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edna-Projektgruppe §14a veröffentlicht Standardschnittstelle NLS/ERP

Stabiler Datenaustausch als Grundlage für das Steuern in der Niederspannung

BildPünktlich zur E-world 2026 hatte die Projektgruppe §14a im edna Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation die Version 1 einer neuen Standardschnittstelle für den verlässlichen Datenaustausch zwischen den ERP-Lösungen und den neuen Niederspannungsleitsystemen (NLS) veröffentlicht. Nun ist die Schnittstellenbeschreibung öffentlich verfügbar und kann über die edna-Website abgerufen werden. Download über https://edna-bundesverband.de/marktthemen/nls-erp-standardschnittstelle/

„Ziel ist es, dass wir diesen Standard marktweit zur Verfügung stellen und einsetzen. Deswegen laden wir alle interessierten Unternehmen ein, dieses Vorhaben aktiv zu begleiten. Um auf das komplette Know-how und die Erfahrungen der edna-Projektgruppe zugreifen zu können, wird allerdings eine edna-Mitgliedschaft vorausgesetzt“, erklärt der Leiter der Projektgruppe Frank Technow von der IVU Informationssysteme GmbH.

An der Entwicklung der neuen Standardschnittstelle waren eine ganze Reihe der relevanten Systemanbieter beteiligt: sowohl ERP-Hersteller und Dienstleister wie IVU Informationssysteme, Kraftwerk Software, Schleupen, SIV oder Wilken als auch Anbieter von NLS-Lösungen wie envelio, Kisters, Venios, Vivavis oder Zertificon.

Die Schnittstelle wurde auf Basis einer REST-API (Representational State Transfer) entwickelt und ist damit hochskalierbar auch auf große Datenmengen ausgelegt. „Die größte Herausforderung bei der Entwicklung war es, die unterschiedlichen Sichten auf Seiten der ERP- und NLS-Anbieter auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Das ist durch einen intensiven Austausch, wie er bei edna auch sonst unter Wettbewerbern gepflegt wird, gelungen. Da die beteiligten Unternehmen bereits einen wesentlichen Teil des Marktes bedienen, sind wir zuversichtlich, dass sich das Ergebnis unserer Arbeit als Standard durchsetzen wir“, erklärt Frank Technow.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

edna Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V.
Herr Richard Plum
Michael-Ende-Str. 20
52499 Baesweiler
Deutschland

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web ..: https://edna-bundesverband.de
email : richard.plum@edna-bundesverband.de

Der edna Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V. ist die Vereinigung von Softwareherstellern, Unternehmensberatern, IT-Dienstleistern und Unternehmen aus der Energiewirtschaft. Ziel von edna ist es, die Unternehmen bei der digitalen Transformation der Energiemärkte zu unterstützen. Dabei stehen die Bereiche Strukturierung, Standardisierung und Information im Vordergrund. Gleichzeitig unterstützt edna auch weiterhin die Automatisierung der Kommunikation sowie die Interoperabilität der Geschäftsprozesse zwischen den Marktpartnern in der Energiewirtschaft. Vor diesem Hintergrund agiert der edna Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V. auch als Interessenvertreter seiner Mitglieder gegenüber anderen Verbänden sowie den politischen Institutionen. Hier steht zudem die aktive Mitarbeit in den entsprechenden Gremien im Fokus.

Pressekontakt:

Press’n’Relations GmbH
Herr Uwe Pagel
Magirus-Deutz-Str. 14
89077 Ulm

fon ..: 0731 146 156 89
email : upa@press-n-relations.de

Medien

Digitalisierung macht keinen Urlaub! – Kostenfreien Check nutzen

Kein Urlaub für die Digitalisierung – und für KMUs und Kleinunternehmer ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die Weichen für die Zukunft zu stellen. AriBis bietet einen kostenlosen Digitalisierungs-Check

Bild[Düsseldorf, Juli 2026]

Während viele Unternehmerinnen und Unternehmer die Sommermonate nutzen, um mit ihren Familien zu verreisen und neue Energie zu tanken, gilt für die technologische Entwicklung eine andere Realität: Die Digitalisierung macht keine Sommerferien. Für mittelständische Betriebe ist die ruhige Urlaubsphase der ideale Zeitpunkt, um die eigene IT-Infrastruktur, interne Prozesse und die digitale Sichtbarkeit auf den Prüfstand zu stellen. Wer im Wettbewerb bestehen will, muss die Transformation aktiv vorantreiben, anstatt im Herbst von der Konkurrenz abgehängt zu werden.

