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Wirtschaft

Wäschereiverbund Servitex erweitert DACH-Netzwerk nach Österreich

Die Kooperation mit Hammerl Austria Mietwäsche stärkt eine nachhaltige Hotelwäscheversorgung über Ländergrenzen hinweg und schafft ein Netzwerk für Hotels in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

BildDer auf die Hotellerie spezialisierte Verbund textiler Dienstleister baut sein Netzwerk inhabergeführter Betriebe konsequent weiter aus: Mit der Hammerl Austria Mietwäsche GmbH erweitert Servitex nun seine Präsenz auf die gesamte DACH-Region. Hotels profitieren somit von einem erweiterten Netzwerk an Wäschereien, das einheitliche Qualitätsstandards, kurze Wege und nachhaltige textile Dienstleistungen aus einer Hand ermöglicht.
Betreiber bzw. Investoren agieren zunehmend länderübergreifend und erwarten hier ebenfalls den gleichen Standard – über mehrere Standorte hinweg. Mit dem Beitritt von Hammerl Austria Mietwäsche ergänzt Servitex sein bestehendes Netzwerk in Deutschland sowie die langjährige Kooperation mit der Schweizer Schwob AG nun um einen leistungsstarken Partner in Österreich. Dadurch entsteht erstmals eine flächendeckende textile Vollversorgung für Hotelkunden innerhalb der deutschsprachigen Länder.

Hammerl Austria Mietwäsche zählt zu den führenden familiengeführten Wäschereien Österreichs. Ausgehend von zwei übernommenen Textilreinigungen entwickelte das Unternehmen seit 1990 seine Kapazitäten kontinuierlich weiter. Heute verarbeitet Hammerl täglich rund 45 Tonnen Hotelwäsche. Einen wichtigen Meilenstein markierte zuletzt die Inbetriebnahme des neuen Standorts in Hagenbrunn bei Wien. Die hochmoderne Wäscherei gilt als eine der energieeffizientesten Anlagen Europas und setzt konsequent auf ressourcenschonende Technologien, erneuerbare Energien, Wasserrückgewinnung sowie optimierte Logistikprozesse. Gleichzeitig investiert das Familienunternehmen bewusst in seine Mitarbeitenden und sichert mit Benedikt Hammerl bereits die Nachfolge innerhalb der Unternehmerfamilie.
„Mit dem Beitritt zu Servitex freuen wir uns, Teil eines starken Verbundes erfolgreicher, inhabergeführter Wäschereien zu sein. Für uns ist diese Partnerschaft ein wichtiger Schritt, um unsere Stärken mit jenen erfahrener Branchenkollegen zu verbinden und gemeinsam die textile Vollversorgung für die Hotellerie weiterzuentwickeln“, erklärt Mag. Birgitt Hammerl, Geschäftsführerin der Hammerl Austria Mietwäsche GmbH.

Mag. Birgitt Hammerl ergänzt: „Mit unserer neuen Wäscherei in Hagenbrunn haben wir bewusst in die Zukunft investiert. Nachhaltigkeit, Innovation und höchste Servicequalität stehen dabei im Mittelpunkt unseres Handelns. Besonders freut uns, dass mit Benedikt Hammerl bereits die nächste Generation Verantwortung übernimmt und neue Impulse in unser Familienunternehmen einbringt. Gemeinsam mit Servitex wollen wir die kommenden Herausforderungen der Branche aktiv gestalten – mit Innovationskraft, langjähriger Erfahrung und dem gemeinsamen Anspruch, unseren Kunden auch künftig erstklassige Lösungen anzubieten.“
Auch Servitex sieht in der Kooperation einen wichtigen strategischen Schritt für die weitere Entwicklung des Netzwerks. „Hotels in der gesamten DACH-Region mit nachhaltiger Mietwäsche versorgen zu können, ist ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal, das unsere Kunden sehr schätzen. Es spart ihnen eine aufwendige Marktsondierung, da alle Servitex-Partner den gewohnten Qualitätsstandard bieten. Mit der neuen Wäscherei setzt Hammerl weit über die Landesgrenzen hinaus neue Maßstäbe, die unser Angebot sinnvoll ergänzt“, fügt Rolf Slickers, Geschäftsführer der Servitex GmbH, hinzu.

