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Naturfotografie am Werbellinsee: Thomas Rathay lädt auch Ende Mai 2026 wieder in den Naturpark Barnim ein

Vom 29. bis 31. Mai 2026 findet im seezeit-resort am Werbellinsee ein Naturfotokurs für Anfänger und Fortgeschrittene in Zusammenarbeit mit dem Fotografen Thomas Rathay statt.

BildBARNIM, 07. April 2026 – Thomas Rathay setzt den seit 2023 angebotenen Naturfotokurs im Barnim fort und veranstaltet vom 29. bis 31. Mai 2026 erneut ein Kurswochenende am Werbellinsee im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Das Programm verbindet Theorieeinheiten im seezeit-resort mit intensiven Praxiseinheiten in der Natur und richtet sich an Einsteiger:innen ebenso wie an fortgeschrittene Fotobegeisterte.

Lernen, sehen, gestalten: Kurskonzept zwischen Theorie und Praxis

Das Kurswochenende ist als kompakter Mix aus Anleitung, Austausch und praktischer Anwendung konzipiert. Im seezeit-resort erhalten die Teilnehmenden strukturierte Theorieeinheiten, die als Grundlage für die anschließenden Fotophasen draußen dienen. Dabei geht es um das bewusste Arbeiten mit Motiv, Licht und Bildaufbau sowie um die Übertragung fotografischer Grundlagen in konkrete Natur-Situationen.

„Wir verbinden verständliche Theorie mit dem unmittelbaren Erleben draußen – weil sich fotografisches Know-how am besten festigt, wenn man es direkt in der Landschaft anwendet“, sagt Thomas Rathay, von „Das Abenteuer Fotografie“.

Durch die Kombination aus Indoor- und Outdoor-Modulen entsteht ein Lernrhythmus, der sowohl für Menschen geeignet ist, die ihre Kamera grundlegender kennenlernen möchten, als auch für Teilnehmende, die bereits Erfahrung mitbringen und ihre Herangehensweise an Naturmotive weiterentwickeln wollen. Der Fokus bleibt dabei konsequent auf Naturfotografie im geschützten Raum: Beobachten, motivgerecht arbeiten und das eigene fotografische Vorgehen reflektieren – ohne den Anspruch, eine bestimmte Stilrichtung vorzugeben.

Werbellinsee und Schorfheide-Chorin: Naturerlebnis im geschützten Raum

Der Werbellinsee und das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin bieten einen passenden Rahmen für ein Fotowochenende, das Naturerlebnis und Weiterbildung zusammenführt. Die Umgebung ermöglicht intensive Praxiseinheiten in der Natur, während der theoretische Teil im seezeit-resort einen klaren organisatorischen Ankerpunkt setzt.

„Der Werbellinsee bietet vielfältige Naturmotive und zugleich die Ruhe, sich auf das Fotografieren zu konzentrieren“, sagt Thomas Rathay. „Gerade im Biosphärenreservat wird deutlich, wie wichtig ein respektvoller Umgang mit der Umgebung ist – und wie sehr davon auch die Qualität der Bilder profitiert.“

Für Regional- und Naturmedien ist der Termin auch deshalb relevant, weil er eine kontinuierliche Kursreihe fortführt: Seit 2023 bietet „Das Abenteuer Fotografie“ Naturfotokurse im Barnim an und belegt mit dem Frühjahrskurs 2026 erneut die Ausrichtung auf Outdoor-Workshops und Naturfotografie-Angebote, die im In- und Ausland stattfinden.

Der Kurs findet vom 29. bis 31. Mai 2026 statt. Veranstaltungsort für die Theorieeinheiten ist das seezeit-resort; die Praxisteile erfolgen in der Natur rund um den Werbellinsee im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Zielgruppe sind Einsteiger:innen und fortgeschrittene Fotobegeisterte.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Thomas Rathay PhotoDesign
Herr Thomas Rathay
Holderbuschweg 48
70563 Stuttgart
Deutschland

fon ..: +49 176 24492316
web ..: https://das-abenteuer-fotografie.de/naturfotokurs-werbellinsee-brandenburg-fruehling/
email : fotokurs@thomas-rathay.de

„Das Abenteuer Fotografie“ ist ein Angebot von Thomas Rathay PhotoDesign (Inhaber: Thomas Rathay). Das Unternehmen konzipiert und führt Fotokurse mit Schwerpunkt Naturfotografie sowie Outdoor-Workshops durch. Die Formate richten sich an unterschiedliche Erfahrungsstände und verbinden fotografische Grundlagen mit anwendungsorientiertem Arbeiten in der Praxis – in Deutschland sowie international.

