Tag Archives: Tierbefreiung

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Nach Aufdeckung von Tierquälerei in Hähnchenmast: Mäster zeigt Tierrechtler wegen Tierquälerei

Gleich zwei Ermittler konnten sich in eine der größten Hühnermastanlagen Deutschlands, im Saale-Holzland-Kreis, einschleusen und mit versteckter Kamera massive Tierschutzverstöße dokumentieren.

BildDie Aufdeckung sorgte Ende 2023 bundesweit für großes Aufsehen, selbst die Bundestierschutzbeauftragte äußerte sich empört. Bis heute ermittelt die Staatsanwaltschaft Gera wegen Tierquälerei (AZ 754 UJs 17614/23). Auf Grund einer Anzeige der Betreiberfirma ermittelt nun aber die Staatsanwaltschaft auch gegen die beiden Tierrechtler und gegen ANINOVA wegen Tierquälerei, Hausfriedensbruch und Verleumdung. „Das ist völlig absurd, die wollen uns wohl einschüchtern“, so Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA. Weitere Informationen hier.

Hermsdorf/Bobeck (Thüringen)/ Cloppenburg (Niedersachen)/Sankt Augustin (NRW), 11.02.2025. Ende 2023 hat ANINOVA e.V. erschreckendes Bildmaterial aus einer Hähnchenmast in Hermsdorf/Bobeck (Saale-Holzland-Kreis, Thüringen) veröffentlicht. Der Betrieb lieferte damals und auch heute an die Firma Astenhof, welche wiederum zur Sprehe-Gruppe in Niedersachsen gehört. Die Bilder zeigten einen brutalen und gesetzeswidrigen Umgang der Mitarbeitenden mit Tieren. So wurde in hunderten Fällen dokumentiert, wie Hühner illegal notgetötet wurden. Die Aufnahmen sind 2019 und 2023 durch zwei Ermittler entstanden, die sich in dem Betrieb anstellen ließen und mit versteckter Kamera gefilmt haben. „Solch eine Brutalität habe ich wirklich selten gesehen“, sagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA.

Besonders schockierend war für die Ermittler, mit welcher Selbstverständlichkeit Hühner misshandelt und sich über Vorschriften einfach hinweggesetzt wurde. So sagten Mitarbeitende beim Töten von Tieren den Ermittlern: „Das hast Du jetzt nicht gesehen“ oder: „Das darf man so nicht machen, aber es ist einfacher so“. Insbesondere die Aussagen der Mitarbeitenden in Bezug auf anstehende Kontrollen durch die „Initiative Tierwohl“, QS oder dem zuständigen Veterinäramt lassen den Schluss zu, dass der Betrieb genau weiß, wann eine Kontrolle ansteht. So sagt eine Mitarbeiterin dem Ermittler: „Wir müssen dann immer alles schön machen“ und eine andere Person sagt in Bezug auf QS: „Die melden sich vorher immer an“. „Angemeldete Kontrollen kann man sich natürlich sparen. Hinzu kommt, dass natürlich kein Mensch ein Tier brutal quält, wenn gerade eine Kontrolle durchgeführt wird“, so Peifer und ergänzt: „Solche Kontrollen sind einfach nutzlos“.

Nachdem ANINOVA das Bildmaterial Ende 2023 veröffentlicht hat, hat der Hauptabnehmer des Fleisches, der Lebensmittelhändler REWE, reagiert und die Zusammenarbeit mit dem Betrieb beendet, ebenso Penny. Doch nur wenige Monate später hat die Supermarktkette das Fleisch wieder eingelistet. „Das ist für mich völlig unverständlich“, so Peifer. Auch die „Initiative Tierwohl“ hat der Firma nur vorübergehend das Siegel entzogen. „Dabei hat der Betrieb seit Jahren gegen die Vorgaben des Siegels verstoßen“, moniert Peifer. Bis heute ermittelt die Staatsanwaltschaft Gera (AZ 754 UJs 17614/23) wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz. „Sowohl REWE als auch die Initiative Tierwohl sollten die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft abwarten“, fordert Peifer.

