Tag Archives: markt

Wirtschaft

Geschäftsjahr 2017 erfolgreich abgeschlossen – Klüh Service Management stark durch kontinuierliches Wachstum

Das Düsseldorfer Familienunternehmen Klüh Service Management GmbH konnte mit dem erfolgreich abgeschlossenen Geschäftsjahr seine gute Position im Markt behaupten und weiter ausbauen.

Für 2017 gibt Klüh einen Gesamtumsatz von 803 Mio. Euro an – eine erneut positive Umsatzentwicklung mit einem Plus von 4,3 % im Vergleich zum Vorjahr (2016: 770 Mio. Euro). „Auch 2017 ist es uns gelungen, die Entwicklung und Zukunftsfähigkeit des Unternehmens positiv zu gestalten“, sagt Frank Theobald, Sprecher der Geschäftsführung. „Betrachtet man die Umsatzentwicklung des Unternehmens in den letzten vier Jahren, können wir ein Wachstum von mehr als 27 % vorweisen. Das verdanken wir in erster Linie unseren vier Kernbereichen: Cleaning, Catering, Security und unserem internationalen Geschäft. Dies sind die Säulen, auf denen unser Unternehmen stabil und sicher steht“, so Frank Theobald weiter.

Weiterhin positive Entwicklung sowohl im Kernmarkt Deutschland als auch international

Im deutschen Markt erhöhte sich der Umsatz organisch im Vergleich zum Vorjahr von 589 Mio. Euro auf 619 Mio. Euro. Der Geschäftsbereich der Gebäudereinigung sorgte mit über 26 % für den höchsten Umsatzanteil, gefolgt von Security (23,4 %) und Catering (20,8 %). Im internationalen Markt konnte eine Steigerung auf 184 Mio. Euro verzeichnet werden. Damit liegt der Umsatzanteil des internationalen Geschäftes bei rund 23 %. Die Vereinigten Arabischen Emirate und China zählen dabei zu den umsatzstärksten Ländern, gefolgt von der Türkei. Ein deutliches Umsatzwachstum verzeichnen die Niederlande, Polen und Russland.

Investitionen für nachhaltiges Wachstum

Für den Qualitätsanbieter von infrastrukturellen Dienstleistungen stellen die Mitarbeiter das wichtigste Kapital dar – mit großem Engagement und zahlreichen Benefits schafft es das Unternehmen, ein attraktiver Arbeitgeber in jeder Alters- und Aufgabengruppe zu sein. Rund 50.000 Mitarbeiter in acht Ländern sorgen für professionelle und reibungslose Abläufe bei Kunden und Auftraggebern. Neben Investitionen in die Weiterentwicklung der Mitarbeiter und in die kundenorientierte Implementierung digitaler Prozesse, wurde ebenso in die Struktur des Unternehmens investiert. Sechs neue Niederlassungen bzw. Regionalbüros wurden 2017 in Deutschland eröffnet, um die Flächenpräsenz und die Nähe zum Kunden deutlich zu erhöhen.

Engagement für Menschen und Umwelt

Die soziale und gesellschaftliche Verantwortung ist beim traditionellen Familienunternehmen Klüh ein fester Bestandteil des Wertesystems. Entsprechend wurde der aktuelle Geschäftsbericht um einen Nachhaltigkeitsbericht ergänzt. Diese gesonderte Ausgabe stellt das besondere Engagement im Sinne der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens dar.

„Gemeinsam auf Erfolgskurs“ – unter diesem Titel fasst der diesjährige Geschäftsbericht die wichtigsten wirtschaftlichen Ergebnisse des Jahres 2017 sowie die Ziele für das laufende Jahr zusammen.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Klüh Service Management
Frau Ivanka Pataca
Am Wehrhahn 70
40211 Düsseldorf
Deutschland

fon ..: 0211-9068232
web ..: https://klueh.de/
email : i.pataca@klueh.de

Über Klüh:
Die Klüh Service Management GmbH ist ein international agierender Multiservice-Anbieter. Im Jahr 1911 gegründet, verfügt das Unternehmen über jahrzehntelange Erfahrung im Bereich infrastruktureller Dienstleistungen. In den Fachbereichen Cleaning, Catering, Clinic Service, Security, Personal Service, Airport und Facility Service werden sowohl Einzeldienstleistungen als auch integrierte Servicekonzepte angeboten. Das Unternehmen setzt mit rund 50.000 Mitarbeitern in acht Ländern über 803 Mio. Euro um (2017).

