Der bekannte Tierschützer und Content Creator Malte Zierden öffnet mitten in der Nacht die Stalltür zu einer Schweinezuchtanlage und ist schockiert: „Ich habe schon viel Tierleid gesehen“ sagt er.
Gemeinsam mit einem Recherche-Team von ANINOVA betritt Malte Zierden eine große Zuchtanlage irgendwo in Deutschland, um die Haltung der Schweine zu dokumentieren und Ferkel zu befreien. Die Zustände sind erschreckend: Sauen, die gerade Ferkel gebären, verletzte Schweine, tote Ferkel in einer CO2-Tötungsbox, Kadavertonnen voller verendeter Schweine und Maden an den Stallwänden. Das Video wurde am Sonntag veröffentlich und hat bereits jetzt mehr als 7 Mio Videoaufrufe alleine bei Instagram. Weitere Informationen hier.
Tierrechtlerin Lisa Wilhelm von ANINOVA führt Malte Zierden durch die Anlage und dokumentiert mit ihrem Team das Leid der Tiere. „Hier werden Sauen künstlich besamt, Ferkel geboren, von ihren Müttern separiert und vorgemästet – unter Bedingungen, die niemand für vertretbar halten kann“, erklärt Wilhelm.
In einer Nacht wie dieser werden unzählige Ferkel geboren, doch viele überleben nicht. Einige sterben bereits in den ersten Stunden, andere werden krank oder verletzt und dann in einer Tötungsbox vergast. Die Sauen verbringen ihr Leben in engen Kastenständen, die so schmal sind, dass sie sich nicht einmal umdrehen können. Sie werden zwangsweise besamt und leiden unter den extremen Bedingungen der Haltung. Sie können keine natürlichen Verhaltensweisen ausleben, ihre Ferkel nicht behüten oder versorgen. Stattdessen müssen sie bewegungslos in Metallgestellen verharren, während ihre Neugeborenen unter ihnen um Milch und ein wenig Wärme der Mutter kämpfen. Viele Ferkel werden durch das Gewicht der Mutter erdrückt, weil die Tiere auf den rutschigen Spaltenböden kaum Halt finden und sich nicht ausreichend bewegen können.
Nach etwa vier bis fünf Wochen werden die Ferkel von ihren Müttern getrennt. Diese abgesetzten Ferkel werden dann in kargen Buchten – ohne Stroh und Beschäftigungsmaterial – auf Spaltenböden gehalten. Hier entwickeln sie oft Verhaltensstörungen wie das gegenseitige Anknabbern von Ohren und Schwänzen. Um dies zu verhindern, werden ihnen oft ohne Betäubung die Schwänze kupiert. Kranke oder schwache Ferkel werden als „unrentabel“ aussortiert und grausam getötet. Viele Tiere leiden an schmerzhaften Verletzungen, unbehandelten Infektionen oder chronischen Erkrankungen, die durch die schlechten Haltungsbedingungen verursacht werden.
„Die Realität in solchen Betrieben ist grausam, doch sie bleibt der Öffentlichkeit oft verborgen“, so Lisa Wilhelm weiter. Malte Zierden zeigt sich tief betroffen und ist schockiert, dass dies der Standard in der Schweinehaltung ist. Er möchte, dass möglichst viele Menschen diese Bilder sehen und aufhören, Fleisch zu essen, denn genau aus diesen Anlagen stammt das Schweinefleisch für die Bratwurst an der Tankstelle, die Salami auf dem Brötchen in der Kantine, das Steak oder den Braten im Restaurant oder die Streichwurst im Supermarkt. Das alles geschieht nur, weil Menschen Schweinefleisch essen.
Zumindest für vier Ferkel gibt es in dieser Nacht Hoffnung: Malte, Phia, Broder und Hubertus („Hubi“) werden aus der Zuchtanlage gerettet und auf einen Lebenshof gebracht. Dort können sie ein Leben in Sicherheit führen. Die vier Ferkel sind Schützlinge der ANINOVA-Stiftung und hatten unendlich viel Glück. „Mit dieser Rettung verändern wir nicht die gesamte Welt, aber für diese vier Ferkel bedeutet es ein neues Leben“, sagt Zierden.
Die Tierrechtler*innen appellieren an die Menschen, ihr Konsumverhalten zu hinterfragen. „Jedes Stück Fleisch bedeutet Leid – für jedes gerettete Tier werden Millionen andere getötet“, so Lisa Wilhelm. Gemeinsam mit ANINOVA fordert Malte Zierden die Menschen auf, auf Schweinefleisch und tierische Produkte zu verzichten. Er wünscht sich, dass die Menschen hinsehen und etwas verändern – für die Tiere!
