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Aphos Cyberlage 2026: KI-Angriffe, Identität und Detection-Lücke prägen IT-Sicherheit im Mittelstand

Die Aphos Cyberlage 2026 zeigt, dass KI-Angriffe sind im Mittelstand angekommen sind, gestohlene Zugangsdaten zum Türöffner werden können und moderne Bedrohungserkennung oft die größte Lücke bleibt.

BildKünstliche Intelligenz verändert die Bedrohungslage im Mittelstand spürbar. 81 Prozent der befragten Organisationen haben bereits Angriffsversuche bemerkt, hinter denen mutmaßlich KI steckt. Besonders häufig genannt werden auffällig professionell formulierte Phishing-Mails. Das ist ein zentrales Ergebnis der „Aphos Cyberlage 2026“, einer Praxis-Befragung der Aphos Gesellschaft für IT-Sicherheit mbH unter 31 Verantwortlichen aus IT, Security und Geschäftsführung in Deutschland.

Den vollständigen Report mit allen Zahlen, Grafiken und weiteren Einordnungen gibt es hier:
Report: Aphos Cyberlage 2026 – IT-Sicherheit in Mittelstand und öffentlichem Sektor

KI-Cyberrisiken: Phishing, Schwachstellen, Deepfakes & CEO-Fraud

Für 97 Prozent der Befragten verändert KI die Bedrohungslage spürbar bis sehr stark. Als größte KI-Risiken nennen sie realistischere Phishing-Mails (94 Prozent), automatisierte Schwachstellensuche (81 Prozent), Deepfakes und CEO-Fraud (74 Prozent) sowie schnellere Malware-Entwicklung (71 Prozent). Dabei handelt es sich um von den Teilnehmenden befürchtete Risiken, nicht um gezählte Vorfälle.

„KI macht überzeugende Angriffe billig. Was früher an holprigem Deutsch scheiterte, kommt heute fehlerfrei und in Sekunden. Darauf antwortet man nicht mit mehr Mauern, sondern mit schnellerer Detection“, sagt Roman Jacobi, Geschäftsführer der Aphos Gesellschaft für IT-Sicherheit mbH.

Angreifer kommen immer häufiger mit gültigen Logins

Die Befragung zeigt eine deutliche Verschiebung der wahrgenommenen Angriffsziele. 68 Prozent der Befragten stufen kompromittierte Zugangsdaten als kritische Bedrohung ein, praktisch gleichauf mit Phishing und Social Engineering (74 Prozent). 61 Prozent fürchten Angriffe auf Microsoft 365 und Cloud-Dienste. Nicht mehr allein der Netzwerkrand, sondern zunehmend das Benutzerkonto steht damit im Mittelpunkt.

„In Kundengesprächen hat sich die erste Frage verschoben, weg von der Firewall hin zu der Frage, wer sich gerade in den eigenen Systemen bewegt. Wenn 68 Prozent kompromittierte Zugangsdaten fürchten, ist die Identität das eigentliche Schutzgut“, sagt Sebastian Geide, Chief Sales Officer der Aphos Gesellschaft für IT-Sicherheit mbH.

Grundschutz vorhanden, Bedrohungserkennung seltener

Während Grundschutzmaßnahmen wie Backup (97 Prozent), Firewall (94 Prozent) und E-Mail-Security (87 Prozent) nahezu flächendeckend vorhanden sind, bleiben erkennungsorientierte Verfahren deutlich seltener. Managed Detection and Response (MDR) setzen 42 Prozent der befragten Organisationen ein, XDR 39 Prozent und Netzwerkerkennung (NDR) 35 Prozent.

Aus Sicht der Aphos Gesellschaft für IT-Sicherheit mbH liegt hier eine zentrale Lücke. Prävention und Wiederherstellung sind vielerorts etabliert, die kontinuierliche Erkennung laufender Angriffe ist jedoch noch nicht im gleichen Maß verbreitet. Gerade bei identitätsbasierten Angriffen, Cloud-Kompromittierungen oder KI-gestütztem Phishing kann fehlende Detection dazu führen, dass Vorfälle erst spät erkannt werden.

Verbindliche KI-Regeln nur in jeder dritten Organisation

Auch beim eigenen Umgang mit KI zeigt sich Nachholbedarf. Nur 29 Prozent der befragten Organisationen haben verbindliche Regeln für den Einsatz von KI-Tools, 32 Prozent geben an, gar keine entsprechenden Vorgaben zu haben. Gleichzeitig fürchten 58 Prozent den Abfluss von Unternehmensdaten über KI-Tools.

Damit zeigt die Aphos Cyberlage 2026 nicht nur Risiken durch KI als Angriffswerkzeug, sondern auch eine interne Governance-Lücke. Wenn Mitarbeitende KI-Anwendungen ohne klare Leitplanken nutzen, können sensible Informationen unbeabsichtigt in externe Dienste gelangen.

Was die Ergebnisse konkret für IT-Verantwortliche bedeuten, zeigt der begleitende Fachartikel auf Firewalls24.de:

Aphos Cyberlage 2026 Report: KI-Angriffe und die Detection-Lücke im deutschen Mittelstand

Zur Methodik

Die Aphos Cyberlage 2026 ist eine strukturierte Online-Befragung auf Basis von Selbstauskünften. Befragt wurden IT- und Security-Verantwortliche, Geschäftsführungen sowie Verantwortliche aus Verwaltung und Organisationen des öffentlichen Sektors in Deutschland. Ausgewertet wurden 31 Antworten. Die Ergebnisse sind nicht repräsentativ für den deutschen Mittelstand insgesamt, sondern als qualitatives Praxis-Stimmungsbild zu verstehen.

