Tag Archives: PflegendeAngehörige

Uncategorized

Pflegende Angehörige dürfen nicht die Verlierer der Pflegereform werden

Wer Pflege zuhause politisch will, muss diejenigen stärken, die sie Tag für Tag leisten.

BildBerlin, 15. Mai 2026 – Anlässlich des Internationalen Tags der Familie warnt die Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten Deutschland (BdSAD) e.V. eindringlich vor einer weiteren Überlastung pflegender Angehöriger und deren Familien. Vor dem Hintergrund der derzeit diskutierten Pflegereform sorgen Berichte über mögliche Kürzungen bei den Rentenpunkten für pflegende Angehörige für große Verunsicherung.

Nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung sind dort aktuell rund 1,7 Millionen Pflegende – davon rund 85 Prozent Frauen – versichert. Die von der Pflegekasse gezahlten Beiträge sind auf die sogenannte Mindestversicherungszeit anrechenbar.

„Wer Angehörige pflegt, leistet täglich einen unverzichtbaren gesellschaftlichen Beitrag. Diese Menschen dürfen nicht durch Leistungskürzungen bestraft werden“, erklärt Carolin Favretto, Vorsitzende des Vorstands der BdSAD.

Auch die bundesweite Interessensvertretung wir pflegen e.V hebt in einer jüngsten Stellungnahme hervor, dass pflegende Angehörige keine bloßen „Kostenverursacher“ seien, sondern als unverzichtbarer Rettungsanker ein bereits heute stark belastetes Pflegesystem stützten. Ohne ihr Engagement würde die pflegerische Versorgung in Deutschland in vielen Bereichen nicht mehr aufrechterhalten werden können. Vermisst wird in den jüngsten Reformplänen ebenfalls ein Fokus auf Gesundheitsprävention und Schutz vor Überlastung pflegender An- und Zugehöriger.

Statt Leistungsabbau ist ein Ausbau von nachhaltigen und niedrigschwellig zugänglichen Entlastungsstrukturen im Alltag vonnöten

„Qualifizierte Senioren-Assistenz und Alltagsbegleitung kann hier einen entscheidenden Beitrag leisten“, so Carolin Favretto, „denn sie unterstützt ältere Menschen stundenweise im Alltag, begleitet sozial, entlastet Angehörige organisatorisch und hilft dabei, ein selbstbestimmtes Leben zuhause möglichst lange zu erhalten. Diese niedrigschwellige Unterstützung verhindert Überforderung, wirkt präventiv und spart vor allem Kosten.“

Positiv bewertet die BdSAD aktuelle Entwicklungen in Hessen. Dort soll die Pflegeunter-stützungsverordnung dahingehend weiterentwickelt werden, mehr Angebote zur Unterstützung im Alltag zu ermöglichen. Ziel ist ausdrücklich die bessere Entlastung pflegender Angehöriger und die langfristige Stärkung häuslicher Versorgung.

Die BdSAD fordert:

* eine deutliche Stärkung niedrigschwelliger Unterstützungsangebote,
* eine bessere finanzielle Anerkennung häuslicher Pflege,
* den flächendeckenden Ausbau und die Anerkennung qualifizierter Senioren-Assistenz und Alltagsbegleitung als eigenständige Säule in der ambulanten Pflege sowie
* eine Pflegereform, die Entlastung schafft statt zusätzlicher Unsicherheit.

„Familien brauchen keine neuen Belastungen, sondern verlässliche Unterstützung“, betont Carolin Favretto. „Wer Pflege zuhause politisch will, muss diejenigen stärken, die sie Tag für Tag leisten.“

In dieser Presseinformation wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten Deutschland
Anja Mikulla
Pappelallee 78/79
10437 Berlin
Deutschland

fon ..: 01728217884
web ..: http://bdsad.de
email : presse@bdsad.de

Die Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten Deutschland (BdSAD) e.V. mit Sitz in Berlin ist die Interessenvertretung qualifizierter Dienstleister, die begleitende Alltagsunterstützung für Senioren und Menschen mit Hilfebedarf anbieten. Der Verein setzt sich für die Anerkennung des Berufsbildes in der Gesellschaft ein und ist ein Beratungs- und Kompetenznetzwerk mit hohen Qualitätsansprüchen. Auf der Homepage bietet die BdSAD eine Suchfunktion mit der Liste aller Mitglieder als übersichtlichen und schnellen Service an.

