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KI-Verordnung ist im Vollzug: Facility Management

Facility Management braucht Regeln für intelligente Gebäude
– FM-Connect.com fordert klare KI-Governance für Service Desk, Gebäudetechnik, Flächenmanagement, Instandhaltung und Nutzerkommunikation

BildSeestermühe, 10. August 2026 – Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug in den Gebäudebetrieb. Sie analysiert Energieverbräuche, erkennt Anlagenabweichungen, priorisiert Störungen, beantwortet Nutzeranfragen, prognostiziert Wartungsbedarf, wertet Flächennutzung aus und unterstützt Entscheidungen im Facility Management.

Seit dem 2. August 2026 hat diese Entwicklung einen neuen regulatorischen Rahmen. Wesentliche Teile der europäischen KI-Verordnung sind nun anwendbar, die europäischen und nationalen Aufsichtsstrukturen nehmen ihre Aufgaben wahr und für bestimmte KI-Systeme gelten konkrete Transparenzanforderungen. Deutschland hat mit dem KI-Marktüberwachungs- und Innovationsförderungsgesetz zusätzlich die nationale Aufsichtsstruktur konkretisiert.

FM-Connect.com sieht darin keinen Grund, die Digitalisierung des Gebäudebetriebs auszubremsen. Im Gegenteil: Gerade verbindliche Regeln können dazu beitragen, KI dort einzusetzen, wo sie einen nachvollziehbaren betrieblichen Nutzen schafft.

Voraussetzung ist allerdings, dass Unternehmen und öffentliche Einrichtungen wissen, welche KI-Systeme sie einsetzen, welche Daten verarbeitet werden, welche Menschen von Entscheidungen betroffen sind und wer letztlich die Verantwortung trägt.

„Die zentrale Frage lautet nicht mehr, ob Facility Management künstliche Intelligenz nutzt“, sagt Kay Meyer, Geschäftsführer der FM-Connect.com Network GmbH. „Die entscheidende Frage lautet: Wie setzen wir sie so ein, dass Effizienz, Sicherheit und Nachhaltigkeit steigen, ohne Verantwortung, Transparenz und die Interessen der Gebäudenutzer aus der Hand zu geben?“

Politischer Hintergrund: Aus der KI-Debatte wird betriebliche Realität

Die europäische KI-Verordnung verfolgt einen risikobasierten Ansatz. Je größer mögliche Auswirkungen auf Gesundheit, Sicherheit und Grundrechte sind, desto strenger werden KI-Anwendungen reguliert.

Seit dem 2. August 2026 haben das europäische AI Office und die zuständigen nationalen Behörden mit der Durchsetzung der anwendbaren Vorgaben begonnen. Gleichzeitig gelten Transparenzpflichten für bestimmte interaktive und generative KI-Systeme. Nutzer sollen insbesondere erkennen können, wenn sie unmittelbar mit einem KI-System statt mit einem Menschen kommunizieren. Bestimmte künstlich erzeugte oder manipulierte Inhalte müssen ebenfalls erkennbar gemacht werden.

Deutschland hat seine nationale Durchführung mit dem KI-MIG organisiert. Die Bundesnetzagentur übernimmt dabei eine zentrale Koordinierungsfunktion und wird im Wesentlichen Marktüberwachungsbehörde für die KI-Verordnung. Sie soll Unternehmen zugleich mit Informations-, Beratungs- und Erprobungsangeboten unterstützen.

Die europäische Regulierung befindet sich gleichzeitig weiterhin in Entwicklung. Mit dem Ende Juli 2026 in Kraft getretenen AI Omnibus wurden einzelne Fristen für Hochrisiko-KI verlängert. Die entsprechenden Regeln für bestimmte Hochrisikoanwendungen nach Anhang III gelten nun ab dem 2. Dezember 2027. Für KI-Systeme, die in bestimmte regulierte physische Produkte – beispielsweise Maschinen oder Aufzüge – integriert sind, beginnt der entsprechende Anwendungszeitraum erst am 2. August 2028.

Für Facility Manager ist diese Differenzierung wichtig. Nicht jede KI-Anwendung ist ein Hochrisiko-System. Ein Chatbot für Störungsmeldungen, eine Prognose des Energieverbrauchs und ein System zur Überwachung sicherheitskritischer Infrastruktur können regulatorisch sehr unterschiedlich einzuordnen sein.

Facility Management wird zum Betreiber digitaler Entscheidungsstrukturen

Facility Management ist traditionell für physische Anlagen, Gebäude, Services und Betreiberprozesse verantwortlich. Mit KI kommt eine weitere Ebene hinzu.

Ein Unternehmen kann zukünftig gleichzeitig Betreiber eines Gebäudes und Betreiber eines KI-Systems im Sinne der europäischen KI-Verordnung sein.

Damit entstehen neue Schnittstellen zwischen:

* Facility Management,
* IT,
* Informationssicherheit,
* Datenschutz,
* Arbeitsschutz,
* Personal,
* Einkauf,
* Betriebsrat oder Personalvertretung,
* Nachhaltigkeitsmanagement,
* Compliance,
* technischen Dienstleistern und
* Gebäudenutzern.

Die Verantwortung darf dabei nicht zwischen Softwareanbieter, FM-Dienstleister und interner IT verschwinden.

Wenn ein KI-System beispielsweise empfiehlt, eine Wartung zu verschieben, Reinigungskapazitäten anders zu verteilen oder einen technischen Alarm herabzustufen, muss klar bleiben, wer diese Empfehlung fachlich bewertet und wer die Entscheidung verantwortet.

Die wichtigsten KI-Anwendungsfelder im Facility Management

Service Desk und Nutzerkommunikation

KI kann eingehende Meldungen automatisch klassifizieren, Tickets anlegen, Prioritäten vorschlagen, Wissen aus Dokumentationen bereitstellen und wiederkehrende Fragen beantworten.

Damit lassen sich Reaktionszeiten verbessern und Mitarbeiter von Routinetätigkeiten entlasten.

Seit dem 2. August 2026 gewinnt dabei die Transparenz besondere Bedeutung. Bei unmittelbar interagierenden KI-Systemen muss für Nutzer grundsätzlich erkennbar sein, dass sie mit einem KI-System und nicht mit einem Menschen kommunizieren.

Für einen FM-Service-Desk bedeutet dies praktisch:

Ein Chatbot sollte sich als KI-System erkennen lassen. Nutzer müssen wissen, wann ihre Anfrage automatisiert bearbeitet wird und wann ein Mensch übernimmt.

Transparenz ist dabei nicht nur regulatorische Pflichterfüllung. Sie schützt Vertrauen.

Predictive Maintenance

Sensor- und Betriebsdaten können mithilfe von KI ausgewertet werden, um technische Auffälligkeiten früher zu erkennen und Ausfälle vorherzusagen.

Das ermöglicht den Übergang von starren Wartungsintervallen zu stärker zustandsorientierten Maßnahmen.

Für Betreiber entsteht daraus jedoch eine wichtige Abgrenzungsfrage:

Eine KI-Prognose ist zunächst eine Entscheidungsunterstützung.

Ob gesetzlich, normativ, herstellerseitig oder vertraglich vorgeschriebene Wartungs- und Prüfintervalle verändert werden dürfen, muss unabhängig davon geprüft werden.

Eine algorithmische Empfehlung hebt keine Betreiberpflicht auf.

Energieoptimierung

KI kann Wetterdaten, Nutzung, Raumbelegung, Anlagenzustände und Verbrauchsdaten kombinieren und daraus optimale Betriebsparameter ableiten.

Mögliche Anwendungen sind:

* optimierte Heiz- und Kühlkurven,
* bedarfsgerechte Lüftung,
* Lastmanagement,
* optimierte Ladeprozesse,
* Prognosen für Eigenenergieerzeugung,
* Erkennung ungewöhnlicher Energieverbräuche.

Gerade im Energie- und Nachhaltigkeitsmanagement liegt erhebliches Potenzial.

Gleichzeitig muss nachvollziehbar bleiben, welche Zielgrößen ein System optimiert. Eine ausschließlich auf Energieverbrauch ausgerichtete Optimierung darf beispielsweise nicht unbemerkt zulasten von Raumklima, Hygiene oder Nutzerkomfort gehen.

Flächen- und Belegungsanalysen brauchen klare Grenzen

Ein weiteres relevantes Einsatzgebiet ist die Analyse von Raumnutzung und Personenströmen.

