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Deutschland droht der Hitzekollaps

Gießener Unternehmen Pluvara entwickelt Smart-City-Lösung gegen Hitze und Wassermangel

BildGießen. Deutschlands Städte stehen vor einer neuen Realität. Wochenlange Hitzeperioden wechseln sich immer häufiger mit extremen Starkregenereignissen ab. Asphalt und Beton heizen sich auf, junge Stadtbäume vertrocknen, Grünflächen leiden unter Wassermangel – gleichzeitig fließen bei kurzen, heftigen Regenfällen Millionen Liter wertvollen Regenwassers ungenutzt in die Kanalisation.

Klimaforscher sprechen längst von einem grundlegenden Wandel der Städte. Die zentrale Frage lautet deshalb nicht mehr, ob sich Kommunen an den Klimawandel anpassen müssen, sondern wie schnell.

Eine Schlüsselrolle spielt dabei das Regenwasser.

„Wir können es uns nicht mehr leisten, Regenwasser als Abfallprodukt zu betrachten“, sagt Lukas Duraj vom Gießener StartUP Pluvara. „Jeder Liter, der bei Starkregen verloren geht, fehlt wenige Wochen später bei der Bewässerung unserer Stadtbäume.“

Nach Schätzungen vieler Kommunen steigen die Kosten für die Bewässerung des öffentlichen Grüns seit Jahren kontinuierlich an. Gleichzeitig werden jedes Jahr tausende neue Bäume gepflanzt, um Innenstädte widerstandsfähiger gegen Hitze zu machen. Doch gerade diese jungen Bäume benötigen in den ersten Jahren regelmäßig Wasser – häufig wertvolles Trinkwasser, das mit Tankfahrzeugen angeliefert wird.

Für viele Städte entwickelt sich dieser Aufwand zu einem finanziellen und organisatorischen Kraftakt.

Genau hier setzt das Gießener Start-up Pluvara an. Das Unternehmen hat ein System entwickelt, mit dem Regenwasser unabhängig von Dachflächen oder einer vorhandenen Infrastruktur gesammelt und gespeichert werden kann. Herzstück ist ein speziell entwickelter Regensammler, der auf handelsüblichen IBC-Containern montiert wird. Das gesammelte Wasser steht anschließend genau dort zur Verfügung, wo es gebraucht wird – beispielsweise für neu gepflanzte Stadtbäume, Grünanlagen, Parks oder Blühflächen.

Der Ansatz folgt einem einfachen Prinzip: Regenwasser wird nicht mehr möglichst schnell abgeleitet, sondern als lokale Ressource gespeichert und später genutzt. So können Kommunen Trinkwasser sparen, Transportfahrten reduzieren und gleichzeitig ihre Kanalisation bei Starkregen entlasten.

Damit passt das System in die Strategien vieler Smart-City-Kommunen. Intelligente Städte der Zukunft benötigen nicht nur digitale Lösungen, sondern auch nachhaltige Infrastrukturen, die Klimaresilienz und Ressourcenschonung miteinander verbinden. Dezentrale Regenwasserspeicherung ist dafür ein wichtigen Baustein.

Wie dies in der Praxis funktioniert, zeigt ein Pilotprojekt mit der Universitätsstadt Gießen sowie dem Landkreis Gießen. Dort wird das Pluvara-System auch als elementarer Bestandteil des Projektes „Smartes Gießener Land“ mit einer vollautomatischen Unterflur-Bewässerung neu gepflanzter Stadtbäume eingesetzt.

Die Bedeutung solcher Lösungen wird in den kommenden Jahren weiter wachsen. Nach Einschätzung vieler Fachleute werden Hitzeperioden häufiger, Trockenphasen länger und Starkregen intensiver. Städte müssen deshalb lernen, Wasser anders zu denken – nicht als Problem, sondern als strategische Ressource.

„Die Smart City der Zukunft muss jeden Regentropfen nutzen, um ihre Lebensqualität zu sichern, sagt Duraj.“

Für das innovative Konzept erhielt das Gießener Unternehmen jetzt das Gründerstipendium „PUSH“ des Landes Hessen.

www.pluvara.de

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Pluvara GmbH
Herr Lukas Duraj
Friedrich-Ebert-Straße 52 7
35440 Linden
Deutschland

fon ..: 0151 41920782
web ..: https://www.pluvara.de
email : l.duraj@pluvara.de

Über Pluvara: Gegründet wurde das Unternehmen 2025 von vier Unternehmern aus Gießen in Mittelhessen. Die Idee entstand – wie so oft – aus einem konkreten praktischen Bedarf. Als Betreiber der Stiftung „Lugredu“, die sich dem Erhalt und Ausbau von Streuobstwiesen widmet, standen die Gründer vor der Herausforderung, neu gepflanzte Bäume regelmäßig mit Wasser zu versorgen. Frischwasser musste aufwendig per Anhänger herangeschafft und in IBC-Container umgefüllt werden. Aus dieser Praxis heraus entstand die Idee eines autarken Regenwassersammelsystems – die Geburtsstunde von Pluvara.
www.pluvara.de