Pressekontakt:

mikullaPR
Frau Anja Mikulla
Fasanenstraße 58
10719 Berlin

fon ..: +49 172 8217884
email : presse@bdsad.de

Uncategorized

Zukunftspakt Pflege: Richtige Ansätze – aber noch kein großer Wurf

Die Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten in Deutschland e.V. (BdSAD) bewertet die kürzlich veröffentlichten Ergebnisse der Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Zukunftspakt Pflege“ verhalten optimistisch.

BildBerlin, 19. Dezember 2025 – Die Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten in Deutschland e.V. (BdSAD) bewertet die kürzlich veröffentlichten Ergebnisse der Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Zukunftspakt Pflege“ verhalten optimistisch. Die vorgelegte Roadmap enthält wichtige Ansätze für eine stabilere, präventionsorientierte und bürgernahe Pflege.

„Es ist zu begrüßen, dass die häusliche Pflege stärker in den Mittelpunkt rückt“, erklärt Carolin Favretto, Vorsitzende des Vorstands der BdSAD. „Mehr Unterstützung vor Ort, besser verzahnte Beratung und ein klarer Präventionsfokus können Pflegebedürftigkeit verzögern und Überforderungssituationen vermeiden – ein wichtiges Signal, auch für pflegende Angehörige.“

Positiv bewertet die BdSAD zudem Überlegungen zu flexibleren Leistungsbudgets, zum Bürokratieabbau und zur stärkeren Rolle der Kommunen, insbesondere in unterversorgten Regionen.

Bislang zu wenig berücksichtigt wird jedoch eine essenzielle Säule der häuslichen Pflege: die Alltagsunterstützung. Qualifizierte Alltags- und Seniorenassistenzen fördern Selbstständigkeit, entlasten Angehörige und wirken präventiv. „Hier besteht weiterhin erheblicher Nachholbedarf – sowohl bei Anerkennung als auch bei einer verlässlichen Finanzierung“, so Favretto.

Insgesamt bleibt das Papier aus Sicht der BdSAD hinter den Erwartungen an eine umfassende Pflegereform zurück. „Der große Wurf fehlt. Notwendig sind integrierte Ansätze, die Pflege, Gesundheit und soziale Unterstützung stärker zusammendenken.“

Konkret empfiehlt die BdSAD den Blick über den Tellerrand: Konzepte wie „Social Prescribing“ wie es im Vereinigten Königreich bereits umgesetzt wird, sind zeitgemäß. Die gezielte Vermittlung sozialer und kommunaler Angebote „auf Rezept“ kann Einsamkeit und Überforderung frühzeitig entgegenwirken. Als positives regionales Beispiel nennt die BdSAD die Stadt Hannover, wo kommunale Seniorenarbeit, Beratung und Gesundheitsförderung erfolgreich vernetzt sind. Solche Modelle sollten bundesweit gefördert und in die Regelversorgung überführt werden.

Abschließend appelliert die BdSAD an Bund und Länder, die Praxis frühzeitig einzubeziehen und die Reform konsequent weiterzuentwickeln. „Die Ergebnisse sind eine gute Grundlage – entscheidend ist nun eine Umsetzung, die Pflegebedürftige, Angehörige und Fachkräfte spürbar entlastet“, so Favretto.