Sensoren können erkennen, ob Räume genutzt werden, wie stark Besprechungsflächen ausgelastet sind oder welche Bereiche besonders häufig gereinigt werden müssen.

Diese Informationen können Flächeneffizienz, Reinigung, Energieverbrauch und Nutzerkomfort verbessern.

Die Grenze zwischen sinnvoller Gebäudedatennutzung und personenbezogener Überwachung ist jedoch sorgfältig zu bestimmen.

Aus einer statistischen Belegungsinformation muss keine personenbezogene Verhaltensanalyse werden.

FM-Connect.com empfiehlt deshalb den Grundsatz:

So viele Daten wie betrieblich erforderlich – so wenig personenbezogene Daten wie möglich.

Der Zweck einer Datenerhebung sollte vor der Einführung feststehen. Erst danach sollte entschieden werden, welche Sensorik und welche KI tatsächlich benötigt werden.

Besondere Grenze: Emotionserkennung am Arbeitsplatz

Der AI Act zieht bei bestimmten Anwendungen bewusst harte Grenzen.

Bereits seit Februar 2025 ist der Einsatz von KI zur Ableitung von Emotionen am Arbeitsplatz grundsätzlich verboten. Die Regelung adressiert unter anderem Risiken für Privatsphäre, Menschenwürde und Beschäftigte in asymmetrischen Arbeitsverhältnissen. Für medizinische oder sicherheitsbezogene Anwendungen bestehen eng begrenzte Ausnahmen.

Für Facility Management ist diese Grenze praktisch relevant.

Moderne Kameras, Sensoren und Analyseplattformen werden teilweise mit Funktionen beworben, die Stimmung, Stress, Aufmerksamkeit oder emotionales Verhalten erkennen sollen.

Ein technisch verfügbares Feature ist jedoch nicht automatisch eine zulässige FM-Funktion.

Deshalb sollte bei Video-, Zutritts-, Workplace- und Smart-Building-Systemen genau geprüft werden, welche Analysefunktionen tatsächlich aktiviert sind.

Menschliche Verantwortung darf nicht automatisiert werden

KI kann Vorschläge erzeugen. Sie kann priorisieren, prognostizieren und Muster erkennen.

Sie kennt jedoch nicht automatisch:

* Betreiberpflichten,
* lokale Besonderheiten,
* technische Umbauten,
* Betriebsvereinbarungen,
* temporäre Gefahrenlagen,
* tatsächliche Nutzerbedürfnisse,
* sicherheitskritische Wechselwirkungen.

Ein erfahrener Facility Manager kann beispielsweise erkennen, dass ein ungewöhnlicher Energieverbrauch auf eine geplante Sonderproduktion zurückzuführen ist. Ein Algorithmus sieht zunächst nur die Abweichung.

Umgekehrt kann KI Anomalien entdecken, die ein Mensch in tausenden Datenpunkten übersehen würde.

Die Stärke liegt deshalb nicht im Ersatz des Menschen, sondern in einer sinnvollen Arbeitsteilung.

FM-Connect.com empfiehlt für betriebsrelevante KI-Prozesse grundsätzlich eine definierte menschliche Verantwortlichkeit.

Konkreter Bezug zur FM-Connect-Microsite „AI im Facility Management“

Die Microsite ai.fm-connect.com betrachtet künstliche Intelligenz ausdrücklich nicht als isoliertes IT-Thema.

KI wird dort als Betriebs-, Daten- und Organisationsinstrument eingeordnet, unter anderem für:

* Anlagenoptimierung,
* Predictive Maintenance,
* Energieeffizienz,
* Service Desk,
* Ticketbearbeitung,
* Ressourcenplanung,
* Flächennutzung,
* Reinigung,
* Nutzerkommunikation,
* Wissensmanagement,
* technische Dokumentation und
* Managemententscheidungen.

Besonderes Gewicht erhalten Datenqualität, Erklärbarkeit, Governance, Akzeptanz, Kosten-Nutzen-Verhältnis und die Einbindung der Mitarbeitenden.

Damit entspricht die Microsite unmittelbar dem aktuellen regulatorischen Ansatz: Technologie soll genutzt werden, aber ihre Auswirkungen müssen verstanden und gesteuert werden.

KI-Ethik wird zum Bestandteil der Betreiberorganisation

Die FM-Connect-Microsite zur KI-Ethik verbindet technologische Innovation mit Fairness, Transparenz, Verantwortlichkeit, Privatsphäre und Beteiligung.

Für den Gebäudebetrieb ergeben sich daraus konkrete Governance-Fragen:

Wer genehmigt neue KI-Anwendungen?

Wer bewertet den betrieblichen Nutzen?

Wer prüft Datenschutz und Mitbestimmung?

Wer entscheidet über zulässige Datenquellen?

Wie werden Fehlentscheidungen erkannt?

Wie können automatisierte Entscheidungen übersteuert werden?

Wer kontrolliert Anbieter und Updates?

Wie wird dokumentiert, welches Modell zu welchem Zeitpunkt eingesetzt wurde?

Wie lange werden Daten gespeichert?

Wie werden Nutzer informiert?

Diese Fragen gehören künftig in eine KI-Governance des Facility Managements.

Interview mit Kay Meyer, Geschäftsführer der FM-Connect.com Network GmbH

Frage: Herr Meyer, was ändert sich für Facility Manager seit dem 2. August 2026?

Kay Meyer: Zunächst einmal wird aus einer längeren politischen und regulatorischen Diskussion betriebliche Realität. KI wird nicht verboten. Im Gegenteil: Sie soll ausdrücklich genutzt werden können. Aber Unternehmen müssen genauer wissen, welche Systeme sie einsetzen und welche Verantwortung damit verbunden ist.

Frage: Muss jetzt jedes KI-System im Facility Management aufwendig zertifiziert werden?

Kay Meyer: Nein. Das wäre eine falsche Schlussfolgerung. Der AI Act arbeitet risikobasiert. Viele typische Anwendungen im Facility Management sind keine Hochrisikosysteme. Entscheidend ist der konkrete Anwendungsfall. Ein Energieprognosemodell ist anders zu bewerten als eine KI, die Menschen biometrisch analysiert oder kritische Infrastruktur steuert.

Frage: Was wäre Ihr erster Schritt für ein Unternehmen?

Kay Meyer: Ein KI-Inventar. Viele Organisationen wissen heute gar nicht vollständig, wo bereits künstliche Intelligenz eingesetzt wird. KI steckt inzwischen in CAFM-Systemen, Service-Desk-Software, Kameras, Energieplattformen, Gebäudeautomation, Office-Produkten und Apps. Diese Anwendungen sollten zunächst systematisch erfasst werden.

Frage: Was gehört in ein solches Inventar?

Kay Meyer: System, Anbieter, Zweck, Nutzer, Datenquellen, betroffene Personen, Schnittstellen, Entscheidungswirkung und verantwortliche Organisationseinheit. Danach kann man entscheiden, welche Anwendungen näher geprüft werden müssen. Das ist wesentlich effizienter, als jedes System pauschal als Risiko zu behandeln.

Frage: Wo sehen Sie aktuell den größten praktischen Nutzen von KI?

Kay Meyer: Bei der Unterstützung von Menschen. Störungen strukturieren, Dokumentationen durchsuchen, Energieabweichungen erkennen, Daten aufbereiten, Wartungsinformationen zusammenführen – das sind sehr sinnvolle Anwendungen. Wir können qualifizierte Mitarbeiter von Such- und Routinetätigkeiten entlasten und ihnen bessere Entscheidungsgrundlagen geben.

Frage: Sehen Sie auch Gefahren durch eine zu starke Automatisierung?

Kay Meyer: Ja. Problematisch wird es, wenn Entscheidungen nicht mehr nachvollzogen werden. Ein Facility Manager darf sich bei einer sicherheitsrelevanten Entscheidung nicht darauf zurückziehen, dass die Software das so vorgeschlagen hat. Wir brauchen klare menschliche Verantwortung.

Frage: Welche Rolle spielt der Nutzer?

Kay Meyer: Eine zentrale Rolle. Gebäude sind für Menschen da. Wenn KI Belegung, Komfort, Reinigung oder Services optimiert, muss der Nutzen für die Menschen erkennbar sein. Der Nutzer darf nicht zum Datensatz degradiert werden.

Frage: Was bedeutet dies für KI-basierte Belegungsanalysen?