Auf Grund einer Anzeige durch die Mastanlage ermittelt nun aber auch die Staatsanwaltschaft Gera (AZ 754 Js 40739/23) gegen die beiden Ermittler sowie gegen den ANINOVA-Vorstandsvorsitzenden, Jan Peifer, wegen Hausfriedensbruch, Tierquälerei und Verleumdung. So wird den Ermittlern vorgeworfen, dass sie bei Tierschutzverstößen nicht eingeschritten seien und sogar selbst Tiere gequält hätten. Zudem sollen sie sich illegal Zugang auf das Betriebsgelände verschafft haben. „Das ist völlig absurd, hier wird jetzt versucht, uns zu kriminalisieren und einzuschüchtern“, so Peifer und weiter: „Fakt ist, ohne die versteckten Aufnahmen hätte niemand erfahren, wie es im Inneren der Mastanlage zugeht.“

ANINOVA hat heute ein weiteres Video veröffentlicht, darin lässt die Organisation erneut die Ermittler über das Erlebte sprechen. Das Video und weitere Informationen hier.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

ANINOVA e.V. (vormals Deutsches Tierschutzbüro e.V.)
Herr Jan Peifer
An der Autobahn 23
53757 Sankt Augustin
Deutschland

fon ..: 02241-261549-2
fax ..: 02241-261549-1
web ..: http://www.aninova.org
email : Presse@aninova.org

Der Focus von ANINOVA e.V. liegt in den Bereichen Massentierhaltung und Pelz. Die Tierrechtsorganisation zeigt mit Aufdeckungen und Undercover Recherchen auf, wie sogenannte Nutztiere in Deutschland gehalten werden. Weitere Informationen unter www.aninova.org

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Polizei kommt mit Durchsuchungsbeschluss zu Tierrechtsaktivisten und ANINOVA-Vorstandsvorsitzenden Jan Peifer

Ungebetener Besuch zur Mittagszeit: Gleich mehrere Polizisten der Kreispolizeibehörde Troisdorf bei Bonn (NRW) kommen mit einem Durchsuchungsbeschluss zu dem ANINOVA-Vorstandsvorsitzenden Jan Peifer.

BildIm Auftrag der Staatsanwaltschaft Schweinfurt wird ein Mobiltelefon von Peifer beschlagnahmt. Darin sollen sich mögliche Beweise finden lassen, die belegen sollen, dass Peifer im Sommer 2024 Rinder in Anbindehaltung im Landkreis Bad Kissingen (Bayern) dokumentiert habe. „Ich habe weder die Bilder erstellt, noch war ich jemals bei einem Rinderstall in Bad Kissingen“, sagt Peifer. Pikant an der Sache ist, dass Peifer auch Journalist ist und den Beamten bei der Durchsuchung auch seinen aktuellen Presseausweis zeigte. Hinzu kommt, dass ANINOVA in der Tat Bilder aus dem Rinderstall auf der Vereinswebsite veröffentlichte, allerdings mit dem Hinweis, dass die Bilder dem Verein anonym zugespielt worden sind. Nachdem Peifers Anwalt der Staatsanwaltschaft mitgeteilt hat, dass dieser am Tag der Bildererstellung Minigolf gespielt hat, wurde das Ermittlungsverfahren nun eingestellt. „Das ist völlig unverhältnismäßig und absurd“, empört sich Peifer.

Anfang Juli 2024 wird der Tierrechtsorganisation Bildmaterial aus einer Rinderhaltung in Schondra-Singenrain, Landkreis Bad Kissingen, zugespielt. Die Bilder und Videos zeigen, wie Rinder in der sogenannten Anbindehaltung leben. In dem Betrieb wird den Tieren eine Kette um den Hals gelegt, damit sind sie fixiert. Ein Schritt nach vorne und hinten ist möglich, mehr nicht. Es ist nicht das erste Mal, dass der Tierrechtsorganisation solche Aufnahmen zugespielt wurden. Auf einem Foto ist ein Firmenschild der Molkerei Frankenland zu sehen, einer kleinen lokalen Molkerei, die vor einigen Jahren von Lactalis gekauft wurde. Die Firma ist der größte Molkereikonzern der Welt.

