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Das Ende der Schnäppchenpreise: Warum Balkonkraftwerke 2026 mehr kosten

Preise bei Balkonkraftwerken steigen steil nach oben. Wir klären auf was es damit auf sich hat und warum es zum Nachteil der Endkunden kein kurzzeitiger Effekt ist.

BildWer in den vergangenen Jahren mit dem Kauf eines Balkonkraftwerks oder einer Photovoltaikanlage geliebäugelt hat, sollte jetzt genau hinsehen: Die Ära der Rekordtiefpreise bei Solarkomponenten ist vorbei. Seit Anfang 2026 steigen die Preise für Solarmodule, Wechselrichter und Balkonsolaranlagen spürbar an – und Experten sind sich einig, dass dieser Trend strukturell und damit dauerhaft ist. Was steckt hinter dieser Entwicklung?

Die goldenen Jahre der Billigsolar-Ära – ein Rückblick

Noch vor wenigen Jahren war die Lage für Verbraucher geradezu komfortabel: Solarmodule und Balkonkraftwerke wurden von Monat zu Monat günstiger. Wer sich 2023 oder 2024 ein Steckersolargerät anschaffte, profitierte von einem globalen Preiskrieg zwischen chinesischen Herstellern, der die Modulpreise auf historische Tiefststände drückte. Ein 800-Watt-Balkonkraftwerk war zeitweise für unter 400 Euro zu haben, und auch vollständige Photovoltaikanlagen für Eigenheimbesitzer hatten sich im Preis mehr als halbiert.

Diese Entwicklung beruhte auf einem außergewöhnlichen Zusammenspiel aus staatlichen Exportsubventionen in China, massivem Kapazitätsausbau in der Produktion und einem aggressiven Verdrängungswettbewerb zwischen den Herstellern. Doch genau diese Faktoren drehen sich nun um – und der Markt spürt die Konsequenzen.

Ursache Nummer 1: China streicht seine Exportsubventionen

Der wohl folgenreichste Auslöser für die aktuellen Preissteigerungen ist eine politische Entscheidung aus Peking: China hat seine Exportsteuerrückerstattungen für Solarprodukte schrittweise abgeschafft. Bereits im Dezember 2024 senkte die chinesische Regierung die Mehrwertsteuer-Exportrückerstattungen für Photovoltaikprodukte von 13 auf 9 Prozent. Zum 1. April 2026 wurden diese Vergünstigungen für Solarmodule vollständig gestrichen.

Was bedeutet das konkret? Die chinesische Exportsubvention war jahrelang eine Art staatlich finanzierter Preisrabatt, der chinesische Hersteller wettbewerbsfähig auf dem Weltmarkt hielt und gleichzeitig den Endpreis für europäische Verbraucher künstlich niedrig hielt. Ohne diese Erstattung müssen die Hersteller die wegfallenden Einnahmen durch höhere Exportpreise ausgleichen – und diese Kosten landen beim Endkunden.

Marktbeobachter rechnen allein durch diesen Faktor mit Preissteigerungen von 10 bis 20 Prozent bei Solarmodulen. Für Batteriespeicher gilt eine Übergangsfrist: Hier sinkt die Exportrückerstattung zwischen April und Dezember 2026 zunächst von neun auf sechs Prozent, bevor sie zum 1. Januar 2027 ebenfalls vollständig entfällt. Das bedeutet: Auch Balkonkraftwerke mit integriertem Speicher werden in den kommenden Monaten teurer.

Jannik Schall, Produktchef und Mitgründer des Energieversorgers 1Komma5°, fasst die Lage prägnant zusammen: „Allein die Abschaffung der Exportvergünstigungen wird den Modulpreis um rund zehn Prozent steigen lassen.“

Ursache Nummer 2: Rohstoffe auf Rekordhoch – Silber als Kostentreiber

Parallel zur politischen Kehrtwende in China treibt ein zweiter Faktor die Produktionskosten in die Höhe: der Rohstoffmarkt. Im Mittelpunkt steht Silber – ein unscheinbarer, aber unverzichtbarer Bestandteil jedes modernen Solarmoduls.