Kay Meyer: Wir sollten zunächst fragen, was wir wirklich wissen müssen. Für die Reinigung reicht möglicherweise die Information, dass ein Raum genutzt wurde. Dafür muss ich nicht wissen, welche Person dort war. Gute Digitalisierung beginnt mit Datenökonomie.

Frage: Wie beurteilen Sie Emotionserkennung am Arbeitsplatz?

Kay Meyer: Für den normalen Facility-Betrieb sehe ich dafür kaum einen seriösen Anwendungsfall. Wir müssen nicht aus Gesichtern oder Stimmen ableiten, ob ein Mitarbeiter gestresst, zufrieden oder unzufrieden ist. Das wäre weder für ein gutes Arbeitsumfeld noch für Vertrauen hilfreich. Der AI Act setzt hier aus guten Gründen enge Grenzen.

Frage: Welche Rolle spielt der Betriebsrat?

Kay Meyer: Eine frühe Einbindung ist sinnvoll, sobald Systeme Beschäftigtendaten oder Arbeitsabläufe wesentlich betreffen. Akzeptanz entsteht nicht dadurch, dass man eine fertige Lösung präsentiert. Sie entsteht dadurch, dass Zweck, Daten, Grenzen und Nutzen transparent gemacht werden.

Frage: Muss Facility Management jetzt juristische KI-Experten beschäftigen?

Kay Meyer: Nein. Aber das FM muss seine fachliche Verantwortung wahrnehmen. Recht, Datenschutz, IT und Informationssicherheit gehören an den Tisch. Das Facility Management muss erklären können, welche Funktion ein System im Gebäude erfüllt, welche Prozesse davon abhängen und welche Folgen Fehlentscheidungen hätten.

Frage: Was bedeutet KI-Governance konkret?

Kay Meyer: Ein klarer Entscheidungsprozess. Wer darf KI beschaffen? Welche Prüfungen sind vorher erforderlich? Welche Daten dürfen verwendet werden? Welche menschliche Kontrolle bleibt bestehen? Wie werden Änderungen freigegeben? Wie reagieren wir auf Fehler? Wer dokumentiert das? Gute Governance muss nicht kompliziert sein, aber sie muss eindeutig sein.

Frage: Wie sollte ein FM-Dienstleister mit eigener KI umgehen?

Kay Meyer: Transparent. Ein Auftraggeber sollte wissen, wenn ein Dienstleister KI zur Leistungssteuerung, Qualitätskontrolle oder Entscheidungsunterstützung verwendet. Besonders wichtig wird das, wenn Kundendaten, Gebäudedaten oder personenbezogene Informationen verarbeitet werden.

Frage: Muss dies zukünftig in FM-Verträgen geregelt werden?

Kay Meyer: Ja. Wir sollten KI nicht mehr nur technisch beschaffen, sondern vertraglich steuern. Datenverwendung, Unterauftragnehmer, Modelle, Updates, Schnittstellen, Dokumentation, Informationspflichten und menschliche Verantwortung gehören in Leistungsbeschreibungen und Verträge.

Frage: Was bedeutet die Regulierung für Innovation?

Kay Meyer: Im besten Fall schafft sie Vertrauen. Unternehmen investieren eher in KI, wenn sie wissen, welche Regeln gelten. Die Aufgabe besteht darin, Compliance so zu organisieren, dass sie Innovation ermöglicht und nicht durch unnötige Bürokratie verhindert.

Frage: Was ist Ihre zentrale Botschaft an Geschäftsführungen und öffentliche Einrichtungen?

Kay Meyer: Machen Sie KI zu einer Managementaufgabe. Nicht jeder Chatbot braucht einen Steuerungskreis. Aber jede Organisation braucht Transparenz darüber, wo KI eingesetzt wird, was sie entscheidet und wer dafür verantwortlich bleibt.

Zehn-Punkte-Programm für verantwortungsvolle KI im Facility Management

1. KI-Inventar erstellen

Alle KI-Anwendungen im Facility Management systematisch erfassen – auch Funktionen, die Bestandteil vorhandener Softwareplattformen sind.

2. Anwendungszweck definieren

Jedes System benötigt einen konkreten betrieblichen Zweck. „Wir wollen KI einsetzen“ ist kein ausreichendes Ziel.

3. Risikoeinstufung vornehmen

Prüfen, welche Auswirkungen Fehlentscheidungen auf Menschen, Betrieb, Sicherheit, Umwelt und Kerngeschäft haben können.

4. Datenquellen dokumentieren

Festlegen, welche Gebäude-, Nutzer-, Anlagen- und Prozessdaten verwendet werden und wie lange sie gespeichert bleiben.

5. Transparenz gegenüber Nutzern herstellen

Bei Chatbots und anderen direkt interagierenden Systemen muss erkennbar sein, wann Nutzer mit KI kommunizieren.

6. Menschliche Entscheidungskompetenz festlegen

Für betriebs-, sicherheits- und personenbezogen relevante Entscheidungen Verantwortliche und Übersteuerungsmöglichkeiten definieren.

7. Beschäftigte und Interessenvertretungen einbeziehen

Technologieeinführung nicht ausschließlich technisch organisieren. Arbeitsabläufe und Auswirkungen auf Beschäftigte frühzeitig berücksichtigen.

8. Beschaffung und Verträge anpassen

KI-Funktionen, Datenrechte, Anbieterpflichten, Updates, Schnittstellen, Dokumentation und Haftungsabgrenzungen ausdrücklich festlegen.

9. Betrieb überwachen

Prüfen, ob KI-Systeme weiterhin die vorgesehenen Ergebnisse liefern. Modelle, Daten und Software verändern sich.

10. Nutzen messen

KI sollte einen nachweisbaren Beitrag leisten – beispielsweise zu Energieeffizienz, Anlagenverfügbarkeit, Servicequalität, Bearbeitungszeit oder Ressourceneinsatz.

Anforderungen an Ausschreibungen und FM-Verträge

Facility Management kauft zunehmend Software und Dienstleistungen ein, in denen KI bereits integriert ist. Künftig sollten Ausschreibungen deshalb nicht nur Funktionen beschreiben.

Zu klären sind beispielsweise:

* Welche KI-Komponenten werden verwendet?
* Welche Daten werden verarbeitet?
* Wo werden diese verarbeitet?
* Welche externen Modelle oder Plattformen werden eingebunden?
* Werden Kundendaten zum Training verwendet?
* Welche Änderungen darf der Anbieter ohne Zustimmung vornehmen?
* Wie werden Modell- oder Funktionsänderungen dokumentiert?
* Welche menschliche Kontrolle besteht?
* Wie können KI-Funktionen deaktiviert werden?
* Welche Exportmöglichkeiten bestehen für Kundendaten?
* Welche Transparenzinformationen stellt der Anbieter bereit?
* Welche Unterauftragnehmer werden eingesetzt?

Damit wird KI-Governance zugleich zu einem Bestandteil professionellen Vertrags- und Dienstleistermanagements.

Nutzen für Unternehmen

Eine strukturierte KI-Governance im Facility Management schafft:

* höhere Transparenz über digitale Systeme,
* schnellere und besser begründete Entscheidungen,
* geringere regulatorische Risiken,
* bessere Datenqualität,
* höhere Akzeptanz bei Beschäftigten und Nutzern,
* nachvollziehbare Verantwortlichkeiten,
* geringere Anbieterabhängigkeit,
* bessere Beschaffungsergebnisse,
* sichere Automatisierung,
* höhere Anlagenverfügbarkeit,
* effizientere Serviceprozesse,
* zusätzliche Potenziale für Energie- und Ressourceneffizienz.

Nutzen für öffentliche Einrichtungen

Für Kommunen, Behörden, Hochschulen, Krankenhäuser und andere öffentliche Betreiber kommen weitere Aspekte hinzu:

* transparente Verwendung öffentlicher Daten,
* nachvollziehbare Entscheidungen,
* Schutz besonders sensibler Nutzergruppen,
* bessere Kontrolle externer Technologieanbieter,
* rechtssichere und innovationsfreundliche Beschaffung,
* bessere Nachweisfähigkeit gegenüber Aufsicht und Öffentlichkeit,
* Schutz vor intransparenten automatisierten Entscheidungen,
* höhere Effizienz bei gleichzeitigem Erhalt öffentlicher Verantwortung.

Gesellschaftliche Verantwortung der FM-Branche

Facility Management beeinflusst täglich die Umgebung von Millionen Menschen.

Temperatur, Beleuchtung, Zugang, Reinigung, Sicherheit, Raumnutzung und Services werden zunehmend digital gesteuert.

