Tag Archives: Betriebskosten

Technik

Gezielte Automatisierung stoppt ausufernde Fulfillment-Kosten

Volatile Rahmenbedingungen und zunehmender Wettbewerbsdruck führen dazu, dass die Kosten der Intralogistik in vielen Branchen verstärkt auf dem Prüfstand stehen.

BildUm die Effizienz der Auftragsabwicklung zu verbessern, setzt Ferag Solutions auf die ganzheitliche Betrachtung der Lagerhaltung sowie den gezielten Einsatz von Technologien zur Automatisierung definierter Fulfillment-Prozesse.

Das von Ferag Solutions entwickelte Konzept basiert auf der neuen Kennzahl CoOF (Cost of Order Fulfillment). Statt den Aufwand für die Intralogistik pauschal zu berechnen, erfasst der CoOF-Faktor als ganzheitliche und kanalunabhängige Größe alle Kosten für Arbeit, Handling, Platz, Energie, Software, Wartung und Rücksendungen pro abgewickeltem Auftrag. Die Analyse der Daten zeigt sodann auf, wie Betriebsstrukturen, Prozessqualität und Entscheidungen für den Einsatz bestimmter Technologien die Rentabilität der Lagerhaltung insgesamt beeinflussen. Indem über den CoOF-Faktor der Nutzen von Investitionen anhand konkreter Stückkosten bewertet wird, können Fulfillment-Prozesse effizienter gesteuert und in jeder Hinsicht günstiger gestaltet werden.

Sparpotenziale erkennen und nutzen
Basierend auf dem CoOF-Ansatz können Unternehmen frühzeitig Fehlerkosten, Personalbedarf oder Prozessrisiken erkennen und besser beurteilen, wie die Komplexität der Auftragsabwicklung reduziert sowie gleichzeitig Leistung und Systemverfügbarkeit optimiert werden können. Potenziale liegen typischerweise im Bereich der Personalkosten, die nicht selten mehr als die Hälfte aller Kosten der Auftragsabwicklung ausmachen, oder in den Bereichen Kommissionierung und Konsolidierung, wo Fehler je nach Branche pro Auftrag bis zu 8 EUR Zusatzkosten verursachen. So machen Retouren allein in der Modebranche 20-35 % der Fulfillment-Kosten aus, wobei Zeitverzögerungen die Marge schmälern und die Lagerbestände insgesamt binden. Darüber hinaus gilt auch der Aspekt der Flächennutzung als kritischer Faktor: Während bodenbasierte Systeme der Intralogistik bei begrenztem Durchsatz viel Platz in Anspruch nehmen, verbessern vertikale Systeme die Flächeneffizienz um bis zu 60 %.

Automatisierung senkt Betriebskosten
In der Praxis sind es oft hybride Kombinationen unterschiedlicher Technologien, die zu niedrigeren Betriebskosten führen. So lassen sich beispielsweise autonome und mobile Roboter (AMR) zwar flexibel, schnell und skalierbar einsetzen – bieten im Vergleich zu einer stationären Automatisierungslösung aber einen geringeren Durchsatz. Shuttle-Systeme scheinen bei hoher Lagerdichte ideal geeignet für den E-Commerce – erfordern aber hohe Anfangsinvestitionen und zeichnen sich durch eine starre Anordnung aus. Taschensorter wie ferag.skyfall sind vielseitig einsetzbar, vereinen die Prozessaufgaben Sortieren, Puffern und Sequenzieren in einem einzigen System und sparen Energie – die Installation ist aber nur in ausreichend hohen Räumlichkeiten möglich. Über die proaktive Berücksichtigung des von Ferag Solutions entwickelten CoOF-Faktors sind die jeweils am besten geeigneten Lösungen jedoch präziser erkennbar, als es mit bislang gängigen Kennzahlen möglich gewesen wäre.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Ferag AG
Frau Franziska Graf
Industriestraße 1
8340 Zürich
Schweiz

fon ..: +41 44 938 76 33
web ..: https://www.ferag.com/
email : Franziska.Graf@ferag.com

Die Ferag AG mit Hauptsitz in Hinwil/Zürich ist ein renommiertes Schweizer Familienunternehmen und seit über 65 Jahren weltweit führend in der Entwicklung von Förder- und Verarbeitungssystemen für die grafische Industrie. Seit Januar 2025 gliedert sich die Unternehmensgruppe in die eigenständig agierenden Unternehmen Ferag GraphiX und Ferag Solutions.