Silber wird in der Photovoltaik in großen Mengen für Silberpasten, Elektroden und Leiterbahnen in Solarzellen verwendet. Ohne diese Silberverbindungen kann kein Strom effizient aus dem Modul abgeleitet werden. Mit dem technologischen Fortschritt ist der Bedarf sogar gestiegen: Moderne monokristalline Hochleistungsmodule benötigen mehr Silber als ältere Modultypen.

Ende 2025 erreichte der internationale Silberpreis ein Rekordniveau von rund 83 Dollar je Unze – ein Jahresanstieg von mehr als 130 Prozent. Anfang 2026 kletterte der Preis zeitweise auf fast 95 Dollar je Unze. Die Folge: Silberpaste macht mittlerweile 15 bis 17 Prozent der Gesamtkosten eines Solarmoduls aus und hat damit Polysilizium als größten Einzelkostenfaktor abgelöst. Während der Silberpreis zwischenzeitlich leicht korrigiert hat, bleibt er auf einem historisch hohen Niveau – und kurzfristige Entspannung ist nicht absehbar.

Auch Polysilizium, der weitere Hauptrohstoff für Solarmodule, notierte zuletzt auf erhöhtem Niveau. Beide Entwicklungen zusammen bedeuten: Die reinen Herstellungskosten für ein Solarmodul sind messbar gestiegen – unabhängig von politischen Entscheidungen oder Handelszöllen.

Ursache Nummer 3: Marktbereinigung beendet die Dumpingpreisphase

Hinter dem Preisanstieg steckt auch eine tiefgreifende strukturelle Veränderung des globalen Solarmarktes. In den Jahren 2023 und 2024 hatten sich chinesische Hersteller in einem beispiellosen Verdrängungswettbewerb gegenseitig mit immer niedrigeren Preisen überboten. Das Ergebnis war dramatisch: Solarmodule verbilligten sich allein im Jahresverlauf 2024 um nahezu 50 Prozent. Die vier größten chinesischen Modulhersteller – Longi, Jinko Solar, Trina Solar und JA Solar – verzeichneten im ersten Halbjahr 2025 kombinierte Nettoverluste von umgerechnet rund 1,54 Milliarden US-Dollar.

Dieser ruinöse Preiskampf hatte Konsequenzen: Zahlreiche Hersteller – vor allem kleinere und mittlere Unternehmen – gerieten in die Insolvenz. In Deutschland traf es besonders hart: Meyer Burger, einst der bekannteste heimische Solarmodulhersteller, stellte die Produktion an seinen deutschen Standorten im Laufe des Jahres 2025 ein und meldete für seine deutschen Tochtergesellschaften Insolvenz an. Auch Solarwatt beendete die eigene Modulproduktion in Dresden. Was folgte, war eine globale Marktbereinigung: Überkapazitäten wurden abgebaut, die Zahl der aktiven Produzenten sank.

Für 2026 erwarten Experten, dass die verbleibenden Hersteller zu marktgerechten Preisen zurückfinden. Die Phase des Preisdumpings ist strukturell beendet – wer heute ein Solarmodul kauft, zahlt einen Preis, der die tatsächlichen Produktionskosten besser widerspiegelt. Das ist aus betriebswirtschaftlicher Sicht notwendig, für Verbraucher aber zunächst eine spürbare Verschlechterung gegenüber den Vorjahren.

Ursache Nummer 4: Handelspolitische Unsicherheiten und drohende Zölle

Ein weiterer, wenn auch schwerer zu beziffernder Faktor ist die internationale Handelspolitik. Auf europäischer Ebene wird seit Längerem über mögliche Schutzzölle auf Solarkomponenten aus Asien diskutiert. Sollten solche Maßnahmen beschlossen werden, würden sie die Importpreise zusätzlich nach oben treiben.

Gleichzeitig sorgt das veränderte geopolitische Klima für Nervosität in den Lieferketten. US-amerikanische Handelsmaßnahmen gegenüber China haben zwar keinen direkten Einfluss auf den deutschen Markt, beeinflussen aber globale Handelsströme und Produktionskapazitäten. Chinesische Hersteller, die bislang einen Teil ihrer Ware in die USA exportierten, könnten verstärkt auf den europäischen Markt drängen – oder aber Kapazitäten reduzieren, was die Verfügbarkeit einschränkt.

