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Wirtschaft

Fliegel Textilservice trauert um Mitgründer und Hauptgesellschafter Wilfred-Udo Andree

Über Jahrzehnte prägte er den Textildienstleister für die Hotellerie. Die Zukunft der inhabergeführten Unternehmensgruppe ist durch eine langfristig geregelte Nachfolge gesichert.

BildDie Fliegel-Gruppe, Mitglied des Textilverbunds Servitex, trauert um Wilfred-Udo Andree. Der Unternehmer, Rechtsanwalt und Notar a. D. ist am 28. Juni 2026 im Alter von 85 Jahren verstorben. Mit seinem Tod verliert die inhabergeführte Firmengruppe eine Persönlichkeit, die deren Entwicklung über Jahrzehnte hinweg mit unternehmerischer Weitsicht, persönlichem Engagement und einer klaren Werteorientierung maßgeblich mitgestaltet hat.
Der Jurist gehörte zu den prägenden Pionieren der deutschen Textilpflegebranche. Gemeinsam mit seinen Mitstreitern legte er den Grundstein für die heutige Fliegel-Gruppe und entwickelte das Unternehmen zu einem verlässlichen Partner für die Hotellerie.
„Mit Wilfred-Udo Andree verlieren wir einen außergewöhnlichen Unternehmer und einen Menschen, der unsere Unternehmensgruppe über Jahrzehnte entscheidend geprägt hat. Sein Weitblick, seine Verlässlichkeit und seine Haltung haben unser Unternehmen nachhaltig geformt. Dafür empfinden wir große Dankbarkeit“, so Daniel Tarczynski, Geschäftsführer der Fliegel GmbH & Co. KG Textilservice.
Frühzeitig stellte Wilfred-Udo Andree die Weichen für die Zukunft der Unternehmensgruppe. Eine Nachfolge wurde bereits langfristig geregelt: Die Verantwortung liegt heute in den Händen eines erfahrenen Führungsteams sowie langjähriger Mitarbeiter, die seine Werte und seine unternehmerische Haltung konsequent weiterführen. Die Unabhängigkeit der Fliegel-Gruppe bleibt damit dauerhaft gewahrt. Für Kunden und Geschäftspartner ergeben sich aus diesem traurigen Anlass keinerlei Veränderungen. Alle Ansprechpartner, Verträge und Geschäftsprozesse bestehen somit unverändert fort.
David Ruszkiewicz, Geschäftsführer der Fliegel GmbH & Co. KG Textilservice, ergänzt: „Herr Andree hat die Zukunft der Fliegel-Gruppe rechtzeitig und mit großer Verantwortung vorbereitet. Gemeinsam mit unserem Führungsteam werden wir dieses Lebenswerk in seinem Sinne fortführen und unseren Kunden auch künftig als starker Partner zur Seite stehen.“
Die Fliegel-Gruppe wird den von Wilfred-Udo Andree eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen. Die Werte, für die er stand – langfristiges Denken, Verlässlichkeit und partnerschaftliches Handeln – bleiben auch künftig Grundlage der Unternehmensentwicklung.

Quelle Foto: Mike Auerbach

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Fliegel Textilservice zählt zu den führenden inhabergeführten Textildienstleistern für die Hotellerie in Deutschland. Das Unternehmen bietet textile Vollversorgung sowie nachhaltige Textilpflege für Hotels und verfügt über vier Standorte in Berlin, Leipzig, Grimmen und Nowe Czarnowo (Polen). Mehr als 900 Mitarbeitende bearbeiten und liefern täglich gut 180 Tonnen Hotelwäsche. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1992 setzt Fliegel auf moderne Wäschereitechnologie, effiziente Logistik und nachhaltige Energieversorgung. Das Unternehmen sorgt mit seiner 24-Stunden-Komplettdienstleistung dafür, dass benötigte Textilien jederzeit frisch, sauber und hygienisch aufbereitet zur Verfügung stehen – auch an Wochenenden und Feiertagen. Als größter Gesellschafter des Wäschereiverbundes Servitex trägt Fliegel zudem zu einer flächendeckenden textilen Vollversorgung der Hotellerie in Deutschland bei.