Ferag Solutions konzentriert sich auf die Entwicklung innovativer Förder-, Sortier- und Automatisierungslösungen für die Intralogistik. Als Systemintegrator, Berater und Innovator auf dem Gebiet der Intralogistik planen, steuern und koordinieren wir komplette innerbetriebliche Logistiksysteme. Im Mittelpunkt stehen massgeschneiderte Lösungen, die die Effizienz und Flexibilität in der Logistik verschiedenster Branchen steigern.
Das Unternehmen bietet umfassende Gesamtlösungen für die Supply Chain in den Bereichen E-Commerce, Omnichannel-Distribution sowie Post- und 3PL-Automatisierung.

Das Produktportfolio von Ferag Solutions umfasst die leistungsstarke Software ferag.doWarehouse für Lagerverwaltung und Prozessautomatisierung, ergänzt durch innovative Hardwarelösungen wie den Taschensorter ferag.skyfall und die Sortierlösung ferag.denisort. Diese Lösungen zeichnen sich durch höchste Flexibilität, Innovation und Skalierbarkeit aus und bieten Unternehmen einen echten Mehrwert in einer zunehmend digitalisierten und automatisierten Welt.

Ferag Solutions ist mit eigenen Vertriebs- und Servicegesellschaften vertreten, um die spezifischen Bedürfnisse der lokalen Märkte zu adressieren. Der Bereich Technologies innerhalb von Ferag Solutions treibt kontinuierlich Forschung, Entwicklung und Innovation voran, stets mit einem Fokus auf Markt- und Kundenorientierung.

Mit Referenzen in weltweit über 50 Ländern ist Ferag Solutions bestens positioniert, um als Systemintegrator, Berater und Innovator im Bereich der Intralogistik eine führende Rolle zu übernehmen.

Pressekontakt:

ICD Hamburg GmbH
Frau Michaela Schöber
Gustav-Leo-Straße 15
20249 Hamburg

fon ..: +49 40 46777010
web ..: https://icd-marketing.de/
email : info@icd-marketing.de

Wirtschaft

Seifenspender für Hotels: Nachhaltigkeit, Komfort und Effizienz im Fokus

Nachhaltige Seifenspender in Hotels reduzieren Plastikmüll und verbessern die Hygiene. Sie senken Betriebskosten und erhöhen gleichzeitig den Komfort für die Gäste.

In der heutigen Hotelbranche ist der Trend klar: Nachhaltigkeit und Benutzerfreundlichkeit sind nicht nur nette Extras, sondern absolute Notwendigkeiten. Ein Trend, der in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist die Verwendung von Seifenspender für Hotels . Diese Innovation hat nicht nur ökologische Vorteile, sondern verbessert auch das Gästeerlebnis und reduziert die Betriebskosten. Der Seifenspender ist mittlerweile ein unverzichtbares Element in der Ausstattung moderner Hotels und hat sich als eine der besten Lösungen in der Branche etabliert.

Nachhaltigkeit als treibende Kraft

Die meisten Hotels, die Seifenspender einführen, tun dies aus einem grundlegenden Umweltschutzgedanken. Plastikflaschen sind in vielen Ländern immer noch weit verbreitet und tragen erheblich zum Plastikmüll bei. In Deutschland allein werden jährlich Millionen von kleinen Plastikflaschen in Hotels verwendet. Die Seifenspender bieten eine nachhaltige Alternative. Anstatt täglich neue Flaschen zu kaufen und zu entsorgen, können Hotels mit großen Nachfüllbehältern arbeiten, die eine erheblich geringere Menge an Plastikmüll produzieren. Dies hilft nicht nur, die Umwelt zu schonen, sondern trägt auch dazu bei, die CO2-Bilanz der Hotels zu reduzieren.