In den ersten Monaten des Jahres 2026 war zudem ein typisches Vorzieheffekt-Phänomen zu beobachten: Europäische Solarbetriebe haben laut Marktbeobachtern im ersten Quartal 2026 noch größere Mengen chinesischer Module geordert, um von den letzten günstigen Konditionen vor dem April-Stichtag zu profitieren. Diese Lagerbestände werden den Preisanstieg für Endverbraucher kurzfristig etwas abmildern – doch sobald diese Bestände aufgebraucht sind, dürften die höheren Preise vollständig beim Käufer ankommen. Experten erwarten diesen Zeitpunkt in der zweiten Jahreshälfte 2026.

Was bedeutet das konkret für Verbraucher?

Die Preissteigerungen sind messbar und betreffen sowohl Balkonkraftwerke als auch größere Photovoltaikanlagen. Für ein einfaches 800-Watt-Balkonkraftwerk mit zwei Modulen sind derzeit noch Preise ab rund 280 Euro zu finden. Systeme mit vier Modulen und 2.000 Watt Leistung kosten aktuell zwischen 600 und 900 Euro. Anlagen mit integriertem Speicher liegen je nach Kapazität zwischen 700 und 2.000 Euro.

Marktexperten rechnen bis Herbst 2026 mit weiteren Preissteigerungen von insgesamt 15 bis 20 Prozent gegenüber dem Frühjahr. Konkret bedeutet das: Ein Balkonkraftwerk-Set, das heute 900 Euro kostet, könnte im Herbst 100 bis 190 Euro teurer sein. Wer sechs Monate wartet, verliert neben dem höheren Kaufpreis zusätzlich die Solarernte der ertragreichsten Sommermonate.

Ein Lichtblick bleibt: Der Nullsteuersatz für Photovoltaikanlagen und Balkonkraftwerke in Deutschland – die Mehrwertsteuerbefreiung, die seit Anfang 2023 gilt – ist bislang weiterhin in Kraft. Diese Regelung, die einer direkten Ersparnis von 19 Prozent entspricht, hat kein festgelegtes Ablaufdatum. Angesichts der laufenden Haushaltsdebatte auf Bundesebene ist jedoch nicht auszuschließen, dass steuerliche Begünstigungen mittelfristig auf den Prüfstand kommen.

Lohnt sich die Investition trotz steigender Preise noch?

Die klare Antwort der Fachleute lautet: Ja – die Wirtschaftlichkeit bleibt trotz höherer Anschaffungskosten gegeben. Der entscheidende Faktor ist der aktuelle Strompreis: Mit rund 38 bis 42 Cent pro Kilowattstunde (Stand: Frühjahr 2026) ist jede selbst erzeugte Kilowattstunde Solarstrom bares Geld wert. Bei einem Eigenverbrauch von 800 bis 1.000 Kilowattstunden pro Jahr lassen sich jährliche Einsparungen von 320 bis 400 Euro realisieren. Die Amortisationszeit liegt je nach Anlage bei etwa 2,5 bis 3,5 Jahren.

Auch wenn der Kaufpreis steigt, bleibt die jährliche Ersparnis konstant. Ein höherer Anschaffungspreis verlängert die Amortisationszeit lediglich geringfügig – die langfristige Rentabilität bleibt davon unberührt. Gleichzeitig verbessert sich die Technologie kontinuierlich: Leistungsstärkere Module, effizientere Wechselrichter und wirtschaftlichere Speicher sorgen dafür, dass auch teurere Anlagen in absehbarer Zeit rentabel sind.

Fazit: Struktureller Wandel, kein vorübergehender Schwankung

Die aktuellen Preissteigerungen bei Solarkomponenten und Balkonkraftwerken sind kein kurzfristiges Phänomen, das sich von selbst korrigiert. Die Treiber – wegfallende chinesische Exportsubventionen, erhöhte Rohstoffkosten, eine konsolidierte Herstellerstruktur – sind struktureller Natur. Sie verändern die Grundlage des globalen Solarmarktes dauerhaft.