Wenn KI diese Prozesse beeinflusst, gestaltet sie indirekt auch Arbeitsbedingungen und Lebensqualität.

Daraus folgt eine besondere Verantwortung.

Technisch möglich ist nicht automatisch betrieblich sinnvoll.

Betrieblich effizient ist nicht automatisch gesellschaftlich akzeptabel.

Und algorithmisch optimiert ist nicht automatisch menschlich richtig.

Die FM-Branche sollte KI deshalb nicht ausschließlich anhand von Einsparpotenzialen bewerten.

Gute KI im Facility Management muss:

* einen nachvollziehbaren Zweck erfüllen,
* Menschen unterstützen,
* Ressourcen effizienter einsetzen,
* Sicherheit nicht verschlechtern,
* Privatsphäre respektieren,
* Entscheidungen nachvollziehbar halten und
* menschliche Verantwortung erhalten.

Kernaussagen

Seit dem 2. August 2026 befindet sich der AI Act in einer neuen Vollzugsphase.

KI ist im Facility Management kein reines IT-Thema.
Sie beeinflusst Gebäude, Services, Menschen und Betreiberentscheidungen.

Nicht jede KI-Anwendung ist ein Hochrisikosystem.
Entscheidend ist der konkrete Einsatzzweck.

Transparenz wird Teil der Nutzerorientierung.
Menschen sollten erkennen können, wann sie mit KI interagieren.

Emotionserkennung am Arbeitsplatz ist grundsätzlich verboten.

KI darf Betreiberverantwortung nicht ersetzen.
Entscheidungsunterstützung und fachliche Verantwortung müssen getrennt bleiben.

Facility Management benötigt ein KI-Inventar.

KI gehört in Ausschreibungen und Verträge.

Der Nutzen muss messbar sein.
KI ist kein Selbstzweck.

Schlussstatement

Der Start der europäischen KI-Aufsicht markiert für Facility Management keinen Wendepunkt gegen Digitalisierung. Er markiert den Übergang von experimenteller Nutzung zu professioneller Organisation.

Unternehmen und öffentliche Einrichtungen sollten diese Entwicklung nutzen, um ihre KI-Anwendungen systematisch zu ordnen.

Wer Transparenz, Datenqualität, menschliche Verantwortung und klare Governance frühzeitig etabliert, kann KI schneller und zugleich verlässlicher einsetzen.

Facility Management hat dafür eine besonders geeignete Ausgangsposition: Es verbindet Menschen, Gebäude, Anlagen, Daten, Services und betriebliche Verantwortung.

FM-Connect.com unterstützt Betreiber, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen bei der Entwicklung von KI-Strategien für Facility Management, KI-Potentialanalysen, KI-Governance, nutzerzentrierten Anwendungen, KI-Ethik, Automatisierung, Service-Desk-Lösungen, Instandhaltungsoptimierung sowie bei der Integration von KI-Anforderungen in Ausschreibungen und Betreiberprozesse.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

FM-Connect.com Network GmbH
Herr Kay Meyer
Am Altenfeldsdeich 16
25371 Seestermühe
Deutschland

fon ..: 01717044665
web ..: https://fm-connect.com
email : Kay.Meyer@FM-Connect.com

FM-Connect.com ist ein Beratungs- und Ingenieurnetzwerk für Facility Management.
Das Netzwerk unterstützt Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Betreiberorganisationen bei strategischem, technischem, infrastrukturellem und organisatorischem Facility Management.
Im Mittelpunkt stehen sichere, effiziente, wirtschaftliche, nachhaltige und nutzerorientierte Gebäude und Services.
Die Leistungen reichen von Analysen und Betriebskonzepten über Ausschreibungen und Vertragsmanagement bis zur Digitalisierung und Optimierung des laufenden Gebäudebetriebs.

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Wirtschaft

Der Uranzyklus steht noch am Anfang – und bietet Chancen

Bank of America sieht laut Medienberichten bei Uran besonders hohes Aufwärtspotenzial. Steigender Reaktorbedarf und ein nur langsam wachsendes Primärangebot stützen die langfristige Investmentthese.

ANZEIGE / WERBUNG – Dieser Artikel wird im Namen von Premier American Uranium Inc. und IsoEnergy Ltd. verbreitet. Die SRC Swiss Resource Capital AG unterhält mit beiden Unternehmen entgeltliche IR-Beratungs- und Kommunikationsverträge. · Ersteller/Herausgeber: SRC Swiss Resource Capital AG · Autorin/Redakteurin: Ingrid Heinritzi · Redaktionsschluss: 06.08.2026, 20:45 Uhr Zürich/Berlin · Erstveröffentlichung: 10.08.2026, 5:33 Uhr Zürich/Berlin

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

die Bank of America bleibt beim Uranmarkt konstruktiv. Nach einem Bericht von Investing.com vom 9. Juli 2026 sieht die Bank trotz gesenkter Prognosen für zahlreiche Edel- und Basismetalle besonders hohes Aufwärtspotenzial bei Uran. Der damalige Spotpreis lag dem Bericht zufolge rund 23 Prozent unter der durchschnittlichen BofA-Prognose für 2026. Als Treiber wurden unter anderem Vertragsengpässe, diszipliniertes Angebot und mögliche zusätzliche Käufe der Energieversorger genannt. Da die zugrunde liegende Originalstudie der Bank der Redaktion nicht vorlag, wird die Aussage als Angabe aus einer Sekundärquelle wiedergegeben.

Die fundamentale Ausgangslage bleibt langfristig unterstützend. Die World Nuclear Association schätzt den globalen Uranbedarf der Reaktoren für 2025 auf rund 68.920 Tonnen Uran (tU). Im Referenzszenario könnte dieser Bedarf bis 2040 auf mehr als 150.000 tU steigen. Gleichzeitig deckte die Minenproduktion 2024 rund 90 Prozent der jährlichen Reaktoranforderungen. Die verbleibende Lücke wurde durch Lagerbestände und andere Sekundärquellen geschlossen.

Damit besteht kein automatischer kurzfristiger Versorgungsengpass. Neue Minen, Wiederanläufe und Erweiterungen benötigen jedoch häufig mehrere Jahre, erhebliche Investitionen und Genehmigungen. Steigende Reaktoranforderungen, geopolitisch fragmentierte Lieferketten und der Wunsch der Energieversorger nach größerer Versorgungssicherheit könnten deshalb zusätzliche langfristige Lieferverträge begünstigen. Für Uranaktien bleibt der Uranpreis ein wichtiger Werttreiber, zugleich müssen ausgeprägte Kursschwankungen und projektspezifische Risiken berücksichtigt werden.

IsoEnergy: Hochgradige Ressource und US-Wiederanlaufoption

IsoEnergy – https://www.rohstoff-tv.com/play/bergbau-nachrichten-mit-mogotes-metals-osisko-development-und-isoenergy/ – ist ein diversifiziertes Uranentwicklungsunternehmen mit aktuellen und historischen Mineralressourcen in Kanada, den USA und Australien. Das Unternehmen produziert derzeit kein Uran, verfügt in Utah jedoch über genehmigte, ehemals produzierende konventionelle Uran- und Vanadiumminen und bezeichnet sich deshalb als möglicher kurzfristiger Produzent. Eine endgültige Wiederanlauf- oder Produktionsentscheidung wurde nicht getroffen.

Das Kernprojekt Larocque East im östlichen Athabasca-Becken beherbergt die Hurricane-Lagerstätte. Die aktuelle Mineralressource umfasst 48,6 Millionen Pfund U?O? mit 34,5 Prozent U?O? in der Kategorie „angezeigt“ (Indicated) sowie 2,7 Millionen Pfund mit 2,2 Prozent U?O? in der Kategorie „abgeleitet“ (Inferred). Die Mineralisierung liegt nach Unternehmensangaben in etwa 325 Metern Tiefe und rund 40 Kilometer nordwestlich der McClean-Lake-Mühle. IsoEnergy setzte im Juli 2026 sein auf bis zu 8.000 Meter angelegtes Sommerbohrprogramm fort, das die mögliche Erweiterung der Mineralisierung entlang des Hurricane South Trend untersucht.