Weitere Informationen und das emotionale Video aus der Zuchtanlage hier.
Bildmaterial senden wir auf Anfrage zu.
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Der Focus von ANINOVA e.V. liegt in den Bereichen Massentierhaltung und Pelz. Die Tierrechtsorganisation zeigt mit Aufdeckungen und Undercover Recherchen auf, wie sogenannte Nutztiere in Deutschland gehalten werden. Weitere Informationen unter www.aninova.org
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In Europa gibt es nach wie vor etwa 1.000 aktive Pelzfarmen, davon rund 300 in Polen. Hier werden Füchse, Nerze und Marderhunde unter katastrophalen Bedingungen in winzigen Gitterkäfigen gehalten, bis sie für ihren Pelz getötet werden. Seit Jahren dokumentiert ANINOVA diese Zustände, doch an den Bedingungen hat sich bislang kaum etwas geändert.
Über 15 Mio. Enten werden jedes Jahr in Deutschland gegessen, doch nur die wenigsten wissen, unter welchen Umständen die Tiere leben und leiden. Auch Daniel Noah war dies bisher nicht bekannt und umso emotionaler nahm ihn die Aktion mit, die weit nach Mitternacht stattfand. Der Lebensraum der Enten beschränkt sich in der Intensivhaltung auf trostlose Hallen. Dort werden bis zu 8.000 Enten, auf verkotetem Stroh, ohne Tageslicht und frischer Luft auf max. zwei DIN A 4 Blättern Platz pro Tier, gehalten. In der Regel steht den Enten dabei auch kein Wasser zum Baden zur Verfügung, obwohl Enten dies regelrecht zum Leben benötigen. Diese Art der Haltung ist in Deutschland legal, da es noch nicht einmal eine Haltungsverordnung gibt. Daniel Noah zeigte sich höchst emotional und geschockt, als er verletzte und tote Enten in der Mastanlage vorfand. „Man kann die Zustände nicht in Worte fassen. Nur für einen kurzen Genuss werden diese Enten so gehalten. Ich bitte alle Menschen vom Herzen – ändert etwas, denkt um!“, so der aus Film und Fernsehen bekannte Schauspieler Daniel Noah, als er inmitten der Anlage steht.
Es ist weit nach Mitternacht, als Malte Zierden die Stalltür öffnet und schockiert ist: „Ich dachte, sowas würde es in Deutschland nicht mehr geben“, sagt er und spricht das aus, was die meisten Menschen in Deutschland denken. Doch noch immer leben Millionen Hühner eingesperrt in Käfigen, um Eier zu legen, vor allem jetzt zu Ostern. Lisa Wilhelm von ANINOVA zeigt dem Content Creator und aktiven Tierschützer den Betrieb, in dem hunderttausende Hühner leben und leiden. Den Inhaber haben sie nicht informiert, der angesichts der katastrophalen Bedingungen, unter denen Ostereier produziert werden, sicherlich niemandem freiwillig die Tür öffnen würde. Alleine aus diesem Betrieb werden täglich rund 250.000 Ostereier produziert. Zumindest für sieben Hühner endet das Elend in dieser Nacht: Sie werden gerettet. Malte Zierden wird diesen Horrer, wie er selbst sagt, niemals vergessen und fordert gemeinsam mit ANINOVA: Lieber vegane Schoko-Eier statt Hühner-Eier. Weitere Informationen und das Video aus dem Betrieb
Die bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber trug in den letzten Monaten immer wieder verschiedene Echtpelz-Mäntel. Eine Jacke stammt offenbar von Moncler. Das Modelabel bezieht seine Tierfelle u.a. aus Finnland. Ein ANINOVA-Rechercheteam reiste nach Finnland, um dort auf den Pelzfarmen erhebliches Tierleid zu filmen, auch auf Vorzeige-Farmen des angeblichen Qualitätssiegel Saga Furs. „Besonders schockierend sind die Füchse, die so gezüchtet werden, dass sie Unmengen an Fell ansetzen, die sogenannten Monsterfüchse“, beschreibt Lisa Wilhelm von ANINOVA die Zustände. Die Tierrechtsorganisation fordert von Frau Kaniber, keinen Echtpelz mehr zu tragen und die Pelzmäntel dem Tierschutz für Informationsveranstaltungen zu spenden. Zudem wurde Frau Kaniber auf eine Pelzfarm eingeladen. Weitere Informationen und Videoaufnahmen aus Finnland 
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