Für viele Gäste ist es heutzutage ein entscheidendes Kriterium, wie nachhaltig und umweltbewusst ein Hotel handelt. Wer also auf die Verwendung von Seifenspendern setzt, zeigt nicht nur ökologisches Engagement, sondern spricht auch das wachsende Bewusstsein der Reisenden an. Zudem unterstützen immer mehr Hotelmarken Nachhaltigkeitszertifikate und versuchen, ihre ökologischen Fußabdrücke so klein wie möglich zu halten.

Hygiene und Komfort für die Gäste

Ein weiterer Vorteil von Seifenspendern ist die verbesserte Hygiene. Die traditionellen Seifenstücke in Hotels sind ein Überbleibsel der Vergangenheit. Sie können Keime beherbergen und oft unschön wirken, vor allem wenn sie oft benützt und in der feuchten Umgebung eines Badezimmers gelagert werden. Seifenspender hingegen bieten eine hygienischere Lösung, da sie die Seife in flüssiger Form abgeben, die durch den Kontakt mit Luft oder anderen Oberflächen nicht kontaminiert wird. Dies gewährleistet nicht nur eine bessere Hygiene, sondern trägt auch dazu bei, das Wohlbefinden der Gäste zu steigern.

Auch der Komfort kommt nicht zu kurz: Gäste schätzen die einfache Anwendung von Seifenspendern. Keine schmelzenden Seifenstücke, die umständlich abgelegt werden müssen, sondern eine bequeme Möglichkeit, die gewünschte Menge Seife mit einem einzigen Knopfdruck zu erhalten. Gerade in Hotels, die eine größere Gästezahl empfangen, ist dies ein praktisches Element, das den Aufenthalt erheblich angenehmer macht.

Kosteneffizienz für die Hotelbetriebe

Seifenspender sind auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht eine lohnenswerte Investition. Die Verwendung von Nachfüllbehältern spart Hotels im Vergleich zu den regelmäßigen Käufen von kleinen Seifenflaschen eine Menge Geld. Ein einziger Spender kann oft monatelang halten, was die Kosten für Seife und Reinigungsmittel drastisch senkt. Hotels, die auf Nachfüllsysteme setzen, reduzieren nicht nur die Ausgaben für Seife und Flüssigseife, sondern auch die Kosten für Verpackung und Entsorgung von Plastikabfällen.

Ein weiterer finanzieller Vorteil von Seifenspendern liegt in der Einsparung von Arbeitszeit. Personal muss nicht mehr regelmäßig die kleinen Flaschen in den Badezimmern kontrollieren und auffüllen. Stattdessen wird nur der Nachfüllbehälter überprüft, was die Effizienz steigert und die Mitarbeiter entlastet.

Verschiedene Modelle für jedes Hotel

Es gibt eine Vielzahl von Seifenspender-Modellen, die sich ideal für den Einsatz in Hotels eignen. Von eleganten, modernen Spendern für Luxushotels bis hin zu funktionalen und robusten Varianten für Budget-Unterkünfte gibt es für jedes Hotel die passende Lösung. Besonders beliebt sind Spender, die mehrere Produkte in einem Gerät kombinieren, wie zum Beispiel Seife, Shampoo und Duschgel. Diese Multifunktionsspender sind nicht nur praktisch, sondern tragen auch dazu bei, die Badezimmeraufstellung ordentlich und aufgeräumt zu halten.

Für Hotels, die besonderen Wert auf Design legen, gibt es zudem Seifenspender aus hochwertigen Materialien wie Edelstahl, die eine edle und moderne Optik bieten. Diese Spender passen perfekt in jedes anspruchsvolle Hotelbad und vermitteln ein Gefühl von Luxus und Exklusivität. Auch die Auswahl an Farben und Formen ist vielfältig, sodass für jedes Hotel ein passendes Design gefunden werden kann.

