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Medizinischer Meilenstein: Psilocybin-Therapie erstmals in Deutschland außerhalb von Studien möglich

Psilocybintherapie als Compassionate Use ist erstmals in Deutschland möglich. Die OVID Clinic Berlin ist ein spezialisierter Behandlungsstandort für Menschen mit therapieresistenter Depression.

BildIm Rahmen eines behördlich genehmigten Arzneimittel-Härtefallprogramms ist die OVID Clinic Berlin ein spezialisierter Behandlungsstandort für Menschen mit therapieresistenter Depression. Das Härtefallprogramm ist kein Ersatz für eine Zulassung von Psilocybin. Wir gehen davon aus, dass der Behandlungsbedarf die Kapazität deutlich überschreiten wird.

Berlin, 28. Juli 2025 – Depression zählt zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland. Obwohl es viele gute Therapiemethoden gibt, sprechen etwa 20 bis 30 Prozent der Betroffenen nicht ausreichend auf eine Behandlung an und gelten damit als therapieresistent. In zahlreichen wissenschaftlichen Studien hat sich in den vergangenen Jahren Psilocybin als erfolgversprechend zur Behandlung von therapieresistenten Depressionen gezeigt.

Mit der Genehmigung eines Arzneimittel-Härtefallprogramms („Compassionate Use“) für Psilocybin durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ist ein bedeutender Schritt in der psychiatrischen Versorgung gelungen. Die OVID Clinic Berlin zählt – neben dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim – zu den ersten beiden Einrichtungen in Deutschland und der Europäischen Union, die schwer depressiv erkrankte Patient:innen im Rahmen eines behördlich genehmigten Ausnahmeverfahrens mit Psilocybin behandeln dürfen. Das Projekt richtet sich ausschließlich an volljährige Patient:innen mit therapieresistenter Depression, bei denen bisherige Behandlungen nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben.

Spezialisierte Tagesklinik für psychedelisch-unterstützte Therapien

Die OVID Clinic Berlin ist auf die Anwendung psychedelischer Verfahren in einem psychotherapeutisch und medizinisch professionell strukturierten Kontext spezialisiert. Unter der ärztlichen Leitung von
Dr. med. Andrea Jungaberle und Prof. Dr. med. Gerhard Gründer werden hier seit Jahren Patient:innen mit innovativen, achtsamkeitsbasierten und integrativen Behandlungsverfahren begleitet – unter anderem mit Ketamin-augmentierter Psychotherapie. Die nun mögliche Psilocybintherapie erfolgt tagesklinisch, eingebettet in ein sorgfältig abgestimmtes Setting mit intensiver therapeutischer Vorbereitung, Durchführung und Nachsorge. Das Compassionate Use Programm für Psilocybintherapie wird vom Ärztlichen Direktor der OVID Clinic Berlin, Prof. Dr. med. Gerhard Gründer geleitet, der auch die erste deutsche Phase-II-Studie zu Psilocybin bei therapieresistenten Depressionen initiiert und abgeschlossen hat. Das Härtefallprogramm ist kein Ersatz für eine Zulassung von Psilocybin. Wir gehen davon aus, dass der Behandlungsbedarf die Kapazität deutlich überschreiten wird.

„Die Behandlung mit Psilocybin erfolgt bei uns nicht isoliert, sondern immer im Rahmen eines multiprofessionellen und integrativen Therapieansatzes, der Psyche, Körper und Lebenskontext gleichermaßen berücksichtigt“, sagt Chefärztin Dr. med. Andrea Jungaberle, Fachärztin für Anästhesie und Ärztliche Psychotherapeutin, Mitgründerin der OVID Clinic Berlin. „Mit unserer langjährigen klinischen Erfahrung in der psychedelisch-gestützten Psychotherapie können wir Patient:innen in einem geschützten und professionell begleiteten Rahmen neue therapeutische Zugänge ermöglichen.“

Komplementär zu Studien: medizinisch verantwortete Einzelfallbehandlung

Im Gegensatz zu klinischen Studienprotokollen erlaubt das Compassionate-Use-Verfahren eine individuellere und Patienten-zentrierte Herangehensweise an die Therapien. Die Behandlung unterliegt dennoch höchsten medizinischen und ethischen Standards und folgt behördlichen Vorgaben des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Der Wirkstoff Psilocybin entstammt einer Pilzart und wird vom kanadischen Hersteller Filament Health zur Verfügung gestellt.

