Tag Archives: Energie-Messtechnik

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DC-Hochspannung erfordert neue Zählerprüfkonzepte

Verstärkte HGÜ-Nutzung: EMH liefert Prüftechnik für Forschungsprojekt

Bild(Brackel, Juni 2025) Während der Leitungsbau für die Übertragung von Gleichstrom auf der Hochspannungsebene zunehmend vorangetrieben wird, steht die Entwicklung geeigneter Zählerprüfkonzepte für die neuen Netze erst am Anfang. Über die Bereitstellung spezifischer Prüftechnik unterstützt die EMH Energie-Messtechnik GmbH nun ein entsprechendes Forschungsprojekt zwischen dem Stromübertragungsnetzbetreiber 50Hertz Transmission GmbH und der Hochschule Mittweida.

Über alle Spannungsebenen hinweg, erfordert die Energiewende den massiven Ausbau und vielfältige Umstrukturierungen der innerdeutschen Verteilnetze. Als wichtige Grundlage einer zuverlässigen Stromversorgung gilt dabei die verstärkte Nutzung der Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ), mit deren Hilfe große Mengen an Strom praktisch verlustfrei auf langen Strecken übertragen werden können.

Grundlagen für verstärkte HGÜ-Nutzung
Bei einem zunehmenden Angebot an Gleichstrom (DC) und angesichts des begonnenen Rollouts von Smart Meter Gateways (SMGW), wirken sich die Umstrukturierungen nicht zuletzt auch auf die Praxis der regelkonformen Prüfung von Stromzählern aus. Um frühzeitig auf den künftigen Einsatz von DC-Zählern für HGÜ-Leitungen vorbereitet zu sein, erarbeitet 50Hertz in Kooperation mit dem Institut für Energiemanagement (ifem) der sächsischen Hochschule Mittweide nun die entsprechenden Grundlagen.

Kundenspezifisches DC-Prüfsystem von EMH
Als technische Voraussetzung der Kooperationsvorhaben nutzt das ifem ein kundenspezifisch konfiguriertes DC-Prüfsystem von der EMH Energie-Messtechnik GmbH. Die stationäre Anlage verfügt über mehrere Strom- und Spannungsquellen sowie einen DC-Prüfzähler, um eine möglichst große Bandbreite an Szenarien abbilden und darauf basierend normgerechte Prüf- und Überwachungsprozesse ausarbeiten zu können. Darüber hinaus geht es um die Entwicklung praktisch anwendbarer Messkonzepte unter Einbeziehung aller an der Zählerprüfung beteiligten Partner.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

EMH Energie-Messtechnik GmbH
Frau Hilke Schamlott
Vor dem Hassel 2
21438 Brackel
Deutschland

fon ..: +49 4185 5857 0
fax ..: +49 4185 5857 68
web ..: http://www.emh.eu
email : hsc@emh.de

EMH feiert dieses Jahr 40. Geburtstag!

Die 1984 gegründete EMH Energie-Messtechnik GmbH ist spezialisiert auf Prüftechnik für die Energiemesstechnik. Das mittelständische Unternehmen mit Sitz in Brackel entwickelt und produziert Präzisionsmess- und -Prüfgeräte für den Bereich Strom, Spannung und Leistung sowie Online-Analysegeräte für das Isolieröl von Leistungstransformatoren. Neben Standardprodukten liefert EMH kundenspezifische Individuallösungen in Form von Sonderanfertigungen. Die Produkte werden im Rahmen der Prüfung von Elektrizitätszählern bei eichrechtlich zugelassenen Prüfstellen und bei Verteilernetzbetreibern bzw. Messstellenbetreibern sowie bei Herstellern von Elektrizitätszählern verwendet. Zum Leistungsspektrum von EMH gehört auch die Kalibrierung von Standards für elektrische Messgrößen. Die Kalibrier- und Messmöglichkeiten der EMH sind in der offiziellen Datenbank der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) deklariert: für Niederfrequenzmessgrößen bis 92 ppm und für Gleichstrommessgrößen bis 230 ppm.