Wettbewerbsvorteil durch antizyklisches Handeln
Der Sommer bietet eine einmalige Gelegenheit. In vielen Büros und Werkstätten läuft das operative Geschäft etwas langsamer. Genau diese Phase sollten Firmen nutzen, um strategische Weichenstellungen für die Zukunft vorzunehmen. Unternehmen, die jetzt in moderne Technologien investieren, sichern sich einen entscheidenden Vorsprung. Wer seine Hausaufgaben in Sachen Automatisierung macht, geht gestärkt und resilient aus der Sommerpause hervor.

Die Weiterentwicklung des eigenen Unternehmens zahlt unmittelbar auf drei zentrale Erfolgsfaktoren ein:

* Wettbewerbsfähigkeit: Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, Cloud-Lösungen und digitalen Workflows bleiben Sie auch in dynamischen Märkten agil und können schneller auf Kundenbedürfnisse reagieren.
* Effizienz: Die Digitalisierung und Verschlankung administrativer Prozesse minimiert Fehlerquellen, senkt langfristig die Betriebskosten und entlastet das Team spürbar von Routineaufgaben.
* Sichtbarkeit: Wer im digitalen Raum – von der eigenen Website bis hin zu den Social-Media-Kanälen – optimal aufgestellt ist, wird von potenziellen Kunden und neuen Fachkräften leichter gefunden.

Jetzt die Weichen für den Herbst stellen
„Die Sommerferien sind die perfekte Zeit für den Neustart im Hintergrund“, erklärt Michael Grell, Geschäftsführer bei AriBis GmbH. „Während der reguläre Betrieb weiterläuft, können wir beispielsweise neue CRM- und ERP-Systeme implementieren oder die Online-Präsenz optimieren, ohne dass das Tagesgeschäft darunter leidet.“

AriBis GmbH unterstützt den Mittelstand genau bei diesem Vorhaben. Ob es um die Automatisierung von Verwaltungsabläufen, die Entwicklung einer zeitgemäßen Webpräsenz oder die IT-Sicherheit geht:
Mit maßgeschneiderten Lösungen wird die Basis für mehr Wachstum und Rentabilität geschaffen.

Um Betrieben den Einstieg so einfach wie möglich zu machen, bietet die AriBis GmbH ab sofort einen kostenlosen, unverbindlichen Gesprächstermin für einen Digitalisierungs-Check an. In diesem gemeinsamen Austausch wird der aktuelle digitale Reifegrad des Unternehmens analysiert und erste, sofort umsetzbare Optimierungspotenziale aufgezeigt.

Interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer können ihren Wunschtermin direkt online hier reservieren oder auf der Website unter www.aribis.de/sommer-digitalisierung Kontakt mit uns aufnehmen.

Über die AriBis GmbH:
Die AriBis GmbH unterstützt mittelständische Unternehmen dabei, sicher und erfolgreich im digitalen Zeitalter anzukommen. Getreu dem Firmennamen und der zentralen Botschaft – „arriving in Business mit moderner IT“ – begleitet das IT-Beratungshaus seine Kunden bei der strategischen digitalen Transformation zur Erreichung ihrer Unternehmensziele. Die Kernkompetenz von AriBis liegt in der Einführung und Optimierung moderner Business-Software, insbesondere in den Bereichen CRM (Customer-Relationship-Management) für exzellente Kundenbeziehungen und ERP (Enterprise-Resource-Planning) für effiziente, transparente Geschäftsprozesse. Das Ziel ist dabei immer klar definiert: die nachhaltige Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Rentabilität der Kunden. Weitere Informationen unter www.aribis.de .

