Tag Archives: Pop-Art

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ARTES Berlin – Ausstellung: Moritz Götze – BERLIN BERLIN – 18.07. bis 04.09.2026

Ausstellungseröffnung: 18.07., 17-20 Uhr

BildMit der Ausstellung BERLIN BERLIN kehrt Moritz Götze, einer der bedeutendsten Vertreter der deutschen Pop Art, anlässlich seines 40-jährigen Schaffensjubiläums in die Hauptstadt zurück. Die Ausstellung bei ARTES Berlin widmet sich einer Stadt, die den Künstler seit Jahrzehnten begleitet und inspiriert, als historischer Ort, kulturelles Zentrum und Projektionsfläche deutscher Identität.

Mit Berlin verbindet Moritz Götze nicht nur die deutsche Geschichte, sondern auch eine Reihe bedeutender Projekte im öffentlichen Raum. So realisierte er unter anderem eine großformatige Emaille-Wandgestaltung für das damalige Bundesministerium für Wirtschaft. Darüber hinaus war die Stadt wiederholt Schauplatz seiner Ausstellungen und bildet bis heute einen zentralen Referenzraum innerhalb seines künstlerischen Kosmos.

„Die ewig junge Stadt und Perle an der Spree“, so besang bereits Hildegard Knef Berlin als Ort der Sehnsüchte. Auch für Moritz Götze ist Berlin ein Ort der Erinnerung, der Geschichten und der kulturellen Verflechtungen. Aufgewachsen in einem Künstlerhaushalt, geprägt von Punk, Opposition und den gesellschaftlichen Umbrüchen seiner Generation, entwickelte er über Musik und Siebdruck seinen unverwechselbaren Weg zur Malerei. Seine Werke verbinden kunsthistorische Bezüge mit Elementen der Populärkultur und schaffen vielschichtige Bildwelten zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Ein besonderes Interesse gilt dabei den Bildträgern der Alltagskultur. Dazu gehören auch Briefmarken, die Götze als verdichtete Speicher von Geschichte, Erinnerung und kollektiver Identität versteht. In zahlreichen Arbeiten greift er die Ästhetik philatelistischer Motive auf, vergrößert sie oder integriert charakteristische Elemente wie Zähnung, Wertangaben, Porträts und historische Symbole in seine Kompositionen. Die Briefmarke erscheint dabei nicht nur als grafisches Objekt, sondern als kulturelles Dokument, das politische Umbrüche, nationale Selbstbilder und persönliche Erinnerungen bewahrt.

Gerade im Zusammenhang mit Berlin entfaltet dieses Motiv eine besondere Bedeutung. Die eigenständigen Briefmarkenausgaben der Bundespost Berlin waren über Jahrzehnte Ausdruck der besonderen politischen Situation der geteilten Stadt und entwickelten eine unverwechselbare Bildsprache. Götzes Auseinandersetzung mit historischen Symbolen, deutschen Narrativen und visuellen Erinnerungsträgern knüpft an diese Tradition an und überführt sie in die Sprache der zeitgenössischen Kunst.

In seinen Arbeiten werden Briefmarken zu Bildarchiven der Geschichte – zu Fenstern in vergangene Zeiten, zu Trägern von Geschichten und zu Symbolen einer kulturellen Identität, die zwischen Ost und West, Vergangenheit und Gegenwart vermittelt. Durch die Vergrößerung und künstlerische Neuinterpretation dieser scheinbar alltäglichen Objekte lenkt Moritz Götze den Blick auf ihre verborgenen Bedeutungen und macht sichtbar, wie eng Kunst, Erinnerung und Geschichte miteinander verbunden sind.

Die Ausstellung BERLIN BERLIN versammelt zentrale Werke und aktuelle Arbeiten des Künstlers und eröffnet zugleich einen vielschichtigen Blick auf Berlin als Sehnsuchtsort, Erinnerungsraum und kulturelles Symbol. Begleitend zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog.

Ausstellung: Moritz Götze – BERLIN BERLIN

Ort: ARTES BERLIN / Auguststraße 19 / D-10117 Berlin

Ausstellungsdauer: 18.07. – 04.09.2026


Ausstellungseröffnung: 18.07., 17-20 Uhr, in Anwesenheit des Künstlers

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

ARTES Berlin

Weitere Informationen unter: https://www.kunsthaus-artes.de/ | follow @kunsthaus.artes

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

ARTES Berlin
Herr Maximilian Hartwich
Auguststr. 19
10117 Berlin
Deutschland

fon ..: 030 – 28 88 38 69
web ..: https://www.kunsthaus-artes.de/
email : info@artesberlin.de

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Sonderausstellung Patrick Preller „Monsterskulpturen“ in St. Peter-Ording

Anlässlich der Einweihung der neuen Leuchtturmskulptur vom Künstler Patrick Preller findet im Kunsthaus SPO eine Sonderausstellung mit seinen bekannten liebenswerten „Monsterskulpturen“ statt.