In dieser Presseinformation wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten Deutschland
Anja Mikulla
Pappelallee 78/79
10437 Berlin
Deutschland

fon ..: 01728217884
web ..: http://bdsad.de
email : presse@bdsad.de

Die Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten Deutschland (BdSAD) e.V. mit Sitz in Berlin ist die Interessenvertretung qualifizierter Dienstleister, die begleitende Alltagsunterstützung für Senioren und Menschen mit Hilfebedarf anbieten. Der Verein setzt sich für die Anerkennung des Berufsbildes in der Gesellschaft ein und ist ein Beratungs- und Kompetenznetzwerk mit hohen Qualitätsansprüchen. Auf der Homepage bietet die BdSAD eine Suchfunktion mit der Liste aller Mitglieder als übersichtlichen und schnellen Service an.

Pressekontakt:

Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten Deutschland (BdSAD) e.V.
Frau Anja Mikulla
Pappelallee 78/79
10437 Berlin

fon ..: +49 172 8217884
email : presse@bdsad.de

Uncategorized

Soziale Teilhabe im digitalen Zeitalter sichern

Ältere Menschen nicht abhängen, sondern aktiv einbeziehen

BildBerlin, 27. Juni 2025 – Anlässlich des bundesweiten Digitaltags am 27. Juni 2025 warnt die Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten Deutschland e.V. (BdSAD) erneut vor der drohenden digitalen Ausgrenzung älterer Menschen. Zwar hat sich seit der Corona-Pandemie viel getan in Sachen digitaler Infrastruktur, doch längst profitieren nicht alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen davon. Besonders ältere Menschen bleiben bei der fortschreitenden Digitalisierung von Dienstleistungen oft außen vor – mit gravierenden Folgen für ihre soziale Teilhabe und Selbstbestimmung.

„Online-Banking, digitale Terminvergabe oder KI-gestützte Behördenportale – für viele Senioren sind diese Anwendungen nach wie vor eine große Hürde“, erklärt Carolin Favretto, Vorsitzende der BdSAD. Zwar gebe es zunehmend unterstützende Angebote, doch der Zugang dazu müsse breiter, einfacher und inklusiver gestaltet werden.

Innovative Lösungen wie enna care und das Viktor Kissen zeigen, wie es gehen kann

Moderne Entwicklungen wie enna care oder das Viktor Kissen zeigen, dass digitale Anwendungen auch intuitiv und barrierearm gestaltet sein können. Mit dem leicht bedienbaren enna care System können Senioren ohne technisches Vorwissen über ein physisches Bedienfeld Fotos empfangen, Sprachnachrichten austauschen oder an Videotelefonaten teilnehmen. Das Viktor Kissen, ein KI-gestütztes Kommunikationskissen, reagiert auf Berührungen und hilft dabei, alltägliche Aufgaben wie Terminplanungen, Medikamentenerinnerungen oder den Kontakt zu Angehörigen einfacher zu gestalten – eine digitale Brücke, die auch Menschen mit kognitiven Einschränkungen nutzen können -niedrigschwellig und würdevoll.

Persönliche Unterstützung durch qualifizierte Senioren-Assistenz

Qualifizierte Senioren-Assistenten unterstützen bundesweit ältere Menschen, digitale Hürden im Alltag zu überwinden. Ob es um das Einrichten eines Smartphones, die Nutzung von Videoanrufen oder die Online-Terminbuchung beim Hausarzt geht – Senioren-Assistenten bieten geduldige, einfühlsame und persönliche Begleitung. Sie helfen nicht nur technisch, sondern stärken das Selbstvertrauen im Umgang mit digitalen Medien. „Es geht darum, Ängste abzubauen und echte Teilhabe zu ermöglichen – in einem Tempo, das zum Menschen passt“, so Favretto.