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Neue Studie analysiert 20 Hotelbewertungsportale: Erstmals Meta-Ranking für den deutschen Hotelmarkt erstellt

Die Untersuchung führt zu einem Best-of von 566 Hotels, zeigt die Aussagekraft von Online-Bewertungen, deckt Verzerrungen auf und belegt die Bedeutung des Hotelbetts für die Gästezufriedenheit.

BildHotelbewertungen zählen heute zu den wichtigsten Entscheidungshilfen bei der Hotelbuchung. Millionen Reisende orientieren sich täglich an den Bewertungen unterschiedlicher Online-Portale. Die umfassende Studie „Hotel-Meta-Ranking“ von dem Fachmagazin „Schlafen Spezial“ von Jens Rosenbaum untersucht nun erstmals systematisch die für den deutschen Hotelmarkt relevanten Hotelbewertungsportale. Dabei wird aufgezeigt, wie belastbar deren Rankings tatsächlich sind, welche Aussagekraft die einzelnen Bewertungsplattformen besitzen und welche Unterschiede zwischen ihnen bestehen. Aus den Ergebnissen wurde erstmals ein übergreifendes Hotel-Meta-Ranking erstellt.
Die Untersuchung analysiert insgesamt 20 der wichtigsten Hotelbewertungsportale in Deutschland. Neben den methodischen Grundlagen der einzelnen Plattformen standen insbesondere deren Aussagekraft sowie mögliche Verzerrungen im Fokus. Ergänzend wurden psychologische Einflussfaktoren untersucht, die das Bewertungsverhalten von Gästen prägen und damit die Objektivität von Hotelbewertungen beeinflussen können.
Für das Meta-Ranking erfasste die Studie die jeweils 50 bestbewerteten Hotels der relevanten Portale und verglich sie miteinander.
Aus dieser Datengrundlage entstand ein Gesamtpool von 566 unterschiedlichen Hotels, deren Platzierungen zu einem bislang einzigartigen Meta-Ranking des deutschen Hotelmarktes zusammengeführt wurden. „Die Untersuchung zeigt dabei eindrucksvoll, dass sich die Spitzenplatzierungen einzelner Hotels je nach Bewertungsportal teilweise deutlich unterscheiden und Rankings deshalb stets im Kontext der jeweiligen Bewertungsmethodik betrachtet werden sollten“, so Journalist und Hoteltester Jens Rosenbaum, der unter anderem schon Studien zur Hotelbetthygiene veröffentlicht hat.
Ein weiterer Schwerpunkt dieser Studie widmet sich einem Ausstattungsmerkmal, das für den Aufenthalt jedes Hotelgastes von zentraler Bedeutung ist: dem Hotelbett. Erstmals wurde untersucht, welche Rolle Betten und Schlafkomfort in Hotelbewertungen tatsächlich spielen. Obwohl nur wenige Bewertungsportale das Bett als eigenständiges Bewertungskriterium abfragen, fließt dessen Qualität dennoch regelmäßig in die Gesamtbewertung eines Hotels ein. Besonders deutlich wird dabei die Bedeutung der Betthygiene. Aus Sicht der Gäste zählt sie zu den wichtigsten Einflussfaktoren auf die wahrgenommene Qualität eines Hotelaufenthalts und findet in zahlreichen Bewertungen ausdrücklich Erwähnung. Die Studie liefert damit nicht nur eine wissenschaftlich fundierte Einordnung der Aussagekraft von Hotelbewertungsportalen, sondern bietet Hoteliers, Investoren, Beratern und Branchenexperten zugleich wertvolle Erkenntnisse über das Bewertungsverhalten von Gästen sowie die Faktoren, die den digitalen Ruf eines Hotels nachhaltig beeinflussen.
Die Studie umfasst 100 Seiten und enthält neben den wissenschaftlichen Auswertungen zahlreiche Tabellen, Grafiken und Statistiken zum deutschen Hotelmarkt. Ergänzt wird sie durch eine vollständige Übersicht aller 566 identifizierten Hotels einschließlich ihrer Platzierungen auf den einzelnen Bewertungsportalen sowie im daraus entwickelten Hotel-Meta-Ranking.
Die Studie kann ab sofort bei dem LL&J Verlag GmbH per E-Mail unter info@llj-verlag.de mit dem Stichwort „Hotel-Meta-Ranking“ bis zum 30. November 2026 zum Subskriptionspreis von 69 Euro inklusive Mehrwertsteuer zuzüglich Versandkosten vorbestellt werden, danach 89 Euro. Die Auslieferung ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen.