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

AriBis GmbH
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Spangerstr. 38
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email : kontakt@aribis.de

Firmenportrait – AriBis GmbH

Wir unterstützen kleine und mittelständische Unternehmen dabei, ihre Geschäftsprozesse zu digitalisieren, zu automatisieren und effizienter zu gestalten. Unser Fokus liegt auf praxisnahen Lösungen, die den Arbeitsalltag spürbar erleichtern – von der Analyse bestehender Abläufe bis zur Einführung moderner digitaler Prozesse.

Dabei setzen wir auf persönliche Beratung, verständliche Konzepte und Technologien, die sich an den tatsächlichen Anforderungen unserer Kunden orientieren. Unser Ziel ist es, Unternehmen mehr Zeit für ihr Kerngeschäft zu verschaffen und ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken.

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Herr Michael Grell
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Medien

SAP Systemlandschaft im Überbsicht: Die wichtigsten Module und ihre Funktionen

SAP-Module vernetzen zentrale Unternehmensbereiche wie Finanzen, Logistik und Personal in einem integrierten System. So entstehen effiziente, durchgängige Geschäftsprozesse ohne Medienbrüche.

SAP ist eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich Unternehmenssoftware und bietet eine Vielzahl integrierter Module, die Geschäftsprozesse in Organisationen digital abbilden und steuern. Die SAP-Module sind so aufgebaut, dass sie verschiedene Unternehmensbereiche miteinander verbinden und einen durchgängigen Datenfluss ermöglichen Module Übersicht .

Finanzwesen und Controlling (SAP FICO)

Das Modul SAP FICO (Financial Accounting & Controlling) gehört zu den zentralen Bestandteilen der SAP-Landschaft.

FI (Financial Accounting): Verwaltung der externen Rechnungslegung, Buchhaltung, Bilanzierung und Berichterstattung
CO (Controlling): Interne Kostenrechnung, Budgetierung, Kostenstellen- und Profitcenter-Analyse

Dieses Modul ermöglicht Unternehmen eine transparente finanzielle Steuerung und gesetzeskonforme Berichterstattung.

Materialwirtschaft (SAP MM)

SAP MM (Materials Management) steuert alle Prozesse rund um Beschaffung und Lagerhaltung.

Bestellprozesse und Lieferantenmanagement
Wareneingang und -ausgang
Lagerbestandsführung
Materialplanung und Disposition

Es sorgt dafür, dass Materialien effizient verfügbar sind und Kosten optimiert werden.

Vertrieb und Distribution (SAP SD)

SAP SD (Sales and Distribution) unterstützt sämtliche Vertriebsprozesse.

Angebotserstellung und Auftragsabwicklung
Preisgestaltung und Konditionen
Versand und Lieferung
Fakturierung und Rechnungsstellung

Dieses Modul ist besonders wichtig für Unternehmen mit komplexen Verkaufsstrukturen.

Personalwirtschaft (SAP HCM / SAP SuccessFactors)

Die Personalverwaltung wird durch SAP HCM oder die cloudbasierte Lösung SAP SuccessFactors abgedeckt.

Personalstammdaten
Gehaltsabrechnung
Zeitwirtschaft und Abwesenheiten
Recruiting und Talentmanagement

Der Fokus liegt auf effizientem Personalmanagement und Mitarbeiterentwicklung.

Produktion und Planung (SAP PP)

SAP PP (Production Planning) unterstützt die Fertigungsprozesse.

Produktionsplanung und -steuerung
Stücklistenverwaltung
Kapazitätsplanung
Materialbedarfsplanung

Dieses Modul ist entscheidend für Industrie- und Produktionsunternehmen.

Lager- und Logistikprozesse (SAP LE / EWM)

SAP LE (Logistics Execution) und SAP EWM (Extended Warehouse Management) optimieren die Lager- und Transportprozesse.

