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Meilenstein für den UV-Schutz: 1.000. WATCH OUT-UV-Index-Tafel eingeweiht

TV-Moderatorin Susanne Klehn übergibt Jubiläumstafel in Leipzig

Bonn, Hamburg, Leipzig (sts) – UV-Strahlung ist die Hauptursache für Hautkrebs. Wer sein persönliches Risiko senken will, sollte sein Verhalten in der Sonne am UV-Index ausrichten. Genau dabei helfen die UV-Index-Tafeln des bundesweiten Präventionsprojekts „WATCH OUT“ der Deutschen Krebshilfe, der Arbeitsgemeinschaft Dermatologischer Prävention (ADP) und ihrer Partner. Sie informieren tagesaktuell über die UV-Belastung und geben konkrete Verhaltenstipps. Im Leipziger Freibad „Schreberbad“ wurde heute die 1.000 WATCH OUT-Tafel eingeweiht. Das Projekt ist inzwischen in über 80 Städten und Gemeinden sowie zwölf Bundesländern aktiv. Weitere Freizeiteinrichtungen sind bundesweit eingeladen, sich anzuschließen.

„Die 1.000. UV-Index-Tafel, die ich heute überreichen darf, steht symbolisch für das große Engagement vieler Menschen und Einrichtungen, UV-Schutz im Alltag sichtbar und selbstverständlich zu machen. Dafür danke ich sehr“, sagt Susanne Klehn, Botschafterin der Deutschen Krebshilfe für Hautkrebsprävention. „Ich selbst habe zweimal die Diagnose Hautkrebs erhalten. Diese Erfahrung wünsche ich niemandem. Umso mehr freue ich mich, dass meine Heimatstadt dieses wichtige Zeichen für den UV-Schutz setzt.“

Die Stadt Leipzig stattet ihre Freibäder mit insgesamt sechs UV-Index-Tafeln aus. „Unsere Freibäder sind Orte für Bewegung, Erholung und Freizeit. Gleichzeitig tragen wir Verantwortung für die Sicherheit und Gesundheit unserer Gäste. Mit den UV-Index-Schildern geben wir eine zusätzliche Orientierung, damit Besucher durch die entsprechenden Hinweise zu Schatten, geeigneter Kleidung und Sonnencreme sonnige Tage unbeschwert genießen können“, erklärt Martin Gräfe, Geschäftsführer der Leipziger Sportbäder.

Der Klimawandel führt nachweislich zu mehr Hitze und einer höheren UV-Belastung. „Auch in Sachsen sind die Auswirkungen des Klimawandels deutlich spürbar. Prävention ist eine zentrale Aufgabe unseres Gesundheitsamtes. Deshalb wollen wir den Schutz vor Hitze und UV-Strahlung dauerhaft im Alltag verankern. Die UV-Index-Tafeln des Projekts WATCH OUT leisten hierzu einen wichtigen Beitrag“, sagt Constanze Anders, Leiterin des Leipziger Gesundheitsamtes.

„Noch immer unterschätzen viele Menschen die Gefahr der UV-Strahlung und halten gebräunte Haut für ein Schönheitsideal und Zeichen von Gesundheit. Dies ist ein Irrtum, der das Hautkrebsrisiko erheblich erhöht“, betont Professor Dr. Eckhard Breitbart, Dermatologe und Vorsitzender der ADP. Hautkrebs zählt in Deutschland zu den häufigsten Tumorarten. Bundesweit erkranken jährlich rund 355.000 Menschen neu daran, darunter fast 42.000 am malignen Melanom. Diese auch als schwarzer Hautkrebs bekannte Tumorart ist besonders aggressiv: Sie bildet früh Metastasen und ist dann deutlich schwerer zu behandeln.