Mit der Erweiterung stärkt Servitex nicht nur seine geografische Präsenz, sondern auch den Gedanken eines partnerschaftlichen Netzwerks inhabergeführter Unternehmen. Gemeinsame Qualitätsstandards, nachhaltige Investitionen und der kontinuierliche Austausch von Know-how bilden die Grundlage dafür, die steigenden Anforderungen der Hotellerie künftig gemeinsam zu gestalten.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Servitex GmbH
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email : info@servitex.de

Die Servitex GmbH ist ein Verbund mittelständischer Dienstleister, der sich auf den Bereich Mietwäsche und Textilpflege in der Hotellerie spezialisiert hat. Momentan besteht der Servitex-Verbund aus sechs inhabergeführten Wäschereien mit insgesamt 13 Standorten.
Unter Beachtung ökologischer sowie hygienischer Standards und konsequentem Umweltschutz übernimmt Servitex für den Kunden das gesamte Textilmanagement – vom Einkauf und Pflege bis hin zur Logistik. Das Portfolio des Unternehmens umfasst Frotteewäsche, Bettwäsche, Tischwäsche und Berufsbekleidung in unterschiedlicher Ausführung. Geschäftsführer ist Rolf Slickers.

www.servitex.de

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WRP Star 2026 für Energiesparen – Servitex-Betrieb senkt Bedarf für Hotelwäsche um rund 11 Prozent

Wäscherei Max Stich für umfassende Effizienzmaßnahmen ausgezeichnet: Die Einsparungen verbessern Nachhaltigkeitskennzahlen, reduzieren Betriebskosten & stärken die Wettbewerbsfähigkeit der Branche.

BildEnergieeffizienz in der textilen Versorgung wird zunehmend datengetrieben. Das Familienunternehmen unter der Leitung von Moritz Stich, Gesellschafter des Textilverbunds Servitex, ist mit dem WRP Star 2026 in der Kategorie „Vorbildliches Energiesparkonzept“ ausgezeichnet worden. Die Jury der WRP – Wäscherei + Reinigungspraxis würdigt insbesondere den systematischen Ansatz, Energieverbräuche im laufenden Betrieb erstmals vollständig messbar zu machen und daraus konkrete Optimierungsmaßnahmen abzuleiten. Ausgangspunkt war eine detaillierte Analyse des Status quo: Bei einer durchschnittlichen monatlichen Tonnage von 456 Tonnen lag der Energieverbrauch des Betriebs bei 1,19 kWh pro Kilogramm Wäsche – Gas und Strom gesamt. Auf dieser Basis wurde im Zuge einer Investition in neue Produktionstechnik sowie einer BAFA-geförderten Einführung von Steuer-, Regel- und Messtechnik der gesamte Betrieb datenbasiert erfasst, um Energieverbräuche bis auf Maschinenebene transparent zu machen. Daraus entstand gemeinsam mit externer Energieexpertise eine umfassende Potenzialanalyse, in der insbesondere sogenannte „Quick Wins“ identifiziert wurden. Also Maßnahmen, die ohne große Investitionen unmittelbar wirksam sind. Dazu zählten unter anderem die Optimierung der Auslastung der Waschstraße, die Feinjustierung der Beheizung, die Reduktion der Restfeuchte im Pressprozess sowie die Anpassung von Lüfterleistungen und Drucksystemen.

Die Umsetzung dieser Maßnahmen erfolgte konsequent im laufenden Betrieb und wurde maßgeblich vom Technischen Leiter Bernd Ostermann verantwortet. „Der entscheidende Schritt war, Transparenz zu schaffen. Erst wenn Energieverbräuche auf Maschinenebene sichtbar werden, lassen sich Prozesse gezielt optimieren“, erklärt der Geschäftsführer Moritz Stich.

Ergänzend erfolgten gezielte Investitionen in die Isolierung energieintensiver Komponenten: Drehventile, Armaturen und Trockner – mit positiven Effekten auf Energieverbrauch, Raumklima und Lärmemission. Allein die Isolierung der Trockner führt zu Einsparungen von rund 1.550 Euro pro Aggregat und Jahr. Insgesamt konnte der Energieverbrauch im Betrieb auf 1,06 kWh pro Kilogramm Wäsche gesenkt werden.
Die Preisverleihung fand im April 2026 im Rahmen eines Branchentreffens in der Mühle Meilsdorf nahe Hamburg statt. Die WRP-Auszeichnung zählt zu den wichtigsten Branchenpreisen der Textilpflege und wird jährlich an Unternehmen vergeben, die mit vorbildlichen Konzepten in Bereichen wie Energie- und Ressourceneinsparung, Logistik, Mitarbeiterqualifikation und Kundenservice überzeugen.