Um sicherzugehen, dass die Bilder auch wirklich aus dem Stall stammen, wurde der Landwirt kontaktiert. Dieser bestätigte, dass die Aufnahmen aus seinem Stall stammen und mehr noch, er gab auch an, dass alle seine Rinder ganzjährig angebunden gehalten werden. „Für ein Glas Milch oder ein Stück Käse werden die Kühe ihr gesamtes Leben an der Kette gehalten“, so Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA e.V.

Dabei wird auf der Website von Frankenland den Menschen eine heile Welt vorgegaukelt – mit glücklichen Kühen auf grünen Wiesen. Auch rühmt sich die Molkerei mit „mehr Tierschutz“. Auf Nachfrage räumt der Konzern ein, dass nur etwa elf Prozent der Milchmenge von Kühen stammen, die jemals auf einer Weide gehalten wurden. „Ich halte das für massive Täuschung, denn hier wird den Menschen etwas suggeriert, was es in Wirklichkeit nicht gibt“, so Peifer.

Im September veröffentlicht ANINOVA die Bilder und Recherchen auf der vereinseigenen Website und informiert die Öffentlichkeit. Dabei gab die Organisation auch an, dass die Bilder zugespielt worden sind. Der Landwirt erstattete Anzeige u.a. wegen Hausfriedensbruch, zunächst gegen unbekannt. Die Staatsanwaltschaft Schweinfurt ermittelte und wurde so auf Jan Peifer aufmerksam. „Aus irgendeinem Grund kam die Staatsanwaltschaft dann auf die Idee, dass ich diese Bilder erstellt haben könnte“, so Peifer. Doch statt nachzufragen, wurde ein Durchsuchungsbeschluss beim Amtsgericht Schweinfurt beantragt und im Anschluss die Kreispolizeibehörde Troisdorf bei Bonn (NRW) um Amtshilfe gebeten. Im November 2021 rückten dann mehrere Beamte an. „Auf einmal klopft es an der Tür und jemand schreit: ,Sofort aufmachen, Polizei!‘ Das war wie in einem Film“, erinnert sich Peifer.

Die Polizei hat bei der Durchsuchung ein Mobiltelefon beschlagnahmt, denn man hoffte, Beweise zu finden, die darauf schließen lassen, dass Peifer die Aufnahmen in dem Rinderstall erstellt hätte. „Ich sagte natürlich direkt, dass ich nicht die Bilder gemacht habe, aber das interessierte niemanden“, so Peifer. Peifer zeigte den Beamten auch seinen Presseausweis, denn neben seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender bei ANINOVA ist er freiberuflich als Journalist tätig. Die Hürden für einen Durchsuchungsbeschluss für Räumlichkeiten von Journalisten sind aus gutem Grund sehr hoch, die Pressefreiheit ist im Grundgesetzt verankert. Aber auch dies interessierte die Beamten nicht.
Peifers Anwalt legte gegen die Durchsuchung Beschwerde ein und teilte der Staatsanwaltschaft zudem mit, dass die Aufnahmen zugespielt worden sind. „An dem Tag, an dem die Bilder entstanden sind, habe ich Minigolf in Troisdorf gespielt“, gibt Peifer an. Das Verfahren wurde von der Staatsanwaltschaft nun eingestellt, auch das Handy hat Peifer zurück. „Es ist völlig absurd wegen einem angeblichen Hausfriedensbruch meine Wohnung zu durchsuchen wie bei einem Schwerkriminellen“, so Peifer abschließend.

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Podcasterin und Comedienne Ines Anioli rettet zusammen mit ANINOVA Tiere aus polnischer Pelzfarm

„Ich kann einfach nicht verstehen, warum Menschen Tieren so etwas für unnötige Pelzprodukte antun“, sagt die bekannte Podcasterin und Comedienne Ines Anioli unter Tränen.