BildAb dem 26. Juni zeigt die Galerie Tobien im Kunsthaus St. Peter-Ording eine Sonderausstellung mit fröhlichen Monsterskulpturen von Patrick Preller. Anlass der Sonderausstellung ist die feierliche Einweihung einer vier Meter hohen Leuchtturmskulptur des renommierten Künstlers, aufgestellt vor dem Kunsthaus in St. Peter-Ording.

Der ausgebildete Kunstschmied und Absolvent der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, ist bekannt für seine fantasievollen Wesen mit großen Augen und schiefen Zähnen, die auf charmante Weise die Grenze zwischen Kunst, Handwerk und Humor überschreiten. Sein Stil ist unverkennbar und bewegt sich zwischen Skulptur, Cartoon und Design.

Seine Kunst ist verspielt, ironisch und zugleich handwerklich präzise. Um die skurrilen Objekte entstehen zu lassen, schneidet Patrick Preller im Atelier Aluminium-, Edelstahl- oder Stahlblech mithilfe eines Plasmaschneiders per Hand oder computergesteuert. Dann werden die Gestalten entgratet, individuell zusammengeschweißt und mit Spraydosen lackiert.

Die Monsterskulpturen ähneln Comicfiguren, die allein oder in Gruppen auftreten: mal sind sie bis zu 4 Metern groß, wie die frisch eingeweihte Leuchtturmskulptur vor dem Kunsthaus SPO, mal messen sie gerade einmal 10 Zentimeter. Typisch ist ihr Schwebezustand zwischen Pop-Art und Kindheitstraum. Damit trifft Patrick Preller einen Nerv in einer oft ernsten Welt.

Seine Kunstwerke sind alles andere als elitär. Sie befinden sich bei vielen Kunstfreunden zuhause, stehen auf öffentlichen Plätzen, in Gärten und in Galerien. Es geht ihm nie um Provokation, sondern um Freude, Verspieltheit und die Einladung, die Welt mit anderen Augen zu sehen.

Patrick Prellers Monsterskulpturen wurden schon an vielen verschiedenen Orten ausgestellt, wie z. B. im öffentlichen Raum, im Wald oder in alten Fabrikgebäuden. Hier wurden sie mit Arbeiten von namhaften internationalen Kunstschaffenden wie James Rizzi, Mel Ramos, Keith Haring, Otmar Alt und David Gerstein präsentiert.

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Galerie Tobien GmbH
Frau Marid Taubert
Neustadt 8-10
25813 Husum
Deutschland

fon ..: 04841 – 64 800
web ..: https://galerie-tobien.de/
email : info@galerie-tobien.de

Das Kunsthaus SPO: Im Erdgeschoss des Hauses befinden sich zwei bedeutende Institutionen. Die Galerie Tobien aus Husum und die Kunstsammlung der Gemeinde St. Peter-Ording. 2018 eröffnete die Galerie Tobien im Kunsthaus SPO eine Dependance in St. Peter-Ording. Mit wechselnden Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und dem Angebot von Werken zum Verkauf bietet sie eine Anlaufstelle für Interesssenten der Gegenwartskunst.

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Doppel-Event in München: Richard Scott live + 3 Jahre Galerie SOUL OF AFRIKA

Vernissage mit Pop-Art-Star Richard Scott und 3 Jahre SOUL OF AFRIKA. Doppel-Event in München am 23. & 24. Mai mit Kunst, Beats, Drinks und Jubiläumsfeier in der Galerie.

BildZwei Tage Kunst, Kultur und Begegnung – am 23. & 24. Mai 2025

Die Galerie SOUL OF AFRIKA in München lädt zu einem besonderen Kulturwochenende ein: Am 23. und 24. Mai 2025 feiert sie ihr dreijähriges Bestehen – begleitet von einer exklusiven Vernissage mit dem südafrikanischen Pop-Art-Star Richard Scott, der erstmals persönlich in München zu Gast ist.

Vernissage mit Richard Scott

Richard Scott zählt zu den bekanntesten Vertretern der südafrikanischen Pop-Art. Seine Werke sind international gefragt – farbenfroh, ikonisch und unverwechselbar. Scott ist bereits seit Langem Teil des Galerieprogramms, nun kommt er persönlich nach München und präsentiert neue Arbeiten.

Vernissage-Termine Münchener Galerie:
– Freitag, 23. Mai ab 18:00 Uhr
– Samstag, 24. Mai ab 14:00 Uhr
Ort: Galerie SOUL OF AFRIKA, Lindwurmstraße 157, München

3 Jahre Galerie SOUL OF AFRIKA – die Jubiläumsparty

Am Samstagabend, 24. Mai, steigt die große Jubiläumsfeier – ein Abend für Kunstliebhaber:innen, Sammler:innen, Kreative und Freunde der Galerie.