Nachbarschaftseinrichtungen und lokale Schulungsangebote stärken

Neben individueller Unterstützung braucht es auch wohnortnahe Bildungsangebote. Die BdSAD setzt sich daher für mehr digitale Schulungen in Nachbarschaftseinrichtungen, Mehrgenerationenhäusern und kommunalen Bildungsstätten ein – speziell konzipiert für ältere Menschen. Auch ehrenamtliche Initiativen in Quartieren spielen eine zentrale Rolle. Diese lokalen Anlaufstellen bieten nicht nur technisches Wissen, sondern auch Gemeinschaft und Motivation, sich auf Neues einzulassen.

Fazit: Digitalisierung und Künstliche Intelligenz bergen enorme Chancen – auch und gerade für ältere Menschen. Richtig eingesetzt, können digitale Technologien dazu beitragen, die Selbstständigkeit im Alltag zu fördern, soziale Kontakte zu erhalten und die Lebensqualität im Alter deutlich zu steigern. „Wenn wir ältere Menschen behutsam mitnehmen, ihnen die passenden Hilfsmittel und die notwendige Unterstützung bieten, kann Digitalisierung ein Schlüssel zu mehr Teilhabe und Lebensfreude sein“, so Carolin Favretto. Die BdSAD setzt sich deshalb dafür ein, Technik menschlich zu gestalten – verständlich, zugänglich und mit dem Menschen im Mittelpunkt.

In dieser Presseinformation wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten Deutschland (BdSAD) e.V.
Frau Anja Mikulla
Pappelallee 78/79
10437 Berlin
Deutschland

fon ..: +49 172 8217884
web ..: http://bdsad.de
email : presse@bdsad.de

Die Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten Deutschland (BdSAD) e.V. mit Sitz in Berlin ist die Interessenvertretung qualifizierter Dienstleister, die begleitende Alltagsunterstützung für Senioren und Menschen mit Hilfebedarf anbieten. Der Verein setzt sich für die Anerkennung des Berufsbildes in der Gesellschaft ein und ist ein Beratungs- und Kompetenznetzwerk mit hohen Qualitätsansprüchen. Auf der Homepage bietet die BdSAD eine Suchfunktion mit der Liste aller Mitglieder als übersichtlichen und schnellen Service an.

Pressekontakt:

BdSAD
Frau Anja Mikulla
Pappelallee 78/79
10437 Berlin

fon ..: 01728217884
email : presse@bdsad.de

Uncategorized

Miteinander im Kiez – Gemeinsam für mehr Lebensqualität im Alter

Infostand der Regionalgruppe Seniorenassistenz in Berlin & Brandenburg anlässlich der
Berliner Seniorenwoche, 21. Juni 2025

BildBerlin, 23. April 2025 – Die Regionalgruppe _Seniorenassistenz in Berlin & Brandenburg_ präsentiert sich anlässlich der Auftaktveranstaltung zur 51. Berliner Seniorenwoche am 21. Juni 2025 auf dem „Markt der Möglichkeiten“ mit einem Infostand. Unter dem Motto „Miteinander im Kiez“ werben die qualifizierten Seniorenassistenten erstmals gemeinsam für das Berufsbild Seniorenassistenz und ihr Engagement für ältere Menschen in Berlin und Brandenburg.

Samstag, 21. Juni 2025
12:30 – 15:30 Uhr
Blücherplatz, 10961 Berlin-Kreuzberg (auf dem Gelände der Amerika-Gedenkbibliothek)
ÖPNV: U1, U3, U6 Hallesches Tor, Bus M41, Bus 248

„Wir freuen uns auf anregende Gespräche, neue Kontakte und den gemeinsamen Austausch über die Zukunft der Seniorenassistenz in Berlin und Brandenburg“, so Dr. Uta Schnell, Projektleiterin des gemeinsamen Auftritts der Regionalgruppe anlässlich der 51. Berliner Seniorenwoche. „Besuchen Sie uns – „Miteinander im Kiez“ bedeutet für uns Engagement, Unterstützung und ein starkes Netzwerk für ältere Menschen!“

Die Mitglieder der Regionalgruppe verstehen sich als spezialisierte Generalisten, die in allen Lebenslagen unterstützend tätig sind. Sie arbeiten dezentral in fast allen Berliner Kiezen und im Umland. Seniorenassistenten sind nah an den Menschen, helfen direkt vor Ort und schaffen so eine starke Vernetzung im Sozialraum.