Die Zukunft der Seifenspender in Hotels

Die Zukunft der Seifenspender in Hotels sieht vielversprechend aus. Mit dem wachsenden Fokus auf Nachhaltigkeit und Hygiene werden Seifenspender weiterhin eine zentrale Rolle in der Hotelbranche spielen. Innovationen wie sensorbasierte Spender, die den Kontakt mit den Händen der Gäste vermeiden, und smarte Spender, die automatisch die Menge an Seife abgeben, werden zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Es ist zu erwarten, dass sich die Technologie der Seifenspender weiterentwickeln wird, um noch benutzerfreundlicher, hygienischer und umweltfreundlicher zu werden. Hotels, die diese Trends frühzeitig annehmen, werden nicht nur ihre Betriebskosten senken, sondern sich auch als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und Gästekomfort positionieren können.

Eine Investition in die Zukunft

Seifenspender sind mehr als nur eine praktische Lösung für Hotels. Sie sind ein Symbol für ein wachsendes Bewusstsein für Nachhaltigkeit, Hygiene und Effizienz. Für Hotels bedeutet die Entscheidung, Seifenspender einzuführen, nicht nur eine finanzielle Entlastung, sondern auch eine klare Botschaft an die Gäste: Hier wird auf Umweltbewusstsein und Komfort Wert gelegt. Wer sich für Seifenspender entscheidet, trifft eine zukunftsweisende Entscheidung, die sowohl die Betriebskosten senkt als auch das Gästeerlebnis verbessert – und das ist ein Gewinn für alle Beteiligten.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Anna Jacobs
Frau Anna Jacobs
Darmstadter Landstrasse 123
20149 Hamburg
Deutschland

fon ..: 040 6563832
fax ..: 040 6563831
web ..: http://www.annajacobspr.net
email : anna@annajacobspr.net

Pressekontakt:

Anna Jacobs
Anna Jacobs
Darmstadter Landstrasse 123
20149 Hamburg

fon ..: 040 6563832
web ..: http://www.annajacobspr.net
email : anna@annajacobspr.net

Uncategorized

Biologische Abluftbehandlung – Grundlagen und Aktuelles

Das Seminar wendet sich an Sie als Fach- und Führungskräfte sowie Immissionsschutzbeauftragte aus geruchsemittierenden Gewerbe- und Industriebetrieben, Ingenieur- und Planungsbüros, Fachbehörden.

Bild„Biologische Abluftbehandlung – Grundlagen und Aktuelles“ lautet der Titel des Seminars, welches am 24. Juni 2025 in der Umwelthauptstadt Magdeburg stattfindet. Veranstalter ist das Institut für Wirtschaft und Umwelt e. V.

Seit Jahrzehnten werden biologische Anlagen zur Abluftbehandlung eingesetzt.

Insbesondere in kleinen und mittelständischen Betrieben stellen Biofilter eine kostengünstige und wartungsarme Lösung der betrieblichen Luftreinhaltung dar.

Das Seminar bietet Ihnen umfassende Informationen aus der Praxis zur Konzipierung, Realisierung und Überwachung von biologischen Abluftbehandlungsanlagen sowie zu den zu erwartenden Kosten.

Das Seminar wendet sich an Sie als Fach- und Führungskräfte sowie Immissionsschutzbeauftragte aus geruchsemittierenden Gewerbe- und Industriebetrieben, Ingenieur- und Planungsbüros, Fach- und Aufsichtsbehörden.

Das IWU ist eine gemeinnützige Einrichtung und macht daher keine Mehrwertsteuer geltend.

Teilnahmepauschale: 429EUR (MwSt.-frei)

Programmablauf, weitere Inhalte und Anmeldung unter https://iwu-ev.de/pdf/L250624.pdf