Ab 17:00 Uhr erwartet die Gäste:

* Live-DJs ARI & Mueezy mit Afro-Beats & Global Sounds
* Südafrikanischer Welcome-Drink „Springbok“ – aufs Haus
* Hochkarätige zeitgenössische afrikanische Kunst
* Inspirierende Gespräche und internationale Gäste
* Und natürlich: eine ausgelassene Stimmung bis in den Abend

Mehr Informationen:

www.soulofafrika.com

Instagram: @soulofafrika

Galerie SOUL OF AFRIKA, Lindwurmstraße 157, 80337 München

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Galerie SOUL OF AFRIKA GmbH
Herr Jürgen Groh
Lindwurmstraße 157
80337 München
Deutschland

fon ..: 089-55288568
web ..: https://soulofafrika.com/
email : info@soulofafrika.com

Die Galerie SOUL OF AFRIKA wurde 2022 in München gegründet und zeigt ausschließlich zeitgenössische afrikanische Kunst. Ihr handverlesenes Programm umfasst Werke aufstrebender und etablierter Künstler:innen vom gesamten afrikanischen Kontinent. Die Galerie versteht sich als Ort des Austauschs, der Sichtbarkeit und der kulturellen Brückenbildung.

Pressekontakt:

Galerie SOUL OF AFRIKA GmbH
Herr Jürgen Groh
Lindwurmstraße 157
80337 München

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Catharine Remberts: Lehransätze und ihr nachhaltiges Wirken

Abdruck und Veröffentlichung honorarfrei:
Wie aus einem Kreis eine Ikone wird: Catharine Remberts Lehransatz wirkt bis heute – in Kunst, Design und digitaler Bildsprache.

BildIch bin Fotograf. Ich bin Filmemacher. Ich entwerfe Logos, setze Typografie. Und in all diesen Rollen begegne ich Tag für Tag einem gemeinsamen Prinzip: Gestaltung ist Reduktion. Bedeutung entsteht aus Form. Haltung beginnt mit Wahrnehmung.

Diese Haltung habe ich nicht theoretisch gelernt – ich habe sie mir über Jahre erarbeitet: am Set, wenn eine Szene durch Licht und Schatten erst zum Raum wird. Im Studio, wenn aus einem Umriss ein Bildzeichen entsteht. Oder am Bildschirm, wenn ein Buchstabe zum Träger einer Botschaft wird.

Immer wieder bin ich dabei zurückgekehrt zu den Grundlagen – zu einfachen Formen, klaren Kontrasten, strukturiertem Aufbau. Genau dort liegt für mich die Relevanz der Lehre von Catharine Rembert. Ihre Übungen – Schattenriss, Maßstab-Variation, Collage & Typo – sind in meiner Arbeit keine historischen Fußnoten, sondern lebendige Werkzeuge des Denkens und Sehens.

Und genau deshalb habe ich begonnen, dieses Wissen festzuhalten – nicht als Archiv, sondern als Werkzeugkasten. Als Erinnerung daran, dass Sehen eine Haltung ist – und Gestalten eine Verantwortung.

Kapitel 1: Einleitung

Wenn wir heute durch Galerien, Magazine oder digitale Interfaces navigieren, fällt auf, wie sehr unsere visuelle Sprache von reduzierten Formen geprägt ist – von der Zielscheibe bei Jasper Johns bis zum App-Icon auf dem Smartphone. Doch woher stammt dieser Blick für das Elementare? Warum ziehen uns einfache Linien, Umrisse und Alltagsmotive so in den Bann?

Im Zentrum dieser Betrachtung steht eine Frau, deren pädagogische Vision zeitlos wirkt: Catharine Rembert. Anfang des 20. Jahrhunderts an der renommierten Pennsylvania Academy of the Fine Arts ausgebildet, lehrte sie später am Woman’s College (UNC Greensboro) und am Winthrop College in South Carolina. Ihre Lehre basierte nicht auf großen Gesten oder intellektueller Theorie, sondern auf klaren Formen, schlichten Materialien und der geduldigen Schulung des Sehens.

Ob Schattenriss, Kreisschablone oder Collage aus Handsatz und Fotofragment – Remberts Übungen zielten immer auf mehr als Technik: Sie schärften das Bewusstsein für das Unsichtbare im Sichtbaren, für die Beziehung zwischen Objekt und Wahrnehmung, zwischen Funktion und Bedeutung.

Gerade heute, wo sich Stilrichtungen im Wochentakt ablösen und digitale Bilderfluten unsere Aufmerksamkeit fragmentieren, gewinnen Remberts Prinzipien neue Relevanz. Sie zeigen, wie wir durch Reduktion und Achtsamkeit gegenüber dem Alltäglichen zu einer eigenständigen, klaren Bildsprache finden – sei es in der Pop Art, im Branding oder im Interface-Design.

Relevanz heute

Die Stärke von Remberts Ansatz liegt in seiner Einfachheit: Aus komplexen Gegenständen wird das Wesentliche herausgelöst – ein Kreis, ein Quadrat, ein Tassenumriss. Diese Reduktion schult nicht nur das Auge, sondern auch das Denken in Zeichen und Bedeutungen. Die daraus entstehenden Ikonen – ob als Plakat, Logo oder App-Symbol – bleiben haften, weil sie nicht dekorieren, sondern verdichten.

