Tag Archives: ARTES Berlin

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ARTES Berlin – Ausstellung: Moritz Götze – BERLIN BERLIN – 18.07. bis 04.09.2026

Ausstellungseröffnung: 18.07., 17-20 Uhr

BildMit der Ausstellung BERLIN BERLIN kehrt Moritz Götze, einer der bedeutendsten Vertreter der deutschen Pop Art, anlässlich seines 40-jährigen Schaffensjubiläums in die Hauptstadt zurück. Die Ausstellung bei ARTES Berlin widmet sich einer Stadt, die den Künstler seit Jahrzehnten begleitet und inspiriert, als historischer Ort, kulturelles Zentrum und Projektionsfläche deutscher Identität.

Mit Berlin verbindet Moritz Götze nicht nur die deutsche Geschichte, sondern auch eine Reihe bedeutender Projekte im öffentlichen Raum. So realisierte er unter anderem eine großformatige Emaille-Wandgestaltung für das damalige Bundesministerium für Wirtschaft. Darüber hinaus war die Stadt wiederholt Schauplatz seiner Ausstellungen und bildet bis heute einen zentralen Referenzraum innerhalb seines künstlerischen Kosmos.

„Die ewig junge Stadt und Perle an der Spree“, so besang bereits Hildegard Knef Berlin als Ort der Sehnsüchte. Auch für Moritz Götze ist Berlin ein Ort der Erinnerung, der Geschichten und der kulturellen Verflechtungen. Aufgewachsen in einem Künstlerhaushalt, geprägt von Punk, Opposition und den gesellschaftlichen Umbrüchen seiner Generation, entwickelte er über Musik und Siebdruck seinen unverwechselbaren Weg zur Malerei. Seine Werke verbinden kunsthistorische Bezüge mit Elementen der Populärkultur und schaffen vielschichtige Bildwelten zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Ein besonderes Interesse gilt dabei den Bildträgern der Alltagskultur. Dazu gehören auch Briefmarken, die Götze als verdichtete Speicher von Geschichte, Erinnerung und kollektiver Identität versteht. In zahlreichen Arbeiten greift er die Ästhetik philatelistischer Motive auf, vergrößert sie oder integriert charakteristische Elemente wie Zähnung, Wertangaben, Porträts und historische Symbole in seine Kompositionen. Die Briefmarke erscheint dabei nicht nur als grafisches Objekt, sondern als kulturelles Dokument, das politische Umbrüche, nationale Selbstbilder und persönliche Erinnerungen bewahrt.

Gerade im Zusammenhang mit Berlin entfaltet dieses Motiv eine besondere Bedeutung. Die eigenständigen Briefmarkenausgaben der Bundespost Berlin waren über Jahrzehnte Ausdruck der besonderen politischen Situation der geteilten Stadt und entwickelten eine unverwechselbare Bildsprache. Götzes Auseinandersetzung mit historischen Symbolen, deutschen Narrativen und visuellen Erinnerungsträgern knüpft an diese Tradition an und überführt sie in die Sprache der zeitgenössischen Kunst.

In seinen Arbeiten werden Briefmarken zu Bildarchiven der Geschichte – zu Fenstern in vergangene Zeiten, zu Trägern von Geschichten und zu Symbolen einer kulturellen Identität, die zwischen Ost und West, Vergangenheit und Gegenwart vermittelt. Durch die Vergrößerung und künstlerische Neuinterpretation dieser scheinbar alltäglichen Objekte lenkt Moritz Götze den Blick auf ihre verborgenen Bedeutungen und macht sichtbar, wie eng Kunst, Erinnerung und Geschichte miteinander verbunden sind.

Die Ausstellung BERLIN BERLIN versammelt zentrale Werke und aktuelle Arbeiten des Künstlers und eröffnet zugleich einen vielschichtigen Blick auf Berlin als Sehnsuchtsort, Erinnerungsraum und kulturelles Symbol. Begleitend zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog.