Tony M in Utah bietet eine zweite und anders gelagerte Entwicklungsoption. Bis April 2026 hatte IsoEnergy im Rahmen eines Großprobenprogramms rund 2.100 US-Tonnen beziehungsweise etwa 1.900 metrische Tonnen mineralisiertes Material gefördert. Die gewonnenen Betriebs-, Kosten- und Aufbereitungsdaten sollen in eine vorläufige Wirtschaftlichkeitsstudie gemäß NI 43-101 einfließen. Das Unternehmen prüft zudem Sortier- und Aufbereitungstechnologien, die bei früheren Kleintests einen großen Teil des Urans in einer deutlich geringeren Materialmasse konzentrierten. Ob sich diese Ergebnisse im größeren Maßstab und wirtschaftlich reproduzieren lassen, muss noch nachgewiesen werden.

Premier American Uranium: Zwei Arbeitsprogramme in den USA

Premier American Uranium – https://www.rohstoff-tv.com/play/explorations-neuigkeiten-bei-banyan-gold-fury-gold-mines-und-premier-american-uranium/ – konzentriert sich auf Uranprojekte in den USA. Das Portfolio erstreckt sich über fünf Bundesstaaten und umfasst Projekte in New Mexico, Wyoming, Colorado, Utah und Arizona. Eine im Februar 2026 abgeschlossene Bought-Deal-Privatplatzierung brachte dem Unternehmen brutto rund 15 Millionen CAD und stärkte die Finanzierung der laufenden Arbeitsprogramme.

Bei Cebolleta in New Mexico schloss das Unternehmen im Juli 2026 ein 6.030 Fuß umfassendes PQ-Kernbohrprogramm ab und lieferte 77 Kernproben an Hazen Research. Das geplante metallurgische Testprogramm soll unter anderem Annahmen zur Urangewinnung im Haufenlaugungsverfahren und mögliche Verbesserungen für künftige technische und wirtschaftliche Studien untersuchen. Nach Unternehmensangaben sollen die Ergebnisse in eine für 2027 angestrebte aktualisierte vorläufige Wirtschaftlichkeitsstudie einfließen. Die PEA von 2025 ist vorläufig, enthält „Inferred“-Mineralressourcen, die geologisch als zu spekulativ gelten, um wirtschaftliche Überlegungen anzuwenden, die eine Einstufung als Mineralreserven ermöglichen würden. Es besteht keine Gewissheit, dass die Ergebnisse der PEA realisiert werden.

Beim Kaycee-Projekt in Wyoming waren bis zum 17. Juni 2026 insgesamt 19 Bohrungen über 17.100 Fuß abgeschlossen. Sieben Bohrungen trafen nach Gammasondenmessungen auf Uranmineralisierung mit mindestens 0,02 Prozent eU?O?. Dabei handelt es sich um radiometrisch abgeleitete Äquivalentgehalte und nicht um direkte chemische Urananalysen; eine Korrektur für ein mögliches radiometrisches Ungleichgewicht wurde nicht vorgenommen. Das Unternehmen plante für die Saison 2026 insgesamt bis zu 100.000 Fuß Bohrungen, um mehrere Zielgebiete systematisch zu testen.

Fazit: Zwei unterschiedliche Potenziale auf denselben Markt

Die Uranstory verbindet steigenden langfristigen Reaktorbedarf mit einem Primärangebot, das sich nur langsam anpassen kann. Daraus können sich Chancen ergeben, der Zyklus bleibt jedoch volatil und kapitalintensiv. IsoEnergy kombiniert eine außergewöhnlich hochgradige kanadische Ressource mit der möglichen Wiederinbetriebnahme ehemals produzierender US-Minen. Premier American Uranium bietet einen stärker explorations- und entwicklungsorientierten Zugang zum Ausbau einer heimischen US-Uranversorgung. Bei beiden Unternehmen hängen mögliche Fortschritte von technischen Ergebnissen, Genehmigungen, Finanzierung, Umsetzung und einem tragfähigen Uranpreis ab.

Aktuelle Unternehmensinformationen und Pressemeldungen von IsoEnergy (- https://www.resource-capital.ch/de/unternehmen/iso-energy-ltd/ -) und Premier American Uranium (- https://www.resource-capital.ch/de/unternehmen/premier-american-uranium-corp/ -).

Weiterführende Infos erhalten Sie ebenso in unserem neuen Uranmetallreport unter folgendem Link: https://www.resource-capital.ch/de/reports/ansicht/uran-report-2026-03/.

Viele Grüße
Ihr
Marc Ollinger
Swiss Resource Capital AG

Wissenschaftliche und technische Grundlage sowie Qualified Persons
Die Angaben zu Larocque East/Hurricane beruhen insbesondere auf den IsoEnergy-Mitteilungen vom 12. Mai, 11. Juni und 8. Juli 2026. Deren wissenschaftliche und technische Inhalte wurden von Dr. Dan Brisbin, P.Geo., Vice President Exploration von IsoEnergy und Qualified Person gemäß NI 43-101, geprüft und genehmigt. Die Angaben zur Tony-M-Großprobe beruhen auf den Mitteilungen vom 7. Januar und 23. April 2026. Der technische Inhalt der Mitteilung vom 23. April 2026 wurde ebenfalls von Dr. Dan Brisbin geprüft und genehmigt, während die Mitteilung vom 7. Januar 2026 Dean T. Wilton, PG, CPG, MAIG, als Qualified Person nennt. Die Cebolleta-Angaben beruhen auf der Mitteilung von Premier American Uranium vom 13. Juli 2026. Die wissenschaftlichen und technischen Angaben zum Bohrprogramm 2026 wurden von Mike Thompson, C.P.G., Berater des Unternehmens und Project Manager für Cebolleta, geprüft und genehmigt. Die Angaben zur PEA 2025 und zur Mineralressourcenschätzung wurden von Mark B. Mathisen, C.P.G., von SLR International Corporation geprüft und genehmigt. Weitere technische Angaben zum Arbeitsprogramm 2026 und zum metallurgischen Untersuchungsprogramm wurden von Terry McNulty, P.E., Berater des Unternehmens und Qualified Person gemäß NI 43-101, geprüft und genehmigt. Die Kaycee-Angaben beruhen auf der Mitteilung vom 17. Juni 2026, die von J.J. Brown, P.G., SME-RM, Vice President Exploration und Qualified Person, geprüft und genehmigt wurde. Diese QP-Prüfungen beziehen sich ausschließlich auf die jeweiligen Primärquellen und nicht auf diesen deutschsprachigen Beitrag. Die SRC Swiss Resource Capital AG hat die wissenschaftlichen oder technischen Angaben nicht unabhängig überprüft.
Quellen und Datenstand
o Investing.com, „Top Metals & Mining Stocks: BofA Names CCJ, FCX, PAAS as Top Picks“, 09.07.2026
o World Nuclear Association, „World Nuclear Fuel Report 2025: Investment in nuclear fuel cycle needed as demand for nuclear power grows“, 05.09.2025
o World Nuclear Association, „World Nuclear Power Reactors & Uranium Requirements“, Stand 27.07.2026
o IsoEnergy, „IsoEnergy Confirms High Grade Uranium Mineralization on the Hurricane South Trend, with up to 4.21% U?O? over 3.5 m, including up to 11.6% U?O? over 1.0 m“, 12.05.2026
o IsoEnergy, „IsoEnergy Commences 8,000 Metre Summer Drill Program at the Larocque East Project, Athabasca Basin“, 11.06.2026
o IsoEnergy, „IsoEnergy Resumes Summer Drilling at Hurricane South Trend with Strong Initial Results“, 08.07.2026
o IsoEnergy, „IsoEnergy Continues Systematic Drill Testing at Flatiron, Targeting Growth Near Tony M Mine, Utah and Provides Bulk Sample Update“, 23.04.2026
o IsoEnergy, „IsoEnergy Initiates Bulk Sample Program at the Tony M Uranium Mine in Utah – A Key Step Toward a Potential Restart Decision“, 07.01.2026
o Premier American Uranium, „Premier American Uranium Announces Closing of Bought Deal Private Placement for Gross Proceeds of C$15 Million“, 03.02.2026
o Premier American Uranium, „Premier American Uranium Expands and Further Defines Uranium Mineralization at Kaycee Project, Wyoming with Initial 2026 Drill Results“, 17.06.2026
o Premier American Uranium, „Premier American Uranium Successfully Completes Drilling Program at Cebolleta Project, New Mexico and Delivers Samples for Advanced Metallurgical Testing“, 13.07.2026
Intro-Bild: IsoEnergy, mit Genehmigung.
Wichtige Hinweise, Interessenkonflikte und Disclaimer
Art des Beitrags und Interessenkonflikt: Dieser Beitrag ist eine entgeltliche Werbe- und Marketingmitteilung (Advertorial) und keine unabhängige Finanzanalyse. Die SRC Swiss Resource Capital AG erhält von Premier American Uranium Inc. und IsoEnergy Ltd. Vergütungen für IR-Beratungs- und Kommunikationsleistungen. Hieraus entsteht ein wesentlicher Interessenkonflikt, der die Auswahl der besprochenen Unternehmen sowie die Art ihrer Darstellung beeinflussen kann.
Transparenzhinweis zu Interessenkonflikten gemäß Art. 20 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 (MAR), der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958 und § 85 WpHG: Die Autorin hält keine Aktien der beiden besprochenen Emittenten. Die SRC Swiss Resource Capital AG hält ebenfalls keine Aktien der beiden besprochenen Emittenten. Kein besprochener Emittent hält mindestens 5 Prozent an der SRC Swiss Resource Capital AG. Entgeltliche Beziehung: IR-Beratungs- und Kommunikationsverträge mit beiden Emittenten. Eine planmäßige Aktualisierung dieses Beitrags ist nicht vorgesehen; gesetzliche Verpflichtungen zur Berichtigung oder Aktualisierung bleiben unberührt. Maßgeblich sind die Verhältnisse und öffentlich verfügbaren Informationen zum Redaktionsschluss am 06.08.2026, 20:45 Uhr Zürich/Berlin.
Methodik, Quellen und Einordnung: Markt- und Unternehmensangaben wurden den im Quellenverzeichnis genannten Veröffentlichungen entnommen. Die Aussagen zur Bank of America beruhen auf einer Sekundärquelle; die zugrunde liegende Originalstudie lag der Redaktion nicht vor. Tatsachen, Unternehmensangaben, wissenschaftliche und technische Angaben, zukunftsgerichtete Informationen und redaktionelle Einschätzungen wurden sprachlich voneinander getrennt. Marktprognosen, historische Daten und Unternehmensziele sind keine Kursziele oder Handelssignale.
Keine individuelle Anlageberatung: Die bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Sie sind nicht auf die Anlageziele, finanziellen Verhältnisse oder die Risikobereitschaft einzelner Personen zugeschnitten und stellen weder eine individuelle Anlageberatung noch eine Einladung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten dar. Anlageentscheidungen sollten ausschließlich auf Grundlage eigener Prüfung und gegebenenfalls unter Hinzuziehung unabhängiger fachlicher Beratung getroffen werden.
Risiken: Wertpapiere von Uran-, Rohstoff-, Bergbau-, Explorations- und Projektentwicklungsgesellschaften sind mit erheblichen Risiken verbunden. Dazu zählen unter anderem Uranpreis-, Rohstoffmarkt-, Währungs-, Liquiditäts-, Finanzierungs-, Verwässerungs-, Explorations-, Ressourcen-, Genehmigungs-, Bau-, Betriebs-, Umwelt-, Sanierungs-, politische, regulatorische und länderspezifische Risiken. Projekte können technisch oder wirtschaftlich scheitern, Zeitpläne oder Kostenbudgets überschreiten oder zusätzliches Kapital zu für bestehende Aktionäre nachteiligen Bedingungen benötigen. Kursverluste bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals sind möglich. Frühere Wertentwicklungen, historische Marktpreise und technische Studien sind keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Ergebnisse.
Zukunftsgerichtete Informationen… Lesen Sie hier unbedingt weiter: https://www.wallstreet-online.de/nachricht/21212013-geht-s-los-uranzyklus-anfang-chancen