Lagerplatzverwaltung
Kommissionierung und Verpackung
Transportsteuerung
Echtzeit-Lagerüberwachung

Vor allem EWM bietet hochkomplexe Funktionen für große Logistikzentren.

Customer Relationship Management (SAP CRM)

SAP CRM unterstützt Unternehmen bei der Pflege von Kundenbeziehungen.

Kundenhistorie und Interaktionen
Marketingkampagnen
Service- und Supportprozesse
Vertriebssteuerung

Ziel ist eine stärkere Kundenbindung und bessere Vertriebschancen.

Erweiterte Module und moderne SAP-Lösungen

Neben den klassischen Modulen entwickelt SAP zunehmend cloudbasierte und datengetriebene Lösungen:

SAP S/4HANA als moderne ERP-Plattform
SAP Analytics Cloud für Datenanalyse und Reporting
SAP Ariba für Einkaufsnetzwerke
SAP BTP (Business Technology Platform) für Integrationen und Apps

Diese Lösungen erweitern die klassische SAP-Welt in Richtung Cloud und künstliche Intelligenz.

Zusammenspiel der Module

Der besondere Vorteil der SAP-Architektur liegt in der Integration:

Daten werden nur einmal erfasst und systemweit genutzt
Prozesse laufen durchgängig über mehrere Abteilungen hinweg
Entscheidungen basieren auf Echtzeitinformationen
Fehlerquellen werden reduziert

Durch diese Vernetzung entsteht ein ganzheitliches Unternehmenssystem.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Anna Jacobs
Frau Anna Jacobs
Darmstadter Landstrasse 123
20149 Hamburg
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Anna Jacobs
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Wirtschaft

E-Rechnung 2026/2027: Fehler bei Format, Daten und Prozessen kosten Unternehmen Zeit und Geld

Viele Probleme kosten Unternehmen wertvolle Zeit, weil sie schon bei Stammdaten und der Gestaltung von ERP-Abläufen, Validierung und Archivierung entstehen.

BildDer Digitalisierungs-Experte Jochen Treuz warnt vor typischen Stolpersteinen im Alltag und zeigt, warum das Jahr 2026 für die Stabilisierung der Prozesse entscheidend ist.

Die E-Rechnung ist für viele Unternehmen kein neues Thema mehr. Seit dem 1. Januar 2025 müssen Betriebe in Deutschland E-Rechnungen empfangen können. Doch die nächsten Fristen rücken näher: Ab dem 1. Januar 2027 müssen Unternehmen mit einem Vorjahresumsatz von mehr als 800.000 Euro im inländischen B2B-Bereich E-Rechnungen ausstellen. Ab dem 1. Januar 2028 gilt diese Pflicht grundsätzlich für alle betroffenen Unternehmen. Grundlage sind die Regelungen zur E-Rechnung im Umsatzsteuergesetz sowie die Verwaltungsauffassung des Bundesfinanzministeriums.

Damit verschiebt sich der Schwerpunkt in der Praxis. Es geht nicht mehr nur um die Frage, ob eine E-Rechnung empfangen werden kann. Entscheidend wird vor allem, dass Empfang, Prüfung, Verarbeitung, Archivierung und später auch der Versand im Alltag zuverlässig funktionieren.

Viele Unternehmen haben bereits erste technische Lösungen eingerichtet. In der praktischen Umsetzung zeigen sich aber typische Fehler, die viel Zeit kosten. Sie betreffen nicht nur das Rechnungsformat, sondern auch Stammdaten, ERP-Systeme, interne Zuständigkeiten und die Abstimmung mit Kunden und Lieferanten.