Verbindung zur MIND Foundation – Fachkompetenz aus Wissenschaft und Weiterbildung

Die OVID Clinic ist eng verbunden mit der MIND Foundation – einer europäischen Organisation, die sich seit mehr als acht Jahren für die verantwortungsvolle Integration psychedelischer Verfahren in Medizin und Gesellschaft einsetzt. Dr. sc. hum. Henrik Jungaberle, Gründungsdirektor von MIND, ist maßgeblich an der Entwicklung des medizinisch-psychotherapeutischen Fortbildungsprogramms
Augmented Psychotherapy Training (https://mind-foundation.org/augmented-psychotherapy-training) beteiligt. Diese Weiterbildung für Ärzte und Psychotherapeuten startet zum achten Mal im November 2025. Die APT Inhalte sind auch die Grundlage für psychedelischen Therapie in der OVID Clinic Berlin.

„Mit dem Compassionate Use schaffen wir einen klinischen Anwendungsraum, in dem sich Forschungswissen, ärztliche Sorgfalt und psychotherapeutische Erfahrung sinnvoll verbinden lassen“, so Henrik Jungaberle.

Patientenanfragen und Information

Aufgrund der begrenzten Fallzahlen und des sorgfältigen Auswahlverfahrens ist eine umfassende medizinisch-therapeutische Vorauswahl erforderlich. Interessierte Patient:innen und Ärzt:innen können sich über die Website der OVID Clinic Berlin über Voraussetzungen und Kontaktmöglichkeiten informieren:

Informationen: https://ovid-clinics.de/psilocybin-therapie-berlin
Patientenanfragen: info@ovid-clinics.de

Medienkontakt
OVID Clinic Berlin
Dr. med. Andrea Jungaberle
Boxhagener Straße 82
10245 Berlin

Email presse@ovid-clinics.com
Fon +49 30 293 673 33

Web ovid-clinics.com

Presseerklärung des ZI Mannheims
https://www.zi-mannheim.de/institut/news-detail/compassionate-use-programm-fuer-psilocybin-erstmals-in-deutschland-moeglich

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

OVID Clinic Berlin
Herr Henrik Jungaberle
Boxhagener Str. 82
10245 Berlin
Deutschland

fon ..: 493029048829
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email : info@ovid-clinics.com

Die OVID Clinic Berlin ist eine private Tagesklinik und Praxis. Ihr Fokus ist integrative Psychiatrie, Psychotherapie nach Leitlinie und psychedelisch-unterstützte Verfahren. Das interdisziplinäre Team arbeitet an der Schnittstelle zwischen evidenzbasierter Medizin, achtsamkeitsorientierter Psychotherapie und moderner Neurowissenschaft. Die OVID Clinic ist eng verbunden mit der gemeinnützigen MIND Foundation und engagiert sich für die Entwicklung und Professionalisierung neuer Behandlungswege in der Psychiatrie.
Prof. Dr. med. Gerhard Gründer, Dr. med. Andrea Jungaberle und Dr. sc. hum. Henrik Jungaberle haben die erste deutsche Psilocybin Studie, EPIsoDE, initiert oder als Forscher und Therapeutinnen begleitet. Sie wurde durch Mittel des BMBF finanziert.

Pressekontakt:

OVID Clinic Berlin
Frau Andrea Jungaberle
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fon ..: +493029367633
email : andrea.jungaberle@ovid-clinics.com

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Fürsorge statt Stigmatisierung: Verein Erzengel kritisiert geplante Meldepflicht

Der Verein Erzengel verurteilt aufs Schärfste die aktuellen Pläne der CDU-Landtagsfraktion in Hessen, eine Meldepflicht nach psychiatrischen Aufenthalten an die Behörden einzuführen.