Für Verbraucher bedeutet das: Die Erwartung, die Preise würden bald wieder sinken wie in den Jahren 2022 bis 2024, ist unrealistisch. Wer in Solarenergie investieren möchte – ob als kompaktes Balkonkraftwerk oder als vollständige Dachanlage – tut gut daran, die aktuelle Marktsituation nüchtern zu bewerten. Die Energiewende bleibt attraktiv, aber der Einstieg wird teurer.

Der Geschäftsführer von MyVoltaics vertritt zudem die Meinung, dass sich Qualität mehr lohnt denn je trotz hoher Preise. Nach rund 2 Jahren an denen der Markt mit Billig-Komponenten geflutet wurde sehen wir bereits jetzt, dass diese Hersteller wieder vom Markt verschwinden. Ärgerlich für Kunden, die nun keinen Support und keine Updates mehr bekommen und nun oftmals erneut kaufen müssen. Generell sollte daher immer zu einer gesunden Mittelklasse gegriffen werden, sodass vor allem die Integration des Speichers oder Wechselrichters ins SmartHome über Jahre hinweg reinbungslos funktioniert.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

MyVoltaics
Herr Hans Meyer
Industriestr. 16
49685 Emstek
Deutschland

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MyVoltaics ist eine Marke der Wehage Solar GmbH. Im Fokus stehen Premium Balkonkraftwerke mit speziellen Schwachlichtmodule und in Kombination mit Speichern sowie Unterkonstruktionen Made in Germany. Es wird sich rein auf Endkunden konzentriert, um maximalen Service zu bieten.

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Arbeitssicherheit 2026: Von Blackouts bis Behavior Based Safety – TÜV Saarland Bildung + Consulting GmbH

Digitalisierung, gesetzliche Vorgaben und Gefährdungsszenarien erfordern proaktives Handeln. Die 26. Fachtagung Arbeitssicherheit / Umweltschutz bietet Praxiswissen und Raum für Erfahrungsaustausch.

BildWenn Produktionsprozesse plötzlich stillstehen oder ein kritisches System ausfällt, wird deutlich, wie eng Arbeitssicherheit und betriebliches Management zusammenhängen. Die fortschreitende Digitalisierung steigert die Effizienz, führt aber gleichzeitig zu neuen Gefährdungspotenzialen. Szenarien wie Blackouts, unerwartete Störungen oder mögliches Freisetzen von Gefahrstoffen zeigen, dass Arbeitssicherheit längst kein isoliertes technisches Thema mehr ist.

Neben Technik und organisatorischen Abläufen rückt auch das menschliche Verhalten stärker in den Fokus. Behavior Based Safety analysiert Arbeitsabläufe und trainiert gezielt Verhalten, um Risiken systematisch zu reduzieren. Dies zeigt, dass effektive Arbeitssicherheit ein integriertes Zusammenspiel von Technik, Organisation und Verhalten erfordert.

„In der heutigen Arbeitswelt sind vorausschauende und proaktive Maßnahmen entscheidend, um Risiken frühzeitig zu erkennen und zu minimieren“, erklärt Herr Carsten Pieper, Fachbereichsleiter Arbeitssicherheit der TÜV Saarland Bildung + Consulting GmbH. „Nur wer Sicherheitskonzepte kontinuierlich anpasst, die notwendigen personellen und materiellen Ressourcen dafür bereithält, kann Arbeitsunfälle und betriebliche Störungen effektiv vermeiden. Denn im Glauben zu sein, das der Fortschritt der Digitalisierung den Mensch ersetzen kann, täuscht sich.“

Vor diesem Hintergrund veranstaltet die TÜV Saarland Bildung + Consulting GmbH die 26. Fachtagung Arbeitssicherheit / Umweltschutz am 11. und 12. Juni 2026 in Bad Dürkheim. Die praxisorientierte Veranstaltung bietet Fachkräften für Arbeitssicherheit, Sicherheitsbeauftragten und Umweltverantwortlichen fundierte Einblicke in aktuelle Entwicklungen, Normenänderungen und Best-Practice-Lösungen. Neben Fachvorträgen zu Recht, Normen, Gefahrstoffmanagement, Betreiberverantwortung und weiteren Themen stehen interaktive Diskussionsrunden und Erfahrungsaustausch im Vordergrund.