Fehler 1: Die E-Rechnung wird nur als „ein“ Format verstanden

Ein häufiger Fehler besteht darin, die E-Rechnung nur als „ein“ technische Format zu verstehen. Eine E-Rechnung muss der europäischen Norm EN 16931 entsprechen. Die beiden zulässigen Formate ZUGFeRD und XRechnung beruhen auf dieser Norm. Zu beachten ist, dass beide Formate in unterschiedlichen Profilen bzw. Syntaxen eingesetzt werden, oft ist dies den Verwendern so nicht bewusst.

Damit ist absehbar, dass die Formatfrage früher oder später mit Kunden und Lieferanten geklärt und abgestimmt werden muss.

Auch wenn das Format geklärt ist, kann es während der Rechnungsprüfung zu Problemen kommen: Wenn beispielsweise Pflichtangaben fehlen, Steuerschlüssel nicht passen oder Mengeneinheiten falsch mitgeteilt werden, fällt dies oft erst bei den automatisierten Prüfungen beim Empfänger auf. Die Folge sind Rückfragen, Ablehnungen und Zahlungsverzögerungen.

„Die E-Rechnung ist nicht erledigt, wenn eine XML-Datei erzeugt werden kann. Entscheidend ist, ob die Rechnung beim Empfänger auch angenommen, verarbeitet und archiviert werden kann“, sagt Jochen Treuz.

Fehler 2: Stammdaten und ERP-Prozesse werden unterschätzt

Viele Probleme bei der Erzeugung des Rechnungsdatensatzes entstehen schon vorher im ERP-System. Kundendaten, Umsatzsteuer-Identifikationsnummern, Adressen, Zahlungsbedingungen, Artikelstammdaten, Steuerschlüssel und Kontierungen müssen in der notwendigen Qualität für die Verwendung in der E-Rechnung vorliegen.

Sind Stammdaten unvollständig oder uneinheitlich gepflegt, entstehen Fehler oft erst beim Erzeugen der Rechnung. Dann wird deutlich, dass die eigentliche Ursache nicht im Format liegt, sondern in den vorgelagerten Prozessen.

Auch die internen Zuständigkeiten müssen geklärt werden. Wer legt Kunden und Lieferanten an? Wer entscheidet über das richtige Rechnungsformat? Wer prüft Fehlermeldungen? Wer stimmt Anforderungen mit größeren Kunden oder öffentlichen Auftraggebern ab?

Die E-Rechnung betrifft deshalb nicht nur das Rechnungswesen. Sie berührt auch IT, Vertrieb, Einkauf, Stammdatenpflege und letztendlich die Geschäftsleitung.

Fehler 3: Validierung und Archivierung werden zu spät geklärt

Sich blind darauf zu verlassen, dass die Software eine E-Rechnung schon korrekt erzeugen wird, ist riskant. E-Rechnungen sollten vor dem breiten Einsatz geprüft und getestet werden. Das Bundesfinanzministerium weist in seinen FAQ und Schreiben auf die Anforderungen an E-Rechnungen und deren praktische Bedeutung bei der späteren Prüfung durch die Betriebsprüfer hin.

Dabei wird die Validierung unterschätzt. Das BMF empfiehlt in seinen FAQs (März 2026) eine technische Validierung der E-Rechnung. In der Praxis ist diese Prüfung ohnehin wichtig, weil viele Empfänger eingehende E-Rechnungen automatisiert prüfen werden und fehlerhafte Dateien entsprechend zurückweisen werden.

Auch die Archivierung ist ein zentraler Punkt. Die strukturierte XML-Datei ist das steuerlich relevante Original. Ein zusätzlich enthaltenes PDF (beim Format ZUGFeRD) erleichtert zwar die Lesbarkeit für den Menschen, ist aber nicht die steuerlich relevante E-Rechnung.

Unternehmen müssen daher sicherstellen, dass E-Rechnungen ordnungsgemäß, unverändert und nachvollziehbar im Sinne der GoBD aufbewahrt werden.