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Schlafen Spezial
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Der Verlag Schlafen Spezial ist Mitglied im Medienverband der freien Presse e.V. Inhaber und Journalist (DJV) Jens Rosenbaum spezialisierte sich mit seinem Fachmagazin auf die Themen Bett und Schlafen. Seit über zehn Jahren werden Publikationen und Beiträge in den Branchen Handel, Hotellerie und Industrie veröffentlicht. Das Magazin „Schlafen Spezial“ hat eine jährliche Druckauflage von durchschnittlich 500.000 Exemplaren. Der von Schlafen Spezial durchgeführte HOTEL-BETTEN-TEST sowie der in Kooperation mit dem Hotelverband Deutschland (IHA) e.V. entwickelte HOTEL-BETTEN-CHECK schaffen erstmals in Europa eine unabhängige Informationsplattform über Hotelbetten.
Gemeinsam mit anderen Fachmedien werden Hotels zudem mit dem CLEAN-SLEEPING-, SMART-SLEEPING- und GREEN-SLEEPING-AWARD sowie dem bonum noctis für herausragende Leistungen ausgezeichnet.

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Mehr Verwaltung, weniger Gast: Warum Hotels ihren wichtigsten Wettbewerbsvorteil verlieren können

Prozesse schaffen Effizienz – doch wenn Administration den persönlichen Gästekontakt verdrängt, gerät das eigentliche Erfolgsmodell der Branche unter Druck.

BildDie Hotellerie hat in den vergangenen Jahren ihre Prozesse konsequent weiterentwickelt. Digitalisierung, Qualitätsmanagement und standardisierte Abläufe sorgen heute vielerorts für mehr Effizienz und Transparenz. Gleichzeitig zeichnet sich jedoch eine Entwicklung ab, die bislang nur selten im Fokus steht: Mitarbeitende verbringen einen immer größeren Teil ihres Arbeitstages mit administrativen Aufgaben und immer weniger Zeit dort, wo über die Qualität eines Hotelaufenthalts tatsächlich entschieden wird – im persönlichen Kontakt mit dem Gast.
Was zunächst wie eine organisatorische Herausforderung erscheint, entwickelt sich zunehmend zu einer strategischen Frage. Denn Hotels unterscheiden sich künftig immer weniger über Ausstattung oder Technik. Diese Leistungen setzen Gäste heute voraus. Den Unterschied machen Aufmerksamkeit, Persönlichkeit sowie echte Begegnungen. Genau dafür bleibt im Arbeitsalltag vieler Mitarbeitender jedoch immer weniger Raum.
Die Ursachen liegen selten in einer einzelnen Entscheidung. Vielmehr summieren sich Dokumentationen, interne Abstimmungen, Reportings, Qualitätskontrollen und zusätzliche Prozessvorgaben zu einem Arbeitsalltag, in dem Mitarbeitende immer häufiger organisieren und verwalten, statt Gastgeber zu sein.
Diese Entwicklung beobachten die Personalentwickler diavendo seit Jahren im Rahmen ihrer Coachings und Trainings. Nach Einschätzung der Experten wird deshalb nicht allein der Fachkräftemangel über die Zukunft der Hotellerie entscheiden. Ebenso entscheidend ist die Frage, wie viel Zeit Mitarbeitenden künftig noch für das bleibt, was Gäste nachhaltig in Erinnerung behalten.
„Die größte Konkurrenz echter Gastfreundschaft ist heute nicht der Fachkräftemangel. Wer Mitarbeitende dauerhaft mit Organisation beschäftigt, darf sich nicht wundern, wenn persönliche Gastmomente immer seltener werden. Außergewöhnliche Erlebnisse entstehen weniger zwischen zwei Checklisten, sondern dort, wo Menschen Zeit haben, aufmerksam zu sein“, so Steffen Schock, Mitinhaber von diavendo.
Gastfreundschaft braucht Präsenz: Gerade diese persönlichen Begegnungen entscheiden über die Qualität eines Aufenthalts. Gäste erinnern sich selten an perfekt organisierte Prozesse. Sie erinnern sich an Menschen, die zuhören, Situationen erkennen und im richtigen Augenblick individuell handeln. Solche Momente lassen sich weder standardisieren noch automatisieren. Sie entstehen eben dort, wo Mitarbeitende Handlungsspielräume besitzen.
„Die Hotellerie hat in den vergangenen Jahren gelernt, Prozesse zu perfektionieren. Jetzt muss sie wieder lernen, Begegnungen zu ermöglichen. Ein Gast soll ein Hotel nicht nur zufrieden verlassen. Er sollte einen Moment mitnehmen, an den er später gerne zurückdenkt. Genau dafür brauchen Mitarbeitende wieder mehr Zeit, mehr Vertrauen sowie mehr Freiheit“, ergänzt Bernhard Patter, geschäftsführender Gesellschafter von diavendo. „Führung spielt hier eine entscheidende Rolle. Und die bedeutet nicht immer neue Regeln einzuführen. Gute Führung reduziert Komplexität und schafft Freiräume. Erst wenn Mitarbeitende Entscheidungen treffen dürfen und Zeit für den Gast haben, entsteht jene Qualität, die kein Standard der Welt ersetzen kann.“
Für Hotelunternehmen bedeutet das einen Perspektivwechsel. Nicht jede Aufgabe schafft automatisch einen Mehrwert für den Gast. Nicht jede Regel verbessert den Aufenthalt. Führungskräfte sollten deshalb ihre Organisation konsequent aus Sicht der Gäste und Mitarbeitenden hinterfragen.
Die Zukunft der Hotellerie entscheidet sich nicht allein an besseren Prozessen. Erfolgreich werden jene Hotels sein, die ihre Organisation konsequent vom Gast herdenken. Prozesse schaffen Effizienz. Menschen schaffen Vertrauen. Und Vertrauen ist die Grundlage für Begeisterung, Loyalität und nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg.