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email : hallo@aphos.de

Die Aphos Gesellschaft für IT-Sicherheit mbH ist ein spezialisierter IT-Sicherheitsdienstleister mit Fokus auf passgenaue Cybersecurity-Lösungen für Unternehmen, Behörden und öffentliche Einrichtungen. Als technisch vollständig akkreditierter Sophos Platinum Partner sowie Partner von CrowdStrike und Fortinet bietet das Unternehmen erstklassige Beratung, umfassenden Support und ein breites Portfolio an IT-Sicherheitslösungen.

Mit Firewalls24.de, dem Shop für IT-Sicherheitslösungen von Sophos, ermöglicht die Aphos GmbH eine schnelle und unkomplizierte Beschaffung von Sophos Firewalls, Switches, Access Points und Sophos Central Lizenzen.

Durch die Kombination aus technischer Expertise, persönlicher Beratung und starken Preisen ist Aphos der ideale Partner für Unternehmen jeder Größe, die auf höchste Sicherheitsstandards setzen.

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Warum klassische IT-Sicherheit bei KI versagt – Neues Fachbuch zeigt reale Angriffsflächen moderner KI-Systeme

KI-Systeme sind manipulierbar, ohne gehackt zu werden. Ein neues Fachbuch zeigt, warum klassische IT-Sicherheit bei KI versagt und welche Angriffsflächen Unternehmen absichern müssen.

BildSaarbrücken, Dezember 2026 – Künstliche Intelligenz gilt als Schlüsseltechnologie der digitalen Transformation. Doch während Unternehmen massiv in KI-Anwendungen investieren, bleibt ein zentrales Risiko oft unterschätzt: die Sicherheit dieser Systeme. Mit dem neuen Buch „KI-Sicherheit – Einstieg in die Praxis“ legt der IT-Sicherheitsexperte Holger Reibold eine fundierte und praxisnahe Analyse vor, warum klassische Sicherheitskonzepte bei KI-Systemen nicht mehr ausreichen – und was stattdessen erforderlich ist.

Reibold zeigt, dass Angriffe auf KI-Systeme häufig ohne klassische Exploits auskommen. Statt Software oder Infrastruktur zu kompromittieren, zielen Angreifer auf Daten, Modelle und Entscheidungsprozesse. Manipulierte Trainingsdaten, versteckte Backdoors, adversariale Eingaben oder Prompt-Injection können dazu führen, dass Systeme formal korrekt arbeiten – aber dennoch systematisch falsche oder gefährliche Entscheidungen treffen.

„Ein vollständig gepatchtes und gehärtetes System kann katastrophale Fehlentscheidungen treffen, wenn Wahrnehmung und Kontext der KI manipuliert werden“, so Reibold. „KI-Sicherheit bedeutet nicht mehr, Systeme zu schützen, sondern Entscheidungen.“

Das Buch analysiert den gesamten KI-Lebenszyklus aus Angreiferperspektive: von der Datensammlung über Training und Inferenz bis hin zu Betrieb, Monitoring und Incident Response. Dabei wird deutlich, warum Firewalls, Penetrationstests und Compliance-Frameworks allein keine ausreichende Sicherheit bieten. Stattdessen fordert der Autor ein Umdenken hin zu architekturbasierten Schutzkonzepten, kontinuierlichem Red-Teaming und einer realistischen Bewertung von Restrisiken.

„KI-Sicherheit – Einstieg in die Praxis“ richtet sich an Praktikerinnen und Praktiker aus IT-Sicherheit, Softwareentwicklung, Architektur, Compliance und Management, die KI-Systeme verantworten oder absichern müssen. Das Buch verzichtet bewusst auf theoretische Abhandlungen und ethische Grundsatzdebatten und konzentriert sich auf reale Angriffsformen, technische Zusammenhänge und umsetzbare Maßnahmen.

Autor ist der Informatiker Dr. Holger Reibold, der seit über 30 Jahren zu Internet- und Open-Source-Themen publiziert. Reibold gilt als Urgestein der deutschen IT-Szene. Er hat sich durch unzählige Beststeller in den vergangenen Jahren einen Namen in der Branche erarbeitet. Als Key Account Manager eines IT-Dienstleisters hat er unmittelbare Einblick in die Entwicklung von KI-Systeme und kennt die sicherheitsspezifischen Herausforderungen aus der Praxis.

Das Buch erscheint am 02.01.2026 im bei Brain-Media.de und ist Anfang Januar im Fachbuchhandel erhältlich.

Bibliografischen Daten:

Autor: Holger Reibold
Umfang: 130 Seiten
ISBN:
„978-3-95444-302-4“ KI-Sicherheit
„978-3-95444-303-1“ E-Book

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Brain-Media publiziert seit 2003 Bücher zu Open-Source- und IT-Themen. Mastermind ist der promovierte Informatiker Holger Reibold, Urgestein der deutschen IT-Szene. Er hat in den vergangenen Jahren unzählige Bestseller und Fachartikel publiziert.

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