Ausstellung: Moritz Götze – BERLIN BERLIN

Ort: ARTES BERLIN / Auguststraße 19 / D-10117 Berlin

Ausstellungsdauer: 18.07. – 04.09.2026


Ausstellungseröffnung: 18.07., 17-20 Uhr, in Anwesenheit des Künstlers

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

ARTES Berlin

Weitere Informationen unter: https://www.kunsthaus-artes.de/ | follow @kunsthaus.artes

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

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Herr Maximilian Hartwich
Auguststr. 19
10117 Berlin
Deutschland

fon ..: 030 – 28 88 38 69
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ARTES Berlin – Ausstellung und Gallery Weekend Berlin: Christian Thoelke – TERRAIN

Ausstellungsdauer: 01.05.2026 bis 04.07.2026

BildThoelke verbindet in seinen Arbeiten architektonische Motive der futuristisch geprägten DDR-Moderne, etwa das sogenannte VT-Faltendach, mit naturalistischen Elementen wie Birken- oder Essigbäumen. Beide gelten als Pionierpflanzen, die sich durch ihre Widerstandsfähigkeit und Anspruchslosigkeit auszeichnen. In der Gegenüberstellung von standardisierter Architektur und widerständiger Vegetation entstehen Bildräume, in denen sich Struktur und Wachstum, Planung und Aneignung überlagern.

Die Typisierung ostdeutscher Bauformen führte zu einer ikonischen Bildsprache, die sich tief in das kollektive Gedächtnis eingeschrieben hat. Thoelkes Werke greifen diese visuellen Prägungen auf und überführen sie in malerische Erinnerungsräume. Sie verhandeln eine Vergangenheit, die von utopischen Entwürfen ebenso geprägt war wie von Brüchen und Transformationen, und stellen zugleich Bezüge zur Gegenwart her.

Wie Kito Nedo formuliert: „Die Erinnerungen, um die es in Thoelkes Bildern geht, sind offenbar Erinnerungen an den Alltag im real existierenden Sozialismus, Erinnerungen an eine grandios gescheiterte Utopie, Erinnerung an eine radikale Transformationserfahrung.“

Technisch verbindet Thoelke klassische und zeitgenössische Verfahren: Mehrfach grundierte Bildträger treffen auf eine lasierende Malweise und eine von urbaner Bildkultur geprägte Ästhetik. Seine Kompositionen erinnern an Bühnenräume, in denen sich verschiedene Ebenen überlagern und vielfältige Lesarten eröffnen.

Thoelkes Arbeiten finden sowohl bei privaten Sammlungen als auch in institutionellen Kontexten international Beachtung.

– Ausstellung: „TERRAIN“

– Ort: ARTES BERLIN / Auguststraße 19 / D-10117 Berlin

– Ausstellungsdauer: 01.05.2026 bis 04.07.2026

Sonderöffnungszeiten zum Gallery Weekend Berlin:

– Fr., 01.05., 18-21 Uhr

– Sa., 02.05., 12-18 Uhr

– So., 03.05., 12-18 Uhr

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ARTES Berlin – Winterausstellung ab 15. November und Sonder-Event am 06. Dezember 2025

Werke ausgewählter Künstlerinnen und Künstler – darunter Gerhard Richter, Dagmar Vogt, Albert Hien, Edward B. Gordon und viele mehr

BildARTES Berlin freut sich, die ARTES Winterausstellung anzukündigen, die ab dem 15. November 2025 zu sehen sein wird. Die Ausstellung lädt dazu ein, die Begegnung von Kunst und Märchen neu zu entdecken – eine stille Reise durch die winterliche Zeit, geprägt von Licht, Schatten und feinen Erzählungen zwischen Traum und Wirklichkeit.

In dieser besonderen Jahreszeit treten vertraute Märchenfiguren und mythische Gestalten hervor. Sie stehen sinnbildlich für das menschliche Sehnen nach Licht, Hoffnung und Verwandlung und eröffnen neue Perspektiven auf die poetische Seite des Winters. Zwischen Realität und Fantasie entsteht ein Raum, in dem Kunst die leisen Geschichten des Winters sichtbar macht – Geschichten von Erinnerung, Sehnsucht und Staunen.

Die Werke ausgewählter Künstlerinnen und Künstler – darunter Gerhard Richter, Dagmar Vogt, Albert Hien, Edward B. Gordon und viele mehr – vereinen sich zu einem vielschichtigen Dialog zwischen Licht und Dunkelheit, Vergänglichkeit und Verwandlung.