Die Fachtagung erfüllt die Forderung zum Erhalt der Fachkunde für Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Sicherheitsbeauftragte nach ASiG § 5 (3), DGUV Vorschrift 1 § 20 (6) und DGUV Vorschrift 2 Anlage 2 Ziffer 9 (ständige Fortbildung). Für die Teilnahme an dieser Veranstaltung erhalten Sie zwei VDSI-Weiterbildungspunkte für Arbeitsschutz und zwei VDSI-Weiterbildungspunkte für Umweltschutz.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://www.tuev-seminare.de/26.-fachtagung-arbeitssicherheit-umweltschutz

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

TÜV Saarland Bildung + Consulting GmbH
Frau Carolin Gerwert
Am TÜV 1
66280 Sulzbach/Saar
Deutschland

fon ..: 06897506531
web ..: https://www.tuev-seminare.de/
email : carolin.gerwert@tuev-seminare.de

Die TÜV Saarland Bildung + Consulting GmbH ist Teil der TÜV Saarland Unternehmensgruppe und als spezialisierter Dienstleister im Seminargeschäft tätig. Unter Wahrung der Werte Sicherheit, Integrität und Neutralität sowie den Interessen der Stakeholder (Gesellschaft, Gesellschafter, Kunden und Dozenten) entwickelt die TÜV Saarland Bildung + Consulting GmbH innovative Konzepte für Seminare, Inhouse-Schulungen, Fachtagungen und Webinare, die zügig, qualitativ hochwertig und kundenorientiert umgesetzt werden und den höchsten Standards entsprechen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Vermittlung praxisnaher Inhalte, der Beachtung individueller Kundenbedürfnisse und der Auswahl der zur Marke TÜV passenden (technisch orientierten) Themen.

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Sauber und nachhaltig durch den Frühjahrsputz

In vielen Haushalten fällt der jährliche Frühjahrsputz an. Der Blaue Engel erklärt, wie man durch den bewussten Einsatz von Putzmitteln und die richtigen Produkte die Umwelt schonen kann.

BildDessau. _Die Temperaturen steigen, die Vögel zwitschern und der Frühling kehrt endlich ein: Damit steht in vielen Haushalten der jährliche Frühjahrsputz an. Doch das bedeutet nicht nur Neustart und Deep-Clean, sondern geht häufig auf Kosten der eigenen Gesundheit und Umwelt. Durchs Putzen gelangen pro Jahr ca. 550.000 Tonnen Chemikalien in unser Abwasser. Der Blaue Engel erklärt, wie man durch den bewussten Einsatz von Putzmitteln und die richtigen Produkte die Umwelt schonen kann._

Putzmittel-Mythos: Viel hilft viel

Ob Grundreinigung im Kühlschrank, saubere Fliesen im Badezimmer oder einfach das Spülen von Geschirr – für einen ausgiebigen Frühjahrsputz sind so einige Putzmittel im Einsatz. Doch viele davon schädigen nicht nur Abwasser und Wasserorganismen, sie können auch allergene Duftstoffe oder Konservierungsmittel enthalten und so unsere Gesundheit belasten. Umweltschonende Putzmittel vermeiden umwelt- und gesundheitsbelastende Stoffe, fördern den nachhaltigen Anbau nachwachsender Rohstoffe und reduzieren Verpackungsabfall – und das bei nachweislich guter Reinigungsleistung.

Janine Braumann vom Umweltbundesamt (UBA), der Geschäftsstelle des Umweltzeichens, erklärt: „Beim Thema Hygiene handeln viele oft nach der Devise ,Mehr ist mehr‘ und greifen zu vielen verschiedenen starken Reinigern. Oft sind es jedoch nur wenige Produkte, die für einen gründlichen Hausputz benötigt werden. Wer dabei noch auf Reiniger mit dem Blauen Engel zurückgreift, kann sicher sein, dass diese nicht nur den gewünschten Effekt haben, sondern dabei auch noch weniger zu Lasten unserer Gesundheit und Umwelt gehen.“