Pressekontakt:

Osicom GmbH
Herr Wolfgang Osinski
Königsallee 98
40212 Düsseldorf

fon ..: 0211-15926260
email : wolfgang.osinski@osicom.de

Wirtschaft

Beim Altbewährten bleiben? Wie Unternehmen mit Strategie und Planung Stillstand vermeiden

Ein Geschäftsführer muss sich der Tatsache bewusst sein, dass sich das eigene Unternehmen in einem dynamischen Umfeld befindet. Daher braucht es eine fundierte Unternehmensstrategie und -planung.

Bild(Dresden, 19. Dezember 2017) „Das Jahr 2017 war erfolgreich, im kommenden Jahr machen wir einfach genau so weiter.“ Diesen Satz aus dem Mund des Chefs zum Ende eines Geschäftsjahres zu hören, würde seine Kompetenz als Visionär und Stratege in Frage stellen. Denn kein Geschäftsführer lässt die Dinge einfach geschehen, sondern muss sich der Tatsache bewusst sein, dass sich das eigene Unternehmen in einem dynamischen Umfeld befindet – bedingt durch wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen sowie tüchtige Wettbewerber. Grundlagen, um auch weiterhin erfolgreich am Markt zu agieren oder sogar zu wachsen, sind also nicht nur Glück oder das Festhalten am Altbewährten, sondern eine fundierte Unternehmensstrategie und -planung. Leider unterschätzen viele Manager das Thema, etwa weil es ihnen zum Beispiel zu komplex und zu aufwändig ist oder schlichtweg überflüssig erscheint. „Genau das ist das Problem“, betont Simon Leopold, Geschäftsführer der ABG Consulting-Partner im Beratungsverbund ABG-Partner. „Denn Unternehmen, die ihre Strategie nicht immer wieder hinterfragen und vorausschauend planen, laufen Gefahr, von der Konkurrenz überholt zu werden oder in eine Krise zu kommen.“

Zukunftspotenzial optimal nutzen

Grundlage und Fixstern ist die Festlegung, wofür das Unternehmen steht und was es kurz-, mittel- oder langfristig erreicht haben möchte. Dazu gehören unter anderem folgende Fragen, die jeder Unternehmer für sich beantworten sollte: Wie soll sich der Umsatz entwickeln und welche Kapazitäten brauchen wir dafür? Wollen wir uns leistungstechnisch breiter aufstellen oder verändern? Wenn ja, in welchen Bereichen? Können wir uns über den Preis oder eher Service und Qualität am Markt behaupten? Die Unternehmensstrategie und -planung enthält dann die konkreten Maßnahmen und Aktivitäten, die für das Erreichen der Unternehmensziele nötig sind und beachtet werden müssen. Das schließt mehrere Planungsbereiche ein: Ertrags- und Liquiditätsplanung, Investitions- und Finanzierungskonzeption sowie die dazugehörige Kapitalbeschaffung, Aufbau- und Ablauforganisation, die juristische Begleitung, die Steuerplanung sowie Aktivitäten rund um die Unternehmensmarke und deren Kommunikation nach innen und außen.

Wissen, wo man startet

Bevor man festlegt, wo man hinwill, sollte für jeden Unternehmer klar sein, woher er eigentlich kommt. Daher ist eine Bestandsaufnahme beziehungsweise das Auswerten des zurückliegenden Geschäftsjahres unabdingbar. Wie ist das Unternehmen derzeit aufgestellt? Welche Produkte und Leistungen bieten wir an? Welche Geschäftsbereiche bringen viel Umsatz, welche rentieren sich eher nicht? Wer sind die Zielgruppen und haben sich die Bedürfnisse dieser im Zuge neuer Trends geändert? Wenn wir Vertriebsziele aus dem vergangenen Jahr nicht erreicht haben, liegen die Ursachen intern oder extern? Nachdem der Status Quo analysiert ist, kann es an den Kern der Unternehmensstrategie und -planung gehen.