Dagmar Vogt präsentiert Bronzeskulpturen, die von den Märchen der Brüder Grimm beeinflusst sind. Ihre Arbeiten greifen vertraute Motive auf und übersetzen sie in eine zeitgenössische, sinnlich erfahrbare Form.

Mit seinen Lichtobjekten verwandelt Albert Hien die Ausstellungsräume in ein fein komponiertes Spiel aus Helligkeit und Reflexion, dass die Grenzen zwischen Kunstwerk und Raum auflöst.

Die Gemälde von Edward B. Gordon fangen hingegen flüchtige Momente ein – Szenen zwischen Tag und Traum, in denen Farbe und Licht zu Trägern von Emotion und Erinnerung werden.

Am 6. Dezember läuten wir gemeinsam mit der Bildhauerin und Malerin Dagmar Vogt die Weihnachtszeit ein – bei einem exklusiven Abend mit der Künstlerin in den Räumen von ARTES Berlin.

Kommen Sie und lassen Sie sich von der besonderen Atmosphäre der ARTES Winterausstellung inspirieren – einer Einladung, den Winter durch die Augen der Kunst zu erleben.

Artes Winterausstellung

Eröffnung: Samstag, 15. November 2025

– Sonder-Event: Samstag, 06. Dezember 2025 mit Bildhauerin und Malerin Dagmar Vogt

– Ort: ARTES BERLIN – Auguststraße 19 – D-10117 Berlin

Wir freuen uns darauf, Sie bei uns begrüßen zu dürfen.

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ARTES Berlin – Berlin Art Week: CONNECTING BERLIN – Marion Eichmann und Christo & Jeanne-Claude

Ausstellung: 12.09 – 01.11.2025

BildEs ist 1995 und die Sonne brennt, das Gebäude des Reichstags glänzt. In jenem Sommer wurde die Verhüllung des Reichstags durch Christo und Jeanne-Claude Wirklichkeit. Ein Ereignis, das nicht nur Kunstgeschichte schrieb, sondern zu einem kraftvollen Symbol für Aufbruch, Einheit und Demokratie wurde.

Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Reichstagsverhüllung zeigt ARTES Berlin, im Rahmen der Berlin Art Week, die Ausstellung CONNECTING BERLIN. Im Zentrum stehen Arbeiten von Christo und Jeanne-Claude im Dialog mit neuen Werken der Künstlerin Marion Eichmann. Die Schau versteht sich als künstlerische Auseinandersetzung mit Demokratie und ihren sichtbaren wie verborgenen Symbolen.

Marion Eichmann arbeitete im und um den Reichstag. Mit geschärftem Blick hielt sie ihre Eindrücke zeichnerisch fest und übersetzte sie in ihrem Atelier in vielschichtige Scherenschnitte und farbintensive Collagen. Ein Jahr lang arbeitete sie im Auftrag des Kunstbeirats in den Häusern des Parlaments, stets auf der Suche nach Momenten und Strukturen, die den Alltag dieser hochkomplexen demokratischen Maschinerie sichtbar machen. Ihr Augenmerk galt dabei sowohl ikonischen Fassaden als auch verborgenen Arbeitsräumen, Maschinen, Schildern und Geräten, all jenen Elementen, die das demokratische Herz am Schlagen halten. So entstand eine beeindruckende Werkserie von über hundert Arbeiten, die das Parlament aus ungewohnten Blickwinkeln zeigen.

CONNECTING BERLIN bringt die historische Geste der Reichstagsverhüllung mit einem aktuellen künstlerischen Blick auf das politische Zentrum Deutschlands in einen spannenden Dialog, als Einladung, über Sichtbarkeit, Teilhabe und die Kraft der Kunst in einer offenen Gesellschaft nachzudenken.

Im Rahmen der Berlin Art Week laden wir Sie herzlich ein zu einem besonderen Abend am Samstag, den 13. September, ab 18 Uhr. Freuen Sie sich auf inspirierende Gespräche zwischen der Künstlerin Marion Eichmann und dem Kunsthistoriker Matthias Koddenberg. Durch den Abend führt Lisa Zeitz, Chefredakteurin der WELTKUNST. Als Vertreter der Christo & Jeanne-Claude Foundation und langjähriger Weggefährte des Künstlerpaares gewährt uns Matthias Koddenberg bisher unveröffentlichte Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Reichstagsverhüllung. Gemeinsam sprechen sie über künstlerische Prozesse, persönliche Erfahrungen und politische Aspekte ihrer Arbeit. Für die Teilnahme bitten wir um vorherige Anmeldung.