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Medien

Dr. Milos Stefanovic im INTERVISTA-Aufsichtsrat – starke Impulse für Brandenburgs digitale Transformation

INTERVISTA holt sich mit Dr. Milos Stefanovic einen erfahrenen Wirtschaftsförderer an Bord, um Wachstum, Digitalisierung und strategische Entwicklung in Schlüsselbranchen weiter zu beschleunigen.

BildDie INTERVISTA AG, führender Anbieter von Softwarelösungen für Prozessautomatisierung und digitale Geschäftsmodelle, begrüßt Dr. Milos Stefanovic als neues Mitglied ihres Aufsichtsrats. Mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung in Wirtschaftsförderung und Unternehmensfinanzierung wird er die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens – insbesondere im Finanzbereich – entscheidend stärken.

Über die INTERVISTA AG

Die in Potsdam ansässige INTERVISTA AG zählt zu den innovativsten Softwareherstellern in Deutschland. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Digitalisierung und Automatisierung von Vertriebs- und Bestandsprozessen in regulierten Branchen wie Versicherungen, Finanzwesen, Energie und Telekommunikation. Mit der WebActive Suite und weiteren Lösungen ermöglicht Intervista eine rechtssichere, effiziente und hochautomatisierte Umsetzung komplexer Geschäftsprozesse.

Als eines der bedeutendsten Softwarehäuser Brandenburgs und als Top-Unternehmen in Deutschland richtet sich INTERVISTA an Organisationen mit Führungsanspruch, die digitale Transformation gezielt als Wettbewerbsvorteil nutzen.

Über Dr. Milos Stefanovic

Dr. Stefanovic, 1957 in Belgrad geboren, hat sich in Deutschland als Wirtschaftsingenieur und Bankmanager einen hervorragenden Ruf erarbeitet.

* Von 2004 bis 2024 war er Geschäftsführer der Bürgschaftsbank Brandenburg GmbH.
* Parallel leitete er die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Berlin-Brandenburg mbH.
* Als Präsident des WirtschaftsForum Brandenburg e.V. förderte er den Austausch zwischen Politik, Banken und Unternehmen.

Unter seiner Führung wurden tausende Bürgschaften vergeben, die kleinen und mittleren Unternehmen sowie Startups den Zugang zu Krediten erleichterten. Damit hat er die wirtschaftliche Entwicklung Brandenburgs über zwei Jahrzehnte maßgeblich geprägt.

Warum diese Partnerschaft überzeugt

Die Berufung von Dr. Stefanovic in den Aufsichtsrat der INTERVISTA AG ist ein konsequenter Schritt, der wirtschaftliche Kompetenz, regionale Stärke und technologische Innovationskraft verbindet.

Gemeinsame Werte: Beide stehen für nachhaltige Entwicklung, Innovationskraft und die Förderung des deutschen Mittelstands.

Komplementäre Expertise: Intervista liefert die technologische Basis für digitale Geschäftsprozesse, Dr. Stefanovic bringt tiefes Know-how in Finanzierung, Netzwerken und strategischer Unternehmensentwicklung ein.

Zukunftsorientierung: Gemeinsam wollen sie die Digitalisierung in regulierten Branchen weiter vorantreiben und Unternehmen dabei unterstützen, ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.

Diese Kombination stärkt nicht nur Intervista, sondern setzt zugleich ein positives Signal für Brandenburgs Wirtschafts- und Innovationslandschaft.

Stimmen zur Berufung

Matthias Stauch, CEO / Vorstand der INTERVISTA AG: „Mit Dr. Milos Stefanovic gewinnen wir einen Aufsichtsrat, der nicht nur über herausragende wirtschaftliche Expertise verfügt, sondern auch über ein einzigartiges Netzwerk in Politik und Finanzwelt. Seine Erfahrung wird uns helfen, unsere Wachstumsstrategie konsequent umzusetzen.“

Dr. Milos Stefanovic: „Die INTERVISTA AG steht für Innovation und Qualität. Ich freue mich darauf, meine Erfahrung einzubringen und gemeinsam mit dem Team die digitale Transformation in wichtigen Branchen weiter voranzutreiben.“