Für die Hotellerie selbst sind diese Entwicklungen von unmittelbarer Bedeutung: Textile Dienstleistungen zählen zu den energieintensiven Bereichen im operativen Betrieb, Effizienzgewinne auf Seiten der Dienstleister wirken sich direkt auf Kostenstrukturen und Nachhaltigkeitskennzahlen aus. „Unsere Gesellschafter zeigen bereits seit Jahren sehr konkret, wie sich Nachhaltigkeit wirtschaftlich sinnvoll umsetzen lässt. Gerade für Hoteliers ist das ein entscheidender Faktor, da Effizienzgewinne entlang der Lieferkette zunehmend in die eigene ESG-Bilanz einzahlen“, ergänzt Rolf Slickers, Geschäftsführer von Servitex.

Das Projekt in Bremen ist dabei bewusst als langfristiger Transformationsprozess angelegt: Bereits umgesetzt wurde die Einführung eines Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001. Weitere Investitionen wie beispielsweise eine isolierte und energieoptimierte Waschtechnik sind geplant. Damit positioniert sich die Wäscherei Max Stich nicht nur als leistungsfähiger Partner für das Gastgewerbe, sondern auch als Beispiel für eine datenbasierte sowie wirtschaftlich tragfähige Transformation in der textilen Dienstleistungsbranche.

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Die Servitex GmbH ist ein Verbund mittelständischer Dienstleister, der sich auf den Bereich Mietwäsche und Textilpflege in der Hotellerie spezialisiert hat. Momentan besteht der Servitex-Verbund aus sieben inhabergeführten Wäschereien mit insgesamt 14 Standorten.
Unter Beachtung ökologischer sowie hygienischer Standards und konsequentem Umweltschutz übernimmt Servitex für den Kunden das gesamte Textilmanagement – vom Einkauf und Pflege bis hin zur Logistik. Das Portfolio des Unternehmens umfasst Frotteewäsche, Bettwäsche, Tischwäsche und Berufsbekleidung in unterschiedlicher Ausführung. Geschäftsführer ist Rolf Slickers.

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Servitex fördert Nachwuchs in der Hotellerie: Fünf Studierende erhalten Zugang zum upnxt Festival

Der Verbund textiler Dienstleister baut sein Engagement aus und will den Austausch zwischen Praxis und Wissenschaft stärken – in Kooperation mit der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR).