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week:

Fr. 12.09 18-22 Uhr
Sa. 13.09 16-23 Uhr (Anmeldung erforderlich)
So. 14.09 12-18 Uhr

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ARTES Berlin – Ausstellung Gallery Weekend 2025: CHRISTIAN AWE, FARBTANZ – visible energy

Ausstellungseröffnung: Freitag, 02.05. – 18 Uhr

BildZur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Zum Gallery Weekend 2025 präsentiert ARTES Berlin die Ausstellung „FARBTANZ – visible energy“ mit neuesten Arbeiten des Berliner Künstlers Christian Awe, dessen Werke eindrucksvoll in der Tradition bisher von der Galerie gezeigter großer Künstler wie Gerhard Richter, Pablo Picasso oder Andy Warhol stehen.

Awes Werk zeichnet sich durch eine intensive und virtuose Auseinandersetzung mit Farbe, Licht, Kontrast und Komposition aus. Inspiriert von Musik, Tanz, urbanen Einflüssen und Elementen der Natur begeistert seine gestische und organische Formensprache, indem sie einen faszinierenden Dialog zwischen spontaner Expression, experimenteller Technik und künstlerischer Präzision entfaltet. Dabei lotet Awe die Grenzen der Malerei immer wieder aufs Neue aus. Farbintensiv und energiegeladen, gleichzeitig aber auch voller Sensitivität und Leichtigkeit, vermitteln seine Werke pure Lebensfreude.

Die Komplexität seiner abstrakten Bilder entsteht aus einer einzigartigen Mischung von klassischer Malerei, Zeichnung, Sprühtechnik, Schüttungen und – mit den Worten des Künstlers gesprochen – dem gesteuerten Zufall.

In einer Zeit, die Klarheit fordert und zugleich aber auch Mehrdeutigkeit zulässt, zeigt sich Christian Awes Kunst besonders relevant und inspirierend. Oder wie der Kurator Dr. Alexander Leinemann es ausdrückt: „In Awes Werken wird Farbe zum Vermittlungsgegenstand menschlicher Emotionen. Zueinanderfindende Farbverläufe zeugen von Prozessen der Partizipation und Anteilnahme, die sich von vordefinierten Zeichen und Vorstellungen entfernen. Seine Bilder entführen die Betrachtenden in eine Welt jenseits alltäglicher Bezüge, in der alles möglich scheint.“

BIOGRAPHIE CHRISTIAN AWE

– geboren in Berlin (*1978)
– Kunststudium Universität der Künste, Berlin | Klasse Georg Baselitz; Meisterschüler bei Daniel Richter
– Artist in Residence, Princeton University
– Ausstellungen u.a. in Japan, Dubai, USA, Russland, Schweden und Deutschland

– Arbeiten auf Leinwand, Papier sowie Installationen und großformatige Wandbilder im Außenraum
– Der Künstler lebt und arbeitet in Berlin und Palma de Mallorca.
– Er engagiert sich für eine Vielzahl von Sozial- und Kulturprojekten mit den Schwerpunkten Bildung, Gesundheit und Integration. Unter anderem realisierte er den Bau einer Schule und eines Krankenhauses in Burkina Faso (Westafrika).

Mehr Informationen: 

https://christianawe.com/  | follow @christian.awe

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Ausstellungseröffnung

Ausstellung: CHRISTIAN AWE / FARBTANZ – visible energy
Ort: ARTES BERLIN,  Auguststraße 19, 10117 Berlin
Eröffnung: Freitag, 02.05. – 18 Uhr
Einführung: Dr. Alexander Leinemann

Gallery Weekend Berlin: Samstag, 03.05. / 12-19 Uhr – Sonntag, 04.05. / 14-18 Uhr
Sonstige Öffnungszeiten: Di-Fr / 10-18 Uhr –  Sa / 12-18 Uhr

Wir freuen uns darauf, Sie zur Ausstellung begrüßen zu dürfen!

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