Fazit

Mit der Berufung von Dr. Milos Stefanovic unterstreicht die INTERVISTA AG ihren Anspruch, als Premium-Partner für Unternehmen mit Führungsanspruch zu agieren. Die Zusammenarbeit verbindet wirtschaftliche Erfahrung, regionale Verantwortung und technologische Exzellenz – und bietet damit erhebliches Potenzial für Intervista, Brandenburg und die gesamte Branche.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

INTERVISTA AG
Herr Matthias Stauch
Berliner Str. 111
14467 Potsdam
Deutschland

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Über INTERVISTA – Premium-Fassung
INTERVISTA entwickelt seit über 26 Jahren Systeme, mit denen Unternehmen ihre Marktführerschaft sichern und ausbauen. Unsere Lösungen machen komplexe Geschäftsmodelle steuerbar, effizient und durchgängig compliant – und schaffen damit die Grundlage für nachhaltige Spitzenpositionen in regulierten Märkten.

Wir haben unter anderem Versicherungssysteme für eine börsennotierte Versicherung sowie für Anbieter wie Tryg, Schutzgarant und Garantie24 realisiert. Für Energieversorger wie innogy, RWE, eprimo und e.on entstanden zentrale Plattformen für Neukunden, Verträge und Partner. Darüber hinaus entwickelten wir leistungsstarke Vertriebsplattformen für Handels- und Telekommunikationsunternehmen wie ProMarkt, MakroMarkt, ALSO, NTplus, Brightstar, Hutchison, The Phone House, SNT, Atos und viele weitere.

Auch in strategisch bedeutenden Zukunfts- und Infrastrukturprojekten prägt INTERVISTA seit Jahren den technologischen Fortschritt: Wir begleiteten Volkswagen auf dem Weg zum autonomen Fahren, entwickelten Verkehrsmanagementlösungen für die VMZ Berlin, IoT- und M2M-Automatenlösungen für Tobaccoland, Routing- und Flottenlösungen für PTV Map&Guide sowie Deutschlands größte Handy-Ortungsplattform.

Unsere Plattform basiert auf einem regelbasierten Produktmodell und einer hochautomatisierten Prozessmaschine. Dadurch lassen sich selbst anspruchsvollste Vertragsabschlüsse, Tarife und Geschäftsprozesse digital abbilden, revisionssicher ausführen und flexibel weiterentwickeln – häufig entstehen neue Lösungen innerhalb von nur 4 bis 8 Wochen.

Viele dieser Systeme verarbeiten Millionen von Kunden, integrieren zehntausende Vertriebspartner und laufen seit Jahren stabil als digitales Rückgrat ganzer Geschäftsmodelle.

INTERVISTA steht damit für über zwei Jahrzehnte nachweisbarer Premium-Ergebnisse: nicht für Technologieversprechen, sondern für pünktliche, kalkulierbare und verlässlich gelieferte Spitzenleistungen.

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Demo vor Schlachthof „Dithmarscher Geflügel“ bei Potsdam angekündigt

Nach schweren Tierschutzvorwürfen rufen ARIWA und ANINOVA zur Demo am 29.03.2026 in Seddiner See auf. Rund 200 Teilnehmende werden erwartet.

BildVor dem Geflügelschlachthof der Marke „Dithmarscher Geflügel“ in Seddiner See soll es am 29. März 2026 eine Demonstration geben. Dazu rufen die Tierrechtsorganisationen Animal Rights Watch (ARIWA) und ANINOVA gemeinsam auf. Erwartet werden rund 200 Teilnehmende.

Hintergrund sind schwerwiegende Tierschutzvorwürfe: Bereits im Dezember hatte ANINOVA Bildmaterial aus dem Schlachthof veröffentlicht, das den Verdacht auf Tierquälerei begründet. Die Aufnahmen zeigen unter anderem, wie Enten und Gänse geschlagen, gewürgt oder grob an Kopf und Hals gerissen werden. Die dokumentierten Handlungen sind aus Sicht von ANINOVA als schwere Tierschutzverstöße bis hin zu strafrechtlich relevanter Tierquälerei zu bewerten.