BildIn diesem Jahr ermöglicht Servitex mehreren Studierenden die Teilnahme an dem upnxt Hospitality Festival in Berlin. Das Eventformat hat sich seit seiner Gründung als innovative Networking- und Innovationsplattform etabliert, die „Hospitality Enthusiasts“ aus allen Generationen und Segmenten der Branche zusammenbringt. Mit der Initiative soll gezielt Nachwuchskräften frühzeitig Zugang zu Branchenveranstaltungen, Netzwerken und aktuellen Zukunftsthemen der Hotellerie ermöglicht werden. Die Auswahl der Studierenden erfolgt durch Prof. Dr. Sandra Rochnowski von der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR), die unter anderem den dualen Studiengang Tourismusmanagement mit Schwerpunkt Hotelmanagement verantwortet und auf nachhaltigen Tourismus spezialisiert ist.
Die Idee hierzu entstand aus einer spontanen Einladung im vergangenen Jahr: „Ich habe 2024 kurzfristig eine Hotelfachauszubildende zum upnxt Festival eingeladen. Die junge Frau hat sich nicht nur sehr über die Teilnahme gefreut, sondern die Chance entsprechend genutzt. Daraus ist der Gedanke entstanden, solche Möglichkeiten künftig nicht dem Zufall zu überlassen, sondern systematisch Nachwuchstalente einzubinden“, erklärt Rolf Slickers, Geschäftsführer der Servitex GmbH. „Wir werden daher in diesem Jahr fünf Studierenden den Zugang zu upnxt ermöglichen.“
Bereits zuvor hatte Servitex eine Studentin der HWR Berlin zum Lodging Outlook der Cornell Hotel Society eingeladen. Für das Unternehmen ist der Austausch mit der akademischen Welt inzwischen ein fester Bestandteil der eigenen Nachhaltigkeits- und Innovationsstrategie. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Sandra Rochnowski, die Servitex nicht nur als wissenschaftliche Partnerin begleitet, sondern auch als Mitglied des Beirats in Nachhaltigkeitsfragen unterstützt. Darüber hinaus hat sie gemeinsam mit Studierenden bereits mehrere praxisnahe Projekte mit dem Servitex-Gesellschafter Fliegel Textilservice umgesetzt.
Die Zusammenarbeit mit der HWR Berlin ist als klassischer Win-win-Ansatz angelegt. Studierende erhalten Zugang zu realen Projekten aus der Unternehmenspraxis, die sie für Abschluss- oder Masterarbeiten nutzen können. Gleichzeitig profitieren Partnerunternehmen von wissenschaftlicher Expertise und neuen Perspektiven, etwa bei nachhaltigen Geschäftsmodellen oder der doppelten Wesentlichkeitsanalyse.
Auch Prof. Dr. Sandra Rochnowski sieht in der Kooperation ein Beispiel für gelungenen Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Branche: „Für unsere Studierenden sind praxisnahe Projekte und der direkte Austausch mit Unternehmen enorm wertvoll. Veranstaltungen wie das upnxt Festival ermöglichen ihnen Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Hospitality-Industrie und helfen, frühzeitig Netzwerke aufzubauen.“
Carl Gregor von Hollen, Prokurist bei Fliegel Textilservice, unterstreicht die strategische Bedeutung solcher Initiativen für die Branche: „Die Zukunft der Hotellerie wird auch davon bestimmt, inwieweit es gelingt, junge Talente frühzeitig für die Vielfalt der Branche zu begeistern und ihnen Perspektiven aufzuzeigen. Kooperationen zwischen Unternehmen und Hochschulen können dabei einen wichtigen Beitrag leisten.“
Mit der Einladung der Studierenden zum upnxt Hospitality Festival will Servitex genau diesen Dialog zwischen Praxis, Wissenschaft und Nachwuchs fördern und gleichzeitig Impulse für die nächste Generation von Fach- und Führungskräften in der Hospitality-Industrie setzen.
Das upnxt Hospitality Festival bringt jährlich Entscheider, Innovatoren und Branchenexperten der deutschsprachigen Hotellerie zusammen. Die Ausgabe 2026 findet am 23. und 24. Juni im silent green Kulturquartier in Berlin statt und widmet sich aktuellen Zukunftsthemen der Hospitality-Branche.

Fotoquelle: Mike Auerbach

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Unter Beachtung ökologischer sowie hygienischer Standards und konsequentem Umweltschutz übernimmt Servitex für den Kunden das gesamte Textilmanagement – vom Einkauf und Pflege bis hin zur Logistik. Das Portfolio des Unternehmens umfasst Frotteewäsche, Bettwäsche, Tischwäsche und Berufsbekleidung in unterschiedlicher Ausführung. Geschäftsführer ist Rolf Slickers.

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Servitex bündelt Expertise: Wissenschaftlicher Beirat erarbeitet neue Handlungsempfehlungen

Vertreter aus der Branche und der Wissenschaft analysierten Wäschereien, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Trends in der Hotellerie. Anschließend wurden konkrete Empfehlungen entwickelt.