In einer Zeit, in der Orientierung zur Herausforderung wird, bieten Remberts Übungen mehr als Gestaltungstechniken: Sie bieten Denkmodelle. Und genau darin liegt ihre Aktualität – als leise, aber nachhaltige Gegenbewegung zur Überfrachtung und zur flüchtigen Aufmerksamkeit.

Kapitel 2: Biografischer Hintergrund

Catharine Rembert wurde 1905 geboren – in einer Zeit, in der Frauen in der Kunstwelt noch darum rangen, ernst genommen zu werden. Umso bemerkenswerter ist ihr Weg: Sie studierte an der renommierten _Pennsylvania Academy of the Fine Arts_ in Philadelphia, einem traditionsreichen Haus mit offener Haltung für experimentelle Strömungen. Hier entwickelte sich früh ihr Interesse an Form, Material und der Frage, wie Wahrnehmung durch Gestaltung beeinflusst werden kann.

Nach dem Studium zog es Rembert in den Süden der USA. Sie begann ihre Lehrtätigkeit am Woman’s College der University of North Carolina in Greensboro – einer Institution, die in der Frauenbildung neue Wege ging. Später wechselte sie an das Winthrop College in South Carolina. An beiden Orten verband sie technische Präzision mit konzeptueller Offenheit und prägte eine ganze Generation von Gestalterinnen und Gestaltern.

Doch Rembert war mehr als Lehrerin. Parallel zu ihrem Unterricht verfolgte sie eine eigenständige künstlerische Praxis, die sich über Jahrzehnte hinweg wandelte und dennoch stets ihren Grundprinzipien treu blieb: der Konzentration auf das Formale, das Experiment mit Alltagsmaterialien, das Zusammenspiel von Text und Bild. In ihren Grafiken trafen geometrische Figuren auf organische Linien; in ihren Collagen kombinierten sich Zeitungsschnipsel mit typografischen Fragmenten zu neuen Bedeutungsräumen.

Diese Werke waren keine bloßen Nebenprodukte ihrer Lehre, sondern bildeten deren inhaltliches Rückgrat. Viele ihrer Arbeiten zeigte sie in kleinen, regionalen Galerien – in Greensboro, Charlotte oder Columbia. Besucher:innen konnten dort unmittelbar sehen, wie aus einfachen Schattenrissen starke Bildzeichen wurden, und Studierende erfuhren, dass künstlerische Forschung nicht im Atelier endet, sondern in der Öffentlichkeit weiter wirkt.

So verschmolzen bei Rembert Lehre und Praxis, Theorie und Erfahrung zu einem pädagogischen Ansatz, der bis heute Vorbildcharakter hat: eine Gestaltungspraxis, die das Denken schult, das Sehen vertieft – und zugleich die Lust an der eigenen Handschrift fördert.

Kapitel 3: Kernprinzipien von Remberts Lehransatz

Catharine Remberts Unterricht war keine akademische Routine – er war ein Labor des Sehens. Ihre Übungen zielten nicht auf Effekte, sondern auf Erkenntnis. Im Zentrum standen einfache Formen, Alltagsgegenstände und der bewusste Umgang mit Raum, Material und Bedeutung. Drei Grundprinzipien durchziehen ihr Lehrkonzept wie ein roter Faden: das Form-Raum-Experiment, die Ikonisierung des Alltäglichen und modulare Didaktik.

3.1 Das Form-Raum-Experiment: Sehen lernen durch Umkehrung

Was passiert, wenn wir einen Kreis nicht als „Ding“, sondern als Beziehung zwischen Fläche und Umraum betrachten? Remberts Form-Raum-Übung stellte genau diese Frage. Ihre Studierenden zeichneten geometrische Grundformen – Kreis und Quadrat – als schwarze Schattenrisse auf weißem Papier. Dann kehrten sie die Verhältnisse um: Weiß wurde zu Schwarz, Positiv zu Negativ, Figur zu Grund.

Durch diese einfachen Umkehrungen entstand ein Bewusstsein dafür, dass jede Form nur im Wechselspiel mit dem Raum entsteht, der sie umgibt. Mal trat der Kreis als Insel hervor, mal verschwand er im negativen Zwischenraum. Das war keine bloße technische Übung – es war ein Training der Wahrnehmung. Linien wurden zu Denkfiguren, Kompositionen zu Fragestellungen. Wer so sah, konnte später auch gestalten.

3.2 Alltagsgegenstand als Ikone: Das Triviale als Zeichen denken

Ein Wasserglas, ein einfacher Teller, eine Kreisschablone – für Rembert waren das keine banalen Requisiten, sondern potentielle Ikonen. Ihre Studierenden wählten Gegenstände des täglichen Lebens und überführten sie in grafische Zeichen. Die Übungen folgten einem klaren Ablauf:

* Reduktion auf Kontur: Die Umrisslinie wurde zur Essenz des Objekts.