Pressekontakt:

vz.marketing
Herr Volker Zaborowski
Am Wingert 7
35444 Biebertal

fon ..: 01713852862
email : kontakt@vz-marketing.de

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Pilotprojekt in Gießen: Regen- statt Trinkwasser für die Stadtbegrünung

Innovatives Pluvara-System startet kommunalen Praxistest und soll Bewässerung von Stadtgrün nachhaltiger und effizienter machen

BildGießen. Die Bewässerung von Stadtbäumen, Grünanlagen und Blühflächen wird für Kommunen angesichts zunehmender Trockenperioden zu einer immer größeren Herausforderung. Gleichzeitig steigen die Kosten für Personal, Transport und Wasserbereitstellung. Mit einem Pilotprojekt setzt die Stadt Gießen nun auf eine innovative Lösung aus der Region: den Pluvara-Regensammler. Das System ermöglicht es, Regenwasser dezentral aufzufangen, zu speichern und direkt dort verfügbar zu machen, wo es für die Pflege von Grünflächen benötigt wird.

Bis zu 3.000 Liter Regenwasser pro Jahr pro Trichter

Der Pluvara-Regensammler wurde speziell dafür entwickelt, Regenwasser unabhängig von bestehender Infrastruktur zu sammeln und zu speichern. Das System wird auf handelsübliche IBC-Container montiert und kann auf einer Sammelfläche von 3,15 Quadratmetern jeden Niederschlag auffangen und in den darunterliegenden Behälter leiten. Ein Container fasst 1.000 Liter Wasser, mehrere Einheiten können modular miteinander verbunden werden.

Für Kommunen eröffnet dies neue Möglichkeiten im Umgang mit der wertvollen Ressource Wasser. Während Regenwasser in niederschlagsreichen Phasen gesammelt wird, steht es in Trockenzeiten unmittelbar für die Bewässerung von Bäumen, Beeten und Grünflächen zur Verfügung. Bis zu 3.000 Liter Regenwasser kann so je nach Region im Jahr aufgefangen und gesammelt werden. Aufwendige Transportwege und der Einsatz von Trinkwasser können dadurch reduziert werden.

Gerade in Städten sind Pflanzen und Bäume unverzichtbar für das Stadtklima. Gleichzeitig verursacht ihre Bewässerung einen hohen organisatorischen und finanziellen Aufwand. „Mit dem Pilotprojekt wollen wir prüfen, wie sich Regenwasser künftig noch gezielter und effizienter für die Pflege des Stadtgrüns nutzen lässt“, so Gießens Stadträtin Gerda Weigel Greilich dieser Tage im Rahmen der Präsentation des ersten Containers mit Pluvara-Trichter.

Besonders interessant ist dabei der dezentrale Ansatz. Die Regensammler können an strategisch wichtigen Standorten im Stadtgebiet aufgestellt werden und dort als lokale Wasserreserve dienen. Mitarbeitende des Bauhofs oder beauftragte Dienstleister können das gespeicherte Wasser direkt vor Ort nutzen. Lange Fahrten zu zentralen Wasserentnahmestellen entfallen, was Zeit, Kosten und Ressourcen spart.

Die Stadt Gießen gehört damit zu den ersten Kommunen, die das System im praktischen Einsatz testen. Ziel des Pilotprojekts ist es, Erkenntnisse über die Alltagstauglichkeit, die erzielbaren Wassermengen sowie mögliche Einsparungen bei Betriebskosten und Trinkwasserverbrauch zu gewinnen.

Kommunen sparen durch vollautomatische Unterflurbewässerung

Im konkreten Fall wurde der Pluvara-Trichter inklusive IBC-Container nahe einem neugepflanzten Apfelbaum positioniert und mit einer automatischen Unterflurbewässerung kombiniert, sodass der neu gepflanzte Apfelbaum über ein Schlauchsystem de facto automatisch mit der richtigen Menge Wasser versorgt wird. „Das ist besonders in den ersten fünf Jahren notwendig, bis der Baum sich selbst ausreichend versorgen kann. Im Normalfall müssten städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Trockenphasen bis zu zwei Mal in der Woche für die Wasserversorgung sorgen. Das geschieht nun quasi vollautomatisch. Das spart nicht nur wertvolles Trinkwasser sondern auch eine Menge Personalaufwand“, sagt Gartenamtsleiter Ludwig Wiemer. Pro Container können – je nach lokaler Situation – bis zu fünf neugepflanzte Bäume automatisch und autark mit Frischwasser versorgt werden.