Basis der Unternehmensgesundheit: Kapital

Der Kapitalbestand ist einer der absoluten Grundlagen für die Handlungsfähigkeit und den Erfolg eines Unternehmens. Ohne können zum Beispiel kein zusätzliches Personal, neue Maschinen oder EDV-Systeme angeschafft werden. Aus diesem Grund sollte der Liquiditäts- und Investitionsplanung besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden: Die Liquiditätsplanung verhilft zunächst dabei, einen Überblick über den Stand der Dinge hinsichtlich Zahlungszielen und betriebswirtschaftlichem Status zu gewinnen. Besonders dann, wenn Engpässe drohen oder die Liquidität gar ernsthaft gefährdet ist, ist ein Gegensteuern möglich. Zum Jahresbeginn legt man zum Beispiel auch fest, welche Rückstellungen zwingend und wann Steuerzahlungen sowie -erstattungen fällig werden. Wenn dies geklärt ist und auch nach dem Prüfen notwendiger Investitionen fest steht, wie viel Kapital benötigt wird, stellt sich die Frage nach der Beschaffung: Die wichtigsten Kapitalgeber im Mittelstand sind nach wie vor die Hausbanken. Jedoch geht der Trend immer mehr hin zu einem Mix aus Geldgebern und Modellen, die im Bereich der alternativen Finanzierungslösungen angesiedelt sind. Dazu gehören zum Beispiel Factoring, Sale & Lease Back oder Beteiligungskapital. Diese erhöhen den finanziellen Handlungsspielraum und verschaffen mehr Flexibilität sowie Unabhängigkeit. „Generell sollten die Entscheider in den Unternehmen auf eine Fristenkongruenz der Finanzierung achten“, rät Leopold. Das heißt: Langfristige Anlagen oder weitere Investitionsgüter sollten entsprechend der Nutzungsdauer langfristig finanziert werden.

Recht und Steuern: „Finger weg, wenn Sie keinen Fachmann an der Seite haben“

Auch rechtliche und steuerliche Aspekte müssen in die Unternehmensstrategie und
-planung einfließen. Haben wir noch die geeignete Rechtsform für unsere Ziele? Kann man neue Geschäftsfelder in eine eigene Gesellschaft einbetten, um Steuern zu sparen? Wie ist Wachstum steuerlich optimierbar und wie steht es um das Haftungsrisiko des Unternehmers, wenn Produkte im Ausland gefertigt werden? Auch eine regelmäßige Überprüfung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen und wesentlichen Verträge sind wichtig. Dazu gehören beispielsweise Arbeitsverträge oder Rahmenverträge mit Kunden und Lieferanten. Denn diese sind oft veraltet und passen nicht mehr zu den aktuellen rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. „Steuern und Recht sind fachlich gesehen zwei besonders anspruchsvolle Bereiche. Sie sind von regelmäßigen gesetzlichen Neuerungen geprägt und wimmeln nur so von Sonderklauseln und Einzelfallregelungen. Wir raten daher dringend, entsprechende Fachberater an die Seite zu holen. Sie können das Unternehmen im Ernstfall vor schwerwiegenden finanziellen Konsequenzen bewahren“, so Leopold.

Kommunikation und Vertrieb

„Einem Unternehmen nützt ein hervorragendes Unternehmensportfolio mit hochwertigen Produkten und Dienstleistungen absolut nichts, wenn sie niemandem bekannt sind“, so der Unternehmensberater. So sollten sowohl der Außenauftritt als auch die Vertriebs- und Kommunikationskanäle immer mal wieder hinterfragt werden. Ob das Logo noch zeitgemäß ist, die Website in Anbetracht technologischer Fortschritte noch nutzerfreundlich funktioniert, die Zielgruppe überhaupt noch über die bisherigen Vertriebskanäle erreicht wird und eventuell neue Kanäle erschlossen werden müssen, sind nach Ansicht von Leopold Fragen, die von erfahrenen Kommunikations- und Vertriebsexperten beantwortet werden können.