Die UV-Index-Tafel
Der UV-Index (UVI) ist international anerkannt und informiert darüber, wie hoch die UV-Belastung am jeweiligen Tag ausfällt. Mit den UV-Index-Werten sind konkrete Empfehlungen zum Sonnenschutz verbunden. Bereits ab einem UV-Index von 3 (gelb) ist es ratsam, in der Mittagszeit zwischen 11 und 15 Uhr Schatten aufzusuchen. Kleidung, die auch Stellen wie Schultern oder Fußrücken bedeckt, eine Kopfbedeckung bestenfalls auch für Nacken, Stirn und Ohren sowie eine UV400-Sonnenbrille, welche auch die Seiten abdeckt, schützen Haut und Augen besonders wirksam.
Sonnencreme ergänzt diesen Schutz an unbedeckten Hautstellen. Bei sehr hoher UV-Belastung ab einem UV-Index von 8 (rot oder violett) wird empfohlen, die Mittagssonne möglichst zu meiden und Innenräume aufzusuchen.
Ausführliche Informationen zum UV-Index bieten das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS): www.bfs.de/uv-prognose und der Deutsche Wetterdienst (DWD): www.uv-index.de.

UV-Schutz stärken – mit Projekten der Deutschen Krebshilfe und ihrer Partner
Die Deutsche Krebshilfe und ihre Kooperationspartner setzen sich bundesweit dafür ein, UV-Schutz nachhaltig im Alltag zu verankern: Mit dem Projekt WATCH OUT können private und kommunale Akteure insbesondere im Freizeit- und Sportbereich niederschwellig auf den UV-Index aufmerksam machen und das Bewusstsein für wirksamen UV-Schutz stärken. Informationen zu den Projekten und Partnern finden Interessierte unter: www.krebshilfe.de/uv-schutz.
Mit dem Projekt CLEVER IN SONNE UND SCHATTEN wird altersgerecht und zielgruppenspezifisch Wissen zum UV-Schutz vermittelt – unter anderem in Kitas, Schulen und Sportvereinen.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Deutsche Krebshilfe
Frau Charlotte Weiß
Buschstr. 32
53113 Bonn
Deutschland

fon ..: 02287299096
web ..: https://www.krebshilfe.de/
email : presse@krebshilfe.de

Die Deutsche Krebshilfe ist eine gemeinnützige Organisation. Ihr Ziel ist es, die Krebskrankheiten in all ihren Erscheinungsformen zu bekämpfen. Die Deutsche Krebshilfe fördert Projekte zur Verbesserung der Prävention, Früherkennung, Diagnose, Therapie, medizinischen Nachsorge und psychosozialen Versorgung einschließlich der Krebs-Selbsthilfe.

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Gemeinsam für UV-Schutz in der Freizeit

UV-Index-Projekt „WATCH OUT“ zum Schutz vor Hautkrebs wächst weiter

BildDie großen UV-Index-Tafeln des Projekts „WATCH OUT“ zeigen tagesaktuell an, wie intensiv die Sonnenstrahlung ist und vermitteln Verhaltensmaßnahmen zum Schutz vor Hautkrebs. Das Projekt, gefördert von der Deutschen Krebshilfe und umgesetzt von der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP), setzt seinen Erfolgskurs weiter fort. Unterstützt wird es vom Bundesverband der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), zahlreichen Akteuren des Gesundheits-, Sport- und Freizeitbereichs und der TV-Moderatorin Susanne Klehn. „WATCH OUT“ ist aktuell in über 70 Städten und Gemeinden sowie in neun Bundesländern etabliert. Weitere Partner sind bundesweit eingeladen, sich ebenfalls zu beteiligen.

WATCH OUT wird dort eingesetzt, wo Menschen ihre Freizeit verbringen. Denn gerade hier wird die UV-Strahlung der Sonne schnell unterschätzt. Dies ist nicht nur an Stränden und Badeseen der Fall. Auch bei Großveranstaltungen, Festivals und Sportaktivitäten im Freien riskieren viele Menschen Sonnenbrände, wie eine Umfrage des Bundesamts für Strahlenschutz von 2024 belegt.

„Die Quittung dafür zeigt sich oft erst im Alter. Denn Hautkrebs entsteht durch Schäden im Erbgut von Hautzellen, die sich über Jahrzehnte hinweg durch UV-Strahlungsbelastungen ansammeln“, erklärt Professor Dr. Eckhard Breitbart, Dermatologe und Vorsitzender der ADP. Hautschäden entstehen lange vor einem Sonnenbrand – dies gilt es zu vermeiden. Der international gültige UV-Index hilft dabei. Die WATCH OUT UV-Index-Tafeln zeigen den Tagesspitzenwert an, der durch den Deutschen Wetterdienst ermittelt wird. Ab einem Index-Wert von 3 ist UV-Schutz notwendig. „Ziel ist es, viele Menschen an vielen Orten dafür zu motivieren, täglich den UV-Index zu beachten. Über 500 Tafeln konnten wir bereits aufstellen und hoffen, dass es noch viele mehr werden“, betont Carina Annalena Jung, die das Projekt seitens der ADP leitet.