Pressekontakt:

ICD Hamburg GmbH
Michaela Schöber
Gustav-Leo-Straße 15
20249 Hamburg

fon ..: 040/46777010
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Retrofit erleichtert Digitalisierung der letzten Meile

EMH bietet variable Komponenten für beliebige Anwendungsfälle

Bild(Brackel, März 2025) Die Datenerfassung an wichtigen Knotenpunkten der Verteilnetze zu digitalisieren, ist eine wesentliche Voraussetzung für die Schaffung einer zukunftsfähigen Stromversorgung. Das von der EMH Energie-Messtechnik GmbH angebotene Retrofit-Konzept ermöglicht auf vergleichsweise einfache Weise die Modernisierung praktisch beliebiger Systeme, sodass der damit verbundenen Zeit- und Kostenaufwand präziser kalkuliert werden kann.

Um fortlaufend einen guten Überblick hinsichtlich der Auslastung von Niederspannungsnetzen zu behalten, sollte eine Vielzahl an Ortsnetzstationen und Kabelverteilverschränken mit der nötigen Technik zur automatischen Erfassung und Übertragung der entsprechenden Informationen ausgestattet sein. Die Netzbetreiber stehen damit vor einer enormen Herausforderung: Auf der Ebene der Niederspannung zählen die Verteilnetze allein in Deutschland rund 650.000 Ortsnetzstationen und darüber hinaus mehr als eine Million Kabelverteilschränke. Bauart und Betriebszeit der Anlagen sind alles andere als homogen, in ein und demselben lokalen Netz kommen häufig unterschiedliche Konstruktionen mehrerer Hersteller zum Einsatz.

Individuelle Lösungen unumgänglich
Für die Notwendigkeit der Digitalisierung und Implementierung entsprechender Monitoring-Technologien bedeutet das: Vorhandene Anlagen nach einem einheitlichen Konzept zu modernisieren, ist in der Praxis kaum machbar. Selbst wenn ein Großteil der im jeweiligen Ortsnetz installierten Hardware weitgehend identisch ist und nach standardisierten Abläufen bearbeitet werden kann, braucht es für alle weiteren in die Modernisierung einbezogenen Standorte immer wieder individualisierte Lösungen. Hinzu kommt, dass die für ein Retrofit infrage kommenden Knotenpunkte nicht willkürlich festgelegt werden können. An welchen Standorten die Digitalisierung von Ortsnetzstationen oder Kabelverteilschränken sinnvoll ist, entscheidet sich erst nach eingehender Analyse ortsbezogener Lastdaten.

Modular aufgebautes Retrofit-Konzept
Damit Netzbetreiber dennoch realistisch planen und den Aufwand für die Modernisierung kalkulieren können, setzt das von der EMH Energie-Messtechnik GmbH in Kooperation mit der BeEnergy SG GmbH entwickelte Retrofit-Konzept auf Modularität und für jeden Anwendungsfall individuell passgenaue Hard- und Softwarekomponenten. Als Basis dient das von EMH angebotene Smart Grid Interface Modul SGIM, eine Hardwareplattform, die kundenspezifisch mit unterschiedlichen Funktionsmodulen ausgestattet werden kann. Standardmäßig ausgelegt auf den unterbrechungsfreien Einbau in einem 185mm-Sammelschienensystem, kann das System je nach örtlicher Gegebenheit alternativ auch an einer Wand oder einer Tür montiert werden.

Die vom SGIM bereitgestellten Daten ermöglichen über eine einfache Lastaussage hinaus die genaue Abbildung der jeweils aktuellen Netzsituation, inklusive der beispielsweise durch Photovoltaikanlagen oder E-Ladeinfrastruktur verursachten Belastung mit harmonischen Oberschwingungen. Dank einer offenen und skalierbaren Softwarestruktur kann das SGIM darüber hinaus nahtlos in unterschiedlichste IT-Infrastrukturen und Softwareumgebungen eingebunden werden, sodass nach dem Retrofit-Konzept von EMH digitalisierte Anlagen frühzeitig auf die Möglichkeit einer späteren Migration von der Fernwirkwelt in die IoT-Welt vorbereitet sind.