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Herr Jörg Schulte
Bergmannsweg 7a
59939 Olsberg
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fon ..: 015155515639
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Medien

Neue Studie: DACH-Dienstleister nutzen KI täglich, verändern ihr Geschäft aber nicht

98 % nutzen KI mindestens wöchentlich. Trotzdem bleiben Preise, Governance und Angebot fast überall unverändert. Und der deutschsprachige Markt zögert aus anderen Gründen als der Rest der Welt.

BildBerlin, 10. Juli 2026. Professionelle Dienstleister im deutschsprachigen Raum haben KI schneller zur täglichen Gewohnheit gemacht als der globale Markt. Das Geschäft darum herum haben sie aber nicht verändert. Das ist das zentrale Ergebnis der neuen Studie „Das Paradox der KI-Adoption“ von Komplyt Research, für die 61 Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen aus der DACH-Region befragt wurden. Die Ergebnisse sind an die globale Studie von SPI Research aus 2025 angelehnt.

Breit genutzt, flach eingesetzt. 98 % der befragten Unternehmen nutzen KI mindestens wöchentlich, 82 % täglich. Doch nur 57 % setzen sie in mehr als 40 % ihrer Projekte ein, und lediglich 18 % in mehr als 80 %. An der Häufigkeit gemessen wirkt die Einführung abgeschlossen, an der Einsatztiefe gemessen steht sie am Anfang.

Der Nutzen bleibt Zeitersparnis. 69 % nennen Zeitersparnis als einzigen realisierten Nutzen, deutlich mehr als die 58 % im globalen Vergleich. Zugleich rechnen 74 % faktisch unverändert ab. Wer die Arbeit automatisiert, aber weiter nach Zeit abrechnet, verschenkt jeden Effizienzgewinn an den Kunden.

Governance steht auf dem Papier. 66 % haben eine formale KI-Richtlinie, 62 % berichten trotzdem von verbreiteter Schatten-KI, 31 % sogar von sehr häufiger. Zehn Unternehmen haben beides zugleich: eine Richtlinie und eine Belegschaft, die an ihr vorbeiarbeitet.

Der Signatur-Befund: eine umgekehrte Rangfolge. Weltweit bremst Unternehmen laut SPI vor allem die Datenqualität. In DACH ist es umgekehrt: Datenschutz und Sicherheit führen mit 74 %, vor der Datenqualität mit 54 %. Vor dem Hintergrund von DSGVO und EU-KI-Verordnung ist das kein technisches Zögern, sondern eine Frage von Regulierung und Vertrauen, die prägt, wie der ganze Markt KI einkauft, einsetzt und steuert.

_“Die Debatte, ob Firmen KI nutzen, ist vorbei. Die eigentliche Frage ist, ob sie das Geschäft darum herum verändern: Einsatztiefe, Preise, Governance. Bisher tun sie es nicht. Genau in dieser Lücke entscheidet sich, wer aus der Gewohnheit einen Vorteil macht.“_

– Tilman Mürle, Komplyt

Was den Einsatz vertiefen würde, benennen die Unternehmen selbst: bessere Datenschutzgarantien der Anbieter (56 %), Tools, die mit den eigenen Daten und Systemen laufen (41 %), und klarere regulatorische Rahmenbedingungen (36 %). Belege dafür, dass KI funktioniert, oder Kundennachfrage stehen ganz unten. Es ist ein lösbares Problem, und es liegt auf der Angebotsseite.

Die vollständige Studie (15 Seiten) ist auf Anfrage verfügbar oder unter https://www.kompl.yt/campaigns/adoption-paradox?locale=de.

_Zur Methodik: Eigene Befragung von 61 Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen im DACH-Raum, erhoben vom 26. Mai bis 14. Juni 2026. Selbstselektierte, KI-aktive Stichprobe; die Zahlen zeigen eine Richtung aus einem engagierten Segment, nicht die Verbreitung im Gesamtmarkt._

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Komplyt ist die Governance- und Orchestrierungsschicht für professionelle Dienstleister. Im Kern steht ein gesteuerter, unternehmensweiter Wissensgraph, der erfasst, wie ein Unternehmen arbeitet, und die KI-Nutzung innerhalb der Daten-, Richtlinien- und Compliance-Grenzen dieses Unternehmens hält, während die Arbeit über Menschen, Werkzeuge und Projekte wandert.

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Killt die KI den Texterberuf? Was ein Texter meint. Und wie die KI das Interview geschrieben hätte.

Im Anfang war das Wort.

BildMario Kluge ist Texter, Redakteur und Ghostwriter. Hier interviewt er sich selbst – über die Überlebenschancen seines Berufs, der von KI attackiert wird. Als Zugabe und zum Vergleich kommt im Anschluss ans menschliche Interview die maschinelle Fassung, wie sie ChatGPT nur anhand der Fragen zusammengestellt hat.

Mario, du bist als Texter Freiberufler. Wieso tust du dir das an – übernimmt demnächst nicht eh die KI?