Programm
09.30 Uhr Begrüßung und Einführung

09.35 Uhr Rechtlicher Rahmen zur Emissionsbegrenzung

10.00 Uhr Funktionsprinzipien biologischer Systeme

10.30 Uhr Kaffeepause

10.45 Uhr Einsatzmöglichkeiten biologischer Systeme

11.15 Uhr Mikrobiologische Grundlagen

12.00 Uhr Abluftmessung und -analytik

12.30 Uhr Mittagspause

13.15 Uhr Beurteilung und Kontrolle der biotechnologischen Wirksamkeit von Anlagen

13.45 Uhr Abluftreinigungsanlagen Tierhaltung

14.15 Uhr Praxisbeispiele Biofilter

15.15 Uhr Kaffeepause

15.30 Uhr Praxisbeispiele Biowäscher

16.00 Uhr Verfahrenskombinationen

16.30 Uhr Abschlussdiskussion und Auswertung

16.45 Uhr Ende der Veranstaltung

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Institut für Wirtschaft und Umwelt e. V.
Frau Romy Steinke
Maxim-Gorki-Str. 13
39108 Magdeburg
Deutschland

fon ..: +49 391 7447894
web ..: https://iwu-ev.de/
email : presse@iwu-ev.de

Wir sind ein gemeinnütziger Verein und konzentrieren uns schwerpunktmäßig auf das Organisieren von Fachseminaren und -tagungen für Führungskräfte und das Fachpersonal in Unternehmen unterschiedlicher Branchen und in öffentlichen Einrichtungen.

Für Sie bieten wir seit 1990 ein umfangreiches Programm berufsbegleitender Fort- und Weiterbildungen, vor allem auf den Gebieten der Verwaltung, des Rechts, der Betriebswirtschaft, im Bereich Arbeitssicherheit, Umweltschutz und des modernen Managements an.

Umweltorientierte Unternehmensführung ist dabei das Ziel unserer Teilnehmer.

Ergänzt wird der Fokus des IWU durch Seminare zu neuen rechtlichen und technischen Entwicklungen für Fachkräfte in Unternehmen der kommunalen Wasserver- und Abwasserentsorgung sowie der Abfall- und Energiewirtschaft.

Das IWU trägt damit dem Konsens Rechnung, dass Unternehmen im 21. Jahrhundert nicht nur wirtschaftlichen Erfolg, sondern ebenso den Interessen der Gesellschaft und der Umwelt verpflichtet sind.

Seminare des IWU werden durchweg von Fachkräften aus den jeweiligen Bereichen geleitet.
Dazu haben wir einen Pool an hochkarätigen Dozenten, welche in unseren Seminarräumen und Veranstaltungssäalen, ihr KnowHow weitergeben. Dabei hat das IWU zur Umsetzung der aktuellen Weiterbildungsveranstaltungen und Tagungen zahlreiche Innovatoren, Querdenker, Vernetzer und Kommunikatoren als spannende und inspirierende Referenten zur Verfügung. Fachkompetenz wird vorrangig aus Rechtsanwaltskanzleien, Planungs- und Ingenieurbüros, Führungsebenen der Wirtschaft sowie aus Behörden akquiriert.

Das IWU setzt auf flexibles Wissensmanagement, dazu zählt ein weit verzweigtes Netzwerk an fachspezifischen und spezialisierten Kompetenzen.

Pressekontakt:

Institut für Wirtschaft und Umwelt e. V.
Frau Romy Steinke
Magxim-Gorki-Str. 13
39108 Magdeburg

fon ..: +49 391 7447894
email : presse@iwu-ev.de

Uncategorized

Betriebskosten nachhaltig senken: Münsteraner Hotel Münnich setzt auf umweltfreundliche Energie

Schon heute an morgen denken: Nach diesem Motto bereitet das Ehepaar Münnich den Betrieb des eigenen Hotels und Restaurants in Münster nachhaltig auf die Zukunft vor – mit klimafreundlicher Energie.

BildSaerbeck / Münster. Langfristige Perspektiven und nachhaltiges Handeln sind für Antonia und Thomas Münnich längst selbstverständlich. In dritter Generation betreiben sie das gleichnamige 3-Sterne-Hotel und Restaurant in Münster. Die vierte Generation steckt buchstäblich in den Kinderschuhen, denn die Tochter ist noch im Grundschulalter. Doch gerade in ihrem Interesse will das Ehepaar das Familienunternehmen nun mit betriebswirtschaftlichem Weitblick aufstellen – und setzt dabei auf eine zukunftsorientierte Energieversorgung.