BildIn Europa gibt es nach wie vor etwa 1.000 aktive Pelzfarmen, davon rund 300 in Polen. Hier werden Füchse, Nerze und Marderhunde unter katastrophalen Bedingungen in winzigen Gitterkäfigen gehalten, bis sie für ihren Pelz getötet werden. Seit Jahren dokumentiert ANINOVA diese Zustände, doch an den Bedingungen hat sich bislang kaum etwas geändert.

Für drei Tiere, zwei Marderhunde und eine Polarfüchsin, kam jedoch an einem kalten Novemberabend ein Hoffnungsschimmer: Gemeinsam gelang es Lisa Wilhelm und Ines Anioli, sie aus der „Pelz-Hölle“ zu befreien. Während die Polarfüchsin auf einem Lebenshof in Polen untergebracht wurde, fanden die beiden Marderhunde ein neues Zuhause auf einem Lebenshof in Brandenburg. Die beiden geretteten Tiere tragen nun die von Ines Anioli vergebenen Namen Sonny und Cher.

„Unser Ziel ist es, den Menschen die grausamen Bedingungen auf Pelzfarmen vor Augen zu führen“, erklärt Lisa Wilhelm von ANINOVA. Allein in Polen werden jedes Jahr Millionen von Tieren für ihre Felle gehalten und getötet. Diese Felle landen häufig als Accessoires wie Mützenbommel oder Jackenkrägen in den Regalen der EU – oft zu Preisen, die so günstig sind, dass viele Käufer*innen nicht einmal merken, dass sie Echtpelz kaufen. „Echtpelz ist inzwischen oft billiger als Kunstpelz – das ist absurd und zeigt, wie sehr die Industrie die Öffentlichkeit täuscht“, kritisiert Lisa Wilhelm.

Mit ihrer Rettungsaktion und der emotionalen Dokumentation wollen Ines Anioli und ANINOVA nicht nur auf die Grausamkeiten der Pelzindustrie aufmerksam machen, sondern auch die Menschen dazu ermutigen, komplett auf Pelzprodukte zu verzichten. „Nur wenn die Nachfrage nach Pelz endlich endet, können wir die Schließung aller Pelzfarmen erreichen“, so Lisa Wilhelm.

Die geretteten Tiere, Sonny, Cher und die Polarfüchsin Finka, stehen symbolisch für den Widerstand gegen die Ausbeutung von Tieren in der Pelzindustrie und geben Hoffnung auf eine pelzfreie Zukunft.

Ein bewegendes Video der Rettungsaktion sowie weitere Informationen hier.

Bildmaterial senden wir auf Anfrage zu.

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ANINOVA rettet Entenküken aus Mastanlage mit Unterstützung von Schauspieler und Aktivist Daniel Noah

Gemeinsam hatten sie die Mission, das Leid von Mastenten aufzuzeigen und einige wenige von ihnen zu retten.

BildÜber 15 Mio. Enten werden jedes Jahr in Deutschland gegessen, doch nur die wenigsten wissen, unter welchen Umständen die Tiere leben und leiden. Auch Daniel Noah war dies bisher nicht bekannt und umso emotionaler nahm ihn die Aktion mit, die weit nach Mitternacht stattfand. Der Lebensraum der Enten beschränkt sich in der Intensivhaltung auf trostlose Hallen. Dort werden bis zu 8.000 Enten, auf verkotetem Stroh, ohne Tageslicht und frischer Luft auf max. zwei DIN A 4 Blättern Platz pro Tier, gehalten. In der Regel steht den Enten dabei auch kein Wasser zum Baden zur Verfügung, obwohl Enten dies regelrecht zum Leben benötigen. Diese Art der Haltung ist in Deutschland legal, da es noch nicht einmal eine Haltungsverordnung gibt. Daniel Noah zeigte sich höchst emotional und geschockt, als er verletzte und tote Enten in der Mastanlage vorfand. „Man kann die Zustände nicht in Worte fassen. Nur für einen kurzen Genuss werden diese Enten so gehalten. Ich bitte alle Menschen vom Herzen – ändert etwas, denkt um!“, so der aus Film und Fernsehen bekannte Schauspieler Daniel Noah, als er inmitten der Anlage steht.

