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Medien

KI gegen störende Reflexionen in Videodaten

ReflectionAI entwickelt eine KI-Lösung, die störende Reflexionen in Videodaten automatisch erkennt und entfernt. Das ZIM-Projekt soll die Postproduktion in Film, Werbung und VFX entlasten.

BildHamburg, 12.05.2026 In der Film-, Werbe- und VFX-Produktion entstehen z.B. auf lackierten Fahrzeugoberflächen, Glasfassaden oder glänzenden Baustoffen, Reflexionen, die einen hohen manuellen Nachbearbeitungsaufwand verursachen.

Ziel des Innovationsprojekts „ReflectionAI“ ist die Entwicklung eines KI-gestützten Softwaresystems zur automatisierten Entfernung störender Objektreflexionen in Videodaten. Das Projekt wird von der LAVAlabs Moving Images GmbH & Co. KG und der RnDeep GmbH umgesetzt. Die Förderung für das Projekt erfolgt in einer Höhe von 480.000 EUR durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Die LAVAlabs Moving Images GmbH & Co. KG ist ein Studio für VFX, 3D-Animation und Motion Graphics mit Sitz in Düsseldorf. Das Unternehmen bringt seine Erfahrung aus internationalen Film-, Werbe- und Postproduktionsprojekten in die Entwicklung ein. Die RnDeep GmbH mit Sitz in Stuttgart ist auf Softwareentwicklung, Pipeline-Automatisierung und KI-gestützte Lösungen für die Medienproduktion spezialisiert.

Automatisierte Reflexionsentfernung für die Postproduktion

Crewmitglieder oder Umgebungsobjekte konnten bislang häufig nur manuell maskiert und retuschiert werden. Bestehende Softwarelösungen konzentrieren sich meist auf Einzelbilder, einfache Reflexionstypen oder halbautomatische Workflows. Für bewegte Kameraszenen mit dynamischen Lichtverhältnissen und gekrümmten Oberflächen existieren bislang keine zufriedenstellenden KI-Verfahren für die automatisierte Postproduktion.

ReflectionAI soll diese Lücke schließen. Entwickelt wird eine Lösung, die Reflexionen in Videosequenzen erkennt und über mehrere Frames hinweg konsistent entfernt. Dadurch sollen sichtbares Flackern, instabile Bildbereiche und Artefakte vermieden werden. Die Technologie richtet sich insbesondere an VFX-Studios, Postproduktionsfirmen, Werbefilmproduktionen, Content-Creator-Plattformen und Anbieter mobiler Videobearbeitung.

Synthetische Trainingsdaten als technologische Grundlage

Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die Erzeugung geeigneter Trainingsdaten. Dafür entwickelt LAVAlabs eine engineübergreifende Simulationsumgebung. So können realistische Videosequenzen mit und ohne Reflexionen erzeugt werden. Diese Datensätze dienen als Grundlage für das KI-Training.

RnDeep entwickelt darauf aufbauend eine temporalkonsistente KI-Architektur. Sie kombiniert bildbasierte Erkennungsmodule, videobasierte Konsistenzverfahren, Bewegungsanalyse und Verfahren zur Anpassung an reale Aufnahmen. Ziel ist ein Demonstrator, der die technische Machbarkeit einer automatisierten Reflexionsentfernung in praxisnahen Videodaten nachweist.

Die geplante Lösung soll perspektivisch als Plug-in für bestehende Editing-Umgebungen sowie als Cloud-API nutzbar sein. Damit kann ReflectionAI sowohl in professionelle Postproduktionspipelines als auch in Anwendungen für Content Creation und mobile Videobearbeitung integriert werden.

Die Idee für das Projekt ReflectionAI ist im Rahmen des ZIM-Innovationsnetzwerks AIMECA entstanden, das über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) gefördert wird. Betreut wird das Netzwerk von der IWS GmbH, die Partner:innen bei der Entwicklung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten sowie bei der Sicherstellung der Förderung unterstützt.

Projektpartner:innen ReflectionAI

LAVAlabs Moving Images GmbH & Co. KG | Düsseldorf | www.lavalabs.de

RnDeep GmbH | Stuttgart | www.rndeep.com

_Weitere Informationen finden Sie unter __www._aimeca.net

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

IWS Innovations- und Wissensstrategien GmbH
Lisanne Pfeiffer
Deichstraße 29
20459 Hamburg
Deutschland

fon ..: 04036006630
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email : mail@iws-nord.de

IWS steht für den Technologie- und Wissenstransfer zwischen Industrie und Spitzenforschung und agiert branchenübergreifend dort, wo Innovationen entstehen. Wir arbeiten in mehreren Innovationsnetzwerken mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammen, die den Nukleus für die gemeinschaftliche Entwicklung hochinnovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen darstellen.

