60 installierten Turbinen eine Gesamtkapazität von 882 MW, die voraussichtlich vom Frühjahr 2025 an in vollem Umfang zur Verfügung stehen wird. Mit einer Leistung von je 14,7 MW sowie einer Distanz von maximal 260 Metern zwischen Flügelspitzen und Wasseroberfläche kommen die größten jemals in Großbritannien errichteten Windkraftanlagen zum Einsatz. Die wichtigste Infrastruktur des Projektes bilden zwei Offshore-Umspannplattformen sowie eine Landstation nahe der schottischen Kleinstadt Keith. Auf den Plattformen wird die kumulierte Windenergie in 220 kV-Gleichstrom umgewandelt, per Kabel an die Landstation übertragen und dort in 400 kV-Wechselstrom zurücktransformiert.

Flexibel einsetzbare HYDROCAL-Analytik
Um mögliche Schäden am Isolationssystem der eingesetzten Transformatoren frühzeitig erkennen zu können, wurde die EMH Energie-Messtechnik GmbH von Siemens Energy UK mit der Lieferung von Online-Monitoring-Systemen HYDROCAL 1003 Offshore beauftragt. Siemens Energy ist als Hersteller sowohl der 60 Windkraftanlagen vom Typ Siemens Gamesa 14.7 MW als auch der Umspannstationen der wichtigste Technologiepartner des Gesamtprojektes.

Zu den maßgeblichen Kriterien bei der Auswahl des Öl-Analysesystems zählte neben Präzision und Zuverlässigkeit vor allem die Flexibilität, mit derselben Gerätetechnologie unterschiedliche Ölsorten überwachen zu können: Während die insgesamt vier Leistungstransformatoren der Landstation Keith auf traditionelle Weise mit einer Isolierflüssigkeit auf Mineralölbasis betrieben werden, enthalten die beiden Offshore-Transformatoren das biologisch abbaubare und im Schadensfall umweltverträgliche Esteröl MIDEL 7131. Die von EMH angebotene HYDROCAL-Technologie ist konzeptionell darauf ausgelegt, für unterschiedlichste Öle eingesetzt werden zu können.

Ausgelegt auf raue Umweltbedingungen
Nach der kürzlich erfolgten Installation der HYDROCAL-Systeme wird die chemische Zusammensetzung der im Projekt Moray West Offshore verwendeten Transformatorenöle nun kontinuierlich und automatisch überwacht. Der Focus liegt auf der Analyse der Ölfeuchte (H2O) sowie der im Öl enthaltenen Gasanteile von Wasserstoff (H2) und Kohlenmonoxid (CO). Unter Berücksichtigung definierter Schwell- und Grenzwerte können aufkommende Schäden am Isoliersystem dadurch frühzeitig erkannt und unerwartete Ausfälle der Transformatorfunktion wirkungsvoll verhindert werden. Zum Schutz der Geräte vor den widrigen Wetterbedingungen auf der Nordsee sind die auf den Umspannplattformen installierten HYDROCAL 1003 Offshore-Systeme in robusten und salzwasserbeständigen Ausführungen gefertigt.

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EMH feiert dieses Jahr 40. Geburtstag!

Die 1984 gegründete EMH Energie-Messtechnik GmbH ist spezialisiert auf Prüftechnik für die Energiemesstechnik. Das mittelständische Unternehmen mit Sitz in Brackel entwickelt und produziert Präzisionsmess- und -Prüfgeräte für den Bereich Strom, Spannung und Leistung sowie Online-Analysegeräte für das Isolieröl von Leistungstransformatoren. Neben Standardprodukten liefert EMH kundenspezifische Individuallösungen in Form von Sonderanfertigungen. Die Produkte werden im Rahmen der Prüfung von Elektrizitätszählern bei eichrechtlich zugelassenen Prüfstellen und bei Verteilernetzbetreibern bzw. Messstellenbetreibern sowie bei Herstellern von Elektrizitätszählern verwendet. Zum Leistungsspektrum von EMH gehört auch die Kalibrierung von Standards für elektrische Messgrößen. Die Kalibrier- und Messmöglichkeiten der EMH sind in der offiziellen Datenbank der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) deklariert: für Niederfrequenzmessgrößen bis 92 ppm und für Gleichstrommessgrößen bis 230 ppm.

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Stadtwerke Dinslaken testen Einsatzmöglichkeiten des SGIM-Systems von EMH

Um das Lastmanagement dauerhaft im Griff behalten zu können, nutzen die Stadtwerke Dinslaken
die Möglichkeit zum Online-Monitoring aller Energieflüsse mit dem SGIM von EMH.

BildObschon die Struktur der niederrheinischen Stadt Dinslaken nach wie vor über-wiegend ländlich geprägt ist, macht sich der Umbau der Stromerzeugung in den örtlichen Niederspannungsnetzen auch hier immer stärker bemerkbar. Um das Lastmanagement dauerhaft im Griff behalten zu können, nutzen die Stadtwerke Dinslaken nun die Möglichkeit zum Online-Monitoring aller Energieflüsse mit dem SGIM von EMH.