Klare Zuständigkeiten und feste Abläufe

Gerne will man als Geschäftsführer von seinem Unternehmen sagen, dass alles „wie ein Uhrwerk“ läuft. Doch diese reibungslosen Abläufe sind nicht von vornherein da, sondern müssen etabliert und danach laufend angepasst werden. „Denn wenn aus einer ehemals `handvollen` Belegschaft ein typischer Mittelständler herangewachsen ist, aber Strukturen und Prozesse nicht verändert wurden, kann das zum Problem werden. Schließlich gilt für einen 100-Mann-Betrieb schon lange nicht mehr das, was mal in einem 10-Mann-Betrieb funktionierte“, betont Simon Leopold. Es gibt dann oft keine klaren Zuständigkeiten und Kompetenzen der Mitarbeiter mehr, Stellenbeschreibungen fehlen, vorhandene Software wird nicht effektiv genutzt, jede Kleinigkeit wird zum Chefproblem. Die Folge: operative Defizite, die sich auf Liquidität und Ertrag niederschlagen können. Um die Strukturen anzupassen, werden zunächst der Ist-Zustand aufgenommen und Mitarbeiterinterviews durchgeführt – aus diesem Wissen lassen sich Stärken und Schwächen sowie erste Lösungsansätze definieren.

Mitarbeiter einbinden

Die Mitarbeiter sollten bei der Umsetzung von Maßnahmen im Rahmen der Unternehmensstrategie und -planung aktiv einbezogen werden. Zur Geschäftsjahrbetrachtung im Vorfeld gehört an dieser Stelle auch die Personaleinsatz- und Kapazitätsplanung. Ein Beispiel: Wenn im Sommer ein Großauftrag winkt und zu der Zeit jedoch die halbe Belegschaft im Urlaub ist, kann der Geschäftsbetrieb leicht ins Wanken geraten.

Keine Scheu vor Veränderungen

„Zugegeben, eine wirklich fundierte und umfassende Unternehmensstrategie und -planung kann komplex werden und erfordert Know-how in mehreren Bereichen“, betont Leopold. „Nicht jeder Geschäftsführer ist ein Allrounder und in allen Themen sattelfest. Zudem ist meist intern nicht für alle Bereiche ein Ansprechpartner vorhanden.“ Aus diesem Grund ist es nach Ansicht des Geschäftsführers der ABG Consulting ratsam, externe Berater ins Boot zu holen. Und das nicht nur bei der Erstellung, sondern auch bei der Umsetzung der Unternehmensstrategie und -planung. Simon Leopold ergänzt: „Vielen Unternehmern fällt es schwer, die erarbeiteten Maßnahmen im Alltag konsequent `durchzuziehen`. Genau das macht aber eine wirklich erfolgreiche Strategie aus – das Dranbleiben, Kontrollieren und bei Bedarf Optimieren.“ Doch ein Schritt vor dem anderen: „Zuerst einmal müssen die Unternehmer überhaupt zu der Einsicht kommen, eine Strategie aufzusetzen. Aus unserer Erfahrung heraus ist das aber sehr schwer – besonders, wenn durch den Blick von außen unangenehme Themen auf den Tisch kommen und Änderungen vorgenommen werden müssen. Oft hadern Menschen erst einmal mit Neuerungen und denken gar nicht daran, eingefahrene Strukturen und Prozesse aufzubrechen. Es hat ja angeblich schon immer so funktioniert.“

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Beratungsverbund ABG-Partner
Herr Simon Leopold
Wiener Str. 98
01219 Dresden
Deutschland

fon ..: 0351 43755-48
fax ..: 0351 43755-55
web ..: http://www.abg-partner.de
email : presse@abg-partner.de

ABG-Partner ist ein Beratungsverbund mit eigenständigen Gesellschaften der Steuer- und Unternehmensberatung, Marketing, Recht und Wirtschaftsprüfung. Gegründet 1991, betreut ABG-Partner mit rund 100 Mitarbeitern an den Standorten München, Bayreuth, Dresden, Böblingen Unternehmen und Institutionen in allen steuerlichen und wirtschaftlichen Themen. Wir unterstützen unsere Mandanten fachübergreifend bei Gründungen, in Wachstumsprozessen, bei Unternehmensnachfolgen sowie bei Sanierungen.