* Flächenmodellierung: Schwarz-Weiß- oder Graustufen-Flächen verstärkten Volumen und Spannung.

* Formale Betonung: Einzelne Merkmale – etwa der Glasrand oder die Tellerwölbung – wurden gezielt hervorgehoben.

Was daraus entstand, war mehr als eine Zeichnung. Es war ein Zeichen mit Eigenleben – einfach, wiedererkennbar, prägnant. Die Studierenden lernten: Das Alltägliche birgt Symbolkraft, wenn man es konsequent reduziert. Ein Prinzip, das sich direkt in heutige Bildzeichen übersetzen lässt – von Logos bis App-Icons.

3.3: Didaktische Module: Wiederholung als Methode der Erkenntnis

Remberts Lehrsystem war nicht linear, sondern modular. Ihre Übungen waren Bausteine, die kombiniert und variiert werden konnten – wie ein Vokabular für visuelles Denken. Drei Module waren dabei zentral:

* Graustudien: Farbe wurde ausgeschlossen, um den Hell-Dunkel-Kontrast zu schulen. Weiß und Schwarz wurden zu Werkzeugen der Tiefenwirkung – ganz ohne emotionalen Farbcode.

* Maßstab-Variation: Identische Formen wurden verkleinert und vergrößert nebeneinander dargestellt. So wurde unmittelbar erfahrbar, wie Größe Bedeutung verändert – ein Kreis in 2 cm wirkt anders als in 20.

* Collage & Typo: Handsatz-Typografie wurde mit ausgeschnittenen Fotofragmenten kombiniert. Die Studierenden klebten, setzten, überlagerten. Schrift und Bild gingen in einen Dialog, der neue Bedeutungen freisetzte.

Diese Module hatten ein Ziel: Gestaltung nicht als Ausdruck von Gefühl zu lehren, sondern als bewusste, reflektierte Handlung. Das Auge wurde geschult, das Denken strukturiert – ohne dabei die kreative Intuition zu unterdrücken.

Kapitel 4: Wirkung auf Studierende

Remberts Unterricht hinterließ Spuren – nicht nur in Skizzenbüchern, sondern in ganzen künstlerischen Biografien. Viele ihrer Studierenden trugen die Prinzipien ihrer Übungen weit über den Hochschulkontext hinaus: in Ateliers, Redaktionen, Agenturen und Galerien. Was als Schattenriss oder Maßstab-Studie begann, wurde zum Ausgangspunkt für gestalterisches Denken in der Welt.

Ein ikonisches Beispiel: Jasper Johns

Besonders eindrucksvoll zeigt sich Remberts Einfluss im Werk von Jasper Johns. In ihren Kursen arbeitete er mit Kreisschablonen – einfache, grafische Übungen, die später zu den Grundlagen seiner berühmten _“Targets“_ wurden. Doch Johns beließ es nicht bei der Übung: Er vergrößerte das Motiv auf monumentale Formate, trug Schichten aus Wachs und Pigment auf, bettete Zeitungsausschnitte ein – und verwandelte die einfache Form in eine komplexe Bildinstallation.

Die Zielscheibe wurde zur Denkfigur: zwischen Pop und Konzept, zwischen Malakt und Massenbild. Was bei Rembert als formale Reduktion begann, wurde bei Johns zur ikonografischen Revolution. Die Botschaft: Selbst einfache grafische Formen bergen das Potenzial, ganze Kunstströmungen mitzuprägen.

Andere Absolvent:innen: Von Grafikdesign bis Fotokunst

Auch viele andere Studierende griffen Remberts Übungen auf – oft intuitiv, manchmal systematisch, immer mit starker Wirkung:

* Designer:innen setzten ihre Raster- und Formstudien direkt in Corporate Designs um: Logos, Editorial-Layouts, Plakatserien. Sie nutzten klare Grundformen, Maßstab-Variationen und modulare Strukturen, um Marken Identität zu verleihen – reduziert, einprägsam und flexibel.

* Fotografinnen und Fotografen entwickelten aus Remberts Prinzipien neue Formen der Inszenierung: Ein Kaffeebecher, ein Teller, eine Schablone wurden vor neutralem Hintergrund fotografiert – als Umriss, als Schatten, als Serie. Die Motive wurden isoliert, transformiert und neu kontextualisiert. Bild wurde Zeichen, Zeichen wurde Erzählung.

* Typograf:innen experimentierten mit dem Zusammenspiel von Buchstabe und Bild. Die Idee der Collage – Fragment trifft Struktur – fand Eingang in Plakate, Buchumschläge, Website-Interfaces.

Gemeinsam ist all diesen Ansätzen: Sie wurzeln in einem Verständnis von Gestaltung, das bei der Wahrnehmung beginnt. Wer einmal gelernt hat, die Umrisslinie eines Glases als Formidee zu sehen, entwickelt ein geschärftes Gespür für Bildwirkung – unabhängig vom Medium.