BildDer wissenschaftliche Beirat von Servitex, einem Verbund inhabergeführter Wäschereien, hat Anfang Dezember 2025 zu seiner jüngsten Strategietagung im Hotel SANA Berlin zusammengefunden. Dabei wurden richtungsweisende Empfehlungen in Bezug auf die weitere Entwicklung des textilen Dienstleistungsnetzwerks für die Hotellerie erarbeitet. In einem interdisziplinären Diskurs mit Experten aus den Bereichen Hotellerie, Wäschereien, Nachhaltigkeit, Digitalisierung sowie Human Relations vertieften die Teilnehmenden zentrale Themen wie technologische Innovationen, ökologische Verantwortung sowie die Stärkung der personellen Beziehungen im Verbund.
Der Beirat, welcher sich aus etablierten Persönlichkeiten wie Prof. Dr. h.c. Stephan Gerhard (Hotellerie-Experte), Prof. Dr. Sandra Rochnowski (Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin/Nachhaltigkeit & Hotelmanagement), Rolf Heimann (Textilpionier, Institut für Angewandte Nachhaltigkeit), Dipl. Pol. Olga Heuser (digitale Transformation & KI) und Dr. Geert Böttger (CINET) zusammensetzt, brachte seine gebündelte Expertise ein, um Servitex strategisch für die Zukunft zu positionieren. Darüber hinaus nahmen als Gäste Vertreter wichtiger Partnerhotels und Wäschereien teil, darunter Dirk Alexander Rehanek von Pro-Cure-Solutions, Tanja Grüber von den Tristar Hotels, Stefanie Ketterer von Premier Inn sowie Führungskräfte der Gesellschafterbetriebe Wäscherei Diener, Max Stich Bremen, Fliegel Textilservice und die Servitex-Geschäftsführung selbst.
Im Fokus des intensiven Austauschs standen mehrere Themengebiete. Die Teilnehmenden erarbeiteten dabei unter anderem folgende Lösungsansätze: Zukunftsgerichtete Szenarien für RFID-gestützte Logistikprozesse, CO? und Reduktionsstrategien entlang der gesamten textilen Wertschöpfungskette. Aber auch die Bedeutung der persönlichen Beziehungen zwischen Wäschereien und Hoteliers wurden diskutiert sowie entsprechende innovative Ansätze zur Mitarbeiterbindung und -entwicklung in textilen Dienstleistungsunternehmen vorgelegt.
Im Rahmen des Treffens formulierten die Beiratsmitglieder konkrete Handlungsempfehlungen, die Servitex als strategischem Partner der Hotellerie ein profiliertes Zukunftsbild verleihen. Neben der fortschreitenden Digitalisierung sollen nachhaltige Waschverfahren, CO?-Bilanzen für alle beteiligten Standorte und eine stärkere Einbindung der Mitarbeitenden in Entscheidungsprozesse zentrale Treiber der weiteren Entwicklung sein. Aber auch strategische Punkte, wie beispielsweise den gesamten Textilverbund verstärkt als Arbeitgebermarke zu etablieren, kamen zur Sprache sowie eine damit verbundene Umsetzung von Maßnahmen.
Der wissenschaftliche Beirat betonte außerdem, dass nur durch eine ganzheitliche Betrachtung aller Dimensionen – Technologie, Umwelt, Mensch – eine langfristige Zukunftssicherheit gewährleistet werden könne.
Servitex-Geschäftsführer Rolf Slickers zeigt sich überzeugt: „Die Erkenntnisse unseres Beirats sind für uns unverzichtbar. Sie helfen uns, strategisch präzise zu handeln, die Zukunft aktiv mitzugestalten und echten Mehrwert für unsere Gesellschafter und Partnerhotels zu schaffen.“ Prof. Dr. Sandra Rochnowski ergänzt: „Was wir heute beschlossen haben, ist nicht nur eine Vision, sondern ein Fahrplan. Ein strategisch beratender Beirat dieser Qualität ist in unserer Branche einzigartig und ich bin dankbar für die konstruktive Zusammenarbeit.“
Mit dieser Tagung unterstreicht Servitex erneut seine Rolle als Impulsgeber im textilen Dienstleistungssektor der Hotellerie: Der Verbund setzt nicht nur auf Effizienz und technologische Modernität, sondern auch auf Nachhaltigkeit und starke, werteorientierte Beziehungen.

Fotoquelle: Björn-Arne Eisermann

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Servitex-Mitglied Fliegel Textilservice: Innovationstreiber für die Hotellerie mit Robotik und RFID

Fliegel Textilservice, seit über 30 Jahren Partner der Marken- und Individualhotellerie, investiert umfassend in moderne Technologien und nachhaltige Strukturen.

BildIn letzten fünf Jahren hat das Mitglied des Verbunds textiler Dienstleister für Technik, Gebäude und Mitarbeitende insgesamt rund 20 Millionen Euro investiert. Das inhabergeführte Unternehmen baut nun zur Erweiterung eine Halle auf dem Berliner Gelände. Fliegel Textilservice setzt darüber hinaus in allen Betrieben auf den Einsatz von Robotik sowie RFID-Systemen. Damit werden neue Standards in der textilen Vollversorgung für das Gastgewerbe geschaffen.