Pressekontakt:

ABG Marketing GmbH & Co. KG
Frau Ilka Stiegler
Wiener Str. 98
01219 Dresden

fon ..: 0351 43755-11
web ..: http://www.abg-partner.de
email : stiegler@abg-partner.de

Wirtschaft

IT-Unternehmen PRO-DIRECT-FINANCE bestätigt: Europäischen Banken fehlt es an Digital Leadership

Eine aktuelle Studie thematisiert das Fehlen von Digital Leadership in Deutschlands Finanzinstituten.

BildVoll automatisierte und ortsungebundene Online-Filialen, individuelle Beratungsgespräche per Video-Live-Chat, künstlich intelligente Avatare als persönliche Ansprechpartner: längst hat die digitale Revolution den Finanzsektor durchdrungen und neben einer Vielzahl an neuen Akteuren ein breites Spektrum an Innovationen hervorgebracht. Mit dem Ergebnis, dass digitale Zahlungsverkehrslösungen, hochentwickelte Finanzsoftware und zeitgemäßes Online-Banking kaum noch aus der Branche wegzudenken sind. Doch wer den Finger am Puls der Zeit behalten möchte, darf jetzt nicht langsamer werden, sondern muss durchaus versuchen, auf der digitalen Rennbahn konstanten Innovationsstrebens noch schneller zu sprinten. Eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung zeb hat allerdings ergeben, dass es Banken aktuell noch an Digital Leadern fehlt.

Das größte deutsche Kreditinstitut, die Deutsche Bank, hat angekündigt, 200 seiner 700 Filialen zu schließen, um mit den Einsparungen auch seine digitale Transformation voranzutreiben. Bis 2020 sollen dafür rund 750 Millionen Euro investiert werden. Auch wenn die Investitionsbereitschaft allgemein sehr hoch ist, erfolgt die Eingliederung innovativer Ansätze nur äußerst schleppend. Für traditionelle Kreditinstitute birgt die mangelnde Innovationsgeschwindigkeit ein erhöhtes Gefahrenpotential, denn Fintech-Anbieter haben die Überholjagd längst aufgenommen. PayPal, Google Wallet und Co. drohen mit ihren mobilen Bezahlsystem den Banken im Zahlungsverkehr ein für alle Mal den Rang abzulaufen. Doch wie können die Banken angesichts der wachsenden Konkurrenz jetzt überhaupt noch Fahrt aufnehmen?

Eine mögliche Antwort liefern nun die Ergebnisse der jüngsten zeb-Studie über den Stand der Digitalisierung in Kernregionen des europäischen Bankensektors. Die Unternehmensberater aus Münster kommen zu dem Fazit, dass es in der europäischen Bankenlandschaft am notwendigen Digital Leadership mangelt, um die Digitalisierung der eigenen Geschäftsmodelle konsequent voranzutreiben. Entsprechend hoch ist der Bedarf an digitalen Führungskräften, die mit dem erforderlichen Mindset ausgestattet, umfassende Digitalisierungsstrategien entwickeln und dafür Sorge tragen, dass diese auch systematisch durchgeführt werden.