BildDer Verein distanziert sich insbesondere von den Äußerungen des gesundheitspolitischen Sprechers der CDU-Landtagsfraktion, Herrn Bartelt, der am 2. Juli 2025 vom Hessischen Rundfunk zitiert wurde: „Es gibt Menschen, die sind schwer psychiatrisch erkrankt, sie sind eine Gefahr für sich selbst und die Gesellschaft“ und „diese Personen den Ordnungsbehörden gemeldet werden müssen“.

Michael Langhans, Vorstand des Vereins Erzengel, betont, dass eine solche Maßnahme nicht nur an der falschen Stelle ansetzt, sondern auch die Behandlungsfreiheit behindert und die Behandlungswilligkeit senkt. Die Stigmata einer fachpsychiatrischen Behandlung sind nach wie vor groß und schädlich. Es besteht die Gefahr, dass vor Angst von Meldungen notwendige Behandlungen nicht angetreten werden.

Der Verein fordert stattdessen „konkrete Hilfe statt Pranger und Denunziantentum“.

In einer freien Rechtsordnung sollte ein kranker Mensch Hilfe erhalten. Die Politik ist in der Pflicht, die Voraussetzungen für bezahlbare, schnelle, unkomplizierte und vertrauliche Hilfen zu schaffen. Die geplanten Maßnahmen werden diesem Anspruch nicht gerecht.

Des Weiteren weist der Verein Erzengel darauf hin, dass die Behindertenrechtskonvention der UN ein absolutes Diskriminierungsverbot beinhaltet, worunter auch solche Meldepflichten fallen. Statt neue Schranken zu schaffen, die die Teilnahme am Leben einschränken, muss die Politik sich dafür einsetzen, eine geschützte psychiatrische Grundversorgung sicherzustellen.

Der Verein kritisiert zudem die mangelnde Verfügbarkeit von kompetenten Ärzten und Therapieplätzen sowie lange Wartelisten. Insbesondere nach der „Affäre Schmenger“, deren Nachwirkungen in Hessen andauern, muss verhindert werden, dass Menschen in Zukunft „psychiatrisiert“ werden.

Aus Erfahrung im Familienrecht weiß der Verein, dass der Vorwurf des „erweiterten Suizids“ oft als Mittel missbraucht wird, um Familien zu zerstören und Kinder ihren Eltern zu entziehen. Wir verweisen hier auf den von uns begleiteten Fall „Eltern, die ihre Kinder aus Schutzhaus entführt haben“, https://erzengel.help/erfolg-eltern-die-ihre-kinder-aus-schutzhaus-in-hamburg-entfuehrt-haben-sollen-vollstaendig-rehabilitiert/“ und weitere Verfahren mit unprofessionellen, diagnosekriterienarmen Psychiatrisierungen. Denn: Gutachten au f psychologischem und psychiatrischem Gebiet sind oft weder wissenschaftlich, noch transparent oder nachprüfbar, und Schlussfolgerungen bezüglich Diagnosen oder Gefahren sind zu oft willkürlich und falsch. Hier müsse die Politik tätig werden und dem entgegenwirken. Denn Menschen sind vor einem überbordenden Staat zu schützen. Grundrechte sind klassische Abwehrrechte gegen solche Fehlentwicklungen.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Erzengel Verein
Herr Michael Langhans
Fuchstanzstr. 120
60489 Frankfurt am Main
Deutschland

fon ..: 015776572750
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email : help@erzengel.help

Der Verein Erzengel ist eine engagierte Interessenvertretung zur Wahrung von Grund- und Menschenrechten, insbesondere in familienrechtlichen Verfahren. Unser Hauptanliegen ist es, für die Rechte unserer Kunden einzutreten und dafür zu sorgen, dass diese sowohl erkannt als auch respektiert werden. Wir streben stets danach, unsere Kunden in jeglicher Hinsicht zu unterstützen und ihnen die bestmögliche Beratung und Unterstützung zur Verfügung zu stellen.

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Ein Liebesroman, der keiner sein will, und gerade deswegen wohl ein besonders schöner ist

Literaturhinweis zu einem außergewöhnlichen Liebesroman. Eines von sieben Büchern des Autors Stefan G. Rohr. Lektorats-Rezension von Nicola Gavran.