Augen auf bei Putzmitteln: Der Blaue Engel hilft

1,5 Millionen Tonnen Reinigungs- und Waschmittel werden nach Angaben des Industrieverbandes Körperpflege und Waschmittel (IKW) in Deutschland pro Jahr verkauft. Um den Verbrauch zu reduzieren, lohnt es sich im ersten Schritt zu prüfen, an welcher Stelle Putzmittel überhaupt nötig sind. Staubentfernung oder das Abwischen von Oberflächen kommt ganz ohne Chemie aus und bedarf höchstens des Einsatzes von Wasser. Komplett verzichten sollte man auf aggressive Reinigungsmittel, die Salzsäure oder starke Laugen enthalten. Diese sind als ätzend gekennzeichnet. Auch Desinfektionsreiniger sind nach Möglichkeit zu meiden. Wenn es dann an die Auswahl umwelt- und gesundheitsschonender Putzmittel geht, liefert der Blaue Engel Orientierung. Von Handgeschirrspülmittel bis WC-Reiniger erkennt man die umweltschonende Alternative am Siegel.

Sicher sauber: So geht umweltschonender Frühjahrsputz

* Das richtige Maß: Beim Einsatz von Reinigern gilt: So viel wie nötig und so wenig wie möglich.
* Die Putz-Essentials: Zur Grundausstattung gehören ein Sanitärreiniger oder Entkalker zur Kalkentfernung im Bad, ein Allzweckreiniger für die Küche und zum Fensterputzen ein Spülmittel.
* Auf Umweltzeichen achten: Umweltzeichen wie der Blauer Engel, die auf der Verpackung von Allzweckreinigern aufgedruckt sind, weisen Umweltvorteile von Reiniger und Spülmittel auf den ersten Blick aus, ohne lange Inhaltsangaben zu studieren und Inhaltsstoffe zu bewerten.
* Schnell sein lohnt sich: Frischen Schmutz am besten sofort mit Wasser wegwischen, bevor er antrocknet. Ist er doch mal hartnäckiger, lieber einmal mehr wischen, als direkt zum Reiniger zu greifen.

Generell gilt: Wenn das Produkt überdosiert wird, geht der umweltschonende Effekt verloren – egal ob mit Umweltsiegel oder ohne.

Für nähere Informationen steht Ihnen neben den Informationen auf unserer Themenseite Janine Braumann vom UBA gerne als Interviewpartnerin zur Verfügung.

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Zum goldenen Hirschen Berlin GmbH
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Deutschland

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email : wu@hirschen.de

Das Umweltzeichen Blauer Engel
Der Blaue Engel ist seit über 45 Jahren das Umweltzeichen der Bundesregierung und die Orientierung beim nachhaltigen Einkauf. Unabhängig und glaubwürdig setzt er anspruchsvolle Maßstäbe für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen. Der Blaue Engel garantiert, dass mit ihm ausgezeichnete Produkte und Dienstleistungen hohe Ansprüche an Umwelt-, Gesundheits- und Gebrauchseigenschaften erfüllen. Dabei ist bei der Beurteilung stets der gesamte Lebensweg zu betrachten. Für jede Produktgruppe werden Kriterien erarbeitet, die mit dem Blauen Engel gekennzeichnete Produkte und Dienstleistungen erfüllen müssen. Um dabei die technische Entwicklung widerzuspiegeln, überprüft das Umweltbundesamt alle drei bis vier Jahre die Kriterien. Auf diese Weise werden Unternehmen gefordert, ihre Produkte immer umweltfreundlicher zu gestalten.

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Umweltzeichen Blauer Engel
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Wie mit gefälschten Zahlen neue Straßenprojekte durchgedrückt werden – das Beispiel B49 bei Reiskirchen

Im Kreis Gießen beginnen dieser Tage die Bauarbeiten an einer neuen Straße. Doch die Planung würde mit etlichen Fälschungen und Manipulationen durchsetzt. Ein Beispiel für viele?