Remberts Unterricht war damit mehr als die Vermittlung von Techniken: Er war ein Impuls zur Selbstermächtigung. Ihre Übungen legten das Fundament für einen eigenen gestalterischen Standpunkt – klar, reflektiert und eigenständig. Und genau darin liegt bis heute ihr nachhaltiger Einfluss.

Kapitel 5: Weiterwirkung in Kunst und Design heute

Catharine Remberts Übungen waren nie als starre Methoden gedacht – sie waren offen angelegt, als Werkzeuge, die sich weiterentwickeln lassen. Und genau das ist geschehen: Ihre Prinzipien leben in vielen zeitgenössischen Kontexten fort – in Hochschul-Curricula, digitalen Lernplattformen, Designstudios und Ateliers.

5.1 Curriculare Übernahmen: Sehen als Grundlage

An zahlreichen Kunsthochschulen gehören Remberts Module heute zum Standard in den Grundlagenkursen. Übungen wie die Graustudie oder Maßstab-Variation finden sich in Seminaren zur Visuellen Kommunikation oder Bildnerischen Praxis – nicht als nostalgischer Rückgriff, sondern als bewährter Startpunkt.

Gerade in einer Zeit, in der viele Gestaltungsprozesse am Bildschirm beginnen, wirken diese analogen Übungen fast radikal: Sie führen zurück zum haptischen Arbeiten, zum konzentrierten Sehen, zur bewussten Entscheidung für oder gegen eine Linie.

Auch digitale Lernformate greifen auf Remberts Prinzipien zurück – etwa durch Online-Tutorials oder interaktive Aufgaben, bei denen Teilnehmer:innen Schattenrisse digital nachzeichnen oder ein Objekt in unterschiedlichen Maßstäben umsetzen. Häufig werden dabei bewusste Einschränkungen gesetzt: Zeitlimits, begrenzte Werkzeuge oder Tonwertreduktion. So wird kreative Klarheit gefördert – ganz im Sinn von Remberts konstruktiver Reduktion.

5.2 Praxis-Transfer: Vom Logo zum Interface

Auch außerhalb der Lehre wirken Remberts Ideen weiter – oft unbewusst, aber grundlegend. Besonders sichtbar ist ihr Einfluss in drei Feldern:

Logo-Design

Designer:innen greifen Remberts Prinzipien gezielt auf: Sie reduzieren komplexe Botschaften auf einfache Grundformen – Kreis, Linie, Quadrat – und schaffen damit universell verständliche Zeichen. In einer Welt voller Reize und wechselnder Trends gewinnen solche klaren Bildzeichen zunehmend an Bedeutung.

Interface-Ikonografie

App-Icons, Navigationssymbole und Interface-Elemente folgen exakt Remberts Ikonenprinzip: Einfachheit, Wiedererkennbarkeit, Bedeutung durch Reduktion. Eine Sprechblase steht für Kommunikation, eine Kamera für Erinnerung – kein Detail zu viel, keine Ablenkung. Gerade auf kleinen Displays zeigt sich: Wer Gestaltung auf das Wesentliche verdichten kann, kommuniziert wirksamer.

Mixed-Media-Kunst

In der zeitgenössischen Kunst, besonders in der Mixed-Media- und Installationskunst, finden sich zahlreiche Spuren von Remberts Collage-Prinzipien. Künstler:innen wie Njideka Akunyili Crosby oder Taryn Simon nutzen fragmentierte Bilder, Texte und Objekte, um komplexe gesellschaftliche oder biografische Themen zu erzählen. Was bei Rembert als Übung begann – das Überlagern von Bild und Schrift – ist hier zur Erzählform geworden.

Remberts Prinzipien als „visuelles Denken“

Was all diese Anwendungen verbindet, ist ein Verständnis von Gestaltung als Denkarbeit. Remberts Übungen trainieren nicht bloß Technik – sie fördern einen reflektierten Umgang mit Form, Fläche und Bedeutung. Wer so lernt, gestaltet nicht bloß schöne Bilder, sondern kommuniziert präzise.

Remberts Einfluss ist also nicht nur historisch bedeutsam – er ist methodisch hochaktuell. In einer Welt, die zunehmend visuell denkt, braucht es keine immer neuen Werkzeuge, sondern ein klares Fundament. Und genau das hat sie gelegt.

Kapitel 6: Schlussbetrachtung

Catharine Remberts Vermächtnis liegt nicht nur in ihren eigenen Arbeiten, sondern vor allem in der nachhaltigen Wirkung ihrer Lehrmethoden. Was sie vermittelte, war kein bloßes Handwerk, sondern ein Sehen lernen – ein Denken in Formen, das weit über das Klassenzimmer hinausreicht. Ihre Übungen waren Denkmodelle: reduziert, wiederholbar, offen für Interpretation. Sie verband Theorie mit Praxis, Intuition mit Struktur – und formten so einen gestalterischen Zugang, der zugleich poetisch und präzise war.