„Mit Blick auf den fortschreitenden Klimawandel und die zunehmende Bedeutung klimaresilienter Städte könnte das Projekt auch über die Stadtgrenzen hinaus Signalwirkung entfalten und in weiteren Kommunen zum Einsatz kommen und damit einen Beitrag zu einer nachhaltigen und ressourcenschonenden Stadtbegrünung leisten“, ist sich Pluvara-Geschäftsführer Lukas Duraj sicher.

Der Pluvara-Regensammler wurde von der in Mittelhessen ansässigen PLUVARA GmbH entwickelt. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, Regenwasser dort nutzbar zu machen, wo bislang keine entsprechende Infrastruktur vorhanden ist – einfach, autark und umweltfreundlich. Das Pilotprojekt in Gießen ist nun ein wichtiger Schritt, um die Potenziale dieser Technologie im kommunalen Alltag zu erproben.
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Über Pluvara: Gegründet wurde das Unternehmen 2025 von vier Unternehmern aus Gießen in Mittelhessen. Die Idee entstand – wie so oft – aus einem konkreten praktischen Bedarf. Als Betreiber der Stiftung „Lugredu“, die sich dem Erhalt und Ausbau von Streuobstwiesen widmet, standen die Gründer vor der Herausforderung, neu gepflanzte Bäume regelmäßig mit Wasser zu versorgen. Frischwasser musste aufwendig per Anhänger herangeschafft und in IBC-Container umgefüllt werden. Aus dieser Praxis heraus entstand die Idee eines autarken Regenwassersammelsystems – die Geburtsstunde von Pluvara.
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Im Tal der Marlinge – Ein Lesekompetenz-Arbeitsheft

Ina Johannes zeigt Kindern mit „Im Tal der Marlinge“, dass Lesen viel Spaß machen und einfach sein kann.

BildDieses Arbeitsheft, das Kindern beim Verbessern ihrer Lesekompetenz helfen möchte, ist anders. Es ist zugegebenermaßen natürlich ein Heft voller Aufgaben, aber zugleich auch viel mehr: es ist eine abenteuerliche Reise in das Tal der Marlinge. Ein uralter Streit findet sich in den Seiten ebenso wie Freundschaft und großer Mut. Eine wichtige Rolle spielt dabei das Wasser, denn der Fluss im Tal der Marlinge droht auszutrocknen. Trockenheit ergreift das ganze Tal. Sie müssen sich auf eine gefährliche Reise begeben. Nur gemeinsam können die Birkenmarlinge und die Tannenmarlinge dieser Gefahr begegnen. Kinder ab der 3. Klasse können die Marlinge durch diese Zeit und auf ihrem Weg in die Berge begleiten.

Während der Reise in dem Arbeitsheft „Im Tal der Marlinge“ von Ina Johannes lesen, schreiben und rechnen die Leser zusammen mit den Marlingen. Sie begleiten die Autorin und die Charaktere in eine Zeit weit vor dem Gestern und in das interessante Tal der Marlinge. Wird es ihnen gelingen, ihr Tal zu retten? Oder müssen sie es verlassen? Die spannende Geschichte motiviert Kinder dazu, immer weiter lesen zu wollen und hilft ihnen durch die Aufgaben beim Verbessern ihrer Lesekompetenz. Es ist perfekt für Kinder, die bisher eher wenig Motivation zum Lesen hatten oder damit Probleme haben.

„Im Tal der Marlinge“ von Ina Johannes ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-347-25511-1 zu bestellen. Die tredition GmbH ist ein Hamburger Unternehmen, das Verlags- und Publikations-Dienstleistungen für Autoren, Verlage, Unternehmen und Self-Publishing-Dienstleister anbietet. tredition vertreibt für seine Kunden Bücher in allen gedruckten und digitalen Ausgabeformaten über alle Verkaufskanäle weltweit (stationärer Buchhandel, Online“Stores) mit Einsatz von professionellem Buch- und Leser-Marketing.

Alle weiteren Informationen zum Buch gibt es unter: https://tredition.de

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Die tredition GmbH für Verlags- und Publikations-Dienstleistungen zeichnet sich seit ihrer Gründung 2006 durch eine auf Innovationen basierenden Strategie aus. tredition kombiniert die Freiheiten des Self-Publishing, wie kreative Freiheit, individuelle Buchgestaltung nach Wunsch oder freie Verkaufspreisbestimmung, mit der Service- und Vermarktungsstärke eines Verlages. Mit der Veröffentlichung von Paperbacks, Hardcover und E-Books, flächendeckendem Vertrieb im internationalen Buchhandel, individueller Autorenbetreuung und einem einmaligen Marketingpaket stellt tredition die Weichen für den Bucherfolg und sorgt für umfassende Auffindbarkeit jedes Buches. Tredition vertreibt Bücher im gesamten Buchhandel national und international und setzt dafür auch eigene Außendienstmitarbeiter ein. Unter den führenden Self-Publishing-Dienstleistern ist tredition ein inhabergeführtes Familienunternehmen mit über 40.000 veröffentlichten Büchern.

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