Neubau in Berlin als Zukunftsprojekt

Der Berliner Betrieb wird erweitert um ein modernes Gebäude mit Tiefgarage, Lagerung der Expedition für Poolwäsche sowie 19 Zimmer für die Unterbringung auswärtiger Mitarbeiter. Elemente wie Balkone, Dachbegrünung, Photovoltaikanlage und Wärmepumpe machen darüber hinaus den Bau zu einem Musterprojekt energieeffizienten Bauens. Das Investitionsvolumen liegt hier bei rund dreieinhalb Millionen Euro.

RFID und Robotik revolutionieren Abläufe

Ein nicht unwesentlicher Teil der im Umlauf befindlichen Wäsche ist bereits mit RFID-Chips ausgestattet. Fliegel wird die innerbetrieblichen Abläufe technisch so weit anpassen, dass jedes Textil verfolgt und an jeweiligen Arbeitsstationen gelesen werden kann. Hoteliers profitieren damit von lückenloser Transparenz, exakter Bestandsführung, automatisierter Abrechnung sowie einer präzisen Steuerung der Versorgung – von der Abholung bis zur Anlieferung. Ergänzend kommen Robotersysteme zum Einsatz: Spezialisierte Maschinen falten Hand- und Duschtücher. Das erhöht die Effizienz, reduziert Fehler und sichert eine gleichbleibend hohe Qualität. Der Betriebsablauf wird mit Hilfe von Kameras überwacht, da bei den modernen Fertigungsmethoden eine individuelle Überprüfung durch einen Mitarbeiter nur äußerst eingeschränkt möglich ist.
„Das Unmögliche möglich machen – genau dafür steht Fliegel. Soll heißen: Wo andere Hindernisse sehen, wollen wir Lösungen schaffen“, betont Carl Gregor von Hollen, Prokurist der Fliegel Textilservice Holding. „Unsere Investitionen in Robotik, RFID und moderne Gebäudestrukturen zeigen, dass wir nicht nur technische Herausforderungen wie die Absenkung einer Produktionshalle meistern, um eine neue GZ-Anlage zu installieren, sondern auch die Hotellerie mit zukunftsweisenden Lösungen versorgen. Innovation, Effizienz und Nachhaltigkeit gehen bei uns Hand in Hand.“
Bei der GZ-Anlage handelt es sich um eine Eingabemaschine für große Wäscheteile, die eingeklammert werden, um sie maschinell und schonend direkt in die Mangel einführen zu können. Fliegel Textilservice Geschäftsführer Daniel Tarczynski fügt hinzu: „Unsere Kunden erwarten weit mehr als saubere Wäsche. Sie brauchen einen verlässlichen Partner, der flexibel reagiert und höchste Standards erfüllt. Genau hier setzen wir an: Fliegel verbindet Qualität, Sicherheit und Innovationskraft zu einem Gesamtpaket, das Hotels stärkt und Gästen ein spürbar besseres Erlebnis bietet. Es geht nicht darum, im Preiswettbewerb mitzuhalten, sondern echte Mehrwerte zu schaffen.“

Investition in Energieversorgung und Betriebssicherheit

Parallel dazu hat Fliegel drei neue Kesselhäuser in Betrieb genommen. Diese Investition sorgt für eine stabile, energieeffiziente Dampfversorgung, die für die hohen Hygiene- und Verfügbarkeitsstandards unverzichtbar ist. Für Hotels bedeutet das: maximale Versorgungssicherheit selbst bei Spitzenlasten oder unerwarteten Störungen.

Qualität und Hygiene als Markenzeichen

Fliegel setzt kompromisslose Hygiene um: Ein 90-Grad-Waschverfahren garantiert thermische Desinfektion und bietet Hotels eine verlässliche Hygienegarantie. Ergänzend prüft ein hauseigenes Textillabor die Bestände, optische Kontrollen sichern die Qualität. Der 24/7-Kundenservice und die wissenschaftlich begleitete Nachhaltigkeitsstrategie unterstreichen den Anspruch des Unternehmens.

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