Mehr als 370.000 Menschen erkranken, derzeit jährlich neu an Hautkrebs. Der bedeutendste Risikofaktor für das Entstehen ist die UV-Strahlung. Bedingt durch den Klimawandel ist diese in Deutschland heute intensiver als vor Jahrzehnten und könnte zukünftig noch weiter steigen. „Um Hautkrebs besser vorzubeugen, muss UV-Schutz im Alltag selbstverständlich werden. Zudem müssen die äußeren Rahmenbedingungen verbessert werden, beispielsweise durch mehr Schattenplätze auf Kita-Außengeländen, Schulhöfen, Sportplätzen und Plätzen im öffentlichen Raum. Auch angepasste Trainingszeiten jenseits der Mittagssonne bei sportlichen Aktivitäten sind hilfreich. Dafür braucht es ein Umdenken engagierter Akteure – auch in den zuständigen politischen Bereichen – denn der Schutz vor Hautkrebs ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, sagt Dr. Franz Kohlhuber, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. Auch Susanne Klehn betont aus eigener Erfahrung, wie wichtig konsequenter Sonnenschutz für die eigene Gesundheit ist. Die Fernsehmoderatorin und Botschafterin der Deutschen Krebshilfe für Hautkrebsprävention ist selbst zweimal an einem Tumor der Haut erkrankt und motiviert daher zu richtigem Sonnenverhalten: „Der UV-Index ist ein einfaches Alltagsinstrument, das mich bei intensiver UV-Strahlung daran erinnert, Schatten zu suchen, meine Haut mit Kleidung zu schützen sowie eine Kopfbedeckung und Sonnenbrille parat zu haben. Auch viele Wetter-Apps geben den UV-Index tagesaktuell an. Für mich ist dies eine wertvolle Orientierungshilfe“, so Klehn.

Nähere Informationen zum Projekt „Watch out“ und den Standorten der UV-Index-Tafeln erhalten Interessierte unter www.watch-out.io sowie www.krebshilfe.de/uv-schutz.

Für weitere Informationen und Interviewanfragen wenden Sie sich bitte an:

Henriette Bunde | Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) e. V.
E-Mail: bunde@adpev.de | Telefon 040/20913-134 | Fax 040/20913-161

Charlotte Weiß | Stiftung Deutsche Krebshilfe
E-Mail: presse@krebshilfe.de | Telefon 0228 72990-96

HINTERGRUNDINFORMATIONEN

Die UV-Index-Tafel

Der UV-Index (UVI) ist ein internationales Maß für die Stärke der UV-Strahlung, die an einem Tag maximal auftritt. Mit den UV-Index-Werten sind Empfehlungen zum Sonnenschutz verbunden. Bereits ab einem UVI von 3 ist es ratsam, in der Mittagszeit zwischen 11 und 15 Uhr Schatten aufzusuchen. Haut und Augen schützt man am besten durch Kleidung, die auch wichtige Stellen wie Schultern oder den Fußrücken bedeckt, eine Kopfbedeckung, die auch Stirn, Nacken und Ohren schützt, sowie eine UV400-Sonnenbrille, die auch an den Seiten keine UV-Strahlung ans Auge lässt. Sonnencreme rundet den Schutz ab. Sie ist für Hautstellen gedacht, die von Kleidung nicht bedeckt werden. Steht der UV-Index auf rot oder violett, also ab einem UV-Index 8 oder höher, sollte man sich zum Schutz seiner Haut und Augen in der Mittagszeit besser in Gebäuden aufhalten.

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UV-Schutz: Bereits im Frühling ein Muss!

Tagesaktueller UV-Index hilft beim Schutz vor Hautkrebs

Bonn – Durch den Klimawandel sind die Frühlingsmonate deutlich sonnenreicher und wärmer als früher. In der Folge steigt auch die Intensität krebserregender UV-Strahlung. Um Hautkrebs vorzubeugen, ist richtiger UV-Schutz daher bereits jetzt wichtig. Die Deutsche Krebshilfe und die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) empfehlen dafür den täglichen Blick auf den UV-Index (UVI). Dieser gibt die UV-Strahlungsstärke an und in-formiert, ob Schutz notwendig ist. Der UVI ist über Wetter-Apps und die Website des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) abrufbar.