2026 ist das Jahr der Stabilisierung

Die steuerrechtlichen Übergangsregelungen verschaffen Unternehmen noch etwas Zeit. Diese Zeit sollte genutzt werden. Bis Ende 2026 können in vielen Fällen noch sonstige Rechnungen (wie Papier und PDF) verwendet werden. Ab 2027 greifen jedoch weitere Anforderungen für Unternehmen mit einem Vorjahresumsatz von mehr als 800.000 Euro. Ab 2028 gilt die Pflicht zur Ausstellung von E-Rechnungen im inländischen B2B-Bereich mit wenigen Ausnahmen grundsätzlich.

„2026 sollte als das wichtige Jahr für die organisatorische Stabilisierung genutzt werden“, betont Jochen Treuz. „Sinnvoll ist ein schrittweises Vorgehen: erst einzelne Kunden und Lieferanten testen, typische Sonderfälle prüfen und danach den breiteren Rollout vorbereiten.“

Dabei geht es nicht nur um technische Konformität. Entscheidend ist, ob der Prozess im Tagesgeschäft funktioniert. Dazu gehören klare Zuständigkeiten, geprüfte Stammdaten, belastbare ERP-Abläufe, nachvollziehbare Archivierung und ein sicherer Umgang mit Fehlermeldungen.

Praxis-Unterstützung: Seminare zur E-Rechnung im Juni 2026

Um Unternehmen bei dieser praktischen Umsetzung zu unterstützen, bietet Jochen Treuz im Juni 2026 mehrere Online-Seminare zur E-Rechnung an. Dazu gehören kompakte Update-Seminare zur E-Rechnung 2026/2027 sowie ein Ganztagesseminar zur praktischen Umsetzung mit ZUGFeRD, XRechnung, ERP-Prozessen und Archivierung.

Die Seminare richten sich an Unternehmen, die die E-Rechnung nicht nur formal erfüllen möchten. Im Mittelpunkt stehen praktische Fragen: Welche Fristen sind zu beachten? Welche Fehler treten häufig auf? Wie werden E-Rechnungen geprüft und archiviert? Und wie bereiten sich Unternehmen sinnvoll auf 2027 und 2028 vor?

Weitere Informationen und Termine finden Interessierte im Seminarkalender von Jochen Treuz.

Seminarkalender: https://www.treuz.de/seminare-e-rechnung/

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Jochen Treuz | Trainer und Berater
Herr Jochen Treuz
Nördliche Hauptstraße 44
69469 Weinheim
Deutschland

fon ..: 06201877470
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email : info@treuz.de

Über Jochen Treuz
Jochen Treuz ist Diplom-Kaufmann, Trainer, Berater und Coach mit langjähriger Erfahrung im Rechnungswesen. Seine Fachgebiete sind die elektronische Rechnungsabwicklung (E-Invoicing), Liquiditätsmanagement sowie die Digitalisierung von Finanzprozessen. Er unterstützt Unternehmen bei der Einführung der E-Rechnung, GoBD-konformer Archivierung und digitaler Prozessoptimierung.

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Jochen Treuz | Trainer und Berater
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Wirtschaft

Professionelles Liquiditätsmanagement im digitalen Wandel

Wie E-Rechnung, BI-Tools und KI die Liquiditätssteuerung verändern

BildLiquidität entscheidet über die Handlungsfähigkeit eines Unternehmens. Wer jederzeit fundierte Aussagen über die eigene Zahlungsfähigkeit treffen kann, erkennt Risiken früher, kann Liquidität besser planen und reagiert schneller auf Veränderungen im Markt.

In vielen Unternehmen basiert die Liquiditätsplanung jedoch noch immer auf Kontoauszügen, Excel-Tabellen und manuellen Einschätzungen, „Bauchgefühl statt BI-Tools“. Das kann in ruhigen Zeiten auch brauchbar funktionieren. Bei steigenden Unsicherheiten, schwankenden Zahlungseingängen, veränderten Kostenstrukturen oder internationalen Risiken reicht dieser Ansatz jedoch oft nicht mehr aus.

Modernes Liquiditätsmanagement bedeutet deshalb mehr als die reine Überwachung von Bankbeständen. Es geht um eine vorausschauende Steuerung auf Basis aktueller und verlässlicher Daten und technisch gestützter Szenarien.