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Die 1984 gegründete EMH Energie-Messtechnik GmbH ist spezialisiert auf Prüftechnik für die Energiemesstechnik. Das mittelständische Unternehmen mit Sitz in Brackel entwickelt und produziert Präzisionsmess- und -Prüfgeräte für den Bereich Strom, Spannung und Leistung sowie Online-Analysegeräte für das Isolieröl von Leistungstransformatoren. Neben Standardprodukten liefert EMH kundenspezifische Individuallösungen in Form von Sonderanfertigungen. Die Produkte werden im Rahmen der Prüfung von Elektrizitätszählern bei eichrechtlich zugelassenen Prüfstellen und bei Verteilernetzbetreibern bzw. Messstellenbetreibern sowie bei Herstellern von Elektrizitätszählern verwendet. Zum Leistungsspektrum von EMH gehört auch die Kalibrierung von Standards für elektrische Messgrößen. Die Kalibrier- und Messmöglichkeiten der EMH sind in der offiziellen Datenbank der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) deklariert: für Niederfrequenzmessgrößen bis 92 ppm und für Gleichstrommessgrößen bis 230 ppm.

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„Die Zukunft der Messtechnik aktiv gestalten“

Henning Jürß neuer Geschäftsführer der EMH Energie-Messtechnik GmbH

Bild(Brackel, Februar 2025) Neuzugang in der Chefetage der EMH Energie-Messtechnik GmbH: Die Gesellschafterversammlung des Unternehmens hat Dipl.-Ing. Henning Jürß zum Geschäftsführer bestellt. Im Rahmen seiner neuen Tätigkeit wird sich Jürß vor allem mit der Weiterentwicklung der Bereiche Produktion, Einkauf und After-Sales-Service beschäftigen.

Henning Jürß studierte in Hamburg Maschinenbau und Produktion, absolvierte mehrere Stationen in Unternehmen der maritimen Wirtschaft und führte bis zu seinem Eintritt bei EMH zuletzt die Geschäfte des Lübecker Elektronik-Herstellers DATASCHALT production GmbH. „Nach rund zehn Jahren im Maschinenbau, zwei Jahren im Projektmanagement und sieben Jahren in der Elektronikproduktion war es an der Zeit, mein Know-how aus all diesen Bereichen zu bündeln und in eine neue Herausforderung einzubringen“, so Jürß, „und mit einem anspruchsvollen Produktspektrum und einem vielfältigen Marktumfeld bietet EMH dafür die besten Voraussetzungen.“

In der neuen Funktion als Geschäftsführer der EMH Energie-Messtechnik GmbH hat sich Henning Jürß das Ziel gesetzt, „EMH als führenden Partner für präzise Messtechnik weiterzuentwickeln und mit Innovationen aktiv an der Gestaltung der Energiewende mitzuwirken“. Angesichts dynamischer Rahmenbedingungen sieht der 48-Jährige den Schwerpunkt seiner Aufgabe insbesondere in der fortlaufenden Anpassung und Optimierung des operativen Geschäfts, Wichtigste Basis dafür sei ein enges Zusammenspiel mit den Kunden, das gemeinsam mit den weiteren Geschäftsführern Dipl.-Ing. Karsten Schröder und Alfred Meyer sowie dem Team von EMH konsequent ausgebaut werden soll: „Unser Ziel ist es, Innovation, Qualität und Kundenzufriedenheit auf höchstem Niveau und dauerhaft zu gewährleisten.“

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„Profundes Wissen und Weitsicht bilden die Basis unserer Zukunft“

EMH Energie-Messtechnik GmbH setzt 40-jährigen Erfolgskurs konsequent fort

Bild(Brackel, Dezember 2024) Zukunftssichere Prüfsysteme zu entwickeln, sichert der EMH Energie-Messtechnik GmbH und deren Kunden seit nunmehr 40 Jahren einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Mit den vielfältigen Herausforderungen der Energiewende und insbesondere der E-Mobilität erfährt das „Erfolgskonzept“ von EMH nun eine facettenreiche Bewährungsprobe.