Bei der betreffenden Anlage handelt sich um eine der größten Entenmastbetriebe in Deutschland mit ca. 150.000 Tieren, verteilt auf mehrere Hallen. Der Betreiber soll von dem Einsatz nichts mitbekommen, denn das Team will die realen Zustände in der Mastanlage vorfinden und dokumentieren. Dies ist aus Sicht von Tierrechtlerin Lisa Wilhelm nur dann möglich, wenn sie die Anlage ohne das Wissen der Betreibenden betreten. „Aus unserer Erfahrung würden sonst, wie bei angekündigten Kontrollen des Veterinäramtes, die Betriebsverantwortlichen sicherlich aufräumen und Missstände abstellen“, so Lisa Wilhelm von ANINOVA.

Dies sei auch der Hauptgrund, warum Behörden bei ihren angemeldeten Kontrollen oft keine Verstöße vorfinden, die Tierrechtsorganisation bei ihren unangemeldeten Kontrollen aber schon – und das immer und immer wieder.
Während der Undercover-Recherche dokumentierten Daniel Noah und das Rechercheteam von ANINOVA wenige Tage alte Entenküken, die gerade erst „eingestallt“ wurden, und etwa sechs Wochen alte Enten, die sich kurz vor der Schlachtung befanden. In allen Hallen waren verletzte und tote Tiere. Daniel Noah zeigte sich sehr emotional angesichts der Zustände: „Ich kann das alles nicht glauben, mir fehlen die Worte.“
Für einige Entenküken sollte es in dieser Nacht jedoch ein Happy End geben, denn für sieben Enten konnte Lisa Wilhelm Plätze auf einem Lebenshof sicherstellen. So konnten in der nächtlichen Aktion sieben Entenküken im Alter von wenigen Tagen gerettet werden.

Die Enten befinden sich nun in Sicherheit auf einem wunderschönen Lebenshof in Thüringen. Dort leben sie nun in einem großen Außengehege mit anderen geretteten Enten, viel Platz und eigenem Teich zum Baden.
Leider gibt es auch eine traurige Wendung in dieser erfolgreichen Rettungsgeschichte. Eines der geretteten Küken überlebte nur eine kurze Zeit nach der Rettung und verstarb an den Folgen der Überzüchtung. Der Tod des Kükens zeigt, wie es um den gesundheitlichen Zustand der Enten steht. Sie sind gezüchtet, um in kurzer Zeit möglichst viel Gewicht zuzunehmen, was zu gesundheitlichen Problemen und Leid führt.

Die Rettungsaktion von ANINOVA und Daniel Noah ist ein wichtiger Schritt, um das Bewusstsein für das Leid der Enten in der Massentierhaltung zu schaffen. Sie zeigt, dass jeder einzelne Mensch etwas bewirken kann und dass jedes gerettete Leben zählt. Die geretteten Enten sind ein Symbol für den Widerstand gegen die systematische Ausbeutung von Tieren und stehen für die Hoffnung auf eine Zukunft, in der Tiere mit Respekt und Würde behandelt werden.

Daniel Noah und ANINOVA wollen eine der Enten sprechen lassen und so sieht man im emotionalen Video (hier) die Rettungsgeschichte, erzählt aus der Sicht von Ente Evi.

Weitere Informationen hier.

Bildmaterial auf Anfrage.