Digitalisierung schafft die Grundlage

Ein wichtiger Baustein dafür ist die Digitalisierung im Rechnungswesen. Mit der E-Rechnung verändert sich nicht nur das Rechnungsformat. Aus einem Dokument wird ein strukturierter Datensatz.

Diese Entwicklung ist für das Liquiditätsmanagement von zentraler Bedeutung. Rechnungsdaten können schneller verarbeitet, Forderungen und Verbindlichkeiten aktueller ausgewertet und Zahlungsströme genauer geplant werden.

Risiko: E-Rechnung

Gleichzeitig entstehen neue Risiken. Fehlerhafte E-Rechnungen können vom Empfänger technisch abgewiesen werden oder zu Rückfragen führen. Beides kann den Zahlungseingang verzögern. Damit wirkt sich die Fähigkeit elektronische Rechnungsdaten richtig zu erzeugen und zu verarbeiten nicht nur auf die Buchhaltung aus, sondern unmittelbar auf die Liquidität aus.

Saubere Stammdaten, korrekte Rechnungsformate und stabile digitale Prozesse gewinnen an Bedeutung. Wer E-Rechnungen versendet, muss sicherstellen, dass sie nicht nur formal erzeugt, sondern vom Empfänger auch technisch und fachlich korrekt verarbeitet werden können. Nur dann werden sie zukünftig ohne Verzögerungen durch Rückfragen bezahlt werden.

Die E-Rechnung ist damit nicht nur ein Pflichtthema. Sie kann auch der Einstieg in eine deutlich bessere Finanzsteuerung sein.

Von Excel zu BI-Tools

Viele Unternehmen arbeiten bei der Liquiditätsplanung weiterhin mit Excel. Das ist nachvollziehbar, weil Excel flexibel und schnell einsetzbar ist. Gleichzeitig entstehen dabei typische Risiken: unterschiedliche Dateiversionen, manuelle Eingaben, fehlende Datenanbindung und eine begrenzte Nachvollziehbarkeit.

BI-Tools können hier einen wichtigen Schritt nach vorne ermöglichen. Sie greifen direkt auf Daten aus ERP-, Finanzbuchhaltungs- oder Warenwirtschaftssystemen zu und machen Entwicklungen sichtbar, die in klassischen Auswertungen oft erst spät erkannt werden.

So lassen sich beispielsweise offene Forderungen, fällige Verbindlichkeiten, Zahlungsziele, Zahlungsverhalten und Szenarien zur Liquiditätsentwicklung deutlich schneller auswerten. Auch externe Einflussgrößen wie Zinsänderungen, Wechselkurse oder Kostensteigerungen können in Planungen einbezogen werden.

Der Vorteil liegt nicht nur in der Geschwindigkeit. Entscheidend ist vor allem, dass Entscheidungen auf einer aktuelleren und belastbareren Grundlage getroffen werden können.

KI als nächster Entwicklungsschritt

Der nächste Schritt ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Rechnungswesen und Controlling. KI kann große Datenmengen analysieren, Muster erkennen und Hinweise auf künftige Entwicklungen geben.

Im Liquiditätsmanagement kann das zum Beispiel bedeuten:

Zahlungseingänge werden anhand früherer Zahlungshistorien besser prognostiziert. Auffälligkeiten im Zahlungsverhalten werden früher erkannt. Risiken im Forderungsbestand werden schneller sichtbar. Abweichungen zwischen Planung und tatsächlicher Entwicklung können automatisch kommentiert und eingeordnet werden.

Damit verschiebt sich der Fokus: Unternehmen reagieren nicht erst, wenn ein Engpass sichtbar wird. Sie erkennen mögliche Entwicklungen früher und können gezielt gegensteuern.

KI ersetzt dabei nicht die kaufmännische Beurteilung. Sie kann aber helfen, Daten schneller auszuwerten und Entscheidungsträger frühzeitig auf kritische Entwicklungen hinzuweisen.