BildEnde 2025 drang eine Entscheidung der Bundesregierung in die Medien: 23 zusätzliche Straßen sollen neu gebaut werden – finanziert aus Mitteln, die eigentlich für die Sanierung von Straßen und Schienen vorgesehen waren. Alle, die sich mit Mobilitätsfragen und Klimaschutz beschäftigten, rieben sich verwundert die Augen: Hat Deutschland nicht schon zu viele, aber oft kaputte Straßen, zudem zu wenig intakte Schienenwege? Haben nicht Studien immer wieder gezeigt, dass neue Straßen nur mehr Autoverkehr erzeugen? Und was ist mit der Debatte um die völlig maroden Straßen, Schienen und Brücken? Sind plötzlich alle Warnungen vor Klimawandel und kaputter Infrastruktur sowie selbst die deutlichen Warnungen der Rechnungshöfe vor nicht mehr zu bewältigenden Instandhaltungskosten egal?

Ein Netzwerk aus Verkehrswende-Initiativen, Jurist*innen und Verkehrsplaner*innen hat jetzt im Kreis Gießen eine bemerkenswerte Recherche abgeschlossen und an einer der 23 geplanten zusätzlichen Straßenbauprojekte aufgezeigt, wie dieses mit komplett erfundenen Zahlen und bewussten Fälschungen geplant wurde. Sowohl in den zugrundeliegenden Bedarfsplänen (u.a. dem Bundesverkehrswegeplan) als auch in der Planfeststellung und im darauf folgenden Gerichtsverfahren nach Klage einer Landwirtin und eines Umweltverbandes haben das hessische Verkehrsministerium, die ausführende Behörde Hessen Mobil und die den Straßenbau unterstützende Gemeinde Reiskirchen mit diesen Fälschungen operiert und so positive Bescheide und Gerichtsurteile bewirkt. An mehreren Punkten lässt sich nachweisen, dass die Fehler keine Irrtümer, sondern bewusste Lügen sind, um das Straßenbauprojekt durchzusetzen. So sind die Verkehrszahlen in der Planung fast doppelt so hoch angegeben worden, wie es die eigenen Zählungen der Behörde ergaben. Interessanterweise sind dann bei den Lärmberechnungen die niedrigeren Zahlen verwendet worden, um möglichst wenig Schutzmaßnahmen ergreifen zu müssen. Auch Behauptungen über die Entlastungswirkung sind völlig frei erfunden, obwohl behördeneigene Befragungen von Fahrtzielen ganz andere Zahlen ergaben.

Nun fragen die Beteiligten: Ist die B49-Südumgehung Reiskirchen/Lindenstruth, wie das Projekt im Bundesverkehrswegeplan heißt, ein Einzelfall? Oder wird ständig gelogen und verbogen, um wirtschaftliche und Machtinteressen durchzusetzen? „Die offensichtlichen Fälschungen im Planungsverlauf der B49 machen den Eindruck, dass hier Routine am Werk ist“, heißt es von der Initiative „Sanieren statt planieren“. Sie fordert nicht nur die sofortige Einstellung der gerade beginnenden Bauarbeiten am untersuchten Bauprojekt und hat dazu eine mit den Fälschungen begründete Klage eingereicht, um den Plan für nichtig zu erklären, sondern hält zudem eine bundesweite Überprüfung aller Neubauprojekte auf solche Fälschungen für nötig. „Unsere B49 kann als Paradebeispiel dienen, um deutlich zu machen, dass Umwelt und Menschen nicht nur durch ständig neue Zerstörungen beeinträchtigt werden, sondern alles mit illegalen Methoden durchgezogen wird.“

Hinweise für Journalist*innen:

* Die Initiative stellt ihre Rechercheergebnisse gern zur Verfügung und steht für Nachfragen, Interviews oder dem Verfassen passender Texte bereit.
* Ein Übersichtstext zu den Problemen und Fälschungen des B49-Neubaus ist unter dem Titel „B49-Südumgehung Reiskirchen: Ein gut untersuchtes Beispiel verfehlter Verkehrspolitik“ zu finden.
* Hauptseiten zum B49-Neubau, den Zahlen, Klagen, Trassenverlauf und Protestaktionen: https://b49.siehe.website ++ die Fotos auf diesen Seiten dürfen frei verwendet werden (CC) – hochauflösende Dateien durch Klick auf die Fotos
* Der Straßenbau im Bundesverkehrswegeplan: http://www.bvwp-projekte.de/strasse/B49-G10-HE-T1-HE/B49-G10-HE-T1-HE.html