Mit 291 Ortsnetzstationen und 415 Transformatoren im Niederspannungsnetz sowie einem fast abgeschlossenen Umbau aller Freileitungen auf Bündelleiter verfügen die Stadtwerke Dinslaken über eine solide Basis, damit die Stromversorgung von rund 75.000 Einwohnerinnen und Einwohnern reibungslos vonstattengehen kann. Nach einem jüngst erfolgten Stresstest attestierten Experten der Bergischen Universität Wuppertal dem Versorger ein hohes Maß an Netzstabilität; wenn überhaupt, resultieren gelegentliche Stromausfälle in Dinslaken aus technischen Defekten und sind nicht etwa das Ergebnis überlasteter Strukturen.

Nichtsdestotrotz bereiten sich die Stadtwerke Dinslaken darauf vor, dass sich die Lage angesichts des zunehmenden Einsatzes von Wärmepumpen und wachsender E-Mobilität schon sehr bald ändern könnte. „Insbesondere bei den Einspeisungen aus kleinen Anlagen erleben wir immer häufiger plötzliche Lastspitzen, die uns im Netzmanagement momentan noch keine weiteren Probleme bereiten“, berichtet Bernd van Wesel als verantwortlicher Netzmeister Strom. „Damit wir auch langfristig auf der sicheren Seite bleiben, müssen wir aktuelle Lastflüsse aber unbedingt besser sichtbar machen.“

Lastspitzen bislang nur nachträglich sichtbar

Zwar wurden die klassischen Schleppzeiger zur Erfassung von Lastdaten in den Dinslakener Ortsnetz- und Trafostationen inzwischen weitgehend gegen elektronische Geräte ausgetauscht. Ob und wann welche Spitzenwerte erreicht wurden, lässt sich aber nach wie vor erst im Nachhinein feststellen. Die gewonnenen Daten werden für jede Station nur einmal im Jahr manuell ausgelesen und anschließend nach und nach im IT-System der Stadtwerke ausgewertet. Um den personellen Aufwand und die damit verbundenen Kosten für die Anfahrt jeder einzelnen Station zu reduzieren, wurden in Dinslaken bereits vor zehn Jahren unterschiedliche Möglichkeiten zur Vereinfachung der Netzstruktur durchgespielt. Auf den vorgeschlagenen Rückbau von Ortsnetz- und Trafostationen hat der Netzbetreiber aber letztlich verzichtet – was sich angesichts der kleinteilig voranschreitenden Entwicklung auf der letzten Meile inzwischen als vorausschauende Entscheidung erweist.

Was nun die bessere Sichtbarmachung der Lastdaten angeht, testen die Stadtwerke Dinslaken seit einigen Monaten im Rahmen eines Pilotprojektes das Smart Grid Interface Module (SGIM) von EMH. Einfach und unterbrechungsfrei im 185-mm-Sammelschienensystem von Ortsnetzstationen oder Kabelverteilschränken installiert und sofort betriebsbereit, erfasst das SGIM alle relevanten Netzinformationen von bis zu 14 Abgängen, die digital aufbereitet und in Echtzeit bereitgestellt werden. „Endlich können wir Lastflüsse auch in Echtzeit nachverfolgen“, freut sich Netzmeister Bernd van Wesel über die Funktionalität des Systems.

Festlegung geeigneter Einsatzorte

Mit den ersten Ergebnissen des SGIM-Pilotprojektes ist van Wesel durchaus zufrieden: „Über das Webinterface kann ich jederzeit die aktuellen Lastdaten der Station abfragen, und sollte es einmal zu einer Grenzwertverletzung kommen, wird automatisch eine Alarmmeldung ausgelöst.“ Nun gehe es darum, die für das System am besten geeigneten Einsatzorte festzulegen. „Bis jetzt gibt es in Dinslaken nur wenige Gebiete, in denen unvorhersehbare Spitzenwerte zu Problemen im Lastmanagement führen könnten“, sagt van Wesel und nennt als Beispiel die variable Einspeisung aus großen Photovoltaikanlagen auf den Dächern von Gewerbebetrieben, insbesondere wenn der erzeugte Strom an Wochenenden nicht von den Unternehmen selbst verbraucht wird und „ins Netz drückt“. Mit der sprunghaft ansteigenden Nutzung von Wärmepumpen und immer mehr E-Ladestationen kämen für die SGIM-Nutzung perspektivisch aber auch Wohngebiete infrage, in denen das Wechselspiel von Einspeisungen und Entnahmen zuweilen kaum vorhersehbar sei. „Das SGIM-Konzept bietet uns den großen Vorteil, ohne größeren Aufwand unterschiedliche Einsatzorte auszuprobieren und herauszufinden, wo ein permanentes Monitoring der Energieflüsse den größten Nutzen für das Netzmanagement bringt“, fasst Bernd van Wesel zusammen. Die Ergebnisse des Pilotprojektes sollen noch im Laufe des Jahres vorliegen und in die weitere Netzplanung der Stadtwerke Dinslaken einfließen.

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