Ich glaube an die KI erst dann, wenn sie auch an mich glaubt. Und davon ist sie noch staubige Meilen entfernt. Sie glaubt nur, mich zu kennen. Sie liest meine Prompts, streift durchs Netz und versucht, Veröffentlichungen mir zuzuordnen. Nur: Ich signiere die wenigsten meiner Arbeiten. Es steckt auch sehr viel Kluge in Texten, die unter anderen Namen erschienen sind. KI liefert ein Surrogat dessen, was sie für meinen Stil hält.

Wenn du sagst, du promptest, nutzt du also KI für deine Texte?

Ich nutze sie für Recherchen. Und dazu, längere Texte und Gliederungen auf deren Schlüssigkeit und Konsistenz zu prüfen. Da kommen dann manchmal nützliche Ratschläge retour und manchmal unsinnige. KI ist für mich Logik-Dienstleister und Synonymwörterbuch. Meine Texte haben meine tatsächliche DNA intus.

Welche KI-Modelle nutzt du?

ChatGPT in der Go-Version. Natürlich sehe ich aus dem Augenwinkel die Aufgeregtheiten rund um die aktuelltesten KI-Modelle und -Aggregatoren. KI-Hopping bringt mir aber nichts, da ich fast nur mit Texten arbeite und also keine Tools für z.B. Videos brauche. Und weil die KI-Entwicklung so schnell ist, dass ich beim Hoppen ins Stolpern käme.

Was meinst du mit KI-Aggregatoren?

Plattformen, die unterschiedliche KI-Anwendungen integrieren. Manche sind abonnierbar, manche rechnen als Pay-as-you-go ab oder kombinieren beide Bezahlmodelle. Der Log-in gibt Zugang zu Grundfunktionen der angeschlossenen Tools. Ein Beispiel dafür ist Perplexity. In der Pro-Version bietet die Plattform Zugang zu ChatGPT, Claude, Gemini von Google und weiteren KI-Anwendungen. Nächsten Monat oder nächste Woche hat das Leben dieses Interview aber schon wieder überholt.

Wenn die Entwicklung so schnell ist, wird dein Beruf ja vielleicht doch überrannt …

Eine literarische Übersetzerin hat mir mal gesagt, dass ihr Beruf vielleicht nicht durch die KI ausstürbe, sondern an anderen Dingen, und zwar zusammen mit den Lesern: Es gebe mehr Medien und weniger Leser. Also Social Media und Seriengucken statt der neueste Roman. Übertragen auf meinen Beruf ist eine Zukunft vorstellbar, in der fast alle Texte von KI stammen. Und auch nur noch von KI gelesen werden. Bis die KI irgendwann durchdreht – und ein kaltblütiger Raumkadett sie erschießt, so wie Pilot Pirx den durchgeknallten Roboter Setaurus bei Stanislaw Lem. Aber bis es soweit ist, werden ich und meine Kollegen gebraucht.

Weil es immer um die Person hinter dem Text geht und um das Personal Branding?

Deshalb auch, ja. Klar könnte ich auch prompten: Nutze in meinem Text einmal das Wort _aktuelltest_ als Kennzeichen. Was Kosmetik wäre oder Mimikry. Und unwichtig, weil das Entscheidende woanders erfolgt: Menschen wollen ab und an mit Menschen zusammenhocken. Um gesehen zu werden, um sich auszutauschen, um sich zu beraten. Oder nur einfach so, ganz ohne tiefere Absicht. Dieses Zwischenmenschliche leistet keine KI.

Muss es denn zwischenmenschlich sein? Eine dpa-Meldung ist doch auch nicht zwischenmenschlich.

Wer sich für die Wirkung von Kommunikation interessiert, kann sich durch die Kommunikationstheorie lesen. Dabei wird er merken, dass Wissenschaftler lange sperrige Sätze mögen. Ich empfehle deshalb eine bequeme Abkürzung: den Dokumentarfilm _The Artist is present _über die Performance-Künstlerin Marina Abramovic. Der Film zeigt ihre Performance von 2010 im New Yorker Museum of Modern Arts. Sie setzt sich an einen Tisch im Atrium – drei Monate lang, sieben Stunden am Tag. Ihr gegenüber kann jeweils ein Besucher der Ausstellung Platz nehmen. Abramovic sieht ihn nur an, schweigend. Gespräche sind untersagt. Nach maximal einer Viertelstunde wird es Zeit für den nächsten.

Die Leute stehen Schlange, um an den Tisch zu kommen. Abramovic geht kurz in sich und konzentrierte sich dann völlig auf den neuen Besucher. Und dann passiert Wunderbares: Die Leute sind tief bewegt, viele sogar zu Tränen gerührt. Weil es so selten passiert, dass sich jemand ausschließlich auf sie fokussiert, ohne Verkaufsabsicht, ohne Überredungsversuche. Sie fühlen sich akzeptiert und verbunden.

Menschen wollen wahrgenommen werden, geschätzt und geliebt. Und nur wenn das geschieht, sind sie bereit und willens, andere Menschen wahrzunehmen, zu schätzen, zu lieben. Viel mehr gibt es nicht zu lernen im Grundlagenkurs Kommunikation. Nimm das, KI.

Vielen Dank für das Interview.

Und hier die Fassung von ChatGPT. Das Prompting dafür war: „Ich bin freiberuflicher Texter, Redakteur und Ghoswriter. Im Nachgang stelle ich dir Fragen für ein Interview mit mir für die Plattform openPR. Bitte entwickele dazu meine Antworten anhand der nachstehenden Fragen so, dass ein Text entsteht, der mich als vertrauenswürdigen Experten zeigt.“ Darunter waren die einzelnen Fragen nacheinander aufgeführt.

Mario, du bist als Texter derzeit Freiberufler. Wieso tust du dir das an – übernimmt demnächst nicht eh die KI?

Diese Frage höre ich inzwischen fast täglich. Meine Antwort lautet: KI verändert meinen Beruf grundlegend, aber sie ersetzt ihn nicht. Sie nimmt mir Routinetätigkeiten ab, beschleunigt Recherche und Ideenfindung und hilft dabei, Texte effizienter zu entwickeln. Entscheidend bleibt aber die Fähigkeit, Themen zu durchdringen, Zusammenhänge zu erkennen und Inhalte so aufzubereiten, dass sie die Ziele eines Unternehmens oder einer Organisation tatsächlich unterstützen. Genau das ist mein Beruf – und der besteht aus weit mehr als dem Schreiben einzelner Sätze.

Wenn du sagst, du promptest, nutzt du also KI für deine Texte?

Selbstverständlich. Es wäre fahrlässig, diese Möglichkeiten nicht zu nutzen. Der Unterschied liegt darin, _wie_ man KI einsetzt. Ich lasse mir keine fertigen Texte ausgeben und veröffentliche sie ungeprüft. Ich nutze KI als Sparringspartner: für Perspektiven, Strukturvorschläge, Recherchen oder Formulierungsalternativen. Die eigentliche Arbeit beginnt danach. Ich prüfe Fakten, gleiche Aussagen ab, passe Sprache und Tonalität an und stelle sicher, dass der Text zur Persönlichkeit und zu den Zielen des Auftraggebers passt. Am Ende verantworte ich jedes Wort, das meinen Schreibtisch verlässt.

Welche KI-Modelle nutzt du?

Ich arbeite bewusst nicht nur mit einem Modell. Je nach Aufgabe nutze ich unter anderem ChatGPT, Claude, Gemini oder Perplexity. Die Modelle unterscheiden sich deutlich – etwa bei Recherche, Argumentation, Kreativität oder sprachlicher Präzision. Wer sich auf nur ein Werkzeug verlässt, verschenkt Potenzial. Deshalb vergleiche ich Ergebnisse und entscheide je nach Projekt, welches Modell den größten Mehrwert bietet.

Was meinst du mit KI-Aggregatoren?

KI-Aggregatoren bündeln den Zugang zu mehreren Sprachmodellen auf einer Plattform. Statt für jede Anwendung ein eigenes Abo abzuschließen, kann ich verschiedene Modelle direkt miteinander vergleichen und flexibel auswählen. Das spart Zeit und Kosten. Vor allem aber ermöglicht es, die jeweiligen Stärken gezielt einzusetzen. Für professionelle Anwender ist das oft sinnvoller, als sich dauerhaft auf einen einzigen Anbieter festzulegen.

Wenn die Entwicklung so schnell ist, wird dein Beruf ja vielleicht doch überrannt?