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Projektwerkstatt
Herr Jörg Bergstedt
Ludwigstr. 11
35447 Reiskirchen
Deutschland

fon ..: 06401-903283
web ..: https://b49.siehe.website
email : saasen@projektwerkstatt.de

Dieser Text stammt aus der Projektwerkstatt, einem offenen Haus mit vielen Kreativräumen, Bibliotheken und Gruppenräumen. Hier treffen sich verschiedene politisch aktive Gruppen, u.a. zur Verkehrswende.

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Wirtschaft

ProCoReX Europe GmbH erweitert Service, jetzt auch professionelle Festplattenvernichtung in Österreich

ProCoReX Europe GmbH ist ab sofort in Österreich verfügbar und bietet sichere, nachhaltige Festplattenvernichtung sowie zertifizierte Datenträgervernichtung für Unternehmen und Behörden.

Die ProCoReX Europe GmbH freut sich, ihren Service nun auch in Österreich anzubieten. Unternehmen, Behörden und Bildungseinrichtungen profitieren ab sofort von professioneller Festplattenvernichtung in Salzburg und umweltfreundlicher Datenträgervernichtung in Österreich. Mit höchsten Sicherheitsstandards gemäß DIN 66399, ISO 21964 und DSGVO gewährleisten wir die sichere Vernichtung von Datenträgern, um sensible Daten zuverlässig zu schützen. Dabei bieten wir alle Schutzklassen von H-1 bis H-5 an, um individuell auf die Sicherheitsanforderungen unserer Kundinnen und Kunden einzugehen. Unsere Dienstleistungen umfassen den fachgerechten Ausbau und die zertifizierte Vernichtung von Datenträgern aus Computern, Servern und Notebooks. Darüber hinaus bieten wir professionelles Recycling von Computern und IT-Geräten an, das Elektroschrott umweltgerecht verwertet und wertvolle Rohstoffe zurückführt. Wir fördern aktiv das Recycling von Elektroschrott in Österreich, um so einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz, Klimaschutz und zur Aufforstung zu leisten. Unsere transparente und professionelle Abwicklung schafft Vertrauen und Nachvollziehbarkeit im gesamten Entsorgungsprozess. Zusätzlich bieten wir auf Wunsch eine Videodokumentation des Vernichtungsprozesses an, um maximale Transparenz für unsere Kundinnen und Kunden zu gewährleisten. Unsere Expertinnen und Experten beraten individuell, um maßgeschneiderte Lösungen für jede Organisation zu entwickeln. Durch die Einhaltung strenger Umweltstandards unterstützen wir nicht nur die DSGVO-Konformität, sondern auch die nachhaltige Kreislaufwirtschaft. Unsere Zusammenarbeit mit Partnern fördert soziale Projekte wie Aufforstungsinitiativen und die Unterstützung von Caritas. Wir bei ProCoReX Europe GmbH sind überzeugt, dass eine verantwortungsvolle Datenträgervernichtung in Salzburg und eine konsequente Datenträgervernichtung in Österreich entscheidend sind, um Daten sicher zu vernichten und Elektroschrott sicher zu beseitigen und die Umwelt nachhaltig zu schützen.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

ProCoReX Europe GmbH
Herr Aleksander Jan Jakubowski
Rudolf-Diesel-Straße 2
59425 Unna
Deutschland

fon ..: 023139757743
web ..: https://www.datashredderservice.at/festplattenvernichtung-in-salzburg
email : presse@procorex.de

Die ProCoReX Europe GmbH bietet professionelle Dienstleistungen rund um die zertifizierte Datenträger- und Festplattenvernichtung sowie das Recycling von Computern, Notebooks, PCs, EDV- und IT-Geräten an. Unser Service richtet sich an Unternehmen, Behörden und Institute in Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Österreich, Luxemburg und Dänemark.

Diese Pressemitteilung darf – auch in geänderter oder gekürzter Form – unter Angabe eines Quelllinks zu unserer Homepage kostenfrei auf Ihrer Webseite veröffentlicht werden.

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