Quelle Foto: Kubiza Photo/diavendo GmbH

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Im Herbst 2008 gründete der ehemalige Vorstand und Mitinhaber der IFH Aktiengesellschaft Bernhard Patter das Beratungsunternehmen für Personal- und Unternehmensentwicklung diavendo. Dabei spezialisiert sich der gebürtige Grazer mit seinem Geschäftspartner Steffen Schock auf die Beratung von Unternehmen aller servicenahen Wirtschaftszweige in den Bereichen Vertrieb, Führung und Kommunikation. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt auf Führungskräfte- und Verkaufstrainings in der Dienstleistungsbranche. Als „Die Persönlichkeitsentwickler“ sind sie europaweit für verschiedene Unternehmen erfolgreich tätig.

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HSMA setzt bei zentralen Zukunftsthemen der Hotellerie erfolgreich auf spezialisierte Barcamps

Mit Barcamps zu den Themen Sales, MICE, Technology sowie Online-Marketing fördert der Verband fachliche Tiefe, praxisnahen Wissenstransfer und den offenen Dialog in der Hospitality-Branche.

BildFachwissen teilen, aktuelle Herausforderungen diskutieren und gemeinsam neue Lösungsansätze entwickeln: Mit dem Sales & MICE Camp (SAM) sowie dem Technology & Online Marketing Camp (TOM) hat die HSMA Deutschland e.V. ihre Barcamp-Formate für zentrale Themenfelder der Hospitality erfolgreich fortgesetzt und erweitert. Der Fachverband legt dabei bewusst den Fokus auf Veranstaltungen, bei denen die Teilnehmer selbst die Agenda mitgestalten und aktuelle Fragestellungen aus ihrem beruflichen Alltag in den Mittelpunkt stellen.
Den Auftakt bildete vom 2. bis 4. Juli 2026 das Sales & MICE Camp im Lindner Hotel Düsseldorf Seestern als Nachfolger des HSMA MICE Camps, das über 15 Jahre hinweg durchgeführt wurde. Rund 80 Branchenvertreter diskutierten in 21 Sessions aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Vertrieb und Veranstaltungsgeschäft. Im Mittelpunkt standen unter anderem die Kundenbindung und Neukundengewinnung im B2B-Bereich, Veränderungen im Corporate Segment, neue Anforderungen an Sales Manager, Kooperationen im Partnermanagement sowie die Weiterentwicklung des klassischen Tagungsmarktes. Gerade im Sales & MICE-Geschäft wächst der Bedarf an einem intensiven fachlichen Austausch. Veränderte Kundenanforderungen, steigende Kosten, volatile Nachfrage und neue technologische Möglichkeiten stellen Hotels vor die Aufgabe, bestehende Prozesse sowie Vertriebsansätze regelmässig zu hinterfragen.