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Automatisierte Planung und Entwicklung von Visual Effects: „VFX-Planner“ unterstützt die Filmproduktion

Automatisierte VFX-Planung mit KI, um Filmproduktionsprozesse zu optimieren. LAVAlabs und MIREVI arbeiten an einer Plattform für präzisere und effizientere VFX-Arbeitsabläufe.

BildDas Forschungs- und Entwicklungsprojekt „VFX-Planner“ will neue Maßstäbe in der Filmproduktion setzen, indem es den zeitaufwändigen und manuellen Prozess der Visual Effects Planung (VFX) durch den Einsatz modernster Machine-Learning-Technologien automatisiert. Mit Unterstützung des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) arbeiten zwei Mitglieder des Innovationsnetzwerks AIMECA – die LAVAlabs Moving Images GmbH & Co. KG und das Team MIREVI der Hochschule Düsseldorf – an einer Lösung, die VFX-Studios und Filmproduktionen gleichermaßen zugutekommt.

Herausforderungen in der modernen Filmproduktion

Visuelle Effekte sind aus der heutigen Film- und Videoproduktion nicht mehr wegzudenken. Große Kinofilme investieren bis zu einem Drittel ihres Budgets in VFX, um atemberaubende Fantasiewelten, spektakuläre Actionsequenzen und realistische digitale Umgebungen zu erschaffen. Die Planung und Umsetzung dieser Effekte ist jedoch eine enorme Herausforderung: Der sogenannte VFX-Breakdown, bei dem visuelle Effekte im Drehbuch und im Filmmaterial identifiziert und berechnet werden, ist ein aufwändiger und fehleranfälliger Prozess. Ungenauigkeiten können nicht nur zu Produktionsverzögerungen, sondern auch zu erheblichen Budgetüberschreitungen führen.

VFX-Planner: KI-basierte Lösung für effizientere Filmproduktion

Das Projekt „VFX-Planner“ entwickelt eine integrierte, KI-gestützte Plattform, die VFX-Studios und Filmproduktionsfirmen ermöglicht, die Planung und Umsetzung von Visual Effects zu optimieren.

Zu den zentralen Funktionalitäten des VFX-Planners zählen:

* Automatisierter VFX-Breakdown: Mithilfe von KI analysiert das System Drehbücher und identifiziert automatisch Szenen, die visuelle Effekte erfordern.
* Analyse von Videomaterial: KI unterstützt bei der Identifikation von VFX-relevanten Bereichen in Videodateien.
* Generierung von VFX-Mockups: Erste visuelle Konzepte werden automatisiert erstellt und dienen als Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen VFX-Studios und Produktionsteams.

Das System passt sich kontinuierlich an spezifische Anforderungen an und lernt durch regelmäßige Feedbackschleifen dazu, um die Effizienz und Präzision in der VFX-Produktion nachhaltig zu steigern.

Mehrwert für die Filmindustrie

Mit dem VFX-Planner können VFX-Studios ihre Arbeitsabläufe deutlich beschleunigen und präzisieren. Filmproduktionen profitieren von zuverlässigen Kalkulationen und effizienteren Prozessen, die das Risiko von Budgetüberschreitungen minimieren. Darüber hinaus reduziert die Automatisierung den Bedarf an erfahrenen VFX-Supervisors, einer knappen Ressource in der Branche, und ermöglicht es auch weniger erfahrenen Teams, präzise Breakdowns zu erstellen.

Die Projektidee entstand im Innovationsnetzwerk AIMECA – Künstliche Intelligenz in der medizinischen Versorgung. Dieses Netzwerk, das auch durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) gefördert wird, unterstützt seine Mitglieder bei der Entwicklung zukunftsweisender Technologien. Das Antragsmanagement und die Betreuung des Netzwerks erfolgt durch die IWS GmbH, die Unternehmen und Forschungseinrichtungen bei der Umsetzung innovativer Projekte aktiv begleitet.

_Weitere Informationen zum Projekt und zum Netzwerk finden Sie unter aimeca.net

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