„Die Bedürfnisse der Kunden kontinuierlich in die Produktentwicklung einfließen lassen und gleichzeitig aufmerksam beobachten, auf welche Weise sich die Rahmenbedingungen an den Märkten aller Voraussicht nach weiterentwickeln werden“, beschreibt EMH-Geschäftsführer Karsten Schröder zwei wichtige Voraussetzungen, um als Technologiepartner der Energiewirtschaft langfristig bestehen zu können. „Natürlich braucht es auch profundes Wissen um die nötigen Technologien und durchgehend höchste Qualität“, so Schröder weiter, „damit allein ist der langfristige Erfolg einer Produktlinie längst nicht gesichert.“

„Paradebeispiel“ Elektromobilität
Als Beispiel für die zukunftsorientierte Ausrichtung der EMH Energie-Messtechnik GmbH nennt Karsten Schröder die rasante Entwicklung von Technologien für die E-Mobilität. „Als die rechtlichen Vorgaben für die Vor-Ort-Prüfung und Eichung von Ladesäulen noch gar nicht verabschiedet waren, konnten wir mit dem Prüfadapter eMOB I-32.3 AC bereits ein auf viele denkbare Anforderungen vorbereitetes Produkt präsentieren“, berichtet Schröder. Mit zunehmender Ausweitung der Infrastruktur stand bald darauf auch ein entsprechendes Prüfsystem für DC-Ladesäulen zur Verfügung, und aktuell bereitet sich das Team von EMH bereits auf die nächsten Meilensteine vor: „Damit die verfügbare Batteriekapazität so effizient wie möglich genutzt werden kann, werden die Bordnetze elektrisch angetriebener Pkw bald schon mehrheitlich von 400 auf 800 Volt umgestellt“, erklärt Karsten Schröder. „Die Möglichkeit einer solchen Erweiterung hatten wir bei der Entwicklung entsprechender Prüfsysteme schon im Hinterkopf, also haben wir die Produkte von Anfang an auch für die Messung elektrischer Gleichstromarbeit bis 1.000 Volt ausgelegt.“ Nun arbeitet das EMH-Entwicklungsteam daran, Prüfsysteme für Bordnetze mit Spannungen von 1.500 und 2.000 Volt an den Start zu bringen. Denn, so Schröder: „Es wird nicht mehr lange dauern, bis mit dem so genannten Megawatt-Charging auch Schnellladesäulen für LKW bereitstehen, und dafür braucht es dann natürlich auch die passende und vor allem eichrechtskonforme Prüftechnik.“

Einbindung in einschlägige Gremien
Während bei der Produktentwicklung einerseits alle denkbaren Eventualitäten berücksichtigt werden, bleibt EMH andererseits auch bei der Ausarbeitung der letztlich maßgebenden Regelwerke „am Ball“. Das über 40 Jahre gewachsene Know-how stellt die EMH Energie-Messtechnik GmbH beispielsweise auch den einschlägigen Normierungsgremien auf nationaler und internationaler Ebene zur Verfügung, konkret dem deutschen DKE-Komitee 353 „Elektrostraßenfahrzeuge“ und dem europäischen CENELEC-Fachgremium TC13/WG03 „Messsysteme für elektrische Ladeinfrastruktur“. „Die konkrete Produktentwicklung und der Austausch in den Fachgremien sind ein unverzichtbarer und fortlaufender Prozess“, betont EMH-Geschäftsführer Karsten Schröder, „schließlich müssen mit dem Inkrafttreten neuer oder geänderter Regeln möglichst sofort auch die passenden Lösungen bereitstehen.“

Rückblickend auf die Erfahrungen der vergangenen 40 Jahre, sieht Schröder sein Unternehmen mit dem bislang verfolgten Kurs auch weiterhin gut aufgestellt. „Profundes Wissen und Weitsicht bilden die Basis unserer Zukunft“, sagt er, „und daran halten wir nach wie vor unverändert fest.“