„Schon heute an morgen denken: Das bedeutet für uns, dass wir die erkennbar immer weiter steigenden Betriebskosten für unser Hotel mit seinen 77 Gästezimmern und sechs Tagungsräumen möglichst weit senken, um die Rentabilität nachhaltig zu sichern – insbesondere wenn unsere Tochter es in 20 Jahren einmal übernehmen sollte. Die Energiekosten sind zwar nur ein Baustein unter vielen, aber gerade hier können wir gut ansetzen. Und die Umstellung auf eine klima- und umweltfreundliche Energieerzeugung ist für uns eine Herzensangelegenheit“, sagt Thomas Münnich.

Ökonomisch und ökologisch nachhaltiges Konzept

Bei der Suche nach einem sowohl ökonomisch als auch ökologisch tragfähigen Konzept ließ sich die Familie Münnich im Frühjahr 2023 von Ulf Köster beraten. Der Geschäftsführer der Köster Energie GmbH aus dem rund 30 Kilometer entfernten Saerbeck unterstützt Gewerbetreibende ebenso wie Privathaushalte dabei, sich in der Stromversorgung mit Photovoltaik und verschiedensten Stromspeichersystemen möglichst unabhängig zu machen.

Das Ziel für die Hotelbetreiber lautete, einen möglichst großen Teil der betrieblichen Energieversorgung aus der selbst erzeugten regenerativen Energie zu decken. Das Augenmerk des Ehepaares und des Energieexperten lag folgerichtig darauf, die vorhandenen Dachflächen der beiden Gebäude optimal zur Stromgewinnung zu nutzen.

Stromspeichersystem sichert Deckung des im Tagesverlauf schwankenden Strombedarfs

Ulf Köster ermittelte hier ein Potenzial von rund 475 Quadratmetern Dachfläche, die mit Photovoltaikmodulen bestückt werden konnten. Seine Planung umfasste 243 Module aus deutscher Fertigung mit jeweils 410 Wp.

„Diese Anlage liefert pro Jahr rund 75.000 kWh klimafreundlichen Solarstrom für den Eigenbedarf sowie zur optionalen Einspeisung des überschüssigen Stroms in das Netz. Ein weiteres wesentliches Element des Konzepts ist der stationäre Stromspeicher mit einer täglichen Akkukapazität von 35 kWh sowie einer Lade- und Entladeleistung von zehn kW. Dieses System hilft dabei, die zeitlichen Schwankungen hinsichtlich Stromproduktion und -nutzung im Tagesverlauf auszugleichen. So kann das Hotel also auch nachts noch einen Teil des Stroms verbrauchen, der tagsüber mit der eigenen PV-Anlage hergestellt wurde“, so Ulf Köster.

Dachflächen für PV optimal genutzt

Mit der Leistung der im September 2023 in Betrieb genommenen 99,7-kWp-Anlage sind Antonia und Thomas Münnich mehr als zufrieden. „Unsere Erwartungen hinsichtlich der Erträge wurden voll und ganz erfüllt. Der Schutz der Ressourcen ist für uns eben ein wichtiges Anliegen, und wir wissen, dass dies auch viele unserer Gäste mit uns teilen. So sparen wir jährlich voraussichtlich mehr als 50 Tonnen CO2 ein. Für einen Teil unserer Stammgäste – z. B. Geschäftsreisende und Konferenzteilnehmer – ist neben der idyllischen Lage am Waldrand auch die Nachhaltigkeit ein überzeugendes Argument, uns treu zu bleiben. Nicht zuletzt deshalb weisen wir in unserer Außendarstellung gern auf diese Ausrichtung hin“, betont Thomas Münnich.