Steigende UV-Strahlungsbelastung

Der Klimawandel belastet die menschliche Gesundheit bereits heute spürbar. Neben Extremwetter-Ereignissen trifft dies auch auf die Intensität der ultravioletten Strahlung der Sonne zu. Diese ist bundesweit in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen, wie Messungen des BfS zeigen. Auch die Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bestätigen einen kontinuierlichen Anstieg der Sonnenstunden im Frühjahr.

UV-Strahlen schädigen Erbgut

Treffen UV-Strahlen auf die Haut, schädigen sie dort unmittelbar das Erbgut der Hautzellen. „Zellschäden entstehen bereits, bevor sich die Haut rötet oder juckt. Der Körper erkennt und behebt diese Schäden bis zu einem gewissen Grad“, erklärt Professor Dr. Eckhard Breitbart, Vorsitzender der ADP. „Ist die UV-Strahlungsbelastung jedoch zu hoch, bleiben die Zellen dauerhaft geschädigt und das Hautkrebsrisiko steigt.“ Derzeit erkranken jährlich rund 336.000 Menschen in Deutschland neu an Hautkrebs, 44.700 davon am malignen Melanom. Dieses gilt als besonders gefährlich, da es schnell Tochtergeschwulste bildet.

UV-Index als Alltagshilfsmittel

Der Mensch kann UV-Strahlen nicht wahrnehmen. Orientierung im Alltag bietet der UVI. Dieses international gültige Maß zeigt auf einer nummerierten Farbskala die Stärke der UV-Strahlung an. „Schützen Sie sich ausreichend vor intensiver UV-Strahlung und senken Sie so langfristig ihr Hautkrebsrisiko“, rät Dr. Franz Kohlhuber, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. „Bereits ab einem UV-Index von 3, der aktuell häufig erreicht und überschritten wird, ist schützende Kleidung, eine Kopfbedeckung, Sonnenbrille und Sonnencreme empfehlenswert.“

UV-Schutz zielgruppengerecht vermittelt

Seit über drei Jahrzehnten sensibilisieren die Deutsche Krebshilfe und die ADP die Bevölkerung zielgruppenspezifisch dafür, wie Hautkrebsprävention im Alltag gelingt. Aktuell erfolgt dies insbesondere durch zwei relevante Kooperationsprojekte, die weitestgehend von der Deutschen Krebshilfe finanziert werden: Das bundesweite Programm „Clever in Sonne und Schatten“ erreicht Kinder und Erwachsene in den Lebenswelten Kindertagesstätte, Grund- und Berufsschule, Sportverein sowie Arztpraxis. „Watch out“ hingegen informiert Menschen an Orten der Freizeit, an Küsten und in Höhenregionen, über angemessenen Sonnenschutz. Mehr Informationen finden Interessierte auf der Internetseite der Deutschen Krebshilfe unter www.krebs-hilfe.de/uv-schutz.

Interviews auf Anfrage!

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UV-Schutz im Frühjahr immer wichtiger!

Alltags-Hilfsmittel UV-Index erleichtert Schutz vor Hautkrebs

Bonn – Der Frühling ist da und mit ihm die Lust, sich im Freien aufzuhalten. Sonnenschein und milde Temperaturen heben die Laune und spenden Energie. Zum Schutz vor Hautkrebs ist jedoch gerade jetzt ein achtsames Sonnenverhalten wichtig. Der Mensch kann UV-Strahlen nicht wahrnehmen. An kühlen und bewölkten Tagen unterschätzen daher viele Menschen die Intensität Sonne. Orientierung bietet der UV-Index. Er gibt die tagesaktuelle Strahlungsstärke plus Schutzmaßnahmen an.