Ein Kreis war bei Rembert nie einfach ein Kreis. Es war ein Einstieg in die Frage: Wo beginnt die Bedeutung? Wo wird aus einem Gegenstand ein Zeichen, aus einer Linie eine Haltung? Diese Fragen sind heute aktueller denn je. In einer Welt, die täglich unzählige Bilder produziert, brauchen wir Orientierung – aber auch Werkzeuge, um selbst wirksam zu gestalten.

Ausblick: Gestaltung als Bürgersinn

Wenn man Remberts Methoden durch eine größere, gesellschaftliche Linse betrachtet, zeigen sich überraschende Parallelen: Ihre Übungen trainieren nicht nur Auge und Hand, sondern auch eine Form der Teilhabe. Wer lernt, einfache Formen zu setzen und Bedeutungen bewusst zu gestalten, übt sich in Urteilskraft – in der Fähigkeit, zwischen Wichtigem und Nebensächlichem zu unterscheiden.

In diesem Sinn kann man Remberts Ansatz auch als Modell für eine zeitgemäße Vorstellung von Bürgersein jenseits der Repräsentation verstehen: nicht als passives Vertreten zu werden, sondern als aktives Wahrnehmen, Deuten und Gestalten von Welt. Eine Ikone entsteht nicht durch Mehr, sondern durch Konzentration. Sie wird nicht gewählt, sondern entwickelt. Genau darin liegt das Potenzial: Wer Gestaltung nicht als dekorative Technik, sondern als Form von Weltverhältnis versteht, nimmt Gestaltungsverantwortung wahr – im Bild ebenso wie im Gemeinwesen.

Remberts Lehre lädt dazu ein, Gestaltung als zivilisatorischen Prozess zu begreifen: klar, reduziert, durchdacht – aber immer offen für Wandel. Ihre Übungen waren keine fertigen Antworten, sondern präzise gestellte Fragen. Vielleicht ist genau das, was heute fehlt – in der Schule, in der Politik, im Alltag: Räume, in denen aus Linien Haltung wird und Gestaltung zum demokratischen Akt.

Schlusswort

Ich bin überzeugt: Wer heute gestalten will – sei es in Grafikdesign, Mode, Produktentwicklung oder Film – braucht mehr denn je ein Bewusstsein für diese Grundlagen. Nicht als nostalgischen Rückgriff, sondern als Werkzeug der Orientierung in einer Welt voller flüchtiger Bilder.

Gerade wenn wir zurückblicken auf die großen Designbewegungen des 20. Jahrhunderts, erkennen wir, wie eng Remberts Lehre damit verknüpft ist – oft unbemerkt, aber fundamental:

1. Bauhaus (ab 1919): Der Fokus auf Form und Funktion – ganz im Sinne Remberts: keine Dekoration, sondern Konzentration auf das Wesentliche. Übungen mit geometrischen Grundformen, Tonwerten, Typografie – fast identisch mit ihren Schattenriss- und Graustudien.

2. Swiss Design (ab 1950er Jahre): Rasterdesign, klare Typografie, starke Kontraste. Die Reduktion auf visuelle Grundformen und der strukturierte Umgang mit Maßstäben und Raum ist direkt anschlussfähig an Remberts Didaktik.

3. Pop Art & Postmoderne: Jasper Johns, einer ihrer Schüler, übertrug die Formübung direkt auf großformatige Bildkonzepte – die Zielscheibe als Ikone. Auch hier: Das Triviale wird bedeutungsvoll – ein Prinzip, das Rembert konsequent lehrte.

Diese Strömungen gelten heute als Meilensteine der Gestaltung. Doch ihr geistiger Kern wurde oft in stillen Atelierräumen gelegt – durch einfache Übungen, präzise Fragestellungen, aufmerksames Sehen. Genau hier liegt das Erbe von Catharine Rembert.

Und deshalb sollten Grafikschulen, Designakademien, Modeschulen und Produktentwickler:innen sich diesen Ursprung wieder stärker vergegenwärtigen. Denn altes Wissen vergeht nicht. Es wird nur anders genannt – damit es frischer klingt. Aber sein Wert bleibt. Und sein Potenzial auch.

Remberts Übungen erinnern uns daran, dass jedes gestalterische Handeln auf einer Haltung basiert – und dass Reduktion keine Einschränkung ist, sondern eine Form von Klarheit. In einer Zeit, die laut und überfüllt ist, braucht es genau das: Räume, die sich durch Geradlinigkeit Respekt verschaffen.

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DREIFISCH
Herr Anselm Bonies
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Willkommen – ich bin Anselm Bonies, kreativer Begleiter, der das Spiel zwischen Farbe, Form und Gestaltung als Herzstück meiner Arbeit versteht.