BildSchlager und Liebesromane haben etwas gemeinsam: Kennt man einen, kennt man alle. Und deswegen kann man – zumindest ist es beim Schlager so – bereits nach wenigen Takten förmlich mitpfeifen. Die Melodie, im Buch der Plot, fühlt sich an wie schon tausendmal gehört, eine Überraschung kann es nicht mehr wirklich geben. Das Happy-End steht in der Regel bereits von Anfang an fest. Und außerdem ist es auch egal. Es zählt allein das Wohlbefinden. Und dieses stellt sich stets ein, wenn einen am Ende die heile Welt so schön locker mitschwingen lässt, oder eben Kitsch Tränenströme erzeugt.  

Der Autor des Romans „Am anderen Ende der Sehnsucht“, Stefan G. Rohr, stellte es kürzlich in einem Gespräch wohl gerade deshalb ganz vorne an, dass er niemals daran gedacht habe, seine Erzählung einmal in das Genre Liebesgeschichte einzuordnen. Ein derartiges Buch hätte er einfach nicht beginnen können. Dieses meinte er nicht etwa abfällig. Er gab indes schlichtweg zu: „Ich kann so etwas gar nicht!“ Und es klang völlig überzeugend. Als er zuvor aber irgendwann seinen Schlusssatz formulierte, sicher auch ein wenig Abstand zum soeben verfassten Werk eingenommen hatte, wird er sich womöglich erstaunt am Kopf gekratzt und vielleicht in sich hineingemurmelt haben: „Irgendwie ist es ja ein Liebesroman geworden. Nur eben ganz anders.“ Ja, und das träfe dann tatsächlich auch den Nagel auf den Kopf. Denn diese Erzählung ist ganz der Liebe gewidmet. Doch man sucht vergeblich alle diese Attitüden, mit denen die landläufig als Liebesromane bezeichneten Schriften üblicherweise aufwarten müssen, damit sie auch ihre Leserschaft finden. Das Wesen der Handlung liegt tief verborgen im Titel selbst, was der Autor jedoch erst sehr spät zu erkennen gibt. Er geht es anders an: Mit Landschaftsbeschreibungen, die an Fontanes „Wanderung in der Mark Brandenburg“ erinnern, und Wortmalereien, welche durchaus Anleihen bei Arthur Schnitzler vermuten lassen, schafft der Autor es mit angenehmer Leichtigkeit, die Geschichte in die Richtung einer unspektakulären, ja sogar altmodisch wirkenden Erzählung zu treiben, in der schnell eine wunderbare Sprache bezaubert. Die Story, die sich am Spielort eines bekannten Moselstädtchens ereignet, unterhält gerade kokett mit schrulligen Charakteren und fröhlichen Geschehnissen, als sich der Plot ganz eigentümlich in etwas Traumwandlerisches, fast schon Mystisches wandelt, und gelegentlich beinahe verklärt wirkt. Das alles macht nicht nur den hohen Reiz für die Leserschaft aus, es gehört einfach zu dieser Erzählung und fesselt gerade so bis zum Schluss auf ganz besondere Weise. Es ist dadurch ein Kurzroman mit einer ganz eigenen Note entstanden. Vom Sprachstil her ist diese Novelle dabei durchaus eine kleine literarische Herausforderung, welche aber nicht nur Liebhaber der klassischen Romantik ansprechen wird. Wer einfach nur einmal einen belletristischen Ausflug in die Vergangenheit unternehmen möchte, wird ebenfalls auf seine Kosten kommen.

_Am anderen Ende der Sehnsucht  – Roman/Novelle von Stefan G. Rohr; ISBN 978-3-7529-4321-4  (8,99 EUR, 196 Seiten; auch als eBook). https://www.belletristik.online/am-anderen-ende-der-sehnsucht_

Kontakt für Rezensionsexemplare: https://www.belletristik.online/presse

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Nicola Gavran, langjährige Erfahrungen aus der Agenturarbeit, dem Marketing, der Textentwicklung und dem Lektorat in unterschiedlichsten Bereichen, von der Werbung, über fachjournalistische Dokumentationen, bis hin zu Sach- und Fachbüchern und belletristischen Romanen.

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