UV-Strahlen schädigen das Erbgut von Hautzellen

„Treffen UV-Strahlen auf die Haut, schädigen diese sehr schnell das Erbgut der Hautzellen“, erklärt Professor Dr. Eckhard Breitbart, Dermatologe und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP). „Was viele nicht wissen: Bereits bevor es zu einem Sonnenbrand kommt, kann die Haut erheblichen Schaden nehmen. Die Hautrötung ist eine entzündliche Reaktion darauf“, so Breitbart. Ist das körpereigene Reparatursystem überlastet, können oft nicht alle UV-bedingten Zellschäden beseitigt werden. Im Laufe von Jahrzehnten entsteht so Hautkrebs. Derzeit erkranken rund 330.000 Menschen jährlich an einem Tumor der Haut, über 46.000 davon am malignen Melanom. Dieser gilt als besonders gefährlich, da es schnell Tochtergeschwulste bildet.

Sonnenschutz am UV-Index ausrichten

„Aufgrund der Hautkrebsgefahr sollte beim Genuss der Frühlingssonne unbedingt auf den tagesaktuellen UV-Index geachtet werden“, betont Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. Der UV-Index ist ein international gültiges Maß für die Stärke der UV-Strahlung mit Skalenwerten von 1 (niedrig) bis 11+ (extrem), die auf einer Farbskala ähnlich einer Ampel angeordnet sind. Bereits ab einem UV-Index von 3 (mittel, gelber Bereich) wird empfohlen, die Mittagssonne zu meiden, auf richtige Kleidung zu achten und Sonnencreme zu verwenden. Der UV-Index kann beispielsweise über Wetter- und Gesundheit-Apps auf dem Smartphone eingesehen werden. Zudem ist er beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) sowie dem Deutschen Wetterdienst (DWD) tagesaktuell und als Prognose für die folgenden Tage abrufbar.

Herausforderung Klimawandel

Die ersten Monate dieses Jahres waren deutschlandweit die wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Auch die Sonnenscheindauer im Frühjahr steigt stetig, wie Daten des Deutschen Wetterdienstes zeigen. Dadurch trifft mehr potenziell krebserregende UV-Strahlung auf die Haut. Angesichts des fortschreitenden Klimawandels rufen die Deutsche Krebshilfe und ADP die Bevölkerung dazu auf, UV-Schutzmaßnahmen konsequent in den Alltag zu integrieren. Hilfestellungen, wie dies in der Kita, Schule, am Arbeitsplatz oder in der Freizeit und beim Sport gelingen kann, bietet unter anderem das Projekt „CLEVER IN SONNE UND SCHATTEN“ der Deutschen Krebshilfe. Interessierte erhalten nähere Informationen zum Projekt unter www.krebshilfe.de/uv-schutz.

Der UV-Index

Der UV-Index ist abrufbar beim Deutschen Wetterdienst (DWD) unter www.dwd.de/DE/leistungen/gefahrenindizesuvi/gefahrenindexuvi.html sowie beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) unter www.bfs.de/DE/themen/opt/uv/uv-index/uv-index_node.html

 

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500. Clever in Sonne und Schatten-Kita ausgezeichnet

Moderatorin Susanne Klehn überreicht Auszeichnung für mehr UV-Schutz

Bild„Sonnenschutz ist einfach, bringt Spaß und muss bei den Kleinsten beginnen!“ Mit diesem Appell motiviert die Moderatorin Susanne Klehn erfolgreich Kindertagesstätten zur Teilnahme am Projekt „CLEVER IN SONNE UND SCHATTEN“. Am 19. März 2024 überreichte die Botschafterin der Deutschen Krebshilfe für Hautkrebsprävention in Leipzig der Einrichtung „UniKidsLeipzig“ die 500. Auszeichnung als „Clever in Sonne und Schatten-Kita“. Das bundesweite, von der Deutschen Krebshilfe geförderte Projekt ermöglicht es Kleinkindern, spielerisch richtiges Sonnenschutzverhalten zu erlernen. Bis zu 500.000 Kinder wurden bereits erreicht. Um Hautkrebs vorzubeugen, wird UV-Schutz immer bedeutender, denn durch den Klimawandel steigt auch hierzulande die Zahl der jährlichen Sonnenstunden. Kitas erhalten die Programmpakete kostenfrei unter www.cleverinsonne.de.

„Die UniKids in Leipzig sind kleine Sonnenschutz-Profis. Das habe ich heute eindrücklich erleben dürfen“, sagt Susanne Klehn, die mit 27 Jahren selbst an Hautkrebs erkrankte. „Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank an alle Kinder, Eltern und natürlich an die Erzieherinnen und Erzieher.“ Gemeinsam mit Dr. Nadja Knauthe, Co-Leiterin des Präventionszentrums des Universitäts KrebsCentrums/Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC), überreichte sie die Auszeichnung an Kinder und Kita-Team.