Auch im Umfeld des Schlachthofs stehen weitere Betriebe in der Kritik. Die Tierrechtsorganisation Animal Rights Watch (ARIWA) hat aktuelles Bildmaterial aus einem Entenmastbetrieb veröffentlicht, das einen groben Umgang mit Tieren bei der Verladung dokumentiert. Der betroffene Betrieb war bereits in der Vergangenheit durch Tierschutzverstöße aufgefallen, die zu behördlichen Maßnahmen und einer Geldauflage führten. Die aktuellen Aufnahmen legen nahe, dass es sich um wiederholte Verstöße handelt. Die Tiere werden anschließend zum Schlachthof nach Seddiner See transportiert.
Mehrere Supermarktketten, darunter EDEKA, Kaufland und REWE, haben ihre Zusammenarbeit mit dem Schlachthof nach Bekanntwerden der Vorwürfe ausgesetzt. Hier besteht die Forderung, dass die Zusammenarbeit dauerhaft beendet wird.

Mit der Demonstration soll auf die dokumentierten Missstände aufmerksam gemacht und eine grundlegende gesellschaftliche Debatte angestoßen werden. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Tiere überhaupt für wirtschaftliche Zwecke gezüchtet, transportiert und getötet werden dürfen.

Die beteiligten Organisationen fordern vor diesem Hintergrund die Schließung des betroffenen Entenmastbetriebs sowie des Schlachthofs in Seddiner See. Während der Mastbetrieb als Wiederholungstäter gilt, zeigen die Aufnahmen aus dem Schlachthof aus Sicht der Organisationen besonders gravierende und systematische Formen der Tierquälerei.
Eine pflanzliche, vegane Lebensweise bietet die beste Möglichkeit, Tierleid konsequent zu vermeiden.

Demo-Übersicht
Wann: 29.03.2026, 11:15 Uhr – 13:15 Uhr
Wo: Start am Bahnhof Seddiner See, Ende vor dem Schlachthof, Am Fuchsbau 24, 14554 Seddiner See
Veranstalter: Animal Rights Watch (ARIWA), Ansprechpartnerin: Anna Schubert (presse@ariwa.de), Tel.: 01577-6633353
Ziel: Anstoß einer gesellschaftlichen Debatte über die Nutzung von Tieren sowie die Forderung nach Schließung des Entenmastbetriebs und des Schlachthofs in Seddiner See

Weitere Informationen zur Demo hier und zur Schlachthof- Aufdeckung hier.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

ANINOVA e.V.
Herr Jan Peifer
An der Autobahn 23
53757 Sankt Augustin
Deutschland

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email : Presse@aninova.org

Der Focus von ANINOVA e.V. liegt in den Bereichen Massentierhaltung und Pelz. Die Tierrechtsorganisation zeigt mit Aufdeckungen und Undercover Recherchen auf, wie sogenannte Nutztiere in Deutschland gehalten werden. Weitere Informationen unter www.aninova.org

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Demo gegen „Dithmarscher Geflügel“ in Seddiner See nach schweren Tierschutzvorwürfen angekündigt

Nach veröffentlichtem Bildmaterial zu Missständen im Schlachthof „Dithmarscher Geflügel“ ruft ARIWA für den 29. März zur Demo in Seddiner See auf.

BildVor dem Geflügelschlachthof der Marke „Dithmarscher Geflügel“ in Seddiner See (Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg) soll es am 29. März 2026 eine Demonstration geben. Die Tierrechtsorganisation Animal Rights Watch (ARIWA) hat eine Laufdemonstration angekündigt, die um 11:15 Uhr am Bahnhof Seddiner See beginnt und gegen 13:15 Uhr am Schlachthof Am Fuchsbau 24, 14554 Seddiner See endet. Erwartet werden rund 200 Teilnehmende.

Hintergrund der Demonstration ist der Verdacht von massiven Tierschutzverstößen in dem Betrieb. Ende Dezember hatte ANINOVA umfangreiches Bildmaterial veröffentlicht, das zwischen 08.11.2025 und 05.12.2025 mit versteckten Kameras im Schlachthof entstanden ist. Die Aufnahmen zeigen unter anderem, wie Enten und Gänse geschlagen, am Hals gewürgt oder grob an Kopf und Hals gerissen werden. Zudem sind Situationen dokumentiert, in denen Tiere kopfüber hängen, während Förderbänder stillstehen.