„Unsere Erfahrungen zeigen, dass Barcamps gerade bei komplexen Fachthemen einen besonderen Mehrwert bieten. Es geht nicht darum, fertige Antworten von einer Bühne zu präsentieren. Die Teilnehmer bringen ihre eigenen Herausforderungen, Erfahrungen und Perspektiven mit. Daraus entstehen Diskussionen, die sehr nah an der betrieblichen Realität sind. Dieser offene Dialog auf Augenhöhe ist für uns ein wesentlicher Bestandteil der Verbandsarbeit“, so Anna Heuer, Verbandsgeschäftsführerin der HSMA Deutschland e.V.
Nur wenige Tage später rückten in Berlin weitere zentrale Zukunftsthemen der Hotellerie in den Fokus. Mit dem ersten Technology & Online Marketing Camp vom 15. bis 17. Juli 2026 im MOA Berlin erweiterte die HSMA Deutschland e.V. ihr Barcamp-Angebot um ein spezialisiertes Fachformat. Angesprochen wurden insbesondere Experten aus Hoteltechnologie und digitalem Marketing, die sich intensiv mit aktuellen Entwicklungen, datengetriebenen Prozessen und neuen technologischen Möglichkeiten beschäftigen.
60 Teilnehmer diskutierten hier in 22 Sessions unter anderem über Trends der digitalen Hotellerie – von künstlicher Intelligenz, Online-Marketing und Hyperpersonalisierung über Cybersecurity und neue rechtliche Rahmenbedingungen bis hin zu App-Entwicklung, Change Management sowie dem steigenden Qualifizierungsbedarf im digitalen Umfeld. Ergänzt wurde das Barcamp durch einen Hackathon, bei dem die Teilnehmer mit No-Code-, Low-Code- und AI-Coding-Tools an konkreten Lösungsansätzen und ersten Prototypen arbeiteten.
Die Rückmeldungen der Teilnehmer bestätigen nach Angaben des Verbandes den Bedarf an spezialisierten Dialogformaten, um noch tiefer in die Materien einzusteigen. Anders als bei klassischen Kongressen oder Konferenzen entsteht das Programm eines Barcamps unmittelbar aus den Themen der anwesenden Branchenvertreter.
„Die Dynamik in unserer Branche hat deutlich zugenommen. Künstliche Intelligenz, Automatisierung, veränderte Vertriebsstrukturen und neue Anforderungen im MICE-Geschäft wirken sich unmittelbar auf den Hotelalltag aus. Die Barcamps der HSMA schaffen genau diesen Raum und bringen Menschen zusammen, die sich täglich intensiv mit diesen Fragestellungen beschäftigen“, ergänzt Alexandra Weber, stellvertretende Präsidentin der HSMA Deutschland e.V. sowie Director Property Relation Optimization bei BWH Hotels Central Europe.
Für die HSMA Deutschland e.V. sind die Barcamps ein wichtiger Baustein des fachlichen Wissenstransfers innerhalb der Hospitality-Branche. Insbesondere in Themenfeldern, die von schnellen Veränderungen und neuen Anforderungen geprägt sind, will der Verband so den direkten Austausch zwischen Praktikern weiter fördern.