Kooperationspartner

Neben Auskünften über das Berufsbild Seniorenassistenz erhalten Interessierte auch Informationen zu den beiden Kooperationspartnern der Regionalgruppe:

* Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten Deutschland e.V. (BdSAD) – bundesweite Interessenvertretung der
professionellen Seniorenassistenz und
* der Büchmann-Seminare KG – Weiterbildungsanbieter für die Qualifizierung zur professionellen Seniorenassistenz nach dem Plöner Modell.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, sich über die nächste Weiterbildung zur qualifizierten Seniorenassistenz in Berlin zu informieren, die am 11. Juli 2025 beginnt.

In dieser Presseinformation wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mit gemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Regionalgruppe Seniorenassistenz Berlin & Brandenburg
Frau Anja Mikulla
c/o Dr. Uta Schnell, Forstraße 10
12163 Berlin
Deutschland

fon ..: 01728217884
web ..: https://seniorenassistenz-berlin-brandenburg.de/
email : anja.mikulla@gmail.com

Die Regionalgruppe Seniorenassistenz Berlin & Brandenburg wurde am 20. Februar 2024 gegründet und umfasst aktuell rund 50 Mitglieder. Die Initiative verfolgt primär das Ziel, die Betreuung und Unterstützung älterer Menschen zu verbessern und damit Angehörige zu entlasten. Gleichzeitig setzt sie sich dafür ein, das Berufsbild der Seniorenassistenz in der Region bekannter zu machen.

Seniorenassistenz ist das ergänzende Element in der persönlichen Seniorenbetreuung. Es handelt sich um die individuelle Begleitung und Unterstützung von Seniorinnen und Senioren in deren privaten Haushalten oder in Pflegeeinrichtungen. Die Seniorenassistenz steht älteren Menschen in alltäglichen Situationen zur Seite und fördert damit den Erhalt ihrer Alltagskompetenz. Dabei geht es um die Bewahrung von Selbstständigkeit, Lebensqualität und Mobilität, aber auch um Abwechslung und Unterhaltung.

Pressekontakt:

mikullaPR
Frau Anja Mikulla
Fasanenstraße 58
10719 Berlin

fon ..: +49 172 8217884
email : anja@mikulla-pr.de

Uncategorized

Soziale Gerechtigkeit im demografischen Wandel

Kommunale Pflege neu denken!

BildBerlin, 20. Februar 2025 – Am heutigen Welttag der sozialen Gerechtigkeit ruft die Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten Deutschland (BdSAD) e.V. dazu auf, die gesellschaftliche Teilhabe und Unterstützung älterer Menschen stärker in den Fokus zu rücken. Soziale Gerechtigkeit bedeutet, dass alle Menschen in unserer Gesellschaft gleiche Chancen und Möglichkeiten haben. Doch für viele Senioren ist es schwierig, aktiv am sozialen Leben teilzunehmen – sei es aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen, finanzieller Hürden oder mangelnder Mobilität. Senioren-Assistenten leisten einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen. Sie motivieren, begleiten und schaffen Mobilität – oft jedoch erst dann, wenn ein Pflegegrad bereits festgestellt wurde. „In Anbetracht der demografischen Entwicklung müssen wir Pflege vermeiden oder zumindest hinauszögern“, so Carolin Favretto, Vorsitzende des Vorstands der BdSAD. „Daher fordern wir, dass Senioren-Assistenten bereits präventiv eingebunden werden. Ihre Arbeit kann dazu beitragen, die Notwendigkeit einer Pflegebedürftigkeit hinauszuzögern oder gar zu verhindern.“

Prävention als Schlüssel zur Selbstbestimmung im Alter

Die Altenhilfe verfolgt laut § 71 SGB XII das Ziel, altersbedingte Herausforderungen zu überwinden und die Selbstbestimmung älterer Menschen zu stärken. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, braucht es mehr als punktuelle Maßnahmen – es bedarf einer kommunalen, sozialraumorientierten Pflegeinfrastrukturplanung.