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ANINOVA und Moderatorin Victoria Müller decken Tierquälerei auf polnischer Nutria-Pelzfarm

„Hört endlich auf Pelz zu kaufen und zu tragen“

BildNeben Füchsen, Nerzen und Marderhunden werden auch Nutrias auf Farmen für die Pelzgewinnung gehalten. Bisher wurde noch nie eine solche Nutria-Farm von einer Tierrechtsorganisation gefunden und dokumentiert. „Solche Farmen sind gut versteckt, die Pelzindustrie setzt alles daran, dass sie nicht gefunden werden“ sagt Lisa Wilhelm von ANINOVA. Und das aus gutem Grund, die Zustände auf solchen Farmen sind grausam. ANINOVA war gemeinsam mit der Moderatorin Victoria Müller auf solch einer Pelzfarm in Polen, um die Zustände zu filmen. Es gelang sogar, einige Nutrias zu retten. „Ich bin so glücklich, dass wir zumindest 2 Tiere aus dieser Pelzhölle befreien konnten“ sagt Victoria Müller. Nutrias werden auf solchen Pelzfarmen gerade mal 1 Jahr alt, in freier Wildbahn können sie bis zu 10 Jahre und älter werden. ANINOVA und Victoria Müller appellieren an alle Menschen: „Hört endlich auf Pelz zu kaufen und zu tragen“. Mehr Informationen hier.

Seit Jahren versucht das ANINOVA Recherche-Team eine Nutria-Farm zu finden und zu dokumentieren. Denn es gibt keine Bilder von solchen Farmen in der Öffentlichkeit. „Die Pelzindustrie hat alles darangesetzt, dass niemand solch eine Farm findet“ so Lisa Wilhelm von ANINOVA. Gut versteckt in einem Waldgebiet irgendwo in Polen. Die Moderatorin Victoria Müller und das Recherche-Team von ANINOVA treffen sich, letzte Einsatzbesprechung, dann geht’s los. Über einen Zaun kommen sie auf die kleine Farm. In Polen gibt es nur wenige Dutzend solcher Nutria-Farmen

In winzigen Käfigen werden Nutrias auf dieser Farm gehalten. Die Gitterböden drücken sich in die kleinen empfindlichen Pfoten. An den Hinterpfoten haben die Tiere sogar Schwimmhäute, aber Wasser ist nicht vorhanden. Auslauf oder eine tiergerechte Haltung gibt es generell nicht. „Es ist schrecklich zu sehen, wie sehr die Tiere leiden“ sagt die Moderatorin Victoria Müller. Auch für Lisa Wilhelm von ANINOVA ist es nur schwer zu ertragen. „Mir bricht es das Herz“.

Auf der gesamten Farm werden nur ca. 30 Nutrias gehalten. „Genauso viele Tiere werden für einen Mantel gebraucht“ weiß Lisa Wilhelm. Für Pelzmäntel benutzt man nicht das ganze Fell der Tiere. Nachdem die Felle abgezogen wurden, wird die obere Schicht (die borstig ist) abrasiert und es wird das untere Fell der Tiere verwendet. Verkauft werden Nutria-Pelzmäntel weltweit, auch in Deutschland. Das Fell der Tiere gilt als besonders warm, die Nachfrage ist entsprechend hoch.

Victoria Müller und Lisa Wilhelm gelingt es, 2 Nutrias auf der Farm zu befreien und damit vor dem sicheren Tod zu retten. „Es ist immer extrem schwer Tiere auszuwählen, die wir dann retten, denn eigentlich will ich immer alle aus dem Elend rausholen“ so Tierretterin Lisa Wilhelm. Die beiden geretteten Nutrias befinden sich derzeit in einer Quarantänestation auf einem Lebenshof in Bayern. „Ich bin überglücklich, das wir zumindest 2 Tiere aus der Pelzhölle befreien konnten“ sagt Moderatorin und Tierretterin Victoria Müller.

Victoria Müller und Lisa Wilhelm ist es wichtig zu betonen, dass neben Nutrias auch weitere Millionen von Tieren in Käfigen kauern, um am Ende für Pelz getötet zu werden. Daher der eindringliche Appel: „Hört endlich auf Pelz zu kaufen und zu tragen“. Da sich oft auch Kunstpelz als Echtpelz entpuppt hat, z.B. am Mützenbommel oder Jackenkragen, sollte am besten überhaupt kein Pelz gekauft werden.

Weitere Informationen und das Rettungsvideo hier.

Bildmaterial kann gerne angefordert werden.

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