Nach schweren Tierschutzvorwürfen rufen ARIWA und ANINOVA zur Demo am 29.03.2026 in Seddiner See auf. Rund 200 Teilnehmende werden erwartet.
Vor dem Geflügelschlachthof der Marke „Dithmarscher Geflügel“ in Seddiner See soll es am 29. März 2026 eine Demonstration geben. Dazu rufen die Tierrechtsorganisationen Animal Rights Watch (ARIWA) und ANINOVA gemeinsam auf. Erwartet werden rund 200 Teilnehmende.
Hintergrund sind schwerwiegende Tierschutzvorwürfe: Bereits im Dezember hatte ANINOVA Bildmaterial aus dem Schlachthof veröffentlicht, das den Verdacht auf Tierquälerei begründet. Die Aufnahmen zeigen unter anderem, wie Enten und Gänse geschlagen, gewürgt oder grob an Kopf und Hals gerissen werden. Die dokumentierten Handlungen sind aus Sicht von ANINOVA als schwere Tierschutzverstöße bis hin zu strafrechtlich relevanter Tierquälerei zu bewerten.
Auch im Umfeld des Schlachthofs stehen weitere Betriebe in der Kritik. Die Tierrechtsorganisation Animal Rights Watch (ARIWA) hat aktuelles Bildmaterial aus einem Entenmastbetrieb veröffentlicht, das einen groben Umgang mit Tieren bei der Verladung dokumentiert. Der betroffene Betrieb war bereits in der Vergangenheit durch Tierschutzverstöße aufgefallen, die zu behördlichen Maßnahmen und einer Geldauflage führten. Die aktuellen Aufnahmen legen nahe, dass es sich um wiederholte Verstöße handelt. Die Tiere werden anschließend zum Schlachthof nach Seddiner See transportiert.
Mehrere Supermarktketten, darunter EDEKA, Kaufland und REWE, haben ihre Zusammenarbeit mit dem Schlachthof nach Bekanntwerden der Vorwürfe ausgesetzt. Hier besteht die Forderung, dass die Zusammenarbeit dauerhaft beendet wird.
Mit der Demonstration soll auf die dokumentierten Missstände aufmerksam gemacht und eine grundlegende gesellschaftliche Debatte angestoßen werden. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Tiere überhaupt für wirtschaftliche Zwecke gezüchtet, transportiert und getötet werden dürfen.
Die beteiligten Organisationen fordern vor diesem Hintergrund die Schließung des betroffenen Entenmastbetriebs sowie des Schlachthofs in Seddiner See. Während der Mastbetrieb als Wiederholungstäter gilt, zeigen die Aufnahmen aus dem Schlachthof aus Sicht der Organisationen besonders gravierende und systematische Formen der Tierquälerei.
Eine pflanzliche, vegane Lebensweise bietet die beste Möglichkeit, Tierleid konsequent zu vermeiden.
Demo-Übersicht
Wann: 29.03.2026, 11:15 Uhr – 13:15 Uhr
Wo: Start am Bahnhof Seddiner See, Ende vor dem Schlachthof, Am Fuchsbau 24, 14554 Seddiner See
Veranstalter: Animal Rights Watch (ARIWA), Ansprechpartnerin: Anna Schubert (presse@ariwa.de), Tel.: 01577-6633353
Ziel: Anstoß einer gesellschaftlichen Debatte über die Nutzung von Tieren sowie die Forderung nach Schließung des Entenmastbetriebs und des Schlachthofs in Seddiner See
Weitere Informationen zur Demo hier und zur Schlachthof- Aufdeckung hier.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
ANINOVA e.V.
Herr Jan Peifer
An der Autobahn 23
53757 Sankt Augustin
Deutschland
fon ..: 02241-261549-2
fax ..: 02241-261549-1
web ..: http://www.aninova.org
email : Presse@aninova.org
Der Focus von ANINOVA e.V. liegt in den Bereichen Massentierhaltung und Pelz. Die Tierrechtsorganisation zeigt mit Aufdeckungen und Undercover Recherchen auf, wie sogenannte Nutztiere in Deutschland gehalten werden. Weitere Informationen unter www.aninova.org
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Vor dem Geflügelschlachthof der Marke „Dithmarscher Geflügel“ in Seddiner See (Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg) soll es am 29. März 2026 eine Demonstration geben. Die Tierrechtsorganisation Animal Rights Watch (ARIWA) hat eine Laufdemonstration angekündigt, die um 11:15 Uhr am Bahnhof Seddiner See beginnt und gegen 13:15 Uhr am Schlachthof Am Fuchsbau 24, 14554 Seddiner See endet. Erwartet werden rund 200 Teilnehmende.
Auf der Website Tierschutz-Skandale.de können die Daten eingesehen werden. Es wurde gerade der 214. Fall eingetragen. Zu jedem Fall gibt es eine detaillierte Aufstellung mit allen Informationen. Im Mittelpunkt der Website steht eine Karte, damit jede Person sich auch darüber informieren kann, welche Tierquälerei sich in ihrem direkten Umfeld abspielt. Zudem kann über die Suchfunktion auch gezielt nach Bio- oder Tierwohlbetrieben gesucht werden. Die Website ist
Letzte Woche haben die Tierrechtsorganisationen Deutsches Tierschutzbüro, SOKO Tierschutz, Animal Rights Watch (ARIWA) und tierretter.de die Website
Hinter der Website verbirgt sich eine Datenbank der Tierschutz-Skandale, die diese Organisationen seit 2016 dokumentiert und veröffentlicht haben. Ohne die Organisationen wären die 163 Fälle von Tierquälerei in der tierhaltenden Landwirtschaft vermutlich niemals entdeckt und aufgedeckt worden, denn die Behörden hatten keine Kenntnis davon. 
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