Quelle Foto: Thomas Loris

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HSMA Deutschland e.V.
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10243 Berlin
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email : info@hsma.de

Die Hospitality Sales & Marketing Association Deutschland e.V. (HSMA) ist der führende Fachverband für die Hospitality-Branche und vereint über 1.600 Fach- und Führungskräfte aus Hotellerie und Tourismus. Als branchenübergreifendes Netzwerk und Wissensplattform fördert die HSMA aktiv den kollegialen Dialog sowie die beruflichen Interessen ihrer Mitglieder in allen relevanten Disziplinen.
Die Fachbereiche der HSMA Deutschland e.V. umfassen Online Marketing & E-Commerce, Marketing & Communication, Distribution, Revenue Management, MICE, Sales, Technology, HR & People and
Culture sowie Sustainability. Ziel des Verbands ist es, Fachwissen durch strukturierten Informations- und Erfahrungsaustausch nachhaltig zu stärken.
Neben Fachkongressen, Roadshows, Barcamps und weiteren Weiterbildungsformaten schätzen die Mitglieder insbesondere das hochkarätige Netzwerk und den persönlichen Austausch, der für eine erfolgreiche Zusammenarbeit innerhalb der Hospitality-Branche essenziell ist. www.hsma.de

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Medien

KI-Audit bringt Hotels bereits kurzfristig mehr Sichtbarkeit und Anfragen

Der KI-Audit und die begleitenden Optimierungsmaßnahmen erhöhen die Sichtbarkeit von Hotels in KI-Systemen – objektiv messbar, durch Gästerückmeldungen bestätigt und häufig bereits nach kurzer Zeit.

BildImmer mehr Gäste nutzen ChatGPT, Google Gemini, Perplexity und andere KI-Systeme für die Hotelsuche. Der speziell für die Hotellerie entwickelte KI-Audit zeigt, wie sichtbar ein Hotel in diesen Systemen ist, und leitet konkrete Optimierungsmaßnahmen ab.

„Gerade für ein Haus wie unseres, das für naturbewusstes Genießen fernab vom Massentourismus steht, ist Sichtbarkeit in KI-Chatbots ein entscheidender Faktor“, erklärt Veronika Kern-Fast von Mein Hotel Fast.

Auch das Vitalhotel der Parktherme Bad Radkersburg erzielte rasch Erfolge. Hoteldirektorin Claudia Wender berichtet, dass das Hotel „bereits kurzfristig Mitbewerber überholt und in der KI das für uns relevante Thema besetzt“ habe.

Bei den Birnbaum Chalets haben sich die Anfragen über KI-Systeme laut Betreiberin Maria Prommegger „binnen kurzer Zeit mehr als verfünffacht“.

Dr. Reinhard Neudorfer und sein Team haben bereits mehr als 50 Hotels auditiert und bei den begleitenden Optimierungsprojekten deutliche Verbesserungen erzielt. Die Maßnahmen reichen von SEO-Quick-Wins und strukturierten Daten bis zum Aufbau klarer digitaler Hotel-Entitäten.

Die Wirkung wird objektiv und subjektiv überprüft: Zugriffe aus KI-Chatbots werden über Google Analytics erfasst, die Sichtbarkeit in KI-Antworten wird mit Otterly.ai gemessen. Ergänzend zeigen Rückmeldungen von Gästen, über welches KI-System sie ein Hotel gefunden haben.

„Die Ergebnisse belegen: KI-Sichtbarkeit ist kein Zufall. Sie lässt sich gezielt und messbar verbessern – häufig bereits kurzfristig“, erklärt Dr. Reinhard Neudorfer.

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hotelimpulse
Herr Reinhard Neudorfer
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hotelimpulse ist ein österreichisches Fachmedium und B2B-Kommunikationskanal für Innovationen, KI-Sichtbarkeit und Geschäftsanbahnung in der Hotellerie. Die zur neukunden.at GmbH gehörende Plattform bereitet neue Produkte, Technologien und Dienstleistungen praxisnah für Hotel-Eigentümer, Geschäftsführer und Führungskräfte auf. Sie verbindet redaktionelle Fachkommunikation, digitale Sichtbarkeit, Newsletter und postalische Fachmedien mit aktiver Vertriebsunterstützung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf KI-Audits und Generative Engine Optimization, um Hotels und Anbieter in KI-Systemen besser auffindbar und empfehlbar zu machen.

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