Erfolgreiches Sonnenschutz-Programm
„Das von uns entwickelte Programm ,Clever in Sonne und Schatten für Kitas‘ zielt darauf ab, den Sonnenschutz nachhaltig in den Kita-Alltag zu integrieren“, sagt Dr. Nadja Knauthe. Bundesweit wurden seit 2017 über 14.700 Projektpakete an Kitas und Kindertagespflegepersonen verschickt. 500 Einrichtungen haben das Programm in vollem Umfang durchgeführt und ließen sich für ihr gesundheitliches Engagement auszeichnen – mit einem Schild im Eingangsbereich sowie einen Hinweis auf der Homepage.

Herausforderung Klimawandel
Auch 2023 war ein Sonnen- und Hitze-Rekordjahr. „Unsere Kita liegt laut Klimaanalyse der Stadt Leipzig in einem Gebiet, dass sich tagsüber stark erhitzt und nachts kaum abkühlt. Von Frühling bis Herbst müssen wir die Kinder unserer Einrichtung daher vor Sonnenbrand und Sonnenstich schützen“, sagt Iris Lakei, Leiterin der Kita „UniKidsLeipzig“. „Das Clever in Sonne und Schatten-Programm hat uns sehr dabei geholfen, Kinder und Eltern für Sonnenschutz zu sensibilisieren. Ich kann es anderen Kitas sehr empfehlen.“

Hautkrebs – eine der häufigsten Krebserkrankungen
UV-Schäden, die in der Kindheit und Jugend erworben werden, sind maßgeblich für das Entstehen von Hautkrebs in späteren Lebensjahren verantwortlich. „Hautkrebs gehört bundesweit zu den häufigsten Krebserkrankungen. 309.000 Menschen erkranken derzeit jährlich daran, mehr als 42.000 davon am malignen Melanom, dem schwarzen Hautkrebs“, betont Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. „Das Clever in Sonne und Schatten-Programm für Kitas ist eines unserer zahlreichen Initiativen auf dem Gebiet der Krebsprävention, die für die Deutsche Krebshilfe eine wichtige Zukunftsaufgabe darstellt. Unser Dank gilt allen Kitas, die sich mit uns gemeinsam engagieren!“

Prof. Michael Albrecht, medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Dresden, unterstreicht die Bedeutung der Krebsprävention: „Trotz aller Fortschritte in der Krebsmedizin bleibt die Vorbeugung von Krebs eine wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wir freuen uns, dass wir in Kooperation mit der Deutschen Krebshilfe einen Beitrag dazu leisten können.“

Informationen zum Projekt „CLEVER IN SONNE UND SCHATTEN“

Das Projekt „Clever in Sonne und Schatten“ der Deutschen Krebshilfe wurde 2016 initiiert und wird seither von der gemeinnützigen Organisation gefördert. Zu den Kooperationspartnern gehören die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention e.V. (ADP), das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen Dresden/Universitäts KrebsCentrum Dresden (NCT/UCC) und das Projekt „Die Sonne und Wir“ der Universität zu Köln/Uniklinik Köln. „Clever in Sonne und Schatten“ richtet seine UV-Botschaften modular aufgebaut an Kitas, Grundschulen sowie weiterführende und berufliche Schulen sowie Sportvereine und Arztpraxen. Das „Clever in Sonne und Schatten-Programm für Kitas“ wurde 2019 mit dem renommierten Hufeland-Preis für Präventionsmedizin ausgezeichnet. Flankiert wird der Kita-Bereich durch ein Modul für die „Erzieher*innen-Ausbildung“.
 

Das Projektmaterial kann auf folgenden Internetseiten kostenfrei bestellt werden:

* Bei der Deutschen Krebshilfe
* Für Kitas, Kindertagespflege, Horte und Grundschulen (Klassen 1-2): www.CleverinSonne.de. 
* Für Ganztagsschulen, Hortgruppen und Grundschulen (Klassen 3-4): www.die-sonne-und-wir.de

Die Verbreitung und Weiterentwicklung des Programms „Clever in Sonne und Schatten für Kitas“ wird zudem durch eine Förderung der BAHN-BKK unterstützt.

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