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Customs Support Group: Mercosur-Abkommen belohnt die Gutvorbereiteten – und erhöht den Druck auf Nachzügler

Mercosur-Abkommen: Neue Handelschancen entstehen – doch wer Zoll- und Ursprungsprozesse nicht im Griff hat, kann Vorteile nur eingeschränkt nutzen.

BildMit der vorläufigen Anwendung des EU-Mercosur-Abkommens seit dem 1. Mai eröffnen sich für viele Unternehmen neue Möglichkeiten im Handel zwischen Europa und Südamerika. Aus Sicht der Customs Support Group, dem führenden unabhängigen Anbieter von Zollabfertigungs- und Handelslösungen in Europa, führen die neuen Regelungen jedoch nicht automatisch zu niedrigeren Kosten. Im Gegenteil: Es könnte die Kluft zwischen gut vorbereiteten Unternehmen und Nachzüglern deutlich vergrößern.

„Freihandelsabkommen schaffen keine Vorteile per se – sie schaffen Optionen“, sagt Nicolas Urien, Head of Global Advisory bei der Customs Support Group (CSG). „Welche Unternehmen davon tatsächlich profitieren, hängt vor allem davon ab, wie schnell und konsequent sie die neuen Rahmenbedingungen operativ umsetzen. Wer Stammdaten, Klassifizierung und Nachweise im Griff hat, ist klar im Vorteil. Wer hier noch Lücken hat, wird die neuen Möglichkeiten zunächst nur eingeschränkt nutzen können.“

Nach Beobachtung von CSG zeichnet sich bereits jetzt eine Zweiteilung ab: Während einige Unternehmen ihre Warenstammdaten, Zolltarifnummern, Lieferantenerklärungen und Ursprungsnachweise gut gepflegt vorliegen haben und frühzeitig prüfen, warten andere zunächst ab. „Diese Kluft wird durch das Abkommen größer“, so Nicolas Urien. „Gut präparierte Unternehmen können mögliche Zollvorteile von Anfang an nutzen. Andere müssen zunächst die erforderlichen Daten, Nachweise und Prozesse aufbauen und verlieren in dieser Zeit wertvolle Chancen.“

Dabei bestehe ein großes Risiko, die zollrechtliche Umsetzung zu unterschätzen. „Präferenzzölle gibt es nicht auf Zuruf“, erklärt Nicolas Urien. „Sie lassen sich nur anwenden, wenn Ursprungsregeln korrekt geprüft, Nachweise belastbar dokumentiert und Daten konsistent gepflegt sind.“

Entscheidend sei daher, Zoll- und Handelsprozesse schnell und skalierbar umzusetzen. Dazu gehören aus Sicht von CSG vor allem drei Faktoren: belastbare Warenstammdaten inklusive korrekter Zolltarifierung, verlässliche Ursprungs- und Präferenznachweise sowie Transparenz über Warenflüsse, Zollkosten und Compliance-Risiken.

„Die zentrale Frage ist nicht, ob Unternehmen die Chancen des Abkommens erkennen“, sagt Nicolas Urien. „Die Frage ist, ob sie diese Chancen zollrechtlich sauber und schnell genug in der Praxis umsetzen können. Genau daran wird sich entscheiden, wer von den neuen Handelsmöglichkeiten tatsächlich profitiert.“

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Customs Support Group
Frau Julia Verbunt
Willem Barentszstraat 11
3165 AA Rotterdam Albrandswaard
Niederlande

fon ..: +31 6 2575 1994
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email : press@customssupport.com

Über die Customs Support Group
Die Customs Support Group (CSG) ist Europas führender unabhängiger Anbieter von Zollabfertigungs- und Handelslösungen und ermöglicht nahtlose grenzüberschreitende Abläufe durch moderne digitale Innovation und tiefgehende Branchenexpertise.

Mit Präsenz in 14 europäischen Ländern an strategisch wichtigen Standorten bietet CSG das umfassendste Spektrum an Zolldienstleistungen am Markt. Mehr als 60.000 Kunden vertrauen auf ein Team von 1.700 engagierten Zollexperten, das sie dabei unterstützt, operative Effizienz und regulatorische Compliance in einem zunehmend komplexen Handelsumfeld zu steigern.

Weitere Informationen zur Customs Support Group finden Sie unter www.customssupport.com

Pressekontakt:

STROOMER PR Concept GmbH
Herr Christian Stephan
Rellinger Str. 64a
20257 Hamburg

fon ..: +494085313316
email : stephan@stroomer-pr-concept.de

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Zoll als Margenmotor: Studie von Customs Support Group und Boston Consulting Group zeigt ungenutztes Potenzial

Zollmanagement wird von der Pflichtaufgabe zum Performance-Hebel: Die gemeinsame Studie von CSG und BCG zeigt, wie Unternehmen Kosten senken, Lieferketten beschleunigen und Risiken wirksam steuern.