Der Deutsche Städtetag fordert in seinem Positionspapier „Zukunftsfeste Versorgung älterer und pflegebedürftiger Menschen in den Städten“ vom Juli 2024 eine gezielte kommunale Planung der Pflegeinfrastruktur und eine interprofessionelle Zusammenarbeit aller Akteure in der häuslichen Versorgung.

Dazu gehören unter anderem:

* Eine zentrale Koordinationsstelle auf kommunaler Ebene, die Beratung, Bedarfsfeststellung, Versorgungsplanung und Case-Management miteinander verknüpft.
* Eine stärkere Verankerung präventiver Angebote, die es älteren Menschen ermöglichen, länger selbstbestimmt in ihrer häuslichen Umgebung zu leben.
* Die Einbindung aller an der häuslichen Versorgung beteiligten Akteure – von ambulanten Pflegediensten über Betreuungs- und Alltagsbegleiter bis hin zu ehrenamtlichen Helfern und Nachbarschaftsinitiativen.

Frühzeitige Unterstützung statt späten Eingreifens

„Es wäre wünschenswert, wenn ältere Menschen frühzeitig erfahren würden, dass es uns gibt. Doch Information allein reicht nicht. Wir müssen aktiv auf die Senioren zugehen – idealerweise in ihrem häuslichen Umfeld“, so Carolin Favretto weiter. Während junge Familien durch das Jugendamt Unterstützung und Beratung erhalten, fehlt eine vergleichbare Struktur für ältere Menschen.
Ein Beispiel aus Dorsten zeigt, wie niedrigschwellige Maßnahmen helfen können: Ein ehrenamtlicher Besuchsdienst der Kirchengemeinde besucht Senioren an ihrem Geburtstag und schafft so einen direkten Zugang zu möglichen Unterstützungsangeboten. Solche Initiativen sollten bundesweit gefördert und ausgebaut werden.

Aufruf an die Politik

Die BdSAD fordert die politischen Entscheidungsträger auf, die kommunale Pflegeinfrastrukturplanung zu stärken und finanzielle Mittel für präventive Maßnahmen bereitzustellen. Pflege darf nicht erst dann Thema werden, wenn eine akute Bedürftigkeit eintritt. Vielmehr muss Prävention als wesentlicher Bestandteil einer gerechten Sozialpolitik verstanden werden. Nur durch eine nachhaltige und koordinierte kommunale Pflegeplanung kann gewährleistet werden, dass ältere Menschen möglichst lange selbstbestimmt leben und aktiv an unserer Gesellschaft teilhaben können.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bdsad.de.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten Deutschland (BdSAD) e.V.
Anja Mikulla
Pappelallee 78/79
10437 Berlin
Deutschland

fon ..: 01728217884
web ..: http://bdsad.de
email : presse@bdsad.de

Die Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten Deutschland (BdSAD) e.V. mit Sitz in Berlin ist die Interessenvertretung qualifizierter Dienstleister, die begleitende Alltagsunterstützung für Senioren und Menschen mit Hilfebedarf anbieten. Der Verein setzt sich für die Anerkennung des Berufsbildes in der Gesellschaft ein und ist ein Beratungs- und Kompetenznetzwerk mit hohen Qualitätsansprüchen. Auf der Homepage bietet die BdSAD eine Suchfunktion mit der Liste aller Mitglieder als übersichtlichen und schnellen Service an.

In dieser Presseinformation wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

Pressekontakt:

Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten Deutschland (BdSAD) e.V.
Frau Anja Mikulla
Pappelallee 78/79
10437 Berlin

fon ..: +49 172 8217884
email : presse@bdsad.de