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HYDROCAL-Monitoring für „Moray West Offshore“

Analysegeräte von EMH steigern Zuverlässigkeit der Energieversorgung

Bild(Brackel, August 2024) Damit umweltfreundlich erzeugter Strom aus dem neuen Windpark „Moray West Offshore“ zuverlässig übertragen werden kann, hat die EMH Energie-Messtechnik GmbH jetzt modernste Analysetechnik zur Überwachung der eingesetzten Leistungstransformatoren geliefert. Insgesamt sechs EMH-Systeme vom Typ HYDROCAL 1003 Offshore sichern künftig die maximale Verfügbarkeit der Stromversorgung für das schottische Festland.

Gut 22 Kilometer von der schottischen Nordseeküste entfernt, bietet Moray West Offshore mit 60 installierten Turbinen eine Gesamtkapazität von 882 MW, die voraussichtlich vom Frühjahr 2025 an in vollem Umfang zur Verfügung stehen wird. Mit einer Leistung von je 14,7 MW sowie einer Distanz von maximal 260 Metern zwischen Flügelspitzen und Wasseroberfläche kommen die größten jemals in Großbritannien errichteten Windkraftanlagen zum Einsatz. Die wichtigste Infrastruktur des Projektes bilden zwei Offshore-Umspannplattformen sowie eine Landstation nahe der schottischen Kleinstadt Keith. Auf den Plattformen wird die kumulierte Windenergie in 220 kV-Gleichstrom umgewandelt, per Kabel an die Landstation übertragen und dort in 400 kV-Wechselstrom zurücktransformiert.

Flexibel einsetzbare HYDROCAL-Analytik
Um mögliche Schäden am Isolationssystem der eingesetzten Transformatoren frühzeitig erkennen zu können, wurde die EMH Energie-Messtechnik GmbH von Siemens Energy UK mit der Lieferung von Online-Monitoring-Systemen HYDROCAL 1003 Offshore beauftragt. Siemens Energy ist als Hersteller sowohl der 60 Windkraftanlagen vom Typ Siemens Gamesa 14.7 MW als auch der Umspannstationen der wichtigste Technologiepartner des Gesamtprojektes.

Zu den maßgeblichen Kriterien bei der Auswahl des Öl-Analysesystems zählte neben Präzision und Zuverlässigkeit vor allem die Flexibilität, mit derselben Gerätetechnologie unterschiedliche Ölsorten überwachen zu können: Während die insgesamt vier Leistungstransformatoren der Landstation Keith auf traditionelle Weise mit einer Isolierflüssigkeit auf Mineralölbasis betrieben werden, enthalten die beiden Offshore-Transformatoren das biologisch abbaubare und im Schadensfall umweltverträgliche Esteröl MIDEL 7131. Die von EMH angebotene HYDROCAL-Technologie ist konzeptionell darauf ausgelegt, für unterschiedlichste Öle eingesetzt werden zu können.

Ausgelegt auf raue Umweltbedingungen
Nach der kürzlich erfolgten Installation der HYDROCAL-Systeme wird die chemische Zusammensetzung der im Projekt Moray West Offshore verwendeten Transformatorenöle nun kontinuierlich und automatisch überwacht. Der Focus liegt auf der Analyse der Ölfeuchte (H2O) sowie der im Öl enthaltenen Gasanteile von Wasserstoff (H2) und Kohlenmonoxid (CO). Unter Berücksichtigung definierter Schwell- und Grenzwerte können aufkommende Schäden am Isoliersystem dadurch frühzeitig erkannt und unerwartete Ausfälle der Transformatorfunktion wirkungsvoll verhindert werden. Zum Schutz der Geräte vor den widrigen Wetterbedingungen auf der Nordsee sind die auf den Umspannplattformen installierten HYDROCAL 1003 Offshore-Systeme in robusten und salzwasserbeständigen Ausführungen gefertigt.

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