Liquidität ist Ergebnis guter Entscheidungen

Professionelles Liquiditätsmanagement beginnt nicht erst bei der Bank. Es beginnt schon bei der strategischen Ausrichtung des Unternehmens. (Beispiel: Langfristige Bauvorhaben gegenüber Abo-Modellen). Im täglichen Ablauf kommen Prozesse im Einkauf, im Vertrieb, in der Rechnungsstellung, im Forderungsmanagement und in der Finanzbuchhaltung hinzu.

Wer spät fakturiert, fehlerhafte E-Rechnungen versendet, unklare Zahlungsbedingungen verwendet oder offene Posten nicht konsequent verfolgt, belastet die Liquidität. Wer dagegen aktuelle Daten nutzt, Zahlungsströme regelmäßig analysiert und Szenarien plant, gewinnt Handlungsspielraum.

Gerade deshalb wird die Verbindung von Rechnungswesen, Controlling, IT und Geschäftsführung immer wichtiger. Liquiditätsmanagement ist keine isolierte Aufgabe der Buchhaltung. Es ist wesentlicher Teil der Unternehmenssteuerung.

IHK-Online-Seminar am 11. Mai 2026

Diese Zusammenhänge stehen im Mittelpunkt des ganztägigen Online-Seminars „Professionelles Liquiditätsmanagement“ am 11. Mai 2026, 08.30 – 16.30h

Das Seminar wird in Zusammenarbeit mit den Bildungseinrichtungen der IHKs Bonn, Darmstadt, Heilbronn, Siegen, Rhein-Neckar und Arnsberg angeboten.

Behandelt werden unter anderem:

* Aufbau einer kurz- und langfristigen Liquiditätsplanung
* Nutzung von ERP-Daten und BI-Tools
* Einsatz von E-Rechnung und digitalen Rechnungsprozessen als Datenbasis
* Risiken durch fehlerhafte E-Rechnungen und verzögerte Zahlungseingänge
* Möglichkeiten von KI und Predictive Analytics
* Forderungsmanagement, Working Capital und Maßnahmen zur Liquiditätsverbesserung
* zentrale Kennzahlen wie Cashflow-Rate und Cash Conversion Cycle

Das Seminar richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Rechnungswesen, Finanzen, Controlling und Unternehmenssteuerung sowie an Verantwortliche, die Liquidität nicht nur überwachen, sondern aktiv steuern möchten.

Referent ist Jochen Treuz, Diplom-Kaufmann, Trainer, Berater und Co-Autor des Fachbuchs „Professionelles Liquiditätsmanagement“. Er verbindet langjährige Erfahrung im Rechnungswesen mit aktuellen Themen der Digitalisierung, E-Rechnung, BI-Nutzung und KI im Rechnungswesen.

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten sind über die Weiterbildungsangebote der beteiligten Industrie- und Handelskammern sowie unter www.treuz.de/seminar-professionelles-liquiditaetsmanagement-ihk-2/
verfügbar.

Das Buch „Professionelles Liquiditätsmanagement: Praxisleitfaden für Unternehmer und Berater“ ist im NWB Verlag erschienen und im Fachhandel erhältlich.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Jochen Treuz | Trainer und Berater
Herr Jochen Treuz
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69469 Weinheim
Deutschland

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Über Jochen Treuz
Jochen Treuz ist Diplom-Kaufmann, Trainer, Berater und Coach mit langjähriger Erfahrung im Rechnungswesen. Seine Fachgebiete sind die elektronische Rechnungsabwicklung (E-Invoicing), Liquiditätsmanagement sowie die Digitalisierung von Finanzprozessen. Er unterstützt Unternehmen bei der Einführung der E-Rechnung, GoBD-konformer Archivierung und digitaler Prozessoptimierung.

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Jochen Treuz | Trainer und Berater
Herr Jochen Treuz
Nördliche Hauptstraße 44
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