Die inzwischen abgeschlossene Auswertung des gesamten Materials umfasst 1.455 Stunden Videomaterial, darunter etwa 215 Stunden aus tierschutzkritischen Bereichen. Dabei wurden zahlreiche Übergriffe dokumentiert, die nach fachlicher Bewertung als mittel bis schwer einzustufen sind. In diesen Fällen wurden den Tieren länger anhaltende oder erhebliche Schmerzen und Leiden zugefügt. Die Handlungen erfüllen aus Sicht von ANINOVA den Tatbestand der Tierquälerei und sind als Straftaten zu bewerten.

Nach Veröffentlichung der Aufnahmen reagierten zahlreiche Handelsunternehmen. Mehrere Supermarktketten, darunter REWE, die Bünting-Gruppe, EDEKA und Kaufland, stellten die Belieferung aus dem Schlachthof vorerst ein. Zudem kündigte der Bundesverband Tierschutz die bislang bestehende Zertifizierung der Freilandhaltung des Unternehmens und untersagte dem Schlachthof, weiterhin mit dieser Zertifizierung zu werben.

Der Schlachthof selbst reagierte bislang lediglich mit begrenzten arbeitsrechtlichen Maßnahmen. Eine mitarbeitende Person wurde entlassen, eine weitere verwarnt und angewiesen, einen bestimmten Arbeitsbereich künftig nicht mehr zu betreten. Die Auswertung des Videomaterials zeigt jedoch, dass mindestens drei Mitarbeitende an Misshandlungen beteiligt waren. ANINOVA hat den Schlachthof um eine Stellungnahme geben, diese äußerte sich bisher allerdings nicht zu den Vorwürfen, bestätigte aber den Eingang der Anfrage.

Zusätzliche Brisanz erhält der Fall durch neue Aufnahmen aus einem Zulieferbetrieb für Enten. Die Tierrechtsorganisation Animal Rights Watch veröffentlichte Anfang des Jahres Bildmaterial aus dem Betrieb Nicolai & Ricardo Czaskowski GbR in Storkow (Brandenburg). Bereits in der Vergangenheit waren dort Tierschutzverstöße dokumentiert worden, die zu behördlichen Maßnahmen und einer Geldauflage führten. Das nun veröffentlichte Material zeigt erneut einen groben Umgang mit den Tieren bei der Verladung. Die betroffenen Enten werden anschließend zu dem Schlachthof nach Seddiner See transportiert. ANINOVA hat auch den Entenmastbetrieb um Stellungnahme geben. Doch sämtliche Versuche der Kontaktaufnahme per Post, Fax und Telefon scheiterten. Eine E-Mail blieb unbeantwortet.

Der Fall hat inzwischen auch eine politische Debatte ausgelöst. Nachdem die Aufnahmen aus dem Schlachthof öffentlich wurden, entfachte bundesweit erneut die Diskussion über Videoüberwachung in Schlachthäusern. Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat daraufhin kürzlich einen Gesetzentwurf vorgestellt, der eine stärkere Videoüberwachung in Schlachtbetrieben vorsieht. Aus Sicht von ANINOVA greift dieser Ansatz jedoch zu kurz. „Eine Kamera löst nicht das grundlegende Problem eines Systems, in dem Tiere am Fließband getötet werden. Der vorgelegte Entwurf bleibt aus unserer Sicht unzureichend und nicht weitgehend genug“, erklärt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA.

Die Demonstration am 29. März soll daher nicht nur auf die dokumentierten Missstände aufmerksam machen, sondern auch eine grundsätzliche Debatte über den Umgang mit Tieren anstoßen. „Schlachthäuser gehören zu den intransparentesten Orten unserer Gesellschaft. Es gibt keinen Tag der offenen Tür, keine Kita- oder Schulführungen durch Schlachthöfe. Ein Schlachthof ist kein schöner Ort – weder für Menschen und erst recht nicht für Tiere. Kein Tier geht freiwillig in einen Schlachthof“, so Peifer.

Mit der Demonstration soll deshalb auch die grundlegende ethische Frage in den Mittelpunkt gerückt werden: Dürfen wir Tiere überhaupt mästen, transportieren, töten und essen?
Wer sicherstellen möchte, dass für das eigene Essen kein Tier leiden oder sterben muss, kann sich bewusst für eine vegane Lebensweise entscheiden.

Weitere Informationen hier.