BildRotterdam, 23. September 2025. Die Customs Support Group (CSG), Europas führender unabhängiger Anbieter von Zoll- und Handelslösungen, und die Boston Consulting Group (BCG) haben eine Studie veröffentlicht, die belegt: Zoll ist nicht länger eine reine Compliance-Pflicht, sondern ein wirksamer Hebel für Wachstum und Marge. Weltweit erhoben Zollbehörden 2024 zwischen 600 und 900 Milliarden US-Dollar an Abgaben, was fast einem Prozent der globalen Wirtschaftsleistung entspricht. Zugleich steigt die Komplexität durch neue Sanktionen, strengere Ursprungsregeln, CO?-Grenzinstrumente und dynamische Zollsätze.

Die Studie „The Hidden Power of Customs Management in Global Trade“ zeigt: Unternehmen unterschätzen die wirtschaftliche Tragweite von Zoll. In Europa dauern Abfertigungen im Schnitt zwei bis drei Tage, wobei 20 bis 40 Prozent der Verzögerungen auf vermeidbaren Klassifizierungs- bzw. Dokumentationsfehlern beruhen. Hinzu kommen Standgeld und Nutzungsgebühren im Bereich von mehreren Tausend Euro pro Container sowie rückwirkende Berichtigungen der Zollgebühren von bis zu zehn Jahren. Zudem erreichen Überzahlungen aufgrund der unzureichenden Nutzung von Freihandelsabkommen (FTA) oder der falschen Klassifizierung bei globalen Unternehmen häufig siebenstellige Beträge pro Jahr.

Wer Zollaspekte frühzeitig in die Beschaffung und das Produktdesign integriert, senkt die Einstandskosten, verkürzt Durchlaufzeiten und reduziert Prüf- und Nachzahlungsrisiken. Das belegen drei Praxisbeispiele aus der Studie:

– Ein globaler OEM erzielte im Schnitt rund zehn Prozent geringere Zölle auf beschaffte Komponenten, nachdem Ursprungs- und FTA-Aspekte systematisch in die Lieferantenauswahl einflossen.
– Ein Pharmaunternehmen senkte seine durchschnittlichen Einstandskosten um etwa 12 Prozent durch Anpassungen bei Verpackung und Rezeptur, die zu günstigeren Klassifizierungen führten.
– Ein Technologiekonzern verkürzte die Durchlaufzeiten um 15 Prozent durch Vorabfreigaben über Zollläger und digitalisierte Dokumentenprozesse.

Daten, Digitalisierung und KI beschleunigen

Zentralisierte Daten, eine klare Governance sowie Digitalisierung und Automatisierung schaffen Transparenz über Deklarationen, Zahlungen, Produktstammdaten und Klassifizierungen. So erreicht KI-gestützte Klassifizierung heute über 85 Prozent Genauigkeit und erkennt Inkonsistenzen zwischen Spezifikationen und Zollanmeldungen.

Intelligente Dokumentenverarbeitung halbiert die Bearbeitungszeit in den Workflows – Fachkräfte können sich auf Wertschöpfungsthemen konzentrieren. Gleichzeitig zeigt die Befragung: 42 Prozent der Unternehmen sehen Innovation als Effizienztreiber, während 27 Prozent Compliance-Bedenken beim KI-Einsatz äußern, – ein klarer Auftrag zu menschlicher Aufsicht.

Fünf Hebel für mehr Wertschöpfung

Auf dieser Grundlage benennt die Studie fünf entscheidende Faktoren für mehr Wertschöpfung:

– Zoll früh in Beschaffung und Design einbinden: Das senkt Abgaben und Einstandskosten und beschleunigt Markteinführungen.
– Daten und Governance zentralisieren: Das schafft Transparenz, senkt Fehlerquoten und erhöht die Audit-Sicherheit.
– Funktionsübergreifende Verantwortung aufbauen (Steuern, Recht, Supply Chain, Einkauf, IT): Das führt zu schnelleren Entscheidungen und weniger Medienbrüchen.
– Anpassungsfähige Prozesse und Systeme etablieren (Zolllager, digitale Dokumentenflüsse): Das schafft stabilere Lieferketten und kürzere Durchlaufzeiten.
– KI und Automatisierung skalieren: Das bringt eine korrekte Klassifizierung von mehr als 85 Prozent und deutlich weniger Nacharbeit.

Ergebnis: messbar geringere Gesamteinstandskosten, schnellere Markteinführung, geringeres Prüf- und Nachzahlungsrisiko, höhere Lieferketten-Robustheit und stärkere Wettbewerbsfähigkeit. „Unsere Zusammenarbeit mit BCG belegt, wie sehr das Thema Zollmanagement in den Fokus internationaler Top-Unternehmen rückt“, sagt John Wegman, CEO der Customs Support Group und Co-Autor der Studie. „Nie zuvor war die strategische Verzahnung von Zoll mit Einkauf, Logistik und Technologie so entscheidend für den nachhaltigen Geschäftserfolg.“

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Mit Präsenz in 14 europäischen Ländern an strategisch wichtigen Standorten bietet CSG das umfassendste Spektrum an Zolldienstleistungen am Markt. CSG betreut über 60.000 Kunden und wird von einem Team aus 1.700 engagierten Zollexperten getragen, das Unternehmen in einem zunehmend komplexen Handelsumfeld dabei unterstützt, ihre operative Effizienz zu steigern und regulatorische Vorgaben sicher einzuhalten.

Weitere Informationen zur Customs Support Group finden Sie unter www.customssupport.com

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