In meiner Welt dreht sich alles um die Symbiose aus Fotografie, Film und Grafikdesign. Für mich bedeutet kreatives Arbeiten, nicht nur eindrucksvolle Werke zu schaffen, sondern auch Geschichten zu erzählen und Dialoge zu eröffnen – und das in enger Zusammenarbeit mit Ihnen. Ich sehe mich als jemanden, der nicht nur gestaltet, sondern begleitet. Als kreativer Partner entwickle ich mit Ihnen gemeinsam visuelle Erlebnisse, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen und die Wesenheit Ihrer Botschaft auf den Punkt bringen.

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Meine Arbeit ist mehr als das reine Erschaffen von Bildern und Designs. Es ist ein Prozess der Transformation: Gemeinsam entwickeln wir eine Idee, die Form annimmt, lebendig wird und Spuren hinterlässt. Dabei liegt mein Fokus stets darauf, Ihre Botschaft in kraftvolle, visuelle Ausdrucksformen zu übersetzen – maßgeschneidert und auf Ihre Ziele abgestimmt.

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Jörg Döring

Am Sonntag, den 18. August um 13 Uhr eröffnet die Galerie Tobien eine Ausstellung mit Arbeiten von Jörg Döring im Kunsthaus St. Peter-Ording. Zur Eröffnung ist der Künstler anwesend.

BildPop-Art im Kunsthaus St. Peter-Ording

Ausstellung der Galerie Tobien
vom 18. August bis 22. September 24

Jörg Döring zählt zu den führenden Vertretern zeitgenössischer Pop-Art in Deutschland. Seit den späten 1990er-Jahren stellt er weltweit aus und präsentiert einer breiten Anhängerschaft ein Pop-Art-Universum, neu erschaffen aus medial bekannten Bildern und Held*innen der 60er Jahre.

Das Rohmaterial seiner Arbeiten bezieht Jörg Döring aus alten Magazinen, Fotos, Büchern, Belichtungsfilmen, Druckproben, Verpackungen und vielem mehr. Seine Motive entlehnt er Comics, Hollywoodfilmen, der Werbung, Abbildungen von Kult-Autos und Filmstars.

Unwillkürlich fühlt man sich in Zeiten des amerikanischen Traums zurückversetzt. Man entdeckt und begegnet Kinohelden und Idolen von damals: starke Männer, schöne Frauen, Revolverhelden und Comic-Figuren wie Snoopy, Paulchen Panther, Lucky Luke und Micky Maus.

Jörg Döring kombiniert Siebdruck mit Ölmalerei, Typografie und Collage. Seine Arbeiten verweisen auf Pop-Art-Größen wie Andy Warhol, Robert Rauschenbach und Roy Lichtenstein. Er verarbeitet gesammeltes Collagematerial zu Serigrafien auf Leinwand, arbeitet diese mit Spray-, Ölfarbefarbe und Graffiti-Tags auf. Schließlich überzieht er die Werke mit einer Schicht Epoxidharz. Farbige Spotlights brechen die glänzenden Abbilder einer vergangenen Zeit und verleihen seinen Bildern einen Vintage-Charakter.

Jörg Dörings Arbeiten ziehen uns in einen farbenfrohen Strudel der Leichtigkeit. Sie legen unsere Sehnsucht nach einem Leben, jenseits aller Krisen offen und gestalten eine provokante, künstlerische Retro-Fiktion als Gegenentwurf zur Gegenwart: bunt, wild und Freiheit atmend.

Weitere Informationen zur Ausstellung erhalten Sie hier:
https://galerie-tobien.de/ausstellungen/blickpunkt-auf-joerg-doering/

Kunsthaus St. Peter-Ording
Galerie Tobien + Kunstsammlung St. Peter Ording
Wittendüner Geest 30
25826 Sankt Peter-Ording

Tel. 04863 – 950 43 76
info@galerie-tobien.de

Öffnungszeiten: Mi – So, 13 bis 17 Uhr

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Galerie Tobien GmbH
Frau Marid Taubert
Neustadt 8-10
25813 Husum
Deutschland

fon ..: 04841 – 64800
web ..: https://galerie-tobien.de/ausstellungen/blickpunkt-auf-joerg-doering/
email : marid.taubert@galerie-tobien.de

Die Galerie Tobien ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler e.V.. 1980 von Joachim Tobien gegründet trat 1990 seine Tochter, Marid Taubert, in das Unternehmen ein und übernahm 2010 die Geschäftsführung. 2018 eröffnete die Galerie Tobien in Sankt Peter-Ording eine zweite Galerie.
Im Kunsthaus St. Peter-Ording richtet die Galerie Tobien seitdem gemeinsam mit der Kunstsammlung SPO große Themenausstellungen mit regional und international tätigen Künstler*innen aus. Fernen werden unter dem Titel „Blickpunkt auf…“ über einen mehrwöchigen Zeitraum Künstlerinnen und Künstler der Galerie vorgestellt.

https://galerie-tobien.de/

Pressekontakt:

Galerie Tobien GmbH
Frau Priska Streit
Neustadt 8-10
25813 Husum

fon ..: 04841 – 64800
email : priska.streit@galerie-tobien.de