Obwohl die Dachflächen für die Photovoltaik bereits optimal genutzt werden, reicht die dort bereitgestellte Strommenge noch nicht aus, um den kompletten Energiebedarf zu decken, der bei jährlich rund 170.000 kWh liegt. Vor allem in den Sommermonaten stellt die Klimatisierung der Tagungsräume einen bedeutenden Faktor dar. Neben der Grundlast über das ganze Jahr hinweg ist das Reinigen der Hand- und Badetücher aus den Hotelzimmern besonders energieintensiv. So verbrauchen die Waschmaschinen und Trockner bereits einen erheblichen Teil des Solarstroms. Eine Änderung des Nutzungsverhaltens haben die Hoteliers strategisch in Angriff genommen, indem die Wäscherei beispielsweise bevorzugt während der Stunden mit hoher Sonneneinstrahlung und PV-Stromerzeugung genutzt wird.

Blockheizkraftwerke springen in der kühlen und dunklen Jahreszeit ein

Thomas Münnich hat dies frühzeitig einkalkuliert: „Diese Umstellung kann natürlich nur einen relativ kleinen Beitrag leisten, um die Lücke zwischen Stromproduktion und -verbrauch zu schließen. Aus diesem Grund und weil die Chancen für PV bei uns bereits weitgehend ausgereizt sind, haben wir uns entschieden, zwei Blockheizkraftwerke in unser Energieversorgungskonzept aufzunehmen.“

Weit mehr als nur ein angenehmer Nebeneffekt sei hierbei, dass die Blockheizkraftwerke in der kühleren und dunkleren Jahreszeit zum einen die unmittelbar benötigte Wärme erzeugen und zum anderen zusätzlichen Strom bereitstellen. Denn gerade in diesen Phasen sind die Photovoltaikmodule grundsätzlich weniger produktiv. Aus diesem Grund ergänzen die PV und die Blockheizkraftwerke einander ideal.

Auf ihrer Internetseite verweist die Familie Münnich auf „Gastlichkeit seit 1913“ – und dies soll noch lange gelten. Die Investition in die moderne und klimafreundliche Energieversorgung ist zunächst auf 20 Jahre ausgelegt, wobei eine Amortisationsdauer von sechs bis sieben Jahren errechnet wurde. Zu diesem Zeitpunkt wird die Tochter voraussichtlich noch nicht in den Familienbetrieb eingestiegen sein, sie kann aber auf ein zukunftsträchtiges Energiekonzept bauen, wenn sie die Tradition fortsetzen möchte.

Weitere Infos: www.koester-energie.de

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Köster Energie
Herr Ulf Köster
Benzstr. 21
48369 Saerbeck
Deutschland

fon ..: 02574 / 9394008
web ..: http://www.koester-energie.de
email : info@koester-energie.de

Kurzportrait: Köster Energie GmbH

Mit seiner damaligen Haustechnikfirma montierte Ulf Köster bereits 1997 die erste Photovoltaikanlage auf dem Dach eines Privathauses. 2009 kombinierte er den Solarstrom erstmals mit einem stationären Stromspeicher, und seit 2012 nutzt er zur Vervollständigung des Angebots für seine Kunden zusätzlich virtuelle Stromspeicher. Die Köster Energie GmbH mit Sitz im münsterländischen Saerbeck bedient sowohl Unternehmen als auch private Haushalte. Ihr Fokus liegt hierbei darauf, die Anlagenbetreiber komplett mit regenerativen Energien zu versorgen und somit unabhängig zu machen.

Der Anspruch geht über die reine Installation von Photovoltaikmodulen deutlich hinaus. PV-Anlagen sowie stationäre und virtuelle Speicher sind in ein Gesamtkonzept eingebettet, das sich nicht nur rechnet, sondern auch klar ökologisch ausgerichtet ist.

„Wir wollen unseren Kunden dabei helfen, komplett unabhängig von Energieversorgern zu werden und ausschließlich Strom aus rein regenerativen Quellen zu nutzen. Dies ist sowohl wirtschaftlich der beste Weg als auch für den Klimaschutz. Hierfür setzen wir unsere gesamte Energie in der individuellen Beratung, Planung und Umsetzung unserer Autarkie-Projekte ein“, sagt Ulf Köster.

www.koester-energie.de

Pressekontakt:

Perfect Sound PR
Herr Frank Beushausen
Gewerbepark 18
49143 Bissendorf

fon ..: 05402/701651
web ..: http://www.perfectsoundpr.de
email : info@perfectsoundpr.de