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Auswertung belegt 83 schwere Übergriffe im Schlachthof von Dithmarscher-Geflügel

1.455 Stunden Videomaterial zeigen systematische Gewalt gegen Gänse und Enten. ANINOVA sieht strafrechtlich relevante Verstöße und fordert Anklagen.

BildBereits Ende des vergangenen Jahres hatte ANINOVA erstmals umfangreiches Bildmaterial aus dem Schlachthof in Seddiner See (Brandenburg) veröffentlicht. Die Aufnahmen stammen aus dem Zeitraum 08.11.2025 bis 05.12.2025 und sorgten bundesweit für großes Aufsehen. In der Folge reagierten zahlreiche Supermarktketten – darunter REWE, die Bünting-Gruppe, EDEKA und Kaufland – mit einem Stopp beziehungsweise der Aussetzung weiterer Belieferungen mit Produkten des Unternehmens. Zudem stellte der Bundesverband Tierschutz e. V. die Zertifizierung der Freilandhaltung ein und untersagte dem Unternehmen ausdrücklich, weiterhin mit dieser Zertifizierung zu werben. Die Webseite des Schlachthofs wurde daraufhin bereits entsprechend angepasst.

Die nun abgeschlossene Auswertung umfasst insgesamt 1.455 Stunden Videomaterial, darunter rund 215 Stunden aus tierschutzkritischen Bereichen wie Verladung, Aufhängung und Entblutung. Die Aufnahmen zeigen unter anderem, wie Gänse und Enten grob an Hälsen und Köpfen gepackt, aus Transportboxen gerissen, geschlagen und gewürgt werden. Zu sehen ist zudem, wie Transportboxen mit lebenden Tieren geworfen werden, Tiere kopfüber hängen, während Förderbänder minutenlang stillstehen, und wie Mitarbeitende wiederholt und teils offensichtlich willkürlich Gewalt gegen die Tiere ausüben.

Die Auswertung dokumentiert 83 Übergriffe, die als mittel bis schwer eingestuft wurden. In diesen Fällen wurden den Tieren länger anhaltende oder erhebliche Schmerzen und Leiden zugefügt. Aus fachlicher Sicht von ANINOVA erfüllen diese Handlungen den Tatbestand der Tierquälerei und sind strafrechtlich als relevant zu bewerten.
ANINOVA hat das gesamte Videomaterial sowie sämtliche Auswertungslisten und Dokumentationen der Staatsanwaltschaft Potsdam sowie dem zuständigen Veterinäramt Potsdam-Mittelmark vollständig übermittelt.
„Wir erwarten, dass die Staatsanwaltschaft nun konsequent ermittelt und es zu Anklagen und Verurteilungen kommt. Tierquälerei darf nicht folgenlos bleiben“, erklärt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA.

Kritisch bewertet ANINOVA auch das Verhalten des Schlachthofbetreibers nach Bekanntwerden der Vorwürfe. Der Betrieb ging juristisch gegen ANINOVA vor und forderte unter anderem anwaltlich die Löschung des Bildmaterials. ANINOVA kam dieser Forderung nicht nach, sondern stellte den Behörden im Gegenteil sämtliche Beweise vollständig zur Verfügung.
Arbeitsrechtlich reagierte der Schlachthof lediglich mit begrenzten Maßnahmen: Eine mitarbeitende Person wurde entlassen, eine weitere – die sich unbefugt in einem tierschutzkritischen Bereich aufhielt und dort Tiere misshandelte – lediglich verwarnt und angewiesen, diesen Bereich künftig nicht mehr zu betreten. ANINOVA hält dieses Vorgehen für nicht konsequent. Zudem widersprechen die Ergebnisse der Auswertung der Darstellung des Schlachthofbetreibers, wonach lediglich zwei Personen an Tierquälerei beteiligt gewesen seien. Tatsächlich belegt das Material, dass mindestens drei Personen tierschutzwidrig handelten. „Die Auswertung zeigt klar, dass es sich nicht um Einzelfälle handelt. Wer angesichts dieser Beweislage nicht konsequent handelt, stellt das gesamte Management des Betriebs infrage“, so Peifer.

Die Aufnahmen zeigen erneut, wie viel Leid hinter der Fleischproduktion steckt. Wer dieses Leid vermeiden will, kann sich bewusst für eine vegane Lebensweise entscheiden und damit Tierleid konsequent vermeiden.

Weitere Informationen und Hintergrundmaterial hier.

Bildmaterial kann angefordert werden

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