Andere Branchen machen es vor und zeigen, wie die digitale Transformation mithilfe des Pioniergeistes digitaler Vordenker möglich ist. Ein erfolgreiches Beispiel bildet die Lufthansa Innovation Hub GmbH mit der Entwicklung der Lufthansa Open API, einer offenen Schnittstelle, die es Dritten ermöglicht, standardisierte Daten der Lufthansa Group in ihren eigenen Anwendungen zu integrieren und dergestalt universell abrufbar zu machen. In Hinblick auf die reine Datenfülle eine richtungsweisende Entwicklung, für welche die Lufthansa Innovation Hub GmbH am 29. Juni in Berlin bei den Digital Leader Awards 2017 in der Kategorie Create Impact ausgezeichnet wurde.
„Offene IT Strukturen und Schnittstellen würden es auch Banken ermöglichen, die innovativen Bestandteile am Markt sinnvoll und wettbewerbsfähig einsetzen und nutzen zu können. Aber hier hält man aktuell noch an abgekapselten, teilweise eigenentwickelten IT-Systemen in Rechenzentren der Banken oder in Banken selbst, fest. Ein Privileg aus alten Zeiten, in der die IT noch nicht den Wettbewerbsvorteil und Informationskanäle nicht die Geschwindigkeit darstellen mussten,“ so Natalie Gude Losada, Geschäftsführerin der PRO-DIRECT-FINANCE GmbH, dem führenden Anbieter von Software für Immobilienfinanzierung. Dabei sind die Sicherheitsvorkehrungen und -standards moderner IT-Unternehmen längst ausgereift und werden der Revision und Sicherheit einer Bank gerecht. Gefahren bergen eher alte Systeme, welche weder wettbewerbsfähig sind, noch eine moderne Architektur aufweisen.

Neben dem notwendigen digitalen Knowhow darf es dem Digital Leader vor allem an zweierlei nicht fehlen: Kreativität und Mut. Das weiß auch Gude Losada: „Mit der Digitalisierung Schritt halten zu wollen, bedeutet zugleich auch, bereit zu sein, alte Strukturen aufzubrechen und neuen digitalen Innovationen gegenüber stets aufgeschlossen zu sein. Das ist kein einmaliger Prozess. Neue Arbeitsmethoden müssen flächendeckend und konsequent in das Geschäftsmodell eingebunden werden und sollten nicht in der Experimentierphase verbleiben.“ Erst dann kann es auch gelingen, neue Entwicklungen, die mit dem technischen Fortschritt einhergehen, erfolgreich in das bisherige Geschäftsmodell zu implementieren. Doch noch fehlt den Banken der nötige Impuls und die richtigen Treiber mit offener Denkweise, um ihre klassischen Strukturen durch agile Alternativen zu ersetzen, auch wenn ihnen die Erfordernis einer digitalen Umrüstung längst bewusst ist.

Die Implementierung von Systemen künstlicher Intelligenz schafft beispielsweise einen erheblichen Mehrwert: ein steigender Automatisierungsgrad von Abläufen führt zu frei werdenden Ressourcen, welche wiederum reinvestiert werden können, um zentrale Erfolgsfaktoren wie Transparenz, Schnelligkeit, Anpassungsfähigkeit, Innovationsgeschwindigkeit und Kundenbetreuung zu verbessern. Angesichts des zunehmenden Kräftemessens im Bankensektor, kann dies der entscheidende Schachzug sein, um sich in diesen Zeiten digitalen Aufschwungs einen Wettbewerbsvorteil zu sichern.

„Wir stehen im Wandel: wir leben und arbeiten anders, als noch vor einigen Jahren. Der gesamte Markt in anderen Branchen hat sich verändert. Nostalgie ist jetzt im Bereich der IT absolut fehl am Platz“, so Gude Losada.

Weitere Informationen unter www.pro-direct-finance.de

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

PRO-DIRECT-FINANCE GmbH
Frau Natalie Gude Losada
Karl-Marx-Allee 90a
10243 Berlin
Deutschland

fon ..: +49(0)30.5302809-0
web ..: https://www.pro-direct-finance.de/
email : info@pro-direct-finance.de

PRO-DIRECT-FINANCE GmbH: Prozessoptimierer für die Immobilienfinanzierung.
Innovativ, schnell, nach vorne gerichtet – Das Berliner IT-Unternehmen steht ganz im Zeichen der Digitalisierung der Finanzwelt. Das interdisziplinär besetzte Team entwickelt Softwarelösungen zur Prozessoptimierung der Immobilienfinanzierung. Das Kernprodukt MONTO ist ein webbasiertes Kreditprozessingsystem mit integriertem Regelwerk, Dokumentenverwaltung, Rechenkern und Schnittstellen, welches einen durchgängigen Workflow ermöglicht.

Pressekontakt:

DIE LOUNGE
Herr Markus Köller
Dieckstraße 79
48145 Münster

fon ..: 025192260704
email : mkt@die-lounge.com