Ich glaube eher, dass sich der Beruf verändert als verschwindet. Früher bestand die Herausforderung darin, Informationen zu beschaffen. Heute besteht sie darin, Informationen zu bewerten, einzuordnen und daraus überzeugende Kommunikation zu entwickeln. Das wird durch KI eher wichtiger als unwichtiger. Wer lediglich Standardtexte produziert, wird es tatsächlich schwerer haben. Wer hingegen strategisch denkt, komplexe Themen verständlich macht und Unternehmen hilft, eine glaubwürdige Stimme zu entwickeln, wird auch künftig gefragt sein.

Weil es immer um die Person hinter dem Text geht – also um Personal Branding?

Nicht nur. Personal Branding ist ein gutes Beispiel, weil Menschen sehr schnell merken, ob ein Text authentisch wirkt oder austauschbar ist. Das gilt aber genauso für Unternehmen, Verbände oder Institutionen. Gute Kommunikation transportiert Haltung, Werte und Persönlichkeit. Das kann eine KI nicht von selbst erzeugen. Sie kennt Daten und Muster – die Identität eines Unternehmens muss ihr erst vermittelt werden. Genau dabei unterstütze ich meine Kunden.

Muss es denn zwischenmenschlich sein? Eine dpa-Meldung ist doch auch nicht zwischenmenschlich.

Auch Nachrichten folgen menschlichen Entscheidungen. Welche Information ist relevant? Welcher Zusammenhang muss erklärt werden? Welche Überschrift trifft den Kern? Selbst eine sachliche Meldung entsteht nicht automatisch aus Daten, sondern aus journalistischer Einordnung.

Bei Unternehmenskommunikation ist dieser Faktor noch deutlich wichtiger. Dort geht es nicht nur um Information, sondern auch um Vertrauen, Glaubwürdigkeit und Wiedererkennbarkeit. Menschen kaufen Produkte, vergeben Aufträge oder unterstützen Organisationen nicht allein wegen Fakten, sondern weil sie den Eindruck haben, dass hinter der Kommunikation kompetente und verlässliche Menschen stehen. Genau deshalb wird gute Redaktion auch im Zeitalter der KI ihren Wert behalten.

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Kluge Texte
Herr Mario Kluge
Friesenstr. 54
39108 Magdeburg
Deutschland

fon ..: 01709022773
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email : klugetexte@web.de

Mario Kluge, Jahrgang 63, ist freiberuflicher Texter, Redakteur und Ghostwriter. Er wohnt in Magdeburg. Nach einem diplomatischen Intermezzo im DDR-Außenministerium erwarb er erste journalistische Erfahrungen mit Texten in der „taz“ und in „Der Anzeiger“. Später wechselte er in die Öffentlichkeitsarbeit für Verwaltungen und Unternehmen, darunter langjährig die Deutsche Telekom und T-Systems.

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Medien

Nico Bergstreiser wird Co-Founder & CMO der KI-Plattform für Digitale Produktpässe

Digitaler EU-Produktpass in unter 5 Minuten: DPP-Flash expandiert mit neuem Co-Founder Nico Bergstreiser und startet die exklusive Pilotkunden-Phase für den Pflichtstart ab 2027.

Mit den strengen Richtlinien des EU-Green-Deals und der neuen Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte (ESPR) steht der europäische B2B- und E-Commerce-Sektor vor einer historischen Transformation. Die verpflichtende Einführung des Digitalen Produktpasses (DPP) zwingt Hersteller, Importeure und Händler dazu, lückenlose Nachweise über Materialzusammensetzung, CO?-Fußabdruck, Lieferketten und Recyclingfähigkeit digital bereitzustellen. Mit DPP-Flash etabliert sich eine hochskalierbare, datenschutzkonforme Software-as-a-Service (SaaS)-Lösung am Markt, die Unternehmen die automatisierte Compliance und rechtssichere Datenverwaltung vereinfacht.

Um die dynamische Expansion, das Performance-Marketing und den strategischen Markteintritt maßgeblich voranzutreiben, erweitert DPP-Flash sein Führungsteam: Nico Bergstreiser übernimmt als Co-Founder und Chief Marketing Officer (CMO) die strategische Ausrichtung der Marke, den Ausbau der globalen B2B-Partnerschaften sowie die Marktpositionierung der Cloud-Plattform.

In nur 5 Minuten zum digitalen Produktpass: Automatisierte KI-Datenextraktion mit menschlicher Qualitätskontrolle

Die Erfüllung regulatorischer Vorgaben stellt Industrie und Handel vor enorme technische und organisatorische Herausforderungen. DPP-Flash schließt die Schnittstelle zwischen komplexen ERP-, PIM- und E-Commerce-Systemen und den gesetzlichen Transparenzanforderungen der Europäischen Union durch den gezielten Einsatz künstlicher Intelligenz.

Der Erstellungsprozess setzt neue Maßstäbe in Sachen Effizienz: Ein vollständiger, gesetzeskonformer Produktpass ist in unter 5 Minuten startklar. Die Plattform nutzt hochentwickelte KI-Algorithmen, um die benötigten Produktdaten vollautomatisiert zu extrahieren. Um absolute Fehlerfreiheit und maximale Datensicherheit zu garantieren, setzt DPP-Flash auf einen hybriden Ansatz: Nach der automatischen Extraktion können Anwender alle Daten prüfen, manuell anpassen, verifizieren oder bei Bedarf eigenständig erneuern.

Maximale Rechtssicherheit: 15 Jahre Hosting-Garantie, ESPR- und DSGVO-Konformität

Neben der schnellen Erstellung löst DPP-Flash eines der größten logistischen Probleme von Herstellern: die langfristige Datenverfügbarkeit. Die Plattform garantiert ein sicheres Hosting aller digitalen Produktpässe über einen Zeitraum von vollen 15 Jahren. Damit wird die gesetzlich geforderte Langzeit-Verfügbarkeit der Daten ohne zusätzlichen administrativen Aufwand für Unternehmen abgedeckt. Jedes Produkt erhält einen individuellen Produktpass-QR-Code inklusive eines direkten, hochverfügbaren Web-Links.

Dabei arbeitet die gesamte Cloud-Infrastruktur kompromisslos DSGVO-konform, ESPR-konform und absolut rechtssicher, sodass sensible Unternehmens- und Lieferkettendaten optimal geschützt sind, während Endverbraucher und Prüfbehörden am Point of Sale schnellen, transparenten Zugriff erhalten.

„Der Digitale Produktpass darf von Unternehmen nicht bloß als bürokratisches Pflichtthema verstanden werden, sondern bietet eine beispiellose Chance für Markenvertrauen, Circular Economy und Customer Engagement im digitalen Zeitalter“, erklärt Nico Bergstreiser, Co-Founder von DPP-Flash. „Unsere Priorität bei DPP-Flash ist es, Industrieunternehmen und Online-Händlern eine zukunftssichere, extrem leistungsfähige SaaS-Infrastruktur bereitzustellen. Durch die Kombination aus blitzschneller KI-Datenextraktion und der garantierten 15-jährigen Hosting-Sicherheit machen wir die Einhaltung sämtlicher EU-Vorgaben nahtlos, skalierbar und mit minimalem Aufwand im Betriebsalltag umsetzbar.“

Strategische Pilotphase: DPP-Flash sucht Vorreiter für den Pflichtstart 2027

Angesichts der Tatsache, dass der Digitale Produktpass ab dem Jahr 2027 für erste Produktgruppen zur gesetzlichen Pflicht wird, öffnet DPP-Flash ab sofort die Anmeldung für ein exklusives Pilotkunden-Programm. Zukunftsmarken und Industrieunternehmen haben im Rahmen dieser Early-Bird-Phase die Möglichkeit, die KI-gestützte Plattform vorab zu testen, ihre bestehende IT-Infrastruktur frühzeitig anzupassen und sich so einen entscheidenden Wettbewerbs- und Compliance-Vorteil zu sichern, bevor das EU-Mandat final greift.

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50127 Bergheim
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DPP-Flash ist eine spezialisierte B2B-SaaS-Plattform für die Erstellung, Verwaltung und cloudbasierte Speicherung Digitaler Produktpässe. Durch automatisierte KI-Workflows, flexible API-Anbindungen, eine integrierte menschliche Qualitätskontrolle und ein garantiertes 15-jähriges Hosting unterstützt DPP-Flash Marken, Hersteller und Händler weltweit dabei, die strengen EU-Nachhaltigkeits- und Transparenzstandards (ESPR, Ökodesign) absolut rechtssicher und DSGVO-konform zu erfüllen.

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